Waldbrand GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Spirituosen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Anselm Johann Wegele seit 2.11.2022 | Prokura |
Johannes Wolfgang Dieter Gotzler seit 2.11.2022 | Vorsitzender des Vorstands |
Alexandra Gotzler seit 19.3.2021 | Prokura |
Patrick Dietz seit 30.4.2020 | Vorstandsmitglied |
Armin Rehle seit 18.8.2016 | Vorstandsmitglied |
Josef Dr. Kain seit 6.12.2012 | Vorstandsmitglied |
Sonja Maria Frischmann seit 26.9.2011 | Prokura |
Peter Wiedemann seit 9.1.2007 | Vorstandsmitglied |
Christian Wegele seit 9.1.2007 | Prokura |
Werner Purschke seit 29.1.2003 | Vorstandsmitglied |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
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| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Albert Frey AGWaldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Albert Frey AG, WaldGrundlagen des UnternehmensDie Albert Frey AG ist im Handelsregister Kempten unter HR B 7625 eingetragen. Die Gesellschaft ist innovativer Hersteller von Sondermaschinen und konzipiert und realisiert komplexe Projekte. Das Leistungsportfolio wird durch Beratung, Engineering-Leistungen sowie Service und dem Vertrieb technischer Produkte abgerundet. Organisatorisch ist die Gesellschaft in die Bereiche Anlagenbau, Technologie, Automation sowie Pumpen eingeteilt. Sie unterhält an ihrem Firmensitz in 87616 Wald die Produktion und Verwaltung und hat in Flörsheim-Dalsheim das Tochterunternehmen, die Boos Reinigungsanlagenbau GmbH sowie seit Januar 2023 in Vils (Österreich) das Softwareunternehmen freygeist GmbH. Das Unternehmen besteht seit 1906 und hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 84 Mitarbeiter beschäftigt, davon 6 Auszubildende. Darstellung des Geschäftsverlaufs und RahmenbedingungenEntwicklung der Gesamtwirtschaft und Branche im Jahr 2023 Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. "Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken", sagte Dr. Ruth Brand, seit 1. Januar 2023 neue Präsidentin des Statistischen Bundesamtes. "Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort", so Brand weiter. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. Die Auftragsbilanz 2023 im Anlagen- und Maschinenbau fällt mit einem realen Rückgang von 12 Prozent unerfreulich aus - daran kann auch ein etwas besseres Resultat im Dezember nichts ändern Der Orderrückgang des Maschinen- und Anlagenbaus hat sich im Dezember 2023 ein wenig abgeschwächt - unterm Strich resultiert für das gesamte Jahr aber dennoch ein zweistelliges Minus der Bestellungen. Insgesamt blieben die Aufträge im Gesamtjahr 2023 real 12 Prozent unter ihrem Vorjahreswert, und weiterhin ist eine Trendwende nicht erkennbar. "In den großen Absatzmärkten Europa, den USA und China fehlt es an Vertrauen in einen dauerhaften globalen Konjunkturaufschwung, den gerade die Investitionsgüterindustrie benötigen würde", kommentiert VDMA-Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers die Jahresbilanz der Bestellungen. Im Inland verbuchten die Unternehmen 2023 ein Orderminus von 11 Prozent, aus dem Ausland kamen 13 Prozent weniger Bestellungen. Dabei betrug das Auftragsminus aus den Euro-Ländern 16 Prozent, die Nicht-Euro-Länder schlugen mit einem Rückgang von 11 Prozent zu Buche. Immerhin brachte der Dezember 2023 für sich genommen weniger schlechte Werte, zum Jahresschluss lagen die Auftragseingänge mit real minus 6 Prozent nur einstellig unter Vorjahr. "Dafür sorgten die Kunden aus den Nicht-Euroländern, deren Bestellungen sogar geringfügig um 1 Prozent stiegen", erläutert Wiechers. Dadurch fiel der Rückgang aus dem gesamten Ausland mit 3 Prozent zum Vorjahr vergleichsweise moderat aus. Im Inland (minus 13 Prozent) sowie aus den Euro-Ländern (minus 11 Prozent) wurden allerdings auch im Dezember zweistellige Rückgänge verbucht. Für die deutschen Maschinenbauer sind das maue Aussichten. Der VDMA und Wiechers hoffen jetzt erstmal auf das sogenannte Wachstumschancengesetz. "Wir setzen dabei vor allem auf erleichterte Abschreibungen, eine verstärkte Forschungsförderung sowie auf generell stabile Rahmenbedingungen - und natürlich endlich weniger Bürokratie." Vielen Maschinenbauern bleibt also derzeit nur die Hoffnung. Denn die Branche steht vor einem schwierigen Jahr. Lage des UnternehmensDie anhaltenden Auswirkungen der Corona-Pandemie, der Krieg in der Ukraine und die steigenden Lebenshaltungskosten haben die Wirtschaft weiterhin negativ beeinflusst. Jedoch erholte sich diese langsam von den genannten Herausforderungen. Die Konjunktur war gegenüber kriegsbedingten Störungen auf den Märkten sowie der verschärften Geldpolitik resilienter als angenommen. So hat sich das globale Wirtschaftswachstum zwar verlangsamt und ist noch nicht auf Vor-Pandemie-Niveau, kam aber nicht zum Stillstand. Nachdem die Inflation im Jahr 2022 einen Höchststand erreicht hatte, nahm sie im Berichtsjahr wieder ab. Vorangetrieben wurde dieser Rückgang durch gemäßigte Energie- und Lebensmittelpreise sowie die Erholung der Lieferketten. Anfänglich machte sich die Unsicherheit in Zusammenhang mit der anhaltenden Konjunkturerholung, Inflation, steigenden Zinsen und geopolitischen Spannungen bei unseren Kunden bemerkbar. Im Laufe des Berichtsjahrs legte sich diese Zurückhaltung und wir konnten eine Entspannung im Kaufverhalten feststellen, wodurch kontinuierliche Bestelleingänge erfolgten. Ein wesentlich strategischer Fokus liegt auf dem weiteren Ausbau des Kerngeschäfts sowie Vertiefung der Eigenfertigung. Die Marktposition, vor allem im KEG-Bereich und im Technologiebereich wird für die Zukunft als gefestigt betrachtet, da durch kontinuierliche Weiter- und Neuentwicklungen, höchsten Qualitätsstandard bei sachgerechter Anwendung und nicht zuletzt in der Verfügbarkeit eines guten Service auf lange Sicht die Bedürfnisse der Kunden zufriedengestellt werden sollen. Ertragslage Das Wachstum der Wirtschaft hat sich im Berichtsjahr verlangsamt und lag im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Zu