MikeCharlie Beratungs GmbHLiquidiert
80538 München, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stephan Jürgen Dr. Goetz seit 6.6.2018 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
MikeCharlie Beratungs GmbHEigenbeteiligung | 70.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
MikeCharlie Beratungs GmbHAufgelöst | 70.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
goetzpartners Management Consultants GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Bilanz zum 31. Dezember 2021AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar 2021 bis 31. Dezember 2021
Anhang für das Geschäftsjahr 2021A. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der goetzpartners Management Consultants GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften der §§ 242 ff. und §§ 264 ff. des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH - Gesetzes berücksichtigt. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die Kapitalgesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Gesellschaft gemäß § 267 Absatz 2 HGB auf. B. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
C. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzungunterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear pro rata temporis vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie flüssige Mittel wurden zum, gegebenenfalls unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken geminderten, Nominalwert bewertet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Bei der Bewertung des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung entsprechenden Erfüllungsbetrages wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. D. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung Brutto-Anlagespiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagewerte ist aus dem Anlagespiegel (Anlage zum Anhang) zu entnehmen. Geschäftsjahresabschreibung Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: EUR 954.236,74. Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Ende des Geschäftsjahres: EUR 965.700,05. In den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind folgende Forderungen enthalten: a) aus Lieferung und Leistung:
b) aus Darlehen:
c) aus Ergebnisabführungsvertrag & sonstiges:
Die Forderungen gegen Gesellschafter betragen gesamt Euro 1.747.748,06 (Vorjahr Euro 0,00) In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind folgende Verbindlichkeiten enthalten: a) aus Lieferung und Leistung:
b) aus Darlehen:
c) aus USt Organschaft:
Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Geschäftsführer
Die Forderungen gegenüber Geschäftsführer werden mit 1% verzinst. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Die Umrechnung erfolgte zu den jeweils handelsgültigen Tageskursen. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Kurs am Bilanzstichtag unter Berücksichtigung des § 256 a HGB bewertet. Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.
Betrag der Verbindlichkeiten sowie Sicherungsrechte mit Restlaufzeiten von kleiner als 1 Jahr bis über mehr als 5 Jahren
Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gem. § 251 HGB Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen Haftungsverhältnisse in Höhe von Euro 31.870,16 aus dem Mietaval für das in 2019 neu angemietete Büro in Düsseldorf. Mit einer Inanspruchnahme des Mietavals für das neue Büro in Düsseldorf wird nicht gerechnet, da die Firma goetzpartners Management Consultants GmbH die Mieträume weiterhin anmietet und mit einem Zahlungsausfall der Firma goetzpartners Management Consultants GmbH als Mieter nicht zu rechnen ist. Wesentliche angabepflichtige sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus Mietverpflichtungen für die Büros in München, Düsseldorf und Frankfurt und KfZ-Leasingverpflichtungen.
Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beläuft sich damit auf €5.363.591,46. E. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge In der Position "sonstige betriebliche Erträge" sind periodenfremde Erträge in Höhe von Euro 70.603,75 (Vorjahr Euro 8.672,67) enthalten. Es handelt sich hierbei überwiegend um Rückzahlungen von Studiengebühren, die in den Vorjahren Mitarbeitern angeboten wurden. Des Weiteren sind Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von Euro 514,28 (Vorjahr Euro 8.354,97) enthalten. Personalaufwand In den Kosten des Personalaufwands sind Aufwendungen für die Altersversorgung in Höhe von Euro 5.356,80 Euro (Vorjahr Euro 4.491,90) enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von Euro 42.000,38 (Vorjahr Euro 58.993,45) enthalten. Es handelt sich hierbei im Wesentlichen um Aufwendungen aus dem Jahr 2020 für Reisekosten. Des Weiteren sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von Euro 6.810,11 (Vorjahr Euro 2.914,63) enthalten. Zudem sind außergewöhnliche Aufwendungen in Höhe von Euro 927.567,64 (Vorjahr Euro 1.302.544,44) aus der Einstellung in die Einzelwertberichtigung zu Forderungen enthalten. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge sind Zinserträge aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von Euro 295,97 (Vorjahr Euro 295,97) enthalten. Die auf verbundene Unternehmen entfallenden Zinserträge belaufen sich im Berichtsjahr auf Euro 10.236,29 (Vorjahr Euro 1.364,35). Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten Zinsen gegenüber Kreditinstituten in Höhe von Euro 2,85 (Vorjahr Euro 37.838,66)und Zinsen an ausgeschiedenen Mitarbeiter in Höhe von Euro 3.000,00 (Vorjahr Euro 0,00) sowie Verzugszinsen gegenüber Lieferanten in Höhe von Euro 9,70 (Vorjahr Euro 423,73). Die auf verbundene Unternehmen entfallenden Zinsaufwände belaufen sich im Berichtsjahr auf Euro 145.878,47(Vorjahr Euro 19.027,78). Ergebnisverwendung Der Jahresfehlbetrag in Höhe von Euro 1.730.274,38 wird gemäß Ergebnisabführungsvertrag von der Firma goetzpartners Management Consultants Holding GmbH übernommen. F. Sonstige Pflichtangaben Namen der Geschäftsführer
Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer (ohne Geschäftsführer) beträgt damit 116. Angaben zum Mutterunternehmen
Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Ukraine Krise Der Angriffskrieg in 02/2022 auf die Ukraine wird sich in der Beratungs Branche bemerkbar machen, da sich weiter Beratungsansätze in bestehenden Kundenprojekten aufgrund kurzfristig entstandenen Problemstellungen ergeben werden. Auf der anderen Seite könnten sich auch ungünstige Einflussfaktoren für die Branche ergeben, verbunden mit einem geringeren Beratungsvolumen bzw. einer geringeren Auslastung. Verlässliche Aussagen zu den Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft sind zum gegenwärtingen Zeitpunkt aber nicht möglich.
München, den 15. November 2022 gez. Stefan Sanktjohanser gez. Dr. Stephan Goetz Anlagevermögen für das Geschäftsjahr 2021
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens goetzpartners steht für unabhängige Beratung entlang der Kernfragen unternehmerischen Handelns: Strategie, M&A und Transformation. Wir schaffen für unsere Kunden mit circa 118 Beratern nachhaltig Wertsteigerung. Unsere Beratung erstreckt sich seit der in 2019 vorgenommenen strategischen Fokussierung im Wesentlichen auf die Sektoren Telekommunikation & IT, Industrie und Mobilität, Finanzindustrie und Private Equity. In diesen Sektoren bieten wir ein weit gefächertes Produktspektrum von Beratungsleistungen bei Wachstums-, Portfolio- und Business Information Systems-Strategien sowie bei Themen der Transformation von Unternehmungen und Organisationen an, weitere Beratungsschwerpunkte liegen auf Restrukturierungs- und Due