Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehör
Manthey Racing GmbH
Rudolf-Diesel-Straße 11, 53520 Meuspath, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christoph Breuer seit 9.4.2026 | Prokura |
Dirk Schäfer seit 2.3.2021 | Prokura |
Georg Nicolas Raeder seit 9.10.2013 | Geschäftsführer |
Martin Konrad Raeder seit 9.10.2013 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
G**** N****** R***** | 20.00% |
M***** K***** R***** | 20.00% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 4 angezeigt
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Manthey Racing GmbHMeuspathJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023MeuspathAmtsgericht Koblenz HRB 14640Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktivseite
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Manthey Racing GmbH hat ihren Sitz in Meuspath. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Koblenz unter HRB 14640 eingetragen. Der Jahresabschluss der Firma Manthey Racing GmbH wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches unter Beachtung des GmbH-Gesetzes aufgestellt. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die Gesellschaft erfüllt im Geschäftsjahr 2023 erstmalig die Größenkriterien einer großen Gesellschaft. Die daran geknüpften Rechtsfolgen treten nach § 267 HGB erst im Folgejahr bei einem erneuten Überschreiten der Größenkriterien ein. III. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände werden projektbezogen mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet, soweit nicht ein niedrigerer Wert zum Bilanzstichtag beizulegen war. Die planmäßigen Abschreibungen über drei Jahre werden nach der linearen Methode pro rata temporis vorgenommen. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden mit den Anschaffungskosten aktiviert und über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Der entgeltlich erworbene Geschäfts- und Firmenwert wird in Anlehnung an die steuerlichen Vorschriften über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. Die Sachanlagen werden grundsätzlich mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet, soweit nicht ein niedrigerer Wert zum Bilanzstichtag beizulegen war. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der linearen Methode vorgenommen. Die zugrunde gelegten Nutzungsdauern orientieren sich grundsätzlich an den steuerlichen Vorschriften. Die Abschreibungen auf Zugänge des Berichtsjahres werden pro rata temporis vorgenommen. Bei Anschaffungs- oder Herstellungskosten zwischen € 250,00 und € 1.000,00 werden die Wirtschaftsgüter in Anlehnung an § 6 Abs. 2 a EStG (sog. Sammelposten) über 5 Jahre abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 250,00 werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Die Bewertung der Waren erfolgt zum gleitenden Durchschnittspreis der Einkaufspreise. Dem strengen Niederstwertprinzip wird Rechnung getragen. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten, die neben den Material- und Fertigungseinzelkosten angemessene Teile der angefallenen Material- und Fertigungsgemeinkosten enthalten, soweit nicht ein niedrigerer Wert zum Bilanzstichtag beizulegen war. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert. Dem Ausfallrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch Einzelwertberichtigungen und einer Pauschalwertberichtigung in angemessener Höhe Rechnung getragen. Liquide Mittel werden mit ihrem Nennwert bewertet. Die aktiven und passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind in Höhe der abzugrenzenden Beträge angesetzt. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt. Es beträgt € 200.000,00. Durch die Bildung von Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken ausreichend Rechnung getragen. Sie sind mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen bewertet. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden grundsätzlich künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und dann bekannt gegeben werden. Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen bewertet. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden unterjährig grundsätzlich mit dem Wechselkurs vom Tag des Geschäftsvorfalls umgerechnet. Zum Bilanzstichtag werden Vermögensgegenstände und Schulden, die auf fremde Währung lauten, mit dem amtlichen Devisenkassamittelkurs bewertet. Die passiven latenten Steuern werden für temporäre Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen ermittelt. IV. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Wegen der Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens verweisen wir auf den Anlagenspiegel. Die aktivierten selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände umfassen lediglich Entwicklungskosten des Geschäftsjahres. Aufwendungen für Forschung fielen nicht an. Am folgenden Unternehmen ist die Gesellschaft mit mehr als einem Fünftel beteiligt:
Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr betragen 76 T€ (Vorjahr: 33 T€). In den Forderungen sind Forderungen gegen die Gesellschafterin in Höhe von 9.592 T€ (Vorjahr: 3.155 T€) enthalten. 3. Eigenkapital Der aufgrund von aktivierten selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen ausschüttungsgesperrte Betrag (§ 268 Abs. 8 HGB) beträgt:
Im Berichtsjahr wurden 1.608 T€ in die Gewinnrücklagen eingestellt. 4. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen ausstehende Rechnungen (1.244 T€, Vorjahr 127 T€), den Personalbereich (907 T€, Vorjahr: 1.068 T€) sowie übrige ungewisse Verbindlichkeiten (199 T€, Vorjahr: 225 T€). 5. Verbindlichkeiten Die Fälligkeitsstruktur der Verbindlichkeiten und ihre Besicherung verdeutlicht die Übersicht. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen ausschließlich gegenüber der Gesellschafterin. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 458 T€ (Vorjahr: 229 T€) und im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von 52 T€ (Vorjahr: 0 T€) enthalten. 6. Passive latente Steuern Die passiven latenten Steuern entwickelten sich wie folgt:
Aus der unterschiedlichen handels- und steuerrechtlichen Behandlung von selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen und Maschinen resultiert ein Überhang der passiven latenten Steuern von 90 T€ (Vorjahr: 48 T€). Bei der Bewertung der latenten Steuern wurden unternehmensindividuelle Steuersätze herangezogen. Die Körperschaftsteuer inklusive Solidaritätszuschlag wurde mit 15,825 % und die Gewerbesteuer mit 13,825 % abgegrenzt.
Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind Darlehen von insgesamt 12.650 T€ für die geplante Errichtung einer Gewerbehalle durch ein Grundpfandrecht gesichert. Die Angabe bezieht sich auf den zum Bilanzstichtag ausgezahlten Betrag. 7. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen derzeit über einen Gesamtbetrag in Höhe von 9.523 T€ aus Mietverträgen für Grundstücke und Gebäude und über einen Gesamtbetrag in Höhe von 3.066 T€ aus sonstigen Miet- und Leasingverträgen. 8. Haftungsverhältnisse Die Manthey Racing GmbH und die Manthey Servicezentrum GmbH haben zusammen mit drei Kreditinstituten Verträge über Kreditrahmen in Höhe von insgesamt 6.700 T€ abgeschlossen. Zwei Kreditinstitute stellen den Kreditrahmen den Kreditnehmern unter gesamtschuldnerischer Haftung aller Kreditnehmer gemäß § 421 BGB zur Verfügung. Die Manthey Racing GmbH hat diesen Kreditrahmen zum Stichtag in Höhe von 20 T€ in Form von Avalen in Anspruch genommen. Die Manthey Servicezentrum GmbH hat diesen Kreditrahmen zum Stichtag in Höhe von 547 T€ in Anspruch genommen. Wir schätzen die Wahrscheinlichkeit, aus dem im Anhang angegebenen Haftungsverhältnis in Anspruch genommen zu werden, aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor. V. Sonstige Pflichtangaben Die durchschnittliche Arbeitnehmerzahl betrug 2023 und 2022:
Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB zum Zwecke des Schutzes der persönlichen Daten von Organmitgliedern verzichtet. Die hierfür erforderlichen Voraussetzungen liegen bei der Gesellschaft vor. Geschäftsführer waren im Berichtsjahr die Herren Nicolas Raeder, Maschinenbauingenieur, Mönchengladbach Martin Raeder, Kfz-Technikermeister, Mönchengladbach Die Volkswagen AG, Wolfsburg, stellt den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 wird im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht. Die Dr. Ing. h.c. F. Porsche Aktiengesellschaft, Stuttgart, stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von € 2.270.208,89 in Höhe von € 1.135.104,45 den Gewinnrücklagen zuzuführen und in Höhe von € 1.135.104,44 auf neue Rechnung vorzutragen.
Meuspath, den 24. April 2024 Nicolas Raeder Martin Raeder Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Manthey Racing GmbH ist ein von den Brüdern Nicolas und Martin Raeder geführtes Unternehmen mit Sitz in Meuspath, an welchem die Porsche AG 51 % der Anteile hält. Mit ihren 288 Mitarbeitern (Stand: 31. Dezember 2023, inkl. zwei Geschäftsführern) ist die Gesellschaft maßgeblich in den folgenden vier Sparten tätig: 1) Renneinsätze: Als Dienstleister setzt die Manthey Racing GmbH schon langjährig und erfolgreich Fahrzeuge im Namen der Marke Porsche bei unterschiedlichen Rennen weltweit ein. Zudem sind die technische Vorbereitung und der Einsatz und Support von Kundenfahrzeugen in verschiedenen nationalen und internationalen Rennserien und Einzelrennen seit Jahren ein fester Bestandteil des Unternehmens. 2) Motorsport: Als Partner von Porsche Motorsport ist das Unternehmen für die Fertigung, Endabnahme, Auslieferung und den Kundensupport für die Modelle Porsche Cayman GT4 Clubsport, sowie die Endabnahme und Auslieferung der Porsche 911 GT3 Cup (992) verantwortlich. Des Weiteren ist die von Porsche Motorsport beauftragte vor Ort Ersatzteilversorgung von Porsche Rennfahrzeugen in zahlreichen Rennserien ein bedeutendes Geschäftsfeld. 3) Straßensport: Eine weitere Säule des Unternehmens befasst sich mit dem Umbau sowie dem einsatzspezifischen Service von Kundenfahrzeugen für Clubsport- und Trackday-Einsätze im Bereich der straßenzugelassenen Fahrzeuge. 4) Experiences: Manthey Racing ist verantwortlich für die Durchführung der "Porsche Track Experience" für die Porsche AG, um Kunden mit professionellen Trainings und einer Full Service Betreuung den Weg in den Motorsport zu ermöglichen. Die Koordination und der Betrieb rund um die eigene Lounge sowie die Porsche Lounges am Nürburgring sind zusätzliche Betätigungsfelder. Projektübergreifend sind außerdem der Handel, die Entwicklung und die Fertigung von Rennfahrzeugen und Motorsportteilen unter Einbindung der hauseigenen CNC-Technik Gegenstand des Unternehmens. Darüber hinaus ist die am 6. April 2018 gegründete Manthey Servicezentrum GmbH in Meuspath eine einhundertprozentige Tochtergesellschaft der Manthey Racing GmbH. Die Aufgaben der 14 Mitarbeiter (Stand: 31. Dezember 2023) des Servicezentrums sind die Pflege, Wartung und Reparatur von Porsche Straßen-Fahrzeugen, sowie der Verkauf von Porsche Merchandising. 