Stammdaten

Register
Amtsgericht Duisburg HRB 30072
Eingetragen
14.11.2017
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenVermittlungstätigkeiten für die GüterbeförderungGroßhandel mit Sportartikeln und -zubehör
Gegenstand
die Durchführung und Vermittlung internationaler Transporte auf dem Land-, See- und Luftweg sowie die Lagerung und Distribution von Waren aller Art und die Erbringung von Dienstleistungen in diesem Zusammenhang; Handel und Im- und Export von Konsumgütern aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Zhike Chen
seit 28.6.2019
Geschäftsführer
Yuchen Gan
seit 18.6.2019
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
YUXINOU (Chongqing) Supply Chain Management Co. Ltd.CHN
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

YUXINOU (Chongqing) Supply Chain Management Co. Ltd.
China
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

YUXINOU Germany GmbH

Duisburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

BILANZ zum 31. Dezember 2022

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.633.142,16 2.694.311,16
2. technische Anlagen und Maschinen 3,00 15.642,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.797,00 7.422,00
2.635.942,16 2.717.375,16
Summe Anlagevermögen 2.635.942,16 2.717.375,16
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 14.226.886,31 14.757.267,35
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 59.140,29 0,00
3. sonstige Vermögensgegenstände 290.444,01 194.339,60
14.576.470,61 14.951.606,95
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.692.151,81 5.002.872,90
Summe Umlaufvermögen 19.268.622,42 19.954.479,85
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3.760,00 9.007,09
21.908.324,58 22.680.862,10

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 3.000.000,00 3.000.000,00
II. Kapitalrücklage 126.700,00 126.700,00
III. Gewinnvortrag 553.781,65 303.644,96
IV. Jahresüberschuss 623.407,32 250.136,69
Summe Eigenkapital 4.303.888,97 3.680.481,65
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 202.896,83 63.912,00
2. sonstige Rückstellungen 100.000,00 62.500,00
302.896,83 126.412,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 17.291.309,12 18.546.834,43
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 17.291.309,12 (€ 18.546.834,43)
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 8.000,00 10.585,50
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 8.000,00 (€ 10.585,50)
3. sonstige Verbindlichkeiten 2.229,66 316.548,52
- davon aus Steuern € 2.229,66 (€ 5.068,15)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 2.229,66 (€ 316.548,52)
17.301.538,78 18.873.968,45
21.908.324,58 22.680.862,10

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.2022 bis 31.12.2022

Geschäftsjahr Vorjahr
1. Umsatzerlöse 336.145.420,62 288.908.274,58
2. sonstige betriebliche Erträge 9.714.598,42 2.888.151,20
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 5.469,10 4.461,12
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 335.252.068,73 287.851.457,74
335.257.537,83 287.855.918,86
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 84.793,00 133.603,00
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 20.081,88 30.172,01
104.874,88 163.775,01
5. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 81.433,00 84.612,11
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 9.600.969,65 3.250.571,64
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.319,60 0,00
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 549,28 0,00
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 185.071,92 182.832,13
10. Ergebnis nach Steuern 631.902,08 258.716,03
11. sonstige Steuern 8.494,76 8.579,34
12. Jahresüberschuss 623.407,32 250.136,69

Duisburg (Amtsgericht Duisburg, HRB 30072)

Anhang für das Geschäftsjahr 2022

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss, zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Unsere Gesellschaft ist eine große Gesellschaft im Sinne des § 267 HGB und im Handelsregister des Amtsgerichts Duisburg unter der Handelsregisternummer HRB 30072 eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der gesetzlichen Vorschriften des HGB erstellt.

Die Gliederung entspricht dem Schema des HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bewertet. Gebäude werden über 33 Jahre und Gegenstände der Betriebs- und Geschäftsausstattung über 3 bis 5 Jahre linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden sofort abgeschrieben und als Abgang erfasst.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag abzüglich Wertkorrekturen für Einzelrisiken und allgemeine Kreditrisiken angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen sind für erkennbare Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. Die Bewertung erfolgt zum Erfüllungsbetrag. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem der Restlaufzeit entsprechenden Zinssatz abgezinst.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag bewertet.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung wurden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag bewertet.

Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagengitter am Ende dieses Anhangs dargestellt.

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen aus Umsatzsteuer-Voranmeldungen in Höhe von 132 TEUR sowie Kautionen in Höhe von 60 TEUR enthalten.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen in voller Höhe auf die Muttergesellschaft und betreffen Lieferungen und Leistungen.

