Stammdaten

Register
Amtsgericht Weiden i. d. OPf (Weiden) HRB 5103
Vorher
BAM Digital GmbH
Eingetragen
2.7.2018
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Gegenstand geändert, nun: Die Entwicklung und die Verwertung (insbesondere Lizenzierung und Verkauf) von Softwarelösungen und der Betrieb von Internetplattformen und Onlineshops sowie IT-Dienstleistungen und die Beratung anderer Unternehmen im Digitalisierungsbereich.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Thomas Krämer
seit 13.9.2023
Geschäftsführer
Marco Bauer
seit 2.7.2018
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

up2parts GmbH

Weiden i.d.OPf.

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

der up2parts GmbH 2023

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1 Geschäftsmodell

Die up2parts GmbH hat es sich zum Ziel gesetzt, ihre technologische Kompetenz zu nutzen, um kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) bei der Umstellung auf durchgängig digitale und effizienzoptimierte Fertigungsprozesse zu unterstützen. Durch intelligente, KI-basierte Softwarelösungen bietet up2parts eine effizienzsteigernde Digitalisierung der gesamten Prozesskette, von der Arbeitsplan-, Kalkulations- und Angebotserstellung bis hin zur Arbeitsvorbereitung und CAM-Programmierung, an.

Der Schwerpunkt der Entwicklung liegt dabei in den Modulen up2parts cockpit, einer transparenten Datenbank für alle bauteil- und fertigungsrelevante Informationen wie z.B. 3D-Modelle, Zeichnungen, Arbeitspläne und CAM-Programmen, up2parts calculation, dem Modul für die schnelle und individuelle Erstellung von Arbeitsplänen und Angeboten und up2parts autoCAM, dem Modul, das CAM-Programme automatisch erstellt und an die bestehende CAM-Software übergibt. Dies trägt dazu bei, Ressourcen sinnvoll zu nutzen, Personalkosten zu reduzieren und so die Fertigung und Effizienz in der Produktion zu verbessern, indem die Produktionsgeschwindigkeit, die Konsistenz des Rohmaterials und die Werkzeuggenauigkeit erhöht werden. Ferner ist der Einsatz künstlicher Intelligenz in der Fertigung eine mögliche Lösung, den fortschreitenden Fachkräftemangel abzufedern.

Die Software-Lizenzierung bietet up2parts auf Abonnementbasis (Software as a Service, SaaS) an und garantiert damit ihren Kunden niedrige Einstiegskosten, flexible Skalierung und durchgängigen Support während der gesamten Nutzungsdauer.

1.2 Forschung und Entwicklung

Bei der Entwicklung der Produkte arbeitet up2parts sehr eng mit Pilotkunden zusammen. Diese Zusammenarbeit soll von Anfang an die Praxistauglichkeit der Produkte sicherstellen und die Effizienz der Module unterstützen. Die Software-Module up2parts cockpit, up2parts calculation und up2parts autoCAM werden noch Ende 2024 dem Europäischen und US-Markt vorgestellt.

2. WIRTSCHAFTSBERICHT

2.1 Gesamtverlauf und Rahmenbedingungen

Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen, ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland dämpften die Konjunktur. So war im Jahr 2023 ein Anstieg des weltweiten BIP-Wachstum von 2,6% (Vorjahr 3,0%) zu verzeichnen, das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland schrumpfte hingegen im Jahr 2023 um 0,3% im Vergleich zum Vorjahreswachstum von 1,9%.

Die Größe des Marktes für computergestützte Fertigung (Computer Aided Manufacturing, CAM) wird lt. Ansicht von Mordor Intelligence im Jahr 2024 auf 3,94 Milliarden US-Dollar geschätzt und soll bis 2029 5,82 Milliarden US-Dollar erreichen, was einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von 8,1 % im Prognosezeitraum (2024-2029) entspricht. Die rasante Industrialisierung und der Trend zur industriellen Automatisierung treiben das Wachstum des Marktes für computergestützte Fertigung voran. Ferner betragen die weltweiten, jährlichen Personalkosten für CAM-Programmierer ca. 45 Milliarden US-Dollar, welche durch die Automatisierungslösungen von up2parts gesenkt bzw. effizienter eingesetzt werden können.

Technologische Fortschritte in verschiedenen Fertigungseinheiten u.a. der Automobilproduktion, haben die Einführung der computergestützten Fertigung (Computer Aided Manufacturing, CAM) unterstützt. Dadurch stieg der Bedarf an Informationssystemen zur Unterstützung der Automobilproduktion mittels computergestützter Fertigung (Computer Aided Manufacturing, CAM). Automotive CAM erfreut sich zunehmender Beliebtheit, da es sich mit mechanischen Konstruktionsproblemen wie Spiel, Spannung, Hitze und Vibration befasst. CAM-Systeme werden zunehmend zur Verarbeitung der großen Teiledateien eingesetzt, die in der Automobilkonstruktion zum Standard gehören.

Weltweit bieten nur eine Handvoll Unternehmen Software-Lösungen im Bereich automatisierte Fertigung an. Die Konkurrenz wächst jedoch von Jahr zu Jahr. Aus diesem Grund wird die Entwicklung der Wettbewerbssituation von up2parts GmbH stets beobachtet.

Gesamtbeurteilung des Geschäftsverlaufs

Die Module der up2part GmbH werden ihre Marktreife Ende 2024 erreichen. Der Geschäftsverlauf 2023 ist daher noch von hohen Entwicklungs- und Anlaufkosten geprägt, die noch nicht durch korrespondierende Umsatz- und Lizenzeinnahmen gedeckt sind.

