WIBO Services GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Florian Dr. Brinkel seit 18.12.2025 | Prokura |
Jörg Ayrle seit 16.10.2024 | Geschäftsführer |
Georg Hubertus Pöpsel seit 23.5.2022 | Prokura |
Stefan Wiesemann seit 23.5.2022 | Prokura |
Uwe Deckert seit 9.5.2012 | Prokura |
Ludger Severin seit 30.7.2004 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
LINET Group SE | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
WISSNER-BOSSERHOFF GmbHWickede (Ruhr)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2015 bis zum 31.03.2016Lagebericht1. Grundlagen der Gesellschaft 1.1. Geschäftsmodell der Gesellschaft Die wissner-bosserhoff GmbH ist ein führender Anbieter von innovativen, qualitativ hochwertigen Betten- und Einrichtungslösungen für Krankenhäuser, Altenheime und stationäre Pflegeeinheiten. Durch eine konsequente Verbindung von Technologie- und Design-Kompetenz bei der kundenorientierten Entwicklung neuer Produkte und durch den Einsatz effizienter Produktionsprozesse werden die Voraussetzungen für organisches Wachstum der Gesellschaft geschaffen. Mit insgesamt 173 Mitarbeitern (Full-Time Equivalents im Jahresdurchschnitt) werden Betten, Möbel und Zubehörelemente am Standort Wickede entworfen, produziert und dann im Inland, aber auch im vornehmlich europäischen Ausland vermarktet. Zusätzlich beinhaltet das angebotene Produktportfolio vom verbundenen Unternehmen LINET spol. s r.o. in Slany, Tschechien, gefertigte Betten, Matratzen, Möbel und Zubehörteile sowie sonstige Handelswaren externer Partner. Neben dem Verkauf der Produkte ist die Vermietung insbesondere von Anti-Dekubitus Matratzen und hochwertigen Klinikbetten wichtig für die strategische Weiterentwicklung des Unternehmens. Darüber hinaus werden produktorientierte Dienstleistungen erbracht. Im Konzernverbund der LINET Group ist die wissner-bosserhoff GmbH insbesondere für die internationale Steuerung des Pflegegeschäftes, d. h. die Entwicklung, Produktion und Vermarktung von Leistungen für Alten- und Pflegeheime zuständig. Dieses spiegelt sich auch im neuen Verrechnungspreissystem wider, das der Konzern im Geschäftsjahr 2015/2016 implementiert hat und in dem die wissner-bosserhoff GmbH die Rolle des Unternehmers für das Pflegegeschäft einnimmt. 1.2. Forschung und Entwicklung In der LINET Group wird die Entwicklung neuer Produkte und Leistungen unternehmensübergreifend vorangetrieben; obwohl wissner-bosserhoff in diesem Kontext maßgeblich für das Pflegegeschäft verantwortlich ist, sind im vergangenen Geschäftsjahr auch signifikante Beiträge für die Konzeption und die Fertigstellung von Krankenhausprodukten erbracht worden. Das Portfolio für Alten- und Pflegeheime ist vor allem durch die Einführungen von sentida 5-LE und sentida 6-LE für preissensible Kundengruppen, eines Spezialbettes für Psychiatrien und des Schwerlastbettes carisma 300-XXL gestärkt worden; das Angebot für Krankenhäuser wurde im Marktsegment der maschinenwaschbaren Produkte mit dem Niedrigbett image 3-w und dem Nachttisch stylo 3-w nachhaltig aufgewertet. Außerdem ist die erprobte Bettalarmlösung SafeSense an die Voraussetzungen für Krankenhausbetten adaptiert worden, und schließlich sind aufwändige Konzeptarbeiten für eine neue Stretcher-Familie sowie die Premium-Betten eleganza 4 und eleganza 5 vorangetrieben worden. Insgesamt hat wissner-bosserhoff EUR 0,8 Mio. in 2015/2016 für Forschung und Entwicklung aufgewendet; davon sind EUR 0,2 Mio. als Eigenleistungen aktiviert worden. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das makroökonomische Umfeld in den für wissner-bosserhoff besonders relevanten europäischen Märkten hat sich als stabil mit positiven Tendenzen erwiesen. Nach Aussage des Internationalen Währungsfonds konnte die Eurozone ein Wachstum von 1,6 % für 2015 verzeichnen, das im Verlaufe des Jahres 2016 geringfügig auf 1,5 % absinken soll. Die Entwicklung in den einzelnen Mitgliedsstaaten verlief dabei sehr unterschiedlich; während Deutschland, Spanien oder die Niederlande zu den wichtigen Treibern dieses Wachstumstrends zählten, war die wirtschaftliche Situation in großen Euroländern wie Frankreich und Italien weiterhin angespannt. Da strukturelle Herausforderungen wie eine hohe Verschuldung und hohe Arbeitslosenquoten in vielen europäischen Staaten ungelöst und konjunkturelle Risikofaktoren geblieben sind, kam auch in der vergangenen Periode einer offensiven Geldpolitik die entscheidende Rolle für die Absicherung der makroökonomischen Perspektiven in diesem Wirtschaftsraum zu. Eine teilweise daraus resultierende Schwächung der Währung Euro gegenüber dem US Dollar oder dem Schweizer Franken hat das Geschäft in anderen für wissner-bosserhoff wichtigen Ländern positiv beeinflusst. Außerdem ist festzuhalten, dass die strukturellen Wachstumstreiber in den von wissner-bosserhoff bearbeiteten Geschäftsfeldern auch 2015/2016 intakt waren: • Der demografische Wandel, eine steigende Lebenserwartung, aber auch signifikante Krankheitsrisiken im Alter erhöhen den Bedarf an Gesundheits- und Pflegeleistungen in den entwickelten westlichen Volkswirtschaften • Steigende Anforderungen an Wirtschaftlichkeit, Sicherheit und Pflegeunterstützung führen zum Austausch mechanischer durch elektromotorische Bettenmodelle • Die steigende Nachfrage nach intelligenten Systemlösungen aus Betten, Anti-Dekubitus Matratzen, Möbeln und Dienstleistungen z. B. zur Behandlung komplexer Krankheitsbilder wie Demenz stärkt Komplettanbieter • Die steigende Nachfrage nach integrierten Technologielösungen für den Informationsaustausch zwischen Bett und Pflegepersonal stärkt innovative Anbieter In diesem wirtschaftlichen Umfeld ist die Wettbewerbssituation für wissner-bosserhoff im abgelaufenen Geschäftsjahr erneut herausfordernd gewesen. Im Krankenhausgeschäft sind Hill-Rom/Völker und Stiegelmeyer die wichtigsten Konkurrenten; daneben treten lokale Anbieter wie zum Beispiel Nitrocare und Stryker/Muka in der Türkei in Erscheinung. Mit dem Erwerb von Welch Allyn, einem amerikanischen Anbieter von vielfältigen medizinischen Produkten und Lösungen, hat Hill-Rom das eigene Angebotsspektrum für Krankenhäuser nochmals deutlich ausgeweitet. Im Pflegegeschäft sind ebenfalls Stiegelmeyer und Hill-Rom/Völker, aber auch Hersteller wie Malsch, Bock, FMB/Moments Furniture, Edena oder Malvestio als wichtige Akteure zu nennen. Die Getinge Group schließlich nimmt marktführende Positionen in der Vermietung von Matratzen, Betten und Zubehör ein. Generell ist für 2015/2016 ein signifikanter Preiswettbewerb insbesondere in großen Ausschreibungen zu konstatieren, dem nur mit erfolgreichem Kostenmanagement begegnet werden kann. Sowohl im Klinik- als auch im Pflegegeschäft haben sich aber Produktinnovationen wieder als wichtigste Unterscheidungsmerkmale im Wettbewerb erwiesen; Kunden waren insbesondere an technologischen Neuerungen interessiert, die über Informationsvernetzung zu größerer Patientensicherheit und echten Produktivitätsfortschritten beitragen können. 2.2. Geschäftsverlauf Für die wissner-bosserhoff GmbH ist das Geschäftsjahr 2015/2016 in einem wettbewerbsintensiven Marktumfeld mit der Erzielung von Rekordergebnissen sehr erfolgreich verlaufen. Auf Nettobasis wurden Umsatzerlöse in Höhe von EUR 76,7 Mio. realisiert; das entspricht einem Wert von EUR 79,7 Mio. vor Abzug von Erlösschmälerungen. Im Vergleich zum Vorjahr kann ein Netto-Umsatzwachstum von 17,9 % konstatiert werden. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor Steuern und Gewinnabführung ist um 18,9 % auf EUR 7,7 Mio. gestiegen; zu dieser positiven Ergebnisentwicklung haben Kostendegressionseffekte, Produktivitätsverbesserungen und gute Rohertragsmargen beigetragen. Entsprechend haben sich EBITDA und EBITDA-Rendite auf jetzt EUR 8,4 Mio. bzw. 10,9 % erhöht. Die Gewinnabführung gemäß Ergebnisabführungsvertrag mit der WIBO Services GmbH ist mit EUR 7,9 Mio. um EUR 2,8 Mio. höher als im Vorjahr ausgefallen. Aktivierte Eigenleistungen haben nach Abzug latenter Steuern zu einem Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 39 T geführt, der gemäß § 268 Abs. 8 HGB im Unternehmen verbleibt. Die Bilanzsumme ist um 6,4 % auf EUR 21,5 Mio. vor allem durch eine Steigerung des Umlaufvermögens in den Bereichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Vorräte erhöht worden. In der Konsequenz ist die Eigenkapitalquote auf 21,4 % zurückgegangen. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass wissner-bosserhoff die für das Geschäftsjahr 2015/2016 gesteckten Umsatz- und Ergebnisziele deutlich übertroffen hat. Insgesamt ist somit eine erfolgreiche Geschäftsentwicklung zu konstatieren. 2.3. Lage 2.3.1. Ertragslage Der Umsatz konnte im Vergleich zum Vorjahr um EUR 11,7 Mio. auf jetzt EUR 76,7 Mio. gesteigert werden. Dieser Anstieg um 17,9 % ist zum einen auf einen weiteren Ausbau des Marktanteils im deutschen Klinikgeschäft nach Eintritt in das Segment der maschinenwaschbaren Betten mit image 3-w zurückzuführen; zum anderen konnte im Pflegegeschäft in Deutschland insbesondere mit der Bettenfamilie sentida die Position des Marktführers ausgebaut werden. Dazu ist in beiden Geschäftsfeldern der Export positiv weiterentwickelt worden. Erneut haben sich Österreich, die Schweiz, Frankreich, die Niederlande, Belgien, Australien und die Türkei als besonders wichtige internationale Absatzmärkte für Betten von wissner-bosserhoff erwiesen. Insgesamt sind so das Pflegegeschäft um 12,2 % und das Klinikgeschäft um 35,0 % im Umsatz gesteigert worden. Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte wissner-bosserhoff eine weitere Verbesserung der Profitabilität verzeichnen. Der Rohertrag wurde absolut um EUR 3,7 Mio. auf EUR 28,4 Mio. bei einer Marge von 37 % gesteigert. Gleichzeitig wurden operative Kosten nur unterproportional erhöht; so stiegen die Personalkosten vor allem durch die zusätzliche Einstellung von 20 Vollzeitmitarbeitern um EUR 1,3 Mio. oder 13,0 %, während die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um EUR 1,1 Mio. oder 13,9 % höher ausfielen. Das Zinsergebnis schließlich lag mit EUR -24,5 T knapp unter Vorjahresniveau. Insgesamt haben sich damit alle Ertragskennzahlen gegenüber dem Vorjahr verbessert: • EBITDA plus 19,3 % auf EUR 8,4 Mio. (10,9 % Rendite) • EBIT plus 19,1 % auf EUR 7,7 Mio. (10,1 % Rendite) • Ergebnis vor Steuern und Gewinnabführung plus 18,9 % auf EUR 7,7 Mio. • Gewinnabführung plus 55,7 % auf EUR 7,9 Mio. 2.3.2. Vermögenslage Zum 31. März 2016 weist die Bilanzsumme von wissner-bosserhoff im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg um EUR 1,3 Mio. oder 6,4 % auf EUR 21,5 Mio. auf. Diese Entwicklung ist vor allem auf eine Erhöhung des Umlaufvermögens in den Positionen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um EUR 0,5 Mio. und Vorräte um EUR 0,3 Mio. zurückzuführen. Das Eigenkapital der Gesellschaft ist konstant bei EUR 4,6 Mio. geblieben, die Eigenkapitalquote hingegen sank als Folge der höheren Bilanzsumme vor allem durch die stärkere Finanzierung des Umlaufvermögens über eine Ausweitung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von 22,9 % im Vorjahr auf jetzt 21,4 %. 2.3.3. Finanzlage Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat wissner-bosserhoff einen operativen Cash Flow vor Gewinnabführung in Höhe von EUR 8,9 Mio. nach EUR 5,4 Mio. in der Vorperiode erwirtschaftet. Zu dieser Steigerung um EUR 3,5 Mio. hat vor allem die Verbesserung des Jahresüberschusses vor Gewinnabführung um EUR 2,8 Mio. beigetragen. Das umsatzstarke Schlussquartal und der Auftragsbestand für April 2016 haben am Bilanzstichtag zu einem Anstieg der offenen Forderungen um EUR 0,6 Mio. und zu einer Erhöhung der Lagerbestände um EUR 0,3 Mio. geführt; die Finanzierung des Working Capital ist maßgeblich über Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen erfolgt. Nach Gewinnabführung wird ein positiver operativer Cash Flow von EUR 1,0 Mio. ausgewiesen. Die Investitionen in das Anlagevermögen haben EUR 0,9 Mio. betragen; darin enthalten sind EUR 0,2 Mio. für aktivierte Eigenleistungen vor allem im Zusammenhang mit der Entwicklung der neuen Pflegebetten sentida 5-LE und sentida 6-LE. Am Geschäftsjahresende betrug der Finanzmittelbestand damit EUR 89 T nach EUR 23 T im Vorjahr. 2.4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren 2.4.1. Finanzielle Indikatoren Als für wissner-bosserhoff wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren werden Umsatzerlöse, EBITDA und das Ergebnis vor Steuern und Gewinnabführung kontinuierlich überwacht und optimiert. Die Darstellung und Analyse der finanziellen Leistungsindikatoren im Lagebericht erfolgt innerhalb der Berichterstattung der Gesellschaft (Abschnitt 2.3). 2.4.2. Mitarbeiter Der Erfolg von wissner-bosserhoff hängt maßgeblich von motivierten, engagierten und ambitionierten Mitarbeitern ab. Entscheidend ist eine gute Teamarbeit nicht nur zwischen den Mitarbeitern am Standort Wickede, sondern auch mit den übrigen Mitarbeitern im Konzernverbund. Über regelmäßige Besprechungen, internationale Meetings, vielfältige Trainingsprogramme und gemeinsame Projektarbeit wird ein solches Zusammenwirken gefördert. Die Loyalität der Mitarbeiter zum Unternehmen zeigt sich zum einen in einer niedrigen Fluktuationsrate und zum anderen an der signifikanten Anzahl von Jubiläen, die im Geschäftsjahr gefeiert werden konnten. Auf Basis "Full-Time Equivalents" hat wissner-bosserhoff 173 Mitarbeiter im Durchschnitt des Jahres 2015/2016 nach 153 Mitarbeitern im Vorjahr beschäftigt. 2.4.3. Innovations-, Produktions- und Prozessmanagement In den dynamischen Märkten für Krankenhaus- und Pflegebetten sind überzeugende Produktinnovationen von essenzieller Bedeutung für das Unternehmenswachstum. Auch im abgelaufenen Geschäftsjahr sind neue Produkte präsentiert worden. Mit der Markteinführung der besonders wirtschaftlichen Betten sentida 5-LE und sentida 6-LE sowie der Spezialbetten für bariatrische oder psychiatrische Bedürfnisse konnten wichtige Entwicklungsprojekte im Pflegegeschäft abgeschlossen werden. Die Vorstellung des Bettes image 3-w und des Nachttisches stylo 3-w hat sich als erfolgreicher Eintritt in das Segment der maschinenwaschbaren Produkte erwiesen, das von immer größerer Relevanz für Krankenhäuser auf Grund der stetig steigenden Anforderungen in den Bereichen Hygiene und Bettenaufbereitung geworden ist. Außerdem ist die in der Pflege bereits etablierte Sicherheitslösung SafeSense für einen Einsatz in den Universalkrankenbetten image 3 und eleganza 2 weiterentwickelt worden. Nach Etablierung der Konzernstruktur unter LINET Group SE sind unter den Namen "TOPAS" und "Operational Fitness" gruppenweite Programme zur Erschließung von Synergien aufgesetzt worden, an denen auch wissner-bosserhoff weiterhin teilnimmt. Ziel ist die nachhaltige Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit durch Verbesserung des Unternehmens in den Dimensionen Umsatzwachstum, Kostenreduktion und Zeitersparnis. Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat wissner-bosserhoff einen besonderen Fokus auf die Optimierung von Prozessen in der Produktion und im Supply Chain Management gelegt. 3. Nachtragsbericht Nach dem Abschluss des Geschäftsjahres 2015/2016 haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ereignet, die wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft zum Bilanzstichtag 31. März 2016 haben. 4. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 4.1. Risiko- und Chancenbericht LINET Group SE hat ein systematisches Management von Chancen und Risiken im gesamten Konzern etabliert und die grundsätzliche Risikomanagement-Politik sowie detaillierte Prozesse zur Identifikation, Analyse und Steuerung potenzieller Risiken verbindlich vorgegeben. Im umfassenden "Compliance und Corporate Governance Programm" des Konzerns sind Regelwerke und Verfahrensanweisungen zum Beispiel für kritische Themenkomplexe wie Betrug und Korruption definiert worden, deren Einhaltung durch den Chief Auditor, der direkt an den Vorstand der LINET Group berichtet, regelmäßig geprüft wird. Auch wissner-bosserhoff agiert in diesem Rahmen. Der Fokus im Risikomanagement liegt dabei auf folgenden für die Gesellschaft wesentlichen Ebenen: • Marktrisiken • Operative Risiken • Kreditrisiken • Liquiditätsrisiken Marktrisiken aus Währungsänderungen treffen wissner-bosserhoff bislang nur in geringem Maße, da Umsätze hauptsächlich im Euroraum realisiert werden; außerdem wird stets in EUR fakturiert. Trotzdem analysiert die Geschäftsführung zusammen mit dem Management der LINET Group systematisch die Veränderungen von Währungen in zukünftigen Wachstumsmärkten für Pflegebetten. Auch im abgelaufenen Geschäftsjahr sind Währungen unter Abwertungsdruck gegenüber dem EUR geraten, sodass für Länder wie z. B. Russland oder die Türkei eine komparative Verschlechterung der preislichen Wettbewerbsfähigkeit zu lokalen Anbietern zu konstatieren war. Die anhaltende Schwäche des EUR gegenüber dem US Dollar hingegen hat die Position von wissner-bosserhoff vor allem gegenüber US Anbietern gestärkt. Chancen hat es auf der Einkaufsseite gegeben, da rückläufige Energiekosten die Beschaffungspreise für wichtige Materialien wie Stahl und Aluminium auf zumindest stabilem Niveau gehalten haben. Im Projektgeschäft hat die erfolgreiche Teilnahme an größeren Ausschreibungen eine hohe Bedeutung für die Ertragslage des Unternehmens. Mit systematischem Key Account Management, gezielter Marketing-Unterstützung und kontinuierlicher Vertriebssteuerung über ein Customer Relationship Management System hat wissner-bosserhoff die notwendigen operativen Voraussetzungen zur Steuerung dieser Chancen und Risiken geschaffen, um in Verbindung mit dem wettbewerbsstarken Portfolio aus Produkten und Dienstleistungen weiterhin erfolgreich agieren zu können. Zudem ist auf Konzernebene die Rolle eines Verantwortlichen für internationale Key Accounts, die in mehreren Ländern agieren, etabliert worden. Die Kreditrisiken von wissner-bosserhoff sind begrenzt. Zum einen betreffen EUR 6,8 Mio. der offenen Forderungen solche gegen verbundene Unternehmen; zum anderen wird eine sehr stringente Prüfung der Kreditwürdigkeit von Kunden vor Auftragsannahme durchgeführt, um die Einbringbarkeit von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die zum Bilanzstichtag ebenfalls EUR 6,8 Mio. betragen haben, bestmöglich absichern zu können. Bei Exporten in definierte Regionen kommen Finanzierungsinstrumente wie "Vorauskasse" oder "Akkreditiv" zur Anwendung; außerdem werden stets kurze Zahlungsziele vereinbart, deren Einhaltung strikt beachtet wird. Zur Vermeidung von Liquiditätsrisiken setzt wissner-bosserhoff operativ an zwei Hebeln an: Generierung von ausreichend Cash Flow aus dem laufenden Geschäft und Begrenzung des Working Capital. Zusätzlich ist das Unternehmen in die Gruppenfinanzierung und das Cash Pooling über die Société Générale inkludiert, so dass Liquiditätsengpässe unwahrscheinlich sind. In 2015/2016 ist wissner-bosserhoff stets dazu in der Lage gewesen, seinen finanziellen Verpflichtungen ohne Verzug nachzukommen. Zusammenfassend ist zu konstatieren, dass im abgelaufenen Geschäftsjahr keine Risiken entstanden sind, die eine nachhaltige Gefährdung der Ertrags-, Finanz- oder Vermögenslage von wissner-bosserhoff erwarten lassen. 