Stammdaten

Register
Amtsgericht Ingolstadt HRB 1165
Eingetragen
28.2.1991
Branche
Herstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungHerstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Handwerkzeugen
Gegenstand
Herstellung von Kfz-Spezialwerkzeugen und der Bau von Sondermaschinen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Michaela Weitner
seit 15.1.2019
Geschäftsführer
Stephanie Weitner
seit 10.6.2015
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
60.00%
M******* W******
20.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
130.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Werner Weitner GmbH

Eichstätt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Gegenstand der Gesellschaft ist sowohl Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Kfz- und Nfz-Spezialwerkzeugen als auch der Bau von Sondermaschinen, insbesondere hydraulischer Hebewerkzeuge. Weiterhin ist die Gesellschaft im Bereich des Vorrichtungsbaus (Werkstatteinrichtung) tätig. Das Marktsegment Medizintechnik wird, wie bereits in den Vorjahren, gezielt als krisensicheres Standbein des Unternehmens weiter ausgebaut.

Der Absatz der Produkte erstreckt sich auf Deutschland, das europäische Ausland, Nord- und Südamerika sowie Asien.

2. Ziele und Strategien

Das Unternehmen verfolgt nachhaltig die Strategie, sich gegenüber den Kunden als flexibler Systempartner im Werkzeug- und Prototypenbau zu präsentieren und sich durch die Leistungsbandbreite, als auch durch technologisch führende, innovative Lösungen von den Mitbewerbern abzuheben.

3. Forschung und Entwicklung

Im Bereich der Eigenprodukte werden laufend neue Produkte entwickelt. Dies korreliert im Bereich der Spezialwerkzeuge mit der Einführung neuer Fahrzeugmodelle der Automobilhersteller, insbesondere im After-Sales-Bereich.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes stagnierte die deutsche Wirtschaft mit einem leichten Rückgang des Bruttoinlandsproduktes. Die konjunkturelle Entwicklung blieb hinter den Erwartungen zurück, was unter anderem auf die anhaltenden geopolitischen Spannungen, hohe Energiepreise und eine schwache globale Nachfrage zurückzuführen ist.

Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau blieb 2023 unter Druck: Lieferkettenprobleme, Materialengpässe und sinkende Investitionen führten zu einem Umsatzrückgang von 0,5 ?%. Dennoch zeigte die Branche Innovationsstärke und investierte gezielt in Digitalisierung, Automatisierung und nachhaltige Produktion.

2. Geschäftsverlauf

Für das Geschäftsjahr 2023 ist ein Jahresüberschuss von TEuro 1.793 (Vj. TEuro 944) auszuweisen.

2023
TEuro
2022
TEuro
Jahresergebnis 1.793 944
+ Steuern vom Einkommen und Ertrag 721 355
+ Zinsaufwendungen 34 33
(davon aus Aufzinsung) (34) (31)
- Zinserträge 304 122
= EBIT 2.244 1.210

Umsatz- und Auftragsentwicklung

Die Gesellschaft produziert als Premiumpartner der Automobil- und Nutzfahrzeugbranche überwiegend Spezialwerkzeuge für die Automotive. Des Weiteren hat sich die Gesellschaft zu einem anerkannten Systemlieferanten für medizinische Baugruppen entwickelt. Die restlichen Umsatzsegmente setzen sich aus Sonderbaugruppen und Produktion von Werkstatteinrichtungen als auch Hydraulik zusammen.

Der Umsatz war im Vergleich zum Vorjahr leicht rückläufig.

Aufgrund der Ausrichtung unseres Unternehmens ist die Reichweite des Auftragsbestands eher mittelfristig. Bestehende Rahmenverträge stellen eine kontinuierliche Auslastung sicher. Der per Geschäftsjahresende vorliegende Auftragsbestand hatte eine Reichweite von ca. 4 - 5 Monaten.

