Silk Way Airlines GmbH
An der Dammheide 10, 60486 Frankfurt am Main, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Yury Korshunov seit 16.8.2016 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
„Silk Way Development“ Gesellschaft mit beschränkter Haftung | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Silk Way Airlines GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die Silk Way Airlines GmbH (kurz Silk Way), Frankfurt am Main, wurde 2011 als europäische Vertretung der Silk Way West Airlines LLC, einer aserbaidschanischen Frachtfluggesellschaft mit Sitz in Baku und Basis auf dem Flughafen Baku, gegründet. Silk Way ist eine Tochtergesellschaft der Silk Way Development LLC und ausschließlich im Rahmen des Konzerns der Muttergesellschaft tätig. Silk Way ist insbesondere für die Silk Way West Airlines LLC in Europa alleiniger "General Sales Agent". Dies umfasst den Verkauf und Planung von Luftfrachtkapazitäten für die Silk Way West Airlines LLC. Der Silk Way sind selbständige Niederlassungen an den Flughäfen Schiphol/Amsterdam und Malpensa/Mailand sowie in Prag angehängt. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Gesamtwirtschaft In Deutschland fiel das Wirtschaftswachstum leicht, nach einem Anstieg in den Jahren 2021 und 2022. Zurückgegangen war das Bruttoinlandsprodukt (BIP) zuletzt im Jahr 2020, als Deutschland, wie die meisten anderen Länder weltweit, von den Auswirkungen der Corona-Krise betroffen war. In 2023 ist das Bruttoinlandsprodukt hierzulande um 0,3% gesunken, in 2022 ist es noch um 1,7% gestiegen. Für 2024 wird ein Rückgang des Wirtschaftswachstums um ca. 0,1 % erwartet. Ursächlich für die Entwicklung ist der russische Angriffskrieg mit dem einhergehenden Anstieg der Verbraucherpreise, die für 2023 mit 5,9 % und für 2024 mit 2,2 % erwartet werden (Kieler Institut für Weltwirtschaft, Prognosedatum September 2024). Ungeachtet des Wachstumsrückgangs bleibt Deutschland weiterhin eine tragende Säule des Wirtschaftswachstums der Eurozone und mit einem globalen Wachstumstrend können wir als internationaler Frachtdienstleister weiterhin künftig davon profitieren. Das Kieler Institut für Weltwirtschaft erwartet für das Jahr 2024 ein weltweites Wachstum von 3,2 %. Für 2025 wird ein Wachstum auf 3,1 % und für 2026 wird ein weiteres Wachstum von 3,3 % erwartet. Prägend ist nach wie vor die Schwäche in der Industrie und im Welthandel als Folge der Corona-Krise sowie dem anhaltenden Russland-Ukraine-Krieg und der damit einhergehenden Energiekrise. Eine erheblich ungünstigere Konjunkturentwicklung könnte in dem Fall eintreten, dass sich die Rahmenbedingungen - auch bedingt durch den Russland-Ukraine-Krieg - für den internationalen Handel weiter spürbar verschlechtern und das Investitionsklima zusätzlich belastet wird. Die US-Wirtschaft könnte 2024 um 2,6 % zulegen. Stützen sollte das Wachstum die eingeleiteten Konjunkturmaßnahmen. Ebenfalls positiv sind die Aussichten für China: Das Wachstum in China wird 2024 voraussichtlich 4,8 % betragen. Im Jahr 2025 könnte es noch um 4,5 % steigen. Das kann auch der exportstarken deutschen Wirtschaft positive Impulse verleihen. Zu den allgemeinen Konjunkturrisiken zählen auf europäischer Seite die nicht absehbaren Folgen der steigenden Energiekosten, den weiterhin unklaren Folgen des Brexits mit den politischen Unsicherheiten, die ausstehende Regierungsbildung in Frankreich, die Haushaltslage in Italien sowie weiteren südeuropäischen Ländern und die Flüchtlingsfrage. International betrachtet werden durch die andauernden handelspolitischen Spannungen zwischen den USA und China, den Spannungen zwischen Taiwan mit seinen Verbündeten und China sowie den wirtschaftlichen und politischen Problemen in Mittel- und Südamerika und der Krieg in der Ukraine insbesondere Investitionen und Exporte, negativ beeinflusst. Das Marktumfeld bietet trotz vergleichsweisen hoher Zinsen, dafür aber mit einem relativ schwachen Euro, weiterhin gute Perspektiven für deutsche und