2. Forschung und Entwicklung Das in unmittelbarer Nähe zur Nürburgring-Nordschleife gelegene Unternehmen Manthey Racing GmbH zeichnet sich aufgrund langjähriger Erfahrung als starker Partner in der Betreuung von Entwicklungsträgern aus. Dieses Know-how macht sich die Gesellschaft zunutze und entwickelt neben Produkten für den Straßen- und Motorsport auch das Portfolio seiner Eigenprodukte weiter aus. Zu den Hauptprojekten der Forschungs- und Entwicklungsabteilung zählten im Geschäftsjahr unter anderem: -Entwicklung Straßensport: Fertigstellung Entwicklung Porsche 911 GT3 992 Manthey-Kit und Porsche Cayman GT4 RS 982 Manthey-Kit; Entwicklung Porsche 911 GT3 RS 992 Manthey Kit; Entwicklung Manthey Performance Fahrwerke für die Porsche Modelle: 959, 911 (Typ 996), 911 Turbo (Typ 992). -Aufbau einer Räderfertigung am neuen Standort Freudenstadt. -Entwicklung Motorsport: abschließende Entwicklung Porsche 911 GT2 CS Evo Kit, welches für Rennveranstaltungen der Stéphane Ratel Organisation (SRO) homologiert ist und im Unternehmen gefertigt wurde. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Auch im Jahr 2023 wird die Weltwirtschaft weiterhin von externen Einflüssen geprägt. Zusätzlich zu den Folgen der Corona-Pandemie wirken sich die negativen Effekte des anhaltenden Krieges in der Ukraine, in Form von Lieferengpässen negativ auf die Aktivität der Wirtschaft aus. Darüber hinaus bewirkt der Klimawandel durch extreme Wetterereignisse weltweite Produktionsausfälle in diversen Branchen. Signifikante Auswirkungen sind steigende Energie- und Lebensmittelpreise sowie erhöhte Kosten für Baustoffe, welche zu einer hohen Inflation führen. Die steigenden Kosten für die Anpassung an den Klimawandel belasteten Unternehmen und Regierungen zusätzlich. So schätzt der internationale Währungsfonds (IWF) das globale Wachstum des Bruttoinlandsproduktes (BIP) für 2023 gegenüber dem Vorjahr auf lediglich +3,1 %. Die Entwicklung des BIP in Deutschland beträgt für das Jahr 2023 laut statistischem Bundesamt -0,3 %, wobei ein beträchtlicher Teil des Rückgangs auf das dritte und vierte Quartal entfallen und die erste Jahreshälfte eine Nullentwicklung verzeichnete. Im Vergleich beträgt ein übergreifendes Wachstum der Wirtschaftsleistung in der Euro-Zone zum Vorjahreswert +0,5 %, wohingegen die entsprechenden Wachstumsraten der USA (+2,5%) und China (+5,2%) deutlich stärker ansteigen. Das starke Wachstum der chinesischen Wirtschaft ist überwiegend eine Folge der dort herabgesetzten Covid-19-Beschränkungen, demzufolge inländische und ausländische Reise- sowie das aufgestaute Konsumverhalten wieder florieren konnten. Vier Jahre nach dem Austritt des vereinigten Königreichs aus der EU bestehen für deutsche Unternehmen weiterhin Hürden in puncto Handel und Rechtssicherheit. Nachdem Großbritannien 2022 bereits aus den Top Zehn der für Deutschland wichtigsten Exportmärkte rutschte, sind im Jahre 2023 besonders die restriktiven Aufenthaltsregelungen eine Barriere für deutsche Unternehmen, die mit der britischen Wirtschaft interagieren wollen. Jene Interaktionsschwierigkeiten haben viele kleinere Unternehmen bereits aufgeben lassen und große Unternehmen kalkulieren diese derweil als Kostenfaktor ein. Die US-Wirtschaft, darunter die privaten Konsumausgaben als größter Teil, wächst in 2023 unerwartet stark an. Treibende Kräfte sind dabei ein robuster Arbeitsmarkt sowie steigende Löhne, welche sich besonders im Konsumverhalten in Richtung des Unterhaltungssektors (z. B. Film- und Musikindustrie) bemerkbar machen und der Wirtschaft Auftrieb verleihen. Geldpolitik/Inflationsraten: Das statistische Bundesamt meldet im Jahresdurchschnitt 2023 gegenüber 2022 einen Anstieg der Verbraucherpreise um +5,9 %. Insbesondere der Preisanstieg für Nahrungsmittel in Höhe von 12,4 Prozentpunkten sowie ein Zuwachs von 5,3 % der Preise für Energieprodukte sind für die erhöhte Inflationsrate verantwortlich. Wohingegen die Preisentwicklung für die