Produktion

Die Produktionsanlagen der Gesellschaft waren über das ganze Jahr ausgelastet. Die CNC-Drehmaschinen und -Fräs-Bearbeitungszentren arbeiteten ganzjährig im Schichtbetrieb.

Die Produktionsanlagen befinden sich auf dem neuesten technischen Stand. Die Gesellschaft ist nach ISO 9001:2015 zertifiziert. Das jährliche Überwachungsaudit bescheinigte uns eine gut organisierte Unternehmensstruktur und eine intensive qualitätspolitische Ausrichtung. Urkunden und Auszeichnungen liegen vor, in denen die Gesellschaft als bester Lieferant und Premiumlieferant ausgezeichnet wurde.

Beschaffung

Zu Lieferanten bestehen teilweise langjährige Geschäftsbeziehungen. Alle Lieferantenkonditionen und -verträge werden kontinuierlich überprüft und neu positioniert. Hierbei werden laufend Kosten- und Einsparpotentiale ermittelt und Ergebnisverbesserungen realisiert. Die Preissituation auf dem Beschaffungsmarkt im Jahr 2023 war durch Rohstoffknappheit, Lieferengpässe und Preisschwankungen bei Metallen geprägt. Dies führte zu erhöhten Kosten und logistischen Herausforderungen.

3. Lage

Die Gesellschaft hat keinen eigenen Grundbesitz; dieser wird von der Gesellschafterin gepachtet. Seit 2017 werden von der Gesellschafterin auch technische Anlagen und Maschinen angeschafft und an die Gesellschaft verpachtet. Dies bedeutet eine Reduzierung des Sachanlagevermögens, rückläufige Abschreibungen sowie höhere Pachtaufwendungen im sonstigen betrieblichen Aufwand.

Ertragslage

Das Rohergebnis beträgt TEuro 21.041 gegenüber TEuro 19.145 im Vorjahr, was einer Erhöhung von 9,9 % entspricht.

Die Personalaufwendungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEuro 337 auf TEuro 13.109 erhöht (Vj. TEuro 12.772).

Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen betragen im Berichtsjahr TEuro 355 (Vj. TEuro 383).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden mit TEuro 5.329 (Vj. TEuro 4.774) ausgewiesen.

Nach Abzug der Einkommen- und Ertragsteuern in Höhe von TEuro 721 (Vj. TEuro 355) wird ein Jahresüberschuss von TEuro 1.793 (Vj. TEuro 944) ausgewiesen.

Finanzlage

Unsere Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets unter Ausnutzung von Skonto innerhalb der Zahlungsfristen zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Der Cash-Flow wird mit TEuro 2.172 (Vj. TEuro 1.484) ausgewiesen.

Den Anforderungen aus dem Marktumfeld galt ein Hauptaugenmerk für die weitere Optimierung unserer internen Prozessabläufe. Hierbei wurden nach den Vorgaben der Gesellschaft u. a. Ersatzinvestitionen in leistungsfähigere und modernste Bearbeitungsmaschinen bei den Dreh- und Fräs-Fertigungsanlagen durch die Muttergesellschaft vorgenommen. Die Investitionen fließen in Form von Pachtzahlungen an die Muttergesellschaft.

Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit für Sachanlagevermögen und immaterielles Vermögen lag bei TEuro 471 (Vj. TEuro 267).

Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen wurden planmäßig zurückgeführt.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEuro 503 auf TEuro 25.258 (Vj. TEuro 24.755) erhöht.

Das Anlagevermögen ist in voller Höhe durch das Eigenkapital gedeckt und beträgt 23,7 % (Vj. 25,2 %) der Bilanzsumme.

Der Buchwert des Anlagevermögens hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEuro 257 auf TEuro 5.977 (Vj. TEuro 6.234) vermindert. Den Investitionen von TEuro 514 stehen Abschreibungen von TEuro 355 sowie Abgänge und Tilgungen von TEuro 416 gegenüber.