Der in 2023 ausgewiesene Jahresfehlbetrag von TEUR 2.713 entsprach im Wesentlichen den Erwartungen und der Prognose für das Geschäftsjahr. Der Fehlbetrag wurde durch die im September 2023 durchgeführte Kapitalerhöhung vollumfänglich gedeckt.

2.2 Lage

Ertragslage

Nach Wegfall von Weiterverrechnungen von Dienstleistungen und Lizenzierungen verminderte sich die Gesamtleistung im Geschäftsjahr um 10 % auf TEUR 2.712. Der Rückgang wurde zum Teil durch die Aktivierung von Eigenleistungen für selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen in Höhe von TEUR 2.958 (Vorjahr: TEUR 2.356) ausgeglichen.

Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Erträge auf TEUR 103 (Vorjahr: TEUR 1.661) resultiert im Wesentlichen aus der Reorganisation der Betriebsprozesse und dem damit verbundenen Verzicht auf Weiterverrechnungen an nahestehende Personen.

Die Personalaufwendungen gingen im Geschäftsjahr 2023 leicht um 0,2 % auf TEUR 3.672 zurück.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verminderten sich im Geschäftsjahr von TEUR 847 auf TEUR 803. Die Differenz zum Vorjahr resultierte überwiegend aus rückläufigen Marketingaufwendungen sowie realisierten Einsparungen bei den Lizenz- und Wartungskosten.

Das Finanzergebnis ging im Geschäftsjahr leicht auf TEUR - 276 (Vorjahr: TEUR - 267) zurück. Die erhöhten Zinsaufwendungen für die bereitgestellten Gesellschafterdarlehen von TEUR 48 wurden im Wesentlichen durch die erzielten Zinserträge aus Geldanlagen aus der im September 2023 erhaltenen Kapitalerhöhung (TEUR 38) ausgeglichen.

Finanzlage

Zur Finanzierung der laufenden Projektentwicklungskosten verfügte die up2parts GmbH am 31. Dezember 2023 über liquide Mittel in Höhe von TEUR 3.849 (Vorjahr: TEUR 72) sowie langfristige Gesellschafterdarlehen von TEUR 2.661 (Vorjahr: TEUR 8.836).

Zur Verbesserung der Finanzlage hat entscheidend die Aufnahme der neuen Gesellschafter Schaeffler lnvest GmbH und Sandvik Holding GmbH, sowie die Umwandlung bestehender Gesellschafterdarlehen beigetragen. Dabei sind frische liquide Mittel in Höhe von TEUR 6.091 der Gesellschaft zugeflossen. Gesellschafterdarlehen in Höhe von TEUR 8.511 wurden in Eigenkapital umgewandelt.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme der up2parts GmbH erhöhte sich 2023 von TEUR 13.893 auf TEUR 17.731.

Auf der Aktivseite erhöhten sich die immateriellen Vermögensgegenstände von TEUR 10.060 auf TEUR 13.246. Der Wert der Sachanlagen stieg um TEUR 116 auf TEUR 123, im Wesentlichen durch den Zugang von Büro- und Geschäftsausstattung. Das Umlaufvermögen erhöhte sich auf TEUR 4.329 (Vorjahr: TEUR 1.628), was primär auf aus der Kapitalerhöhung zugeführten Barmittel (plus TEUR 3.777) zurückzuführen ist.

Auf der Passivseite stieg das Eigenkapital in Folge der durchgeführten Kapitalerhöhung auf TEUR 9.726. Der im Vorjahr nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag in Höhe von TEUR 2.163 wurde ausgeglichen.

Gesamtbeurteilung Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Die Erreichung der Marktreife der Software-Module hat sich gegenüber dem ursprünglichen Projektplan verzögert. Damit geht einher, dass Kosten und Kapitalbedarf für die Entwicklung der Module noch einmal deutlich gestiegen sind. Die Gesellschafter der up2parts GmbH waren und sind sich diesen Risiken bewusst, und unterstützen diese Entwicklung durch geeignete Kapitalmaßnahmen.

2.3 Leistungsindikatoren

Zur internen Steuerung der Gesellschaft zieht das Management die Entwicklung der Umsatzerlöse und des Jahresergebnisses als finanzielle Leistungsindikatoren heran.

3. Chancen- und Risikobericht

3.1 Risikomanagementsystem

Das Risikomanagementsystem der up2parts GmbH beinhaltet die Gesamtheit aller organisatorischen Regelungen und Maßnahmen zur Risikoerkennung und -beherrschung. Es dient dazu, Gefährdungspotenziale frühzeitig zu identifizieren, analysieren und durch geeignete Gegenmaßnahmen in ihrer Wirkung auf das Unternehmen zu minimieren. Die Risikopolitik der up2parts GmbH zielt darauf ab, den Unternehmenserfolg langfristig zu sichern, organisatorische Strukturen für eine Beherrschung der Risiken vorzuhalten und durch Gegenmaßnahmen jederzeit ein angemessenes Risikodeckungspotenzial (Kapital/Liquidität) zu halten.

