Misr University for Science & Technology (MUST) GmbH
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Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jan-Peter Hülbert seit 25.4.2025 | Liquidator |
Catrin Kreuchauff seit 25.4.2025 | Liquidator |
Mario Uhrmacher seit 25.4.2025 | Liquidator |
Petra Barthenheier seit 21.2.2018 | Liquidator |
Marcus Christian Herkle seit 21.2.2018 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Stiftung Kapitalmarktrecht für den Finanzstandort Deutschland | 33.33% |
Stiftung Kapitalmarktforschung für den Finanzstandort Deutschland | 33.33% |
Stiftung Unternehmensfinanzierung und Kapitalmärkte für den Finanzstandort Deutschland | 33.33% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
S-CORE 2008-1 GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015Bilanz zum 31. Dezember 2015AKTIVSEITE
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015
Kapitalflussrechnung der S-CORE 2008-1 GmbH für das Geschäftsjahr 2015
Eigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2015
Anhang für das Geschäftsjahr 2015I. Allgemeine AngabenDem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015 liegen die Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften sowie die Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) zu Grunde. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 3 Satz 2 HGB. Dieses Kriterium wurde mit der Emission der an der Börse in Luxemburg (Organisierter Markt i. S. d. § 2 Abs. 5 WpHG) gehandelten Anleihen (Wertpapiere i. S. d. § 2 Abs. 1 Satz 1 WpHG) am 7. Juli 2008 erfüllt. II. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenIn den sonstigen Ausleihungen (TEUR 2.889) werden von der Deutsche Bank AG, Frankfurt am Main, erworbene Schuldscheindarlehen ausgewiesen. Die Bewertung der sonstigen Ausleihungen erfolgt zu fortgeführten Anschaffungskosten. Auf den Kaufpreis der Schuldscheindarlehen wurde der Gesellschaft ein Disagio von TEUR 29.006 bzw. 6,4 % bezogen auf den Nominalwert der Forderungen von TEUR 453.450 gewährt. Im Zeitpunkt des Erwerbs wurden die Schuldscheindarlehen mit den Anschaffungskosten angesetzt. Die Schuldscheindarlehen werden über die Laufzeit der Transaktion aufgezinst, wobei die Aufzinsungsbeträge nachträgliche Anschaffungskosten für die Schuldscheindarlehen darstellen. Bei Eintritt eines Kreditereignisses unterliegen die Schuldscheindarlehen einer beschleunigten Rückzahlung, so dass diese Schuldscheindarlehen mit ihrem Buchwert in den Posten sonstige Vermögensgegenstände umgegliedert werden. Da die Inhaber der von der Gesellschaft begebenen Anleihen am Legal Maturity Date der Anleihen (Tag der Endfälligkeit) nur Anspruch auf Rückzahlung in Höhe der bis zu diesem Zeitpunkt aus den Schuldscheindarlehen erzielten Zahlungseingänge haben und auf darüber hinausgehende Rückzahlungsansprüche verzichten, führen Ausfälle bei den Schuldscheindarlehen zu keiner Vermögensbelastung der Gesellschaft. Dieser vertraglich festgelegte Verzicht der Inhaber der von der Gesellschaft begebenen Anleihen wird bei der Bewertung der in die sonstigen Vermögensgegenstände umgegliederten Schuldscheindarlehen kompensatorisch berücksichtigt, so dass diese Schuldscheindarlehen mit ihren historischen Anschaffungskosten bewertet werden. Die sonstigen Vermögensgegenstände reduzieren sich auf Grund von Zahlungseingängen aus Rückzahlungen und Beitreibungsmaßnahmen. Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nominalwerten angesetzt. Die zur Refinanzierung der erworbenen Schuldscheindarlehen ausgegebenen Anleihen wurden mit einem Disagio von TEUR 13.196 bzw. 2,9 % vom Nennwert der Emission ausgegeben und bei Ausgabe der Anleihen mit dem Erfüllungsbetrag von TEUR 460.000 angesetzt. In Höhe der Differenz zwischen dem Buch- und Nominalwert der Anleihen wurde ein aktiver Rechnungsabgrenzungsposten gebildet, der entsprechend der Laufzeit der erworbenen Schuldscheindarlehen aufgelöst wird. Durch Tilgungen hat sich der Buchwert der Anleihen zum 31. Dezember 2015 auf TEUR 13.091 reduziert. Sonstige Rückstellungen sind nach dem Grundsatz vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem Erfüllungsbetrag bewertet und berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbare Risiken. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag zum Bilanzstichtag ausgewiesen. Die zum Bilanzstichtag aufgelaufenen Zinsen für Anleihen werden unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt (§ 275 Abs. 2 HGB). III. Erläuterungen zur Bilanz sowie Gewinn- und VerlustrechnungBilanz 1. Sonstige Ausleihungen Die sonstigen Ausleihungen beinhalten ein erworbenes Portfolio aus Schuldscheindarlehen. Der Nennwert der am 31. Dezember 2015 ausgewiesenen Schuldscheindarlehen beläuft sich auf TEUR 2.889 (Vj. TEUR 4.900). Entwicklung des Finanzanlagevermögens im Geschäftsjahr 2015
2. Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Schuldscheindarlehen, bei denen ein Kreditereignis eingetreten ist (TEUR 13.214). Sämtliche sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. 3. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten wird in Abhängigkeit von der Restlaufzeit der erworbenen Schuldscheindarlehen aufgelöst. Im Berichtsjahr hat er sich um TEUR 19 auf TEUR 744 vermindert. 4. Sonstige Rückstellungen Die Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Die Ausgleichsverpflichtung ergibt sich aus der Verpflichtung der Gesellschaft gegenüber den Inhabern der Anleihen zum Ausgleich von Verlusten am Legal Maturity Date der Anleihen. 5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten setzen sich nach Laufzeiten wie folgt zusammen:
Die Rückzahlung der Anleihen ist an die Entwicklung des Schuldscheindarlehenportfolios gebunden. Zum 10. Dezember 2014 erfolgte die planmäßige Rückzahlung der letzten Tranche der Schuldscheindarlehen durch die Kreditnehmer. Alle weiteren Rückführungen der Anleihen sind (längstens bis zum Legal Maturity Date am 10. Januar 2017) möglich, soweit die noch durch Änderungen der Kreditverträge eingehenden Rückflüsse aus den noch ausstehenden Schuldscheindarlehen ausreichen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stellen Verbindlichkeiten gegenüber Serviceprovidern dar. Gewinn- und Verlustrechnung 1. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten TEUR 272 aus der Auflösung der Rückstellung für Ausgleichsverpflichtungen. 2. Sonstige betriebliche Aufwendungen Darüber hinaus betreffen die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (TEUR 479) Aufwendungen für die Verwaltung der Gesellschaft von insgesamt TEUR 268 und Korrekturen von TEUR 211. 3. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens Die Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens resultieren in Höhe von TEUR 200 aus erhaltenen Zinszahlungen für die angekauften Schuldscheindarlehen. 4. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge resultieren aus dem in Wachstumsspareinlagen angelegten Stammkapital der Gesellschaft. 5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen beinhalten mit TEUR 108 im Wesentlichen gezahlte Zinsen für begebene Anleihen. 6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen Steuererstattungen von Gewerbesteuerzahlungen (EUR 200,50) und Körperschaftsteuer (EUR 18,94) sowie Steueraufwendungen für Zinsabschlagsteuer und Solidaritätszuschlag (EUR 1,76). 