Das Vorratsvermögen beträgt 33,5 % der Bilanzsumme, im Vorjahr 36,5 %.

Die flüssigen Mittel werden mit TEuro 2.358 (Vj. TEuro 3.051) ausgewiesen.

Die Gesellschaft verfügt über eine sehr solide finanzielle Ausstattung. Das Eigenkapital erhöhte sich auf TEuro 20.288 (Vorjahr TEuro 19.310). Die Eigenkapitalquote betrug 80,3 %, im Vorjahr 78,0 %.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten belaufen sich auf TEuro 2.468 und haben sich gegenüber dem Vorjahr (TEuro 3.167) um TEuro 699 vermindert.

Das working capital beläuft sich auf TEuro 15.305. Das working capital zeigt die Höhe der Abdeckung des kurzfristigen Fremdkapitals durch ebenfalls kurzfristige Vermögenswerte wie folgt:

Vorratsvermögen TEuro 8.451
+ Forderungen und flüssige Mittel (ohne ARAP) TEuro 10.679
= kurzfristige Vermögenswerte TEuro 19.130
./. kurzfristiges Fremdkapital TEuro 3.825
= working capital TEuro 15.305

Bei der Gesellschaft ist somit das gesamte kurzfristige Fremdkapital durch kurzfristige Forderungen mehr als gedeckt.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung neben Größen der Gewinn- und Verlustrechnung und Kennzahlen der Bilanz, die Umsatzrendite und den Cash-Flow sowie den Auftragsbestand heran.

Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem EBIT im Verhältnis zu den Umsatzerlösen. Den Cash-Flow aus der Summe aus Jahresergebnis, Abschreibungen und Dotierung (bzw. Auflösung) längerfristiger Rückstellungen. Diese beiden Kennzahlen haben sich im Geschäftsjahr verbessert.

5. Gesamtaussage

Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden.

III. Prognosebericht

Laut Berechnungen des statistischen Bundesamtes war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt für 2024 um 0,2 % niedriger als im Vorjahr.

Das Geschäftsjahr 2024 hat mit einem leichten Umsatzanstieg gegenüber 2023 abgeschlossen. Das Geschäftsjahr 2025 wird voraussichtlich ebenfalls mit einer Umsatzsteigerung abgeschlossen. Für 2026 wird wegen der Stagnation in der Wirtschaft mit einem Umsatzrückgang gerechnet.

Die Entwicklung auf dem Beschaffungsmarkt 2024 und 2025 hat sich im Vergleich zu den Vorjahren wieder stabilisiert. Jedoch sind die Preise auf einem hohen Niveau geblieben. Die Preissituation wird aus Sicht der Gesellschaft weiterhin hochpreisig bleiben.

Die Personalkosten mussten in 2024 noch einmal angehoben werden, um die Beschäftigtenanzahl stabil zu halten. In 2025 werden die Kosten voraussichtlich konstant bleiben.

Die in 2023, 2024 und 2025 durchgeführten Investitionen bei der Muttergesellschaft führen erneut zu einer Erhöhung der Miet- und Pachtaufwendungen.

Für 2024 wird mit einem höheren operativen Ergebnis gegenüber 2023 gerechnet. Für 2025 erwartet die Gesellschaft erneut ein höheres operatives Ergebnis als in 2024. Für 2026 hoffen wir das Niveau zu halten.

Im Automotive-Markt fand eine teilweise Umstellung auf E-Mobilität statt, was einen erhöhten Bedarf an neuen, komplexen Werkzeugen erforderte. Für das laufende Geschäftsjahr als auch die Folgejahre ist somit zu rechnen, dass eine zunehmende Diversifikation der Modellreihen insbesondere von Elektro-PKWs stattfinden wird, mit direkter Auswirkung auf unseren Auftragseingang aus dem After-Sales-Business.