europäische exportorientierte Unternehmen. Zumal die großen Notenbanken aktuell ihre Zinsen senken. Branche Die deutschen Flughäfen verzeichneten gegenüber dem vorherigen Jahr einen weiteren Anstieg bei den Passagieren (19,5 %) und erneut einem Rückgang bei der Luftfracht (-7,1 %). Für 2024 ist nach aktueller Lage wieder mit einem Wachstum bei den Passagieren (9 % bis Juli) und bei der Luftfracht wieder mit einem Anstieg (2,4 % bis Juli) im Vergleich zu 2023 zu rechnen. Der Interkontinentalverkehr wird weiterhin wichtiger Wachstumsmotor bleiben. Die Nachfrage im Passagierverkehr sollte ab 2024 voraussichtlich weiter steigen, soweit die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine dies zulassen. Die Luftfrachtnachfrage hat sich stabilisiert und unterstreicht die Bedeutung für die deutsche Wirtschaft und Gesellschaft. Mit Rekordwerten zählt sie zu den Gewinnern der Corona-Krise und alle Teilsegmente der Luftfracht haben sich positiv entwickelt. Zum Jahresende 2024 wird die Luftfracht voraussichtlich eine volatile Entwicklung auf niedrigem Auftragsniveau verzeichnen. Parallel zur Entwicklung auf den deutschen Flughäfen ist auch das Frachtvolumen weltweit gem. IATA im Vergleich zum Vorjahr gesunken und hat sich 2023 über dem Niveau vor der Corona-Krise stabilisiert. Die Entwicklung in der Luftfracht war über alle Regionen weltweit gleichmäßig verteilt. Gründe für den internationalen Umsatzrückgang liegen gem. IATA-Report für das vierte Quartal 2023 darin, dass für die globale Wirtschaft die hohe Inflation, der Ukraine Konflikt und die Stärke des US-Dollars die Abwicklung, die in US-Dollar erfolgt, es für die jeweiligen lokalen Währungen verteuert hat. Diese Entwicklung hat zu sinkenden Frachtraten geführt. Dies hatte auch zur Folge, dass sich erstmals seit dem Jahr 2020 ein negativer Trend bei den Renditen ergeben hat. Aufgrund der Corona Pandemie hat sich eine Trendwende für die Luftfrachtbranche ergeben. Durch weniger Passagierflüge ist ein Mangel an Frachtkapazitäten zu verzeichnen, wodurch die Raten im Vergleich zum Vorkrisenniveau gestiegen sind, aber im Vergleich zur Containerschifffahrt wettbewerbsfähiger als vor der Krise sind. 2. Geschäftsverlauf und Lage a) Gesamtaussage zur Geschäftsentwicklung 2023 war das achte Jahr, in dem Silk Way als alleiniger europäischer General Sales Agent für die Silk Way West Airlines LLC tätig war. Der Jahresüberschuss beläuft sich auf 330.229,54 EUR (Vj. 428.276,50 EUR). Der Umsatz mit 125.774 T€ (Vj. 202.808 T€) ist gegenüber dem Vorjahr um 37,98 % gesunken. Entgegen unserer Erwartungen war der Umsatzrückgang überproportional hoch, was sich im Wesentlichen durch die schwache Konjunktur erklärt. Dem entsprechend proportional haben sich die Fremdleistungen vermindert. Die Ende 2021 gegründete weitere Niederlassung in Prag, mit der das Osteuropa-Geschäft erweitert werden sollte, ist aktuell ruhend gestellt, da die Erwartungen nicht erfüllt werden konnten und die Kunden über die bestehenden Standorte umfangreicher betreut werden können. Eine Schließung ist aber nicht geplant. b) Wichtige Kennzahlen 2023 Kennzahl Geschäftsjahr Vorjahr Gesamtkapitalrendite (Jahresüberschuss vor EE Steuern und vor EAV + Fremdkapitalzinsen) / Gesamtkapital) 1,56% 1,97% Umsatzrendite (Jahresüberschuss vor EE-Steuern und vor EAV/Gesamtleistung * 100) 0,26% 0,21% Cashflow (Jahresüberschuss + Abschreibungen) 352 TEUR 448 TEUR EBIT (Earnings before Interests and Taxes) 521 TEUR 439 TEUR EBITDA (Earnings before Interests, Taxes, Depreciation and Amortisation) 543 TEUR 459 TEUR c) Ertragslage Die Gesamtleistung der Gesellschaft von 125.774 T€ verteilt sich auf Deutschland mit etwa 49,05% und übriges Europa mit 50,95% und resultiert in erster Linie aus Erlösen aus Frachten, der Servicepauschalen sowie der Pilotenvermittlung. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten überwiegend Erlöse aus weiterbelasteten Kosten in Höhe von 947 T€, denen andererseits Aufwand in Höhe von 880 T€ direkt gegenübersteht.