7. Jahresergebnis Die Gesellschaft schließt das Geschäftsjahr 2015 mit einem Jahresüberschuss in Höhe von EUR 4,98 ab. 8. Gewinnverwendung Gemäß Gesellschafterversammlungsbeschluss vom 15. Januar 2016 soll der Jahresüberschuss des Vorjahres in Höhe von EUR 27,49 vollständig in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt werden. Da die Gesellschafterversammlung nach dem Bilanzstichtag 2015 stattfand wurde der Betrag im vorliegenden Abschluss auf laufende Rechnung vorgetragen, Gemäß Ermächtigung (Gesellschafterversammlungsbeschluss vom 23. November 2007) darf die Geschäftsführung künftig fällig werdende Gewerbesteuerverbindlichkeiten aus den anderen Gewinnrücklagen entnehmen, sofern sichergestellt ist, dass die an die Gesellschaft gerichteten Gewerbesteuerforderungen die Höhe der gebildeten Gewinnrücklagen nicht übersteigen. IV. Sonstige AngabenArbeitnehmerzahl Die Gesellschaft beschäftigt keine Arbeitnehmer. Honorar des Abschlussprüfers Im Geschäftsjahr sind Aufwendungen von TEUR 22 für Abschlussprüfungsleistungen der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft entstanden. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Im Zusammenhang mit der Verwaltung, Refinanzierung und Organisation der ausgegebenen Junior Notes und Senior Notes ergeben sich für die Gesellschaft vertragliche Verpflichtungen in Höhe von TEUR 59 gegenüber:
Die Verträge wurden jeweils bis Januar 2017 abgeschlossen. Sämtliche Verträge enthalten eine Haftungsbegrenzung der Gesellschaft auf die bei ihr vorhandenen Mittel. Die Vertragspartner haben auf die Stellung eines Insolvenzantrages für die Gesellschaft für die Laufzeit der Transaktion verzichtet. Sollte die Gesellschaft nicht über ausreichend Liquidität verfügen, hat sich die Deutsche Bank AG verpflichtet, die Kosten, die zum Fortbestand der Gesellschaft bis zur Legal Maturity im Januar 2017 notwendig sind, zu übernehmen. V. Organe der GesellschaftGeschäftsführer
Zwei Geschäftsführer vertreten die Gesellschaft gemeinschaftlich. Sie sind befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen. Vergütung an die Geschäftsführer Die Geschäftsführer erhalten für ihre im Geschäftsjahr geleisteten Tätigkeiten von der Gesellschaft keine Vergütung, Prüfungsausschuss Bei der S-CORE 2008-1 GmbH handelt es sich um eine Kapitalgesellschaft i. S. d. § 264d HGB, deren ausschließlicher Zweck in der Ausgabe von Wertpapieren i. S. d. § 2 Abs. 1 Satz 1 WpHG besteht, die durch Vermögensgegenstände besichert sind. Die Gesellschaft ist daher von der Pflicht zur Einrichtung eines Prüfungsausschusses nach § 324 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB befreit. Hiervon wird Gebrauch gemacht.
Frankfurt am Main, 22. September 2016 Stephanie Gaubatz Petra Barthenheier Marcus Herkle Lagebericht für das Geschäftsjahr 20151. Grundlagen der GesellschaftDie S-CORE 2008-1 GmbH ("Gesellschaft") wurde am 26. Oktober 2007 von der TSI Services GmbH, Frankfurt am Main, errichtet und am 31. Oktober 2007 unter HRB 81605 beim Amtsgericht Frankfurt am Main in das Handelsregister eingetragen. Mit Vertrag vom 23. November 2007 hat die TSI Services GmbH drei deutschen Stiftungen jeweils 1/3 der von ihr gehaltenen Anteile zugestiftet. Am 7. Juli 2008 hat die Gesellschaft im Rahmen ihrer Tätigkeit als Zweckgesellschaft Anleihen im Nominalwert von EUR 460 Mio. begeben und gleichzeitig mit dem erzielten Kaufpreis ein Forderungsportfolio aus an mittelständische deutsche Unternehmen gewährte Schuldscheindarlehen von der Deutsche Bank AG erworben. Die durch das Portfolio besicherten Anleihen wurden zum Zeitpunkt der Begebung von Standard & Poor's, Moody's und Fitch bewertet. Die Anleihen wurden in einer Stückelung von EUR 50.000,00 begeben. Sie werden im geregelten Markt an der Börse Luxemburg notiert.