3.2 Analyse der Einzelrisiken

Die up2parts GmbH ist einer Reihe von Risiken und Chancen ausgesetzt, die wir in nachfolgende Kategorien unterteilt haben:

Unternehmensstrategische Risiken

Produktinnovation und Produktportfolio: Die Softwarebranche unterliegt sehr schnellen Innovationszyklen, sowohl hinsichtlich neuer Produkte als auch der Go-to-Market-Modelle (Lizenz-, Subskriptions- oder SaaS-Modell). Neue Innovationstrends sind schwer vorhersehbar oder werden unter Umständen zu spät erkannt. Aufgrund der Unsicherheit der zukünftigen Entwicklungen des Markts sieht sich das Unternehmen Risiken ausgesetzt, wie zum Beispiel ein verspätetes Erkennen neuer Innovationstrends, nicht-zeitnaher Bereitstellung notwendiger Unternehmensressourcen (u.a. Entwicklung, Produktmarketing, Vertrieb) oder dem Ungleichgewicht des Portfolios aus finanzintensiven Innovationen und in Markt eingeführten und Kapitalrückflüsse generierender Produkte.

Marktanteil und Ertrag: Die zukünftige Ertrags- und Liquiditätslage der up2parts GmbH hängt wesentlich vom Markterfolg innovativer Produkte und der Beherrschung neu entwickelter Technologien ab. Angesichts des verschärften Wettbewerbs, der Marktkonsolidierung, technischen Innovationen oder globalen Strukturveränderungen kann der Marktanteil und der Ertrag nur schwer ermittelt und beurteilt werden.

Operative Risiken

Vertrieb und Service: Der Verkauf und die Implementierung der Module unterliegen Risiken, auf die nicht immer direkten Einfluss genommen werden kann. Auch nach erfolgreicher Implementierung können Kundenerwartungen durch die Bereitstellung unzureichender oder fehlerhafter Informationen verfehlt werden, unpassende Vertrags- und Nutzungsmodelle zur Anwendung kommen oder Abweichungen vom Standard oder Aussagen zur Entwicklung von Lösungen von Kunden fälschlicherweise als Zusicherung zukünftiger Softwarefunktionen verstanden werden.

Risiken aus nicht abgearbeiteten Leistungen aus Projektverträgen: Komplexe und langfristige Software-Projekte können zu Risiken in der Auslegung des Leistungsumfangs und der geschuldeten Funktionalität der Software führen, die kostspielige Nacharbeiten notwendig und ggf. Schadensersatzpflichten nach sich ziehen können.

Verfügbarkeit und Sicherheit der IT-Systeme/Cyber- und Informationssicherheit: up2parts kann unter Umständen nicht in der Lage sein, kritische Informationen und Vermögenswerte ausreichend zu schützen oder den Geschäftsbetrieb, die Cloudangebote und die dazugehörige Infrastruktur vor Cyberangriffen, Störungen oder unzureichender Leistung zu bewahren. Cyberangriffe oder eine Verletzung der Cybersicherheit sowie Schwachstellen bei der Sicherheit in der Infrastruktur oder Services könnten wesentliche Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit, Module und die Erbringung von Services haben.

Technologie und Produkte: Die Technologie und Module enthalten möglicherweise bisher nicht bekannte Fehler, sind unter Umständen fehlerhaft programmiert oder konfiguriert, sind nicht wie erwartet integriert oder erfüllen unter Umständen nicht den Erwartungen der Kunden, was zu Nachbesserungspflichten und Schadenersatzpflichten führen kann.

Rechtliche Risiken

Der Aufbau internationaler Vertriebskanäle kann Verletzungen einschlägiger nationaler Vorschriften nach sich ziehen, die zu erheblichen finanziellen Auswirkungen und zum Verlust der Reputation führen können. Zudem sieht sich up2parts dem Risiko ausgesetzt, das bei verschärftem Wettbewerb urheberrechtliche Ansprüche geltend gemacht werden. Vor allem in den USA werden Softwarepatente relativ großzügig gewährt. Dies begünstigt, bedingt durch die Besonderheiten des US-amerikanischen Verfahrensrechts, patentrechtliche Auseinandersetzungen.

Personalrisiken

up2parts ist darauf angewiesen, qualifizierte Mitarbeiter zu beschäftigen um die anspruchsvollen Aufgaben der Erstellung, Pflege und Vermarktung der Module zu bewältigen. Vor allem in Deutschland besteht das Risiko, aufgrund der demografischen Entwicklung keine ausreichende Zahl geeigneter Mitarbeiter zu gewinnen. Diesem Risiko begegnet das Unternehmen mit aktivem Personalmarketing und Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung. Damit gelingt es bisher, in ausreichender Zahl qualifizierte Mitarbeiter einzustellen, zu integrieren und dauerhaft an das Unternehmen zu binden.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Finanzierungsrisiko: Die Unternehmensplanung der Gesellschaft sieht vor, dass die erhaltene Kapitalausstattung den Finanzierungsbedarf der Gesellschaft abdeckt. Diese Planung basiert auf Annahmen, die sowohl von unternehmensinternen als auch von externen Faktoren abhängig ist. Im Falle einer ungünstigen Entwicklung dieser Faktoren könnte mittel- bis langfristig Bedarf für weitere Finanzierungsmittel entstehen, um die Produktentwicklung und den Ausbau der Vertriebskanäle in ausreichendem Maße sicherzustellen.

3.3 Wesentliche Chancen

Operative Chancen

Eigenständig und gemeinsam mit unseren Kunden streben wir fortlaufend an, neue Technologien, Produkte und Lösungen zu entwickeln sowie bestehende zu verbessern. Insbesondere der Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) verschafft dabei unseren Produkten einen Wettbewerbsvorteil, der die Erreichung unserer strategischen Wachstums- und Profitabilitätsziele positiv beeinflussen kann.