Diligence-Projekten. Die goetzpartners Management Consultants GmbH ist nach einer gesellschaftsrechtlichen Umstrukturierung der goetzpartners und Transconnect Gruppe nun Tochtergesellschaft der neu entstandenen goetzpartners Management Consultants Holding GmbH, die wiederum eine Tochtergesellschaft der neu geschaffenen goetzpartners Holding AG ist. Innerhalb der goetzpartners Holding AG findet eine enge Kooperation zwischen den Tochtergesellschaften der goetzpartners Management Consultants Holding GmbH und der goetzpartners Corpora- te Finance Holding GmbH statt, die ebenfalls im Zuge der Umstrukturierung der goetzpartners und Transconnect Gruppe als Tochtergesellschaft der goetzpartners Holding AG entstanden ist. Gemeinsam beraten wir Kunden vor allem in Deutschland, Frankreich, Italien, und China. 2. Forschung und Entwicklung Die goetzpartners Management Consultants GmbH erbringt weder Forschungsleistungen noch tätigen wir Produktentwicklungen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die goetzpartners Management Consultants GmbH ist in einem bewegten Markt für Beratungsleistungen in Europa tätig. Bis auf das Jahr 2009 wuchs der deutsche Beratermarkt seit 2003 stetig von Jahr zu Jahr. Dieser Trend hat sich maßgeblich versursacht durch die Corona Krise in 2020 nicht gehalten, der Gesamtumsatz der Consultingbranche ist im Jahr 2020 um 3,2 Prozent auf 34,6 Milliarden Euro gesunken, in 2021 ergab sich eine Rückkehr zum Wachstum, erste Schätzungen gehen von einem Wachstum von 9,0 Prozent aus. Nach einer Untersuchung von Statista beschäftigt die Beraterbranche in Deutschland in rund 20.500 Firmen ca. 91.404 Beschäftigte und stellt damit einen der wichtigsten Sektoren für Akademiker in Deutschland dar. Die Branche stand nach dem Jahr 2020 auch im Jahr 2021 weiterhin vor großen Herausforderungen. Die Corona Krise und ihre signifikanten Auswirkungen auf die Wirtschaft musste bewältigt werden und die digitale Transformation mit einem Schwerpunkt der Einführung "künstlicher Intelligenz" in wesentliche betriebliche Kernprozesse beschäftigt nach wie vor unsere Kunden und uns. Wir sind vorbereitet, unsere Kunden auf dem Weg in das "new normal" nach Corona zu begleiten und bei der Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle oder Transformationsanforderungen zu beraten. Der Beratungsmarkt in Deutschland blieb auch 2021 noch stark fragmentiert. Keine Managementberatung, auch nicht McKinsey oder BCG, erzielen mehr als 3% Marktanteil. Den Beratungsmarkt dominieren gleichwohl weiterhin vier unterschiedliche Gruppen: die renommierten - meistens internationalen - sogenannten Strategieberater (McKinsey, BCG oder Bain), die hoch spezialisierten Beratungen (Alix Partners, Simon-Kucher oder Zeb), die breitgefächerten wirtschaftsprüfungs- bzw. IT-implementierungsnahen Allrounder (Accenture, Deloitte, KPMG oder EY) und die große Summe der übrigen Beratungen, zu denen auch die goetzpartners Management Consultants GmbH zählt. 2. Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2021 der gpMC wurde mit einer Gesamtleistung von € 29,4 Mio. und einem Jahresverlust von € 1,7 Mio. (vor Ergebnisabführung) abgeschlossen. Das Geschäftsumfeld im Jahr 2021 wurde durch die Corona Situation weiterhin leider stark beeinträchtigt, was die grundsätzliche Arbeit im Consulting Bereich erschwerte und sich in den Ergebnissen 2021 widerspiegelte. Das positive Ergebnis aus 2020 konnte deshalb nicht fortgeführt werden. Die Kundenstruktur konnte in 2021 trotzdem erweitert und neue Kunden gewonnen werden. 