den belastenden Faktoren zählten insbesondere die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten, die zunehmende Fragmentierung der Wirtschaft sowie hohe Inflationsraten und eine restriktivere Geldpolitik. Die Ertragslage in unserem Unternehmen entwickelte sich trotz erschwerter Markt- und Rahmenbedingungen erfolgreich. Das EBIT stieg von T€ 272 auf T€ 913. Im Geschäftsjahr 2023 erzielte die Albert Frey AG eine Gesamtleistung in Höhe von T€ 26.114 (Vorjahr T€ 17.358) und verzeichnete damit im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung von T€ 8.756 beziehungsweise 50,4 %. Zurückzuführen ist dies auf die hohe Zunahme der unfertigen Erzeugnisse (Bestandveränderungen) um T€ 11.650. Diese resultieren aus einigen noch nicht in Betrieb genommenen Anlagen in der Technologieabteilung sowie beim Anlagenbau. Beide Abteilungen konnten gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung erzielen. Die Umsatzerlöse bei der Pumpenabteilung waren im Vergleich zum Vorjahr rückläufig mit 6 %. Erfreulich ist der leichte Zuwachs in der Serviceabteilung sowie in der Automation. Das Rohergebnis (Umsatzerlöse + sonstige Erträge ./. Material) betrug im Berichtsjahr T€ 7.556 gegenüber dem Vorjahr mit T€ 6.542, was einer Mehrung von 15,5 % entspricht. Die Materialaufwendungen erhöhten sich um T€ 7.826 auf T€ 18.878. Die Steigerung war damit 70,8 % und überproportional zur Betriebsleistung. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen, welche in den wesentlichen Fremdleistungen bzw. Leistungen von Subunternehmern beinhalten, nahmen um T€ 704 auf T€ 3.995 zu, Grund ist der Einsatz von Subunternehmern bei unseren Großprojekten. Im Personalbereich lag die durchschnittliche Mitarbeiterzahl (ohne Auszubildende) bei 70 Arbeitnehmer. Um den individuellen Kundenwünschen weiterhin gerecht zu werden liegt der Fokus weiterhin auf qualifizierte Mitarbeiter. Zum Jahresende 2023 sind insgesamt 87 Mitarbeiter beschäftigt, davon 6 Vorstände und 6 Auszubildende. Der Personalaufwand erhöhte sich um T€ 309 auf T€ 4.464, bezogen auf die Gesamtleistung beträgt der Anteil 17,1 %. Die Abschreibungen verminderten sich auf T€ 491 (Vorjahr T€ 573). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verminderten sich um 3,25 % gegenüber dem Vorjahr. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) betrug T€ 913. Nach Abzug der Ertragssteuern errechnet sich ein Jahresüberschuss von T€ 459. Die Rentabilität im Verhältnis zur Gesamtleistung betrug im Berichtsjahr 3,18 % gegenüber 0,45 % im Vorjahr. Finanzlage Die Finanzlage kann als solide bezeichnet werden. Der Cash-Flow I (Jahresüberschuss + Abschreibungen) beläuft sich im Geschäftsjahr auf T€ 951 und lag um T€ 297 über dem des Vorjahres. Die Eigenkapitalquote hat sich leicht nach unten verändert und beträgt 31,64 % (Vorjahr 33,33 %) Die anfallenden finanziellen Verpflichtungen wurden stets - i. d. R. unter Erwirtschaftung von Skontoerträgen - durch schnelle Zahlung erfüllt. Zahlungsfähigkeit war jederzeit gegeben. Die Aval Linie i.H. von T€ 690 bei der Sparkasse für gängige Projektabwicklungen wurde mittels Gewährleistungsbürgschaften zum Bilanzstichtag i.H. von 60 % (Vorjahr 32 %) in Anspruch genommen. Großprojekte werden mit separaten Aval-Rahmen abgedeckt. Die Kontokorrentlinie lag im Geschäftsjahr 2023 im normalen Rahmen. Vermögenslage Die Vermögenslage ist weiterhin positiv, da wie auch in den Vorjahren der überwiegende Teil des Betriebsergebnisses im Unternehmen bleibt. Die Bilanzsumme lag mit T€ 18.151 um T€ 2.300 höher als im Vorjahr (T€ 15.851). Die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte betrugen T€ 1.517. Der Großteil der Investition entfiel davon auf den Erwerb des Gebäudes und Grundstück der Tochterfirma Boos, Bau eines Pumpenprüfstandes sowie allgemeine Geschäftsausstattung. Das immaterielle Anlagevermögen und die Sachanlagen betrugen zum Bilanzstichtag 31.12.2023 mit T€ 9.507 = 52,37 % der Bilanzsumme. Die unfertigen Erzeugnisse, unfertige Leistungen betrugen im Geschäftsjahr T€ 19.280, die fertigen Erzeugnisse und Waren T€ 2.703. Die hohe Steigerung von T€ 11.399 resultiert aus noch nicht in Betrieb genommenen Anlagen in der Technologieabteilung sowie beim Anlagenbau. Weiteres wird noch ein hoher Lagerbestand geführt, um Lieferengpässe zu vermeiden. Aufgrund der leichten Entspannung bei den Lieferketten ist es das Ziel, den Lagerbestand wieder auf ein normales Maß zu reduzieren. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich zum Stichtag von T€ 1.714 um T€ 826 auf T€ 888 gemindert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich um T€ 1.366 auf T€ 2.779 erhöht. Insgesamt ist das Anlagevermögen zum Stichtag mit 60,4 % (Vorjahr 62,2 %) durch Eigenkapital gedeckt. Als wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren sieht unser Unternehmen die Stärkung des Eigenkapitals, insbesondere der Eigenkapitalquote, diese beträgt 31,64 %. Zukünftige Entwicklung Krisen belasten das Wachstum der Wirtschaft Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen werden im Jahr 2024 herausfordernd bleiben, die aktuellen Krisen und Kriege dürften die Wirtschaft weiterhin belasten, ebenso wie eine restriktivere Geld- und Fiskalpolitik. Da wir mit einem sehr soliden Auftragsbestand ins neue Geschäftsjahr gestartet sind und im Laufe des ersten Halbjahrs der Auftragseingang sich weiterhin stabil entwickelt hat, sehen wir dem aktuellen Geschäftsjahr positiv entgegen. Gleichzeitig bestehen jedoch auch gesamtwirtschaftlich Unsicherheiten über die Dauer und Verteilung der erwarteten Erholung der Konjunktur in Deutschland sowie des erwarteten Rückgangs der Wirtschaftsaktivität im Ausland, die Dauer der Preisschwankungen bei vielen Gütern und Dienstleistungen, die Knappheit bestimmter Rohstoffe und Arbeitskräfte sowie Engpässe in unterschiedlichen Lieferketten. Leistungswirtschaftliche Risiken können sich etwa aus Kostenänderungen, insbesondere bei den Preisen für Energie infolge dieser makroökonomischen Unsicherheiten, ergeben. Aber auch klimaerhebliche oder geopolitische Schocks können Auslöser sein, die nicht in allen Fällen durch Preisindexierungen kompensiert werden können. Diese Risiken können sich schnell auf das Kundenverhalten auswirken, weitere Herausforderungen sind steigende Kundenansprüche an eine flexible, durchgängige und nachhaltige Komplettlösung - inklusive Maschine, Automation, Software, Prozess, Peripherie und Service. Das Thema Nachhaltigkeit sowie regenerative Energie wird bei Albert Frey schon seit 15 Jahren großgeschrieben. Unser langjähriges Familienunternehmen lebt von gemeinsamen Werten und den Mitarbeitenden, deren Wohlbefinden bei uns an oberster Stelle steht. Nur mit ihnen können wir unsere Geschäftstätigkeit in verschiedenen Branchen verantwortungsvoll ausführen und den Ansprüchen unserer Kunden gerecht werden. Aufgrund der vielseitigen Einsatzgebiete unserer Produkte und den damit verbundenen Einflüssen auf Umwelt und Gesellschaft ist Nachhaltigkeit für uns ein essenzieller Bestandteil der Unternehmensführung. Die Umwelt stellt für uns, als Unternehmen des produzierenden Gewerbes, ein elementares Gut dar. Daher sind ressourcenschonendes Handeln und die Vermeidung schädlicher Umweltauswirkungen für uns selbstverständlich. Auch die Reduktion des Energieverbrauchs in sämtlichen Produktionsbereichen sowie die Erhöhung der Effizienz in allen Abteilungen und Versorgungssystemen sind schon lange präsente Themen unseres Alltags und werden durch umfangreiche Maßnahmen zielgerichtet vorangetrieben. Die Produkte, Prozesse und die Infrastruktur sind auf einen möglichst geringen Ressourcenverbrauch ausgerichtet. In allen Bereichen stehen Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit im Fokus. Durch den Einsatz von erneuerbarer Energie, sprich dem Einsatz von Solarthermie und PV-Anlage sowie von Luft-Wärmepumpen sind wir unabhängig von Gas und Öl und sind somit auf einem guten Weg, einen Autarkiegrad von über 75 Prozent zu erreichen. Mit unserem Stromlieferanten haben wir langfristige Verträge abgeschlossen, so dass wir auf diesem Sektor gut aufgestellt sind. Aktuell ist ein Team aus Energiespezialisten dabei, im Altbau die vorhandene Energiezentrale zu überarbeiten, um entsprechend auch hier autark zu werden. Ein visionäres Ziel ist die Verwendung von Wasserstoffspeichern, das in naher Zukunft in Angriff genommen werden soll. Im Bereich der ökonomischen Nachhaltigkeit hat der Fortbestand unseres Unternehmens oberste Priorität. Die Sicherung unserer Produktionsstandorte und der damit verbundenen Arbeitsplätze ist hierbei essenziell. Die Zufriedenstellung unserer Kunden durch beste Qualität und gute Geschäftsbeziehungen ist ein weiterer Schwerpunkt unserer Aktivitäten. Um unsere nachhaltige Unternehmensführung voranzutreiben, überwachen wir die Fortschritte anhand verschiedener Kennzahlen in den jeweiligen Bereichen. Chancen Mit Blick auf das Geschäftsjahr 2024 hinaus befindet sich Albert Frey in einer sehr guten Ausgangssituation, um langfristig zu wachsen und als Technologieunternehmen durch technologischen Fortschritt Entscheidendes zu bewirken. Unser Unternehmen ruht auf einem festen Fundament mit Wertvorstellungen, die seit Generationen gelebt werden. Wir berücksichtigen sie stets, wenn wir über unsere Strategie sprechen und entscheiden. Unabhängig von eventuell kurzfristigen Einflussfaktoren, sehen wir grundsätzlich Trends, von denen wir profitieren können. Mit der voranschreitenden Digitalisierung und dem Fokus auf Nachhaltigkeit bieten sich Möglichkeiten für neue Geschäftsmodelle und die Weiterentwicklung eigener Prozesse und Dienstleistungen, zum Beispiel im Energiesektor oder in der Fertigung von Pumpen. Produktverantwortung wird bei uns großgeschrieben, dies bedeutet, dass unsere Produkte höchsten Qualitätsstandard bei sachgerechter Anwendung erreichen. Im Anlagenbau haben wir unsere KEG-Anlagen mit wichtigen Verbesserungen im Bereich Hygienic Design weiterentwickelt, was sich auch in der Mitgliedschaft bei der EHEDG Group widerspiegelt. Ziel ist es, uns weiter vom Wettbewerb abzusetzen und unsere Vorherrschaft im Bereich KEG-Anlagen weiter auszubauen. Positive Aussichten bringt unverändert der Unternehmensbereich Technologie, hier haben wir im vergangenen und diesem Jahr in dem Sektor Ausmischanlage, also Herstellung von verfahrenstechnischen Anlagen zur Dosierung bzw. Mischung von Bier, Biermisch- und sonstigen Mischgetränken sowohl im Ausland als auch in Deutschland Fuß gefasst. Die Automation dieser Anlagen erfolgt auf unserem hauseigenen System ALFlex. Aber auch im Pumpenbereich sowie im Service sehen wir unverändert gute Chancen, unser Absatzvolumen zu steigern. Gründe hierfür sind unsere qualifizierten Mitarbeiter, der Anspruch eines hohen Qualitätsstandards und die Bereitschaft, auf die Bedürfnisse unserer Kunden einzugehen. Mit innovativen technischen Systemlösungen, Entwicklung neuer Produkte sowie einem hohen Eigenanspruch an Qualität wollen wir auch zukünftig qualitativ hochwertige, wirtschaftliche sowie individuelle Lösungen für den Mittelstand realisieren. Aufgrund immer neuer technischer Herausforderungen sehen wir den ständig wachsenden technischen Fortschritt als große Chance, die mit dem langjährigen erprobten Knowhow durch effiziente Prozesse zu bewältigen, um so die Wettbewerbsposition im in- aber auch im ausländischen Markt weiterhin ausbauen zu können. Unser marktorientiertes und breites Portfolio soll in den kommenden Jahren durch Investitionen in neue Produktionskapazitäten, Fertigungstiefe, Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten sowie Vertriebsaktivitäten weiter gestärkt werden. Als innovationsgetriebenes Unternehmen streben wir mit der Entwicklung neuer Produkte und Ideen, innovativen Fertigungstechnologien sowie einer technologischen Differenzierung einen weiteren Ausbau unserer Marktposition an. Zusammenfassend erwarten wir für das Jahr 2024 wieder ein leichtes Wachstum und dass das EBIT 2024 deutlich über dem Vorjahr liegen wird. Die Eigenkapitalquote wird über 30 % betragen. Risiken Für die Darstellung der einzelnen Chancen und Risiken erfolgt eine Zusammenfassung gleichartiger Risiken und Chancen. Gesamtwirtschaftlich können der Rückgang der Inflationsraten sowie der erwartete Rückgang der Zinsen zu einer Reduktion der Unsicherheit beitragen und daraus kann sich eine Erhöhung der Nachfrage in verschiedenen Industriezweigen, in denen Albert Frey aktiv ist, ergeben. Der Auftragseingang entwickelt sich über alle Produktsegmente hinweg stabil positiv. Gleichzeitig bestehen jedoch auch gesamtwirtschaftlich Unsicherheiten über die Dauer und Verteilung der erwarteten Erholung der Konjunktur in Deutschland sowie des erwarteten Ruckgangs der Wirtschaftsaktivität, die Dauer der Preisschwankungen bei vielen Gütern und Dienstleistungen, die Knappheit bestimmter Rohstoffe und Arbeitskräfte sowie Engpasse in unterschiedlichen Lieferketten. Die Lieferfähigkeit ist ein wichtiger Wettbewerbsfaktor für eine langfristige vertrauensvolle Kundenbeziehung. Diese wird durch eine systematische Verbesserung der Produktionsabläufe, Ausbau und Weiterentwicklung der Eigenfertigung mittels neuer Maschinen sowie Zusammenarbeit mit unseren zuverlässigen Partnern gesteigert. Um die technischen Risiken zu minimieren, werden die Anlagen bereits im Werk umfangreichen Tests und Kontrollen unterzogen. So können auch spezielle Kundenanforderungen optimal in das Produkt integriert werden. Weiteres sollen Nachlaufkosten so gut wie möglich eingegrenzt werden. Unser Supply-Chain Management ist ständig mit dem Controlling, den Teilbereichen Einkauf, Warenannahme, Lagerlogistik und Warenausgang verzahnt. Durch diese Maßnahme soll das Risiko von Lieferunterbrechungen minimiert werden. Inzwischen verlaufen Großprojekte von der Bestellung bis zur Abnahme teilweise über einen Zeitraum von 3 Jahren. Entsprechend wichtig ist eine Kostenkontrolle und -analyse dieser sowie aller anderen Projekte. Die Früherkennung von Risiken und deren Gegensteuerung gewährleistet ein ERP-Controlling Tool, dass von einer Fachkraft zusammen mit den Projektleitern ständig überwacht wird. Letztes Jahr wurde ein Wechsel des Systempartners vollzogen, um dadurch eine weitere suggestive Verbesserung sowie Weiterentwicklung von Kontrollmechanismen zu erzielen. Forderungsausfälle werden weiterhin durch Einsatz der Vorauskasse besonders bei Neukunden sowie durch ein mehrstufiges Mahnverfahren geringgehalten. IT-Risiken: Cyberangriffe werden allgemein immer mehr zu einem Risiko. Es können Netzwerke ausfallen und Daten durch Bedien- und Programmfehler oder externe Einflüsse verfälscht oder zerstört werden. Zudem bestehen Risiken einer organisierten Datenausspähung, Erpressung, Cyber Kriminalität und betrügerischen Scamming-Aktivitäten. Die konkrete Bedrohungslage hat erkennbar zugenommen. Diesen informationstechnischen Risiken begegnen wir mit einer Vielzahl von Maßnahmen: u.a. Verlagerung ressourcenintensiver Software in die Cloud, sicherheitsoptimierte Organisation unserer IT, externe Unterstützung, regelmäßige Investitionen in Hard- und Software, Einsatz von Viren-Scannern und Firewall-Systemen sowie Zugangs- und Zugriffskontrollen. Währungsrisiken bestehen so gut wie nicht, da der Absatz- und Beschaffungsmarkt überwiegend in Deutschland und Europa, entsprechend in Euro abgewickelt wird. Das Ausfallrisiko von Kundenforderungen ist bezogen auf das Gesamtvolumen sehr niedrig, allerdings ist eine zunehmende Verschlechterung der Zahlungsmoral festzustellen. Externe Bonitätsprüfungen werden bei Bedarf durchgeführt. Weiteres ist aktuell der Einsatz eines DRD-Berichtswesen (Austausch von Zahlungserfahrungen) geplant. Eine Überwachung des Vorstands durch einen fachlich kompetenten Aufsichtsrat ist gewährleistet. Die Grundsätze, die Aufbau- und Ablauforganisation sowie die Prozesse des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems sind in gültigen Richtlinien und Arbeitsanweisungen sowie dem Qualitätsmanagement System DIN EN ISO 9001 kodifiziert. Ein externes Audit führt in regelmäßigen Abständen unabhängige, objektive Prüfungshandlungen mit einem zielgerichteten und systematischen Ansatz durch, um die Effektivität der Unternehmensführung, das Risikomanagements und der Kontrollprozesse zu bewerten und zu deren Verbesserungen beizutragen. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass wir aufgrund der positiven Unternehmensentwicklung für die Bewältigung der zukünftigen Risiken und die Wahrnehmung der Chancen gut gerüstet sind. Auf Basis der aktuellen Bewertung sehen wir keine Bestandsgefährdung.
Wald, den 4. Juli 2024 Der Vorstand BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
7. Anhang7.1 Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaft aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
7.2 Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauern betragen bis zu 30 Jahren. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten - Ausleihungen zum Nennwert - Beteiligungen zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Aktive latente Steuern werden nicht aktiviert. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen vor Saldierung betragen 1.111.077,00 EUR. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. 7.3 Angaben zur Bilanz Bei dem verbundenen Unternehmen handelt es sich um 85 % der Anteile an der Boos Reinigungsanlagenbau GmbH, Flörsheim-Dalsheim. Zum 31.12.2023 beträgt der Jahresfehlbetrag EUR - 131.720,05. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen diese Gesellschaft betragen EUR 211.728,53. Das Eigenkapital des Unternehmens beträgt zum 31.12.2023 EUR 12.062,48. Bei dem weiteren verbundenen Unternehmen handelt es sich um 54 % der Anteile an der freygeist GmbH, Reutte-Österreich. Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 liegt noch nicht vor. Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 615.661,19 EUR (Vorjahr: 634.150,44 EUR). Angaben zum Grundkapital Das Grundkapital ist eingeteilt in 12.000 Namensaktien ohne Nennbetrag (Stückaktien).
Pensionsrückstellungen Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der Teilwertmethode versicherungsmathematisch unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" ermittelt. Für die Abzinsung wurde ein Rechnungszins von 1,87 % (10-Jahres-Durchschnittzinssatz) verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit bis zu 2 % und erwartete Rentensteigerungen mit bis zu 1,5 % berücksichtigt. Die Fluktuation wurde mit einer Rate von 0 % berücksichtigt. Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert von EUR 171.851,86 mit den Rückstellungen verrechnet. Gemäß § 253 Abs. 6 HGB unterliegt der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen 7 bwz. 10 Geschäftsjahren von EUR 100.193,00 einer Ausschüttungssperre. Sonstige Rückstellungen Wesentlich sind innerhalb der sonstigen Rückstellungen solche für ausstehende Rechnungen (EUR 350.000,00), für Urlaub (EUR 161.771,00) und Gewährleistung (EUR 97.397,00). Verbindlichkeiten Die vertraglichen Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt auf:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind alle besichert. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind solche aus Steuern mit EUR 171.809,73 und solche im Rahmen der sozialen Sicherheit mit EUR 3.093,55 enthalten. Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse werden hauptsächlich im Inland und der EU erzielt. Vorstand Der Vorstand setzt sich wie folgt zusammen: Johannes Gotzler, Vorsitzender Werner Purschke, Betriebswirt Peter Wiedemann, Brauer und Mälzer Dr. Josef Kain, Dr. Ing. Brau und Getränketechnologie Armin Rehle, Betriebswirt (VWA) Brauer Patrick Dietz, Braumeister Die Gesamtbezüge des Vorstandes waren EUR 652.461,69. Aufsichtsrat Der Aufsichtsrat setzt sich wie folgt zusammen: Peter Frischmann, Vorsitzender, Dipl. Braumeister (seit 28.10.2022) Anselm Johann Wegele, Energieelektroniker Franz Völkl, Diplomkaufmann Sonja Frischmann, Personalleitung, Bankkauffrau Dr. Horst Harbauer, stellvertr. Vorsitzender, Bauingenieur/Statiker, Dr. Dipl. Ing. Alexandra Gotzler, Industriekauffrau, Sonderpädagogin Die Vergütung des Aufsichtsrates beträgt EUR 5.500,00. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 70 (Vorjahr: 65). Anlagenspiegel zum 31.12.2023Albert Frey AG Dienstleistungen für die Getränkeindustrie, Wald
Bericht des AufsichtsratsPeter Frischmann Aufsichtsratsvorsitzende der Albert Frey AG , Marktoberdorfer Straße 24, 87616 WaldTermin der Hauptversammlung: 15. Juli 2024 / 09:00 Uhr bis 10:00 Uhr Inhaltliche Gliederung: 1. Aufsichtsratstätigkeit im Geschäftsjahr 2023 2. Interessenskonflikte 3. Personalia Vorstand und Aufsichtsrat 4. Jahresabschlussprüfung 2023 Aufsichtsratstätigkeit im Geschäftsjahr 2023 Der Aufsichtsrat hat die Führung der Geschäfte durch den Vorstand in Erfüllung seiner gesetzlichen Beratungs- und Aufsichtsfunktion intensiv begleitet und kontinuierlich überwacht. Maßstab für diese Überwachung waren Rechtmäßigkeit, Ordnungsmäßigkeit, Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit der Geschäftsführung. Wesentliche Grundlage für die Erfüllung der gesetzlichen Überwachungsaufgabe waren die mündlichen Berichte des Vorstands. Dem Aufsichtsrat ist vom Vorstand insbesondere regelmäßig über die Unternehmensplanung, die Geschäftsentwicklung sowie wichtige Geschäftsvorfälle der Gesellschaft berichtet worden. Der Vorstand ist seinen Informationspflichten gegenüber dem Aufsichtsrat vollständig nachgekommen. Zwischen den Sitzungsterminen hat der Aufsichtsratsvorsitzende im regelmäßigen Austausch mit dem Vorstand und hier insbesondere mit dem Vorstandsvorsitzenden die Strategie erörtert und sich über den Gang der Geschäfte sowie wichtige Ereignisse informiert. Interessenskonflikte Der Aufsichtsratsvorsitzende informiert, dass im Geschäftsjahr 2023 der Krieg in der Ukraine, die unsichere wirtschaftliche Lage in Deutschland sowie die weiterhin hohen Energiepreise noch Auswirkungen auf das Kundenverhalten im ersten Halbjahr hatten. Allerdings häuften sich die Nachfragen zum Ende des Jahres wieder in gewohnter Form. Es konnten interessante Projekte gewonnen werden, darunter einige Sonderprojekte, die teilweise besondere Herausforderungen verursachten. Etwaige Interessenskonflikte zwischen Aufsichtsratsmitgliedern und der Gesellschaft bestanden aufgrund der genannten Punkte nicht. Gegenüber dem Vorjahr konnte ein positiver Trend verzeichnet werden, dies zeichnet sich auch im Ergebnis aus. Die wirtschaftliche Lage des Unternehmens ist als stabil zu bezeichnen. Personalia Vorstand und Aufsichtsrat Im Geschäftsjahr 2023 war Herr Johannes Gotzler (Vorstandsvorsitzender), wohnhaft in Wald, sowie weitere 6 Vorstände in der Gesellschaft tätig. Die Aufgaben des Aufsichtsrats erfüllten im Geschäftsjahr 2023 wie folgt: Herr Peter Frischmann, Aufsichtsratsvorsitzender Frau Sonja Frischmann, Aufsichtsrätin Herr Dr. Horst Harbauer, Aufsichtsrat Frau Alexandra Gotzler, Aufsichtsrätin Herr Anselm Wegele, Aufsichtsrat Herr Franz-Xaver Völkl, Aufsichtsrat Jahresabschlussprüfung 2023 Der Vorstand hat den Jahresabschluss und den Lagebericht der Albert Frey AG am 03.07.2024 aufgestellt und dem Aufsichtsrat fristgerecht zusammen mit dem Ergebnisverwendungsvorschlag des Vorstands vorgelegt. Die von der Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2023 als Abschlussprüfer bestellte STG Schwäbische Treuhandgesellschaft Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in Kaufbeuren hat den nach den Regeln des Handelsgesetzbuchs (HGB) aufgestellten Jahresabschluss und Lagebericht geprüft und den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Der Abschlussprüfer hat seinen Bericht über Art und Umfang sowie über das Ergebnis seiner Prüfungen (Prüfungsberichte) dem Aufsichtsrat vorgelegt. Die genannten Abschlussunterlagen, die Prüfungsberichte des Abschlussprüfers und der Vorschlag des Vorstands für die Ergebnisverwendung wurden allen Aufsichtsratsmitgliedern rechtzeitig übermittelt. Der Aufsichtsrat hat die Vorlagen des Vorstands und die Prüfungsberichte des Abschlussprüfers seinerseits geprüft. Hierzu ließ sich der Aufsichtsrat den Jahresabschluss, den Lagebericht sowie den Ergebnisverwendungsvorschlag von den Mitgliedern des Vorstandes erläutern. Der an der Sitzung ebenfalls teilnehmende Abschlussprüfer hat darüber hinaus über seine Prüfungen, insbesondere seine Prüfungsschwerpunkte und die wesentlichen Ergebnisse der Prüfungen berichtet sowie die Prüfungsberichte erläutert. Die Prüfungsberichte und die Bestätigungsvermerke wurden zur Kenntnis genommen, kritisch gewürdigt und ebenso wie die Prüfungen selbst mit dem Abschlussprüfer diskutiert, was die Befragung zu Art und Umfang der Prüfungen sowie zu den Prüfungsergebnissen einschloss. Dabei konnte sich der Aufsichtsrat von der Ordnungsmäßigkeit der Prüfungen und der Prüfungsberichte überzeugen. Er gelangte insbesondere zu der Überzeugung, dass die Prüfungsberichte - wie auch die vom Abschlussprüfer durchgeführten Prüfungen selbst - den gesetzlichen Anforderungen entsprechen. Der Aufsichtsrat stimmte dem Ergebnis der Prüfungen durch den Abschlussprüfer zu, da nach seiner Beurteilung keine Einwendungen gegen die Vorlagen des Vorstands zu erheben waren, den Jahresabschluss zu billigen. Mit Billigung durch den Aufsichtsrat wurde der Jahresabschluss festgestellt. Der Aufsichtsrat stimmte in seiner Einschätzung der Lage der Gesellschaft mit der des Vorstands in dessen Lagebericht überein.
