Stammdaten

Register
Amtsgericht Offenbach am Main HRB 53871
Eingetragen
28.2.2018
Branche
Großhandel mit elektronischen Bauteilen und TelekommunikationsgerätenGroßhandel mit elektrischen HaushaltsgerätenGroßhandel mit Geräten der Unterhaltungselektronik
Gegenstand
Handel von elektronischen Bauelementen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Ilias Eleftheriadis
seit 28.7.2021
Geschäftsführer
Tilemachos Tseros
seit 28.7.2021
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
Tilemachos Tseros
55.00%
Ilias Eleftheriadis
45.00%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Tilemachos Tseros
13.750 €
55.00%
Ilias Eleftheriadis
11.250 €
45.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

AKTINA CDS GmbH

Dreieich

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

Grundlagen des Unternehmens

Die AKTINA CDS GmbH ist im Handelsregister unter HRB 53871, Amtsgericht Offenbach am Main, eingetragen. Der Gegenstand des Unternehmens ist der Handel mit elektronischen Baukomponenten. Sie unterhält ihren Firmensitz in 63303 Dreieich. Das Unternehmen besteht seit Februar 2018 und hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 37 Angestellte beschäftigt, davon 2 Auszubildende.

Darstellung des Geschäftsverlaufs und der Rahmenbedingungen

Entwicklung der Gesamtwirtschaft in Deutschland in 2023

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. "Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken", sagte Ruth Brand bei der Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland" in Berlin. "Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort", so Brand weiter. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher.

Entwicklung der Branche im abgelaufenen Geschäftsjahr

Halbleiter, oder Chips, sind mikroelektronische Bauteile, die es in den unterschiedlichsten Formen und Ausführungen gibt und die in einer Vielzahl von Anwendungen eingesetzt werden. Halbleiter sind die Grundlage für Technologien wie Computer, Elektroautos, 5G, Internet der Dinge und künstliche Intelligenz. In einer zunehmend digitalen Welt sind wir auf immer leistungsfähigere Chips angewiesen.

Die Halbleiterbranche ist im vergangenen Jahr nach Daten des Marktforschers Gartner deutlich geschrumpft. "Zwar bewegte sich die Halbleiterindustrie 2023 wieder in ihrem Zyklus, doch war es ein schwieriges Jahr für den Markt", erklärte Gartner-Analyst Alan Priestley. "Der Umsatz mit Speicherchips verzeichnete einen seiner schlimmsten Rückgänge in der Geschichte", sagte Priestley. Die Erlöse sanken demnach um 11,1 Prozent auf 533 Milliarden Dollar. Die schwache Nachfrage habe mehrere Halbleiterhersteller belastet. So hätten nur neun der 25 größten Produzenten ein Umsatzwachstum verbucht. Zehn von ihnen verzeichneten dagegen zweistellige Rückgänge. Insgesamt gingen Gartner zufolge die Erlöse der 25 größten Halbleiterhersteller - entsprechend 74,4 Prozent des Marktes - um 14,1 Prozent zurück.

Marktumfeld

Die weltweite Nachfrage nach Chips ist hoch (WSTS, 2023). Für 2024 wird geschätzt, dass das Marktvolumen bei rund 588 Milliarden USD (rund 541 Milliarden Euro) liegen wird. Auf Nord- und Südamerika entfallen etwa 162 Milliarden USD (27,5 Prozent), auf Europa etwa 59 Milliarden USD (10 Prozent), auf Japan rund 49 Milliarden USD (8 Prozent) und auf den Asien-Pazifik-Raum (insbesondere China, Südkorea und Taiwan) 317 Milliarden USD (54 Prozent). Im Jahr 2022 war das Marktvolumen mit rund 574 Milliarden USD noch niedriger. Davon entfielen auf Nord- und Südamerika rund 25 Prozent, auf Europa rund 9,5 Prozent, Japan mehr als 8 und auf die Region Asien-Pazifik rund 58 Prozent. Im Vergleich zu 2022 wird somit für 2024 ein leichtes Wachstum der Bedeutung von Nord- und Südamerika erwartet, während der Markt in der Region Asien-Pazifik leicht an Bedeutung verliert. Europa blieb anteilig nahezu identisch. Klar wird anhand dieser Daten, dass das wesentliche Geschäft im Zukunftsmarkt für Chips in Amerika und Asien stattfindet. Vor diesem Hintergrund strebt die EU bis 2030 laut Chips Act an, den europäischen Anteil an der Chip-Produktion auf 20 Prozent zu verdoppeln (Europäische Kommission, 2024).