39% der Kunden erwirtschafteten 80% des Umsatzes 2021. Mit 43 Kunden (im Vj. 46) wurden Umsatzerlöse von jeweils mehr als € 200k erzielt und mit 14 (im Vj. 19) jeweils mehr als € 500k. Im Jahr 2021 wurde weiterhin mehr als die Hälfte des Umsatzes (56%) mit Projekten im Sektor Industrials & Mobility erzielt. Der TMT Sektor bildete dieses Jahr 20% des Gesamtumsatzes. Die restlichen 24% verteilen sich auf Bereiche wie Energy, Insurance, Healthcare, Consumer Goods & Retail, Business Services und sonstiges. Mit Blick auf unser Leistungsportfolio bildeten weiterhin Transformations-Projekte mit 44% (Vj. 46%) den größten Anteil am Gesamtumsatz, dicht gefolgt von Strategy (35%) und die Private Equity-Practice mit 20% (+6 p.p. ggü. Vorjahr). Der Anstieg im Umsatz in der PE Practice um +24% gegenüber dem Vorjahr führte jedoch mit insgesamt +€ 48k zu einer leichten Steigerung der Aufwendungen für bezogene Leistungen (+3%), obwohl sich die Gesamtleistung gegenüber 2020 um 12% verringerte. Das zeigt sich z.B. im Anstieg der Research Leistung von € 250k€ in 2020 auf € 641k in 2021. Im Bereich PE Practice wird die Unterstützung von externen Dienstleistern für die Durchführung von Experten-Interviews oft benötigt, um eine Due Diligence kompetent abschließen zu können. Was die Kosten im Personalbereich angeht, stiegen diese um 7% ggü. dem Vorjahr auf € 20,2 Mio und hängt hauptsächlich mit der Erhöhung der Consultants um 10 FTE (+11%)zusammen, was sich in den Personalkosten widerspiegelt: sowohl die Gehaltskosten als auch die Bonikosten stiegen um 10% im Vergleich zum Vorjahr auf jeweils € 13,2 Mio. (Vj. € 11,9 Mio.) und € 4,3 Mio. (Vj. € 3,9 Mio.). Im Verhältnis zur Gesamtleistung sind die Personalaufwendungen somit um 11 p.p. auf 69% gestiegen im Vergleich zu den 58% aus 2020. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen waren mit € 9,9 Mio leicht rückgängig gegenüber 2020 (-3%) und entsprechen 34% der Gesamtleistung (Vj. 31%). Weiterhin blieben die Reisekosten Coronabedingt auf einem niedrigen Niveau (3% der Gesamtleistung) und verringerten sich sogar um 10% ggü. 2020 (€ 0,9 Mio. vs. € 1,0 Mio. in 2020), obwohl mehr Consultants beschäftigt waren. Einsparungen in Forderungswertminderungen i.H.v. € 0,4 Mio., im Akquise Bereich i.H.v. € 0,3 Mio. sowie bei Versicherungskosten i.H.v. € 0,1 Mio. deckten die Steigerungen im Recruiting i.H.v € 0,1 Mio., im Marketing i.H.v. € 0,1 Mio., bei der Umlage/Management Gebühr der sog. Corporate Services Einheiten I.H.v. € 0,1 Mio. sowie bei den Raumkosten i.H.v. € 0,1 Mio. und sonstiges um weitere € 0,1 Mio. Es ist außerdem zu erwähnen, dass ein außergewöhnlicher Aufwand iHv. EUR 0,5 Mio durch eine Einzelwertberechtigung der L&L Forderung gegenüber der Schwestergesellschaft in Dubai entstanden ist, die während 2022 abgewickelt wir, was im November 2022 nahezu abgeschlossen ist. Wir weisen zum Ende des Geschäftsjahres ein negatives Ergebnis von € -1,7 Mio. aus, das über den bestehenden Ergebnisabführungsvertrag von der goetzpartners Management Consultants Holding GmbH übernommen und gedeckt wird. 3. Lage der Gesellschaft Unsere Gesellschaft weist aufgrund der implementierten Reorganisationsmaßnahmen in 2019 trotz der rückläufigen Entwicklung in 2021 aktuell eine solide Vermögens-, Finanz-und Ertragslage aus. Zur Steuerung unseres Finanzmanagements arbeiten wir weiterhin zuverlässig auf der Grundlage eines Liquiditätsplans, in dem sämtliche laufende und geplante Ein- und Auszahlungen, also im Wesentlichen Umsatzeinzahlungen und Auszahlungen an Kreditoren und Personal vollständig erfasst werden. Unser Liquiditätsplan umfasst die aktuelle und die jeweils folgenden 12 Wochen. Unsere Liquiditätslage war im vergangenen Jahr ausreichend. Unsere Verbindlichkeiten haben wir größtenteils innerhalb der Zahlungsfristen gedeckt ebenso streben wir bei unseren Debitoren nach fristengerechter Einzahlung. Zusätzlich wurde die Durchfinanzierung durch die Gesellschafter gesichert. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Für die interne Unternehmenssteuerung ziehen wir vor allem den dargestellten Liquiditätsplan, den Cash Flow sowie die Umsatzrendite heran. Unser Geschäftsmodell ist weder besonders finanzierungs- noch etwa investitionsintensiv. Folglich ergibt sich der Cash Flow aus der Summe von Jahresergebnis und den Abschreibungen. Die Umsatzrendite berechnen wir aus dem Jahresergebnis vor Ergebnisabführung im Verhältnis zu den Umsatzerlösen. Nachtragsbericht (Auswirkungen der Corona-Pandemie / Ukrainekrieg) Die Ausbreitung von Covid-19 hatte und hat signifikante Implikationen aut die gesamte Weltwirtschaft. Mitte 2021 wurden die am Anfang der Pandemie ergriffenen staatlichen Maßnahmen, die das öffentliche Leben sehr einschränkten und die Wirtschaft (einschließlich Güter- und Warenverkehr) stark negativ beeinträchtigten, aufgrund der entwickelten Impfstoffe und der damit verbundenen zunehmenden Durchimpfung der Bevölkerung aufgehoben und durch Maßnahmen (selektivere Risikobewertung von Reisegebieten, 3G Regel, etc.) ersetzt, die eine Rückkehr ins normale (Wirtschafts-)leben ermöglichten. Ende des ersten Quartals 2022 wurden dann nahezu alle Restriktionen aufgehoben. Leider steht Europa nun vor einer weiteren Krise, da im Februar 2022 die russische Regierung einen Angriffskrieg gegen die Ukraine startete, die Europa -vor allem aufgrund der Abhängigkeit von russischen Energielieferungen- vor neue Herausforderungen stellt. Preise in nahezu allen Bereichen steigen, getrieben durch höhere Energiepreise sprungartig und die Inflationsraten in Europa steigen steil und stetig an, ein Ende des Krieges ist trotz harter Sanktionen gegen Russland nicht absehbar. Auf unser Unternehmen hatte die Pandemie negative Auswirkungen was sich im Umsatzrückgang bemerkbar machte. Nach einer kurzen Gewöhnungs- und Abstimmungsphase in 2020 konnten alle Mandate, trotz der nicht möglichen Präsenz beim Kunden, virtuell fortgeführt werden. Neue Mandatsbeauftragungen sowie Kundenprojekte werden seit Mitte 2021 wieder zunehmend vor Ort durchgeführt, dieser Trend setzte sich In 2022 fort. Die sich bereits in 2021 abzeichnende Energie- und Rohstoffkrise, die nun durch die Ukraine Krise noch verstärkt wird, hat bisher keine negativen Auswirkungen auf unser Geschäft, wir sehen eher einen gegenteiligen positiven Effekt, da sich weitere Beratungsansätze in bestehenden Kundenprojekten und neue Kundenprojekte aufgrund von kurzfristig entstandenen Problemstellungen ergeben und sich ergeben werden. III. Prognosebericht Durch die erfolgte Neustrukturierung der Unternehmensgruppe besteht grundsätzlich kein weiterer Anlass, unser Geschäftsmodell zu ändern oder die Geschäftspolitik neu auszurichten. Unsere internationale Zusammenarbeit mit der Schwestergesellschaft goetzpartners s.r.l. / Italien, sowie mit den Gesellschaften der goetzpartners Corporate Finance stellt uns zufrieden, die goetzpartners Management Consultants ME Ltd. / Dubai, United Arab Emirates wird liquidiert. Unsere Kunden fragen das gesamte integrierte Leistungsangebot nach, und es zeigt sich, dass wir auch international mit unserem Leistungsangebot für Strategie, M&A und Transformation wettbewerbsfähig bestehen können. Auch zukünftig werden wir unsere internationalen Mandate gemeinsam mit unseren regionalen Schwestergesellschaften, z.B. der goetzpartners s.r.l. (IT) oder der goetzpartners AG (Schweiz) und deren sogenanntem representative office durchführen. Wie in den vergangenen Jahren werden wir weiterhin in die Optimierung unserer Systeme - das ERP und das Management Information System - investieren. Unser Schwerpunkt liegt dabei weiterhin in den Bereichen Digitalisierung und Client Relation Management, was wir durch die Einführung und die ganzheitliche Nutzung unseres Vertriebstools ("Salesforce") stark professionalisiert haben. Dabei werden wir wie bisher