S-CORE 2008-1 GmbHLiquidiert

60329 Frankfurt am Main, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 81605
Eingetragen
31.10.2007
Branche
Verbriefungszweckgesellschaften a. n. g.Kreditinstitute des SparkassensektorsKreditinstitute mit Sonderaufgaben
Gegenstand
Tätigkeit als Zweckgesellschaft (SPV) für die ABS-Transaktion Project S-CORE 2008-1 eines deutschen Kreditinstituts (Portfoliolieferant). Zu diesem Zweck wird die Gesellschaft insbesondere folgenden Tätigkeiten nachgehen: (a) Erwerb von Forderungen und anderen Vermögensgegenständen von der Deutsche Bank AG und Absicherung von Forderungen und anderen Vermögensgegenständen durch das SPV, (b) Finanzierung des Erwerbs und/oder der Absicherung der unter (a) genannten Vermögensgegenstände durch die Emission von Schuldver-schreibungen und anderen Instrumenten, durch die Aufnahme von Darlehen und/oder durch jede andere geeignete Maßnahme, und (c) Abschluss von Verträgen (einschließlich des Abschlusses eines Zinsswaps und eines Währungsswaps) im Zusammenhang mit den oder als Hilfsgeschäft für die unter (a) und (b) genannten Tätigkeiten. Die Gesellschaft wird kein aktives Management der erworbenen Vermögensgegenstände unter Ertragsgesichtspunkten betreiben oder durch Dritte betreiben lassen. Die Gesellschaft wird keine nach dem Kreditwesengesetz erlaubnispflichtigen Geschäfte betreiben. Die Gesellschaft wird keinen Grundbesitz erwerben. Die Gesellschaft wird keine anderen Unternehmen verwalten, gründen, erwerben oder sich an ihnen beteiligen. Die Gesellschaft wird keine Beherrschungsoder Gewinnabführungsverträge oder sonstigen Unternehmensverträge abschließen.

Historie

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Management

NameRolle
Jan-Peter Hülbert
seit 25.4.2025
Liquidator
Catrin Kreuchauff
seit 25.4.2025
Liquidator
Mario Uhrmacher
seit 25.4.2025
Liquidator
Petra Barthenheier
seit 21.2.2018
Liquidator
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert99.99% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (3)

NameAnteil
Stiftung Kapitalmarktrecht für den Finanzstandort Deutschland
33.33%
Stiftung Kapitalmarktforschung für den Finanzstandort Deutschland
33.33%
Stiftung Unternehmensfinanzierung und Kapitalmärkte für den Finanzstandort Deutschland
33.33%

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Stiftung Kapitalmarktrecht für den Finanzstandort Deutschland
Germany
8.350 €
33.33%
Stiftung Kapitalmarktforschung für den Finanzstandort Deutschland
Germany
8.350 €
33.33%

Konzern- und Jahresabschlüsse

S-CORE 2008-1 GmbH

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015

Bilanz zum 31. Dezember 2015

AKTIVSEITE

31.12.2015
EUR
31.12.2014
EUR
A. Anlagevermögen
Finanzanlagen
sonstige Ausleihungen 2.888.551,25 4.900.000,75
B. Umlaufvermögen
I. sonstige Vermögensgegenstände 13.218.672,78 13.251.136,65
II. Guthaben bei Kreditinstituten 224.532,46 303.956,20
13.443.205,24 13.555.092,85
C. Rechnungsabgrenzungsposten 744.186,39 763.217,40
Summe der Aktiva 17.075.942,88 19.218.311,00

PASSIVSEITE

31.12.2015
EUR
31.12.2014
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.050,00 25.050,00
II. andere Gewinnrücklagen 2.756,91 2.729,42
III. Jahresüberschuss 4,98 27,49
27.811,89 27.806,91
B. Rückstellungen
sonstige Rückstellungen 3.928.034,54 4.189.505,31
C. Verbindlichkeiten
1. Anleihen 13.091.465,25 14.922.076,93
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 18.921,61 45.976,31
3. sonstige Verbindlichkeiten 9.709,59 32.945,54
13.120.096,45 15.000.998,78
Summe der Passiva 17.075.942,88 19.218.311,00