Zinszahlungen auf die Anleihen erfolgen vierteljährlich am 10. Januar, 10. April, 10. Juli und 10. Oktober eines Jahres. Der erste Zinszahlungstermin war der 10. Oktober 2008. Zinszahlungen erfolgen bis zur vollständigen Rückzahlung der Anleihen, längstens bis zum Legal Maturity Date (10. Januar 2017), soweit die Rückflüsse aus den Schuldscheindarlehen ausreichen. Die anwendbaren Zinssätze für die vorgenannten Tranchen lauten:
Die Gesellschaft hatte zur Absicherung des Zinsänderungsrisikos eine Zinsswapvereinbarung (Derivat) abgeschlossen. Der Zinsswap war bis zum 10. Dezember 2014 - Scheduled Maturity - befristet. Die Rückzahlung der Anleihen ist an die Entwicklung des Schuldscheindarlehenportfolios gebunden. Neue Schuldscheindarlehen können dem Portfolio nicht hinzugefügt werden. Zum 20. November 2014 erfolgte die planmäßige Rückzahlung der letzten Tranche der Schuldscheindarlehen durch die Kreditnehmer. Alle weiteren Rückführungen der Anleihen sind (längstens bis zum Legal Maturity Date am 10. Januar 2017) möglich, soweit die noch durch Änderungen der Kreditverträge eingehenden Rückflüsse aus den noch ausstehenden Schuldscheindarlehen ausreichen. Die Gesellschaft ist als Special Purpose Vehicle an ein festes Vertragswerk gebunden, durch das das Management in der Freiheit der Gestaltung zur Steuerung der Gesellschaft eingeschränkt ist. Als bedeutsamster finanzieller Leistungsindikator ist die Liquidität anzusehen, um die laufende Bedienung der Anleihegläubiger sicherzustellen, die wiederum abhängig ist von der Tilgung der erworbenen Kreditforderungen. 2. Wirtschaftsberichta. Geschäftsverlauf Im Geschäftsjahr 2015 wurden Schuldscheindarlehen im Nennwert von TEUR 2.011 getilgt. Im selben Zeitraum hat die Gesellschaft begebene Anleihen im Nennwert von TEUR 1.831 getilgt. Im Geschäftsjahr 2015 wurden aus Schuldscheindarlehen Zinserträge von TEUR 200 vereinnahmt. Dem stehen Zinsaufwendungen von TEUR 108 für die begebenen Anleihen gegenüber. Das im Vorjahr prognostizierte, ausgeglichene Ergebnis wurde im Berichtsjahr erreicht. Die Transaktion konnte zum Zeitpunkt der "Scheduled Maturity" am 10. Dezember 2014 nicht beendet werden, weil zur Rückführung der Notes die Mittel nicht ausreichten. Die Transkation wird deshalb voraussichtlich bis zur "Legal Maturity" am 10. Januar 2017 fortgeführt. Zum Stichtag waren die Class A1 bis einschließlich Class D vollständig zurückgeführt. Die Class E und F sind noch mit insgesamt TEUR 13.091 ausstehend. Weiterhin ist mit nennenswerten zukünftigen Einnahmen nicht mehr zu rechnen. Durch eine Zahlungsbürgschaft der Deutsche Bank AG ist eine problemfreie Weiterführung der Gesellschaft bis zur Liquidation möglich. b. Vermögenslage Es wird kein aktives Management des Portfolios unter Ertragsgesichtspunkten betrieben. Ziel der Gesellschaft ist es, eine Finanzierung des Portfoliokaufs darzustellen, welche fristenkongruent ist und das Ausfallrisiko des Portfolios übernimmt. Im Hinblick auf die kongruente Behandlung von Liquiditäts- und Kreditausfallrisiken ist die Vorhaltung einer bestimmten Eigenkapitalquote nicht geplant und nicht beabsichtigt. Das Eigenkapital (TEUR 28) der Gesellschaft ist daher im Verhältnis zu ihren Finanzanlagen (TEUR 2.889) und der Bilanzsumme (TEUR 17.076) entsprechend gering. Auf Grund entsprechender vertraglicher Vereinbarungen ist der Rückzahlungsanspruch der Investoren auf die aus den Schuldscheindarlehen erzielten Zahlungseingänge beschränkt. Die Vermögenslage der Gesellschaft wird insbesondere durch Guthaben bei Kreditinstituten von TEUR 225, die Finanzanlagen von TEUR 2.889 sowie die sonstigen Vermögensgegenstände von TEUR 13.219 geprägt. In den sonstigen Vermögensgegenständen werden Schuldscheindarlehen ausgewiesen, bei denen ein Kreditereignis eingetreten ist. Den Schuldscheindarlehen stehen begebene Anleihen von TEUR 13.091 gegenüber. Die Finanzanlagen haben sich insbesondere durch Tilgungsleistungen um TEUR 2.011. reduziert. c. Finanzlage Die Refinanzierung des Kaufpreises für die Schuldscheindarlehen erfolgte durch die Ausgabe von Anleihen im Nennwert von TEUR 460.000. Eine Rückführung der Anleihen zur Scheduled Maturity (10. Dezember 2014) war auf Grund der nicht ausreichend zur Verfügung stehenden Mittel aus den Schuldscheindarlehen nicht möglich, daher