Havelstrom Zehdenick GmbH
Selbe AdresseBau von Versorgungseinrichtungen für Elektrizität und Telekommunikation
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Steffen Carls seit 12.11.2020 | Geschäftsführer |
Jacqueline Mikat seit 9.3.2016 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 48.95% | |
| 38.20% | |
Stadt Zehdenick | 12.80% |
Gemeinde Boxberg | 0.04% |
Stadt Wittstock/Dosse | 0.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Gasversorgung Zehdenick GmbHZehdenickJahres- und Tätigkeitsabschluss nach EnWG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZAKTIVA
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Gasversorgung Zehdenick GmbH, Zehdenick
I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Gasversorgung Zehdenick GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft. Gemäß § 12 des Gesellschaftsvertrages sind die für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften anzuwenden. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Gemäß § 42 Abs. 3 GmbHG wurde die Bilanz um die Posten Forderungen gegen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter erweitert. Wegen der Besonderheiten des Geschäftsbereiches der Gesellschaft sind die Gliederung und die Bezeichnung der Posten des Sachanlagevermögens zur Aufstellung eines klaren und übersichtlichen Jahresabschlusses entsprechend den handelsrechtlichen Vorschriften geändert worden. Angaben, die wahlweise in der Bilanz oder im Anhang gemacht werden können, sind überwiegend im Anhang aufgeführt. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten bilanziert und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert angesetzt. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der wesentlichen Vermögensgegenstände ist in der nachfolgenden Tabelle aufgeführt, wobei gebraucht erworbene Anlagen verkürzt abgeschrieben werden.
Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten angesetzt. Abschreibungen auf den niederen beizulegenden Wert werden vorgenommen, wenn der Börsen- oder Marktpreis niedriger war als die ursprünglichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert. Erkennbare Einzelrisiken werden durch individuelle Bewertungsabschläge berücksichtigt. Die Bewertung der Forderungen erfolgt in einem strukturierten analytischen Verfahren. Darüber hinaus wurde eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Bei den unter dem Sonderposten für Investitionszuschüsse erfassten Beträgen handelt es sich im Wesentlichen um Zuschüsse für Hausanschlusskostenbeiträge. Diese werden ratierlich mit 5 % p.a. aufgelöst, sofern sie bis zum 30. September 2003 zugegangen sind. Zugänge ab dem 1. Oktober 2003 werden entsprechend der Nutzungsdauer der begünstigten Investitionen zugunsten der Umsatzerlöse aufgelöst. Ferner sind Zuschüsse zur Förderung der Elektromobilität ausgewiesen, welche über die Nutzungsdauer der geförderten Wirtschaftsgüter zugunsten der sonstigen betrieblichen Erträge aufgelöst werden. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten zum Zeitpunkt der Jahresabschlussaufstellung mit ihrer voraussichtlichen Inanspruchnahme. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Angaben zur Bilanz Die Aufteilung und Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem als Anlage beigefügten Anlagenspiegel. Die Vorräte entfallen auf den Bestand von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen und betreffen ausschließlich CO 2 -Zertifikate für die Inverkehrbringung von Erdgas. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu 1 Jahr. Der noch nicht abgelesene Verbrauch aus der Abgrenzung der Tarifkunden wird unter den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen. Gemäß Gesellschafterbeschluss vom 04. Juli 2023 wurde der Jahresüberschuss 2022 in Höhe von 176.438,32 € an die Gesellschafter im Verhältnis der Geschäftsanteile ausgeschüttet. In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Rückstellungen für energiewirtschaftliche Strukturrisiken (1.218 T€), für die Rückgabeverpflichtung von CO 2 -Zertifikaten im Folgejahr hinsichtlich in Verkehr gebrachter Erdgasmengen im Geschäftsjahr (370 T€), für ausstehende Abrechnungen (153 T€), für umsatzsteuerliche Risiken aus der Abwicklung energiewirtschaftlicher Soforthilfen (61 T€) für die Konzessionsabgabe mit (15 T€), für die Netzentgeltregulierung (2 T€), für mögliche Rückforderungsansprüche von Kunden und andere energiewirtschaftliche Risiken (18 T€), für die Prüfung des Jahresabschlusses mit (14 T€) sowie für das Risiko einer Inanspruchnahme aus der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) mit (10 T€) enthalten. Die gesamten Verbindlichkeiten der Gesellschaft sind im nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst:
