HANINA GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Mehl und Getreideprodukten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefan Engert seit 7.7.2016 | Geschäftsführer |
Heiko Siemann seit 22.5.2012 | Prokura |
Monika Lithardt seit 25.1.2011 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HANINA GmbHPrichsenstadtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016LageberichtA. Geschäfts- und Rahmenbedingungen 1. Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit Die Hanina GmbH mit Sitz in Prichsenstadt wurde am 16.06.2010 gegründet. Die rechtliche Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2016 nicht verändert. Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der Hanina GmbH liegt in der Herstellung und Vertrieb von süßen und pikanten Backwaren. Durch gezielte Diversifikation und konsequentes Ausnutzen von Marktnischen haben wir eine ausgewogene Produktstruktur erreicht, die eine kontinuierliche Geschäftsentwicklung ermöglicht. Ständige Kontroll- und Rationalisierungsmaßnahmen auf allen Fertigungsstufen sichern den hohen Qualitätsstandard, der eine wesentliche Grundlage für den Markterfolg unserer Produkte bildet. Im Berichtsjahr konnten wir die verfügbaren Produktionskapazitäten erneut gut auslasten. 2. Geschäftsverlauf Entwicklung der Gesamtwirtschaft Die deutsche Wirtschaft hat sich auch im Jahr 2016 als sehr robust erwiesen. Führende Wirtschaftsinstitutionen hatten Ende September 2016 ihre Prognosen von 1,6% auf 1,9% angehoben. Im Bericht des statistischen Bundesamtes aus Januar 2017 wurde diese Prognose bestätigt. Damit lag das Wachstum leicht über dem Vorjahr und sogar über dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre von 1,2%. Die deutsche Wirtschaft konnte sich damit in einem weiterhin schwierigen weltwirtschaftlichen Umfeld behaupten und dabei vor allem von einer starken Binnennachfrage profitieren. Laut Prognose des DIW soll das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2017 um 1,9% steigen. Hauptgrund für diese optimistische Einschätzung ist weiterhin der private Verbrauch, der durch einen sehr hohen Beschäftigungsstand angetrieben wird. Entwicklung der Branche Auf dem vor allem von mittelständischen Herstellern geprägten Markt für Rührkuchen kommen diese überwiegend positiven gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen nur bedingt an. Die Rührkuchenbranche kämpft seit mehreren Jahren mit stagnierenden Verkaufszahlen. Selbst die Großen der Branche kämpfen gegen diese Entwicklung. Um dem Verbrauchertrend hin zum Rührkuchen als kleinen, einzeln verpackten Snack für zwischendurch gerecht werden zu können, müssen sich die Hersteller einem hohen Investitionsvolumen für Entwicklung und Produktion solcher Produkte stellen. Auch dem Trend des immer größer werdenden Anteil von Handelsmarken muss sich der Kuchenmarkt stellen. Der Lebensmitteleinzelhandel will zu dem das Angebot tiefgekühlter vorgebackener Süßgebäcke und tiefgekühlter Kuchensortimente ausbauen und damit im Frischebereich das Sortiment weiter ausbauen. Auch dies geht zu Lasten der Rührkuchenbranche. Durch diese Entwicklung geraten vor allem die etablierten mittelständischen Hersteller stark unter Druck. Aber auch die vielen kleineren Produzenten, die sich rund ein Viertel des Marktes teilen, verlieren an Marktanteil und Umsatz. Die allgemeine Branchenentwicklung zeigt sich auch in den Umsätzen unseres Unternehmens. Einschätzung der Unternehmensleitung Die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft kann als bedingt zufriedenstellend beurteilt werden. Die Einschätzungen der Geschäftsleitung haben sich nicht in vollem Umfang bestätigt. Trotz Neukundengewinnung ab Mitte 2016 konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr kein Umsatzwachstum erreicht werden. Gründe hierfür sind zum einen unter dem Punkt "Entwicklung der Branche" skizziert. Durch