Die USA ist einer größten Anwendungsmärkte für automatisierte CAM Systeme. Unsere dortige Präsenz und unsere dortige Zusammenarbeit mit einflussreichen Vertriebspartner bietet uns weitere langfristige Wachstumschancen.

Unsere strategischen Investoren sind im weltweiten Markt für computergestützte Fertigung eng vernetzt. Die Bereitstellung zusätzlicher Vertriebskanäle kann die vertrieblichen Entwicklung stärken.

Personalchancen

Durch die vollständige Digitalisierung unserer Geschäftsprozesse ist up2parts in der Lage, qualifizierte Mitarbeiter international zu rekrutieren und in die Programmier- und Entwicklungskapazitäten einzugliedern. Dies kann die Programmentwicklung und Markteinführung unserer Software-Module deutlich beschleunigen und die Erreichung unserer Effizienz- und Margenziele unterstützen.

Finanzwirtschaftliche Chancen

Kapital: Das finanzielle Engagement unserer Gesellschafter gibt uns finanziellen Spielraum für organisches Wachstum und die Erschließung neuer Einsatzfelder.

4. Prognosebericht

Auf Basis der uns vorliegenden Planungen erwarten wir für 2024 noch erhebliche Ergebnisbelastungen aus der Weiterentwicklung der Software-Module und deren Markteinführung.

Für das Geschäftsjahr 2024 erwartet die up2parts GmbH Umsatzerlöse in der Spanne zwischen 1,7 Mio EUR und 2,2 Mio EUR. Das Betriebsergebnis wird wegen der noch zu erwartenden Aufwendungen für die Produktentwicklung sowie die geplante Markteinführung in der Spanne zwischen -2,2 Mio EUR und -2,6 Mio EUR liegen.

Die Gesellschafter der up2parts GmbH begleiten diesen Weg aktiv und stellen erneut den notwendigen Finanzbedarf durch eine im Herbst 2024 durchgeführte Kapitalerhöhung zur Verfügung.

Die vom Management erstellte Fortführungsprognose stellt die uneingeschränkte Zahlungsfähigkeit für die kommenden 12 Monate sicher.

 

Weiden, den 18. Dezember 2024

Marco Bauer

Thomas Krämer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 13.368.862,29 10.066.507,82
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 13.246.273,70 10.060.007,82
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 12.769.616,26 9.461.298,00
2. In der Entwicklung befindliche immaterielle Vermögenswerte 460.605,44 579.499,82
3. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 16.052,00 19.210,00
II. Sachanlagen 122.588,59 6.500,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 122.588,59 6.500,00
B. Umlaufvermögen 4.328.730,84 1.627.727,69
I. Vorräte 0,00 900.000,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 479.641,62 655.370,03
1. sonstige Vermögensgegenstände 479.641,62 655.370,03
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.849.089,22 72.357,66
C. Rechnungsabgrenzungsposten 33.228,70 36.400,00
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag / nicht durch Vermögenseinlagen gedeckter Verlustanteil / nicht durch Vermögenseinlagen gedeckte Entnahmen 0,00 2.162.789,70
Summe Aktiva 17.730.821,83 13.893.425,21

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 9.725.562,78 0,00
I. Gezeichnetes Kapital 222.888,00 67.909,00
II. Kapitalrücklage 16.117.581,62 1.670.801,00
III. Verlustvortrag 3.901.499,70 2.552.353,05
IV. Jahresfehlbetrag 2.713.407,14 1.349.146,65
V. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,00 2.162.789,70
B. Rückstellungen 237.891,75 237.700,00
C. Verbindlichkeiten 3.267.367,30 10.652.503,21
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 11.190,01
2. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 2.660.985,02 8.835.867,13
3. sonstige Verbindlichkeiten 606.382,28 1.805.446,07
davon aus Steuern 21.897,67 74.450,30
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 0,00 2.992,83
D. Rechnungsabgrenzungsposten 4.500.000,00 3.003.222,00
Summe Passiva 17.730.821,83 13.893.425,21

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 2.072.383,47 4.260.300,94
2. Personalaufwand -3.671.644,55 -3.678.174,07
a) Löhne und Gehälter -3.063.480,13 -3.106.958,36
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -608.164,42 -571.215,71
davon für Altersversorgung -10.458,24 -8.937,59
3. Abschreibungen -24.109,00 -816.895,00
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -24.109,00 -816.895,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen -803.403,67 -847.332,94
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung -43,92 -0,03
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 38.207,66 0,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -314.543,78 -266.557,58
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -10.077,27 0,00
8. Ergebnis nach Steuern -2.713.187,14 -1.348.658,65
9. sonstige Steuern -220,00 -488,00
Jahresfehlbetrag 2.713.407,14 1.349.146,65

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

1.1 Grundlagen des Jahresabschlusses

1.1.1 Allgemeine Angaben

Firma und Sitz

Die Gesellschaft wurde mit notarieller Urkunde vom 24.04.2018 gegründet und unter dem Namen BAM Digital GmbH zur Eintragung zum Handelsregister des Amtsgerichts Weiden angemeldet. Die Eintragung erfolgte am 02.07.2018 unter HRB 5103.

Mit Gesellschafterbeschluss vom 10.09.2019 wurde die BAM Digital GmbH in

up2parts GmbH

umfirmiert.

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Die Gliederung des Jahresabschlusses entspricht den Vorschriften des Dritten Buches des HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewandt. Angaben, die zulässigerweise in der Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang aufgeführt werden können, sind im Anhang zu finden.