Die Personalkosten sind im Vergleich zum Vorjahr um 511,4 T€ auf 3.189,9 T€ (Vorjahr: 3.701,2 T€) gesunken. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich von 833,5 T€ im Vorjahr auf 1.484,4 T€ erhöht. Die Betriebsstätte Schiphol hatte Betriebseinnahmen von 1.110 T€ (Vj. 1.225 T€) und Betriebsausgaben von 1.105 T€ (Vj. 1.211 T€). Die Betriebsstätte Malpensa hatte Betriebseinnahmen von 648 T€ (Vj. 701 T€) und Betriebsausgaben von 608 T€ (Vj. 688 T€) und die Betriebsstätte Prag hatte Betriebseinnahmen von 0 T€ (Vj. 58 T€) und Betriebsausgaben von 1 T€ (Vj. 57 T€). Die Personalaufwandsquote ist im Verhältnis zur Gesamtleistung von 1,83% auf 2,54% gestiegen. Die Mitarbeiterzahl ist zum Bilanzstichtag insgesamt auf 36,75 Mitarbeiter gesunken (Vj. 37,5). Die Abschreibungen stiegen um 4,88% von 20,4 T€ auf 21,4 T€, was im Wesentlichen auf laufende Ersatzanschaffungen zurückzuführen ist. Das Betriebsergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahr von 440 T€ auf 521 T€ erhöht. Daneben weist das Finanzergebnis einen Negativbetrag in Höhe von -0,3 T€ (Vj. -0,9 T€) aus. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag resultieren im Wesentlichen aus dem laufenden Geschäftsbetrieb. Ein Betrag in Höhe von 55 T€ entfällt auf das Vorjahr. Anfallende Mehrkosten in Höhe von 84 T€ in der italienischen Niederlassung im Jahr 2023, neben der laufenden Servicerate, wurden zusätzlich weiterbelastet, sodass die Gesellschaft weiterhin in der Lage ist, aufgrund der eigenen Kostenstruktur, nachhaltig Gewinne zu erwirtschaften. d) Finanzlage Der Cashflow ist auf 352 T€ (Vj. 448 T€) gesunken, wohingegen jedoch ein Mittelabfluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit 3.822 T€ vorgelegen hat. Im Vorjahr flossen noch Mittel in Höhe von 4.996 T€ aus der laufenden Geschäftstätigkeit ab. Die Finanzlage ist stabil. Die Liquidität der Gesellschaft ist aufgrund einer festen Servicerate, die mit der Konzernluftfrachtgesellschaft Silk Way West Airlines LLC vereinbart wurde, gesichert. Die Erträge und die Mittelzuflüsse für die Gesellschaft sind dadurch unabhängig vom Frachtvolumen, decken jedoch die Kosten der Gesellschaft und es lassen sich Überschüsse erwirtschaften. e) Vermögenslage
Der Wert des Anlagevermögens ist durch die laufenden planmäßigen Abschreibungen gesunken. Die Investitionen 2023 von 9 T€ (Vj. 13 T€) wurden aus dem laufenden Cashflow finanziert und betrafen im Wesentlichen Investitionen in die technische Infrastruktur, inklusive der Niederlassungen Schiphol und Malpensa. Als "General Sales Agent" rechnet die Gesellschaft Frachtleistungen mit den Auftraggebern ab. Die Begleichung dieser Forderungen erfolgt überwiegend standardisiert über ein Abrechnungssystem der IATA (CASS), mit einheitlichen Zahlungszielen. Aufgrund des großen Geschäftsumfangs lag der Bestand an Forderungen am Bilanzstichtag bei 18.689 T€ (Vj. 15.797 T€). Dem standen Leistungsverbindlichkeiten gegenüber der Silk Way West Airlines LLC in Höhe von 18.294 T€ (Vj. 17.251 T€) am Bilanzstichtag gegenüber. Die Verbindlichkeiten der Gesellschaft insgesamt haben sich auf 19.235 T€ (Vj. 20.286 T€) reduziert. Die Eigenkapitalquote ist, auf 7 % (Vj. 5 %) gestiegen. Das Eigenkapital setzt sich aus dem unveränderten Stammkapital in Höhe von 150 T€, der Kapitalrücklage von 775 T€ (Vj. 775 T€), dem Gewinnvortrag in Höhe von 254,9 T€ und dem Jahresüberschuss in Höhe von 330 T€ zusammen. Die Bilanzsumme ist von 21.827 T€ auf 21.162 T€ gesunken. Bankkredite oder Dispositionskredite sind nicht vorhanden. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen 18.294 T€ (Vj. 17.251 T€). Wesentliche Gründe für die Erhöhung innerhalb der Verbindlichkeiten sind die laufenden Verbindlichkeiten aus Leistungen aufgrund des höheren Frachtvolumens im Vergleich zum Dezember des Vorjahres. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf: • der Umsatzentwicklung und • dem Betriebsergebnis Daneben wird für die Unternehmenssteuerung der Cashflow herangezogen. 4. Umwelt Ein effizienter Einsatz von Rohstoffen und Energie ist Bestandteil unserer Umweltstrategie. Durch die Digitalisierung des Belegwesens sind z.B. kaum noch Papierverbrauch und Drucke vorhanden. Um Fracht klimaneutral befördern zu können, wurde von der Silk Way für die Silk Way West Airlines LLC die Teilnahme am europäischen Emissionshandel EU ETS (Emission Trading System) etabliert. Durch den künftigen Einsatz der o.g. neuen Flugzeugmodelle werden aufgrund der modernen Maschinen weniger Umweltbelastungen durch Abgase, Feinstaub und Lärm entstehen. Daneben wurden durch das teilweise Beibehalten von Homeoffice-Lösungen nach dem Ende der Corona-Beschränkungen die Fahrtkosten zwischen Wohnung und Arbeitsstelle sowie die Reisekosten im Vergleich zur Vor-Corona-Zeit reduziert und folglich die hierdurch anfallenden Umweltbelastungen nachhaltig vermindert. Zudem ist das Poolfahrzeug, das auf dem Flughafen Frankfurt/Hahn benutzt wird, ein Hybridfahrzeug, damit im Rahmen der Nutzung nur auf kurzen Strecken emissionsfrei gefahren werden kann. 5. Arbeitnehmerbelange Im Bereich des Verkaufs von Frachtkapazitäten gibt es keine branchenbezogenen Besonderheiten, sodass die Auswahl, Qualifikation und Vergütung der Mitarbeiter den Vorgaben allgemeiner Verwaltungs- und Vertriebsmitarbeiter entspricht. Aufgrund der geringen Mitarbeiterzahl sind keine Betriebsvereinbarungen getroffen. Es gibt keinen Schichtdienst und es gilt eine reguläre 40-Stunden-Woche. Den Mitarbeitern wird, sofern kein Fahrzeug gestellt wird, ein Jobticket zur Verfügung gestellt. Fortbildungsmaßnahmen werden im Rahmen von IATA-Schulungen angeboten. III. Zweigniederlassungsbericht Unser Unternehmen verfügt neben dem Hauptsitz in Frankfurt seit 2016 über zwei selbständige Niederlassungen in • Schiphol bei Amsterdam, Niederlande, • Malpensa bei Mailand, Italien und seit 04.10.2021 eine weitere Niederlassung in Prag, Tschechien. Hier ist derzeit kein Mitarbeiter tätig. 1. Schiphol Die selbständige Niederlassung in Schiphol hat im Berichtsjahr mit einem Umsatz in Höhe von 40.834 T€ (Vj. 42.308 T€) zum Gesamtergebnis beigetragen. Zur Finanzierung hat die Gesellschaft für die Niederlassung mit der Silk Way West Airlines LLC einen besonderen Servicevertrag abgeschlossen. Zum Jahresende waren 11 Mitarbeiter (Vj. 12 Mitarbeiter) beschäftigt. 2. Malpensa Die selbständige Niederlassung in Malpensa hat im Berichtsjahr mit einem Umsatz in Höhe von 20.868 T€ (Vj. 28.363 T€) zum Gesamtergebnis beigetragen. Zur Finanzierung hat die Gesellschaft für die Niederlassung ebenfalls mit der Silk Way West Airlines LLC einen besonderen Servicevertrag abgeschlossen. Zum Jahresende waren 7 Mitarbeiter (Vj. 7 Mitarbeiter) beschäftigt. 3. Prag Die selbständige Niederlassung in Prag hat im Berichtsjahr mit einem Umsatz in Höhe von 0 T€ (Vj. 58 T€) zum Gesamtergebnis beigetragen. Zum Jahresende war kein Mitarbeiter (Vj. 1 Mitarbeiter) beschäftigt. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Die nachfolgenden Risiken sind überwiegend Risiken, die sich im Wesentlichen und unmittelbar auf unsere konzerneigene Frachtfluggesellschaft, für die unsere Gesellschaft als "General-Sales-Agent" tätig ist, auswirken. Jedoch ergeben sich folglich auch für unsere Gesellschaft Risiken, die sich zumindest mittelbar auf die Entwicklung des Unternehmens auswirken können. Im Rahmen des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft wurde zur Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art, eine feste Servicerate, die unabhängig vom Frachtaufkommen ist, vereinbart, sodass auch in Zeiten