wird die Laufzeit gemäß der Transaktionsdokumente voraussichtlich bis zur Legal Maturity im Januar 2017 verlängert werden. Die Anleihen sind variabel verzinst. Weitere Angaben zur Zinsstruktur wurden im Rahmen der Geschäftstätigkeit erläutert. Sämtliche Gläubiger haben ihre Ansprüche gegen die Gesellschaft vertraglich auf den jeweiligen Liquiditätsstand der Gesellschaft begrenzt. Am Bilanzstichtag bestand ein Liquiditätsüberhang von TEUR 225 (i. Vj. TEUR 304). Der Liquiditätsüberhang zum Jahresende resultiert aus bereits erhaltenem Zinsertrag, der zum nächstfolgenden Zinszahlungstag im Januar im Wasserfall verrechnet wird. Die Gesellschaft ist in der Lage, ihre finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen. d. Ertragslage Die Gesellschaft verfügt auf Grund ihrer speziellen Geschäftstätigkeit im Wesentlichen über Zinszahlungen auf die Schuldscheindarlehen, die als Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens erfasst werden. Zinsüberschüsse stehen nach Abzug der Kosten der Gesellschaft und der Zinsverpflichtungen aus den Notes, mit Ausnahme der Verzinsung des Stammkapitals, dem Originator zu. In Konsequenz der Freihaltung der Gesellschaft von finanziellen Risiken sind auch keine Chancen auf die Erzielung eines Jahresüberschusses, der über die Verzinsung des Eigenkapitals hinausgeht, gegeben. Die Gesellschaft hat im Berichtszeitraum einen Jahresüberschuss in Höhe der Verzinsung des Eigenkapitals von EUR 4,98 (i. Vj. EUR 27,49) erzielt, wie es bei einer zu diesem Zweck gegründeten Gesellschaft nicht unüblich ist. 3. NachtragsberichtNach dem Geschäftsabschluss sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. 4. Prognose-, Chancen- und Risikoberichta. Prognosebericht Basierend auf der vorgenannten Struktur und den Ergebnissen aus dem Geschäftsjahr und den Vorjahren wird von der Geschäftsführung auch für die zukünftigen Geschäftsjahre ein geringer, positiver Jahresüberschuss in Höhe der Verzinsung des Eigenkapitals erwartet. b. Chancen- und Risikobericht Die Verpflichtungen aus den begebenen Anleihen sind auf die effektiven Zahlungseingänge aus dem Portfolio begrenzt. Hinsichtlich der Chancen verweisen wir auf unsere Ausführungen unter 2d. 5. Internes Kontroll- und Risikomanagementsystem bezogen auf den RechnungslegungsprozessBei der Gesellschaft handelt es sich entsprechend § 267 Abs. 3 Satz 2 i. V. m. § 264d HGB um eine große Kapitalgesellschaft. Die Gesellschaft hat neben den Geschäftsführern keine Mitarbeiter. Sämtliche Geschäftsprozesse der Gesellschaft sind einfach und überschaubar. Die Geschäftsführung ist in die Planung und Steuerung der Geschäftstätigkeit im Rahmen der engen Vorgaben des Gesellschaftsvertrages unmittelbar eingebunden. Es besteht ein dem Geschäftsumfang entsprechendes einfaches, rechnungslegungsbezogenes internes Kontrollsystem. Im Buchhaltungssystem ist die Dateneingabe durch User-Kennungen festgelegt. Das Buchhaltungssystem ist zugangsgeschützt und hält die Aktivitäten in einem Logbuch nach. Die eingegebenen Daten werden durch ein tägliches Back-up gesichert. Die Gesellschaft überwacht die weiterzuleitenden Zinserträge anhand eines Berechnungskontrollblattes und anhand der jeweiligen Trustee-Bestätigungen für den jeweiligen Zinszahlungstermin. Die Bankkonten werden zeitnah abgestimmt. Die Verantwortung für das Risikomanagement obliegt der Geschäftsführung. Durch die engen Vorgaben des Gesellschaftsvertrages und die unmittelbare Einbindung der Geschäftsführung in die Planung und Steuerung ist eine Identifikation und Analyse der Risiken der Gesellschaft gewährleistet und sichergestellt, dass Entwicklungen, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden, frühzeitig erkannt und entsprechende Maßnahmen durch die Geschäftsführung ergriffen werden können. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Kapitalflussrechnung, Eigenkapitalspiegel sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der S-CORE 2008-1 GmbH, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Prüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung der Gesellschaft sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Frankfurt am Main, 23. September 2016 KPMG
AG
Hell, Wirtschaftsprüfer Dr. Faßhauer, Wirtschaftsprüfer |
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