lindaro GmbH
Selbe AdresseEinzelhandel mit Wohnmöbeln
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marco Tölle seit 28.1.2022 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MCA furniture GmbHSchieder-SchwalenbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Bilanz zum 31. Dezember 2022Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022
Anhang für das Geschäftsjahr 2022I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Firma der Gesellschaft lautet MCA furniture GmbH. Sitz der Gesellschaft ist Schieder-Schwalenberg. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Lemgo unter B 6392 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Der Jahresabschluss 2022 wurde grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze nach den für große Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB geltenden Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 242 - 256 a, 264 - 288 HGB) und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aus dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 wurden unverändert übernommen. Ebenso wurden die Vermögensgegenstände zum 1. Januar 2022 aus der Bilanz des Vorjahres vollständig übernommen. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Bei der Bemessung der Nutzungsdauer wird auf die betriebliche Erfahrung abgestellt. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Anschaffungskosten beinhalten die nach den handelsrechtlichen Vorschriften aktivierungspflichtigen Beträge. Bei der Bemessung der Nutzungsdauer wird auf betriebliche Erfahrungen abgestellt, die sich weitgehend mit den Angaben in den steuerlichen AfA-Tabellen decken. Für geringwertige Anlagegüter wird § 6 Abs. 2 EStG angewendet. Die Finanzanlagen betreffen Genossenschaftsanteile. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Vorräte werden zu aktivierungspflichtigen Anschaffungskosten bewertet. Es wird die Durchschnittsmethode angewendet. Bestandsrisiken werden durch entsprechende Wertberichtigungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bewertet. Erkennbare Risiken werden durch aktivisch abgesetzte Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko wurde eine angemessene Pauschalwertberichtigung gebildet. Bei den Rechnungsabgrenzungsposten handelt es sich um Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Passivierungspflichtige Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen ausgewiesen. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung wurden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs bei Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr am Tage des Geschäftsvorfalls bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, wurde dieser angesetzt. IV. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich wie folgt:
2. sonstige Vermögensgegenstände Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden Steuererstattungsansprüche, die rechtlich erst nach dem Abschlussstichtag entstehen, in Höhe von 352 T€ ausgewiesen. 3. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
4. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Am Bilanzstichtag bestanden keine angabepflichtigen Haftungsverhältnisse. Sonstige finanzielle Verpflichtungen i. S. v. § 285 Nr. 3 a HGB bestanden am Bilanzstichtag aus langfristigen Miet- und Leasingverträgen in Höhe von 3.339 T€. Davon sind innerhalb des folgenden Jahres 2.420 T€ fällig. 5. Finanzinstrumente Es wurden im Einzelnen folgende Bewertungseinheiten gebildet:
Die Abbildung der wirksamen Teile der gebildeten Bewertungseinheit erfolgte nach der Einfrierungsmethode. Die Kurssicherungsgeschäfte beziehen sich auf unrealisierte Grundgeschäfte, welche auf Grundlage von internen Planungsprozessen und historischen Daten hinreichend quantifiziert sind und in Zukunft mit einer hohen Wahrscheinlichkeit eintreten (Volumen des Sicherungsinstruments: 6,0 Mio. $). Der Marktwert des Derivats beträgt zum 31. Dezember 2022 rund -18 T€. Er wurde unter Anwendung anerkannter mathematischer Verfahren auf der Basis der zum Berechnungszeitpunkt vorliegenden Marktdaten ermittelt. V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt auf:
VI. Sonstige Angaben Während des Geschäftsjahres 2022 waren durchschnittlich beschäftigt:
Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2022: Herr Christian Chemnitz, Detmold (bis 21. Januar 2022) Herr Ulrich Heitmann, Bad Salzuflen (bis 21. Januar 2022) Herr Marco Tölle, Schieder-Schwalenberg (ab 21. Januar 2022) Herr Benjamin Dobrott, Steinheim (ab 21. Januar 2022) Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2022 berechnete Gesamthonorar beträgt 15 T€. Dabei handelt es sich ausschließlich um Honorare für Prüfungsleistungen.