Die Medizintechnik läuft konstant und ist konjunkturunabhängig. Die Gesellschaft baut in diesem Bereich ihre Fertigungsbreite und -tiefe weiter aus. Die Fertigungstiefe wird mit allen Kunden ständig ausgebaut und die Zusammenarbeit auch auf übergreifende Projekte ausgeweitet. Dies findet sowohl im medizinischen als auch im Automotive Sektor statt und verzahnt die Zusammenarbeit mit den Kunden enger und sichert somit die Kundenbeziehungen.

Die Investitionen in wesentliche Betriebsgrundlagen werden von der Muttergesellschaft durchgeführt. Die in 2024 und 2025 durchgeführten Ersatzinvestitionen tragen dazu bei, die gesetzten Ertragsziele zu erreichen.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Branchenspezifische Risiken

Im Bereich der Spezialwerkzeuge ist die Gesellschaft davon abhängig, dass die Automobilhersteller neue Fahrzeugtypen auf den Markt bringen, für die wiederum neue Werkzeuge benötigt werden. Das Risiko lässt sich hier durch einen möglichst breiten Kundenstamm mit Zugang zu vielen Herstellern reduzieren.

Die Gesellschaft erzielt einen großen Teil ihres Umsatzes mit einer beschränkten Zahl von Kunden mit dem Risiko, dass einer dieser Partner sein Umsatzvolumen erheblich reduziert oder den Preisdruck verschärft. Um dieses Risiko zu minimieren, setzt das Unternehmen seine Anstrengungen fort, die Kunden- und Produktbasis zu verbreitern.

Zur weiteren Risikominimierung soll das Marktsegment der Medizintechnik verstärkt ausgebaut werden.

Ertragsorientierte Risiken

Im Bereich des Beschaffungsmarktes bestehen weiterhin Risiken hinsichtlich steigender Einkaufspreise bei den Rohmaterialien und Vor- und Zwischenprodukten. Andererseits muss auch die mengenmäßige Belieferung sichergestellt sein, um Produktionsengpässe zu vermeiden.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Die Liquiditätslage ist gut. Finanzielle Risiken werden derzeit nicht gesehen, da sich die Zinsen weiterhin auf einem relativ niedrigen Niveau halten und Eigenmittel eingesetzt werden können.

Die Gesellschaft fakturiert grundsätzlich in Euro. Auch lieferantenseitig wird in der Regel in Euro abgerechnet, so dass die Gesellschaft derzeit keinen wesentlichen Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage beeinflussen könnten, ausgesetzt ist.

Sonstige Risiken

Die Region leidet unter dem Sog eines regional ansässigen Automobilherstellers und dessen regional ansässigen Zulieferern. Die Gesellschaft will als Arbeitgeber attraktiv bleiben, um auch für die Zukunft einen guten Ruf für Ausbildung und einen späteren Berufseinstieg zu gewährleisten. Die Risiken im Hinblick auf die verwendeten IT-Systeme werden als nicht erheblich angesehen. Für die relevanten Systeme bestehen ausreichende Sicherungsmechanismen. Ein in 2021 erfolgter Cyberangriff zeigte die Funktionsfähigkeit der vorhandenen IT-Sicherheit, welche in diesem Zug selbstverständlich trotzdem überprüft und um weitere Mechanismen ergänzt wurde.

2. Chancenbericht

Die Chancen der Gesellschaft bestehen nach wie vor in der Verlässlichkeit, z. B. bezüglich kurzfristiger Lieferzeiten und Produktqualität, sowie der Risikostreuung durch differenzierte Geschäftsfelder.

Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen. Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch Qualitätskontrollen durch.

Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konkurrenz der Anbieter in unserem Segment, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen.

