Stammdaten

Register
Amtsgericht Osnabrück HRB 214512
Eingetragen
5.3.2020
Branche
Ambulante Betreuungsdienste für Menschen mit BehinderungAmbulante Betreuungsdienste für ältere MenschenWohnheime für Menschen mit Behinderung
Gegenstand
Die Erbringung von Teilhabeleistungen für Menschen mit Behinderung, insbesondere Angebote für hilfsbedürftige Personen i. S. d. § 53 AO, u.a. durch den Betrieb von besonderen Wohnformen, Tagesförderstätten, Tagesstätten für Senioren, Sprachheilangeboten für Kinder und Assistenzdiensten sowie anderen Angeboten, die geeignet sind, dem Gesellschaftszweck (die Förderung des Wohlfahrtswesens, die Hilfe für Menschen mit Behinderungen und die Förderung von Bildung und Erziehung) zu dienen, z. B. Beschaffung und Zurverfügungstellung von Wohnraum insbesondere für ältere, kranke und sozial schwache Menschen sowie für Menschen mit Behinderungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Volker Vößing
seit 5.3.2020
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Caritasverband für die Diözese Osnabrück
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Caritas Ambiro GmbH

Osnabrück

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

CARITAS AMBIRO GMBH, OSNABRÜCK

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 1.632.406,49 1.604.455,54
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 18.661,00 31.050,54
II. Sachanlagen 636.745,49 596.405,00
III. Finanzanlagen 977.000,00 977.000,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 5.669.024,77 5.737.408,87
I. Vorräte 28.647,84 46.926,54
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 329.323,28 288.066,67
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 5.311.053,65 5.402.415,66
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 81.909,39 5.116,92
7.383.340,65 7.346.981,33

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 5.923.711,41 5.792.692,42
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 2.699.878,53 2.699.878,53
III. Gewinnvortrag 3.067.813,89 2.433.369,77
IV. Jahresüberschuss 131.018,99 634.444,12
B. SONDERPOSTEN FÜR ZUSCHÜSSE ZUR FINANZIERUNG DES ANLAGEVERMÖGENS 72.321,00 90.669,00
C. RÜCKSTELLUNGEN 536.180,37 641.981,01
D. VERBINDLICHKEITEN 351.677,00 381.526,15
E. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 499.450,87 440.112,75
7.383.340,65 7.346.981,33

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

CARITAS AMBIRO GMBH, OSNABRÜCK

I. Allgemeine Angaben

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Amtsgericht Osnabrück

Firmenname laut Registergericht: Caritas Ambiro GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Osnabrück
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Amtsgericht Osnabrück
Register-Nr.: HRB 214512

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB aufgestellt.

Gemäß § 265 HGB wurde die Bilanz um die Posten "Ausleihungen an Gesellschafter", "Forderungen gegen Gesellschafter" "Sonderposten aus Zuschüssen zur Finanzierung des Anlagevermögens" und "Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern" erweitert. Gemäß § 275 HGB wurde die Gewinn- und Verlustrechnung um den Posten "Erträge aus der Auflösung von Sonderposten aus Zuwendungen zur Finanzierung des Anlagevermögens" erweitert.

Die Caritas Ambiro GmbH ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB, die nach den Vorschriften der Abgabenordnung (AO) steuerbegünstigt ist.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Allgemeine Angaben

Die Bilanzierung und Bewertung der angesetzten Vermögensgegenstände, Rechnungsabgrenzungsposten, Schulden, Erträge und Aufwendungen basieren auf einer positiven Unternehmensfortführungsprognose.

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden.

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Angaben zu einzelnen Posten des Jahresabschlusses

Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten einschließlich Nebenkosten bilanziert. Bei Vermögensgegenständen, die durch Sacheinlagen eingebracht wurden, wird der Buchwert fortgeführt. Abnutzbare Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden planmäßig nach der linearen Methode über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Die Ausleihungen werden zum Nennwert angesetzt.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu den letzten Einkaufspreisen einschließlich nicht abziehbarer Vorsteuer bewertet. Dem strengen Niederstwertprinzip wird Rechnung getragen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Erforderliche Einzel- und Pauschalwertberichtigungen werden gebildet.

In die Sonderposten werden die für aktivierungsfähige Maßnahmen verwendeten Investitionszuschüsse eingestellt, die nach Maßgabe der Nutzungsdauern der bezuschussten Vermögensgegenstände ertragswirksam aufgelöst werden.

Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden gemäß § 253 Abs. 2 HGB mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre nach der Bruttomethode abgezinst.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert.

III. Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Dem Anhang ist ein Anlagenspiegel zur Erläuterung des Anlagevermögens beigefügt.

Umlaufvermögen

Sämtliche Forderungen weisen eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr auf.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten weisen insgesamt eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr auf.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen in voller Höhe Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Unter den sonstigen Verbindlichkeiten werden u. a. Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 3.594,96 €, (Vorjahr 4.186,01 €) ausgewiesen.

IV. Sonstige Pflichtangaben

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft gewährt ihren Arbeitnehmenden eine Zusatzversorgung über die Kirchliche Zusatzversorgungskasse des Verbandes der Diözesen Deutschlands Anstalt des öffentlichen Rechts (KZVK), Köln. Für die Rentenansprüche und Rentenanwartschaften haftet die Gesellschaft nur mittelbar. Sie hat deshalb nach Art. 28 Abs. 1 Satz 2 EGHGB von dem Wahlrecht Gebrauch gemacht, auf die Passivierung der mittelbaren Pensionsverpflichtungen zu verzichten.

Für die Rentenansprüche und Rentenanwartschaften aus Zusagen, die von der Gesellschaft vor dem 1. Januar 2002 (vor der Umstellung auf kapitalgedeckte Zusagen) getätigt bzw. von der Gesellschaft vom ursprünglichen Träger der Einrichtungen übernommen wurden, reicht das Vermögen der KZVK für eine vollständige Deckung nicht aus. Die im sogenannten Abrechnungsverband S und P der KZVK bestehende Unterdeckung soll deshalb ab 2020 über einen zusätzlichen Angleichungsbetrag bis zum Jahr 2027 voraussichtlich geschlossen werden. Ein Risiko der Inanspruchnahme für die Gesellschaft besteht in Höhe der auf die Gesellschaft entfallenden eventuellen Deckungslücke. Der von der KZVK für die Gesellschaft nach versicherungsmathematischen Grundsätzen errechnete Barwert der Deckungslücke aus dem Abrechnungsverband beträgt zum Bilanzstichtag 896.821 € (Vorjahr 895.585 €.)

Sonstige langfristige Verpflichtungen bestehen aus Mietverträgen mit einem Jahresaufwand von 713.608.95 €, davon sind 637.353.63 € an den Gesellschafter zu leisten.

Daraus ergibt sich am Abschlussstichtag eine Gesamtverpflichtung bis zum jeweils nächsten regulären Kündigungstermin in Höhe von: 1.447.135,94 €, davon gegenüber Gesellschaftern: 1.349.932.25 €.

Anzahl der Mitarbeitenden

Im Jahresdurchschnitt waren bei der Caritas Ambiro GmbH 136,81 Vollzeitkräfte (VK) (Vorjahr: 137,45 VK) beschäftigt.

 

Osnabrück, den 26. April 2024

gez. Volker Vößing

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 5. August 2024 festgestellt.

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