pdv-systeme Sachsen GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Tina Gruhl seit 12.3.2020 | Geschäftsführer |
Gerald Gruhl seit 7.4.2005 | Geschäftsführer |
Lutz Dähne seit 7.4.2005 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
pdv-systeme Sachsen GmbHDresdenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.03.2019 bis zum 29.02.2020LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2019/20PDV-SYSTEME SACHSEN GMBH, DRESDEN1 Grundlagen der Gesellschaft Die pdv-systeme Sachsen GmbH, Dresden (im Folgenden "pdv-systeme" oder "Gesellschaft" oder "Unternehmen"), ist ein inhabergeführtes mittelständisches Unternehmen mit Sitz in Dresden und einer Geschäftsstelle in Leipzig. Unternehmensgegenstand ist die Projektierung, die Planung, der Vertrieb, die Installation, der Service, die Betreuung und der Betrieb von Computernetzen, Computern und anderen elektronischen Geräten, Anlagen und Systemen sowie die Kundenberatung auf diesem Gebiet, Handels- und Dienstleistungsgeschäfte aller Art, die dem erstgenannten Gegenstand dienen. Schwerpunkte des Portfolios von pdv-systeme sind: IT-Projekte Beratung, Vorbereitung, Umsetzung und Support bei Installation und Betreuung von Server-Systemen, Speicher-Systemen, aktiven Datennetzkomponenten, Virtualisierungslösungen, Datensicherungslösungen, Komponenten der IT-Sicherheit und anderen Produkten und Diensten der IT-Infrastruktur IT-Betrieb Übernahme der Betriebsverantwortung und Durchführung des Betriebes für einzelne Prozesse oder komplette IT-Umgebungen im Auftrag von Kunden am Standort des Kunden oder in Rechenzentren Service Übernahme von Serviceverpflichtungen für IT-Prozesse von Kunden inkl. Überwachung/Monitoring, präventiver Maßnahmen und Fehlersuche/-beseitigung i. d. R. auf Basis von Service Level Agreements (SLA) Consulting Beratungsleistung durch Spezialisten für alle Fragen der IT-Infrastruktur sowie Erstellen von Konzepten, Studien usw. Fachplanungstätigkeit Vorbereitung und Durchführung des technisch-fachlichen Anteils von Vergabeverfahren für IT- und Telekommunikation-Technik auf Grundlage der Leistungsphasen 1-9 der HOAI im Leistungsbild "Technische Ausrüstung" Die Gesellschaft verfügt über ein eigenes Grundstück in Dresden, auf dem sich auch das Betriebsgebäude befindet. Die Gesellschaft ist nach DIN EN ISO 9001:2015 und nach DIN EN ISO27001:2015 zertifiziert. Die für die Gesellschaft bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren zur Steuerung des Unternehmens sind der Umsatz und das Jahresergebnis. 2 Wirtschaftsbericht 2.1 Rahmenbedingungen Die konjunkturelle Lage in Deutschland zeigt sich im März 2020 in Folge der Coronavirus bedingten Absatzeinbußen im Außenhandel gedämpft, nachdem zum Jahresbeginn 2020 noch eine leichte Aufwärtsbewegung durch den kräftigen Anstieg der industriellen Aufträge, Umsätze und Produktion verzeichnet werden konnte. Die Wirtschaftsleistung verminderte sich bezogen auf das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Vergleich zum Vorjahresquartal um 2,2 %. Der Umsatz in der IT-Dienstleistungsbranche in Deutschland ist im Kalenderjahr 2019 erneut gestiegen und damit auf 93,4 Mrd. Euro angewachsen. Das durchschnittliche Umsatzwachstum betrug 3,5 %. Neben dem Bestandskundengeschäft resultiert diese Entwicklung aus dem Ausbau des Geschäfts mit Neukunden. Der IT-Dienstleistungsmarkt wird allerdings auch vor Herausforderungen gestellt. Teilweise mussten Projektanfragen abgelehnt werden. Hierfür ist im Wesentlichen der Fachkräftemangel im IT-Bereich verantwortlich, der sich auch im Kalenderjahr 2019 weiter verschärft hat. Die stabile bzw. erhöhte Nachfrage in unseren Geschäftsfeldern bezog sich insbesondere auf die Konzeptionierung und Lieferung komplexer IT-Konfigurationen für Rechenzentren und für campusweite Datennetze sowie auf Planungs- und Consulting-Leistungen. Eine weitere Nachfrageerhöhung konnte auch im Geschäftsfeld der Managed Services verzeichnet werden. Unsere erzielten Preise sind weitgehend konstant geblieben, positive Trends waren im Bereich Dienstleistungen zu verzeichnen. 2.2 Geschäftsverlauf Im Jahr 2019/2020 konnte pdv-systeme das Niveau der Geschäftsentwicklung auf ihren bis dato höchsten Stand steigern. Die Umsätze konnten von TEUR 25.487 im Vorjahr auf TEUR 29.355 erhöht werden; es wurde ein Jahresüberschuss von TEUR 1.406 (im Vorjahr von TEUR 409) erwirtschaftet. Der prognostizierte Umsatz in Höhe von TEUR 27.400 wurde übertroffen. Ebenso wurde die Prognose zum Jahresergebnis übertroffen. Ursächlich hierfür sind im Wesentlichen Marktanteilszuwächse in vorhandenen Marktsegmenten, verbunden mit einer stärkeren Marktdurchdringung im Zusammenhang mit einer moderaten Kostenfortentwicklung. Der Bereich Managed Services konnte weiter ausgebaut werden. Unsere Geschäftstätigkeit bewegte sich weiterhin in den angestammten Geschäftsfeldern und war auf die Betreuung von gehobenen mittelständischen Unternehmen, Institutionen der öffentlichen Verwaltung, Krankenhäusern sowie Einrichtungen für Forschung & Lehre hinsichtlich der Beratung zu und des Aufbaus von leistungsfähigen und flexiblen IT-Infrastrukturen ausgerichtet. Das vertraglich gebundene Volumen konnte vor allem durch den Ausbau von IT-Betriebsleistungen erhöht werden. Das dafür zuständige Betriebsteam wurde personell weiterentwickelt. Abgeschlossene Rahmenverträge mit verschiedenen Einrichtungen konnten fortgeführt werden. Das Investitionsgeschehen konzentrierte sich im Berichtsjahr im Wesentlichen auf Ersatzinvestitionen. Es wurden Investitionen in Höhe von TEUR 163 getätigt. Die Liquidität des Unternehmens war ständig gewährleistet. Die Gesellschaft verfügte zum 29. Februar 2020 über flüssige Mittel in Höhe von insgesamt TEUR 1.072 (im Vorjahr TEUR 1.674). Die Gesellschaft verfügt zum Bilanzstichtag über nicht ausgenutzte Kreditlinien in Höhe von EUR 1,3 Mio. Insgesamt liegt das Ergebnis des Geschäftsjahres 2019/2020 in seiner Größenordnung über dem Vorjahr. Die Gesellschaft konnte ihre Marktposition ausbauen. 2.3 Personalentwicklung Der durchschnittliche Personalbestand (ohne Geschäftsführung und Auszubildende) hat sich gegenüber dem Vorjahr um sieben auf 79 Mitarbeiter erhöht. Zum 29. Februar 2020 waren 86 (zum 28. Februar 2019: 81) Arbeitnehmer bei pdv-systeme beschäftigt. Zu Beginn des Geschäftsjahres 2019/20 bestanden ein Vertrag mit einem Auszubildenden und ein Ausbildungsvertrag mit drei BA-Studenten. Im Verlauf des Geschäftsjahres beendete der Auszubildende seine Ausbildung und begann anschließend als BA-Student. Ein weiterer BA-Student begann seine duale Ausbildung in unserem Unternehmen und ein weiterer BA-Student beendete sein Studium ohne Anschlussanstellung. 2.4 Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage 2.4.1 Ertragslage Die Ertragslage stellt sich wie folgt dar:
Der Anstieg der Betriebsleistung resultiert in Höhe von TEUR 3.476 aus gestiegenen Umsatzerlösen. Der Erhöhung der Anzahl und Volumina größerer Projekte konnte im Berichtsjahr fortgesetzt werden. Die Umsatzerlöse im Bereich der Managed Services haben sich gegenüber dem Vorjahr weiter erhöht. Die Bestandsveränderung liegt mit TEUR 404 unterhalb des Vorjahreswertes (TEUR 843). Der Anstieg der Aufwendungen für die Betriebsleistung resultiert im Wesentlichen aus der Erhöhung der Materialaufwendungen durch die angestiegene Auftragslage. Der Materialaufwand hat sich gegenüber dem Vorjahr um 6 Prozent (TEUR 1.125) erhöht. Die Erhöhung des Personalaufwands um TEUR 975 resultiert im Wesentlichen aus der gestiegenen Mitarbeiterzahl. Die sonstigen Ergebniskomponenten resultieren aus dem Finanzergebnis. (TEUR -32, im Vorjahr TEUR -70). Die Ertragsteuern sind analog zum höheren Ergebnis vor Steuern angestiegen. 2.4.2 Finanzlage Der Finanzmittelbestand setzt sich wie folgt zusammen:
Die Finanzlage der Gesellschaft entwickelte sich wie folgt:
2.4.3 Vermögenslage Die Vermögenslage der Gesellschaft stellt sich wie folgt dar:
Die Bilanzsumme der Gesellschaft hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 2,3 % verringert. Das Anlagevermögen ist vollständig durch Eigenkapital gedeckt. Innerhalb der Vorräte sind die unfertigen Leistungen um TEUR 253 gestiegen. Die im sonstigen Umlaufvermögen enthaltenen Liefer- und Leistungsforderungen haben sich stichtagsbedingt und korrespondierend zur Umsatzentwicklung um TEUR 540 erhöht. Die Sonstigen Vermögensgegenstände (- TEUR 97) und die liquiden Mittel (- TEUR 602) haben sich dagegen stichtagsbedingt verringert. Die Eigenkapitalquote ist um 13 Prozent-Punkte gegenüber dem Vorjahr gestiegen, was im Wesentlichen auf den höheren Jahresüberschuss zurückzuführen ist (+ TEUR 966). Außerdem hat sich die Bilanzsumme um TEUR 189 verringert. Innerhalb des kurz- und mittelfristigen Fremdkapitals haben sich insbesondere die Liefer- und Leistungsverbindlichkeiten stichtagsbedingt um TEUR 776 verringert. 3 Prognose-, Chancen- und Risikobericht Für das Geschäftsjahr 2020/21 erwarten wir infolge der fortdauernden Coronavirus-Pandemie einen Umsatz von ca. TEUR 28.600 und damit etwas niedriger im Vergleich zum Niveau des Berichtsjahres. Das Ergebnis nach Steuern soll sich im hohen sechsstelligen, niedrigen siebenstelligen Bereich bewegen. Chancen sehen wir wie bisher im Bereich IT-Fachplanung, im weiteren Ausbau des IT-Betriebs, der Fokussierung auf großvolumige Liefergeschäfte in Rahmenverträgen und in der Konzentration auf unsere Kernkompetenzen. Ziel ist es, unsere Stellung auf dem sächsischen Markt für IT-Dienstleistungen zu halten bzw. weiter auszubauen. Es ist damit zu rechnen, dass unter dem aktuellen wirtschaftlichen Druck die Bereitschaft vieler Kunden zur Nutzung von Cloud-Technologien wächst. Wir werden diesen Bereich daher personell ausbauen und unser diesbezügliches Angebot schärfen. Im Rahmen des unternehmerischen Handelns können Chancen und Risiken aus Zins-, Kredit- sowie Preisänderungen entstehen. Risiken bestehen weiterhin in der personellen Entwicklung der Gesellschaft (Fachkräftemangel) und im Verhalten der öffentlichen Hand (Vergabepraxis). Im Prognosezeitraum müssen wir mit Pandemie-bedingten Einschränkungen im Geschäftsverlauf rechnen. Kunden aus dem Mittelstand werden mit verhaltener Investitionsbereitschaft reagieren. Erste Anzeichen sind bereits zu erkennen. Für Kunden aus dem öffentlichen Dienst sind aufgrund der außergewöhnlichen Belastungen und Steuerausfällen im Jahr 2021 ff. Haushaltskürzungen zu befürchten. Von uns nicht beeinflussbare Risiken sehen wir in der Entwicklung des allgemeinen Investitionsklimas bei unseren Kunden, die sich negativ auf die Aktivitäten im Kerngeschäft der Gesellschaft auswirken könnte.
Dresden, den 18. Dezember 2020 gez. Dipl.-Ing. Lutz Dähne, Geschäftsführer gez. Dipl.-Ing. Gerald Gruhl, Geschäftsführer gez. Tina Gruhl, Master of Science (Elektrotechnik), Geschäftsführerin BILANZ ZUM 29. FEBRUAR 2020PDV-SYSTEME SACHSEN GMBH, DRESDENAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2019/20
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2019/20PDV-SYSTEME SACHSEN GMBH, DRESDEN1. Allgemeine Angaben Die pdv-systeme Sachsen GmbH (im Folgenden "pdv-systeme" oder "Gesellschaft") hat ihren Sitz in Dresden und ist im Handelsregister B beim Amtsgericht Dresden unter HRB 1632 eingetragen. Der Jahresabschluss der Gesellschaft zum 29. Februar 2020 ist nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches unter Beachtung des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden. Die Gesellschaft ist am Bilanzstichtag eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die im Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2018/19 angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden für das Geschäftsjahr 2019/20 beibehalten. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sowie die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und, abgesehen vom Grundstück, vermindert um Abschreibungen bewertet. Auf das bewegliche Anlagevermögen wird die lineare AfA-Methode angewendet. Die Festlegung der Abschreibungszeiten erfolgt unter Beachtung der wirtschaftlichen Nutzungsdauer unter Verwendung der amtlichen AfA-Tabellen. Bezogen auf den überwiegenden Anteil der Anschaffungs- und Herstellungskosten werden den planmäßigen Abschreibungen folgende Nutzungsdauern zugrunde gelegt:
Erhöhte Abschreibungen auf Baumaßnahmen an dem nach landesrechtlichen Vorschriften anerkannten Baudenkmal wurden im Geschäftsjahr 2019/20 gemäß § 7 i EStG in Verbindung mit § 281 Abs. 2 HGB a. F. und Art. 67 Abs. 4 Satz 1 EGHGB in Höhe von EUR 84.441,00 (Vj. EUR 84.441,00) vorgenommen. Im Geschäftsjahr 2017/2018 ist für geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 jeweils ein Sammelposten gebildet worden. Für Zugänge ab dem 1. März 2018 ist für geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 ein Sammelposten gebildet worden. Der Sammelposten wird im Jahr der Bildung und in den folgenden vier Wirtschaftsjahren mit jeweils einem Fünftel abgeschrieben. Im Geschäftsjahr 2019/2020 wurde dagegen von der Sofortabschreibung bei Anschaffungskosten bis zu EUR 800,00 Gebrauch gemacht. Das Finanzanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten bewertet. Die Bewertung der unfertigen Leistungen erfolgt mit den auftragsbezogenen Einzelkosten unter Einbeziehung von Material- und Fertigungsgemeinkosten. Weiterhin werden angemessene Teile des durch die Leistungserstellung bedingten Werteverzehrs des Anlagevermögens berücksichtigt. Analog zum Vorjahr wurden angemessene Teile der Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie der Aufwendungen für soziale Einrichtungen und freiwillige soziale Leistungen für die Bewertung herangezogen. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet; es erfolgt eine verlustfreie Bewertung. Die Bewertung der Waren erfolgt zu Anschaffungskosten. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten bilanziert. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wurde eine Pauschalwertberichtigung wie im Vorjahr in Höhe von 1 % gebildet. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalbetrag bilanziert. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Aus Vereinfachungsgründen erfolgt die unterjährige Verbuchung mit dem Devisenkassamittelkurs vom letzten Tag des Vormonats. Bilanzposten werden zum Stichtag wie folgt bewertet: Kurzfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Bewertung erfolgt zum Nennwert. Die Pensionsrückstellung wird zum nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt; unter Verrechnung von Plan-/Deckungsvermögen entsteht folgender aktiver Unterschiedsbetrag:
Folgende Annahmen und Methoden waren für die Ermittlung der Pensionsverpflichtungen maßgeblich: - PUC-Methode als Bewertungsmethode unter Berücksichtigung der Heubeck-Richttafeln 2018 G (Vorjahr Heubeck-Richttafeln 2005 G), - Rechnungszins zum 29. Februar 2020: 2,64 % (zum 28. Februar 2018: 3,12 %), - keine Fluktuation bzw. Dynamik der anrechenbaren Bezüge bzw. Anpassung der laufenden Renten, - Beitragsbemessungsgrenze und Dynamik der Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung jeweils gemäß Rentenversicherungsbericht. Gemäß § 253 Abs. 2 HGB wurde die Rückstellung mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten zehn Jahre berechnet. Der Unterschiedsbetrag zur Berechnung der Rückstellung mit dem durchschnittlichen Marktzins der letzten sieben Jahre beträgt EUR 55.484,00. Die historischen Anschaffungskosten der als Deckungsvermögen klassifizierten Vermögensgegenstände betragen insgesamt EUR 410.319,95 (Vj. EUR 371.070,14). Die Zeitwerte des Plan-/Deckungsvermögens entsprechen - hinsichtlich der verpfändeten Rückdeckungsversicherungen und zweier Bankguthaben den Anschaffungskosten, - bezüglich zweier Beteiligungen dem beizulegenden Wert; dieser wiederum bemisst sich am voraussichtlichen Ertragswert. Aufwendungen aus der Abzinsung (EUR 14.737,00) werden innerhalb des Finanzergebnisses gezeigt. Eine Verrechnung mit Erträgen war nicht vorzunehmen. Bestehende Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Bilanzansätzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen werden, führen zu aktiven latenten Steuern. Eine Nutzung des Wahlrechts gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB erfolgt nicht, so dass keine Aktivierung von latenten Steuern vorgenommen wird. Die Differenzen resultieren insbesondere aus Rückstellungen. Es wurde ein Steuersatz von 30,80 % zu Grund gelegt. Das Eigenkapital ist zum Nennwert bilanziert. Der Nennbetrag der im Januar 2009 erworbenen eigenen Anteile wurde gemäß § 272 Abs. 1 a HGB in einer Vorspalte offen von dem gezeichneten Kapital abgesetzt. Die Rückstellungen werden für erkennbare Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. Die Bewertung erfolgte in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden entsprechend ihrer Restlaufzeit gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen angesetzt. Bei dem passiven Rechnungsabgrenzungsposten handelt es sich um Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen. 3. Erläuterungen zur Bilanz 3.1 Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens geht aus dem beigefügten Anlagespiegel hervor. 3.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht. 3.3 Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten ergeben sich aus nachfolgendem Verbindlichkeitenspiegel:
Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restläufzeit größer fünf Jahre beträgt TEUR 251 (Vj. TEUR 377). Die Verbindlichkeiten sind in Höhe von TEUR 860 wie folgt besichert: - Buchgrundschuld für das Betriebsgebäude, - Abtretung der seitens der Gesellschaft abgeschlossenen Lebensversicherungen für beide Geschäftsführer. 4 Sonstige Angaben Organe Als Geschäftsführer waren im Berichtszeitraum bestellt: - Herr Gerald Gruhl, kaufmännischer Geschäftsführer, Dresden - Herr Lutz Dähne, Geschäftsführer Technik und Planung, Müglitztal Mit Wirkung zum 1. März 2020 wurde Frau Tina Gruhl, Master of Science (Elektrotechnik), Dresden, zur einzelvertretungsberechtigten Geschäftsführerin bestellt. Die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 12. März 2020. Bezüglich der Angaben zur Geschäftsführervergütung gemäß § 285 S. 1 Nr. 9 a) HGB macht die Geschäftsführung von der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch. Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer)
Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen zum 29. Februar 2020 aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 715 (Vj.: TEUR 965).
Nachtragsbericht Die Coronavirus-Pandemie stellt ein Ereignis nach dem Abschlussstichtag dar. Wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind auf der Basis der derzeitigen Informationslage nicht abschätzbar. Ein bestandsgefährdendes Risiko sieht die Geschäftsführung unter Berücksichtigung der bestehenden Auftragslage und finanziellen Ausstattung der Gesellschaft zum aktuellen Zeitpunkt nicht. Sollte die der Planung zugrundeliegende Annahme nicht wie vorgesehen oder mit zeitlicher Verzögerung eintreten, können zusätzliche finanzielle Mittel zur Sicherung der Liquidität sowie zur Stärkung der Eigenkapitalbasis erforderlich werden. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach Ende des Geschäftsjahres nicht eingetreten.
Dresden, den 18. Dezember 2020 gez. Dipl.-Ing. Lutz Dähne, Geschäftsführer gez. Dipl.-Ing. Gerald Gruhl, Geschäftsführer gez. Tina Gruhl, Master of Science (Elektrotechnik), Geschäftsführerin Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2019/20
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die pdv-Systeme Sachsen GmbH, Dresden Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der pdv-Systeme Sachsen GmbH, Dresden, - bestehend aus der Bilanz zum 29. Februar 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. März 2019 bis zum 29. Februar 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der pdv-Systeme Sachsen GmbH, Dresden, für das Geschäftsjahr vom 1. März 2019 bis zum 29. Februar 2020 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dresden, 18. Dezember 2020 Schneider
+ Partner GmbH
gez. Baumann, Wirtschaftsprüfer gez. Horn, Wirtschaftsprüfer Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss zum 29. Februar 2020 wurde am 25. Februar 2021 festgestellt. |
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