Kraftstoffe Diesel (-11,3%) und Superbenzin (-4,0%) im Vorjahresvergleich negativ ist. Im Euroraum lag die jährliche Inflationsrate im gleichen Zeitraum auf einem geringeren Niveau von +2,9 %, wohingegen der Wert ein Jahr zuvor +9,2 % betrug. Um eine zeitnahe Rückkehr der Inflation zum mittelfristigen Ziel von 2 % zu verfolgen, erhöhte die EZB den Leitzins mehrmals unterjährig. Letztmalig im September 2023, beschloss der EZB-Rat erneut die Leitzinssätze jeweils um 25 Basispunkte anzuheben. Für die drei Leitzinssätze der EZB (Zinssatz für Hauptrefinanzierungsgeschäfte sowie für die Spitzenrefinanzierungsfazilität und die Einlagefazilität) bedeutet das eine Erhöhung auf 4,5 %, 4,75 % und 4 %. Automobilmarkt Deutschland- und Weltweit: Die anhaltenden Krisen haben auch einen direkten Einfluss auf die Automobilindustrie in Deutschland sowie global. Die mangelhafte Verfügbarkeit von Vor- und Zwischenprodukten, die hohen Energiekosten sowie die allgemeine wirtschaftliche Verunsicherung aufgrund des Ukrainekrieges hemmen den Automobilmarkt auch im Jahr 2023. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) nennt für das Gesamtjahr 2023 einen Zuwachs des deutschen PKW-Inlandsmarktes um +7 % auf 2,8 Mio. Fahrzeuge im Vergleich zum Vorjahr. Das Jahresvolumen von neuzugelassenen Elektro-PKW beträgt dabei 700.200 Einheiten und lag damit um 16 % unter dem Vorjahr. Jedoch stieg im Dezember 2022 der Anteil von Elektro-PKW an den Gesamtneuzulassungen durch die bevorstehende Beendigung der staatlichen Förderung für batterieelektrische Fahrzeuge auf ein Rekord-Hoch an, wodurch der Vergleich nur bedingt repräsentativ ist. Genauer betrachtet, sind 2023 11 % mehr batterieelektrische Fahrzeuge (BEV) und 51 % weniger Plug-In-Hybride (PHEV) zugelassen worden. Die Gesamtproduktion von PKW in Deutschland beläuft sich für das Jahr 2023 auf 4,1 Mio. Fahrzeuge und entspricht somit einem beachtlichen Anstieg im Vorjahresvergleich von +18 %. Der Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019 zeigt jedoch noch 12 % geringere Produktionszahlen zu dem damaligen Wert. Der Exportzuwachs der deutschen Hersteller verzeichnet mit +17 % ein ähnlich hohes Niveau (absolut 3,1 Mio. Fahrzeuge). Die 12,8 Mio. Neuzulassungen auf dem europäischen PKW-Markt bedeuten einen Anstieg um +14 %, liegen jedoch noch -19 % unter dem Vorkrisenniveau 2019. Der US-Amerikanische PKW-Markt ist im selben Jahr mit 15,5 Mio. abgesetzten Fahrzeugen zum Vorjahresvergleich um +12 % ähnlich gewachsen. Der PKW-Absatz in China ist dabei 2023 um +11 % zum Vorjahr angestiegen, was ein jährliches Marktvolumen von 25,8 Mio. Fahrzeugen zur Folge hatte. 2. Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2023 von Manthey Racing verlief trotz wirtschaftlicher Krisenzeiten und einem stetigen Wachstum der Unternehmung gemäß den Erwartungen. Trotz omnipräsenter Krisen, instabiler Lieferketten und Schwankungen auf dem Absatzmarkt, konnten die meisten Waren geliefert, Dienstleistungen erbracht und schlussendlich der Umsatz gesteigert werden, wodurch das Jahr erneut wirtschaftlich positiv absolviert werden konnte. In sportlicher Hinsicht war das Jahr ein historisches für das Unternehmen. Das Rennteam konnte erstmalig die Fahrer- und Teammeisterschaft in der letztmalig in 2002 bestrittenen DTM sowie die dortige Herstellermeisterschaft für Porsche gewinnen. Daneben konnte auf der Langstrecke in Bathurst und Spa jeweils ein 2. und 4. Platz erzielt werden. Weitere Projekte im operativen Motorsport waren der Einsatz bei dem 24h Langstreckenklassiker am beheimateten Nürburgring sowie die Unterstützung bei der Entwicklung und Erprobung neuer Rennfahrzeuge der Porsche AG. Die Porsche Track Experience (PTE) hat mit der Anzahl von sechs Track Touren und 54 Einzelevents einen Meilenstein hingelegt. Nie zuvor hatte es einen so eng getakteten Saisonkalender bei der PTE gegeben. Als beste gebuchte Track Tour des Jahres mit einem hohen Zufriedenheitsscore der Kunden verzeichnet die Porsche Track Experience im portugiesischen Portimão einen gelungen Saisonabschluss. Im Rahmen der fast dreiwöchigen Track Tour wurde unter anderem die 'Rennsport Academy' veranstaltet, die auch in diesem Jahr ausgebucht war. 16 Teilnehmer legten mit umfangreichen Kursen