Erläuterungen zur GuV

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn in Höhe von € 1.177.188,97, der sich aus dem Jahresüberschuss 2022 von € 623.407,32 und dem Gewinnvortrag von € 553.781,65 zusammensetzt, auf neue Rechnung vorzutragen.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von 9.712 TEUR (Vorjahr 2.880 TEUR) enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von 9.245 TEUR (Vorjahr 2.920 TEUR) enthalten.

Sonstige Angaben

Im Geschäftsjahr waren im Durchschnitt 3 (Vorjahr 3) Angestellte beschäftigt.

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurde die Geschäftsführung durch Zhike Chen, Chongqing / China wahrgenommen.

Den Konzernabschluss für den größten und den kleinsten Kreis von Unternehmen stellt die Yuxinou (Chongqing) Supply Chain Management Co., Ltd, Chongqing / China auf.

 

Duisburg, 24. Mai 2024

gez. Zhike Chen

ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2022

YUXINOU Germany GmbH, Duisburg

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2022 Zugänge Abgänge- Umbuchungen kumulierte Abschreibungen 31.12.2022 Abschreibungen Zuschreibungen- vom 01.01.2022 bis 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.944.035,71 0,00 0,00 310.893,55 61.169,00
2. technische Anlagen und Maschinen 110.000,00 0,00 0,00 109.997,00 15.639,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 37.567,53 0,00 0,00 34.770,53 4.625,00
Summe Sachanlagen 3.091.603,24 0,00 0,00 455.661,08 81.433,00
Summe Anlagevermögen 3.091.603,24 0,00 0,00 455.661,08 81.433,00
Buchwert 31.12.2022 Buchwert 31.12.2021
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.633.142,16 2.694.311,16
2. technische Anlagen und Maschinen 3,00 15.642,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.797,00 7.422,00
Summe Sachanlagen 2.635.942,16 2.717.375,16
Summe Anlagevermögen 2.635.942,16 2.717.375,16

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022

1. Geschäftsmodell

Die YUXINOU Germany GmbH wurde 2017 in Duisburg gegründet. Ende 2017 erwarb das Unternehmen eine Logistik- und Büroimmobilie im Duisburger Hafengebiet. Bestimmender Faktor für die Standortwahl war, dass Duisburg einer der wichtigsten Logistikknotenpunkte Deutschlands ist und zugleich Endpunkt der Bahnverbindung von Chongqing. Daher bietet unser Standort die notwendigen Rahmenbedingungen für unser Unternehmen.

Die YUXINOU Germany GmbH ist innerhalb ihrer Konzernzugehörigkeit Vermittlerin für Bahntransporte in Drittländer und zwischen zwei weiteren Beteiligten, China Railway International Multimodal Transport Co. Ltd. und YUXINOU (Chongqing) Logistics Co. Ltd. als Agentin eingeschaltet.

In der Regel beauftragt die China Railway International Multimodal Transport Co. Ltd. die YUXINOU Germany GmbH, die die Aufträge an die YUXINOU (Chongqing) Logistics Co. Ltd. weitergibt bzw. diese weiter beauftragt. Die Bahntransporte finden nicht nur in China statt, sie werden in der Regel zwischen China, der EU und Drittländern ausgeführt.

Darüber hinaus erbringen wir konzernunabhängig unter Nutzung des in unserem Eigentum befindlichen Grundstücks in Duisburg und unter Einbeziehung von Subunternehmern Logistikdienstleistungen einschließlich Transport-Nebenleistungen wie Be- und Entladen, Lagervermietung und Straßentransporte für kurze Strecken. Auf dem Grundstück werden Waren (Container) in der Regel für den Weitertransport zwischengelagert. Durch die Zusammenarbeit mit einem E-Commerce- und Logistik-Unternehmen bietet die YUXINOU Germany GmbH eine maßgeschneiderte Lösung für den gesamten Beschaffungs- und Transportprozess. Neben der Einlagerung bieten wir folgende Dienstleistungen an:

Konsolidierung und Entkonsolidierung,

Laden und Entladen,

Massenmischung,

Palettendienste,

Stretchfolie,

Benutzerdefinierte Kennzeichnung,

Dokumentgenerierung exportieren,

Integrierte Bestandsverwaltung,

Poolverteilungslogistiklösungen.

Für unsere Kunden wählen wir Transportpartner aus, integrieren sie vollständig und verwalten sie, um optimale Ergebnisse für unsere Kunden zu erreichen.

