Enrico Eisen EE Ventures UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Enrico Eisen seit 31.3.2026 | Prokura |
Amelie Schröpfer seit 16.2.2024 | Prokura |
Jan Christopher Stahl seit 23.7.2021 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
TEVEO GmbHAnsbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Grundlagen des Unternehmens Die TEVEO GmbH ist spezialisiert auf die Entwicklung, den Einkauf, das Marketing und den Direktvertrieb von "Sportswear". Der Vertrieb erfolgt unter der Marke TEVEO, hauptsächlich über Online-Kanäle und direkt an Endkunden, ohne B2B-Geschäftsbeziehungen. Die Warenbeschaffung erfolgt größtenteils aus der Türkei, während der Absatzmarkt überwiegend in Europa liegt, mit besonderem Fokus auf Deutschland, Österreich und die Schweiz. Der Firmensitz befand sich im Geschäftsjahr in Heilsbronn, Bayern. Zum 31. Dezember 2023 war der Bau des neuen Hauptsitzes in Ansbach (Bayern) bereits in vollem Gange; der Umzug dorthin erfolgte Mitte 2024. Mit diesem Schritt wird auch der Firmensitz offiziell nach Ansbach verlegt. Durchschnittlich waren im Jahr 2023 59 Mitarbeitende bei der TEVEO GMBH beschäftigt. 2. Steuerungssysteme Die strategische und operative Steuerung des Unternehmens erfolgt ausschließlich durch die Geschäftsleitung und Gesellschafter. Die jährlichen strategischen und operativen Ziele werden im Rahmen des Budgetprozesses festgelegt und während des Jahres kontinuierlich durch Soll-Ist-Vergleiche aus verschiedenen Systemen überwacht und gesteuert. Besonderes Augenmerk liegt auf den Leistungsindikatoren Umsatzerlöse und EBITDA, deren Entwicklung insbesondere durch die Kundenentwicklung, die Umsetzung und Ergebnisse der Marketingstrategien, die Lieferpünktlichkeit sowie die Retourenquote beeinflusst wird. Diese Faktoren wirken direkt auf Umsatz und EBITDA. Bei Abweichungen werden die Strategien angepasst und entsprechende Maßnahmen eingeleitet. 3. Wirtschaftsbericht 3.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Geschäftsjahr 2023 war insbesondere im Einzelhandel stark von der erhöhten Inflation und der damit verbundenen Kaufzurückhaltung geprägt. Das Bruttoinlandsprodukt Deutschlands sank im Vergleich zum Vorjahr um -0,3 % [Quellenangabe (2)]. Hauptursachen waren internationale Krisen, die zu erheblichen Anstiegen bei den Energiekosten (Öl, Gas, Strom) führten. Die durchschnittliche Inflationsrate betrug 5,9 % und lag damit etwas niedriger als im Jahr 2022 (6,9 %) [Quellenangabe (2)]. Laut dem Statistischen Bundesamt verzeichnete der Einzelhandel im Jahr 2023 einen Umsatzrückgang von 3,1 % [Quellenangabe (1)] im Vergleich zum Vorjahr. Besonders der Onlinehandel erlitt starke Rückgänge, da das Pandemie-bedingt hohe Umsatzniveau der Vorjahre nicht gehalten werden konnte. Im Gegensatz zu den allgemeinen Trends im Einzel- und Onlinehandel zeigt die für TEVEO relevante Kategorie "Sportswear" weiterhin ein überdurchschnittliches Wachstum von durchschnittlich 2,5 %. [Quellenangabe (2)]. Weitere relevante Branchentrends, die Einfluss auf TEVEOs Geschäftsmodell nehmen, umfassen die Digitalisierung des Einkaufserlebnisses, nachhaltige Lieferketten und Produkte sowie die Nutzung von "Big Data" zur Optimierung des Geschäftsmodells. QUELLENANGABE: (1) Einzelhandelsumsatz im Jahr 2023 real voraussichtlich um 3,1 % niedriger als 2022 - Statistisches Bundesamt (2) Inflationsrate im Jahr 2023 bei +5,9 % - Statistisches Bundesamt 3.2 Geschäftsverlauf Im Jahr 2023 verzeichnete die TEVEO GmbH ein Wachstum deutlich über dem Marktdurchschnitt und überschritt dabei erstmals die Umsatzmarke von 60 Mio. EUR. Dies führte zu einer ausgesprochen positiven finanziellen Entwicklung mit einem EBITDA von 24,4 Mio. EUR, im Vergleich zu 19,1 Mio. EUR im Jahr 2022, und ermöglichte zukunftsgerichtete Investitionen. Dieses Ergebnis basiert vor allem auf vier wesentlichen Faktoren: • Präzise Zielgruppenanalyse und darauf abgestimmtes Marketing sowie eine strategische Ausrichtung der Kommunikationskanäle • Produktentwicklung und Optimierung der Lieferkette durch enge und zuverlässige Lieferantenbeziehungen • Einführung neuer operativer Prozesse (z. B. Implementierung eines ERP-Systems), die das Wachstum mit einer schlanken Personalstruktur unterstützen • Aufbau einer internen Logistik als strategischer Wettbewerbsvorteil Die Kernmärkte von TEVEO liegen vorwiegend in Deutschland, Österreich und der Schweiz, wobei auch in anderen europäischen Märkten leichte Zuwächse zu verzeichnen sind. Die wesentlichen finanziellen Kennzahlen entwickelten sich wie prognostiziert. Auch die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen erwartungsgemäß in Relation zum Umsatz, wobei vor allem die variablen Kostenblöcke einen stabilen Verlauf bestätigen. • Die Werbe- und Reisekosten beliefen sich 2023 auf 6,5 % des Umsatzes, was einem Anstieg um rund 2 % gegenüber 2022 entspricht. Damit liegen sie im Vergleich zu anderen Marken im Modesegment im unteren Bereich. • Die Kosten der Warenabgabe blieben mit 8,7 % auf einem vergleichbaren Niveau wie im Jahr 2022. 3.3 Vermögens, Finanz- und Ertragslage Zum 31.12.2023 stieg die Bilanzsumme auf 31.677 TEUR (Vorjahr: 24.663 TEUR). Auf der Aktivseite der Bilanz resultiert dieser Anstieg vor allem aus der Aufstockung bei den "geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau" (6 Mio. EUR) sowie aus erhöhten Anzahlungen auf Warenbestände (3,2 Mio. EUR). Auf der Passivseite ist der Zuwachs hauptsächlich auf neu aufgenommene Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie auf Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern im Rahmen des Ergebnisabführungsvertrags (EAV) mit der TEVEO Group GmbH zurückzuführen. Die Umsatzerlöse stiegen 2023 von 38.973 TEUR auf 60.835 TEUR, was auf die in Abschnitt 3.2 beschriebenen Faktoren zurückzuführen ist. Die Bruttomarge (Nettoumsatz minus Materialaufwand) sank leicht von 69 % im Jahr 2022 auf 67 %, bedingt durch hohe Umsätze während der Rabattaktionen der "Black Week". Wie zuvor beschrieben, sind deutliche Kostenanstiege vor allem im Bereich der variablen Kosten zu verzeichnen, die unmittelbar an den Umsatz gekoppelt sind (z. B. Versand- und Marketingkosten). Auch die Personalkosten stiegen erheblich auf 2.642 TEUR (Vorjahr: 1.147 TEUR), was dem erhöhten Bedarf in Logistik und Marketing geschuldet ist. Zusammengefasst wuchs der Umsatz um 56 %, während die Kosten aufgrund des Ausbaus und der Stärkung der Logistik um 96 % zulegten. Die 96 % Steigung lässt sich von den Vergleichswerten 2022 (6,9 Mio. EUR), sowie der Werte im Jahr 2023 (13,6 Mio. EUR) der sonstigen betrieblichen Aufwendungen berechnen. 3.4 Gesamtaussage zu Geschäftsverlauf sowie Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist angesichts der Marktsituation als sehr positiv zu bewerten. Sowohl der operative Umsatz als auch der operative Gewinn verzeichneten deutliche Zuwächse. Sämtliche Verbindlichkeiten können termingerecht bedient werden. 4. Prognosebericht Trotz der angespannten Lage im Einzelhandel und vorsichtiger Prognosen für den Onlinehandel rechnet die TEVEO GmbH im Jahr 2024 mit einem leichten Umsatzwachstum und einem deutlichen Anstieg des EBITDA. Eine sorgfältige Marktbeobachtung bleibt dabei unerlässlich, insbesondere im Hinblick auf die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs und die damit verbundene Kaufzurückhaltung. Die allgemeinen Wirtschaftsaussichten für Deutschland bleiben verhalten und prognostizieren nur ein geringes Wachstum. Die TEVEO GmbH plant, ihre Systeme und operativen Prozesse weiter zu stärken, um eine stabile Basis für nachhaltiges Wachstum zu schaffen. 