Entwicklung der AKTINA CDS GmbH im abgelaufenen Geschäftsjahr

Mit einem Umsatz von gut EUR 24 Mio. im Jahr 2023 erzielte das Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr (rd. EUR 124 Mio.) einen deutlichen Rückgang der Umsatzerlöse um 80%. Dies resultierte im Wesentlichen aus dem inzwischen abgeschwächten Chipmangel, von dem das Unternehmen in 2023 dennoch profitierte und einen Jahresüberschuss von rd. EUR 2,3 Mio. erzielen konnte, auch wenn unsere Prognose nicht erreicht wurde.

Vermögenslage

Die Sachanlagen erhöhten sich im Jahr 2023 von TEUR 358 auf TEUR 610. Die Investitionen betrafen im Wesentlichen technische Ausstattung zur Qualitätssicherung und Fahrzeuge. Erstmals in 2023 werden unter den Finanzanlagen Wertpapiere in Höhe von TEUR 4.959 ausgewiesen.

Im Bereich des Umlaufvermögens verringerten sich die Vorräte von TEUR 878 auf TEUR 540. Aufgrund des stark reduzierten Geschäftsvolumens gingen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 14.415 im Jahr 2022 auf TEUR 720 im Jahr 2023 stark zurück. Die Forderungen gegen Gesellschafter erhöhten sich nur geringfügig um TEUR 5 auf TEUR 628. Die sonstigen Vermögensgegenstände verringerten sich von TEUR 1.265 in 2022 auf TEUR 518 im Jahr 2023. Die flüssigen Mittel gingen von TEUR 21.996 auf TEUR 13.986 zurück, wobei rd. EUR 5 Mio. in Wertpapiere des Anlagevermögens umgeschichtet wurden.

Aufgrund der dargestellten Faktoren, insbesondere der geringeren Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Bankguthaben, verringerte sich die Bilanzsumme der Gesellschaft um TEUR 17.571 von TEUR 39.544 im Jahr 2022 auf TEUR 21.973 im Jahr 2023.

Auf der Passivseite verringerten sich die Rückstellungen im Wesentlichen aufgrund des Wegfalls der Steuerrückstellungen. Die sonstigen Rückstellungen reduzierten sich auf TEUR 639, im Wesentlichen aufgrund geringerer Rückstellungen für Personalprovisionen und Gewährleistung wegen des geringeren Geschäftsvolumens. Die Verbindlichkeiten verringerten sich wiederum im Zusammenhang mit dem reduziertem Geschäftsvolumen um TEUR 4.023 auf TEUR 532 in 2023. Das Eigenkapital reduzierte sich von TEUR 24.883 um TEUR 4.084 auf TEUR 20.799. Die Eigenkapitalquote erhöht sich aufgrund der stark gesunkenen Bilanzsumme von rd. 63% auf rd. 95%.

Finanzlage

Die Finanzlage des Unternehmens ist solide und das Unternehmen hat keine Kreditverbindlichkeiten gegenüber Banken. Bankguthaben bestehen in Höhe von TEUR 13.986. Das Eigenkapital beträgt TEUR 20.799 zum 31.12.2023. Die Liquidität des Unternehmens ist sowohl im kurzfristigen als auch im langfristigen Bereich sehr gut. Die jederzeitige Zahlungsfähigkeit ist gegeben.

Ertragslage

Der Gesamtumsatz verringerte sich gegenüber dem Vorjahr in besonderem Maße um TEUR 99.238 auf TEUR 24.578. Verantwortlich dafür sind neben den im Vorfeld erwähnten Entwicklungen in der Chip-Branche auch internationale Verlagerungen von wichtigen Kunden. Darüber hinaus waren wir betroffen von negativen wirtschaftlichen Entwicklungen bei einigen Kunden.

Das Betriebsergebnis hat sich dadurch gegenüber dem Vorjahr von rd. EUR 34 Mio. auf rd. EUR 3 Mio. deutlich reduziert. Im Ergebnis konnte das Geschäftsjahr 2023 dennoch mit einem Jahresüberschuss von TEUR 2.261 abgeschlossen werden, was auch auf unsere flexible Kostenstruktur zurückzuführen ist.

Die wirtschaftliche Lage des Unternehmens für 2023 kann insgesamt als gut bezeichnet werden.

Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken

Prognose

Seit Anfang des Jahres 2024 zeigt der Weltmarkt eine tendenzielle Abflachung um ca. 35-40%.

Für 2024 rechnen wir nochmals mit einem deutlich geringeren Umsatz als in 2023. Dies ist vor allem auf die Stabilisierung der globalen Lieferketten und überfüllte Lager aufgrund überteuerter Panikkäufe im Jahr 2022 zurückzuführen. Auf Basis der vorliegenden Daten rechnet das Unternehmen mit einem Umsatz in 2024 von nur noch ca. EUR 7 Mio. und einem Jahresfehlbetrag von ca. EUR -1 Mio. Für 2025 schätzen wir unsere Umsatzerlöse auf ca. EUR 10 Mio. bei einer wieder positiven Ertragslage. Aufgrund unserer variablen Kostenstruktur wird die Ertragslage für 2025 trotz der starken Umsatzrückgänge positiv erwartet. Aufgrund der unsicheren politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ist eine genauere Prognose zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht möglich.

Chancen

Da wir unsere Zuverlässigkeit gegenüber unseren Kunden erfolgreich unter Beweis gestellt haben, sehen wir die wesentliche Chance, eine weitere Vertiefung der Zusammenarbeit durchaus als gegeben. Darüber hinaus stellt das vorhandene Lieferantennetzwerk, das uns während der letzten Jahre enorm geholfen hat, einen wichtigen Wettbewerbsvorteil gegenüber Konkurrenten aus der Branche dar. Dieses Netzwerk wird ständig gepflegt und erweitert, sodass wir in der Lage sind, Marktchancen immer positiv auszunutzen.

Risiken

Wir sind gesetzlich verpflichtet, auf wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung, die bestandsgefährdende oder wesentliche Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben können, hinzuweisen.

Zur Identifikation und Bewertung wesentlicher Risiken haben wir ein Kontroll- und Risikomanagementsystem als Bestandteil der Unternehmensplanung implementiert. Dieses System wird zur Anpassung an neue Erkenntnisse fortlaufend weiterentwickelt.

Grundsätzliche Ertragsrisiken sehen wir in Konjunktur- und Markteinflüssen sowie in der Preispolitik des Wettbewerbs. Angesichts dessen lässt sich eine künftige Beeinträchtigung der Ergebnissituation nicht ausschließen.

Alle uns bekannten wesentlichen Risiken sind nach derzeitigem Erkenntnisstand durch die im Folgenden beschriebenen Maßnahmen ausreichend abgedeckt:

Mitarbeiter-Fluktuation ist ein zentrales Thema unseres Risikomanagementsystems. Aus diesem Grund versucht die Gesellschaft durch verschiedene Benefit-Programme für Mitarbeiter ein besseres Arbeitsklima zu schaffen, sodass die Bindung des Mitarbeiters an die Firma sowie ihre "Loyalität" gestärkt wird.