2. Wirtschaftliche Lage

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen im Geschäftsjahr 2022

Nach einem 6-prozentigen Wirtschaftswachstum im Vorjahr, kühlte das globale Wirtschaftswachstum im Jahr 2022 deutlich ab. Laut Angaben des Internationalen Währungsfonds (IWF) betrug das Wirtschaftswachstum im Jahr 2022 3,2 Prozent und blieb damit 0,8 Prozent hinter dem ursprünglich prognostizierten Wert von 4 Prozent zurück. Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine und die anhaltende Covid-19-Pandemie dämpften in allen Regionen das Wachstum, trieben die Inflation und verstärkten Knappheiten in Einzelmärkten. Im Euroraum stieg das Bruttoinlandsprodukt gegenüber dem Vorjahr um 3,5 Prozent an.

Der Rückgang des Wachstums in China, bedingt durch die dortige Immobilienkrise und die strikte Corona-Politik, hemmte die weltweiten Aussichten zusätzlich. So wuchs Chinas Wirtschaft im Jahr 2022 lediglich um 3 Prozent und verfehlte das Wachstumsziel der Regierung damit deutlich um 2,5 Prozent.

Indien verzeichnete im Vergleich zum Vorjahr ein Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 7,2 Prozent und konnte nach einem Vorjahreswachstum von 8,7 Prozent erneut starkes Wachstum verzeichnen.

Trotz der hohen Inflation und steigender Zinsen konnte die US-Wirtschaft im Jahr 2022 ein moderates Wachstum verzeichnen. Bereinigt um die Preisentwicklung stieg die Wirtschaftsleistung der USA um 2,1 Prozent. Dies stellt im Vergleich zum vorherigen Jahr, in dem die Wirtschaftsleistung um 5,9 Prozent wuchs, jedoch einen spürbar geringeren Zuwachs dar. Demnach belief sich das BIP der weltgrößten Volkswirtschaft auf 25,5 Billionen US-Dollar.

Auch in den übrigen Volkswirtschaften kühlte das Wachstum der Wirtschaftsleistung in 2022 merklich ab. Die Wirtschaftsleistung in Japan stieg um 1,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr an. Russlands Wirtschaft schrumpfte in Folge internationaler Sanktionen um 2,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

In den EU-Mitgliedstaaten erzielten Irland (BIP 2022: +12 Prozent) Malta (BIP 2022: +7,1 Prozent) und Portugal (BIP 2022: +6,7 Prozent) das höchste Wirtschaftswachstum.

Im Jahr 2022 konnte die deutsche Wirtschaft ein preisbereinigtes Wachstum von 1,9 Prozent verzeichnen. Dabei verlief die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen jedoch sehr uneinheitlich, da einige Sektoren besonders von dem Wegfall der Corona-Schutzregelungen profitieren konnten, während Material- und Lieferengpässe in anderen Sektoren zu deutlichen Rückgängen in der Wertschöpfung führten.

Trotz der anspruchsvollen weltwirtschaftlichen Lage infolge des Russland-Ukraine-Krieges wies das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) in den ersten drei Quartalen des Jahres 2022 ein leichtes Wachstum auf. Zu Beginn des Krieges verschärften sich bereits bestehende wirtschaftliche Probleme deutlich. Trotz Turbulenzen an den internationalen Märkten verzeichnete das BIP im ersten Quartal einen Anstieg von 0,8 Prozent im Vergleich zum Vorquartal, gestützt durch Investitionen in Ausrüstungen und Bauvorhaben. Im zweiten Quartal stagnierte das BIP weitgehend (+0,1 Prozent).

Im dritten Quartal verzeichnete die deutsche Wirtschaft trotz der schwierigen Rahmenbedingungen einen leichten Anstieg des BIP um 0,5 Prozent.

Aufgrund der anhaltenden Energiekrise und der starken Preissteigerungen, welche einen deutlichen Rückgang der privaten Konsumausgaben zur Folge hatte, sank das BIP im vierten Quartal um 0,4 Prozent.

Nachdem der Wert der Im- und Exporte im Vorjahr bereits einen Rekordwert erreicht hatte, lag der Wert der gehandelten Güter und Dienstleistungen im Jahr 2022 erneut höher denn je und erreichte einen neuen Höchstwert - Deutschland exportierte Waren im Wert von 1.576 Milliarden Euro (+14,28 Prozent) und importierte im Gegenzug Waren im Wert von 1.495 Milliarden Euro (+24,17 Prozent). Allerdings war der Exportüberschuss im Jahr 2022 der niedrigste seit 22 Jahren.