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015

2015
EUR
2014
EUR
1. sonstige betriebliche Erträge 387.622,05 328.170,47
2. sonstige betriebliche Aufwendungen - 479.352,22 - 475.720,13
3. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 200.294,18 7.094.534,25
4. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 6,74 37,31
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen - 108.783,45 - 6.946.485,59
6. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit - 212,70 536,31
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 217,68 - 508,82
8. Jahresüberschuss 4,98 27,49

Kapitalflussrechnung der S-CORE 2008-1 GmbH für das Geschäftsjahr 2015

Vorzeichen EUR EUR einzustellender Posten
+/- 4,98 27,49 Jahresüberschuss/Fehlbetrag
+/- - 986.920,12 Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens
+/- - 261.470,77 - 365.410,47 Zunahme/Abnahme von Rückstellungen
+/- 19.031,01 1.004.230,01 sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge
- /+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens
- /+ 32.463,87 224.616,27 Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind
+/- - 50.290,65 - 1.505.191,24 Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind
= - 260.261,56 - 1.628.648,06 Mittelzufluss/-abfluss aus laufender Geschäftstätigkeit
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen
+ 2.011.449,50 103.100.000,00 Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens
- Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen
+ Einzahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition
- Auszahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition
= 2.011.449,50 103.100.000,00 Mittelzufluss/-abfluss aus der Investitionstätigkeit
Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen (Kapitalerhöhungen, Verkauf eigener Asnteile etc.)
Auszahlungen an Gesellschafter (Dividenden, Erwerb eigener Anteile, Eigenkapitalrückzahlungen, andere Ausschüttungen)
+ Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und aus der Aufnahme von (Finanz)Krediten
- - 1.830.611,68 - 103.199.997,55 Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz)Krediten
= - 1.830.611,68 - 103.199.997,55 Mittelzufluss/-abfluss aus der Finanzierungstätigkeit
- 79.423,74 - 1.728.645,61 Mittelzufluss/-abfluss aus laufender Geschäftstätigkeit, Investitions- und Finanzierungstätigkeit
+/- Wechselkursbedingte und sonstige bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds
+ 303.956,20 2.032.601,81 Finanzmittelfonds am Anfang der Periode
- 224.532,46 303.956,20 Finanzmittelfonds am Ende der Periode

Eigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2015

Angaben in EUR Gezeichnetes Kapital Andere Gewinnrücklagen Jahresüberschuss Summe Eigenkapital
25.050,00 2.656,40 73,02 27.779,42
Kapitalerhöhungen / Veräußerung eigener Anteile 0,00 0,00 0,00 0,00
Einstellungen/Entnahmen 0,00 73,02 - 73,02 0,00
Geleistete Ausschüttungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Übrige Veränderungen 1 0,00 0,00 0,00 0,00
Jahresergebnis 31.12.2014 0,00 0,00 27,49 27,49
Stand 31.12.2014 25.050,00 2.729,42 27,49 27.806,91
Kapitalerhöhungen / Veräußerung eigener Anteile 0,00 0,00 0,00 0,00
Einstellungen/Entnahmen 0,00 27,49 - 27,49 0,00
Geleistete Ausschüttungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Übrige Veränderungen 1 0,00 0,00 0,00 0,00
Jahresergebnis 31.12.2015 0,00 0,00 4,98 4,98
Stand 31.12.2015 25.050,00 2.756,91 4,98 27.811,89

1 Gem. Gesellschafterversammlungsbeschluss vom 23.11.2007 erfolgte die Zahlung der Gewerbesteuer aus den Gewinnrücklagen

Anhang für das Geschäftsjahr 2015

I. Allgemeine Angaben

Dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015 liegen die Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften sowie die Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) zu Grunde.

Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 3 Satz 2 HGB. Dieses Kriterium wurde mit der Emission der an der Börse in Luxemburg (Organisierter Markt i. S. d. § 2 Abs. 5 WpHG) gehandelten Anleihen (Wertpapiere i. S. d. § 2 Abs. 1 Satz 1 WpHG) am 7. Juli 2008 erfüllt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

In den sonstigen Ausleihungen (TEUR 2.889) werden von der Deutsche Bank AG, Frankfurt am Main, erworbene Schuldscheindarlehen ausgewiesen. Die Bewertung der sonstigen Ausleihungen erfolgt zu fortgeführten Anschaffungskosten.

Auf den Kaufpreis der Schuldscheindarlehen wurde der Gesellschaft ein Disagio von TEUR 29.006 bzw. 6,4 % bezogen auf den Nominalwert der Forderungen von TEUR 453.450 gewährt. Im Zeitpunkt des Erwerbs wurden die Schuldscheindarlehen mit den Anschaffungskosten angesetzt. Die Schuldscheindarlehen werden über die Laufzeit der Transaktion aufgezinst, wobei die Aufzinsungsbeträge nachträgliche Anschaffungskosten für die Schuldscheindarlehen darstellen.

Bei Eintritt eines Kreditereignisses unterliegen die Schuldscheindarlehen einer beschleunigten Rückzahlung, so dass diese Schuldscheindarlehen mit ihrem Buchwert in den Posten sonstige Vermögensgegenstände umgegliedert werden. Da die Inhaber der von der Gesellschaft begebenen Anleihen am Legal Maturity Date der Anleihen (Tag der Endfälligkeit) nur Anspruch auf Rückzahlung in Höhe der bis zu diesem Zeitpunkt aus den Schuldscheindarlehen erzielten Zahlungseingänge haben und auf darüber hinausgehende Rückzahlungsansprüche verzichten, führen Ausfälle bei den Schuldscheindarlehen zu keiner Vermögensbelastung der Gesellschaft.

Dieser vertraglich festgelegte Verzicht der Inhaber der von der Gesellschaft begebenen Anleihen wird bei der Bewertung der in die sonstigen Vermögensgegenstände umgegliederten Schuldscheindarlehen kompensatorisch berücksichtigt, so dass diese Schuldscheindarlehen mit ihren historischen Anschaffungskosten bewertet werden.

Die sonstigen Vermögensgegenstände reduzieren sich auf Grund von Zahlungseingängen aus Rückzahlungen und Beitreibungsmaßnahmen.

Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nominalwerten angesetzt.

Die zur Refinanzierung der erworbenen Schuldscheindarlehen ausgegebenen Anleihen wurden mit einem Disagio von TEUR 13.196 bzw. 2,9 % vom Nennwert der Emission ausgegeben und bei Ausgabe der Anleihen mit dem Erfüllungsbetrag von TEUR 460.000 angesetzt. In Höhe der Differenz zwischen dem Buch- und Nominalwert der Anleihen wurde ein aktiver Rechnungsabgrenzungsposten gebildet, der entsprechend der Laufzeit der erworbenen Schuldscheindarlehen aufgelöst wird. Durch Tilgungen hat sich der Buchwert der Anleihen zum 31. Dezember 2015 auf TEUR 13.091 reduziert.

Sonstige Rückstellungen sind nach dem Grundsatz vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem Erfüllungsbetrag bewertet und berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbare Risiken.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag zum Bilanzstichtag ausgewiesen. Die zum Bilanzstichtag aufgelaufenen Zinsen für Anleihen werden unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt (§ 275 Abs. 2 HGB).

III. Erläuterungen zur Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung

Bilanz

1. Sonstige Ausleihungen

Die sonstigen Ausleihungen beinhalten ein erworbenes Portfolio aus Schuldscheindarlehen. Der Nennwert der am 31. Dezember 2015 ausgewiesenen Schuldscheindarlehen beläuft sich auf TEUR 2.889 (Vj. TEUR 4.900).