1.1.2 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Immaterielle Vermögengegenstände und Sachanlagen

Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten aktiviert. Entwicklungszuschüsse werden von den Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten abgezogen. Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten werden planmäßig linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Kann die voraussichtliche Nutzungsdauer nicht verlässlich geschätzt werden, werden diese planmäßig über einen Zeitraum von zehn Jahren abgeschrieben.

Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt zu den historischen Anschaffungskosten, vermindert um die kumulierten planmäßigen Abschreibungen. Die Abschreibung erfolgt linear über die voraussichtliche wirtschaftliche Nutzungsdauer.

Nutzungsdauern der immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3 bis 24 Jahre
Selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände 10 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 13 Jahre

Geringwertige abnutzbare Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis zu einem Betrag von 800 EUR werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben.

Umlaufvermögen

Forderungen werden mit ihrem Nominalbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bilanziert. Die Währungsumrechnung bei Guthaben in Fremdwährung erfolgt zum Devisenkassamittelkurs am Stichtag.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Ausgewiesen werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Rückstellungen

Die Rückstellungen tragen allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme Rechnung.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag zum Bilanzstichtag ausgewiesen.

Latente Steuern

Die Ermittlung der latenten Steuern wird anhand des bilanzorientierten Konzepts vorgenommen. Danach werden auf sämtliche Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen der Vermögensgegenstände sowie Schulden und deren steuerlichen Wertansätzen latente Steuern abgegrenzt, sofern sich diese Differenzen in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich wieder umkehren.

Umsatzrealisierung

Bei Cloud- und Wartungserlösen erfolgt eine anteilige Realisierung über den vertraglichen Leistungszeitraum. Erlöse aus Beratungs- und Schulungsleistungen werden nach erbrachter Leistung realisiert.

Änderung des Ausweises in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung im Vorjahr:

Für eine bessere Darstellung der Vermögens- und Ertragslage wurde der Ausweis in der Vorjahresspalte gegenüber dem Vorjahresabschluss wie folgt geändert:

Der Wert der in der Entwicklung befindlichen immateriellen Vermögensgegenstände in Höhe von 579.499,82 EUR wurde in den Saldo der selbst geschaffenen gewerblichen Schutzrechte und ähnlichen Rechte und Werte übernommen, da sämtliche Softwarekomponenten als eine Einheit betrachtet werden, unabhängig davon, ob sie gefördert werden.

Weiterverrechnungen an nahestehende Unternehmen in Höhe von 1.000.259 EUR wurden im Geschäftsjahr 2022 als Umsatzerlöse ausgewiesen. Um eine sachgerechtere Darstellung zu erreichen, wurde der Saldo dieser Weiterverrechnungen in die sonstigen betrieblichen Erträge übernommen.

Die erhaltenen Anzahlungen des Vorjahres in Höhe von 3.000.000 EUR wurden in den passiven Rechnungsabgrenzungsposten umgegliedert.

2. Erläuterungen zur Bilanz

[1] Immaterielle Vermögensgegenstände

Die Zugänge zu den immateriellen Vermögensgegenständen betreffen im Wesentlichen die direkt den Projekten zugeordneten aufgewendeten Personalkosten sowie der Entwicklung direkt zugeordneten Gemeinkosten. Gewährte Entwicklungskostenzuschüsse wurden von den Herstellungskosten direkt abgesetzt.

in EUR Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände Summe
Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand am 01.01.2023 11.667.625 30.000 11.697.625
Zugang 3.564.509 0 3.564.509
verrechnete Zuschüsse -375.085 0 -375.085
Abgang 0 0 0
Stand am 31.12.2023 14.857.049 30.000 14.887.049
Abschreibungen
Stand am 01.01.2023 1.626.827 10.790 1.637.617
Zugang 0 3.158 3.158
Zuschreibungen 0 0 0
Abgang 0 0 0
Stand am 31.12.2023 1.626.827 13.948 1.640.775
Nettobuchwert
Stand am 31.12.2023 13.230.222 16.052 13.246.274
Stand am 31.12.2022 10.040.798 19.210 10.060.008

[2] Sachanlagen

Die Zu- und Abgänge bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung resultieren im Wesentlichen aus der übernommenen Büroeinrichtung und IT-Infrastruktur.

in EUR Geschäftsausstattung Büroausstattung Summe
Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand am 01.01.2023 23.400 0 23.400
Zugang 84.315 52.725 137.040
Abgang 0
Stand am 31.12.2023 107.715 52.725 160.440
Abschreibungen
Stand am 01.01.2023 16.900 0 16.900
Zugang 18.923 2.028 20.951
Abgang 0
Stand am 31.12.2023 35.823 2.028 37.851
Nettobuchwert
Stand am 31.12.2023 71.892 50.697 122.589
Stand am 31.12.2022 6.500 0 6.500

[3] Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten sind um Wertberichtigungen für Ausfallrisiken in Höhe von 5.538 EUR (Vorjahr 4.260 EUR) gekürzt.

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Steuerforderungen und abgegrenzte, noch nicht ausbezahlte Fördergelder.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände
in EUR
31.12.2023 31.12.2022
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten 161.929 298.591
Sonstige Vermögensgegenstände 317.713 356.779
479.642 655.370
davon mit Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr 0 0

[4] Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

Der Posten "Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten" setzt sich wie folgt zusammen:

Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten
in EUR
31.12.2023 31.12.2022
Kassenbestand 782 0
Guthaben bei Kreditinstituten 110.900 72.358
Guthaben bei Kreditinstituten - verzinst 3.726.430 0
SWAN Debit-Konto 10.976 0
3.849.089 72.358

[5] Eigenkapital

Die Anzahl der per 31.12.2023 ausgegebenen Anteile der up2parts GmbH beliefen sich auf 222.888 Stück (31.12.2022: 67.909 Stück). Auf jeden Anteil entfällt ein anteiliger Betrag des Stammkapitals von 1 EUR.

