PKV Papier- und Kartonverarbeitung in Hamburg GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christoph Kallei seit 24.5.2018 | Prokura |
Mirco Richter seit 7.6.2017 | Geschäftsführer |
Manfred Gerhard Jürgen Klitzke seit 6.11.2009 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
1 von 3 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
K + J Haustechnik GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtDie Geschäftsführung erstattete folgenden Lagebericht: I. Darstellung des Geschäftsverlaufs A. Unternehmenstätigkeit Die K+J Haustechnik GmbH mit Sitz in Hamburg wurde im Jahr 1993 gegründet. Gegenstand des Unternehmens ist die Planung und Ausführung von Sanitär-, Heizungs-, Lüftungs-, Kälte- und Klimaanlagen einschließlich Reparaturen und Wartungsarbeiten in diesen Bereichen. B. Branchenumfeld Die Erholung der deutschen Wirtschaft nach den Coronajahren kam 2023 ins Stocken. Das Bruttoinlandsprodukt sank preisbereinigt gegenüber dem Vorjahr um 0,2 % (www-genesis.destatis.de, Tabelle 81000-0001). Die krisenprägenden Faktoren waren dabei die hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen, steigende Zinsen und die geringe Nachfrage im In- und Ausland (www.destatis.de, Pressemitteilung Nr. 19 vom 15.01.2024). Der Umsatz im Wirtschaftszweig Gas-, Wasser-, Heizungs-, Lüftungs- und Klimainstallation stieg nominal deutschlandweit um 9,5 % (Vorjahr: 9,3 %; www-genesis.destatis.de, Tabelle 53211-0001). In Hamburg betrug die Steigerung sogar 17,7 % versus dem Vorjahr. 2022 hatte die Steigerung 14,2 % betragen (Statistikamt Nord). Dem stand 2023 eine Steigerung des Verbraucherpreisindex von 5,9 % gegenüber (Vorjahr: 6,9 %; www-genesis.destatis.de, Tabelle 61111-0001). C. Umsatz-, Auftrags- und Ergebnisentwicklung der K + J Haustechnik GmbH Das Geschäftsjahr 2023 verlief insgesamt zufriedenstellend. Die Umsatzerlöse gingen leicht von 22,9 Mio. € im Vorjahr auf 22,5 Mio. € im Geschäftsjahr 2023 zurück, der Jahresüberschuss von 516,4 T€ im Vorjahr auf 49,0 T€ im Geschäftsjahr 2023. Die Kapazitäten konnten durch die Kundenaufträge ausgelastet werden, wobei die Beschäftigung der Mitarbeiter für das Jahr 2024 durch die Auftragslage gesichert ist. D. Investitionen und Finanzierungsmaßnahmen Die kontinuierlichen Investitionen in Fuhrpark, Digitalisierung und Büroausstattung sowie Maschinen und Geräte wurden fortgeführt. Die Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen beliefen sich im Geschäftsjahr 2023 auf 71,4 T€ (2022: 219,2 T€). Das zur Finanzierung der in Arbeit befindlichen Aufträge im Vorjahr aufgenommene Darlehen in Höhe von 1,5 Mio. € wurde im Geschäftsjahr 2023 zurückgezahlt. E. Personalentwicklung Fachpersonal neu zu rekrutieren, bleibt eine Herausforderung. Unser Ausbildungsprogramm für die Berufe Anlagenmechaniker H7K/S (m/w/d) und Technischer Systemplaner (m/w/d) beurteilen wir als erfolgreich und absolut notwendig für die Nachwuchsgewinnung. Eine Ausbildungserlaubnis für Mechatroniker für Kältetechnik (m/w/d) wird erworben, das Duale Studium Gebäudetechnik weiter fortgeführt. Schulungs- und Trainingsprogramme mit den Schwerpunkten Anlagentechnik, Projektabwicklung und Qualität sowie die Maßnahmen zur Erhöhung der Mitarbeiterqualifikation und -motivation finden regelmäßig statt. Des Weiteren nutzen wir Online-Trainings und virtuelle Schulungen, um flexibel auf schnell benötigte Anforderungen reagieren zu können. II. Darstellung der Lage A. Ertragslage Die Umsatzerlöse lagen 2023 mit 22.491,3 T€ um 1,7 % unter dem Vorjahreswert von 22.889,6 T€. Der Bestand an unfertigen Erzeugnissen verminderte sich um 1.593,1 T€, nachdem er sich im Vorjahr um 923,0 T€ erhöht hatte. Die Materialaufwendungen gingen von 16.098,6 T€ im Vorjahr auf 13.919,5 T€ im