und Trainingsprogrammen den Grundstein für ihre Rennfahrer-Karriere. In der Sparte Motorsport verzeichnet die Ersatzteilversorgung von Porsche 911 GT3 Cup, Cayman GT4 Clubsport und 911 GT3 R an den Rennstrecken bei diversen nationalen und internationalen Rennserien ein hohes Pensum. Darüber hinaus wurde die vollumfängliche technische sowie organisatorische Betreuung in der PETN (Porsche Endurance Trophy Nürburgring) durchgeführt. Der Markenpokal untergliedert sich in zwei Klassen und findet im Rahmen der NLS (Nürburgring Langstrecken Serie)-Saison nun im zweiten Jahr als Weiterentwicklung der Cayman GT4 Trophy by Manthey statt. Im Bereich Straßensport wurde auf dem Goodwood Festival of Speed am 12. Juli 2023 das Manthey Kit für den Porsche 718 Cayman GT4 RS vorgestellt. Porsche Markenbotschafter Jörg Bergmeister erzielte im Vorfeld eine Rundenzeit von 7:03,121 Minuten auf der Nürburgring Nordschleife und war damit 6,179 Sekunden schneller als der serienmäßige 718 Cayman GT4 RS. Zudem konnten vier ausgebuchte Manthey Trackdays über das Jahr hinweg ausgerichtet und weitere Fremd-Trackdays betreut werden. Die Strahlkraft des Erfolges in der DTM wirkte sich überaus positiv auf die mediale Wahrnehmung des Unternehmens aus und gilt als standfester Kompetenzbeweis in der Motorsport- respektive Automobilbranche. So kam es nach 2022 auf dessen Teststrecke zu einem weiteren Videodreh mit JP Performance, seines Zeichens erfolgreichster deutscher YouTuber im Automobilbereich, wo es die Aufgabe von Manthey Ingenieuren war, ein Straßenfahrzeug mit deren Know-how performanter einzustellen. Zudem wurde das Wachstum des Unternehmens durch den ersten Spatenstich in Bezug auf einen Neubau im beheimatetem Meuspath, bestehend aus Lager-, Werkstatt- und Büroflächen, vorangetrieben. Zum Ende des Jahres hat die Manthey Racing GmbH erfolgreich die Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2015 bestanden. 3. Lage a) Ertragslage Die Ertragslage des Unternehmens konnte trotz weiterhin spürbaren Einflusses durch den Ukraine-Krieg bei gestiegenen Umsatzerlösen im Vergleich zum Vorjahr auf einem hohen Niveau gefestigt werden. Das Rohergebnis erhöhte sich um insgesamt 6.822,00 T€ gegenüber dem Vorjahr (29.764,99 T€) auf 36.586,99 T€. Dies entspricht einer prozentualen Steigerung von 22,9 %. Das operative Rekord-Ergebnis (Betriebsergebnis, EBIT) des Vorjahres (4.443,59 T€) konnte nicht ganz gehalten werden und wurde um 889,72 T€ verfehlt, sodass man im Jahr 2023 einen Wert von 3.553,87 T€ ausweisen kann. Dieser erfreuliche Wert liegt knapp unter dem ursprünglichen Budget. Der Jahresüberschuss in Höhe von 2.270,21 T€ (Vorjahr: 3.216,94 T€, Reduzierung ./.946,73 T€) nach Steuern ist vor dem Hintergrund des weiterhin schwierigen wirtschaftlichen Umfelds positiv zu bewerten. b) Finanzlage Die Finanzlage der Manthey Racing GmbH ist als stabil zu bezeichnen. Zur Finanzierung des Wachstums konnte im laufenden Jahr die bestehende Kontokorrentlinie um weitere 2.000 T€ ausgeweitet werden. Durch diese Maßnahme ist das Unternehmen in der Lage, Projektgeschäfte und deren Liquiditätsspitzen besser abzubilden. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten grundsätzlich innerhalb der Zahlungsfrist unter der Ausnutzung von Skontomöglichkeiten zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind um 6.342,3 T€ auf 10.342,3 T€ gestiegen. Diesen Verbindlichkeiten stehen Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in nahezu gleicher Höhe (10.698,7 T€) entgegen. Hauptverantwortlich dafür ist eine andere Ausweistechnik, die für die im Jahr 2024 bevorstehende Konsolidierung erforderlich ist. Die Kreditaufnahme aus 2020 bei der Muttergesellschaft ist jedoch konstant bei 4.000 T€ geblieben. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten lagen zum Stichtag bei 1.339,66 T€ und haben sich gegenüber dem Vorjahr (603,43 T€) um 736,23 T€ erhöht. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Lieferanten haben sich analog- auch dem erneuten Umsatzwachstum geschuldet - um 2.043,72 T€ auf 3.633,28 T€ (Vorjahr: 1.589,56 T€) erhöht. c) Vermögenslage Im Mehrjahresvergleich lassen sich ausgewählte Eckdaten und Kennzahlen wie folgt darstellen:
Intensitäten = gesuchte Größe / Bilanzsumme Eigenkapitalquote = Eigenkapital / Bilanzsumme Eigenkapitalrendite (Eigenkapitalrendite = (Reingewinn / Eigenkapital) x 100 %) Statischer Verschuldungsgrad = 1 - Eigenkapitalquote Die Vermögenslage der Gesellschaft ist im Jahr 2023 durch ein deutlich gestiegenes Bilanzvolumen von 32.987,99 T€ (Vorjahr: 19.852,20 T€) gekennzeichnet, wovon 12.344,62 T€ (Vorjahr: 10.074,42 T€) auf das Eigenkapital entfallen. Dies entspricht - aufgrund der deutlich gestiegenen Bilanzsumme - jetzt 37,4 % der Bilanzsumme. Die Steigerung der Bilanzsumme resultiert anteilig auch bedingt durch die geänderte Ausweistechnik von Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Im Vorjahr lag die Eigenkapitalquote bei 50,7 %. Die Fremdkapitalquote hat sich folgerichtig im Vergleich zum Vorjahr wieder erhöht. Als wesentliche Aktivposten sind das zum Bilanzstichtag bestehende Sachanlagevermögen mit 7.328,77 T€ (Vorjahr 5.421,96 T€), die Vorräte mit 7.861,77 T€ (Vorjahr: 6.021,89 T€), die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit 13.688,39 T€ (Vorjahr: 6.353,23 T€) sowie die flüssigen Mittel mit 2.693,09 T€ (Vorjahr: 1.171,83 T€) zu nennen. Auch hier ist das deutlich gestiegene Forderungsvolumen weitestgehend auf die durch die bevorstehende Konsolidierung geänderte Ausweistechnik zurückzuführen. Zweifelhafte Forderungen wurden in Höhe von 50 T€ wertberichtigt. Die übrigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden als werthaltig angesehen. Die offenen Forderungen zum Stichtag sind im Wesentlichen per März des Folgejahres beglichen. d) Finanzielle Leistungsindikatoren Die interne Unternehmenssteuerung erfolgt über die Kennzahlen Umsatzrendite, Materialaufwandsquote, Personalaufwandsquote und den Brutto-Cash-Flow. Die Umsatzrendite (hier EBIT-Marge) berechnet sich aus dem EBIT im Verhältnis zur Gesamtleistung. Im Geschäftsjahr 2023 liegt die Umsatzrendite bei 4,5 %. Im Vergleich zum Vorjahr (7,2 %) ist dies eine Reduzierung um rd. 2,7 Prozentpunkte. Die Materialaufwandsquote liegt im aktuellen Geschäftsjahr bei 54,1 % (Vorjahr: 52,0 %). Damit liegt diese leicht über dem Vorjahr. Gründe hierfür sind weiterhin Schwankungen im Produkt-Sortiment bzw. der geänderte Produkt-Mix und eine geänderte Abrechnungsweise in unserem Geschäftsbereich Experience. Im Geschäftsjahr 2023 lag die Personalaufwandsquote (der Manthey Mitarbeiter ohne Freelancer) bei rd. 21,4 %. Im Vorjahr betrug die Personalaufwandsquote 24,0 %. Der absolute Personalaufwand ist zwar durch die gestiegene Mitarbeiterzahl um rd. 2.143,2 T€ gestiegen, der Personalaufwand hat sich jedoch in Relation zu den gestiegenen Umsatzerlösen prozentual um rd. 2,7 %-Punkte verringert. Der Brutto-Cash-Flow bestehend aus dem Jahresüberschuss, den Abschreibungen und dem Finanzergebnis für das laufende Geschäftsjahr beläuft sich auf 3.918,36 T€. Im Jahr 2022 belief sich der Brutto-Cash-Flow noch auf 4.530,31 T€. Der reduzierte Brutto-Cash-Flow wurde mit deutlich erhöhten Abschreibungen erreicht. e) Gesamtaussage Insgesamt ist die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage der Manthey Racing GmbH geordnet. C. Prognosebericht Für 2024 plant die Manthey-Racing mit einem Umsatzwachstum von rund 12 % im Vergleich zum Berichtsjahr und einer Ziel-Umsatzrendite (hier EBIT-Marge) zwischen 6,5 % und 7,5 %. Im aktiven Motorsport werden die Aktivitäten im Jahre 2024 signifikant ausgeweitet.In der neuformierten GT-Klasse in der World Endurance Championship (WEC) insbesondere bei den 24h Le Mans, sollen erstmalig GT3 Fahrzeuge von herstellernominierten Teams eingesetzt werden. Demnach wird Manthey nach der Beendigung des Werkseinsatzes in 2022 in der Saison 2024 in die WEC zurückkehren und zwei Porsche GT3 Fahrzeuge mit serienspezifischen Sonderspezifikationen einsetzen. Nach der überaus erfolgreichen Zusammenarbeit mit EMA Motorsport als "Manthey EMA" in der DTM Saison, bei dem 24h-Rennen in Spa, den 12h in Bathurst und Langstreckenrennen am Nürburgring im Jahre 2023 wird diese in 2024 intensiviert. So wird ein Auto in der WEC unter der Nennung "Manthey EMA" und das zweite unter der Nennung "Manthey Pure Rxcing" antreten. Somit wird die Kompetenz des Unternehmens im aktiven Motorsport weiter ausgebaut, das Engagement in Richtung