Umsatz- und Ertragslage

Das Geschäftsjahr 2022 endete mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 623 TEUR (2021: Jahresüberschuss 250 TEUR). Gegenüber dem Geschäftsjahr 2021 stiegen sowohl die Umsatzerlöse um etwa 16 Prozent von 288.908 TEUR auf 336.145 TEUR, als auch die Materialaufwendungen von 287.856 TEUR auf 335.258 TEUR. Das Rohergebnis beträgt 10.602 TEUR und liegt damit mit einer Steigerung von 6.662 TEUR deutlich über dem Vorjahresniveau.

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme verringerte sich im Geschäftsjahr 2022 um 773 TEUR auf 21.908 TEUR (2021 22.681 TEUR), was im Wesentlichen durch einen Rückgang des Forderungsbestands aus Lieferungen und Leistungen (-530 TEUR), einen Rückgang des Kassenbestands (-311 TEUR) sowie auf der Passivseite durch einen Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (-1.256 TEUR) bedingt ist. Das Anlagevermögen verringerte sich im Jahresvergleich nur geringfügig um 81 TEUR auf 2.636 TEUR. Das Eigenkapital ist im Vergleich zum Vorjahr in Höhe des erwirtschafteten Jahresüberschusses von 623 TEUR auf einen Wert von 4.304 TEUR gestiegen. Die Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2022 stets in der Lage, ihre finanziellen Verpflichtungen zu begleichen.

Gesamtaussage

Die Geschäftsführung ist mit der Umsatzentwicklung in 2022 und der Entwicklung des Jahresüberschusses zufrieden. Im Lagebericht des letzten Geschäftsjahres 2021 hat die Geschäftsführung für das Folgegeschäftsjahr 2022 einen Jahresüberschuss auf Vorjahresniveau prognostiziert.

Trotz des anhaltenden Konflikts in der Ukraine und der fortwährenden Unsicherheiten konnte das Unternehmen neben der Umsatzsteigerung auch einen deutlichen Anstieg beim Jahresüberschuss verzeichnen.

Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2022 beschäftigte die Gesellschaft durchschnittlich 3 Mitarbeiter (Vorjahr: 3 Mitarbeiter).

3. Risikobericht

Zur Überwachung und Steuerung des Geschäftsverlaufs und zur Vermeidung bzw. frühzeitigen Erkennung sowie zur Vermeidung von Risiken existiert ein umfangreiches Planungs- und Berichterstattungssystem mit monatlicher Analyse der Plan- und Ist-Werte in allen wesentlichen Unternehmensbereichen. Eine detaillierte Berichterstattung erfolgt monatlich an die Muttergesellschaft.

Unsere Gesellschaft sieht sich folgenden Risiken ausgesetzt:

Marktrisiko

Zur Sicherung der Leistungserbringung ist die Gesellschaft auf uneingeschränkten Verkehr zwischen Deutschland und China angewiesen. Des Weiteren ergeben sich Marktrisiken aus der Suche nach geeigneten Lieferanten.

Potenzielle Absatzrisiken auf den Absatzmärkten der Gesellschaft werden systematisch beobachtet.

Ausfallrisiko

Das Risiko von Forderungsausfällen wird durch entsprechend vereinbarte Zahlungsbedingungen minimiert. Überfällige Außenstände werden durch das Mahnverfahren frühzeitig erfasst und eingefordert.

Währungsrisiko

In der Regel werden die Geschäfte in US-Dollar abgewickelt. Zur Absicherung werden Kurssicherungsgeschäfte abgeschlossen. Im Geschäftsjahr wurden sowohl Kursgewinne in Höhe von 9.712 TEUR (Vorjahr 2.880 TEUR) als auch Kursverluste von 9.245 TEUR (Vorjahr 2.920 TEUR) realisiert; saldiert ergibt sich ein Nettowährungsgewinn von 467 TEUR (Vorjahr Nettowährungsverlust 40 TEUR). Die Steigerung des Nettowährungsgewinns ist auf den Anstieg des Linienzuggeschäfts von China Railway International Multimodal Transport Co. Ltd.zurückzuführen.

Beschaffungsrisiko

Darüber hinaus werden Beschaffungsrisiken eng kontrolliert. Um das Beschaffungsrisiko zu minimieren, werden enge Lieferantenbeziehungen gepflegt. Sofern möglich, existieren alternative Bezugsquellen, um Abhängigkeiten von einzelnen Lieferanten zu vermeiden.