3. Gesamtaussage

Die zunehmende Marktvolatilität verlangt immer kürzere Reaktionszeiten und eine hohe Flexibilität bei der Auftragsabwicklung. Unser Management reagiert konsequent und unmittelbar auf Veränderungen am Markt sowie auf Erkenntnisse aus Kundeninteraktionen - eine Strategie, die sich in den vergangenen Jahren bewährt und positiv auf die Geschäftsentwicklung ausgewirkt hat.

Auch künftig sehen wir Herausforderungen in einem angespannten Wettbewerbsumfeld, bei steigenden Rohstoffkosten und einem stagnierenden Preisniveau. Dank unserer soliden finanziellen Basis sind wir jedoch gut aufgestellt, um diesen Risiken zu begegnen. Existenziell bedrohliche Risiken für den Fortbestand der Gesellschaft sind derzeit nicht ersichtlich.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Ausleihungen, Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Ein aktives Forderungsmanagement vermeidet hohe Außenstände. Geringfügige Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Darüber hinaus wird vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets die Bonität des neuen Kunden geprüft.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und Eigenmitteln.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

 

Eichstätt, den 21.10.2025

Heinz Weitner

Stephanie Weitner

Michaela Weitner

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 5.977.616,61 6.234.194,65
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 87.544,00 21.700,00
II. Sachanlagen 1.400.156,00 1.308.582,23
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 58.157,00 65.459,00
2. technische Anlagen und Maschinen 241.774,00 254.431,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.100.225,00 966.878,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 21.814,23
III. Finanzanlagen 4.489.916,61 4.903.912,42
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 4.489.916,61 4.903.912,42
B. Umlaufvermögen 19.129.783,43 18.341.315,33
I. Vorräte 8.450.961,02 9.024.549,47
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 8.320.856,18 6.265.413,93
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 4.420.985,05 2.631.446,45
2. sonstige Vermögensgegenstände 3.899.871,13 3.633.967,48
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.357.966,23 3.051.351,93
C. Rechnungsabgrenzungsposten 151.042,69 179.303,07
Aktiva 25.258.442,73 24.754.813,05

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 20.288.047,16 19.310.401,97
I. Gezeichnetes Kapital 130.000,00 130.000,00
II. Gewinnrücklagen 2.224.534,09 2.224.534,09
III. Gewinnvortrag 16.140.867,88 16.012.003,04
IV. Jahresüberschuss 1.792.645,19 943.864,84
B. Rückstellungen 2.502.229,00 2.277.047,00
C. Verbindlichkeiten 2.468.166,57 3.167.364,08
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 607.236,97 482.368,47
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.860.929,60 2.684.995,61
Passiva 25.258.442,73 24.754.813,05

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 21.040.850,33 19.144.898,34
2. Personalaufwand 13.108.890,52 12.772.264,31
a) Löhne und Gehälter 10.909.863,87 10.569.080,22
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.199.026,65 2.203.184,09
davon für Altersversorgung 114.798,92 173.337,66
3. Abschreibungen 354.885,64 383.104,38
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 354.885,64 383.104,38
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 5.328.981,23 4.774.219,26
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 963,52 390,69
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 86.004,19 95.183,51
davon aus verbundenen Unternehmen 86.004,19 95.183,51
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 217.864,36 26.585,88
davon aus verbundenen Unternehmen 217.864,36 26.585,88
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 33.983,85 33.483,08
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 33.946,00 30.806,00
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 720.569,48 355.014,64
9. Ergebnis nach Steuern 1.797.408,16 948.582,06
10. sonstige Steuern 4.762,97 4.717,22
11. Jahresüberschuss 1.792.645,19 943.864,84

Anhang

Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firma laut Registergericht: Werner Weitner GmbH
Sitz laut Registergericht: Eichstätt
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Ingolstadt
Register-Nr.: HRB 1165

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Werner Weitner GmbH wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt.

Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 2 HGB auf.

Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt gem. § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren.

Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgeübt werden können, wurde der Vermerk im Anhang gewählt.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bewertet; die Nutzungsdauer beträgt fünf bzw. drei Jahre.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten oder Herstellungskosten (gemäß § 255 Abs. 1 bis 3 HGB), vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Herstellungskosten der Sachanlagen werden i. H. der handelsrechtlichen Untergrenze bemessen (Einzelkosten, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst). Einbeziehungswahlrechte werden nicht ausgeübt. Auch Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert.

Die in 2011 bis 2013 erhaltenen Investitionszuschüsse wurden von den Anschaffungskosten gekürzt.

Grundlage der planmäßigen Abschreibungen ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die Abschreibung der Zugänge des Berichtsjahres erfolgt linear.

Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von Euro 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet.

Die Vorräte an Rohstoffen, Hilfs- und Betriebsstoffen sind mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet worden.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten (Einzelkosten, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst) bewertet, sofern nicht nach § 253 IV HGB um noch anfallende Aufwendungen geminderte Verkaufswerte anzusetzen sind.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden zum Nennwert angesetzt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wird durch Bildung einer Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Die Bewertung der sonstigen Vermögensgegenstände erfolgte mit dem Nennwert.

Die flüssigen Mittel sind mit dem Nominalwert bilanziert.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag sind.

Als gezeichnetes Kapital wird das satzungsmäßige Stammkapital der Gesellschaft gemäß § 42 Absatz 1 GmbHG ausgewiesen, das voll eingezahlt ist.

Die Rückstellungen für Pensionen und pensionsähnliche Verpflichtungen sind nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels der Anwartschaftsbarwertmethode errechnet. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die „Richttafeln 2018 G“ von Klaus Heubeck verwendet. Im Berichtsjahr werden ein von der Deutschen Bundesbank vorgegebener durchschnittlicher Marktzinssatz von 1,82 % sowie ein Sozialversicherungsrententrend von 1,5 % und ein Rententrend von 2 % bei der Bewertung zugrunde gelegt. Der Rechnungszinsfuß wurde unter den Prämissen einer Laufzeit von 15 Jahren sowie einem Marktzinssatz auf der Grundlage einer zehnjährigen Durchschnittsbildung angesetzt.

Zudem resultiert aus der Abzinsung dieser Rückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn statt sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag i. H. von TEuro 6. Dieser Unterschiedsbetrag ist gemäß § 253 Abs. 6 HGB für die Ausschüttung gesperrt.

Die Pensionsrückstellungen sind teilweise durch sonstige Vermögensgegenstände gesichert. Diese dienen ausschließlich der Erfüllung der Verpflichtungen und sind dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen. Sie wurden mit den zugrundeliegenden Verpflichtungen verrechnet. Der beizulegende Zeitwert entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Gesamtlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Auswirkungen aus der Änderung des Abzinsungssatzes und / oder der Restlaufzeit werden im Finanzergebnis ausgewiesen.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung erfolgt mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag; Gewinne werden nur berücksichtigt, soweit sie Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr betreffen.

Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handels- und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gem. § 274 HGB. Die sich ergebenden aktiven latenten Steuern wurden nicht bilanziert.

Angaben zu den Posten der Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagengegenstände ist in einer Anlage zum Anhang dargestellt.

Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen betreffen in vollem Umfang Ausleihungen an Gesellschafter.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen gegen Gesellschafter.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind antizipative Forderungen in Höhe von TEuro 284 (Vj. TEuro 281) aus vorausbezahlten Steuern enthalten.

Eigenkapital

Zum Stichtag bestehen ausschüttungsgesperrte Beträge gem. § 253 Abs. 6 HGB in Höhe von TEuro 6 (Vj. TEuro 33).

Rückstellungen

Pensionsrückstellungen

Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellungen 1.735 TEuro.
Anschaffungskosten der verrechneten Vermögensgegenstände 724 TEuro
Beizulegender Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände 841 TEuro
Nettowert der Pensionsrückstellungen 894 TEuro
Aufzinsung der Pensionsrückstellung 28 TEuro

Bei den verrechneten Vermögensgegenständen handelt es sich um Rückdeckungsversicherungen bei der Allianz-Lebensversicherungs AG.

