Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 590162
Eingetragen
23.12.1975
Branche
Herstellung von MetallkonstruktionenBeteiligungsgesellschaftenHerstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung
Gegenstand
Konstruktionen aus Metall sowie Ver- und Bearbeitung von Metallen. Die Gesellschaft kann sich an gleichen oder ähnlichen Unternehmen beteiligen, Zweigniederlassungen errichten und die Geschäftsführung eines oder mehrerer Unternehmen übernehmen.

Historie

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Management

NameRolle
Boris Dirk Hofmann
seit 13.1.2021
Geschäftsführer
Markus Kaiser
seit 19.5.2009
Geschäftsführer
Frank Isaak
seit 19.5.2009
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
45.00%
Birgit Isaak Stadtmüller
45.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Isaak Holding GmbH
Germany
76.800 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Konzern- und Jahresabschlüsse

LTI Metalltechnik GmbH

Schöntal-Berlichingen

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2011

1. Geschäftsverlauf

Die Aktivitäten der LTI Metalltechnik GmbH erstrecken sich auf die Aspekte der Blechverarbeitung im weitesten Sinne. Mit konsequent ausgebauter modernster Fertigungstechnologie werden Blechteile mit unterschiedlicher Fertigungstiefe von der einfachen Platine bis zu kompletten Baugruppen gefertigt. Die Produkte finden als Zulieferteile Verwendung in der Elektro- und Kommunikationstechnik, in der Fahrzeugbau- und Druckmaschinenindustrie, in der Gesundheits- und Reinraumtechnik, in der Bahnindustrie sowie in den Bereichen Klima- und Lüftungsbau.

Das Unternehmen produziert durch die Erweiterung von 6.500 m² auf einer Fertigungsfläche von ca. 37.000,00 m² an vier Fertigungsstandorten.

- Berlichingen (Stammwerk)

- Bobstadt

- Windischbuch (Werk I / Werk II)

Der Absatzmarkt beschränkt sich mit 92,2 % überwiegend auf das Inland.

Bei einem Gesamtumsatz von 90,9 Mio. € konnte gegenüber dem Vorjahr ein Zuwachs von 14,8 Mio. € verzeichnet werden, somit eine Umsatzsteigerung von 19,3 %. Die wirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2011 hat sich auch bei LTI positiv ausgewirkt.

Der Gewinn vor Steuern liegt bei TEUR 4.324 (Vorjahr TEUR 5.040) und der Jahresüberschuss nach Steuern liegt bei TEUR 3.082 (Vorjahr TEUR 3.572).

Die Umsatzrentabilität (nach Steuern) beträgt 4,9 % (Vorjahr 6,8 %) somit eine Verminderung um 1,9 %, die Eigenkapitalrentabilität (nach Steuern) beträgt 17,7 % (im Vorjahr: 25,8 %), die Verminderung beträgt 8,1 %. Mit bestehenden Kunden als auch mit Neukunden konnten Umsatzzuwächse erreicht werden.

Der durchschnittliche Auftragsbestand beträgt ca. drei Monatsumsätze. Der Auftragsbestand wird anhand von Kennzahlen Tag für Tag kontrolliert.

Das Unternehmen wurde im Februar 2012 nach DIN EN ISO 9001:2008 hinsichtlich ihres Qualitätsmanagementsytems, Verantwortung der Leitung, Management von Ressourcen, Produktrealisierung sowie Messung, Analyse und Verbesserung zertifiziert. Die Aufrechterhaltung des Zertifikats wird durch jährliche Überwachungsaudits gewahrt.

Ferner gibt es folgende Zulassungen:

Schweisszulassung im bauaufsichtlichen Bereich für tragende Stahlbauteile nach DIN 18800-7.

Schweisszulassung für Bahnteile bis zur Bauteilenklasse CL 1 nach DIN EN 15085-2 CL 1.

Allgemeine Bestätigung Schweissarbeiten fachgerecht herzustellen und zu prüfen sowie

fachkundiges Personal auf allen Ebenen einzusetzen nach DIN EN ISO 3834-2.

Die Personalstruktur zeigt folgende Zusammensetzung und Entwicklung:

  31.12.2009 31.12.2010 31.12.2011
Arbeitnehmer, gewerblich 286 312 364
Angestellte 131 143 149
Auszubildende, kaufmännisch/technisch 12 10 16
Auszubildende, gewerblich 49 46 44
  478 511 573

2. Lage des Unternehmens

Die Vermögenslage ist durch einen erfreulichen Eigenkapitalanteil von 69,9 % (Vorjahr: 68,6%) gekennzeichnet. In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass die Geschäfts- und Fabrikgebäude einschließlich Grund und Boden ebenso wie eine umfangreiche Anzahl betriebsnotwendiger Produktionsmaschinen im Eigentum des Alleingesellschafters stehen. Die Immobilien und Anlagen werden der LTI Metalltechnik GmbH mittels Pacht- bzw. Mietvertrag zur Nutzung zur Verfügung gestellt.

Die Gesellschaft selbst hat im Jahre 2011 Investitionen in Sachanlagen, immaterielle Anlagegüter sowie Finanzanlagen in Höhe von insgesamt TEUR 5.326 getätigt.

Im Vergleich zum Vorjahr resultiert die Erhöhung der Bilanzsumme um TEUR 3.911 auf TEUR 29.320 auf der Aktivseite im Wesentlichen aus der Zunahme des Anlagevermögens mit TEUR 3.604, der Vorräte mit TEUR 961 sowie der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 411 bei einer Abnahme der flüssigen Mittel um TEUR 1.068.

Auf der Passivseite haben die Rückstellungen um TEUR 1.198 abgenommen.

Die Lieferantenverbindlichkeiten sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 410 sowie die Darlehensverbindlichkeiten um TEUR 1.768 angestiegen.

Die durchschnittliche Zielgewährung an Kunden vermindert sich in diesem Zusammenhang von 21 Tagen im Vorjahr auf 20 Tage. Die Reichweite der unfertigen und fertigen Erzeugnisse verminderte sich von 24 Tagen im Vorjahr auf 22 Tage im Jahr 2011. Die Zielgewährung von Lieferanten verminderte sich von 30 Tagen im Vorjahr auf 26 Tage in 2011.

Die Finanzlage des Unternehmens konnte im vergangenen Geschäftsjahr vergleichsweise konstant gehalten werden.

Der Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug im Jahre 2011 TEUR 1.828, aus Investitionstätigkeiten TEUR -4.847 und aus Finanzierungstätigkeit TEUR 1.950. Somit nahmen die Finanzmittelfonds um TEUR -1.069 ab auf TEUR 7.388.

Die Liquiditätslage des Unternehmens ist bei einer Liquidität II. Grades von rd. 246% unverändert stabil.

3. Voraussichtliche Entwicklung

Für das Geschäftsjahr 2012 rechnet die Geschäftsführung mit einem Gesamtjahresumsatz von 90,0 Mio €.

Der Auftragsbestand liegt derzeit bei 21,2 Mio. €.

Im Zeitpunkt der Berichtserstellung sind bestandsgefährdende Risiken nicht zu erkennen.

Ein Ausfallrisiko aus finanziellen Vermögensgegenständen besteht derzeit nicht. Nennenswerte Forderungsausfälle konnten bisher durch intensives OP-Management vermieden werden.

4. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres 2011

Bisher sind keine besonderen Vorkommnisse bekannt.

 

Schöntal-Berlichingen, den 26. Juni 2012

Die Geschäftsführer

Klaus Isaak

Frank Isaak

Markus Kaiser

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2011

AKTIVA

  31.12.2011
EUR
31.12.2010
TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 7.950.522,95 4.346
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 222.746,00 188
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 222.746,00 188
II. Sachanlagen 7.717.776,95 4.158
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 88.270,00 76
2. Technische Anlagen und Maschinen 5.348.689,00 2.044
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.010.553,95 1.968
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 270.264,00 70
III. Finanzanlagen 10.000,00 0
Beteiligungen 10.000,00 0
B. UMLAUFVERMÖGEN 21.347.419,87 21.044
I. Vorräte 7.744.972,73 6.784
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.294.776,34 1.788
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 3.336.454,74 3.152
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 2.113.741,65 1.844
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.214.029,65 5.803
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.986.765,60 4.467
2. Forderungen gegen Gesellschafter 560.000,00 909
3. Sonstige Vermögensgegenstände 667.264,05 427
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 7.388.417,49 8.457
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 22.123,74 19
  29.320.066,56 25.409

Passiva

   
  31.12.2011
EUR
31.12.2010
TEUR
A. EIGENKAPITAL 20.508.749,45 17.426
I. Gezeichnetes Kapital 76.800,00 77
II. Gewinnvortrag 17.349.596,26 13.777
III. Jahresüberschuss 3.082.353,19 3.572
B. RÜCKSTELLUNGEN 2.940.840,02 4.139
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 2.033.066,00 2.083
2. Steuerrückstellungen 87.253,00 1.243
3. Sonstige Rückstellungen 820.521,02 813
C. VERBINDLICHKEITEN 5.846.740,65 3.844
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.768.292,78 0
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.087.518,22 2.677
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 464.769,20 633
4. Sonstige Verbindlichkeiten 526.160,45 534
D. PASSIVE LATENTE STEUERN 23.736,44 0
  29.320.066,56 25.409

Anlagenspiegel

  Anschaffungs-/Herstellungskosten
  1.1.2011
EUR
Betriebsprüfung
(BP)
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
(UB)
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2011
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände            
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.090.018,47 189.000,00 34.360,48 39.860,00 0,00 1.353.238,95
  1.090.018,47 189.000,00 34.360,48 39.860,00 0,00 1.353.238,95
II. Sachanlagen            
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 111.466,11 30.870,66 0,00 0,00 0,00 142.336,77
2. Technische Anlagen und Maschinen 6.729.864,56 0,00 2.868.413,07 1.483.389,05 243.089,61 10.838.577,07
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.185.855,27 6.965,50 684.252,52 6.300,00 62.764,66 7.820.608,63
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 70.200,00 0,00 1.729.613,05 -1.529.549,05 0,00 270.264,00
  14.097.385,94 37.836,16 5.282.278,64 -39.860,00 305.854,27 19.071.786,47
III. Finanzanlagen            
Beteiligungen 0,00 0,00 10.000,00 0,00 0,00 10.000,00
  0,00 0,00 10.000,00 0,00 0,00 10.000,00
  15.187.404,41 226.836,16 5.326.639,12 0,00 305.854,27 20.435.025,42
  Kumulierte Abschreibungen
  1.1.2011
EUR
Zugänge
EUR
Betriebsprüfung
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2011
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 902.159,47 111.583,48 116.750,00 0,00 1.130.492,95
  902.159,47 111.583,48 116.750,00 0,00 1.130.492,95
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 35.286,11 12.235,00 6.545,66 0,00 54.066,77
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.686.299,56 920.675,12 0,00 117.086,61 5.489.888,07
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.217.781,32 663.020,52 -14.061,50 56.685,66 5.810.054,68
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  9.939.366,99 1.595.930,64 -7.515,84 173.772,27 11.354.009,52
III. Finanzanlagen          
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  10.841.526,46 1.707.514,12 109.234,16 173.772,27 12.484.502,47
  Buchwerte
  31.12.2011
EUR
31.12.2010
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 222.746,00 187.859,00
  222.746,00 187.859,00
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 88.270,00 76.180,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 5.348.689,00 2.043.565,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.010.553,95 1.968.073,95
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 270.264,00 70.200,00
  7.717.776,95 4.158.018,95
III. Finanzanlagen    
Beteiligungen 10.000,00 0,00
  10.000,00 0,00
  7.950.522,95 4.345.877,95

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2011

  2011
EUR
2010
TEUR
1. Umsatzerlöse 90.899.783,54 76.177
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 348.626,56 1.559
3. Sonstige betriebliche Erträge 759.623,73 549
  92.008.033,83 78.285
4. Materialaufwand 48.231.381,51 38.364
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 36.573.648,02 29.931
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 11.657.733,49 8.433
5. Personalaufwand 24.641.984,74 21.713
a) Löhne und Gehälter 20.232.768,74 17.893
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 4.409.216,00 3.820
6. Abschreibungen 1.705.514,12 1.385
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.705.514,12 1.385
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 13.030.533,88 11.611
  87.609.414,25 73.073
8. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,00 23
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 106.635,24 58
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 181.824,56 112
  -75.189,32 -31
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 4.323.430,26 5.181
12. Außerordentliche Aufwendungen 0,00 141
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.230.957,07 1.459
14. Sonstige Steuern 10.120,00 9
  1.241.077,07 1.468
15. Jahresüberschuss 3.082.353,19 3.572

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2011

LTI METALLTECHNIK GMBH, SCHÖNTAL-BERLICHINGEN

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB aufgestellt.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungsmethoden

Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

lm Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden.

Bewertungsmethoden

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet:

ANLAGEVERMÖGEN

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten vermindert um die planmäßige Abschreibung bewertet. Als Nutzungsdauer wird bei Software drei Jahre zugrunde gelegt.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibung bewertet.

Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die Abschreibungen wurden beim beweglichen Anlagevermögen sowohl degressiv als auch linear vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgte in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führte.

Bei den Zugängen im Wirtschaftsjahr 2011 wurde nur die lineare Abschreibung angesetzt.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 410 wurden im Erwerbsjahr voll abgeschrieben.

Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen bei Vorliegen einer voraussichtlich dauernden Wertminderung.

UMLAUFVERMÖGEN

Im Vorratsvermögen werden die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe zu Anschaffungskosten, die sich aus den letzten Einstandspreisen ergeben, unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet.

Unfertige und fertige Erzeugnisse aus der eigenen Produktion werden zu Herstellungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert, ausgehend vom Verkaufspreis, bewertet.

Die Herstellungskosten enthalten die Materialkosten mit Materialgemeinkosten sowie die Fertigungskosten unter Einbeziehung notwendiger Fertigungsgemeinkosten. Die Fertigungskosten werden auf Basis der Stunden- bzw. Minutensätze der für die jeweilige Produktion eingesetzten Maschinen ermittelt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung erkennbarer Risiken angesetzt. Bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird dem allgemeinen und latenten Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% des Nettobetrages (ohne USt) ausreichend Rechnung getragen.

Das bis zum 30.09.2017 ratierlich fällige Körperschaftsteuerguthaben wurde unverändert mit 4% p.a. abgezinst.

RÜCKSTELLUNGEN

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

PENSIONSRÜCKSTELLUNGEN

Die Gesellschaft hat zum 31.12.2011 ein versicherungsmathematisches Gutachten unter Berücksichtigung der nach BilMoG geltenden Bewertungsvorschriften für Pensionsrückstellungen nach der sogenannten PUC- Methode erstellen lassen. Dabei wurden ein Zinssatz von 5,14% sowie eine erwartete Gehaltssteigerung von 0,0% zugrunde gelegt. Zudem wurden die Sterbetafeln nach Heubeck aus dem Jahr 2005 verwendet.

VERBINDLICHKEITEN

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

III. Angaben zur Bilanz

Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände

Art der Forderungen Gesamt
EUR
bis 1 Jahr
EUR
über 1 Jahr
EUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.986.765,60 4.986.765,60 0,00
Sonstige Vermögensgegenstände 667.264,05 538.245,68 129.018,37
Forderungen gegen Gesellschafter 560.000,00 330.000,00 230.000,00
  6.214.029,65 5.855.011,28 359.018,37

Eigenkapital /Ergebnisverwendung

Der Geschäftsführer schlägt vor, den Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr in Höhe von € 3.082.353,19 in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.