mit dezidierten externen IT-Spezialisten intensiv zusammenarbeiten. Weitere Investitionen wurden in 2022 für den Ausbau unseres Geschäftes getätigt. Dies beinhaltet hauptsächlich Recruiting-Aufwendungen für herausragende Berater zur Senkung des Anteils von Akquise-Aufwendungen, um auch in Zukunft relevante Kundenprojekte gewinnen zu können. Für 2022 erwarten wir nach derzeitigem Kenntnisstand einen Umsatz auf Vorjahresniveau. Aufgrund maßgeblicher Kosteneinsparungen, die bereits Ende 2019 durchgeführt und in den Folgejahren nachgehalten wurden, erwarten wir ein, positives bzw, zumindest ausgeglichenes Jahresergebnis vor Ergebnisabführung. Für 2023 wird sich der Trend bei Umsatz und Ergebnis fortsetzen. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken Innovationen wie die fortschreitende Digitalisierung, die Corona Krise und die sich nun abzeichnende anschließende Wirtschaftskrise -die sich nun durch den Ukraine Krieg noch verstärkt- stellen für unsere Kunden und deren Beratungsgesellschaften und damit für uns hohe Herausforderungen dar. Wir halten den unter anderem der Digitalisierung geschuldeten extrem schnellen Veränderungsbedarf von Organisationen und den Zwang unserer Kunden, größte Einheiten agil auf die Zukunft auszurichten, aus gesamtwirtschaftlichen und soziodemographischen Gründen, gepaart mit den Implikationen aus der Corona Krise und der Ukraine Krise, für eine beachtliche Herausforderung - begreifen die Situation für uns dabei aber eher als eine große Chance als ein großes Risiko. Unsere Kunden wappnen sich für transformatorische Herausforderungen auf den Weg in das "new normal" und zusätzlich dafür, was die neuen Technologien und die Stakeholder ihnen abverlangen, wir sehen uns in einer besonders guten Lage, sie dabei lösungsorientiert zu unterstützen. Es hat sich im Laufe in 2022 gezeigt, dass sich die Konsolidierungen und Verdrängungen im Beratungsmarkt nach 2020 und 2021 auch in 2022 fortsetzen und eine immer stärkere Spezialisierung einzelner Berater zu einer Veränderung im Markt führen wird und/oder zu signifikanten Auftragseinbußen bei diversen Spezialberatungen (Automotive, Digital etc.) führen wird, da hier schlichtweg die Kundenbasis wegbricht. Dass wir als mittelständische Beratungsgesellschaft sorgfältig auf ertragreiches Wachstum zu achten haben, ist eine Herausforderung, der wir durch herausragende abrechenbare Leistungen bei Kunden einerseits und akkurate Management-Informations- und nachhaltig zu überwachende KPI-Systeme begegnen. Auch in 2022 werden immer größere Anforderungen an das Recruiting gestellen und vor allem auch an die Mitarbeitererhaltung. Experten mit höchster Fach- und Methoden Kompetenz werden immer seltener und teuer, Entspannung am Arbeitsmarkt Ist nicht in Sicht, sondern eher eine Verstärkung des Problems. Potentielle Berater-Kanditaten stellen höchste Anforderungen an ihren Wunsch-Arbeitgeber. Der Kampf um die Gewinnung von "high Potentials" zwischen den Beratungsunternehmen geht weiter. Die Karriere in der Beratungsbranche ist dabei aber längst nicht mehr die erste Wahl unter den Universitätsabsolventen, Start-ups oder die großen Tech-Firmen bieten ebenfalls ein sehr attraktives Arbeitsumfeld. Unternehmensberatungsgesellschaften müssen geeigneten Kandidaten weit attraktivere Arbeits- und Entwicklungsmöglichkeiten anbieten als früher, um diese langfristig binden zu können. Steigende Personalaufwendungen können die Folge sein. Die Forderung von Kunden nach kostenlosen Vorleistungen sowie die zunehmende Professionalisierung und Prozesssteuerung des Beratungseinkaufs bleiben herausfordernd. Zentral gesteuerte Einkaufsbereiche gewinnen mit "purchase order" (PO) - Prozessen zunehmend an Bedeutung und Entscheidungsmitwirkung, besonders in Zeiten fortwährenden Kostendrucks und wachsender Compliance Themen. Deshalb wird für Unternehmensberatungen immer wichtiger, sich überlegen zu positionieren und die neuen Aspekte und Anforderungen des Einkaufs mit zu berücksichtigen. Ertragsorientierte Risiken Zu Beginn des Jahres 2022 stehen wir erneut vor der Aufgabe, Bestandsprojekte bei Bestandskunden zu halten und in Zukunft weiter fortzusetzen, Neuprojekte bei Bestandskunden zu gewinnen und schließlich bedeutende Projekte bei neuen Kunden zu gewinnen, dies wurde im Laufe des Jahres erfolgreich umgesetzt. Grundsätzlich tragen wir operativ vor allem Risiken der Beschäftigungs- und Preisabweichungen in Bezug auf jeweils die geplanten Auslastungen und Tagessätze. Diese Risiken einer ungenügenden sogenannten "utilization" im Sinne einer hierarchiestufen-adäqua- ten Auslastung auf Projekten bzw. "billabillty" im Sinne einer Planpreis-adäquaten bezahlten Nutzung von Beraterkapazitäten steuern wir operativ aus den dafür vorgesehenen Organisationseinheiten. In einem Project Engagement Board werden sämtliche Kundenprojekte im Sinne einer Projektvorkalkulation bereits in der Angebotsphase entsprechend begutachtet, in der Projektdurchführungsphase überwacht und nach dem Projektende entsprechend nachkalkuliert. Wir unterliegen immer dem Risiko, dass mehrere Bestandprojekte zeitgleich beendet werden bzw. auslaufen könnten. Einer solchen kumulierten Reduktion von Bestandsmandaten ohne entsprechende Neuakquisitionen versuchen wir weiterhin durch die akkurate Steuerung und das Management der Bestandprojekte insbesondere im Hinblick auf Projektdauern und fristenkongruente Anschlussprojekte sowie eine sorgfältige Kapazitätssteuerung ("Staffing") entgegenzuwirken. Der Branchentrend zu kostenlosen Vorleistungen führt außerdem zu potentiellen Ertragsminderungen, da die Leistung erst ab bzw. nach einem gewissen Zeitraum in Rechnung gestellt werden kann, und später auch nicht durch höhere Preise zurückgewonnen wird. Unternehmensberatungen müssen folglich gleiche Ertragschancen mit höherer Risikoexposition erkaufen, um überhaupt neue Kunden adressieren zu können. Die Akquise-Tätigkeiten müssen somit weiter an Professionalität gewinnen, was den Kostendruck erhöhen könnte. Der Druck auf die Tagessätze bleibt hoch, besonders bedingt durch die Professionalisierung der Einkaufsabteilung bei den Klienten. Kostenlose Voranalysen, preislich attraktive Einstiegs-Workshops, intelligente Preismodelle werden immer öfter angewendet, um die Hürden des Einkaufs zu überwinden. Erst später können die Berater ihre fachliche Qualifikation unter Beweis stellen und sich mit exzellenter Leistung bei einem neuen Kunden das notwendige Image und die erforderlichen monetären Erfolge erarbeiten. Finanzwirtschaftliche Risiken Wir werden weiterhin darauf achten, den Unternehmenserfolg durch ein adäquates Finanz- und Risikomanagement gegen finanzielle Risiken jeder Art zu sichern. Dies gilt insbesondere für die nachhaltige Steuerung der Liquiditätslage, der mit Blick auf die schwierige Planung des Geldeingangs aus Honoraren stets besonders hohe Bedeutung beizumessen ist. Diese Steuerung erfolgt auf der Grundlage eines vorwärtsorientierten, nachhaltigen Liquiditätsplans mit detaillierter Erfassung der geplanten Zahlungsein- und -ausgänge. Bei einem hohen Anteil von Großprojekten wird die Liquiditäts- und Eigenkapitallage stark beansprucht. Diese Projekte unterliegen meistens den PO-Prozessen der Kunden, Verzögerungen in der Rechnungstellung sind üblich. Großkunden setzen in Zeiten starker Konkurrenz innerhalb der Beratungsbranche ihre langen Zahlungsfristen stets durch, so dass wir ab 2022 neue Fremdfinanzierungen von Factoring-Banken nutzen werden. Die goetzpartners Management Consultants GmbH bleibt auch nach der vorgenommenen gesellschaftsrechtlichen Reorganisation der goetzpartners und TransConnect Gruppe weiterhin In das Cash-Pooling der goetzpartners Gruppe eingebunden, was auch eine gewisse Flexibilität der Liquidität herbeiführt. Es besteht zusätzlich eine hohe Abhängigkeit von der finanzwirtschaftlichen Unterstützung durch die Gesellschafter, wenn zusätzliche finanzielle Mittel zugeführt werden müssten. 