Auslistung einiger Artikel durch den Handel (Jumbo-Sandkuchen, Mohnstreuselkuchen) wurde diese Entwicklung zusätzlich verstärkt. Basierend auf einem leichten Umsatzrückgang sowie durch Kosteneinsparungen im Bereich Rohmaterialaufwand und einem leichten Anstieg der sonstigen Aufwendungen v.a. in der Position Warenabgabekosten konnte das Betriebsergebnis des Vorjahres gehalten werden (2016: TEUR 1.544, VJ bereinigt um Effekt Auflösung Gewährleistungs-Rückstellung TEUR 1.576). Der Jahresüberschuss belief sich auf TEUR 869. Der Rückgang von TEUR 1.054 auf TEUR 869 im Jahresüberschuss ist im Wesentlichen auf den im Jahr 2015 enthaltenen Sondereffekt aus der Auflösung der Gewährleistungs-Rückstellung i.H.v. TEUR 225 zurück zu führen. Aufgrund der erwähnten Entwicklungen und Trends im Rührkuchenmarkt werden wir im Jahr 2017 mit Bestandskunden erneut einen leichten Umsatzrückgang verzeichnen. Durch gezielte Neukundenakquise erwarten wir jedoch im Vergleich zum Vorjahr ein Umsatzwachstum von ca. 5%. Basierend auf dem prognostizierten Umsatzwachstum bei gleichzeitig gestiegenen Rohmaterialkosten verursacht durch Preissteigerungen sowie durch den teilweisen Einsatz von höheren Rohmaterialqualitäten rechnet die Unternehmensleitung verglichen mit dem zurückliegenden Geschäftsjahr mit einem leichten Ergebnisrückgang im Jahr 2017. B. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Hanina GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2016 insgesamt weiter positiv entwickelt. 1. Ertragslage Die Ertragslage hat sich wie folgt entwickelt:
Der Umsatz mit TEUR 16.923 im Kalenderjahr 2016 lag unter den erwarteten Planansätzen. Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die Personalkosten leicht erhöht. Bei der Versorgung mit Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen traten im abgelaufenen Geschäftsjahr zu keinem Zeitpunkt nennenswerte Engpässe auf. Das EBIT lag im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr bereinigt um einmalige Effekte (Auflösung Gewährleistungs-Rückstellung) auf gleichem Niveau. 2. Finanzlage Die Finanzlage der Gesellschaft stellt sich im Geschäftsjahr wie folgt dar:
Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war im Berichtsjahr problemlos. Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. Mit einer geordneten Vermögens- und Finanzlage sehen wir eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können. Ziel unserer Kreditpolitik war, durch die Aufnahme langfristig verfügbarer Fremdmittel unser Unternehmenswachstum finanziell abzusichern. Die Finanzierung der Investitionen erfolgte durch langfristige Mittel. 3. Vermögenslage Die Wesentlichen Bilanzeckdaten stellen sich wie folgt dar:
Die Bilanzsumme der Hanina GmbH belief sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 10.287. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr 2015 (TEUR 9.416) um 9,3 % erhöht. Ursächlich hierfür war im Wesentlichen die Erhöhung des Eigenkapitals, welches in Form von liquiden Mitteln im Unternehmen verblieben ist. Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil des Anlagevermögens (TEUR 5.804) an der Bilanzsumme von 56,4 % gekennzeichnet. Durch die nachhaltig positive Geschäftsentwicklung konnte die Eigenkapital-Quote im Berichtsjahr von im Vorjahr 14,3% auf 21,5% erhöht werden. Die Investitionen in das Anlagevermögen von insgesamt TEUR 631 entfallen im Wesentlichen auf andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie Technische Anlagen und Maschinen. Unser Vorratsvermögen betrug zum 31.12.2016 TEUR 862 und stieg im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 168 an. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 306 gesunken. Das Unternehmen wird auch künftig seine finanziellen Verpflichtungen erfüllen können. 