Das gezeichnete Kapital wurde vollständig einbezahlt.

Das Eigenkapital enthält ausschüttungsgesperrte Beträge im Sinne des § 268 Abs. 8 HGB in Höhe von 13.230.222 EUR. Die ausschüttungsgesperrten Beträge resultieren aus der Aktivierung selbst erstellter immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens.

[6] Rückstellungen

Zusammensetzung und Entwicklung der Rückstellungen ergibt sich aus der nachfolgenden Übersicht:

Rückstellungen
in EUR
01.01.2023 Verbrauch Auflösung Zuführung 31.12.2023
Urlaubsrückstellungen 64.800 64.800 0 86.730 86.730
Überstundenrückstellung 124.700 124.700 0 57.717 57.717
Jahresabschlußkosten 10.000 10.000 0 58.000 58.000
Sonstige Rückstellungen 38.200 38.200 0 35.445 35.445
237.700 237.700 0 237.892 237.892

Urlaubsrückstände und Überstundenguthaben

Die zurückgestellten Aufwendungen berücksichtigen den bis 31.12.2023 nicht in Anspruch genommenen Urlaub der Mitarbeiter sowie deren Überstundenguthaben.

Jahresabschlusskosten

Die Rückstellung umfasst die Kosten für die Erstellung des Jahresabschlusses der Gesellschaft zum 31.12.2023, die Prüfung des Jahresabschlusses sowie die Erstellung der Betriebssteuererklärungen für das Kalenderjahr 2023.

[7] Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
in EUR
31.12.2023 31.12.2022
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 566.653 1.705.032
566.653 1.705.032
davon mit Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr 0 0

[8] Verbindlichkeiten ggü. Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht

Der Posten enthält ausschließlich Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern.

Restlaufzeit bis zu 1 Jahr (Vorjahr) Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre (Vorjahr) Wert am 31.12.2023 (Vorjahr)
Verbindlichkeiten ggü. Gesellschaftern 0 2.660.985 2.660.985
(6.786.602) (2.049.265) (8.835.867)

Mit Kapitalerhöhung vom 05.09.2023 wurden Gesellschafterdarlehen in Höhe von 8.510.501 EUR in Eigenkapital umgewandelt.

[9] Sonstige Verbindlichkeiten

Eine Aufschlüsselung der sonstigen Verbindlichkeiten ergibt sich aus nachfolgender Tabelle:

Sonstige Verbindlichkeiten
in EUR
31.12.2023 31.12.2022
Verbindlichkeiten aus Steuern 21.898 74.450
Übrige Verbindlichkeiten 17.832 25.964
39.730 100.414
davon mit Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr 0 0

[10] Passiver Rechnungsabgrenzungsposten

Dieser Posten enthält Kundenzahlungen, für den die Leistungen erst eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag erbracht werden.

passiver Rechnungsabgrenzungsposten
in EUR
31.12.2023 31.12.2022
Bereits vereinnahmte Lizenzgebühren 4.500.000 3.000.000
sonstige Abgrenzungen 3.222
4.500.000 3.003.222

3. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

[1] Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse setzen sich aus Erträgen für Provisionen und Lizenzen zusammen.

Für eine sachgerechte Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurden Weiterverrechnungen aus dem Vorjahr in Höhe von 1.000.259 EUR in die Position sonstige betriebliche Erträge umgegliedert.

[2] Erhöhung oder Verminderung des Bestandes in Arbeit befindlicher Aufträge

Die Position enthält die Bestandsveränderung der kundenspezifischen Einwicklungsaufwendungen.

Erhöhung oder Verminderung des Bestandes in Arbeit befindlicher Aufträge
in EUR
31.12.2023 31.12.2022
In Arbeit befindliche Aufträge -900.000 314.990
-900.000 314.990

Im Geschäftsjahr 2023 wurden aktivierte Bestände für kundenspezifische Entwicklung in Höhe von 900.000 EUR ausgebucht.

[3] Andere aktivierte Eigenleistungen

Die aktivierten Eigenleistungen zur Erstellung von immateriellen Vermögensgegenständen beinhalten die im jeweiligen Geschäftsjahr angefallenen Entwicklungskosten, die ausschließlich im Zusammenhang mit selbst geschaffenen Vermögensgegenständen entstanden. Forschungskosten sind weder im aktuellen Geschäftsjahr, noch in der Vorperiode angefallen.

Andere aktivierte Eigenleistungen
in EUR
31.12.2023 31.12.2022
Aktivierte Eigenleistungen 3.564.509 2.356.447
3.564.509 2.356.447

Der Saldo der aktivierten Eigenleistungen des Geschäftsjahres beinhaltet periodenfremde Aufwendungen aus der Ausbuchung von in den Vorjahren 2020-22 über die Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Entwicklungszuschüsse einschließlich der darauf entfallenden Abschreibungseffekte in einer Gesamthöhe von 670.579 EUR. Außerdem enthält der Posten periodenfremde Aufwendungen aus einer Anpassung der angewandten Gemeinkostenzuschläge in Höhe von 75.967 EUR und periodenfremde Erträge aus der nachträglichen Aktivierung von bezogenen Leistungen mit einem Betrag von 158.567 EUR.

