Drettmann Living GmbH & Co. KG
Selbe AdresseEinzelhandel mit Wohnmöbeln
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Albert Drettmann seit 12.6.2005 | Geschäftsführer |
Claudia, geb. Bauer Drettmann seit 12.6.2005 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
A***** D******** | 0.00% |
A***** D******** | 0.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Drettmann GmbHBremenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2007 bis zum 31.12.2007Lagebericht1. Wirtschaftliches Umfeld Die Weltwirtschaft entwickelte sich im Jahr 2007 mit einer Wachstumsrate von 5,2 Prozent erneut überdurchschnittlich. Die deutsche Wirtschaft befindet sich seit Anfang 2005 in einer Aufschwungphase, die im vergangenen Jahr zu einem realen Wachstum des Bruttoinlandsproduktes von 2,5 Prozent geführt hat. Die Inlandsnachfrage der privaten Konsumenten wurde zunächst durch die Mehrwertsteuererhöhung und dann im Verlauf des Jahres durch die stetig ansteigende Inflationsrate belastet. Trotzdem führte die gestiegene Nachfrage nach Ausrüstungen und Bauten sowie der staatliche Konsum zu einer insgesamt positiven Entwicklung der inländischen Wachstumsrate. Zudem steigerte sich das Wachstum aufgrund von Exporten und dem Außenbeitrag. Der Markt für Luxusyachten wurde hierdurch relativ gering beeinflusst und bewegte sich auch im Jahr 2007 auf einem konstant hohem Niveau. 2. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Die Umsatzerlöse konnten im Berichtsjahr um 41,0 % auf 83,8 Mio. Euro gesteigert werden. Zusammen mit den sonstigen betrieblichen Erträgen und der Bestandserhöhung ergibt sich eine gegenüber dem Vorjahr um 50,3 % gesteigerte Gesamtleistung von 95,1 Mio. Euro. Bei einer gegenüber dem Vorjahr leicht überproportional gestiegenen Materialeinsatzquote von 81,4 % konnte ein um 3,3 Mio. Euro höherer Rohertrag von 17,7 Mio. Euro erzielt werden. Die betrieblichen Aufwendungen stiegen im Berichtsjahr vor allem in Folge erhöhter Vertriebsaufwendungen, Messekosten und Rechts- und Beratungskosten um 3.560,7 TEuro auf 11,5 Mio. Euro an. Somit ergibt sich im Berichtsjahr ein Betriebsergebnis von 2,5 Mio. Euro. Die Verschlechterung des Finanzergebnisses auf -525,6 TEuro ist im Wesentlichen durch eine verstärkte Kreditaufnahme zur kurzfristigen Finanzierung von Schiffen bedingt. Der Jahresüberschuss 2007 wird dem Gewinnvortrag zugeführt, sodass die Eigenkapitalausstattung der Gesellschaft trotz Erhöhung der Bilanzsumme konstant bei 15,2 % der Bilanzsumme liegt. Die Liquidität des Unternehmens war im Berichtsjahr zu jedem Zeitpunkt gesichert. Die Zahl der Mitarbeiter belief sich im Geschäftsjahr durchschnittlich bei 60. 3. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres liegen nicht vor, bestandsgefährdende Tatsachen sind nicht bekannt. 4. Voraussichtliche Entwicklung Aufgrund der diesjährig eingeführten Modelle und der in 2008 neu auf den Markt kommenden Modelle, wie Bandido 75, Elegance 68, Tuna 40 und Elegance 60 Open, wird sich, in Verbindung mit dem guten Auftragsbestand zum Jahresbeginn 2008 sowie dem Verkaufsergebnis der ersten Messen im Jahre 2008 wird sich auch das laufende Geschäftsjahr unverändert positiv entwickeln. Dieses betrifft sowohl die Umsatz- als auch die Ertragskraft. Auch im Folgejahr wird sich das Eigenkapital durch entsprechende Gewinnerwartungen nachhaltig positiv entwickeln. Zu dieser Entwicklung wird auch ein Ausbau der vorhandenen bzw. die Schaffung zusätzlicher Verkaufsstützpunkte nachhaltig beitragen. Zusätzlich erfolgen verschiedene Maßnahmen im Bereich der Qualitätssicherung, der Optimierung der Serviceleistungen und des Kostenmanagements der Gesellschaft. Im Oktober 2006 wurde das neue Büro- und Verwaltungsgebäude am Arberger Hafendamm bezogen. Hierdurch stehen der Gesellschaft neue repräsentative Räumlichkeiten für Verkaufsgespräche und Präsentationen zur Verfügung. Das Gebäude ist von den Kunden gut angenommen worden. Durch die Einführung des neuen Softwaresystems ALPHAPLAN im Herbst 2006 steht nunmehr ein Gesamtsystem zur Verfügung, welches eine verbesserte Verarbeitung kaufmännischer Daten sowohl in der Warenwirtschaft als auch des Rechnungswesen ermöglicht. Das System hat sich in 2007 bewährt. 5. Risikobericht Die Geschäftsführung der Drettmann GmbH hofft, dass der Konjunkturhebel auch für 2008 weiter positiv zum Gesamtergebnis der Drettmann Gruppe beitragen wird. Aus unternehmensstrategischen Gesichtspunkten sind keine Risiken zu erkennen, die auf eine nachhaltige negative Beeinflussung der Vermögens- Finanz- und Ertragslage hindeuten, auch vor dem Hintergrund, dass die Drettmann GmbH mit ihren Produkten einen gesonderten Markt bedient. Rechtsstreitigkeiten mit einem nennenswerten Einfluss auf die finanzielle Lage des Unternehmens bestehen zurzeit nicht. Ebenso sind Preisänderungs- und Liquiditäts- sowie Risiken aus Zahlungsstromschwankungen zurzeit nicht erkennbar. Zusammenfassend bleibt festzuhalten, dass keine Einzelrisiken bestehen, die auf eine Gefährdung des Fortbestands der Drettmann GmbH hindeuten. Auch die Summe der Risiken lässt dieses nicht erkennen.