Zusätzliche Beschaffungsrisiken haben sich aus der weiterhin anhaltenden Kostenexplosion von Containermieten und dem anhaltenden Mangel an Containern in der Volksrepublik China ergeben. Auch steigende Kosten für fossile Brennstoffe sind unter den Beschaffungsrisiken zu nennen, da diese zu einer deutlichen Verteuerung der Transporte auf dem Seeweg führen.

Flache Unternehmenshierarchien sorgen dafür, dass potenzielle Risiken frühzeitig erkannt und vermieden werden.

Risiken aus COVID-19 und dem Ukraine-Krieg

Nach einem wirtschaftlichen schwachen Vorjahr, welches hauptsächlich durch die Nachwirkungen der Corona-Politik und einer Immobilienkrise geprägt waren, konnte die chinesische Wirtschaft im dritten Quartal 2023 schneller wachsen als erwartet. Von Januar bis Ende September wuchs die chinesische Wirtschaft aufs Jahr gerechnet um 5,2 Prozent. Laut dem Pekinger Statistikamt war eine erhöhte Binnennachfrage der Hauptfaktor. Die Einzelhandelsumsätze, ein Indikator für den Konsum, stiegen im Oktober um 7,6 Prozent, was einen deutlichen Anstieg gegenüber dem Vormonat bedeutet. Zusätzlich stieg die Industrieproduktion im Oktober um 4,6 Prozent und damit schneller als im September mit 4,5 Prozent. Die Konjunktur hat während der Lockdowns im Zuge der Corona-Pandemie deutlich gelitten, doch zeigt nun Tendenzen einer Erholung. China hatte erst Anfang des Jahres seine strikten Corona- Beschränkungen aufgehoben.

Im Jahr 2022 hat sich die Situation im Frachtverkehr weiterentwickelt, wobei die Auswirkungen der Pandemie nach wie vor spürbar waren. Insbesondere die Seehäfen waren weiterhin von den Herausforderungen betroffen, die mit den Schwierigkeiten bei der Abfertigung von Frachtschiffen und der Bewältigung von Engpässen in der Lieferkette verbunden waren. Die anhaltenden Auswirkungen der Pandemie führten zu Verzögerungen bei der Verladung und Entladung von Frachtgut. Im Gegensatz dazu konnte die Zugstrecke ihre Rolle als zuverlässiges Transportmittel während der Pandemiephase weiterhin erfüllen. Dank der weniger starken Beeinträchtigung im Vergleich zu anderen Verkehrsträgern verzeichnete der Zugverkehr in dieser Zeit sogar einen Anstieg. Dieser Trend ist auch bei der YUXINOU Germany GmbH zu beobachten. So stiegen die Kosten für Bahnfrachten im Jahresvergleich um circa 19 Prozent auf einen Wert von 332.442 TEUR.

Der Einmarsch der russischen Streitkräfte in die souveräne Ukraine am 24. Februar 2022 stellt ein einschneidendes Ereignis dar, das auch in der globalen Wirtschaft und damit in der Rechnungslegung der Unternehmen deutliche Spuren hinterlassen kann.

Die Auswirkung dessen sind im Handelsrückgang zwischen China und Europa deutlich zu sehen. Das gesunkene Verkehrsvolumen und der damit verbundene Rückgang des Containerterminal- und Zollabfertigungsgeschäfts könnte auch Einfluss auf die Geschäftstätigkeit der YUXINOU Germany GmbH haben.

Bisher ist die Zugverbindung zwischen China und Deutschland von dem Krieg und Sanktionen nicht betroffen. Die Geschäftsführung schätzt das Risiko als gering ein, dass die Zugverbindung durch den Krieg oder Sanktionen eingeschränkt werden könnten. Eine alternative zusätzliche Bahnstrecke über Kasachstan, Aserbaidschan und Rumänien bis nach Deutschland wurde zur klassischen Route (China - Kasachstan - Weißrussland - Polen - Deutschland) bereits im letzten Geschäftsjahr nach dem Ausbruch geschaffen. Die alternative Route stellt lediglich eine zusätzliche Option und damit eine risikominimierende Maßnahme dar, wird aufgrund der längeren Strecke und damit verbundenen höheren Kosten derzeit allerdings kaum genutzt.