[4] Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten:

Sonstige betriebliche Erträge
in EUR
31.12.2023 31.12.2022
Erträge aus Weiterverrechnungen 43 1.000.265
Fördergelder 0 576.671
Erstattung Lohnfortzahlungen 21.696 26.758
Sachbezüge Kfz-Überlassung 39.136 30.291
Übrige Erträge 42.119 27.400
102.993 1.661.385

Analog zu der Minderung der Umsatzerlöse der Vergleichsperiode hat sich der Vorjahressaldo der sonstigen betrieblichen Erträge aufgrund von Ausweisänderung der Erträge aus weiterverrechneten Leistungen erhöht. Die im Vorjahr als sonstiger betrieblicher Ertrag ausgewiesener Betrag für erhaltene Fördergelder in Höhe von 576.671 EUR wurde im Jahr 2023 in laufender Rechnung herstellungskostenmindernd berücksichtigt.

[5] Personalaufwand

Der Personalaufwand beinhaltet:

Personalaufwand
in EUR
31.12.2023 31.12.2022
Löhne und Gehälter 3.020.111 2.884.356
Personalnebenkosten 43.369 222.603
Soziale Abgaben 583.401 550.373
Aufwendungen für die Altersversorgung 10.458 8.938
Berufsgenossenschaft 14.305 11.905
3.671.645 3.678.174

[6] Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:

Sonstige betrieblichen Aufwendungen
in EUR
31.12.2023 31.12.2022
Miete 54.000 175.719
Versicherungen, Beiträge und Abgaben 14.564 14.953
Rechtsberatung, Abschlußkosten 173.632 82.211
Fahrzeugkosten 47.826 38.937
Lizenz- und Wartungskosten 193.909 175.691
Übrige Aufwendungen 319.473 359.822
803.404 847.333

[7] Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Der Posten enthält die ausgezahlten Ertragszinsen für die Geldanlage bei Kreditinstituten.

Zinserträge
in EUR
31.12.2023 31.12.2022
Zinsen und ähnliche Erträge 38.208 0
38.208 0

[8] Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Im Geschäftsjahr wurden Zinsen in Höhe von 3.925 EUR ausbezahlt. Der Restbetrag ist mit Endfälligkeit der Gesellschafterdarlehen zur Zahlung fällig.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen
in EUR
31.12.2023 31.12.2022
Zinsen für Gesellschafterdarlehen 314.519 266.558
Sonstige Zinsaufwendungen 25 0
314.544 266.558

4. Sonstige Angaben

Geschäftsführung, Prokura

Geschäftsführer der Gesellschaft war im Berichtszeitraum Herr Marco Bauer. Der Geschäftsführer ist stets einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Seit dem 05.09.2023 ist als weiterer Geschäftsführer Herr Thomas Krämer bestellt. Er vertritt die Gesellschaft gemäß dem Gesellschaftsvertrag.

Prokuren waren im Berichtszeitraum nicht erteilt.

Arbeitnehmeranzahl

Die durchschnittliche Arbeitnehmeranzahl für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis 31.12.2023 im Sinne des § 267 Abs. 5 HGB betrug 55 Arbeitnehmer. Im Vorjahr waren durchschnittlich 58 Arbeitnehmer bei der Gesellschaft beschäftigt.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum 31.12.2023 bestehen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von 245.812 EUR. Gegenstand der Miet- und Leasingverträge sind vorwiegend Büroräume, Firmenfahrzeuge und Diensträder.

Die Restlaufzeit der zum 31. Dezember 2023 bestehenden Verpflichtungen gliedert sich wie folgt:

Sonstige finanzielle Verpflichtungen
in EUR
31.12.2023
Fällig 2024 73.875
Fällig 2025 54.937
Fällig 2026 54.000
Fällig nach 2027 63.000
Gesamt: 245.812

Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen

Im Dezember 2023 wurden Arbeitsverträge von vier Mitarbeitern der up2parts GmbH aufgelöst und neue Arbeitsverträge mit einem nahestehenden Unternehmen abgeschlossen. In diesem Zusammenhang wurden rückwirkend die bereits an die betroffenen Mitarbeiter ausgezahlten Gehälter für die Monate Januar bis November 2023 von dem nahestehenden Unternehmen erstattet. Im Gegenzug hat die up2parts GmbH in dem gleichen Zeitraum Leistungen mit einem nahestehenden Unternehmen in Höhe von 247.500 EUR bezogen.

Die up2parts GmbH hat Betriebs- und Geschäftsausstattung von einem nahestehenden Unternehmen erworben, die die Gesellschaft zuvor gemietet hat. Der Kaufpreis betrug 119.870 EUR, der Übergang von Nutzen und Lasten erfolgte zum 01.08.2023. Der bestehende Mietvertrag wurde rückwirkend zum 01.01.2023 aufgelöst und die entstandenen Mietaufwendungen in Höhe von 78.438 EUR storniert.

Die Geschäfte fanden jeweils mit Unternehmen, das von dem Management beherrscht wird, statt.

Ereignisse nach dem Abschlussstichtag

Mit notarieller Urkunde vom 27.09.2024 wurden neue Gesellschaftsanteile im Nennwert von 204.610 EUR ausgegeben. Weitere Einlagen in Höhe von 8.536.606 EUR wurden den Kapitalrücklagen zugeführt.