von geringem Frachtaufkommen profitabel gewirtschaftet werden kann. Alle erkennbaren betrieblichen Schadensrisiken werden, soweit möglich, über jährliche angepasste Vorsorgeversicherungen abgedeckt. Mittels strikter Überwachung der Einhaltung vereinbarter Zahlungsbedingungen werden Zahlungsausfälle vermieden. Zudem sind grundsätzlich keine wesentlichen Risiken durch etwaige Zahlungsausfälle bei Kunden zu erwarten, da die Umsätze überwiegend über das internationale Abrechnungssystem für Fluggesellschaften CASS abgerechnet werden und ein Zahlungseingang innerhalb von 30 Tagen gewährleistet ist. Besondere operative Risiken, die sich aus unserer originären Geschäftstätigkeit ergeben, sehen wir derzeit nicht. Auch Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken sowie Risiken aus Zahlungsstromschwankungen in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten werden derzeit nicht gesehen. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein Liquiditätsplan erstellt, der laufend an aktuelle Änderungen angepasst wird. Sollten dauerhaft Mehrkosten anfallen, kann umgehend reagiert und die Servicerate angepasst werden. Risiken aufgrund des Russland-Ukraine-Krieges werden aktuell, bis auf die allgemeinen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Risiken, weder für unsere Gesellschaft noch für unsere konzerneigene Frachtfluggesellschaft, die Silk Way West Airlines LLC gesehen. Die Flugrouten nach Baku sind vom Kriegsgeschehen nicht betroffen. Risiken, die sich im Wesentlichen indirekt auf die Entwicklung der Gesellschaft auswirken, können aufgrund zunehmender Passagierflüge, auf denen wieder vermehrt Fracht mittransportiert wird, entstehen. Hierdurch reduzieren sich die Mengen und Margen für die reinen Frachtfluggesellschaften wie es unsere Konzerngesellschaft Silk Way West Airlines LLC ist. Hinzukommt, dass wegen des Rückgangs der Exportnachfrage auch der Markt für Luftfracht nachlässt und durch die zusätzlichen Kapazitäten sich insgesamt Überkapazitäten am Markt ergeben können. Für den Flughafen Frankfurt/Hahn, von dem unsere konzerneigene Frachtfluggesellschaft in Deutschland agiert, wurde von einem stetigen Rückgang der Passagierzahlen berichtet. Dieser Trend konnte aufgehalten werden. Außerdem haben sich Spekulationen nicht bewahrheitet, dass Ryanair den Flughafen verlassen könnte und somit das Personenbeförderungsgeschäft komplett zum Erliegen kommt. Vielmehr hat sich Ryanair vom Flughafen Frankfurt zurückgezogen und sich wieder auf den Flughafen Frankfurt/Hahn fokussiert. Zusammen mit vier weiteren Fluggesellschaften werden ca. 120 Passagierflüge pro Woche abgewickelt. Ob sich hieraus Risiken für die Silk Way West Airlines LLC aufgrund von begrenzten Kapazitäten am Flughafen oder möglichen Kostensteigerungen ergeben und folglich Risiken für die Geschäftsentwicklung unserer Gesellschaft sich ableiten lassen ist aktuell nicht vorhersehbar. Bei der Fracht vermeldete die Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH einen Rückgang in der Tonnage sowie den Bewegungen und teilt für das Jahr 2023 eine Abfertigung von knapp 131.516 Tonnen mit, womit der Flughafen im Frachtbereich in Deutschland weiterhin die Nummer 5 ist. Da die Infrastruktur rund um den Flughafen in den vergangenen Jahren nicht weiterentwickelt wurde, besteht das Risiko, dass sich unsere Gesellschaft nur eingeschränkt entwickeln kann. Daneben können sich Risiken durch den bekannten Instandhaltungsstau auf dem Flughafen-Gelände selbst ergeben. Seit Mai 2023 ist die TRIWO AG Eigner der Flughafengesellschaft TRIWO Hahn Airport GmbH. Ob sich durch den Eigentümerwechsel irgendwelche Risiken ergeben, ist derzeit nicht absehbar. Gesamtwirtschaftliche Risiken sind derzeit begrenzt auf die konjunkturelle Entwicklung und das damit zusammenhängende Konjunkturverhalten sowie branchenspezifische bundesweite Entwicklungen im Speditionsmarkt. Unternehmensspezifische Risiken lassen sich derzeit nicht erkennen. Lediglich die allgemein zu beobachtende Verschlechterung der Flughafen-Logistik kann zu Verspätungen, Verschiebungen der Nachfolgeflüge und somit zu Ausfällen führen. Besondere Risiken wegen aufkommender Energieknappheit werden aktuell auch eher gering eingeschätzt. Die Aufteilung der angemieteten Räumlichkeiten erfordert kein Betreiben von Großraumbüros, sondern einzelnen kleineren Einheiten, sodass eine Kostenerhöhung, vor allem vor dem Hintergrund des Umzugs in günstigere Räume 2020, hier aufgefangen werden kann. Daneben wurden im Vergleich zur Vor-Corona-Krise die Kfz-und Reisekosten reduziert, sodass auch hier steigende Energiekosten sich zwar auswirken, aber kein wesentliches Risiko darstellen. 2. Chancenbericht Bei der Darstellung der nachfolgenden Chancen handelt es sich überwiegend um Geschäftschancen unserer konzerneigenen Frachtfluggesellschaft, die Silk Way West Airlines LLC. Unsere Gesellschaft ist als "General-Sales-Manager" ausschließlich für diese tätig und profitiert, zumindest mittelbar, von den Geschäftschancen. Aufgrund der Möglichkeit, dass die Kunden die Fracht digital buchen können und eine Implementierung des Moduls in die Luftfrachtabwicklungssoftware gegeben ist, konnte der Silk Way West Airlines LLC ein Servicevorteil für ihre Kunden gegenüber Mitkonkurrenten verschafft werden. Andere Luftfahrtunternehmen konzentrieren sich wieder mehr auf das Passagiergeschäft und reduzieren das Frachtgeschäft, was sich durch die steigenden Passagierzahlen belegen lässt. Deswegen reduzieren sich die Zahlen der konkurrierenden Luftfrachtanbieter und für Silk Way West Airlines LLC ergeben sich Chancen den Kundenkreis zu erweitern, weswegen auch wir unseren Geschäftsbereich weiter entwickeln können. Chancen bietet weiterhin auch die nachhaltige Fokussierung auf den Flughafen Frankfurt/Hahn. Hier ist die Silk Way West Airlines LLC größter Kunde. Außerdem können zusätzliche Frachtvolumen auch über Frankfurt/Hahn abgewickelt werden, wenn die Kapazitäten des Rhein-Main-Airports in Frankfurt am Main ausgeschöpft sind, zumal - der Flughafen durchgängig 24/7 operiert (inkl. Zollabfertigung) - Hahn nicht "slot-restricted" ist, sodass man immer landen kann - sowie weitere Anforderungen und die erforderliche Infrastruktur erfüllt, wie z.B. die notwendigen Abfertigungsgeräte, spezielle Einrichtungen für PER (verderbliches Transportgut) / AVI (lebende Tiere) / VAL (Wertfracht), übergroße Frachten, Flugzeugwartung, Cat III b / keine wetterbedingten Einschränkungen u.v.m. Aufgrund des beschriebenen Entwicklungspotentials des Flughafens Frankfurt/Hahn bieten sich hier, auch nach dem Eigentümerwechsel des Flughafeneigners, Chancen, Neupartner und Mengen zu akquirieren. Zudem plant der neue Eigentümer Investitionen in Höhe von 20 Mio. EUR. Bereits im April 2024 wurde mit den Bauarbeiten für ein neues Vorfeld begonnen. Jedoch ist man andererseits durch den Verkauf des Grundstücks am Flughafen Hahn und der Tochtergesellschaft Hahn Cargo Services GmbH seit dem Jahr 2021 nicht mehr so stark an den Flughafen gebunden, weshalb z.B. über den Flughafen Lüttich immer mehr Flüge abgewickelt werden. Außerdem ist man frei in der Wahl der Frachtabfertigungsunternehmen geworden. Für die Silk Way West Airlines LLC besteht durch Kooperationen und die Eröffnung von Offline-Stationen zusätzlich die Möglichkeit weitere Flughäfen anzufliegen und weitere Märkte zu erschließen. Zudem wird im Jahr 2024 eine weitere Niederlassung in Spanien gegründet. Chancen bestehen nach dem Brexit, dass die Silk Way West Airlines LLC nach wie vor Fracht mit Ursprung im Vereinigten Königreich transportieren kann. Aufgrund der Logistikprobleme an den britischen Flughäfen besteht die Möglichkeit des Transports per LKW zu einem der europäischen Abflugs-Flughäfen und von dort aus weiter zu den Bestimmungsorten per Luftfracht. V. Prognosebericht Zur voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft wird im Einzelnen ausgeführt: Für 2024 wird die mit der Silk Way West Airlines LLC vereinbarten Serviceraten zur Deckung der internen Kosten aufgrund der Neueröffnung einer weiteren Betriebsstätte in Spanien leicht nach oben angepasst. Das Betriebsergebnis wird weiterhin positiv sein, jedoch leicht unter dem des Berichtsjahres. Entsprechend positiv erwarten wir auch den Jahresüberschuss. Der Frachtumsatz war 2023 stark zurückgegangen. Dieser wird voraussichtlich auch in 2024 weiter zurückgehen. Es wird mit Rückgängen im zweistelligen Prozentbereich gerechnet. Dem entsprechend reduzieren sich die Fremdleistungen. Der Cashflow wird auf einem stabilen Niveau erwartet. Wegen der geringen Abschreibung wird er sich leicht über dem Jahresüberschuss bewegen. Liquiditätsrisiken sind nicht zu erwarten.
Frankfurt am Main, den 20. November 2024 Herr Yury Korshunov, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum Jahresabschluss per 31. Dezember 2023Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Silk Way Airlines GmbH, Frankfurt am Main wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches ergänzt in der Fassung des BilRUG aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Gesellschaft wird unter:
geführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die Darstellung der Bilanz erfolgt in Kontoform nach § 266 HGB. Die Vermögensgegenstände und Schulden sind zum Abschlussstichtag einzeln bewertet. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft, da in dem Geschäftsjahr 2023 und im Vorjahr die Merkmale sowohl für die Bilanzsumme als auch für die Anzahl der Arbeitnehmer nicht überschritten wurden. Es wird daher das Wahlrecht nach Art. 93 Abs. 1, 2 HGBEG in Anspruch genommen den vorliegenden Jahresabschluss nach den Grundsätzen für mittelgroße Gesellschaften aufzustellen. Angaben zur Fortführung der Geschäftstätigkeit Der Geschäftsführer gibt an, dass die Voraussetzungen zur Bewertung unter der Annahme der Unternehmensfortführung gegeben sind; dementsprechend wurde der Jahresabschluss unter der Prämisse der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Mitzugehörigkeitsvermerke Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben: Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in der Bilanz mit 1.253 T€ (Vorjahr: 1.040 T€). Darin enthalten: Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit 1.253 T€ (Vorjahr: 1.040 T€). Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in der Bilanz mit 18.294 T€ (Vorjahr: 17.251 T€). Darin enthalten: Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit 18.294 T€ (Vorjahr: 17.251 T€) Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind im Wesentlichen zum Vorjahr unverändert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibung vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände ausschließlich linear vorgenommen. Die zu Grunde gelegten Nutzungsdauern orientieren sich an den amtlichen Abschreibungstabellen und stellen sich wie folgt dar:
Die Abschreibungen auf Zugänge im Geschäftsjahr wurden zeitanteilig berechnet. Geringwertige Anlagegüter werden bis zu einem Anschaffungspreis von 800,00 Euro im Jahr der Anschaffung in voller Höhe aufwandswirksam berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Wertberichtigungen waren nicht erforderlich. Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Steuerrückstellungen wurden für noch nicht veranlagte Gewerbe- und Körperschaftsteuer des laufenden und des Vorjahres gebildet. Die Bewertung der Rückstellungen erfolgte jeweils in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Übrige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind, bis auf die Aufbewahrung der Geschäftsunterlagen, nicht vorhanden, sodass es einer Abzinsung mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Marktzinssatz nur in diesem Fall bedurfte. Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die auf fremde Währung lautenden Vermögensgegenstände und Schulden in Höhe von 3 T€ wurden zu Devisenkassamittelkursen am Abschlussstichtag umgerechnet. Die Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten resultieren aus der Niederlassung in Tschechien. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind nachfolgende, nicht unerhebliche Rückstellungen enthalten:
Angabe zu den Verbindlichkeiten
* (Vorjahreszahlen) Angaben zu den sonstigen betrieblichen Erträgen und sonstigen betrieblichen Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 947 T€ (Vorjahr 342 T€) enthalten ausschließlich weiterbelastete Kosten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 1.484 T€ (Vorjahr 834 T€) ist die bedeutsamste Position die der "weiterzubelastenden Kosten" in Höhe von 880 T€. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestanden am Bilanzstichtag Miet- und Leasingverpflichtungen in Höhe von 222 T€, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, davon mit einer Restlaufzeit von bis zu 1 Jahr in Höhe von 141 T€ mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr in Höhe von 81 T€ Vorschlag zur Ergebnisverwendung (285 Nr. 34 HGB)Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beläuft sich auf 330.229,54 Euro. Er wird dem Gewinnvortrag aus den Vorjahren hinzugerechnet und auf neue Rechnung vorgetragen. Sonstige Pflichtangaben Geschäfte mit nahestehenden Personen (§ 285 Nr. 21 HGB)
Aufgliederung der Umsatzerlöse
Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Person geführt: Herr Yury Korshunov, Geschäftsführer, Frankfurt am Main Angaben zu den Bezügen der Geschäftsleitung Nach § 286 Absatz 4 HGB wird auf die Angabe der Bezüge des Geschäftsführers verzichtet. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer (§ 285 Nr. 7 HGB)
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 36,75. Besondere Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahres (§ 285 Nr. 33 HGB) Als Vorgang von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag ist der andauernde Krieg in der Ukraine zu nennen. Auswirkungen die das Bild, das der Jahresabschluss zum Bilanzstichtag vermittelt, beeinträchtigen könnten ergeben sich jedoch hieraus nicht. Wir verweisen hier auf die weitergehenden Ausführungen im Lagebericht. Angaben zum Mutterunternehmen (§ 285 Nr. 14 HGB) 100%-iger Anteilseigner ist die Silk Way Development LLC, Bezirk Khasar, Siedlung Bina, Heydar Aliyev Airport, Bürohaus, Baku, AZ 1044, Aserbaidschan. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Muttergesellschaft einbezogen. Dieser ist in Baku, Aserbaidschan zu erhalten. Honorar des Abschlussprüfers (§ 285 Nr. 17 HGB) Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt 25 T€ und bezieht sich ausschließlich auf Prüfungsleistungen.
Frankfurt am Main, den 20. November 2024 Herr Yury Korshunov Anlagenspiegel zum 31.12.2023
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 19.12.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Silk Way Airlines GmbH, Frankfurt am Main Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Silk Way Airlines GmbH, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Silk Way Airlines GmbH, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 27. November 2024 FDS
GmbH
Hanspeter Ahlheit, Wirtschaftsprüfer Klaus Kühnemuth, Wirtschaftsprüfer |
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