Entwicklung des Finanzanlagevermögens im Geschäftsjahr 2015

Anschaffungswerte
Stand 01.01.2015
EUR
Zuschreibungen 2015
EUR
Abgänge 2015
EUR
Umbuchungen 2015
EUR
Stand 31.12.2015
EUR
A. Anlagevermögen
I. Finanzanlagen
sonstige Ausleihungen 4.900.000,75 0,00 2.011.449,50 0,00 2.888.551,25
Abschreibungen
Stand 01.01.2015
EUR
Abgänge (A) Zugänge (Z) Umbuchungen (U) 2015
EUR
Stand 31.12.2015
EUR
A. Anlagevermögen
I. Finanzanlagen
sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00
Buchwerte
Stand 31.12.2015
EUR
Stand 31.12.2014
EUR
A. Anlagevermögen
I. Finanzanlagen
sonstige Ausleihungen 2.888.551,25 4.900.000,75

2. Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Schuldscheindarlehen, bei denen ein Kreditereignis eingetreten ist (TEUR 13.214). Sämtliche sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig.

3. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten wird in Abhängigkeit von der Restlaufzeit der erworbenen Schuldscheindarlehen aufgelöst. Im Berichtsjahr hat er sich um TEUR 19 auf TEUR 744 vermindert.

4. Sonstige Rückstellungen

Die Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

2015
TEUR
Ausgleichsverpflichtung 3.928
3.928

Die Ausgleichsverpflichtung ergibt sich aus der Verpflichtung der Gesellschaft gegenüber den Inhabern der Anleihen zum Ausgleich von Verlusten am Legal Maturity Date der Anleihen.

5. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten setzen sich nach Laufzeiten wie folgt zusammen:

bis 1 Jahr
TEUR
mehr als 1 Jahr bis 5 Jahre
TEUR
Gesamt
TEUR
13.091 - 13.091
Anleihen (Vj. 14.922) (Vj. -) (Vj. 14.922)
Verbindlichkeiten 19 - 19
aus Lieferungen und Leistungen (Vj. 46) (Vj. -) (Vj. 46)
Sonstige Verbindlichkeiten 10 - 10
(Vj -33) (Vj -) (Vj - 33)
13.120 - 13.120
Gesamt (Vj. 15.001) (Vi, -) (Vj. 15.001)

Die Rückzahlung der Anleihen ist an die Entwicklung des Schuldscheindarlehenportfolios gebunden. Zum 10. Dezember 2014 erfolgte die planmäßige Rückzahlung der letzten Tranche der Schuldscheindarlehen durch die Kreditnehmer. Alle weiteren Rückführungen der Anleihen sind (längstens bis zum Legal Maturity Date am 10. Januar 2017) möglich, soweit die noch durch Änderungen der Kreditverträge eingehenden Rückflüsse aus den noch ausstehenden Schuldscheindarlehen ausreichen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stellen Verbindlichkeiten gegenüber Serviceprovidern dar.

Gewinn- und Verlustrechnung

1. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten TEUR 272 aus der Auflösung der Rückstellung für Ausgleichsverpflichtungen.

2. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Darüber hinaus betreffen die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (TEUR 479) Aufwendungen für die Verwaltung der Gesellschaft von insgesamt TEUR 268 und Korrekturen von TEUR 211.

3. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens

Die Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens resultieren in Höhe von TEUR 200 aus erhaltenen Zinszahlungen für die angekauften Schuldscheindarlehen.

4. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge resultieren aus dem in Wachstumsspareinlagen angelegten Stammkapital der Gesellschaft.

5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen beinhalten mit TEUR 108 im Wesentlichen gezahlte Zinsen für begebene Anleihen.

6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen Steuererstattungen von Gewerbesteuerzahlungen (EUR 200,50) und Körperschaftsteuer (EUR 18,94) sowie Steueraufwendungen für Zinsabschlagsteuer und Solidaritätszuschlag (EUR 1,76).

7. Jahresergebnis

Die Gesellschaft schließt das Geschäftsjahr 2015 mit einem Jahresüberschuss in Höhe von EUR 4,98 ab.