Sehr wichtig ist auch die ständige Verbesserung der Qualitätssicherung in der Firma. Durch ständige Investitionen im Bereich Qualitätssicherung als auch durch Verstärkung der Abteilung Qualitätssicherung -sowie was das Personal als auch was die Laborausstattung angeht-, versucht die Firma die diesbezüglichen Risiken zu minimieren. Ergänzend und immer auf Wunsch von Kunden kooperieren wir auch mit renommierten externen Laboren, die auch stichprobenweise in unserem Auftrag entsprechende Qualitätskontrollen durchführen. Darüber hinaus und durch den Abschluss von speziellen Versicherungen wird versucht, eine zusätzliche Risikodeckung zu schaffen.

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 5.568.720,69 359.256,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 264,00 898,00
II. Sachanlagen 609.877,00 358.358,00
1. technische Anlagen und Maschinen 271.886,00 159.929,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 336.716,00 198.429,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.275,00 0,00
III. Finanzanlagen 4.958.579,69
B. Umlaufvermögen 16.391.293,16 39.176.380,14
I. Vorräte 540.177,89 877.830,21
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.865.501,20 16.302.303,44
1. Forderungen gegen Gesellschafter 627.702,88 622.721,11
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 627.702,88 622.721,11
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.237.798,32 15.679.582,33
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 33.467,70 33.467,70
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 13.985.614,07 21.996.246,49
C. Rechnungsabgrenzungsposten 12.727,66 8.126,94
Summe Aktiva 21.972.741,51 39.543.763,08

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 20.799.015,97 24.883.428,67
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Bilanzgewinn 20.774.015,97 24.858.428,67
davon Gewinnvortrag 18.513.428,67 1.487.167,01
B. Rückstellungen 639.285,38 10.089.126,03
C. Verbindlichkeiten 532.472,69 4.555.327,69
1. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.204,63 3.535,10
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.204,63 3.535,10
2. sonstige Verbindlichkeiten 531.268,06 4.551.792,59
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 531.268,06 4.551.792,59
D. Passive latente Steuern 1.967,47 15.880,69
Summe Passiva 21.972.741,51 39.543.763,08

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 9.165.375,74 44.870.905,00
2. Personalaufwand 4.037.269,51 9.078.152,99
a) Löhne und Gehälter 3.633.840,51 8.656.946,72
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 403.429,00 421.206,27
davon für Altersversorgung 12.201,37 13.393,61
3. Abschreibungen 95.151,74 59.852,35
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 95.151,74 59.852,35
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.985.523,88 2.939.345,31
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 483.601,20 1.485.686,91
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 27.701,39
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 125.868,40 2.721,11
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 1.278,98
davon außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen 1.278,98
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 4.407,00 1.273,13
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 933.456,91 9.422.917,67
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 13.913,22 9.009,42
10. Ergebnis nach Steuern 2.261.857,51 23.372.084,66
11. sonstige Steuern 1.270,21 823,00
12. Jahresüberschuss 2.260.587,30 23.371.261,66
13. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 18.513.428,67 1.487.167,01
14. Bilanzgewinn 20.774.015,97 24.858.428,67