4.2. Prognosebericht Das erste Quartal im Geschäftsjahr 2016/2017 hat die Erwartungen erfüllt. Im Vergleich zum Vorjahr konnte ein erneutes Umsatzwachstum realisiert werden, und auch Ergebnis- und Renditezahlen lagen im Zielkorridor. Während der Umsatz um 7,5 % gesteigert werden konnte, lag der Auftragsbestand 2,5 % über dem Vorjahreswert. Das Unternehmen geht daher von einer Fortsetzung dieser positiven Entwicklung in den Folgequartalen aus. Hierfür spricht nicht zuletzt die Vielzahl an Projekten, die derzeit im Krankenhaus- und Pflegegeschäft bearbeitet werden. Mit seinem innovativen Produktportfolio ist wissner-bosserhoff gut positioniert, um im weiteren Verlauf des Geschäftsjahres die anvisierten Umsatz- und Marktanteilsziele zu erreichen. Insgesamt wird erwartet, dass der im Geschäftsjahr 2015/2016 realisierte Umsatz sowie das EBITDA und das Ergebnis vor Steuern und Gewinnabführung im kommenden Geschäftsjahr bei einer zumindest gleichbleibenden Profitabilität deutlich übertroffen werden. Negativ könnten sich allerdings die jüngsten ökonomischen und politischen Entwicklungen im wichtigen Markt Türkei auswirken; eine Reduktion des bisherigen Wachstumstempos von wissner-bosserhoff in dieser Region kann nicht ausgeschlossen werden. Aus heutiger Perspektive erwartet die Geschäftsführung eine positive Weiterentwicklung der wissner-bosserhoff GmbH im Rahmen der Konzernstrategie. Ereignisse oder materielle Risiken, die eine Gefährdung der Gesellschaft bewirken könnten, sind weder eingetreten noch ersichtlich.
Wickede (Ruhr), den 16. September 2016 wissner-bosserhoff GmbH gez. Dr. Michael Rosada, Geschäftsführer BilanzAKTIVSEITE
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Wissner-Bosserhoff GmbH ist eine große Kapitalgesellschaft i.S.v. § 267 Abs. 3 HGB. Der vorliegende Jahresabschluss der Wissner-Bosserhoff GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2015 bis zum 31. März 2016 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB in Verbindung mit den §§ 264 ff. HGB sowie den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierung und Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden erfolgt im Einzelnen unter Beachtung folgender Grundsätze: Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und die Sachanlagen werden mit den Anschaffungskosten oder Herstellungskosten, vermindert um die planmäßigen Abschreibungen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer, bewertet. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte werden zu Herstellungskosten (Entwicklungskosten) aktiviert, sofern zum Abschlussstichtag zumindest eine hohe Wahrscheinlichkeit der tatsächlichen Entstehung eines Vermögensgegenstandes besteht. Zu den Herstellungskosten zählen die einzeln zurechenbaren Kosten durch den Verbrauch von Gütern und die Inanspruchnahme von Diensten sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten. Die planmäßigen Abschreibungen werden ausschließlich nach der linearen Abschreibungsmethode vorgenommen. Bei Zugängen, die während des Geschäftsjahres angeschafft oder hergestellt worden sind, erfolgt für das Jahr der Anschaffung oder Herstellung grundsätzlich eine zeitanteilige Abschreibung für den Zeitraum zwischen Anschaffung oder Herstellung des Anlagegegenstandes und dem Ende des Geschäftsjahres. Geringwertige bewegliche Anlagegegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis zu EUR 410,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die den planmäßigen Abschreibungen zugrunde liegenden betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern sind wie folgt:
Abwertung auf den niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag. Im Geschäftsjahr war eine entsprechende Abwertung nicht erforderlich. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie der Handelswaren erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag. Darüber hinaus werden, soweit erforderlich, angemessene Gängigkeitsabschläge berücksichtigt. Unfertige und fertige Erzeugnisse werden mit Herstellungskosten unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen neben den direkten Fertigungslohn- und Materialkosten auch angemessene Teile der Fertigungs- und Materialgemeinkosten. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden in voller Höhe abgeschrieben. Das allgemeine Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung angemessen berücksichtigt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind jeweils mit ihren Nennwerten bilanziert. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwendungen für eine gewisse Zeit nach diesem Stichtag darstellen. Als passive Rechnungs abgrenzungsposten werden Einnahmen vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Erträge für eine gewisse Zeit nach diesem Stichtag darstellen. Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Laufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Rückstellung für Altersteilzeit ermittelt sich aus dem Saldo aus dem verpfändeten Guthaben bei Kreditinstituten, die dem Zugriff aller Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung der Schulden aus Altersteilzeitverpflichtungen dienen, und den zugehörigen Rückstellungen für Altersteilzeit. Das Deckungsvermögen wird entsprechend § 253 Abs. 1 Satz 4 HGB mit dem beizulegenden Zeitwert, der dem Nennwert zum Bilanzstichtag entspricht, bewertet. Die Rückstellung für Altersteilzeit wurde für konkrete Einzelzusagen ermittelt. Die Bewertung der Rückstellung für Altersteilzeit erfolgt mittels des Anwartschaftsbarwertverfahrens unter Anwendung eines Diskontierungssatzes von 1,87% sowie einer erwarteten durchschnittlichen Gehaltssteigerung von 2,5% p.a. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Angaben zur Bilanz Die Zusammensetzung und Entwicklung der Gegenstände des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen im Geschäftsjahr ergeben sich aus dem Anlagespiegel, der als Anlage zu diesem Anhang beigefügt ist. Im Geschäftsjahr 2015/16 sind Forschungs- und Entwicklungskosten in Höhe von TEUR 784 (i. Vj. TEUR 675) angefallen, von denen TEUR 37 (i. Vj. TEUR 51) aktiviert wurden. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten wie im Vorjahr ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Ein Teilbetrag des Eigenkapitals in Höhe von EUR 359.102,98 (aktivierte selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 524.812,54 abzüglich hierauf entfallender passiver latenter Steuern in Höhe EUR 165.709,56) unterliegt der Ausschüttungssperre gemäß § 268 Abs. 8 HGB. Die passiven latenten Steuern werden auf Grund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages mit dem Gesellschafter WIBO Services GmbH auf Ebene des Gesellschafters bilanziell ausgewiesen und auf Grund eines bestehenden Steuerumlagevertrages mit dem Gesellschafter an die Wissner-Bosserhoff GmbH weiterbelastet. Im Geschäftsjahr 2015/16 sind in diesem Zusammenhang Erträge aus passiver latenter Steuer in Höhe von EUR 18.140,10 erfasst worden. Die entsprechende Forderung wird saldiert als Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen. Der Rückstellung für Altersteilzeit setzt sich wie folgt zusammen (Angaben in EUR):
Aus den verpfändeten Guthaben bei Kreditinstituten sind keine Zinserträge entstanden und verrechnet worden (i. Vj. TEUR 0,2, die in den Zinserträgen saldiert mit dem Zinsanteil der Zuführung zu den Rückstellungen für Altersteilzeit (TEUR 1) ausgewiesen wurden). Die sonstigen Rückstellungen beinhalten hauptsächlich Rückstellungen für Ansprüche von Arbeitnehmern in Höhe von TEUR 1.024 und für Gewährleistungen in Höhe von TEUR 394. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 2.759 (i. Vj. TEUR 2.337). Daneben werden hier Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von TEUR 7.565 (i. Vj. TEUR 5.730) ausgewiesen; diese resultieren mit TEUR 6.927 (i. Vj. TEUR 5.496) aus weiterbelasteten Ertragsteuern und entsprechend dem Ergebnisabführungsvertrag abgeführten Gewinnen, mit TEUR 544 (i. Vj. TEUR 151) aus weiterbelasteter Umsatzsteuer und mit TEUR 94 (i. Vj. TEUR 83) aus Lieferungen und Leistungen. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Aufgliederung der Umsatzerlöse
Unternehmensverträge Mit der WIBO Services GmbH, Wickede/Ruhr, besteht ein Ergebnisabführungsvertrag, demzufolge das Jahresergebnis dieser Gesellschaft in Höhe von EUR 7.914.546,80 (i. Vj. EUR 5.082.846,43) an die WIBO Services GmbH abgeführt wurde. Im Rahmen des Ergebnisabführungsvertrages wurde der gesamte Jahresüberschuss abzgl. des Saldos aus ausschüttungsgesperrten Aufwendungen und Erträgen im Zusammenhang mit der Bilanzierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände und hierauf entfallender passiver latenter Steuern an die WIBO Services GmbH abgeführt. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Gesellschaft weist trotz der bestehenden ertragsteuerlichen Organschaft mit der WIBO Services GmbH Steuern vom Einkommen und vom Ertrag aus, da diese entsprechend dem bestehenden Steuerumlagevertrag von der WIBO Services GmbH an die Wissner-Bosserhoff GmbH weiterbelastet bzw. erstattet werden. Die im Geschäftsjahr gebuchten Steuererstattungen entfallen in Höhe von TEUR -158 (i. Vj. TEUR 1.361 Steuerbelastungen) auf das auf Ebene der WIBO Services GmbH ausgewiesene operative Ergebnis des Geschäftsjahres inkl. Verlustrücktrag auf das Vorjahr und in Höhe von TEUR -19 (i. Vj. TEUR 13 Steuerbelastungen) auf die bei der WIBO Services GmbH bilanzierte Veränderung latenter Steuern. V. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Es besteht eine Rahmenkreditlinie in Höhe von TEUR 2.700, die als Kontokorrent- und zu TEUR 1.000 als Avalkredit bzw. Geldmarktkredit genutzt werden kann. Zum Bilanzstichtag wurde diese Kreditlinie in Form von Avalkrediten in Höhe von TEUR 406 genutzt. Die Wissner-Bosserhoff GmbH hat für die Bereitstellung des Kreditrahmens bei der Société Générale eine Bürgschaft in Höhe von TEUR 2.700 für die wissner-bosserhoff Belgium b.v.b.a. übernommen. Auf Grund der guten wirtschaftlichen Situation der Schuldner bzw. des verbundenen Unternehmens ist eine Inanspruchnahme aus den Avalkrediten und Bürgschaften zum Bilanzstichtag insgesamt unwahrscheinlich. Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 616 und aus fest abgeschlossenen Versicherungsverträgen in Höhe von TEUR 54. Die Fälligkeiten der sonstigen finanziellen Verpflichtungen stellen sich wie folgt dar:
Der Zweck der Miet- und Leasingverträge besteht in der Verbesserung der Liquiditätssituation. Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt gemäß § 267 Abs. 5 HGB:
Honorar des Abschlussprüfers Zum Abschlussprüfer des Einzelabschlusses der Wissner-Bosserhoff GmbH ist die KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, bestellt worden. Für die erbrachten Dienstleistungen der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft sind TEUR 28 für Abschlussprüfungsleistungen als Aufwand erfasst worden. Geschäftsführung Geschäftsführer im Geschäftsjahr war Herr Dr. Michael Rosada, Diplom-Ökonom, Essen. Auf die Angabe der Bezüge des Geschäftsführers wird entsprechend § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Konzernabschluss Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der LINET Group SE, Dordrecht / Niederlande, einbezogen, die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss der LINET Group SE wird von dem Mutterunternehmen WIBO Services GmbH in deutscher Sprache im deutschen Bundesanzeiger offengelegt.
Wickede (Ruhr), den 16. September 2016 Wissner-Bosserhoff GmbH gez. Dr. Michael Rosada, Geschäftsführer Anlagespiegel
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Wissner-Bosserhoff GmbH, Wickede/Ruhr, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2015 bis 31. März 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Wissner-Bosserhoff GmbH, Wickede/Ruhr. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Düsseldorf, den 16. September 2016 KPMG
AG
gez. Buchwald, Wirtschaftsprüfer gez. Stender, Wirtschaftsprüfer Feststellung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss ist in der Gesellschafterversammlung am 22. September 2016 festgestellt worden. |
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