8. Gewinnverwendung

Gemäß Gesellschafterversammlungsbeschluss vom 15. Januar 2016 soll der Jahresüberschuss des Vorjahres in Höhe von EUR 27,49 vollständig in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt werden. Da die Gesellschafterversammlung nach dem Bilanzstichtag 2015 stattfand wurde der Betrag im vorliegenden Abschluss auf laufende Rechnung vorgetragen,

Gemäß Ermächtigung (Gesellschafterversammlungsbeschluss vom 23. November 2007) darf die Geschäftsführung künftig fällig werdende Gewerbesteuerverbindlichkeiten aus den anderen Gewinnrücklagen entnehmen, sofern sichergestellt ist, dass die an die Gesellschaft gerichteten Gewerbesteuerforderungen die Höhe der gebildeten Gewinnrücklagen nicht übersteigen.

IV. Sonstige Angaben

Arbeitnehmerzahl

Die Gesellschaft beschäftigt keine Arbeitnehmer.

Honorar des Abschlussprüfers

Im Geschäftsjahr sind Aufwendungen von TEUR 22 für Abschlussprüfungsleistungen der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft entstanden.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Im Zusammenhang mit der Verwaltung, Refinanzierung und Organisation der ausgegebenen Junior Notes und Senior Notes ergeben sich für die Gesellschaft vertragliche Verpflichtungen in Höhe von TEUR 59 gegenüber:

a)

Deutsche Bank AG, Frankfurt am Main

b)

Deutsche Trustee Company Limited, London/Großbritannien

c)

Deutsche Bank Luxembourg S.A., Luxembourg/Luxemburg

d)

Wilmington Trust SP Services (Frankfurt) GmbH, Frankfurt am Main

Die Verträge wurden jeweils bis Januar 2017 abgeschlossen.

Sämtliche Verträge enthalten eine Haftungsbegrenzung der Gesellschaft auf die bei ihr vorhandenen Mittel. Die Vertragspartner haben auf die Stellung eines Insolvenzantrages für die Gesellschaft für die Laufzeit der Transaktion verzichtet.

Sollte die Gesellschaft nicht über ausreichend Liquidität verfügen, hat sich die Deutsche Bank AG verpflichtet, die Kosten, die zum Fortbestand der Gesellschaft bis zur Legal Maturity im Januar 2017 notwendig sind, zu übernehmen.

V. Organe der Gesellschaft

Geschäftsführer

Stephanie Gaubatz, Prokuristin der Wilmington Trust SP Services (Frankfurt) GmbH, Frankfurt am Main, Florian Schlüter, Geschäftsführer der

Wilmington Trust SP Services (Frankfurt) GmbH, Frankfurt am Main, (bis 30. Juni 2016)

Marcus Herkle, Geschäftsführer der Wilmington Trust SP Services (Frankfurt) GmbH, Frankfurt am Main, (ab 1. Juli 2016)

Petra Barthenheier, Prokuristin der Wilmington Trust SP Services (Frankfurt) GmbH, Frankfurt am Main.

Zwei Geschäftsführer vertreten die Gesellschaft gemeinschaftlich. Sie sind befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen.

Vergütung an die Geschäftsführer

Die Geschäftsführer erhalten für ihre im Geschäftsjahr geleisteten Tätigkeiten von der Gesellschaft keine Vergütung,

Prüfungsausschuss

Bei der S-CORE 2008-1 GmbH handelt es sich um eine Kapitalgesellschaft i. S. d. § 264d HGB, deren ausschließlicher Zweck in der Ausgabe von Wertpapieren i. S. d. § 2 Abs. 1 Satz 1 WpHG besteht, die durch Vermögensgegenstände besichert sind. Die Gesellschaft ist daher von der Pflicht zur Einrichtung eines Prüfungsausschusses nach § 324 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB befreit. Hiervon wird Gebrauch gemacht.

 

Frankfurt am Main, 22. September 2016

Stephanie Gaubatz

Petra Barthenheier

Marcus Herkle

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2015

1. Grundlagen der Gesellschaft

Die S-CORE 2008-1 GmbH ("Gesellschaft") wurde am 26. Oktober 2007 von der TSI Services GmbH, Frankfurt am Main, errichtet und am 31. Oktober 2007 unter HRB 81605 beim Amtsgericht Frankfurt am Main in das Handelsregister eingetragen. Mit Vertrag vom 23. November 2007 hat die TSI Services GmbH drei deutschen Stiftungen jeweils 1/3 der von ihr gehaltenen Anteile zugestiftet.