Als beizulegender Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände (§ 285 Nr. 20a HGB) dient der Aktivwert, der aus dem versicherungsmathematischen Deckungskapital als Differenz des Leistungsbarwertes und dem Barwert der künftigen Beiträge, einschließlich zugeteilter Gewinnbeteiligungen (§ 341f Abs. 1 Satz 1 HGB) gebildet wird.

Die Erträge aus verpfändeten Rückdeckungsversicherungen betragen TEuro 12.

Aufwendungen und Erträge aus den Pensionsrückstellungen und den Rückdeckungsversicherungen wurden nicht verrechnet.

Verbindlichkeiten

Gesamt davon mit einer Restlaufzeit
bis 1 Jahr über 1 Jahr mehr als 5 Jahre
nachrichtlich Vorjahr Vorjahr Vorjahr Vorjahr
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 607.236,97 607.236,97 0,00 0,00
482.368,47 482.368,47 0,00 0,00
übrige Verbindlichkeiten 1.860.929,60 1.860.929,60 0,00 0,00
2.684.995,61 2.684.995,61 0,00 0,00
Gesamtverbindlichkeiten 2.468.166,57 2.468.166,57 0,00 0,00
3.167.364,08 3.167.364,08 0,00 0,00

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen gegenüber Gesellschafter.

Haftungsverhältnisse

Zum Abschlussstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse (§ 251 HGB).

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von insgesamt TEuro 2.867, davon

- aus Mieten und Pachten

• von jährlich TEuro 2.537 mit Restlaufzeit von 1 Jahr in vollem Umfang gegenüber verbundenen Unternehmen

• von jährlich TEuro 127 mit einer Restlaufzeit bis zu 4 Jahren

• von jährlich TEuro 39 mit Restlaufzeit von 16 Jahren 4 Monaten

- aus umsatzabhängigen Lizenzgebühren (2023: TEuro 164)

Angaben zu den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Die Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens betreffen mit TEuro 86 (Vj. TEuro 95) und die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge mit TEuro 182 (Vj. TEuro 27) verbundene Unternehmen.

In dem GuV-Posten Zinsen und ähnliche Aufwendungen sind Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEuro 34 (Vj. TEuro 31) enthalten.

Aufwendungen und Erträge aus der Währungsumrechnung (§ 277 Abs. 5 HGB)

In dem GuV-Posten sonstige betriebliche Erträge sind TEuro 1,0 (Vj. TEuro 0,7) Erträge aus der Währungsumrechnung enthalten.

In dem GuV-Posten sonstige betriebliche Aufwendungen sind TEuro 1,0 (Vj. TEuro 0,3) Aufwendungen aus der Währungsumrechnung enthalten.

Sonstige Angaben

Darlehen an Geschäftsführer

Zum Abschlussstichtag beliefen sich die von der Gesellschaft an die Geschäftsführer ausgereichten Darlehen auf 70 TEuro (Vorjahr TEuro 0). Die Darlehen sind mit 3,0 % zu verzinsen und haben eine Restlaufzeit von 5 Jahren.

Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt 2023 waren bei der Gesellschaft 40 Angestellte und 207 gewerbliche Arbeitnehmer beschäftigt.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Ergebnisse nach Ende des Geschäftsjahres, die eine besondere Bedeutung für die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Unternehmens haben könnten, sind nicht eingetreten.