Anhang

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.902,82 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 1.902,82 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 175.787,60 142.728,14 0,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 300.442,77 211.488,60 13.094,98
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 1.275,00 0,00
Summe Sachanlagen 476.230,37 355.491,74 13.094,98
III. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 5.010.598,00 50.739,33
Summe Finanzanlagen 0,00 5.010.598,00 50.739,33
Summe Anlagevermögen 478.133,19 5.366.089,74 63.834,31
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 1.902,82
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 1.902,82
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 0,00 318.515,74
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 498.836,39
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 1.275,00
Summe Sachanlagen 0,00 818.627,13
III. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 4.959.858,67
Summe Finanzanlagen 0,00 4.959.858,67
Summe Anlagevermögen 0,00 5.780.388,62
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.004,82 634,00 0,00 0,00 1.638,82
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 1.004,82 634,00 0,00 0,00 1.638,82
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 15.858,60 30.771,14 0,00 0,00 46.629,74
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 102.013,77 63.746,60 3.639,98 0,00 162.120,39
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 117.872,37 94.517,74 3.639,98 0,00 208.750,13
III. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 1.278,98 0,00 0,00 1.278,98
Summe Finanzanlagen 0,00 1.278,98 0,00 0,00 1.278,98
Summe Anlagevermögen 118.877,19 96.430,72 3.639,98 0,00 211.667,93
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 264,00 898,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 264,00 898,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 0,00 271.886,00 159.929,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 336.716,00 198.429,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 1.275,00 0,00
Summe Sachanlagen 0,00 609.877,00 358.358,00
III. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 4.958.579,69 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 4.958.579,69 0,00
Summe Anlagevermögen 0,00 5.568.720,69 359.256,00

Anhang

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: AKTINA CDS GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Dreieich
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Offenbach am Main
Register-Nr.: HRB 53871

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Die Bilanz wurde gemäß § 265 Abs. 5 Satz 2 HGB, § 42 Abs. 3 GmbHG um die Posten "Forderungen gegen Gesellschafter" und "Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter" erweitert.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten angesetzt. Außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert wegen voraussichtlich dauernder Wertminderung beziehungsweise Zuschreibungen auf den höheren Börsenkurs bis höchstens zu den Anschaffungskosten werden, falls erforderlich, vorgenommen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Dem allgemeinen Ausfall-/Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Die flüssigen Mittel sind zu Nennwerten angesetzt.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Sie sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Latente Steuern werden grundsätzlich für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sowie für steuerliche Verlustvorträge ermittelt. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt.

Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens und die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagengitter zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Der Betrag der Forderungen gegen Gesellschafter mit einer Restlaufzeit bis ein Jahr beträgt 627.702,88 EUR (Vorjahr: 622.721,11 EUR).

Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr beträgt 33.467,70 EUR (Vorjahr: 33.467,70 EUR).

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Personalkosten (349.202,38 EUR) und Gewährleistung (121.813,00 EUR).

Die Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Der Saldo der passiven latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt 1.967,47 EUR und hat sich im Geschäftsjahr 2023 um 13.913,22 EUR abgebaut.

Sonstige Angaben

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 460.163,17 EUR sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigen Arbeitnehmer beträgt 35 , wobei 33 Arbeitnehmer in der Auftragsabwicklung/Vertrieb und 2 Arbeitnehmer in der Verwaltung sind.

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch die Herren Tilemachos Tseros (CEO) und Ilias Eleftheriadis (CFO) geführt.

Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleibt wegen der Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB. Beide Geschäftsführer haben im Geschäftsjahr 2022 jeweils ein Darlehen in Höhe von 310.000,00 EUR mit einer Laufzeit bis zum 31.12.2024 erhalten. Der Zinssatz beträgt 0,8 %.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten (§ 285 Nr. 33 HGB).

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von 2.260.587,30 EUR auf neue Rechnung vorzutragen.

sonstige Berichtsbestandteile

 

Dreieich, den 20.12.2024

gez.

T. Tseros

und

I. Eleftheriadis

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 22.01.2025 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung erteilen wir dem Jahresabschluss zum 31.12.2023 der AKTINA CDS GmbH, Dreieich, den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die AKTINA CDS GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der AKTINA CDS GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AKTINA CDS GmbH für das Geschäftsjahr 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 30.12.2024

W+ST FRANKFURT GMBH
WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT

Frank Waldmann, Wirtschaftsprüfer

Dr. Karsten Hövermann, Wirtschaftsprüfer

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