Gezeichnetes Kapital
27.09.2024 31.12.2023
Nennbeträge
in EUR
Quote
%
Nennbeträge
in EUR
Quote
%
BAM Holding GmbH 25.500 6,0% 25.500 11,4%
Dritte AFM Beteiligungs GmbH 72.875 17,0% 46.960 21,1%
Vierte AFM Beteiligungs GmbH 72.875 17,0% 46.960 21,1%
Gildemeister Beteiligungen GmbH 97.092 22,7% 39.786 17,9%
Schaeffler Invest GmbH 79.603 18,6% 31.841 14,3%
Sandvik Holding GmbH 79.603 18,6% 31.841 14,3%
427.548 100,0% 222.888 100,0%

 

Weiden, 18. Dezember 2024

Marco Bauer

Thomas Krämer

Bestätigungsvermerk

Der folgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss. Der vorstehende, zur Offenlegung bestimmte Jahresabschluss macht ggf. von den Offenlegungserleichterungen gemäß § 327 HGB Gebrauch.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Unter der Bedingung, dass der Vorjahresabschluss zum 31. Dezember 2022 in der uns vorliegenden Form festgestellt wird, erteilen wir nachstehenden Bestätigungsvermerk:

An die up2parts GmbH, Weiden in der Oberpfalz

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der up2parts GmbH, Weiden in der Oberpfalz, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der up2parts GmbH, Weiden in der Oberpfalz, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

I. Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

II. Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt

Der Jahresabschluss der up2parts GmbH für das vorherige, am 31. Dezember 2022 endende Geschäftsjahr, der Grundlage für die Vergleichsangaben im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist, wurde nicht geprüft.

III. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

IV. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, 19. Dezember 2024

GKK PARTNERS Audit GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Alexander Streidl, Wirtschaftsprüfer

Andreas Bauer, Wirtschaftsprüfer

Anlagenspiegel (brutto)

Handelsbilanzwert 1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
Anlagenspiegel (brutto)
Wertentwicklung
Buchwert zum Ende der Periode
Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Ende der Periode
Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Anfang der Periode Differenzen zum Endstand Vorperiode
Anlagevermögen 13.368.862,29 14.962.264,53 11.721.025,22 0,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 13.246.273,70 14.801.824,94 11.697.625,22 0,00
Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 12.769.616,26 14.311.219,50 11.088.125,40 0,00
In der Entwicklung befindliche immaterielle Vermögenswerte 460.605,44 460.605,44 579.499,82 0,00
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 16.052,00 30.000,00 30.000,00 0,00
Sachanlagen 122.588,59 160.439,59 23.400,00 0,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 122.588,59 160.439,59 23.400,00 0,00
Handelsbilanzwert 1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
Anlagenspiegel (brutto)
Wertentwicklung
Buchwert zum Ende der Periode
Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Ende der Periode
Zugänge
davon aktivierte Zinsen für Fremdkapital Abgänge Umbuchungen
Anlagevermögen 3.617.450,99 0,00 376.211,68 0,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 3.480.411,40 0,00 376.211,68 0,00
Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 2.831.970,19 0,00 0,00 391.123,91
In der Entwicklung befindliche immaterielle Vermögenswerte 648.441,21 0,00 376.211,68 -391.123,91
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00 0,00 0,00
Sachanlagen 137.039,59 0,00 0,00 0,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 137.039,59 0,00 0,00 0,00
Handelsbilanzwert 1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
Anlagenspiegel (brutto)
Wertentwicklung
Buchwert zum Ende der Periode
Kumulierte Abschreibungen
Abschreibungen, Sonderabschreibungen und sonstige Abzüge der Periode
Kumulierte Abschreibungen zum Anfang der Periode planmäßige Abschreibung
Anlagevermögen 1.593.402,24 1.654.517,40 24.109,00 24.109,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 1.555.551,24 1.637.617,40 3.158,00 3.158,00
Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.541.603,24 1.626.827,40 0,00 0,00
In der Entwicklung befindliche immaterielle Vermögenswerte 0,00 0,00 0,00 0,00
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 13.948,00 10.790,00 3.158,00 3.158,00
Sachanlagen 37.851,00 16.900,00 20.951,00 20.951,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 37.851,00 16.900,00 20.951,00 20.951,00
Handelsbilanzwert 1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
Anlagenspiegel (brutto)
Wertentwicklung
Buchwert zum Ende der Periode
Kumulierte Abschreibungen
Abschreibungen, Sonderabschreibungen und sonstige Abzüge der Periode
außerplanmäßige Abschreibung Sonderabschreibung Herabsetzungsbetrag nach § 7g Abs. 2 EStG AfA nicht zuordenbar
Anlagevermögen 0,00 0,00 0,00 0,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00 0,00 0,00
Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0,00 0,00 0,00
In der Entwicklung befindliche immaterielle Vermögenswerte 0,00 0,00 0,00 0,00
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00 0,00 0,00
Sachanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 0,00 0,00 0,00
Handelsbilanzwert 1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
Anlagenspiegel (brutto)
Wertentwicklung
Buchwert zum Ende der Periode Buchwert zum Ende der Vorperiode
Kumulierte Abschreibungen Zuschreibungen
Erfolgsneutrale Zugänge Erfolgsneutrale Abgänge Umbuchungen
Anlagevermögen -85.224,16 0,00 0,00 0,00 10.066.507,82
Immaterielle Vermögensgegenstände -85.224,16 0,00 0,00 0,00 10.060.007,82
Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte -85.224,16 0,00 0,00 0,00 9.461.298,00
In der Entwicklung befindliche immaterielle Vermögenswerte 0,00 0,00 0,00 0,00 579.499,82
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00 0,00 0,00 19.210,00
Sachanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 6.500,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 0,00 0,00 0,00 6.500,00

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 15.3.2025.

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