Am 7. Juli 2008 hat die Gesellschaft im Rahmen ihrer Tätigkeit als Zweckgesellschaft Anleihen im Nominalwert von EUR 460 Mio. begeben und gleichzeitig mit dem erzielten Kaufpreis ein Forderungsportfolio aus an mittelständische deutsche Unternehmen gewährte Schuldscheindarlehen von der Deutsche Bank AG erworben.

Die durch das Portfolio besicherten Anleihen wurden zum Zeitpunkt der Begebung von Standard & Poor's, Moody's und Fitch bewertet. Die Anleihen wurden in einer Stückelung von EUR 50.000,00 begeben. Sie werden im geregelten Markt an der Börse Luxemburg notiert.

▪ Class A1 Notes mit einem Nominalbetrag von EUR 385.450.000
▪ Class A2 Notes mit einem Nominalbetrag von EUR 32.450.000
▪ Class B Notes mit einem Nominalbetrag von EUR 7.950.000
▪ Class C Notes mit einem Nominalbetrag von EUR 6.100.000
▪ Class D Notes mit einem Nominalbetrag von EUR 7.900.000
▪ Class E Notes mit einem Nominalbetrag von EUR 13.600.000
▪ Class F Notes mit einem Nominalbetrag von EUR 6.550.000

Zinszahlungen auf die Anleihen erfolgen vierteljährlich am 10. Januar, 10. April, 10. Juli und 10. Oktober eines Jahres. Der erste Zinszahlungstermin war der 10. Oktober 2008. Zinszahlungen erfolgen bis zur vollständigen Rückzahlung der Anleihen, längstens bis zum Legal Maturity Date (10. Januar 2017), soweit die Rückflüsse aus den Schuldscheindarlehen ausreichen.

Die anwendbaren Zinssätze für die vorgenannten Tranchen lauten:

• Class A1 Notes: 3 MONATS EURIBOR + 0,65 % p.a.
• Class A2 Notes: 3 MONATS EURIBOR + 1,10 % p.a.
• Class B Notes: 3 MONATS EURIBOR + 2,00 % p.a.
• Class C Notes: 3 MONATS EURIBOR + 3,00 % p.a.
• Class D Notes: 3 MONATS EURIBOR + 5,00 % p.a.
• Class E Notes: 3 MONATS EURIBOR + 6,50 % p.a.
• Class F Notes: 3 MONATS EURIBOR + 7,00 % p.a.

Die Gesellschaft hatte zur Absicherung des Zinsänderungsrisikos eine Zinsswapvereinbarung (Derivat) abgeschlossen. Der Zinsswap war bis zum 10. Dezember 2014 - Scheduled Maturity - befristet.

Die Rückzahlung der Anleihen ist an die Entwicklung des Schuldscheindarlehenportfolios gebunden. Neue Schuldscheindarlehen können dem Portfolio nicht hinzugefügt werden. Zum 20. November 2014 erfolgte die planmäßige Rückzahlung der letzten Tranche der Schuldscheindarlehen durch die Kreditnehmer. Alle weiteren Rückführungen der Anleihen sind (längstens bis zum Legal Maturity Date am 10. Januar 2017) möglich, soweit die noch durch Änderungen der Kreditverträge eingehenden Rückflüsse aus den noch ausstehenden Schuldscheindarlehen ausreichen.

Die Gesellschaft ist als Special Purpose Vehicle an ein festes Vertragswerk gebunden, durch das das Management in der Freiheit der Gestaltung zur Steuerung der Gesellschaft eingeschränkt ist. Als bedeutsamster finanzieller Leistungsindikator ist die Liquidität anzusehen, um die laufende Bedienung der Anleihegläubiger sicherzustellen, die wiederum abhängig ist von der Tilgung der erworbenen Kreditforderungen.