4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Zur voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft wird im Einzelnen ausgeführt: Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung wird sich voraussichtlich auch in 2017 in der Umsatzentwicklung widerspiegeln. Für das laufende Geschäftsjahr 2017 wird getrieben durch Neukundenakquise mit einem moderaten Umsatzwachstum gerechnet. C. Prognosebericht Voraussichtliche Entwicklung mit ihren Chancen und Risiken Eine Prognose der zukünftigen Geschäftsentwicklung vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlichen konjunkturellen sowie der branchenspezifische Entwicklung erscheint sehr schwierig. Um in den kommenden Jahren die angestrebten Umsatz- und Ertragssteigerungen realisieren zu können, geht die Geschäftsleitung davon aus, künftig ein breiteres Kunden- und Produktespektrum bearbeiten und beliefern zu müssen, als dies heute der Fall ist. Die ersten Schritte in diese Richtung wurden durch Gewinnung diverser Neukunden im zweiten Halbjahr 2016 umgesetzt. Diese Strategie wird im Jahr 2017 weiter konsequent fortgesetzt. Bereits in der ersten Jahreshälfte 2017 konnten weitere Neukunden hinzugewonnen werden. Durch massive Investitionen in eine neue Produktionsanlage für Tortenböden mit dazugehörigen Lagerkapazitäten wird ab Frühjahr 2018 mit der Belieferung des Handels mit Torten- und Wienerböden begonnen. Dadurch wird neben Blockkuchen und Plattenkuchen ein weiterer Umsatzträger als "drittes Standbein" für das Unternehmen geschaffen. Die Geschäftspolitik wird ansonsten im Wesentlichen unverändert bleiben. D. Risikobericht In Übereinstimmung mit branchenüblichen Standards und gesetzlichen Bestimmungen hat die Hanina GmbH ein Kontroll- und Risikomanagementsystem nach den IFS Foods Standards eingerichtet, um potentielle Risiken zu erkennen und über alle Funktionen hinweg beobachten und beurteilen zu können. Weitere wesentliche Risiken Umfeld-, Branchen- und Wettbewerbsrisiken Die für die Hanina GmbH wesentlichen gesamtwirtschaftlichen Risiken sind vor allem in der konjunkturellen Entwicklung zu sehen. Das Unternehmen produziert und vertreibt Fertigkuchen hauptsächlich im Private Label Bereich. Die Herstellungskosten der Produkte sind von Marktpreisen der wesentlichen Rohstoffe wie zum Beispiel Zucker, Eier, pflanzliche Fette, Mehl und Schokolade abhängig. Die Preise dieser Rohstoffe begründen sich weitestgehend auf Weltmarktpreisen, welche größeren Schwankungen ausgesetzt sind (besonders Rohstoff-Spekulationen erschweren eine kontinuierliche Geschäftsentwicklung). Die Absicherung und das Geschäftsmodell basiert auf dem so genannten Kontraktgeschäft. Innerhalb dieses Geschäftsmodells werden in der Regel kalendarische Periodenzeiträume abgesichert (01.01.2016 bis 31.12.2016). Diese Kontrakte werden vor Beginn der Periode verhandelt und fixiert. Nach Fixierung des Mengen- und Wertegerüsts wird der Rohstoffbedarf weitestgehend bei bestehenden Lieferanten gedeckt. Somit kann das Risiko einer negativen Preisentwicklung sowohl auf der Kunden- als auch auf der Lieferantenseite bei allen am Markt liegenden Risiken soweit wie möglich minimiert werden. In der Warenbeschaffung arbeiten wir in der Regel durch Volumenverteilung auf mehrere Anbieter an einer Risikominimierung. Somit sind wir in der Lage bei kurz- oder mittelfristigen Lieferschwierigkeiten die Warenversorgung durch Bezug der Gesamtvolumen bei Alternativlieferanten abzusichern. Ein wichtiges Ziel der Gesellschaft ist es, mit neuen Produkten und verstärkten Vertriebsanstrengungen neue Umsatzmärkte und Handelspartner zu erreichen, um die Geschäftsbasis auf eine breitere Plattform zu stellen und Abhängigkeiten von einzelnen Handelspartnern zu vermeiden. Personalrisiken Die Hanina GmbH ist für die Realisierung ihrer strategischen Ziele auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen. Die eigene Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter sichert dabei die fachliche Kompetenz des Personals.