Die Verbindlichkeiten sind nicht besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen Verbindlichkeiten gegenüber der EMB Energie Brandenburg GmbH und resultieren aus Lieferungen und Leistungen. Wesentliche Forderungen und Verbindlichkeiten, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstanden sind, bestanden nicht. Aus unterschiedlichen Wertansätzen für sonstige Rückstellungen nach Handels- und Steuerrecht ergeben sich temporäre Differenzen, die zu Steuerlatenzen führen. Die stichtagsbezogene Differenz beläuft sich auf 1.307 T€ und geht bei einem unternehmensindividuellen Steuersatz von 26,33 % mit einer künftigen Steuerentlastung von 344,2 T€ einher. Die Gesellschaft hat entsprechend dem Wahlrecht des § 274 Abs. 1 S. 2 HGB auf den Ansatz aktiver latenter Steuern verzichtet. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse setzen sich aus Gasversorgung (4.432,2 T€) und Auflösung der Ertrags- und Investitionszuschüsse (19,8 T€) sowie Nebengeschäften (7,0 T€) zusammen. Die sonstigen betrieblichen Erträge (5,4 T€) stammen überwiegend aus dem Eingang abgeschriebener Forderungen. In den Aufwendungen für bezogene Leistungen ist die Konzessionsabgabe von 28,8 T€ enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten insbesondere Aufwendungen für Reparaturen und Instandhaltungen/Fremdarbeiten incl. Zählerwesen von 83,9 T€, Wertberichtigungen auf Forderungen von 12,2 T€, Verluste aus dem Abgang von Anlagevermögen 12,5 T€ und Rechts-/Beratungskosten von 9,3 T€. Die ausgewiesenen Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (362,0 T€) entfallen im Wesentlichen auf das laufende Geschäftsjahr. Neben dem Geschäftsergebnis sind Abweichungen aus unterschiedlichen Wertansätzen in Handels- und Steuerbilanz berücksichtigt. V. Sonstige Angaben Geschäfte größeren Umfangs mit verbundenen oder assoziierten Unternehmen im Sinne von § 6b Abs. 2 EnWG im Geschäftsjahr betreffen die bezogenen Leistungen von der Stadtwerke Zehdenick GmbH von 294,7 T€ sowie Umsatzerlöse mit der Stadtwerke Zehdenick GmbH von 872,8 T€. Geschäfte zu nicht marktüblichen Bedingungen mit nahestehenden Personen im Sinne von § 285 Nr. 21 HGB wurden nicht getätigt. Geschäftsvorfälle von besonderer Bedeutung, die Auswirkungen auf die Finanzlage des Unternehmens haben, sind nach dem Bilanzstichtag nicht eingetreten. Sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3 HGB bestehen aus langfristigen Gasbezugsverträgen und Betriebsführungsverträgen. Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr keine eigenen Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Geschäftsführung der Gesellschaft durch den Geschäftsführer Herrn Steffen Carls, Oranienburg. Er ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Er erhielt von der Gesellschaft im Geschäftsjahr keine Vergütung. Der Aufsichtsrat hatte im Geschäftsjahr folgende Mitglieder: Herr Dr. Mathias Dierkes, Vorsitzender, Hauptabteilungsleiter Recht der GELSENWASSER AG (bis 29.08.2022; Ruhestand ab 30.08.2022; weiterhin Vorsitzender des Aufsichtsrates) Herr Dr. Jens Horn, Stellvertreter, Geschäftsführer der EMB Energie Brandenburg GmbH Herr Hartmut Leib, Bezirksleiter der Hochland Deutschland GmbH Herr Christian Grübener, Unternehmensentwicklung der GELSENWASSER AG Frau Claudia Brose, bis 31.12.2023 Geschäftsführerin der EMB-Beteiligungsgesellschaft mbH An Vergütungen für den Aufsichtsrat wurden im Geschäftsjahr insgesamt 1,8 T€ gezahlt. Das Abschlussprüferhonorar betrug für im Geschäftsjahr erbrachte Leistungen im Sinne von § 285 Nr. 17 lit. a) HGB 11,9 T€. Die Gesellschaft schließt im Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss von 322,2 T€. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Betrag an die Gesellschafter auszuschütten.
Zehdenick, den 31. Mai 2024 Gasversorgung Zehdenick GmbH Steffen Carls, Geschäftsführer WEITERE DATEN
Tätigkeits-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023, Gasverteilung § 6b Abs. 3 EnWG
Zehdenick, den 31. Mai 2024 gez. Steffen Carls Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 25. Juni 2024 |
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