Schieder-Schwalenberg, den 15. September 2023 gez. Benjamin Dobrott, Geschäftsführer gez. Marco Tölle, Geschäftsführer Datum der Feststellung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss zum 31.12.2022 der MCA furniture GmbH ist in der Gesellschafterversammlung vom 30.10.2023 festgestellt worden. Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022A. Wirtschaftsbericht I. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses 2022 Geschäftstätigkeit der Gesellschaft Bei der MCA furniture GmbH handelt es sich um eine Möbelvertriebsgesellschaft, die im Wesentlichen den deutschen Möbeleinzelhandel beliefert. Die Bezugsquellen der Gesellschaft befinden sich in Osteuropa und in Südostasien. Während die Ware aus Osteuropa im Streckengeschäft direkt vom Lieferanten zu den Kunden transportiert wird, wird die Ware aus Fernost über eine eigene Transport- und Lagerlogistik abgewickelt. Die MCA furniture GmbH ist im Marktsegment moderner Wohnmöbel und Speisezimmer positioniert. Die Vermarktung wird über den SB-Handel und den konventionellen Handel organisiert. Die Vertriebsform der online bestellten Möbel gewinnt auch für die MCA furniture GmbH zunehmend an Bedeutung. Branchenentwicklung 2022 Die Weltwirtschaft wurde von aufeinanderfolgenden Krisen erschüttert. Nach dem Corona-Schock belasteten der russische Angriffskrieg in der Ukraine und in Folge des Krieges steigende Energiepreise die Wirtschaft und bremsten das Wachstum. Die Inflation war im Jahr 2022 so hoch wie nie zuvor, hauptsächlich getrieben durch die höheren Energiekosten. Die Firmen gaben die höheren Kosten durch Preisanhebungen an die Verbraucher weiter, was zu steigenden Preisen in allen Warenkategorien führte. Gemäß dem EHI-Möbelreport 2022 hat der Möbelhandel in Deutschland im Jahr 2022 einen Umsatz von 37,32 Mrd. € erzielt. Dies entspricht einen Umsatzwachstum von 3,9 %. Dabei ist zu berücksichtigen, dass das Wachstum auch auf die hohen Preissteigerungen zurückzuführen ist. Im Jahr 2022 verzeichneten fast alle Hauptwarengruppen im Möbelhandel im Wesentlichen inflationsbedingt ein Umsatzwachstum, mit Ausnahme von Matratzen, die einen Umsatzrückgang von rund 5 % verzeichneten. Die stärksten Wachstumstreiber waren Polstermöbel mit einem Anstieg von 14 % und der Küchenhandel mit einem Wachstum von etwa 8 % im Vergleich zum Vorjahr. Büromöbel verzeichneten eine Umsatzsteigerung von 6 %, während der Bereich der Garten- und sonstigen Wohnmöbel ein Wachstum von rund 8 % verzeichnete. 2022 stellte in jeglicher Hinsicht ein Ausnahmejahr mit veränderten Rahmenbedingungen dar. Die Inflationsrate lag im Jahresdurchschnitt bei 7,9 %, Preise für Rohstoffe und Energie stiegen stark an. Die Warenverfügbarkeit war aufgrund von gestörten Lieferketten keine Selbstverständlichkeit. II. Lage des Unternehmens Ertragslage Die Umsatzerlöse sind im Geschäftsjahr 2022 trotz der gestiegenen Umsätze im deutschen Möbeleinzelhandel (+3,9 %) von 93.598 T€ um 4.324 T€ (-4,6 %) auf 89.274 T€ gesunken. Hierbei ist zu beachten, dass die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2021 mit +5,2 % noch überproportional zur Entwicklung der Umsätze des deutschen Möbelhandels (+1,6 %) gestiegen sind und wir die Preiserhöhungen unserer Lieferanten nur mit zeitlicher Verzögerung an unsere Kunden weitergeben konnten. Das Management der MCA furniture GmbH bewertet und kontrolliert sämtliche internen Prozesse anhand von definierten Leistungsindikatoren. Diese Kennzahlen ermöglichen es, einzelne Projekte und Abteilungen auf ihre Effektivität und Wirtschaftlichkeit hin zu untersuchen. Im Bereich der Finanzen sind dies die Kennzahlen über EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) und Umsatzrentabilität (operatives Ergebnis (EBIT) : Umsatzerlöse). In Bezug auf unsere Kundenbeziehung werden Reklamationsquoten, kundenbezogene Deckungsbeiträge und die Lieferzuverlässigkeit auditiert. Die Umsatzrentabilität betrug im Geschäftsjahr 2022 4,8 % (Vorjahr: 7,2 %). Das EBIT betrug im Geschäftsjahr 2022 4.211 T€ (Vorjahr: 6.735 T€). Die Materialaufwandsquote ist gegenüber dem Vorjahr von 69,3 % auf 71,9 % gestiegen. Der Anstieg der Materialaufwandsquote ist in erster Linie auf Preiserhöhungen der Produzenten zurückzuführen, die nur mit deutlicher Verzögerung und nicht in voller Höhe an die Kunden weitergegeben werden konnten. Gründe für die Preiserhöhungen der Lieferanten waren im Wesentlichen die gestiegenen Kosten für Rohstoffe, Energie und Löhne. Im Ergebnis hat die gestiegene Materialaufwandsquote zu einer schlechteren Rendite beigetragen. Unsere im Vorjahr für 2022 erstellte Prognose leicht sinkender Umsatzerlöse hat sich als zutreffend herausgestellt. Dagegen ist aufgrund in dieser Höhe nicht erwarteter Preiserhöhungen der Produzenten das Ergebnis gegenüber dem Vorjahr im Vergleich zu unserer Prognose deutlich zurückgegangen. Das Finanzergebnis 2022 beträgt 3 T€ (Vorjahr: -47 T€). Die tatsächliche Steuerquote 2022 beträgt 31,3 % (Vorjahr: 35,6 %). Der Jahresüberschuss im Geschäftsjahr 2022 beträgt 2.893 T€ (Vorjahr: 4.310 T€). Vermögenslage Das Anlagevermögen ist in voller Höhe durch das Eigenkapital gedeckt. Die Eigenkapitalquote (Eigenkapital : Gesamtkapital) beträgt zum 31. Dezember 2022 74,6 % (Vorjahr: 65,7 %). Unter Berücksichtigung der in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beträgt die Eigenmittelquote 77,8 % (Vorjahr: 69,0 %). Finanzlage Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2022 einen Cashflow nach DVFA/SG in Höhe von 3.047 T€ (Vorjahr: 4.476 T€) erzielt. Der Cashflow - Return on Investment (CF-ROI = Cashflow, Ertragsteuern, Zinsaufwand : Gesamtkapital) betrug im Geschäftsjahr 2022 11,8 % (Vorjahr: 18,2 %). Zusammengefasst kann festgestellt werden, dass sich die Gesellschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr trotz der rückläufigen Umsätze zufriedenstellend entwickelt hat. B. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens I. Prognosebericht Weiterhin stellen die Inflation, das schwache Konsumklima und die gestiegenen Energiekosten die deutsche Möbelbranche vor viele Herausforderungen. Im vierten Quartal 2023 erwarten wir ähnlich schwierige Rahmenbedingungen wie in den ersten drei Quartalen. Die höheren Preise für Lebensmittel und Energie schwächen derzeit das Konsumklima. Die aktuellen Auftragseingänge bestätigen diese Erwartungen. Aufgrund der widrigen Rahmenbedingungen erwarten wir für 2023 einen Umsatz leicht unter dem Niveau des Vorjahres. Wir erwarten ferner ein Unternehmensergebnis, das auf dem Niveau des Vorjahres liegen wird. Dies erreichen wir durch bereits umgesetzte Preisanpassungen und Sortimentsbereinigungen. Wir beurteilen die Entwicklung des Unternehmens für 2023 trotz der widrigen Rahmenbedingungen dennoch unverändert positiv. Unsere Ertragslage wird auch im Jahr 2023 stabil bleiben. Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Bezüglich der Chancen und Risiken für die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft verweisen wir auf den folgenden Risiko- und Chancenbericht. II. Risiko- und Chancenbericht Für das Unternehmen MCA furniture GmbH ist ein verantwortlicher Umgang mit Risiken ein fester Grundsatz der Unternehmensführung. Aufgrund der Erweiterung des Sortiments sind infolge der einzuhaltenden Lieferbereitschaft tendenziell höhere Warenbestände erforderlich. Die dadurch vorhandenen Bestandsrisiken im Bereich des Vorratsvermögens werden im Rahmen des Risikomanagements durch verschiedene Maßnahmen angemessen berücksichtigt. Aufgrund der Vielzahl der Lieferanten besteht keine Abhängigkeit von der wirtschaftlichen Entwicklung einzelner Lieferanten. Auch werden besondere länderspezifische Risiken, wie z. B. Wechselkursänderungen, durch Absicherungsgeschäfte für die Relation EURO/USD weitestgehend vermieden. Einkäufe in Mittel- und Osteuropa werden auf Euro-Basis abgewickelt. Die Liquiditätslage ist gut, es sind keine Engpässe zu erwarten. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen. Forderungsausfälle sind durch eine Warenkreditversicherung abgesichert. Verbindlichkeiten werden innerhalb vereinbarter Zahlungsfristen gezahlt. Chancenbericht Für das vierte Quartal 2023 erwarten wir weiterhin ein schwieriges wirtschaftliches Umfeld aufgrund der hohen Inflation und der damit einhergehenden Kaufzurückhaltung der Konsumenten. Wir werden unser Sortiment dahingehend ausrichten, um attraktive Möbel zu marktgerechten Preisen anbieten zu können und so auch weiterhin über gute Platzierungen im stationären Handel einen guten Umsatz zu generieren. Wir werden unsere langfristige Strategie des Ausbaus der Online-Vermarktung weiter verfolgen und insbesondere durch die Verbesserung unserer EDV-gesteuerten Prozesse stärken. Durch eine Inhouse-Tourenplanung können wir unsere Logistikprozesse weiter optimieren, um bestehende Wettbewerbsvorteile gegenüber den anderen Marktteilnehmern weiter auszubauen.
Schieder-Schwalenberg, den 15. September 2023 gez. Benjamin Dobrott, Geschäftsführer gez. Marco Tölle, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlüssprüfersAn die MCA furniture GmbH: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der MCA furniture GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MCA furniture GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse ● entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und ● vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichtes geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichtes, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichtes in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichtes getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus ● identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können, ● gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichtes relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben, ● beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben, ● ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann, ● beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zu Grunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt, ● beurteilen wir den Einklang des Lageberichtes mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens, ● führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zu Grunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zu Grunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Herford, den 15. September 2023 DR.
WOELKE AG
gez. Wilhelm Upheber, Wirtschaftsprüfer gez. Thomas Lilienthal, Wirtschaftsprüfer |
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