Gesellschaftsorgane

Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2023

Herr Heinz Weitner ausgeübter Beruf: Geschäftsführer
Frau Michaela Weitner ausgeübter Beruf: Geschäftsführerin
Frau Stephanie Weitner ausgeübter Beruf: Geschäftsführerin

Vergütungen der Geschäftsführer

Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt, in Übereinstimmung mit der Gesellschafterin, die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesene Jahresüberschuss wird mit dem Gewinnvortrag der Gesellschaft des Vorjahres auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Eichstätt, den 24.06.2025

Heinz Weitner

Stephanie Weitner

Michaela Weitner

Anlagenspiegel zum 31.12.2023

Werner Weitner GmbH, Eichstätt

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen/ Zuschreibungen
Euro
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.082.748,41 0,00 0,00 0,00 1.082.748,41
2. geleistete Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 74.365,00 0,00 0,00 74.365,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 1.082.748,41 74.365,00 0,00 0,00 1.157.113,41
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 108.676,15 0,00 0,00 108.676,15
2. technische Anlagen und Maschinen 11.802.178,71 36.841,00 360.653,30 0,00 11.478.366,41
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.569.103,74 402.025,99 127.973,65 22.734,87 3.865.890,95
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 21.814,23 920,64 0,00 -22.734,87 0,00
Summe Sachanlagen 15.501.772,83 439.787,63 488.626,95 0,00 15.452.933,51
III. Finanzanlagen
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 4.903.912,42 0,00 413.995,81 0,00 4.489.916,61
Summe Finanzanlagen 4.903.912,42 0,00 413.995,81 0,00 21.099.963,53
kumulierte Abschreibungen 01.01.2023
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
Euro
Umbuchungen/ Zuschreibungen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.061.048,41 8.521,00 0,00 1.069.569,41 0,00
2. geleistete Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 1.061.048,41 8.521,00 0,00 1.069.569,41 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 43.217,15 7.302,00 0,00 50.519,15 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 11.547.747,71 49.494,00 360.649,30 11.236.592,41 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.602.225,74 289.568,64 126.128,43 2.765.665,95 0,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 14.193.190,60 346.364,64 486.777,73 14.052.777,51 0,00
III. Finanzanlagen
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 15.254.239,01 354.885,64 486.777,73 15.122.346,92 0,00
Buchwert 31.12.2023
Euro
Buchwert 31.12.2022
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 13.179,00 21.700,00
2. geleistete Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände 74.365,00 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 87.544,00 21.700,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 58.157,00 65.459,00
2. technische Anlagen und Maschinen 241.774,00 254.431,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.100.225,00 966.878,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 21.814,23
Summe Sachanlagen 1.400.156,00 1.308.582,23
III. Finanzanlagen
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 4.489.916,61 4.903.912,42
Summe Finanzanlagen 5.977.616,61 6.234.194,65

5

sonstige Berichtsbestandteile

Gewinnverwendungsbeschluss:

Laut dem Gewinnverwendungsbeschluss vom 02.12.2025 wird der Jahresüberschuss in Höhe von 1.792.645,19 Euro mit dem Gewinnvortrag in Höhe von 16.140.867,88 Euro verrechnet und in Höhe von insgesamt 17.933.513,07 Euro vorgetragen.

Angaben zur Feststelllung:

Der Jahresabschluss wurde am 02.12.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Wiedergabe des Bestätigungsvermerks des Abschlussprüfers

Die folgende Wiedergabe des Bestätigungsvermerks bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss. Der Hinweis ist nach § 328 Abs. 1a Satz 2 HGB bei teilweiser Offenlegung, also bei in Anspruch genommenen Erleichterungen und rechtmäßig nachgeholten Aufstellungserleichterungen notwendig. Nach dem Ergebnis der Prüfung wurde am 24. November 2025 dem vollständigen Jahresabschluss der Werner Weitner GmbH zum 31. Dezember 2023 und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 der folgende Bestätigungsvermerk erteilt, der an dieser Stelle wiedergegeben wird:

„BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Werner Weitner GmbH

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Werner Weitner GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Werner Weitner GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

München, den 24. November 2025

Robert Fahn, Wirtschaftsprüfer“

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