5. Chancen- und Risikobericht Die folgenden Risiken und Chancen stellen die entscheidenden Einflussfaktoren für den Erfolg der TEVEO GmbH dar. Sie werden im Folgenden nach ihrer Bedeutung für das Unternehmen geordnet, beginnend mit den wesentlichen Risiken und Chancen. 5.1 Risikobericht a) Risiko durch die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland Deutschland ist der Kernmarkt der TEVEO GmbH. Angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Situation, insbesondere im Einzel- und Onlinehandel, besteht ein Risiko für die Umsatzentwicklung des Unternehmens im Jahr 2024. Die gedämpfte Kaufbereitschaft, insbesondere durch die Unsicherheiten infolge des Ukraine-Kriegs, könnte das angestrebte überdurchschnittliche Wachstum beeinträchtigen. b) Risiko im Zusammenhang mit der kontinuierlichen Optimierung Die TEVEO GmbH hat sich in den letzten vier Jahren von einem Start-up zu einem mittelständischen Unternehmen entwickelt. Die im Jahr 2023 gestarteten Prozess- und Systemanpassungen werden weiter vorangetrieben, wofür spezialisiertes und erfahrenes Personal benötigt wird - eine Ressource, die auf dem Arbeitsmarkt jedoch schwer zu finden ist. c) Risiko der Lieferantenabhängigkeit Mehr als 90 % der Lieferanten der TEVEO GmbH stammen aus der Türkei. Diese Konzentration bringt operative Vorteile, birgt aber auch das Risiko, dass eine kleine Gruppe von Lieferanten die gesamte Nachfrage von TEVEO decken muss. Zur Risikominimierung wurden klare Zeitpläne und Mengenplanungen eingeführt, und langfristig ist eine Erweiterung des Lieferantenportfolios geplant. d) Risiko im Produktangebot Ein zentraler Erfolgsfaktor der TEVEO GmbH ist das frühe Erkennen und Umsetzen von Modetrends und Innovationen. Es besteht das Risiko, dass Trends und Neuerungen nicht rechtzeitig erkannt werden, wodurch Wettbewerber Marktanteile gewinnen könnten, wodurch das angestrebte überdurchschnittliche Wachstum gefährdet wäre. Um diesem Risiko entgegenzuwirken, optimiert TEVEO regelmäßig das Produktportfolio und die Qualität bestehender Produkte. Trends werden durch das interne Marketing- und Produktteam frühzeitig analysiert, unterstützt durch enge Partnerschaften mit externen Trendexperten und Influencern. e) Risiko der Liquidität Dank der soliden finanziellen Situation innerhalb der TEVEO Gruppe sind keine Liquiditätsrisiken abzusehen. Auch Währungsrisiken sind vernachlässigbar, da die Umsätze überwiegend aus Deutschland und dem europäischen Ausland stammen und Lieferanten in Euro fakturieren. Insgesamt ist derzeit keine Entwicklung zu erkennen, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der TEVEO GmbH nachhaltig und wesentlich beeinträchtigen könnte. 5.2 Chancenbericht a) Chancen durch Prozess- und Systemoptimierungen Die Implementierung neuer Prozesse und Systeme sowie der Bau eines neuen Büro- und Logistikzentrums schaffen die Grundlage für eine zukunftsorientierte Unternehmensstruktur. Diese Optimierungen ermöglichen es der TEVEO GmbH, Umsätze zu steigern, ohne das Personal in gleichem Maße aufstocken zu müssen. Die geplante vollautomatisierte Logistikhalle wird durch verkürzte Bearbeitungszeiten die Kundenzufriedenheit nachhaltig verbessern. b) Chancen durch die Erschließung neuer Märkte Bisher konzentriert sich die TEVEO GmbH stark auf die DACH-Region. Die Expansion in weitere europäische Märkte bietet die Chance, das Wachstum voranzutreiben und zusätzliche Impulse zu setzen, um die Marktpräsenz weiter auszubauen. c) Chancen in Bezug auf Mitarbeitende Dank der wachsenden Bekanntheit unserer Marke beobachten wir positive Entwicklungen bei der Rekrutierung talentierter Mitarbeitender. Unser Unternehmen steht für Werte, mit denen sich das Team stark identifiziert, und bietet ein motivierendes, sportlich geprägtes Arbeitsumfeld. In der Region Heilsbronn/Ansbach hat sich die TEVEO GmbH bereits den Ruf eines modernen, attraktiven Arbeitgebers erarbeitet, was den Zugang zu qualifizierten Fachkräften erleichtert.
Ansbach, im Dezember 2024 BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: Beteiligungen zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bewertet. Rechnungsabgrenzungsposten wurde zum Nennwert angesetzt. Eigenkapital: Ausgewiesen ist das Stammkapital zum Nennbetrag gemäß § 42 Abs. 1 GmbHG in Verbindung mit § 272 Abs. 1 HGB in Höhe von 25.000,00 EUR. Es ist zum Berichtszeitpunkt voll einbezahlt. Die Kapitalrücklage wurde mit dem Nennbetrag von 708.637,63 EUR ausgewiesen. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie werden mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. C. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Posten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von 8.000,00 EUR (Vorjahr: 8.000,00 EUR). Alle weiteren Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. In den sonstigen Vermögensgegenständen ist in Höhe von 0,00 EUR (Vorjahr: 8.000.000,00 EUR) eine Forderung gegen Gesellschafter enthalten. Sonstige Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen sind insbesondere Rückstellungen für Abschluss und Prüfung in Höhe von 60.000,00 EUR sowie Rückstellungen für Urlaubsansprüche in Höhe von 31.197,00 EUR enthalten. Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR). Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter belaufen sich auf 5.354.112,57 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR). Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten belaufen sich auf 4.710.000,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR). Angabe zu Verbindlichkeiten mit Restlaufzeitvermerken
Verbindlichkeiten, die erst nach dem Bilanzstichtag entstehen In den Verbindlichkeiten sind Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Ausgaben führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Aufwand erfasst wurden. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Es sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von 1.159,49 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR) angefallen. Aufwendungen aus der Währungsumrechnung sind in Höhe von 2.368,3 EUR (Vorjahr: 2.476,74 EUR) angefallen. D. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag lagen keine Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB vor. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen aus abgeschlossenen Mietverträgen für Büroräume und aus Leasingverträgen für Fahrzeuge. Die Jahresbeträge für 2024 belaufen sich bei den Mietverpflichtungen auf 96.955,27 EUR und bei den Leasingverpflichtungen auf 18.701,57 EUR. Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer während des Geschäftsjahres Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 59 fest angestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Organmitglieder Als Geschäftsführer der Gesellschaft ist im Geschäftsjahr 2023 Herr Jan Christopher Stahl (Bachelor of Arts) bestellt. Auf die Angabe der Gesamtbezüge gemäß § 285 Nr. 9 HGB wurde nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. E. Ergebnisverwendung Zwischen der vorliegenden Gesellschaft und der TEVEO Group GmbH mit Sitz in Heilsbronn ist am 30. November 2023 ein Ergebnisabführungsvertrag geschlossen worden. Die Eintragung ins Handelsregister erfolgte am 13. Dezember 2023. Der Jahresüberschuss wurde laut Ergebnisabführungsvertrag abgeführt. F. Nachtragsbericht Zu den Vorgängen von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres verweisen wir auf die Ausführungen im Lagebericht. G. Unterschrift gemäß § 245 HGB Unterschrift der Geschäftsführung
Ansbach, 04.12.2024 gez. Jan Christopher Stahl sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 16.12.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkAn die TEVEO GmbH, Ansbach Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der TEVEO GmbH, Ansbach - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TEVEO GmbH, Ansbach, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vor_schriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungs_handlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, den 04. Dezember 2024 WARNICK
REVISIONS- UND TREUHAND GMBH
STEFAN WARNICK, Wirtschaftsprüfer Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; wir weisen insbesondere auf § 328 HGB hin. |
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