2. Chancenbericht Es ist - wie prognostiziert - in 2022 gelungen, die Bestandsprojekte möglichst lange fortzusetzen, entsprechend ähnliche neu zu akquirieren und wir unsere Beratungserfahrung im Restrukturierungsumfeld zu platzieren.Wir konnten und können den erzielten Wachstumskurs halten können und ein erfolgreiches Geschäftsjahr abschließen. Goetzpartners Management Consultants GmbH kann aufgrund der langjährigen Erfahrung viele internationale komplexe Großprojekte im Transformations- und Restrukturierungsumfeld sowie Change-Management vorweisen. Das sind die besten Voraussetzungen weitere solcher Projekte gewinnen zu können, so dass wir mit vollem optimistischem Elan die nächsten Jahre angehen. 3. Gesamtaussage Im Geschäftsjahr 2021 haben wir die Kostenstruktur variabilisiert, die Abhängigkeit von Großkunden gemindert und unser Produkt- und Kundenportfolio erweitert. In den Folgejahren wollen wir auf der Grundlage dieser Maßnahmen auch weiterhin, jedoch mit besseren Margen, erfolgreich unsere Beratungsleistungen in Strategie, M&A und Transformation anbieten. V. Risikobericht über die Verwendung von Finanzinstrumenten Wir weisen mit Blick auf Finanzierungs- bzw. Liquiditätssteuerungs-Fragen Forderungen, Guthaben bei Kreditinstituten und Verbindlichkeiten aus. Unser Kundenstamm ist grundsätzlich solvent und gehört zu den Top-Marktteilnehmern in seinen Sektoren. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Soweit wir Forderungsausfälle zu beklagen haben, basieren diese meist auf projektbezogenen Zugeständnissen, die wir zur Kundenbindung und stets mit Augenmaß zugestehen müssen. Unsere Verbindlichkeiten bezahlen wir größtenteils innerhalb vereinbarter Zahlungsfristen. Im kurzfristigen Bereich finanzieren wir uns über Eigenkapital sowie durch cash-clearing mit der Muttergesellschaft bzw. innerhalb der goetzpartners Gruppe, ab 2022 haben wir als zusätzliche Finanzierungslinie eine Factoring Linie bei der Raiffeisen Factorbank. Unsere Finanzpositionen managen wir konservativ. Um unsere Liquiditätsrisiken adäquat abzusichern, führen wir - wie bereits beschrieben - einen Liquiditätsplan. Sollten sich aus dem laufenden Geschäftsbetrieb Ausfall- oder Bonitätsrisiken ergeben, nehmen wir entsprechende Wertberichtigungen vor. Unser Debitorenmanagement ist stets aktuell und fließt in unseren Liquiditätsplan ein, ein erhöhtes Forderungsausfallrisiko sehen wir derzeit nicht. VI. Bericht über Zweigniederlassungen Aus unseren unselbständigen Zweigniederlassungen in Frankfurt und Düsseldorf erbringen wir gemeinsam mit der Geschäftsführung aus München Beratungsleistungen in Deutschland und in Partnerschaft mit unseren Auslandsbüros weltweit. In 2022 wurde eine weitere Niederlassungseröffnung in Berlin umgesetzt, wir werden somit unsere Präsenz/Kundenmandate mit den bestehenden Niderlassungen und der neuen Niederlassung in Berlin auf- bzw. ausbauen.
München, den 15. November 2022 gez. Stefan Sanktjohanser gez. Dr. Stephan Goetz BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die goetzpartners Management Consultants GmbH, München Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der goetzpartners Management Consultants GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der goetzpartners Management Consultants GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
München, 15. November 2022 Alexander Halmburger, Wirtschaftsprüfer |
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