Kundensport erweitert sowie die Strahlkraft der Marke Manthey bestärkt. Die Porsche Track Experience hat den Saisonkalender für 2024, mit der Absicht die Auslastung der einzelnen Events zu erhöhen, kompakter gestaltet. Events mit ähnlichem Charakter wurden zusammengeführt, um so den Kunden die Wahl der Veranstaltung zu vereinfachen, Synergieeffekte zu nutzen und folglich Kosten zu reduzieren. Es sind 4 Track Touren mit insgesamt 21 Events sowie 13 Einzelevents geplant. Die Track Touren finden in Paul Ricard, am Redbull Ring, in Spa und erstmalig in Barcelona statt. Im Bereich Entwicklung sind auch für 2024 einige neue Projekte in den Geschäftsbereichen Motorsport und Straße geplant. Im Bereich der Straßenfahrzeuge geht es sowohl um die Entwicklung von verschiedenen Kits für Porsche GT-Fahrzeuge als auch um die Optimierung von elektrisch angetriebenen Fahrzeugen. Ebenso werden wir am Standort in Freudenstadt konsequent die Neuentwicklung und Produktion von Felgen aus Schmiederohlingen vorantreiben. Die Manthey Racing GmbH bekennt sich klar zu ihrer unternehmerischen Verantwortung gegenüber der Umwelt und der Gesellschaft. Neben dem Streben nach ökonomischer Effizienz ist ein ökologisches Bewusstsein Bestandteil des Selbstverständnisses des Unternehmens. In diesem Sinne werden alle Arbeitsprozesse so gestaltet, dass sie eine möglichst geringe Belastung der Umwelt darstellen. In der abgelaufenen DTM-Saison wurden die Rennfahrzeuge mit einem innovativen Kraftstoff betrieben, der zu rund 50 Prozent aus regenerativen Komponenten besteht und somit einen Beitrag zur CO 2 -Reduktion leistet. Darüber hinaus beschäftigt sich die Manthey Racing GmbH auch weiterhin mit elektrisch angetriebenen Fahrzeugen aus dem Hause Porsche. Des Weiteren werden Schäden an den Kohlefaser-Karosserieteilen der durch Manthey betriebenen Rennfahrzeuge, entweder inhouse oder bei externen Dienstleistern aufgearbeitet, wodurch sich deren Lebenszyklen verlängern und schlussendlich Ressourcen eingespart werden können. Die wachsenden Unternehmensstrukturen bieten zudem die Chance, Synergieeffekte zwischen den Projekten und Tätigkeitsfeldern der Manthey Racing GmbH zu nutzen, um ein effizientes und ressourcenschonendes Wirtschaften zu ermöglichen. So stehen bspw. das Bündeln von Reisen und ein "Sharing" des hauseigenen Fuhrparks im Fokus der Unternehmung. Im ersten Quartal 2024 wurde mit dem Neubau am Standort in Meuspath gestartet. Mit diesem soll dem durch das Wachstum der vergangenen Jahre bedingtem Platzmangel an Büroräumen, Fertigungs- und Lagerflächen Abhilfe geschaffen werden. Das Thema Nachhaltigkeit spielt bei dem Bauprojekt durch den Einsatz von erneuerbaren Energien sowie der Verwendung von umweltverträglichen Baustoffen mit dem Ziel, den CO 2 -Fußabdruck zu verringern, eine wichtige Rolle. Die Förderung der Vielfalt und der Chancengleichheit haben im Unternehmen einen großen Stellenwert und werden kontinuierlich ausgebaut. Eine Diversifizierung spiegelt sich über alle Sparten und Projekte in der internationalen Personalzusammensetzung sowie individuellen Karriereentwicklungen und -chancen wider. D. Risiko- und Chancenbericht 1. Risikobericht Die Gesellschaftsrichtlinien, in Anlehnung an die Konzernvorgaben, sollen durch standardisierte Prozesse eine Absicherung gegenüber jeglicher Form von Risiken bieten. Hierunter zählt auch das Finanz- und Risikomanagement des Unternehmens, welches auf die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art abzielt. Auch die IT-Sicherheit findet in den Gesellschaftsrichtlinien (Datenschutz, Informationssicherheit usw.) Berücksichtigung und bildet das Fundament gegen die vom Unternehmen als großes künftiges Risiko betrachteten Cybervorfälle und -angriffe. Liquiditätsrisiken werden mit Hilfe einer mittelfristigen Liquiditätsplanung, die wöchentlich überwacht und täglich aktualisiert wird, abgesichert. In diesem Kontext steht auch das Prüfen von Kundenbonität, Stellen von Abschlagszahlungen, Einhalten von Zahlungsbedingungen und ein geregeltes Mahnwesen. Schadensrisiken, die sich aus den Tätigkeitsfeldern des Unternehmensgegenstandes ergeben, sind über entsprechende und im Umfang angemessene Versicherungen abgedeckt. Ein jährliches Versicherungsaudit sorgt