Sonstige Rückstellungen

  EUR
Die sonstigen Rückstellungen betragen 820.521,02
davon entfallen auf:  
Urlaubsrückstellung/Zeitkontoguthaben 429.198,00
Beiträge Berufsgenossenschaft 131.106,29
Sonstige Aufwendungen 9.578,00
Rückstellung Gewährleistungen 77.926,73
Abschluss- und Prüfungskosten 65.000,00
Rückstellung Aufbewahrung Geschäftsunterlagen 107.712,00

Verbindlichkeiten

Zusammensetzung und Entwicklung:

  Gesamt
EUR
bis 1 Jahr
EUR
1-5 Jahre
EUR
über 5 Jahre
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.768.292,78 405.833,13 1.362.459,65 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.087.518,22 3.087.518,22 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 464.769,20 464.769,20 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 526.160,45 526.160,45 0,00 0,00
  5.846.740,65 4.484.281,00 1.362.459,65 0,00

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen und Waren bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.

Im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen grundpfandrechtliche Sicherheiten (TEUR 1.023). Daneben wurden mehrere Produktionsmaschinen sicherungsübereignet.

Unter den Sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von € 417.357,75 (Vj. T€ 402) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von € 8.054,78 (Vj. T€ 53) enthalten.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurden nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 ll HGB) aufgestellt.

Die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Sparten (§ 285 Nr. 4 HGB):

  TEUR
Lüftung 38.717
Medizin 11.978
Druck 13.458
Elektronik 11.501
Maschinenbau 5.370
Allgemein 9.875
  90.899
  TEUR
Deutschland 83.818
EU ohne Deutschland 5.565
Nicht EU 1.516
  90.899

Die periodenfremden Erträge umfassen insbesondere Erträge aus den BP-Anpassungen (T€ 275) sowie Buchgewinne aus Anlageabgängen (T€ 351). Unter den periodenfremden Aufwendungen wird im Wesentlichen der Effekt aus der Erhöhung der Pauschalwertberichtigung ausgewiesen (T€ 4).

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belasten in voller Höhe das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

V. Sonstige Pflichtangaben

Angaben über Arbeitnehmer

Zum Stichtag haben die folgenden Beschäftigungsverhältnisse bestanden:

  2011 2010
Gewerbliche Arbeitnehmer 364 312
Angestellte 149 143
Auszubildende 60 56
Gesamt 573 511

Nahestehende Personen

Alle Transaktionen mit nahestehenden Personen erfolgten zu marktüblichen Bedingungen.

Angaben zum Prüfungshonorar

Das Honorar für die Abschlussprüfungsleistungen wird mit 25 T€ ausgewiesen.

Angaben zu den Organen der Gesellschaft

Geschäftsführer:

Klaus Isaak, Maschinenbautechniker

Frank Isaak, Industriekaufmann

Markus Kaiser, Betriebswirt

Herr Klaus Isaak ist alleinvertretungsberechtigt und befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen. Herr Frank Isaak und Herr Markus Kaiser vertreten die Gesellschaft gemeinsam mit einem anderen Geschäftsführer oder Prokuristen.

Auf die Angaben der Tätigkeitsvergütungen der Geschäftsführer wird im Sinne von § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

  TEUR
Verpflichtungen aus Leasingverträgen bis zum Jahr 2014 144
Verpflichtungen aus Mietverträgen bis zum Jahr 2013 71
Verpflichtungen aus Mietverträgen und Pachtverhältnissen, die auf unbestimmte Zeit mit einjähriger Kündigung abgeschlossen sind: Gesamtjahrespacht derzeit 5.478
Abnahmeverpflichtungen aus Rohmaterialeinkäufen 5.791

 

Schöntal-Berlichingen, den 26.06.2012

LTI Metalltechnik GmbH

Die Geschäftsführer

Klaus Isaak

Frank Isaak

Markus Kaiser

Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2011

Der Jahresabschluss der LTI Metalltechnik GmbH wurde in der Gesellschafterversammlung vom 6. Juli 2012 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der LTI Metalltechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2011 bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der LTI Metalltechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2011 bis 31. Dezember 2011 den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Stuttgart, den 3. Juli 2012

Bansbach Schübel Brösztl & Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Ziegler, Wirtschaftsprüfer

Hauser, Wirtschaftsprüfer

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