2. Wirtschaftsbericht

a. Geschäftsverlauf

Im Geschäftsjahr 2015 wurden Schuldscheindarlehen im Nennwert von TEUR 2.011 getilgt. Im selben Zeitraum hat die Gesellschaft begebene Anleihen im Nennwert von TEUR 1.831 getilgt.

Im Geschäftsjahr 2015 wurden aus Schuldscheindarlehen Zinserträge von TEUR 200 vereinnahmt. Dem stehen Zinsaufwendungen von TEUR 108 für die begebenen Anleihen gegenüber.

Das im Vorjahr prognostizierte, ausgeglichene Ergebnis wurde im Berichtsjahr erreicht.

Die Transaktion konnte zum Zeitpunkt der "Scheduled Maturity" am 10. Dezember 2014 nicht beendet werden, weil zur Rückführung der Notes die Mittel nicht ausreichten. Die Transkation wird deshalb voraussichtlich bis zur "Legal Maturity" am 10. Januar 2017 fortgeführt.

Zum Stichtag waren die Class A1 bis einschließlich Class D vollständig zurückgeführt. Die Class E und F sind noch mit insgesamt TEUR 13.091 ausstehend.

Weiterhin ist mit nennenswerten zukünftigen Einnahmen nicht mehr zu rechnen. Durch eine Zahlungsbürgschaft der Deutsche Bank AG ist eine problemfreie Weiterführung der Gesellschaft bis zur Liquidation möglich.

b. Vermögenslage

Es wird kein aktives Management des Portfolios unter Ertragsgesichtspunkten betrieben. Ziel der Gesellschaft ist es, eine Finanzierung des Portfoliokaufs darzustellen, welche fristenkongruent ist und das Ausfallrisiko des Portfolios übernimmt. Im Hinblick auf die kongruente Behandlung von Liquiditäts- und Kreditausfallrisiken ist die Vorhaltung einer bestimmten Eigenkapitalquote nicht geplant und nicht beabsichtigt. Das Eigenkapital (TEUR 28) der Gesellschaft ist daher im Verhältnis zu ihren Finanzanlagen (TEUR 2.889) und der Bilanzsumme (TEUR 17.076) entsprechend gering. Auf Grund entsprechender vertraglicher Vereinbarungen ist der Rückzahlungsanspruch der Investoren auf die aus den Schuldscheindarlehen erzielten Zahlungseingänge beschränkt.

Die Vermögenslage der Gesellschaft wird insbesondere durch Guthaben bei Kreditinstituten von TEUR 225, die Finanzanlagen von TEUR 2.889 sowie die sonstigen Vermögensgegenstände von TEUR 13.219 geprägt. In den sonstigen Vermögensgegenständen werden Schuldscheindarlehen ausgewiesen, bei denen ein Kreditereignis eingetreten ist. Den Schuldscheindarlehen stehen begebene Anleihen von TEUR 13.091 gegenüber. Die Finanzanlagen haben sich insbesondere durch Tilgungsleistungen um TEUR 2.011. reduziert.

c. Finanzlage

Die Refinanzierung des Kaufpreises für die Schuldscheindarlehen erfolgte durch die Ausgabe von Anleihen im Nennwert von TEUR 460.000. Eine Rückführung der Anleihen zur Scheduled Maturity (10. Dezember 2014) war auf Grund der nicht ausreichend zur Verfügung stehenden Mittel aus den Schuldscheindarlehen nicht möglich, daher wird die Laufzeit gemäß der Transaktionsdokumente voraussichtlich bis zur Legal Maturity im Januar 2017 verlängert werden. Die Anleihen sind variabel verzinst. Weitere Angaben zur Zinsstruktur wurden im Rahmen der Geschäftstätigkeit erläutert.

Sämtliche Gläubiger haben ihre Ansprüche gegen die Gesellschaft vertraglich auf den jeweiligen Liquiditätsstand der Gesellschaft begrenzt.

Am Bilanzstichtag bestand ein Liquiditätsüberhang von TEUR 225 (i. Vj. TEUR 304). Der Liquiditätsüberhang zum Jahresende resultiert aus bereits erhaltenem Zinsertrag, der zum nächstfolgenden Zinszahlungstag im Januar im Wasserfall verrechnet wird.

Die Gesellschaft ist in der Lage, ihre finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen.

d. Ertragslage

Die Gesellschaft verfügt auf Grund ihrer speziellen Geschäftstätigkeit im Wesentlichen über Zinszahlungen auf die Schuldscheindarlehen, die als Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens erfasst werden. Zinsüberschüsse stehen nach Abzug der Kosten der Gesellschaft und der Zinsverpflichtungen aus den Notes, mit Ausnahme der Verzinsung des Stammkapitals, dem Originator zu.

In Konsequenz der Freihaltung der Gesellschaft von finanziellen Risiken sind auch keine Chancen auf die Erzielung eines Jahresüberschusses, der über die Verzinsung des Eigenkapitals hinausgeht, gegeben. Die Gesellschaft hat im Berichtszeitraum einen Jahresüberschuss in Höhe der Verzinsung des Eigenkapitals von EUR 4,98 (i. Vj. EUR 27,49) erzielt, wie es bei einer zu diesem Zweck gegründeten Gesellschaft nicht unüblich ist.

3. Nachtragsbericht

Nach dem Geschäftsabschluss sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.

4. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

a. Prognosebericht

Basierend auf der vorgenannten Struktur und den Ergebnissen aus dem Geschäftsjahr und den Vorjahren wird von der Geschäftsführung auch für die zukünftigen Geschäftsjahre ein geringer, positiver Jahresüberschuss in Höhe der Verzinsung des Eigenkapitals erwartet.

b. Chancen- und Risikobericht

Die Verpflichtungen aus den begebenen Anleihen sind auf die effektiven Zahlungseingänge aus dem Portfolio begrenzt.

Hinsichtlich der Chancen verweisen wir auf unsere Ausführungen unter 2d.

5. Internes Kontroll- und Risikomanagementsystem bezogen auf den Rechnungslegungsprozess

Bei der Gesellschaft handelt es sich entsprechend § 267 Abs. 3 Satz 2 i. V. m. § 264d HGB um eine große Kapitalgesellschaft. Die Gesellschaft hat neben den Geschäftsführern keine Mitarbeiter. Sämtliche Geschäftsprozesse der Gesellschaft sind einfach und überschaubar.

Die Geschäftsführung ist in die Planung und Steuerung der Geschäftstätigkeit im Rahmen der engen Vorgaben des Gesellschaftsvertrages unmittelbar eingebunden. Es besteht ein dem Geschäftsumfang entsprechendes einfaches, rechnungslegungsbezogenes internes Kontrollsystem. Im Buchhaltungssystem ist die Dateneingabe durch User-Kennungen festgelegt. Das Buchhaltungssystem ist zugangsgeschützt und hält die Aktivitäten in einem Logbuch nach. Die eingegebenen Daten werden durch ein tägliches Back-up gesichert.

Die Gesellschaft überwacht die weiterzuleitenden Zinserträge anhand eines Berechnungskontrollblattes und anhand der jeweiligen Trustee-Bestätigungen für den jeweiligen Zinszahlungstermin. Die Bankkonten werden zeitnah abgestimmt.

Die Verantwortung für das Risikomanagement obliegt der Geschäftsführung. Durch die engen Vorgaben des Gesellschaftsvertrages und die unmittelbare Einbindung der Geschäftsführung in die Planung und Steuerung ist eine Identifikation und Analyse der Risiken der Gesellschaft gewährleistet und sichergestellt, dass Entwicklungen, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden, frühzeitig erkannt und entsprechende Maßnahmen durch die Geschäftsführung ergriffen werden können.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Kapitalflussrechnung, Eigenkapitalspiegel sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der S-CORE 2008-1 GmbH, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Prüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung der Gesellschaft sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Frankfurt am Main, 23. September 2016

KPMG AG
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Dr. Faßhauer, Wirtschaftsprüfer

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