für eine stetige Aktualisierung auf Basis der Unternehmenskennzahlen. Ergänzend hierzu führt die konsequente Qualitätssicherung zum hohen Qualitätsstandard des Unternehmens. Als 51%ige Beteiligungsgesellschaft der Porsche AG besteht ein unternehmensspezifisches Risiko lediglich in der Abhängigkeit von Konzernentscheidungen, die Einfluss auf die Geschäftstätigkeiten des Unternehmens haben können. Bei möglichen Entscheidungen zu Sparmaßnahmen und Budgetkürzungen im Konzern könnten auch Bereiche, in denen wir tätig sind, hinterfragt werden. Dies könnte auch die Beauftragungen der Manthey Racing GmbH tangieren und Einnahmen negativ beeinflussen. Investitionen, die ein gewisses Gesamtvolumen überschreiten, bedürfen der Zustimmung eines Gremiums der Anteilseigner der Gesellschaft, und somit ist eine zusätzliche Kontrolle bei größeren Investitionen sichergestellt. Ein durch Investitionen entstehendes Risiko wird somit von Anfang an minimiert. Die Manthey Racing GmbH kann durch seine breite Ausrichtung und seine weitläufigen Tätigkeitsfelder den Wegfall einzelner Projekte leichter kompensieren als bei einer Konzentration auf wenige Standbeine. Einbrüche in einzelnen Unternehmensbereichen würden demnach zu einem Umsatzrückgang in diesen Bereichen führen, nicht jedoch das ganze Unternehmen gefährden. Die Tätigkeitsfelder der Manthey Racing GmbH sind personalintensiv und daher ist die Personalstrategie von zentraler Bedeutung zur Sicherstellung des zukünftigen Wachstums. 2. Chancenbericht Chancen ergeben sich für das Unternehmen vor allem im Bereich der Entwicklung und des Ausbaus der Eigenprodukte wie unter A.2. beschrieben. Dieser Bereich wird weiterhin kontinuierlich ausgebaut und entwickelte sich auch im Jahr 2023 äußerst positiv. In diesem Zusammenhang wird auch stetig an der Ausweitung des Vertriebskanals unserer Eigenprodukte über die Porsche AG gearbeitet. Ebenso bietet die Nähe zur Porsche AG eine solide Grundlage zur Weiterentwicklung des Dienstleistungsangebotes sowohl im Bereich des Straßen-, Kunden- als auch des Werkssports. 3. Gesamtaussage Den o. g. Risiken begegnet die Manthey Racing GmbH mit entsprechenden Maßnahmen, insbesondere sichert sich die Gesellschaft durch die breite Auslegung der teils voneinander unabhängigen Geschäftsfelder und Tätigkeitsbereiche nachhaltig gegenüber konjunkturbedingten Schwankungen von einzelnen Bereichen der angebotenen Produkte und Dienstleistungen ab. Aus der besonderen Krisensituation konnten diverse Chancen abgeleitet werden, wie z. B. Erprobungsunterstützung von Porsche am Nürburgring, neue Fahrzeugprojekte, auf die wir auch weiterhin zurückgreifen. E. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, erhaltene Anzahlungen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle treten lediglich in einem vertretbaren wirtschaftlichen Rahmen ein. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten gegenüber Dritten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen und unter der Ausnutzung von gewährtem Skonto gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels erhaltener Anzahlungen und Lieferantenkrediten über ihren Kontokorrentrahmen. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Zur Minimierung von Ausfallrisiken werden Sicherungsmaßnahmen installiert, wie z. B. Anzahlungen bei Neukunden oder bei Projekten, die eine längere Laufzeit haben. F. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.
Meuspath, den 24. April 2024 Nicolas Raeder Martin Raeder Bei dem vorstehenden Jahresabschluss (Bilanz, GuV und Anhang) handelt es sich um die (ggf. nach § 327 HGB) für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Manthey Racing GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Manthey Racing GmbH - bestehend aus der Bilanzzum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahrvom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Manthey Racing GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungenim Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungenauf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Duisburg, den 24. April 2024 PKF
Fasselt Partnerschaft mbB
Müller-Kemler, Wirtschaftsprüfer Blaskiewicz, Wirtschaftsprüfer |
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