Wald, den 18.07.2024 Der Aufsichtsrat Herr Peter Frischmann Vorstandsvorsitzender Herr Johannes Gotzler Einladung / TO HauptversammlungNiederschrift über die ordentliche Hauptversammlung der ALBERT FREY AKTIENGESELLSCHAFT durchgeführt am 15. Juli 2024 in den Geschäftsräumen der Fa. Albert Frey AG in Wald Der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Herr Peter Frischmann, übernimmt den Vorsitz und begrüßt alle zur Hauptversammlung. Er stellt folgende Anwesende fest: I. Mitglieder des Aufsichtsrates: 1. Herr Peter Frischmann, Aufsichtsratsvorsitzender 2. Frau Sonja Frischmann, Aufsichtsrätin 3. Herr Dr. Horst Harbauer, Aufsichtsrat 4. Frau Alexandra Gotzler, Aufsichtsrätin 5. Herr Anselm Wegele, Aufsichtsrat 6. Herr Franz-Xaver Völkl, Aufsichtsrat II. Mitglieder des Vorstandes: 1. Herr Johannes Gotzler, Vorstandsvorsitzender 2. Herr Werner Purschke, Vorstand 3. Herr Peter Wiedemann, Vorstand 4. Herr Armin Rehle, Vorstand 5. Herr Patrick Dietz, Vorstand 6. Herr Dr. Josef Kain III. Aktionäre: 1. Herr Peter Frischmann als Inhaber von 6.120 Namensaktien der Gesellschaft 2. Frau Alexandra Gotzler als Inhaberin von 3.720 Namensaktien der Gesellschaft 3. Herr Anselm Johann Wegele als Inhaber von 600 Namensaktien der Gesellschaft 4. Herr Werner Purschke als Inhaber von 600 Namensaktien der Gesellschaft 5. Herr Peter Wiedemann als Inhaber von 120 Namensaktien der Gesellschaft 6. Herr Christian Wegele als Inhaber von 120 Namensaktien der Gesellschaft 7. Herr Armin Rehle als Inhaber von 120 Namensaktien der Gesellschaft 8. Herr Dr. Josef Kain als Inhaber von 120 Namensaktien der Gesellschaft 9. Herr Patrick Dietz als Inhaber von 120 Namensaktien der Gesellschaft 10. Herr Dr. Peter Eichhorn als Inhaber von 120 Namensaktien der Gesellschaft 11. Herr Martin Mair als Inhaber von 120 Namensaktien der Gesellschaft 12. Herr Dr. Josef Kain als Inhaber von 120 Namensaktien der Gesellschaft 13. Herr Sascha Raff als Inhaber von 6 Namensaktien der Gesellschaft 14. Herr Alexander Happ als Inhaber von 6 Namensaktien der Gesellschaft 15. Herr Raphael Kasper als Inhaber von 6 Namensaktien der Gesellschaft Anwesende Gäste: Herr Peter Herfert (Sparkasse Allgäu), Herr Mathias Wendt und Herr Tobias Schuster (KWS), Herr Marz (STG), Herr Peter Ott Die Versammlung wird um 09.00 Uhr eröffnet. Nicht anwesend: Als Aktionär: Herr Moritz Ram als Inhaber von 6 Namensaktien der Gesellschaft Der Vorsitzende gibt folgende Tagesordnung bekannt: 1.) Begrüßung durch den Aufsichtsratsvorsitzenden a. Festlegung der Beschlussfassung b. Festlegung der Abstimmungsart c. Beauftragung an den Protokollführer d. Vortrag zum Thema Unabhängigkeit 2.) Vorstellung der Ertrags-, Vermögens-, Finanzlage sowie Kennziffern einschließlich Bestätigungsvermerk durch Wirtschaftsprüfer Herr Marz 3.) Vorlage des durch den Aufsichtsrat geprüften Jahresabschlusses 2023 4.) Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns und Feststellung des Jahresabschlusses 2023 5.) Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstandes 6.) Beschlussfassung über die Entlastung des Aufsichtsrates 7.) Veränderungen im Aufsichtsrat 8.) Bestellung des Wirtschaftsprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses 2024 9.) Vorträge zu Entwicklungspotentialen der Fa. Albert Frey: a. Pumpenabteilung: Alexander Happ/Peter Eichhorn b. Technologie: Dr. Josef Kain c. Automation: Patrick Dietz d. Freygeist: Sebastian Hofer/ Hans Wegele e. Anlagenbau: Peter Wiedemann 10.) Abschlussdiskussion 11.) Whisky Lounge: Vorstellung der Waldbrand-Neuigkeiten: Martin Mair zu Punkt 1.) der Tagesordnung: Die Fähigkeit zur Beschlussfassung ist gegeben. Die Anwesenden einigen sich auf eine Abstimmung per Handzeichen. Zum Protokollführer wird Frau Alexandra Gotzler ernannt. Der Aufsichtsratsvorsitzende, Peter Frischmann, hält eine Ansprache zum Thema Unabhängigkeit. Er zieht aus dem Vergleich der Albert Frey AG mit dem FC Bayern den positiven Schluss, dass der Übergabeprozess an die nächste Generation geglückt ist und dazu auch die Zusammenarbeit des bisherigen Vorstands und Teams mit der neuen Leitung beigetragen hat. Dies war und ist ein essenzieller Schritt zur Unabhängigkeit. Er dankt dem Team für die erbrachte Leistung und benennt die Bereiche Fertigungstiefe, Innovationen, Qualität, Know-How und Motivation als Kernbereiche um unabhängig zu bleiben und diese Unabhängigkeit weiter auszubauen. zu Punkt 2.) der Tagesordnung: Der Hauptversammlung wurde der Jahresabschluss zum 31.12.2023 bereits vorab per Mail, der diesbezügliche Prüfungsbericht des Wirtschaftsprüfers Marz vom 05.07.2024 und der Bericht des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2023 vorgelegt. Herr Marz erläutert den Jahresabschluss 2023. Er weißt darauf hin, die Tochtergesellschaft Boos, aufgrund des negativen Ergebnisses, im Auge zu behalten. Herr Tobias Schuster erläutert die Zahlen der Firmen Boos und Waldbrand zum Jahresabschluss 2023. Bei der Firma Boos sind die Materialaufwendungen im Vergleich zum Vorjahr enorm gestiegen, was vor Allem auf einen hohen Anteil an Fremdarbeit zurückzuführen ist. Dies haben einige Großprojekte notwendig gemacht und ergeben einen Grund für das negative Ergebnis. Bei der Waldbrand GmbH ist der Personalaufwand im Vergleich zum Vorjahr gestiegen, dagegen die sonstigen betrieblichen Aufwendungen gesunken, da Mitarbeiter von Albert Frey zu Waldbrand gewechselt haben. Die Abschreibungen sind gestiegen, da die Gärbottiche fertiggestellt wurden. Die Brandweinsteuer ist im Vergleich zum Vorjahr etwas gesunken. Die Waldbrand GmbH