Altenschönbach, den 24. Oktober 2017 gez. Monika Lithardt (Geschäftsführerin) gez. Otto Lithardt (Geschäftsführer) gez. Stefan Engert (Geschäftsführer) BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der HANINA GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) erstmals in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) sowie den Bestimmungen des GmbH-Gesetzes (GmbHG) aufgestellt. Angaben zu Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Die Umsatzerlöse sind nicht mit dem Vorjahr vergleichbar, da diese durch die Neudefinition gemäß § 277 Absatz 1 HGB ausgeweitet wurden. Bei Anwendung des § 277 Absatz 1 HGB in der Fassung des BilRUG bereits im Jahr 2015 hätte sich ein als Umsatzerlöse auszuweisender Vorjahresbetrag in Höhe von TEUR 17.497 ergeben. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die Gesellschaft erfüllt zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Absatz 2 HGB. Angaben zur Vermittlung eines besseren Einblicks in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die nachfolgenden, zusätzlichen Angaben sind bei der Beurteilung der wirtschaftlichen Lage zu beachten: Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sind, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Geringwertige Wirtschaftsgüter wurden nach den Regelungen des § 6 Absatz 2 EStG behandelt. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Liquide Mittel wurden zum Nominalwert angesetzt. Unter dem Posten aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden grundsätzlich Ausgaben vor dem Abschlussstichtag berücksichtigt, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit dannach darstellen. Diese werden mit dem Nennwert ausgewiesen. Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben zur Bilanz Brutto-Anlagenspiegel Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben insgesamt eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Gegenüber der Gesellschafterin bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 6.510.000,00 (Vorjahr: EUR 6.200.000,00). In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 308,16) enthalten. Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt EUR 6.200.000,00 (Vorjahr: EUR 6.200.000,00). Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen EUR 800.000,00 (Vorjahr: EUR 800.000,00). Für Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 6.200.000 wurde Rangrücktritt vereinbart, wonach die Gläubiger hinter die Ansprüche der übrigen Gläubiger treten. Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr beträgt EUR 832.345,99 (Vorjahr: EUR 660.837,60). Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Herr Bernd Schumacher wurde als Geschäftsführer mit Wirkung zum 30.06.2016 abberufen. Herr Stefan Engert wurde am 29.06.2016 zum Geschäftsführer bestellt. Vergütungen der Geschäftsführer Als Vergütung für die geleisteten Tätigkeiten im Berichtsjahr wurden TEUR 145 gewährt. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Leasingverträge Die Gesellschaft hat Leasingverträge für Betriebs- und Geschäftsausstattung abgeschlossen, deren Laufzeitende zwischen 2018 und 2019 liegen. Infolge der am Bilanzstichtag bestehenden kurzfristig nicht kündbaren Verträge summieren sich die in den folgenden Jahren zu zahlenden Beträge wie folgt:
Mietverträge Die Gesellschaft hat Mietverträge für betrieblich genutzte Gebäude als auch für bewegliche Wirtschaftsgüter abgeschlossen, deren Laufzeitende zwischen 2017 und 2022 liegen. Infolge der am Bilanzstichtag bestehenden kurzfristig nicht kündbaren Verträge summieren sich die in den folgenden Jahren zu zahlenden Beträge wie folgt:
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit wird in Höhe von TEUR 338 mit Ertragsteuern für das Geschäftsjahr 2016 belastet. Nachtragsbericht Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2016 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Bilanzgewinn in Höhe von EUR 2.190.799,64 wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Altenschönbach, den 24. Oktober 2017 Gez. Monika Lithardt (Geschäftsführerin) Gez. Otto Lithardt (Geschäftsführer) Gez. Stefan Engert (Geschäftsführer) Anmerkungen: Der Jahresabschluss 2016 wurde in der Gesellschafterversammlung vom 09.11.2017 festgestellt. Entwicklung des Anlagevermögens
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der HANINA GmbH, Prichsenstadt/Altenschönbach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgelegten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.
Fulda, 24. Oktober 2017 MUTH
& Co. GMBH
(Kurt Abert) Wirtschaftsprüfer (Kerstin Stein) Wirtschaftsprüferin |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
1 nahegelegene Organisation
Großhandel mit Mehl und Getreideprodukten
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen