Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 91068
Eingetragen
24.5.2011
Branche
Großhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehörEinzelhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehörTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehör
Gegenstand
Vertrieb, Handel und die Reparatur von und an Automobilen, Ersatzteilen, Automobilzubehör und verwandten Erzeugnissen.

Historie

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Management

NameRolle
Andrew Skey
seit 28.1.2022
Geschäftsführer
Benjamin Genic
seit 12.2.2019
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

99.00% identifiziert1.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Rainer Karl-Heinz DörrDörr Group GmbH
99.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
MW Beteiligungen GmbH Schemmerhofen
1.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
150.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Dörr Automotive GmbH

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015

Lagebericht FüR DAS GESCHäFTSJAHR 2015

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Wir sind McLaren Vertragshändler in Deutschland, mit Hauptsitz in Frankfurt sowie Zweigniederlassungen in München und Stuttgart.

2. Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft tätigt keine Produktentwicklungen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Im Jahr 2015 fiel das Wirtschaftswachstum in Deutschland mit 1,7% europaweit vergleichsweise kräftig aus. Die deutsche Wirtschaft konnte sich in einem schwierigen weltwirtschaftlichen Umfeld vor allem durch einen Anstieg der Binnennachfrage behaupten.

Der Kfz.-Markt in Deutschland verzeichnet für das Jahr ein Plus von 5,6% bei den Neuzulassungen. Das Sportwagensegment in Deutschland legte im Jahr 2015 deutlich zu und erreichte ein Wachstum von 12,4%.

2. Geschäftsverlauf

Die Kapazitäten unserer Gesellschaft waren während des gesamten Geschäftsjahres 2015 ausgelastet, die Auftragslage sehr stabil. Die Gesellschaft verzeichnet ein starkes Wachstum, was auch 2015 zu organisatorischen Problemen geführt hat. Diese wurden 2016 angegangen und im Wesentlichen bereinigt.

Insgesamt verzeichneten wir für das Geschäftsjahr 2015 einen sehr erfreulichen Geschäftsverlauf. Die Umsatzerlöse konnten von T€ 21.802 im Vorjahr um T€ 6.930 auf T€ 28.732 im Berichtsjahr gesteigert werden. Dies liegt mit 31,79 % deutlich über dem Branchenwachstum.

Die Marke McLaren als Sportwagenmarke in Deutschland wird immer bekannter. Dies geschieht insbesondere durch Autotests in Fachpresse und Fernsehen. Daneben durch neue Modelle, die sich preislich auf dem Niveau von Porsche bewegen werden.

3. Lage der Gesellschaft

a. Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist insbesondere aufgrund des Anstiegs von Kundenanzahlungen für Sondermodelle sowie der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von T€ 13.271 im Vorjahr um T€ 3.330 auf T€ 16.601 im Berichtsjahr angestiegen.

Das Anlagevermögen ist durch die Investition in Werkstatt und Vorführwagen um T€ 464 angestiegen. Den Investitionen von T€ 1.603 bei Abgängen von T€ 1.023 (Vorführwagen) standen planmäßige Abschreibungen von T€ 192 gegenüber.

Die Vorräte sind - wie bei einem Handelsunternehmen üblich - sehr hoch. Sie betragen T€ 10.335 (Vj. T€ 9.169) und machen 62,3% (Vj. 69,1%) der Bilanzsumme aus.

Das bilanzielle Eigenkapital ist von T€ 373 auf T€ 679 angestiegen. Der Anstieg von T€ 306 resultiert aus der Thesaurierung des Jahresüberschusses 2015 von T€ 306. Die Eigenkapitalquote beträgt 4,1% (Vj. 2,8%).

Aufgrund der Vereinnahmung von Anzahlungen sind die Bankdarlehen zur Vorfinanzierung der Verkaufsfahrzeuge (Vorräte) zurückgegangen. Sie betragen am Bilanzstichtag T€ 6.554 (Vj. T€ 8.702).

Die Gesellschafter haben - ebenfalls zur Finanzierung des Unternehmenswachstums - weitere Darlehen gegeben. Sie betragen am Bilanzstichtag T€ 2.789 (Vj. T€ 2.405).

b. Ertragslage

Die Umsatzerlöse haben sich gegenüber dem Vorjahr von T€ 21.802 um T€ 6.930 auf T€ 28.732 erhöht. Gleichzeitig ist der Bestand an teilfertigen Leistungen um T€ 26 zurückgegangen. Dies führte insgesamt zu einer Erhöhung der Gesamtleistung um T€ 7.143 auf T€ 28.706 (Vorjahr T€ 21.563).

Die Aufwendungen für Waren (Verkaufsfahrzeuge), Material und Leistungen sind entsprechend der Umsatzentwicklung um T€ 6.288 gestiegen. Die Materialaufwandsquote beträgt 88,0% und hat sich gegenüber dem Vorjahr (88,0%) nicht verändert.

Der Rohertrag (Gesamtleistung ./. Materialaufwand) ist von T€ 2.589 im Vorjahr um T€ 855 auf T€ 3.444 im Berichtsjahr angestiegen. Die Rohertragsmarge beträgt unverändert 12,0% (Vj. 12,0%).

Die Personalaufwendungen sind mit T€ 1.225 um T€ 434 gegenüber dem Vorjahr (T€ 791) angestiegen. Auch die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich in Folge des gestiegenen Geschäftsvolumens erhöht. Sie betragen T€ 1.378 (Vj. T€ 1.254).

Das Betriebsergebnis konnte um T€ 344 gesteigert werden und beträgt T€ 859 gegenüber T€ 515 im Vorjahr.

Das negative Zinsergebnis beträgt T€ 358 (Vj. T€ 340).

Nach Ertragsteuern ergibt sich somit ein Jahresüberschuss von T€ 306 (Vj. T€ 98).

c. Finanzlage

Die flüssigen Mittel betragen zum Bilanzstichtag T€ 50 (Vorjahr T€ 7).

Die Bankdarlehen zur Finanzierung des Warenbestandes (Verkaufsfahrzeuge) betragen T€ 6.554 (Vj. T€ 8.702).

Der Cash-Flow aus Jahresüberschuss und Abschreibungen beträgt T€ 498 (Vj. T€ 306).

Zur Finanzierung des Wachstums haben die Gesellschafter Darlehen in Höhe von T€ 2.789 (Vj. T€ 2.405) gewährt.

Die Liquiditätslage ist weiterhin nicht zufriedenstellend. Die Gesellschaft kann jedoch aufgrund ausreichender Banklinien sowie Gesellschafterdarlehen ihren Zahlungsverpflichtungen jederzeit fristgerecht nachkommen.

III. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Branchenspezifische Risiken

Der bix Geschäftsklimaindex für den Kfz.-Einzelhandel entwickelt sich für 2016 und 2017 ausgesprochen positiv. Das Geschäft mit Supersportwagen ist weiterhin ansteigend. Allerdings ist der Markt sehr klein, so dass eine Prognose von keinem Hersteller in diesem Bereich erfolgt.

Derzeit spiegeln alle Verkaufszahlen der Hersteller ein positives Marktumfeld wider. Vor diesem Hintergrund sowie aufgrund zahlreicher positiver Signale unserer Bestandskunden und einem realistischen Umsatzpotenzial neuer Kunden sehen wir gute Chancen 2016 bei einem um ca. 45% gestiegenem Umsatz unser Ergebnis entsprechend zu steigern.

Wesentliche Risiken, neben der bereits im Geschäftsmodell angelegten Abhängigkeit von dem Vertragspartner McLaren, die den Bestand der Gesellschaft gefährden oder ihre Entwicklung wesentlich negativ beeinträchtigen könnten, bestehen unseres Erachtens nicht.

Ertragsorientierte Risiken

Da die Marke McLaren ihren Bekanntheitsgrad steigern konnte und unsere Leistungen regional abgesichert sind, gehen wir davon aus, dass unsere leistungswirtschaftlichen Risiken eher gesunken sind.

Weiterhin gehen wir davon aus, dass Marktanteile McLarens im Bereich des Supersportwagenmarktes mittelfristig insbesondere aufgrund neuer Modelle (540er Reihe), die preislich niedriger angesetzt sind, noch ausgedehnt werden können. Problematisch für unser Wachstum ist weiterhin die Eigenkapitalschwäche.

2. Chancenbericht

Insbesondere die Einführung neuer Modelle der Marke McLaren und ihrer starken Exklusivität (kleine Stückzahlen), sowie die Marketingaktivitäten durch unser Haus werden zu einer Ausweitung unseres Geschäftes führen.

3. Gesamtaussage

Die wirtschaftliche Situation in unserer Branche und unserem Geschäftsbereich, Süddeutschland, ist weiterhin positiv zu beurteilen. Wir gehen daher auch für die Jahre 2016 und 2017 von einem Ergebnis auf deutlich gesteigertem Niveau für unsere Gesellschaft aus.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen und bonitätsstarken Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Fahrzeuge, neu und gebraucht, werden nur gegen vorherige Zahlung des Kaufpreises ausgeliefert. Ein Ausfallrisiko besteht ausschließlich bei Werkstattrechnungen. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele bedient. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft über Gesellschafter- und Bankdarlehen sowie mittels Lieferantenkrediten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen des Unternehmens besteht eine konservative Risikopolitik. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Soweit Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

 

Frankfurt am Main, 17.03.2017

Rainer Dörr, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2015
EUR
31.12.2014
EUR
A. Anlagevermögen 2.343.066,56 1.878.889,72
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 71.404,00 93.829,00
1. Geschäfts- oder Firmenwert 70.776,00 92.553,00
2. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 628,00 1.276,00
II. Sachanlagen 2.271.662,56 1.785.060,72
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 451.228,00 523.283,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.820.434,56 1.261.777,72
B. Umlaufvermögen 14.220.542,25 11.322.110,80
I. Vorräte 10.334.602,85 9.169.054,62
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.835.463,77 2.145.458,44
1. sonstige Vermögensgegenstände 3.835.463,77 2.145.458,44
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 50.475,63 7.597,74
C. Rechnungsabgrenzungsposten 37.620,93 65.664,10
Bilanzsumme, Summe Aktiva 16.601.229,74 13.266.664,62

Passiva

   
  31.12.2015
EUR
31.12.2014
EUR
A. Eigenkapital 679.742,08 373.386,64
I. gezeichnetes Kapital 150.000,00 150.000,00
II. Bilanzgewinn 529.742,08 223.386,64
B. Rückstellungen 204.593,49 68.769,80
C. Verbindlichkeiten 15.716.894,17 12.824.508,18
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.553.759,40 8.701.912,78
2. sonstige Verbindlichkeiten 9.163.134,77 4.122.595,40
Bilanzsumme, Summe Passiva 16.601.229,74 13.266.664,62

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2015 - 31.12.2015
EUR
1.1.2014 - 31.12.2014
EUR
1. Rohergebnis 3.660.446,88 2.773.808,15
2. Personalaufwand 1.224.992,63 790.912,90
a) Löhne und Gehälter 1.072.467,32 693.464,87
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 152.525,31 97.448,03
davon für Altersversorgung 8.840,54 5.816,37
3. Abschreibungen 191.821,99 208.200,98
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 191.821,99 208.200,98
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.378.260,70 1.254.098,65
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 0,00 538,43
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 16.663,47 62,61
davon aus verbundenen Unternehmen 0,00 62,59
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 375.103,99 340.321,13
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 506.931,04 180.337,10
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag 194.476,27 76.600,12
9. sonstige Steuern 6.099,33 5.663,00
10. Jahresüberschuss 306.355,44 98.073,98

Ergebnisverwendung

1.1.2015 - 31.12.2015
EUR
1.1.2014 - 31.12.2014
EUR
10. Jahresüberschuss 306.355,44 98.073,98
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 223.386,64 125.312,66
12. Bilanzgewinn 529.742,08 223.386,64

ANHANG FüR DAS GESCHäFTSJAHR 2015

I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Dörr Automotive GmbH, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr 2015 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

II. Bilanzierung und Bewertung einschließlich steuerrechtlicher Maßnahmen

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Form des Jahresabschlusses ist gegenüber dem Vorjahr unverändert. Die Posten der Bilanz nun der Gewinn- und Verlustrechnung sind mit denen des Vorjahres vergleichbar.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände und die flüssigen Mittel sind zu Nennwerten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem darstellen.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und wurden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt.

III. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Brutto-Anlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel (Anlage I/4) zu entnehmen.

Geschäftsjahresabschreibung

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Angabe zu Forderungen

Im Berichtsjahr bestehen Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr in Höhe von € 729.881,67 (Vj. T€ 87).

Forderungsspiegel zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2015 31.12.2015
T€
kleiner 1 Jahr
T€
größer 1 Jahr
T€
aus Lieferungen und Leistungen 2.419,5 2.419,5 0,0
Sonstige Vermögensgegenstände 1.416,0 1.416,0 0,0
Summe 3.835,5 3.835,5 0,0

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Jahresabschluss- und Prüfungskosten von T€ 47 (Vj. T€ 21) sowie Gewährleistungen von T€ 14 (Vj. T€ 10).

Angabe zu Verbindlichkeiten

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt T€ 12.928 (Vj. T€ 9.802).

Verbindlichkeitsspiegel zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2015 31.12.2015
T€
kleiner 1 J.
T€
1 bis 5 J.
T€
größer 5 J.
T€
gegenüber Kreditinstituten 6.553,8 6.552,8 0,0 0,0
(Vorjahr) (8.080,2) (8.080,2) (0,0) (0,0)
erhaltene Anzahlungen 2.400,4 2.400,4 0,0 0,0
(Vorjahr) (0,0) (0,0) (0,0) (0,0)
aus Lieferungen und Leistungen 1.599,6 1.599,6 0,0 0,0
(Vorjahr) (1.244,8) (1.244,8) (0,0) (0,0)
gegenüber Gesellschaftern 2.788,8 0,0 2.788,8 0,0
(Vorjahr) (2.405,2) (0,0) (2.405,2) (0,0)
sonstige Verbindlichkeiten 2.374,4 2.375,2 0,0 0,0
(Vorjahr) (472,6) (472,6) (0,0) (0,0)
Summe 15.717,0 12.927,9 2.788,8 0,0
(Vorjahr) (12.829,2) (9.797,6) (2.405,2) (0,0)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind sämtlich durch Eigentumsvorbehalt an den finanzierten Autos besichert.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus Immobilienmietverträgen bestehen Verpflichtungen in Höhe von T€ 988

Steuern vom Einkommen und Ertrag

Die Steuern betreffen ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

Gewinn-/Verlustvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung

Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von Euro 223.386,64 einbezogen.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, den Jahresüberschuss vollständig auf neue Rechnung vorzutragen.

IV. Sonstige Pflichtangaben

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Name ausgeübter Beruf Vertretungsbefugnis
Herrn Rainer Dörr, Butzbach Kaufmann Einzelvertretungsberechtigt

und von §181 BGB befreit

Vergütungen der Geschäftsführer

Auf die Angabe der Bezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet

Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Gegenüber den Gesellschaftern und den Gesellschaftern der Muttergesellschaft Dörr Group GmbH bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten (§ 42 Abs. 3 GmbHG):

Sachverhalte Betrag
Forderungen gegen die Muttergesellschaft 27.035,92
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern der Muttergesellschaft 2.788.844,77

Die Angaben beinhalten nicht diejenigen Beträge, die den Geschäftsführern zuzurechnen sind.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 7
Angestellte 9
leitende Angestellte 4
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt: 20

Honorar des Abschlussprüfers

Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt € 14.000,00 (ohne die gesetzliche Umsatzsteuer) (Vj. € 12.79,59) und betrifft ausschließlich die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2015.

An Mitglieder des Geschäftsführungsorgans gewährte Vorschüsse und Kredite

Am Bilanzstichtag bestanden folgende Forderungen aus Krediten:

Summe
Davon im Geschäftsjahr zurückgezahlt
Zinssatz
%
Restlaufzeit Jahre
Geschäftsführung 16.357,00 0,00 3,00 kleiner 1 Jahr
  (Vj. € 0,00)      

 

Frankfurt am Main, 17.03.2017

Rainer Dörr, Geschäftsführer

Sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 28.10.2016 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Dörr Automotive GmbH, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Berlin, 20.03.2017

KWP REVISION GMBH
WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT

ppa. Dr. Alexander Jacobi, Wirtschaftsprüfer

Michael Kleber, Wirtschaftsprüfer

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