kann einen Jahresüberschuss verzeichnen. Pause von 10:45-11:00 Uhr zu Punkt 3.) der Tagesordnung: Der Vorstand berichtet über die Geschäftslage, erläutert den Jahresabschluss zum 31.12.2023 und beantwortet die Fragen der Aktionäre hierzu. Die Auftragslage für 2024/25 ist positiv zu beurteilen und Aufträge mit einem Volumen von ca. 14.Mio. EUR sind in der Angebotsphase. Das Ergebnis zum Halbjahr 2024 liegt bei ca. 830 TEUR. Der Vorsitzende stellt fest, dass der Aufsichtsrat den Jahresabschluss zum 31.12.2023, den diesbezüglichen Prüfungsbericht des Wirtschaftsprüfers Marz vom 05.07.2024 und den Vorschlag für die Verwendung des Bilanzergebnisses gebilligt hat. Der Vorsitzende erläutert den Bericht des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2023. Auf die Verlesung der Vorlagen wird verzichtet. Anträge zur Beschlussfassung werden nicht gestellt. zu Punkt 4.) der Tagesordnung: Der Vorsitzende stellt das Abstimmungsergebnis wie folgt fest:
Damit sind die Beschlussvorschläge einstimmig angenommen und die Beschlüsse werden von dem Vorsitzenden wie folgt festgestellt: 1. Der Bilanzgewinn zum 31.12.2023 von € 4.683.331,66 wird auf neue Rechnung vorgetragen. 2. Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 von € 459.594,98 wird festgestellt. 3. Eine Ausschüttung für das Jahr 2023 erfolgt nicht. zu Punkt 5.) der Tagesordnung: Die Vorsitzende stellt folgenden Beschlussvorschlag zur Abstimmung: Den Mitgliedern des Vorstandes wird Entlastung erteilt. Der Beschlussfassung wird nicht widersprochen. Alle Aktionäre stimmen dafür. Der Vorsitzende stellt das Abstimmungsergebnis wie folgt fest:
Damit ist der Beschlussvorschlag einstimmig angenommen und der Beschluss wird von der Vorsitzenden wie folgt festgestellt: Den Mitgliedern des Vorstandes wird Entlastung erteilt. zu Punkt 6.) der Tagesordnung: Der Vorsitzende stellt folgenden Beschlussvorschlag zur Abstimmung: Den Mitgliedern des Aufsichtsrates wird Entlastung erteilt. Der Beschlussfassung wird nicht widersprochen. Folgende Aktionäre stimmen dafür. Der Vorsitzende stellt das Abstimmungsergebnis wie folgt fest:
Damit ist der Beschlussvorschlag einstimmig angenommen und der Beschluss wird von der Vorsitzenden wie folgt festgestellt: Den Mitgliedern des Aufsichtsrates wird Entlastung erteilt. zu Punkt 7.) der Tagesordnung: Vom Amt des Aufsichtsrates ist Alexandra Gotzler zurückgetreten. Der Vorsitzende schlägt als neues Aufsichtsratsmitglied Peter Ott zur Wahl vor. Alle Aktionäre stimmen dafür. Der Vorsitzende stellt das Abstimmungsergebnis wie folgt fest:
Damit ist der Beschlussvorschlag einstimmig angenommen zu Punkt 8.) der Tagesordnung: Der Vorsitzende stellte den Vorschlag, die STG Schwäbische Treuhandgesellschaft Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft zur Prüfung des Geschäftsjahres 2024 zu beauftragen. Alle Aktionäre stimmen dafür. Der Vorsitzende stellt das Abstimmungsergebnis wie folgt fest:
Damit ist der Beschlussvorschlag einstimmig angenommen Pause von 12.00-13.00 Uhr zu Punkt 9.) der Tagesordnung: Pumpenabteilung: Vortrag durch Alexander Happ und Peter Eichhorn Es wurde eine Vertriebsvereinbarung mit der Firma Xylem unterzeichnet. Xylem ist ein Hersteller von Pumpen, unter anderem für die Pharmazie. Die Vereinbarung gilt für den Vertrieb von 5-Kammer Edelstahlmembranpumpen, sowie den Vertrieb für Single Use Membranpumpen, beide für die Pharmazie. Ein aus dieser Partnerschaft resultierender Umsatz ist noch nicht abschätzbar. Der Partnerschaftsvertrag mit der Firma MECO, einer Tochtergesellschaft der Firma Grundfos, wird zeitnah unterzeichnet. Die Firma ist spezialisiert auf den Bau von Thermokompressionsanlagen. Die Firma Albert Frey würde für bestehende Anlagen den Service übernehmen und den Vertrieb zu unterstützen, sowie bei der Automatisierung ihrer Anlagen. Die Firma MECO ist am amerikanischen Markt vertreten, in Deutschland/Europa derzeit noch nicht sehr stark. Vor kurzem fand ein Termin mit der Firma Schöning statt, um einen Partner für Drehkolbenpumpen zu gewinnen. Die Firma Schöning erstellt eine Kalkulation für gängige Modelle, um die wirtschaftliche Machbarkeit abschätzen zu können. Es kam die Frage auf, welche Pumpentechnik künftig eingesetzt werden soll, beispielsweise im Vergleich von Alfa Laval und GEA Hilge Pupen. Bei Preisgleichheit soll auf die bewährte Technik unseres Partners Hilge gesetzt werden, bei Preisdifferenz kann situationsbedingt entschieden werden. Besonders in Hinblick auf die Ersatzteilbeschaffung und bekannte Technik sind Hilge -Pumpen die zu bevorzugende Wahl. Von der Albert Frey Eigenpumpe sind aktuell 22 Stück bei Brauereien im Einsatz und bisher laufen diese ohne Probleme. Am Prüfstand wurden bisher 7 verschiedene Laufradgrößen getestet. Die max. Fördermenge Q beträgt max. 60m 3 /h und die max. Förderhöhe H beträgt max. 44m/fls. Eine mögliche Kooperation mit der Firma KSB steht im Raum, zum einen, um die Produktion unserer Eigenpumpe mit dem KSB-Baukastensystem wirtschaftlich interessanter zu machen und zum Anderen, möglicherweise die KSB Vitachrom mit unserer Pumpenhydraulik auszustatten. Es stellt sich nur die Frage der Machbarkeit und der Abhängigkeit. Der Markenname Hycoon wurde gelöscht, da eine andere Firma geklagt und Recht bekommen hat. Technologie: Vortrag durch Dr. Josef Kain Der Anschwemmfilter mit dem Twin Flow Prinzip wird momentan zusammen mit dem Anlagenbau entwickelt und konstruiert. Der Filter ist bereits an eine Brauerei in Luxemburg verkauft. Der Filter selbst (Register und Behälter) wird von der Firma Gresser