Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Feedback Show Systems & Service GmbH
Konrad-Zuse-Str. 1F, 52477 Alsdorf, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Bernd Schmitz seit 23.12.2002 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 17.60% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Feedback Show Systems & Service GmbHAlsdorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022_2023A. Grundlagen des Unternehmens Die Feedback Show Systems und Service GmbH wurde am 24.10.1995 gegründet. Sie ist seit über 25 Jahren technischer Partner im Bereich Live-Entertainment und unterstützt mit ihrem umfangreichen Bestand an Equipment, eigener Logistik und einem hoch qualifizierten Team Produzenten, Designer sowie Künstler bei der technischen Umsetzung Ihrer Shows. Die Leidenschaft Live-Entertainment wird durch die Stärken Flexibilität und Zuverlässigkeit des Unternehmens zum Ausdruck gebracht. Die Vermietung und der Verkauf von Veranstaltungstechnik, die technische Ausstattung und Planung von Tourneen, En Suite Produktionen und Musik Festivals sowie die Schaffung von Speziallösungen gehören zum täglichen Geschäft der Unternehmung. B. Wirtschaftsbericht I. Gesamtwirtschaft und Branche Im Jahr 2023 zeigte sich die Weltwirtschaftslage von verschiedenen Herausforderungen geprägt. Das globale Wirtschaftswachstum verlangsamte sich weiterhin im Vergleich zu den Vorjahren, was auf mehrere Faktoren zurückzuführen war. Viele Länder kämpften mit hohen Inflationsraten, die durch gestiegene Energie- und Lebensmittelpreise sowie durch Lieferkettenprobleme verursacht wurden. Zentralbanken weltweit reagierten mit Zinserhöhungen, um die Inflation zu bekämpfen, was jedoch das Wirtschaftswachstum weiter bremste. Der Krieg in der Ukraine und die damit verbundenen Sanktionen gegen Russland hatten erhebliche Auswirkungen auf die weltweiten Energie- und Rohstoffmärkte. Diese Unsicherheiten führten zu Marktvolatilitäten und beeinträchtigten das Vertrauen der Investoren. Auch die Nachwirkungen der COVID-19-Pandemie waren weiterhin spürbar. Viele Volkswirtschaften erholten sich nur langsam, insbesondere in Entwicklungsländern, wo Impfkampagnen schleppend und die wirtschaftliche Unterstützung begrenzt waren. Trotz dieser Herausforderungen gab es auch positive Entwicklungen. Einige Volkswirtschaften, insbesondere in Asien, zeigten ein robustes Wachstum. Zudem führten globale Handelsabkommen und Kooperationsinitiativen zu verbesserten wirtschaftlichen Beziehungen und neuen Marktchancen. Die Digitalisierung und der Übergang zu grüner Energie spielten eine immer größere Rolle. Länder und Unternehmen investierten verstärkt in erneuerbare Energien und technologische Innovationen, um nachhaltiges Wachstum zu fördern und den Klimawandel zu bekämpfen. Insgesamt war das Jahr 2023 ein Jahr des Übergangs und der Anpassung, in dem die Weltwirtschaft mit erheblichen Herausforderungen konfrontiert war, aber auch Chancen für zukünftiges Wachstum und Innovation bot. Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat für das Jahr 2023 eine Zunahme der globalen Wirtschaftsleistung von etwa 3,0 Prozent ausgewiesen. Die Prognose für 2024 beträgt weiterhin 3,1 Prozent. Dies spiegelt zwar eine gewisse Stabilität wider, liegt jedoch weiterhin unter dem historischen Durchschnitt von 3,8% für den Zeitraum 2000-2023. Weiterhin steigende Erzeugerpreise, Lieferengpässe und ein Anstieg der privaten Nachfrage haben in vielen Regionen der Welt auch in 2023 zu einem kräftigen Auftrieb der Inflation geführt, der Ukrainekonflikt führt weiterhin zu stetiger Unsicherheit. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland ist nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2022 um 1,4 % höher und im Jahr 2023 um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Die wesentlichen Gründe hierfür waren rückläufige private und staatliche Konsumausgaben und eine sehr schwache Entwicklung des Bausektors. Die Veranstaltungswirtschaft hatte im Berichtszeitraum mit reduzierten Kapazitäten bei Dienstleistern, bedingt durch Personalmangel in der Post Covid Zeit, zu kämpfen. Im 2. Halbjahr 2022 stellte sich in der Veranstaltungswirtschaft eine Erholung bedingt durch die Aufhebung der Corona Regeln ein. Auf Seiten der Kunden stellten sich Nachholeffekte ein. Die Anzahl der Veranstaltungen nahm nach Ende der Corona Kriese deutlich zu, die personelle Besetzung dieser Veranstaltungen war durch die reduzierte Personalverfügbarkeit branchenweit herausfordernd. II. Geschäftsverlauf Ab dem 2. Halbjahr 2022 konnten wir eine Erholung der Veranstaltungswirtschaft bedingt durch die Aufhebung der Corona Regeln und die damit verbundene Planungssicherheit auf Seiten unserer Kunden feststellen. Im Berichtszeitraum war insgesamt ein Nachholeffekt zu spüren. Aufgrund der stärkeren Auslastung gegenüber dem Vorjahr wurde ein Umsatz von 14.716 TEUR (Vorjahr 13.768 TEUR) erzielt. Für das abgelaufene Geschäftsjahr kann für die Feedback Show Systems GmbH als Resümee gezogen werden, dass sich die global herrschende Lage wirtschaftlich auf die Gesellschaft nicht negativ ausgewirkt hat. Durch den stark gestiegenen Auftragseingang war die Personalgewinnung eine Herausforderung des Wirtschaftsjahres, die gut gemeistert wurde. III. Ertragslage Die betriebliche Leistung im Geschäftsjahr 2022/2023 liegt mit 14.727 TEUR um 959 TEUR über dem Niveau des Vorjahres, was vermehrt auf die wieder steigende Anzahl von Live-Events zurückzuführen ist. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind gegenüber dem Vorjahr aufgrund eines Einmaleffektes im Vorjahr um 2.792 TEUR gesunken. Ferner ist der Materialaufwand gegenüber dem Vorjahr um 985 TEUR gesunken. Diesem lagen gegenläufige Effekte zugrunde. Der Personalaufwand bewegte sich im laufenden Geschäftsjahr auf gleichen Niveau, wie dem des Vorjahres. Ein weiterer Rückgang von 680 TEUR gegenüber dem Vorjahr wurde im Bereich der Abschreibungen verzeichnet, wohingegen die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 571 TEUR gegenüber dem Vorjahr durch die Ausweitung von Hinzumietungen oder auch Leasing von beweglichen Vermögensgegenständen zugenommen haben. Insgesamt konnte die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2022/2023, bedingt durch die positive Geschäftsentwicklung, einen Jahresüberschuss in Höhe von 1.545 TEUR erzielen. IV. Vermögens- und Finanzlage Die Vermögenslage der Gesellschaft ist gut. Die Bilanzsumme ist von 7.667 TEUR im Vorjahr um 2.475 TEUR auf 10.142 TEUR in diesem Jahr gestiegen. Das Anlagevermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um 1.595 TEUR erhöht. Im vorliegenden Geschäftsjahr wurden insgesamt 2.402 TEUR investiert: im Wesentlichen in Riggingmaterial, Licht-, Ton sowie Videotechnik (1.031 TEUR), in weiteres Equipment (405 TEUR), in Pkw/Lkw ́s (439 TEUR) sowie in Betriebs- und Geschäftsausstattung (389 TEUR). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind stichtagsbezogen gegenüber dem Vorjahr um 901 TEUR gesunken. Ebenfalls wurde bei den sonstigen Vermögensgegenständen gegenüber dem Vorjahr ein Rückgang in Höhe von 401 TEUR verzeichnet, der aus dem Einmaleffekt der Veränderung der sonstigen betrieblichen Erträge gegenüber dem Vorjahr hervorgeht. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum 30.09.2023 insgesamt 3.276 TEUR. Das Eigenkapital besteht aus dem gezeichneten Kapital (27 TEUR) sowie dem Bilanzgewinn 3.249 TEUR). Die Eigenkapitalquote zum 30.09.2023 beträgt 32,30% und reduzierte sich, bedingt durch einen Anstieg der Bilanzsumme und Gewinnausschüttungen, im Vergleich zum Vorjahr (52,48%). Die Steuerrückstellungen sind gegenüber dem Vorjahr aufgrund des vorliegenden Jahresergebnisses um 1.050 TEUR gestiegen. Ferner sind die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stichtagsbezogen gegenüber dem Vorjahr um 100 TEUR, die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern um 1.472 TEUR sowie die Sonstigen Verbindlichkeiten um 510 TEUR gestiegen. Dem Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern liegt eine zum Stichtag beschlossene Gewinnausschüttung zugrunde, während der Anstieg der Sonstigen Verbindlichkeiten einerseits auf die Finanzierung eines Fahrzeuges sowie andererseits auf den Anstieg der Umsatzsteuer zurückzuführen ist. Im Berichtsjahr stieg der Finanzmittelbestand von 2.064 TEUR im Vorjahr um 2.172 TEUR auf 4.236 TEUR im Geschäftsjahr. Die Finanzlage wird als gut eingeschätzt. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt 4.311 TEUR und ist deutlich positiv. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit beträgt 1.903 TEUR und der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit 236 TEUR. Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Dies wird auch zukünftig der Fall sein. Die Gesellschaft finanziert sich im Wesentlichen durch Eigenkapital sowie Anzahlungen von Kunden. Investitionen werden durch sale-and-lease-back Geschäfte regelmäßig finanziert, sodass hierfür ebenfalls zur Verfügung stehender Cashflow für die weitere Stärkung der Liquidität der Gesellschaft genutzt werden konnte. V. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf Umsatzentwicklung, Betriebsergebnis und Branchenentwicklung. Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Ertrag je Artikel, Umsatzrendite und den Cashflow heran. VI. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Sowohl Umsatzentwicklung als auch die Ergebnisentwicklung in der operativen Geschäftstätigkeit sind konstant. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Berichtszeitraums eingetreten sind, lagen nicht vor. Ausblick auf das Wirtschaftsjahr 2023_2024 Trotz der gestiegenen Energie- und Personalkosten gehen wir, unter Einbeziehung von Kostensenkungen in anderen Positionen, für das Wirtschaftsjahr 2023/2024 von einer gleichen Umsatz- und Ertragslage im Vergleich zum Vorjahr aus. Die Geschäftspolitik wird fortgesetzt, Investitionen in Lagerlogistik und Vermietungsmaterial werden getätigt, um perspektivisch ein weiteres Kundenklientel in den Bereichen Dry Hire (reine Materialvermietung) als auch Produktion (technische Ausstattung, Planung und Betreuung) von Veranstaltungen zu erschließen und den Personalbedarf im Bereich Lagerlogistik auf ein Minimum zu reduzieren. C. Zukünftige Chancen und Risiken Das Risikomanagement der Feedback Show Systems & Service GmbH besteht aus einem durchgängig eingesetzten ERP System gepaart mit der monatlich fortlaufenden wirtschaftlichen Auswertung. Der Verbund aus der transparenten Darstellung des operativen Prozesses, der Ertragsübersicht des einzelnen Projektes sowie der gesamtwirtschaftlichen Auswertung ergeben für uns eine ideale Planungssicherheit. Das aktuell größte Risiko sehen wir in der aktuellen Inflationsrate, die Ticketkäufer des unteren Preissegments stärker abhalten könnte. Mit den unter C. genannten Investitionen wirken wir diesem möglichen Risko entgegen. Weitere Chancen ergeben sich in den Bereichen Dry Hire (reine Materialvermietung) als auch Produktion (technische Ausstattung, Planung und Betreuung) von Veranstaltungen da hierdurch ein neues Kundenklientel erschlossen werden kann. D. Risikomanagement und Risikokategorien der Finanzinstrumente Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Der Bestand an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bereinigt um erhaltene Anzahlungen ist gemessen an den Umsatzerlösen mit 14,8% gegenüber 22,7% im Vorjahr gesunken. Das Debitorenziel beträgt 54,1 Tage (Vorjahr: 83,0 Tage). Die Liquiditätslage unserer Gesellschaft ist weiterhin als stabil zu bezeichnen, es sind auch zukünftig keine finanziellen Engpässe zu erwarten. Forderungsausfälle traten bisher nur in unbedeutender Größe auf. Ziel unseres Finanz- und Risikomanagements ist es, die Gesellschaft gegen finanzielle Risiken jeglicher Art abzusichern. Bei dem Finanzierungsmanagement verfolgt das Unternehmen weiterhin eine sehr konservative Risikopolitik, jegliche spekulative Geldanlage wird streng vermieden. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall oder Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.
Aachen, den 20.02.2025 gez. Bernd Schmitz Unterschrift BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten werden zurechenbare Einzelkosten einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bewegliche Vermögensgegenstände mit einem Wert von 250 Euro bis 800 Euro werden aus Vereinfachungsgründen auch im handelsrechtlichen Jahresabschluss im Jahr des Zugangs aktiviert und vollständig abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wird der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit Ihrem Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Dem allgemeinen Ausfallrisiko der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf den Nettoforderungsbestand Rechnung getragen. Die liquiden Mittel werden zum Nominalwert angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sie werden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht. Sonstige Vermögensgegenstände In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Im Wesentlichen waren folgende antizipative Sachverhalte zu berücksichtigen:
Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten: - Rückstellungen für Personalkosten (Urlaub, Vorholzeiten, gewinnabhängige Vergütung) - Rückstellungen für Abschluss und Prüfung - Rückstellungen für Aufbewahrungspflicht Verbindlichkeiten, die erst nach dem Bilanzstichtag entstehen In den Verbindlichkeiten sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Im Einzelnen waren folgende antizipative Sachverhalte zu berücksichtigen: - Verbindlichkeiten aus Steuern EUR 1.479.213,19 Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten bestehen Haftungsverhältnisse in Form einer Bürgschaft gegenüber einem nahesthenden Unternehmen in Höhe von EUR 3.000.000,00, welche durch den Alleingesellschafter gesichert sind. Bei vorgenannter Bürgschaft handelt es sich um die Besicherung der Darlehen der Schwester-Firma Backyard GmbH, mit denen das Betriebsgrundstück erworben und finanziert wurde. Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist nicht zu rechnen. Als Gründe hierfür sind zu nennen: Die Backyard GmbH befindet sich in einer positiven Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage, sodass die Begleichung der Darlehen absehbar nicht gefährdet ist. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Während des Geschäftsjahres wurden durchschnittlich 47 Arbeitnehmer im Unternehmen beschäftigt. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Person geführt: Geschäftsführer: Bernd Schmitz, einzelvertretungsberechtigt, befreit von § 181 BGB Es wird von der Schutzklausel nach §286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht und kein Gesamtbezug des Geschäftsführungsorgans aufgestellt. Sonstige Finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen aus abgeschlossenen Mietverträgen für angemietete Räumlichkeiten in jährlicher Höhe von EUR 302.389,68. Die Mietverträge wurden auf unbestimmte Zeit abgeschlossen. Weiterhin wurden Leasingverträge für Anlagen und Systeme aus den Bereichen Sound-, Licht- und Videotechnik sowie für PKW abgeschlossen. Hieraus ergeben sich insgesamt Verpflichtungen bis zum Laufzeitende in Höhe von EUR 6.944.803,61. Anwendung der Ausnahmeregelung nach § 286 Abs. 3 HGB Auf die Aufstellung des Anteilsbesitzes wird verzichtet, da diese Aufstellung nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung dem Unternehmen einen erheblichen Nachteil zufügen kann. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Bilanzgewinn in Höhe von EUR 3.249.295,33 wird auf neue Rechnung vorgetragen. Vorgänge von besonderer Bedeutung Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag liegen nicht vor. Unterschrift der Geschäftsführung
Alsdorf, 20.02.2025 gez. Bernd Schmitz sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 13.05.2025 festgestellt. BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERSAn die Feedback Show Systems & Service GmbH, Alsdorf Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Feedback Show Systems & Service GmbH, Alsdorf, - bestehend aus der Bilanz zum 30.09.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Feedback Show Systems & Service GmbH, Alsdorf, für das Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse § entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30.09.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023 und § vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümer ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus § identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. § gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. § beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. § ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. § beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. § beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. § führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, den 20. Februar 2025 Dr. Stallmeyer GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Sieben, Wirtschaftsprüfer Künster, Wirtschaftsprüfer |
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