Geschäftsjahr 2023 zurück, also um 13,5 %. Das Rohergebnis betrug 7.357,8 T€, nachdem es im Vorjahr 8.074,0 T€ betragen hatte. Der Personalaufwand ging gegenüber dem Vorjahr, in dem er 5.052,8 T€ betragen hatte, auf 4.925,7 T€ im Geschäftsjahr 2023 zurück. Die Abschreibungen gingen um 15,2 T€ auf 211,4 T€ zurück, die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen dagegen um 66,2 T€ auf 2.074,5 T€. Das Finanzergebnis aus Zinsertrag und Zinsaufwand war mit 66,7 T€ negativ (Vorjahr: 13,9 T€). Die Belastung durch Steuern vom Einkommen und Ertrag ging 2023 auf 22,4 T€ zurück, nachdem sie im Vorjahr 246,9 T€ betragen hatte. Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Jahresüberschuss von 49,0 T€ erzielt. Dies bedeutet gegenüber dem Vorjahr, in dem der Jahresüberschuss 516,4 T€ betragen hatte, einen Rückgang um 467,4 T€. Prognostiziert hatten wir für 2023, dass das Umsatzniveau zwar gehalten, sich das Jahresergebnis aber erheblich verringern wird, wobei wir von einem Ergebnis zwischen 250.000,00 € und 300.000,00 € ausgegangen waren. Dieses Ziel konnte nicht vollständig erreicht werden. Ursache hierfür waren insbesondere die auf Forderungen vorzunehmenden Wertberichtigungen. B. Finanzlage Kapitalflussrechnung
Von den Verbindlichkeiten, die zum 31.12.2023 1.828,8 T€ betragen haben, sind 1.785,8 T€ innerhalb eines Jahres fällig. Alle Verbindlichkeiten lauten auf Euro. Die Eigenkapitalquote betrug zum 31.12.2023 63,4 % (Vorjahr: 50,6 %). C. Vermögenslage Die Bilanzsumme stieg von 8.436,7 T€ im Vorjahr auf 6.814,9 T€ zum 31.12.2023. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme betrug zum 31.12.2023 7,9 % (Vorjahr: 8,2 %). D. Zusammenfassende Beurteilung der Lage Zusammenfassend beurteilt die Geschäftsführung die Lage für das Geschäftsjahr 2023 als befriedigend. III. Die voraussichtliche Entwicklung Für das Jahr 2024 bestehen erhebliche Unwägbarkeiten vor dem Hintergrund des rückläufigen Wohnungsbausektors in Deutschland aufgrund gestiegener Baupreise und der Zinspolitik. Auch der Fachkräftemangel am Markt spitzt sich weiter zu. Die Vielzahl an möglichen Aufträgen kann aufgrund fehlender qualifizierter Fachkräfte am Markt nicht voll ausgeschöpft werden. Unsicherheit über Preissteigerungen für Energie, Rohstoffe und Personal werden die Investitionstätigkeit weiter beeinflussen. Für 2024 gehen wir dennoch - trotz rückläufiger Umsatzerlöse - von einem Anstieg des Jahresüberschusses auf T€ 300,0 bis T€ 400,0 aus. In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass es sich hierbei um eine Prognose handelt und die tatsächlichen Ergebnisse auch wesentlich von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen können. IV. Hinweise auf Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung Wir sind gesetzlich verpflichtet, auf wesentliche Risiken der zukünftigen Entwicklung, die bestandsgefährdende oder wesentliche Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben können, hinzuweisen. Durch die zeitnah erstellte Kostenrechnung ist ein transparentes Risikomanagement auf hohem Niveau sichergestellt. Sie ist ein elementarer Bestandteil der Auftragsabwicklung und gewährleistet frühe und zugleich angemessene Eingriffe. Konkrete Ertragsrisiken außerhalb des allgemeinen Preis- und Wettbewerbsrisikos sind derzeit nicht zu erkennen. Alle uns bekannten Risiken sind nach derzeitigem Kenntnisstand durch entsprechende Wertberichtigungen bzw. Rückstellungen ausreichend abgedeckt. Bestandsgefährdende Risiken sehen wir im Hinblick auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage derzeit nicht. Der rückläufige Bausektor in Deutschland, aufgrund erhöhter Bau- und Energiepreise und der veränderten Zinspolitik, wird sich auf das Geschäftsjahr 2024 auswirken ebenso wie der Fachkräftemangel. Wir werden uns durch Flexibilität, Neukundengewinnung und Angebotsverschiebung von Neubauten auf Renovierungen und Sanierungen auch weiterhin auf dem Markt erfolgreich behaupten. V. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den in unserem Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen insbesondere Forderungen und Guthaben bei Kreditinstituten. Ziel des Finanzmanagements ist die Absicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken, spekulative Geschäfte mit Finanzinstrumenten werden nicht eingegangen. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Vor Eingehung neuer Geschäftsbeziehungen wird die Bonität des Kunden geprüft. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein entsprechendes Debitorenmanagement und ein effizientes Mahnwesen.
Hamburg, den 09.09.2024 Manfred Klitzke, Geschäftsführer Mirco Richter, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft Die K+J Haustechnik GmbH mit Sitz in Hamburg ist unter der Registernummer HRB 58128 in das Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg eingetragen. 2. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der K+J Haustechnik GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung gewählt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. 3. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich steuerrechtlicher Maßnahmen 3.1 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertig veranlasste Abschreibungen einbezogen. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. 3.2 Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. 4. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 4.1 Bruttoanlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. 4.2 Sonstige Rückstellungen Unter den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Gewährleistungsrückstellungen (€ 307.000,00), die Urlaubsrückstellung (€ 270.858,83), Mitarbeiter-Prämien-Rückstellung (€ 20.000,00), die Rückstellung für Nacharbeiten (€ 19.000,00), die Rückstellung für Prozesskosten (€ 693,65) und Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten (€ 45.000,00) ausgewiesen. 4.3 Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen zum Bilanzstichtag nicht. 4.4 Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen Verpflichtungen aus Raummietverträgen. Die Mieten haben im Geschäftsjahr € 134.659,73 betragen. 4.5 Latente Steuern Im Geschäftsjahr 2023 hat sich der Saldo der passiven latenten Steuern wie folgt entwickelt:
5. Sonstige Pflichtangaben 5.1 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
5.2 Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Manfred Klitzke, Mirco Richter. 5.3 Vergütungen der Geschäftsführer Als Vergütung für die geleisteten Tätigkeiten im Berichtsjahr wurden € 183.997,13 gewährt. 5.4 Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt Euro 49.042,95. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich ein Bilanzgewinn von Euro 4.221.170,26, der zu verwenden ist. Auf neue Rechnung werden Euro 4.221.170,26 vorgetragen.
Hamburg, den 9. September 2024 Manfred Klitzke, Geschäftsführer Mirco Richter, Geschäftsführer
Bericht des AufsichtsratsDie Gesellschaft hat keinen Aufsichtsrat. sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 25.09.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die K+J Haustechnik GmbH Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der K+J Haustechnik GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der K+J Haustechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) habe ich in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Mein Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Hamburg, den 09.09.2024 Dr. Dirk Wittich, Wirtschaftsprüfer |
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