gefertigt. Hier muss noch geprüft werden, dass die Firma Gresser den Filter exklusiv für die Firma Albert Frey fertigt. Das Patent der Firma Steinecker für den Filter ist ausgelaufen, und das Potential ergibt sich durch die Alternative zur Membranfiltration. Eine weitere Entwicklung der Technologieabteilung ist die Ausmischanlage. Davon sind bereits zwei Projekte umgesetzt, aus denen einige Optimierungen mitgenommen werden konnten. Durch einen neuen Kollegen gibt es im Bereich der Wasseraufbereitung Entwicklungspotential, z.B. der Enteisenung, Entmanganung, Entfernung von Thallium, Enthärtung und Entgasung von Wasser. Seit der Pandemie hat die CO 2 -Rückgewinnung für kleine Betriebe an Bedeutung gewonnen. Die tschechische Firma MEX baut solche Anlagen und Gespräche über eine Partnerschaft finden bald statt. Im Entwicklungsbereich Energie ist momentan personell bedingt keine weitere Forschung möglich, aufgrund vieler Kundenanfragen jedoch Bedarf vorhanden. Automation: Vortrag durch Patrick Dietz Durch Sichtung des Kundenstammes und Herausfiltern alter SPS-Projekte (S5/S7-Steuerungen), soll geklärt werden, welche Kunden ein Update auf die neueste Hard-/Software benötigen. Das hat den Hintergrund, dass diese alten SPS-Produkte von jungen Kollegen nicht mehr gewartet und gepflegt werden können und Ersatzteile nicht mehr verfügbar sind. Zudem ergibt sich bei Problemen ein erhöhter Servicebedarf. Um dem Kunden eine gewisse Übergangszeit zu ermöglichen, könnte die Abkündigung alter SPS Projekte mit einem Vorlauf von 12 bis 18 Monaten erfolgen. Der Ausbau des ALFlex Service könnte durch ein eigenständiges Angebot, im Vorfeld zu einem Angebot, oder im Nachgang nach der technischen Auftragsklärung, angekurbelt werden. Dazu müssen die Angebote auch darauf hin ausgerichtet werden. Bisher wird der Service zu einer Anlage nicht standardmäßig angeboten. Die Erfahrung zeigt, dass der Service vom Kunden auch angenommen wird, wenn er angeboten wird. Die Entwicklung einer Betriebsdatenbank als Lizenzmodul für alle teilnehmenden Brauereien steht im Raum. Es gibt hierfür eine konkrete Anfrage vom Verband der privaten Brauereien. Dieser Datenaustausch dient dem Vergleich unter den Brauereien. ALFlex Prozess wurde auf TIA-V19 umgestellt. ALFlex Tower ist ein Serversystem, innerhalb dessen alle weiteren ALFlex Tools verwaltet werden. Die ALFlex Bausteine werden stetig optimiert unter anderem auch durch Rückmeldung der Anwender. Ein weiterer Fokus liegt in der Standardisierung von ALFlex Maschine, um künftig die Flexibilität bei der Projektvorbereitung zu erhöhen. freygeist: Vortrag durch Sebastian Hofer und Hans Wegele: Erklärung zur Einteilung der einzelnen Module: Albert Frey Produkte: betrifft SPS: ALFlex Prozess, ALFlex Maschine Schnittstelle zwischen SPS und Datenbank und somit zwischen Albert Frey und freygeist: ALFlex Rezept, ALFlex Report, ALFlex Trend, ALFlex KEG Verwaltung freygeist Hochsprachenprodukte: ALFlex EMS/Fass Management/Trace/Tools und PRIME Ziel aus der Zukunftstagung 2023 waren ein vereinheitlichtes MES-System, dem Prinzip "Von Anwendern für Anwender" treu zu bleiben. Im letzten Jahr war freygeist mit vielen Digitalisierungsthemen von Albert Frey beschäftigt (DMS, ERP upgrade, Scanner). Mit dem Energiemanagementsystem für die Zötler Brauerei wurde der erste Kunde gewonnen. Bisher wurden lediglich Daten erfasst und das Ziel bis zum Ende des Jahres wird die Datenauswertung sein. Bei der Entwicklung sind zwei externe Entwickler engagiert. Ziel soll auch sein, dieses EMS bei der Albert Frey AG zu implementieren. Die Investition für das Projekt bei der Brauerei Zötler beträgt aktuell 39TEUR. Mit dem Kauf der Software PRIME im September 2023 und der Übernahme zum Jahreswechsel kam ein Produkt zur Chargenrückverfolgung (MES-System) zum Portfolio der freygeist GmbH dazu. Es gibt 23 Bestandskunden und 15 Wartungsverträge, die mit übernommen wurden. Zudem kamen zwei Mitarbeiterinnen durch die Übernahme zu freygeist. PRIME soll bei Waldbrand implementiert werden. ALFlex REZEPT wurde weiterentwickelt und die Rezepte standardisiert. Dies ermöglicht schnellere Inbetriebnahmen. Durch die Unterstützung einer PostgreSQL Datenbank können die Kunden Lizenzkosten eingespart werden. Damit muss kein SQL-Server mehr gekauft werden. Mit der ALFlex PDE wurde ein neuer Software-Baustein zur Prozessdatenerfassung eingeführt. Die Entwicklung ist noch nicht abgeschlossen. Anlagenbau: Vortrag durch Peter Wiedemann: Rückmeldungen aus dem Markt zu unseren Kompaktanlagen, wir sind zu teuer, die Anlagen sind nicht kompakt genug, daher steht die Frage im Raum "Was kann man tun, um eine kompakte Anlage zu bauen" und dadurch mit der Konkurrenz mitzuhalten. Von Peter Wiedemann wurde ein Vorschlag für eine entsprechende Kompaktanlage unter Berücksichtigung von technischen Einsparungen vorgestellt. Hierzu soll eine entsprechende Kalkulation erstellt werden. Die Niederschrift wurde von Frau Alexandra Gotzler am 15. Juli 2024 erstellt.
Wald, den 15.07.2024 Peter Frischmann, Aufsichtsratsvorsitzender sonstige BerichtsbestandteileUnterschrift des Vorstandes
Wald, den 29. Juli 2024 Vorstand Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 15.07.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Albert Frey AG, Wald Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Albert Frey AG, Wald - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Kaufbeuren, 7. Juli 2024 STG
Schwäbische Treuhandgesellschaft Aktiengesellschaft
Marz, Wirtschaftsprüfer |
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