4. Chancenbericht

Die Aussichten, auch weiterhin erfolgreich im Logistikbereich tätig zu sein, schätzen wir aufgrund der anhaltenden Nachfrage nach Produkten aus China als gut ein. Durch die Ansiedlung in Duisburg und die direkte Anbindung an den China Railway Express sind wir für die Zukunft gut gerüstet.

5. Prognosebericht

Laut Angaben des Internationalen Währungsfonds (IWF) erholte sich die Weltwirtschaft 2023 nur langsam. Es herrschen weiterhin anhaltende Probleme und Belastungsfaktoren, wie etwa die anhaltenden Lieferkettenprobleme, eine hartnäckig hohe Inflation und Rekordschulden, die die Erholung der Weltwirtschaft bremsen. Der Anstieg der Zinssätze in den USA stellt eine große Herausforderung für Schwellen- und Entwicklungsländer dar. Der Leitzins wurde im Mai zum zehnten Mal in Folge von der US-Notenbank Fed angehoben.

Trotz der Zinserhöhungen und der ansteigenden Kreditkosten, legte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der US-Wirtschaft im zweiten Quartal aufs Jahr hochgerechnet um 2,4 Prozent zu. Das Wachstum wird vor allem vom privaten Konsum, den Investitionen und dem Außenhandel getragen werden. Laut der Finanzministerin Janet Yellen mache die USA gute Fortschritte bei der Bekämpfung der Inflation und sei von einer Rezession entfernt. Der Arbeitsmarkt erweise sich als recht robust mit einer prognostizierten Senkung der Arbeitslosenquote auf 3,5 Prozent ist das niedrigste Niveau seit 2019 erreicht.

Für China, die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt, erwartet der IWF für dieses und nächstes Jahr Wachstumsraten von 5,2 und 4,5 Prozent. Die Impfung, die Öffnung der Grenzen und die internationale Zusammenarbeit haben dazu beigetragen, dass sich die Unsicherheit und die Risiken nach der Pandemie verringert haben. Das Wachstum ist vor allem durch eine stärkere Binnennachfrage geprägt. Die Chinesen konsumieren wieder stärker und tätigen Anschaffungen im eigenen Land.

Die 19 Länder der Euro-Zone werden nach Einschätzung der Weltbank-Experten in diesem und nächstem Jahr voraussichtlich um 0,8 Prozent bzw. 1,4 Prozent wachsen. Für Indien wird ein Wirtschaftswachstum von 5,9 Prozent prognostiziert.

Die Weltwirtschaft leidet trotz der leicht verbesserten Prognose insgesamt noch unter der Erhöhung der Leitzinsen der Zentralbanken und der anhaltend hohen Inflation. Die IWF- Experten erwarten, dass die weltweite Gesamtinflation von 8,7 Prozent im Jahr 2022 auf 6,9 Prozent im Jahr 2023 und 5,8 Prozent im Jahr 2024 sinkt. Die Weltwirtschaft wird auch von der schwachen Entwicklung in Deutschland belastet. Deutschland leidet als Exportnation stärker unter dem insgesamt schwachen Welthandel als andere Länder. Zudem hat die Industrie mit den hohen Energiepreisen zu kämpfen.

Da weder die Dauer noch die Intensität der wirtschaftlichen Folgen des Krieges ausreichend genau quantifiziert werden können, kann keine genauere Prognose der finanziellen Auswirkungen für die Gesellschaft gegeben werden. Die im Zuge des Krieges deutlich ansteigenden Rohstoff- und Energiepreise werden sich weiterhin kostenerhöhend in der Ergebnisrechnung der Gesellschaft niederschlagen. Des Weiteren sind Verzögerungen oder Unterbrechungen bei der Beschaffung von Rohstoffen möglich.

Darüber hinaus strebt die YUXINOU Germany GmbH die Ausweitung der Geschäftstätigkeit auf den deutschen Markt an, sowie perspektivisch auch die Erschließung weiterer europäischer Märkte.

Insgesamt erwarten wir auch für das Geschäftsjahr 2023 ein positives Ergebnis.

 

Duisburg, den 24. Mai 2024

gez. Zhike Chen

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der YUXINOU Germany GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der YUXINOU Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Mönchengladbach, den 7. Juni 2024

WWS WIRTZ, WALTER, SCHMITZ GMBH
WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT
STEUERBERATUNGSGESELLSCHAFT

Germund, Wirtschaftsprüfer

ppa. Funken, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde in der Gesellschafterversammlung vom 18. Juni 2024 festgestellt.

Gleichzeitig wurde beschlossen, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

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