Bremen, 10. Juni 2008 Albert Drettmann, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2007Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2007 bis zum 31. Dezember 2007
Anhang für das Geschäftsjahr 20071. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Drettmann GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft. Der Jahresabschluss vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Im Berichtsjahr erfolgten folgende Änderungen in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung im Vergleich zum Vorjahr: Das an die Drettmann Jahte d.o.o., Kroatien, gewährte Darlehen wird im Berichtsjahr erstmals unter den sonstigen Ausleihungen ausgewiesen. Der Vorjahresausweis erfolgte unter den sonstigen Vermögensgegenständen und wurde entsprechend angepasst. 2. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear und degressiv vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 410,00 Euro wurden im Jahr des Zugangs aktiviert und in voller Höhe abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden zum Nennwert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert angesetzt. Zweifelhafte Forderungen wurden mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Das Körperschaftsteuerguthaben wurde zum Barwert angesetzt. Bankguthaben und Bankverbindlichkeiten sind mit dem Nennwert angesetzt, bei Fremdwährungen erfolgte der Ansatz mit dem Kurs zum Bilanzstichtag. Die Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten ausschließlich Zahlungen für das Folgejahr. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern sowie Steuern des Vorjahres. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sämtliche Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind, soweit sie vorlagen, mit dem Kurs zum Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt. 3. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die nachfolgende Darstellung zeigt die Restlaufzeiten der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (Valuta zum 31. Dezember 2007: 23.634,2 TEuro) sind wie folgt abgesichert: 2.081,0 TEuro durch Grundpfandrechte, 25.936,8 TEuro durch Sicherungsübereignungen und 18.612,9 TEuro durch Bürgschaften. Für die übrigen Verbindlichkeiten bestehen keine Sicherheiten. Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB Die Gesellschaft hat mit Datum vom 17. Februar 2006 eine Bürgschaft über 3.250,0 TEuro gegenüber der Kreissparkasse Syke aus der Hingabe von Darlehen der Kreissparkasse an das Einzelunternehmen Albert Drettmann Verpachtung für den Kauf und die Bebauung des Betriebsgrundstücks Arberger Hafendamm unterzeichnet. Gegenüber der akf bank GmbH & Co. KG wurden Bürgschaften für Fremdverbindlichkeiten (Darlehen von Kunden der Drettmann GmbH) in Höhe von 1.388,9 TEuro übernommen. 4. Sonstige Pflichtangaben Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn Albert Drettmann geführt. Herr Drettmann ist alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug im Geschäftsjahr 60 (Vorjahr: 51), die sich in 26 kaufmännische Angestellte und 34 gewerbliche Mitarbeiter aufteilen. Die Gesellschaft ist zu 50,0 % am Stammkapital der XR-GmbH in Höhe von insgesamt 25,0 TEuro beteiligt. Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2007 beträgt -221,0 TEuro, das Eigenkapital der XR-GmbH zum 31. Dezember 2007 beträgt 1.240,9 TEuro.
Bremen, 10. Juni 2008 Albert Drettmann, Geschäftsführer Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2007
BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Drettmann GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2007 bis zum 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Bremen, 12. Juni 2008 HÖSEL
SIEMER
Dr. Hösel, Wirtschaftsprüfer Dipl.-Kfm. Siemer, Wirtschaftsprüfer |
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