Olympiastadion Berlin GmbH
Olympischer Platz 3, 14053 Berlin, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christoph Meyer seit 13.1.2025 | Prokura |
Timo Rohwedder seit 14.10.2015 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
Klosterstr. 59, 10179 Berlin | 50.00% |
Sa. | 50.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Olympiastadion Berlin GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2023 bis zum 30.06.2024LageberichtI. Grundlagen des UnternehmensDie Olympiastadion Berlin GmbH betreibt und vermarktet das Olympiastadion Berlin. Das Stadion ist eine Veranstaltungsstätte für nationale und internationale Sport-, Konzert- und Kulturveranstaltungen. Weiterhin finden Business- und Privat-Events, Stadionbesichtigungen und -führungen statt. Auch wird das Olympiastadion Berlin als Foto- und Filmlocation gebucht. Der Erhalt des historischen und unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes durch Übernahme und Beauftragung von Wartungen und Instandhaltungen zählt ebenfalls zu den Aufgaben unseres Unternehmens. Aus Gründen der besseren Lesbarkeit und zur Vermeidung sprachlicher Barrieren wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten - sofern nicht anders kenntlich gemacht - gleichermaßen für alle Geschlechter. Die verkürzte Sprachform hat rein redaktionelle Gründe und beinhaltet keine Wertung. II. Wirtschaftsbericht1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen1.1. Konjunkturelle Rahmenbedingungen Die Weltwirtschaft verzeichnete im Jahr 2023 ein robustes Wachstum um 3,9%1. Zahlreiche geopolitische Krisen und Unsicherheiten belasteten die konjunkturelle Entwicklung der Volkswirtschaften durch hohe Energiepreise, stark gestiegene Zinsen und Kaufkraftverluste infolge der erhöhten Inflation unterschiedlich stark. Überwiegend schwächelte in erster Linie die Industrie, während sich die Dienstleistungen häufig etwas besser behaupteten. In Deutschland dämpften eine hohe Inflationsrate von 5,9%2 im Jahresdurchschnitt 2023 (2022: 7,9%) sowie eine schwache Binnen- und Auslandsnachfrage die konjunkturelle Entwicklung deutlich. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) zeigte einen preisbereinigten Rückgang der Wirtschaftsleistung in 2023 um 0,1%3. Hohe Verbraucherpreise als Folge eines massiven Preisanstiegs bei Energie und Nahrungsmitteln ließen die privaten Konsumausgaben in 2023 preisbereinigt um 0,8%4 sinken. Die Bruttolöhne und -gehälter waren durchschnittlich 6,3% höher als im Jahr zuvor5. Nach einem leichten Anstieg der deutschen Wirtschaftsleistung im ersten Quartal 2024 um 0,2% zeigte sich im Folgequartal ein starker Rückgang. Die Wirtschaftsleistung schrumpfte um 0,1%6. Im internationalen Vergleich blieb die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland hinter vielen anderen Staaten zurück. Der private Konsum zeigte sich mit durchschnittlich 0,1% Wachstum stabil7. Die Bruttolöhne und -gehälter erhöhten sich im ersten Halbjahr 2024 bezogen auf das Vorjahr um 5,6%8. Die Berliner Wirtschaft entwickelte sich 2023 mit einem preisbereinigten Anstieg des BIP von 1,6% gegen den nationalen Trend9. Dabei erhöhten sich die Berliner Verbraucherpreise im Jahr 2023 stärker als im Bundesdurchschnitt um 6,2%10. Im ersten Halbjahr 2024 behauptete sich die konjunkturelle Entwicklung Berlins mit einem preisbereinigten Zuwachs des BIP um 0,311. Dabei fällt die Konsumneigung zu Beginn des Jahres 2024 verhalten aus. Die Berliner Reallöhne stiegen bei fallenden Inflationswerten zuletzt um 5,5% (2. Quartal 2024)12. Hiervon unbeeindruckt hielt die Konsumzurückhaltung der Berliner in den ersten Monaten des Jahres 2024 jedoch an. 1.2. Entwicklung von Berlin-Tourismus sowie Messe- und Kongressveranstaltungen Wachsende Gästezahlen strahlen positive Signale für den Berlin-Tourismus aus, wenngleich das Vor-Pandemie-Niveau noch in der Ferne liegt. 2023 zählte Berlin 12,1 Millionen Gäste mit 29,6 Millionen Übernachtungen. Das entspricht verglichen mit dem Vorjahr einem Anstieg um 15,9%13. Die Verweildauer lag zwischen 2,3 und 2,8 Tagen. Der positive Trend setzte sich mit einem Zuwachs von 6,5% bei den Gästen und 3,9% bei den Übernachtungen im ersten Halbjahr 2024 fort14. Weltweit gehört Berlin mit Platz 4 zu den beliebtesten Tagungs- und Kongressmetropolen. National ist Berlin führender Messe- und Kongressstandort15. Die Umsätze aus Live-Veranstaltungen erreichten in Deutschland 2023 ein Volumen von 6,8 Milliarden Euro. Dabei lag der Messeanteil bei knapp der Hälfte16. Berliner Unternehmen erreichten 2023 mit 7,6 Millionen Teilnehmenden und über 70.000 Business-Events einen Gesamtumsatz von 1,4 Milliarden Euro17. 1.3. Entwicklung von Sport- und Eventveranstaltungen Der Markt des Live-Entertainments erlebte 2023 eine ungebremste Nachfrage. Die Begeisterung für Sportveranstaltungen ist ungebrochen. Die konkrete Zuschauerzahl korreliert jedoch stark mit dem Beliebtheitsgrad der Veranstaltung, der teilnehmenden Sportler und den sportlichen Erfolgen von Einzelsportlern und Mannschaften. Noch nie tourten so viele nationale und internationale Künstler wie 2023. Die deutsche Medien- und Unterhaltungsbranche wuchs trotz der bestehenden wirtschaftlichen Unsicherheiten um 4,9%. Die Einnahmen aus Livemusik stiegen 2023 um 29,5%18. Insbesondere internationale Top-Künstler traten in Veranstaltungsorten mit hoher Zuschauerkapazität auf. Bei entsprechend hoher Nachfrage wurden vermehrt mehrtägige (Wiederholungs-)Konzerte in einer Veranstaltungsstätte durchgeführt, um weitere Kostenvorteile zu generieren. 2. Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens2.1. Umsatz- und Ergebnisentwicklung Die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft zeigte im Geschäftsjahr insgesamt eine positive Entwicklung. Der Umsatz stieg aufgrund einer hohen Veranstaltungsdichte und der Durchführung von Spielen der UEFA EURO 2024 um 41,4% auf T€ 25.056 (periodenbereinigter Anstieg 41,9% auf T€ 25.137). Die verbrauchs- und veranstaltungsbezogenen Kosten stiegen überproportional, weshalb das Umsatzwachstum nur in einen deutlich geringeren Ergebniszuwachs umgewandelt werden konnte. Die Umsatzrentabilität beträgt 15,9% (Vorjahr 20,9%). Gleichwohl übertraf das Geschäftsjahresergebnis das Vorjahr um 5,9% und reflektiert damit insgesamt eine positive Geschäftsentwicklung. Unser Gesamtumsatz entfällt auf folgende Bereiche und entwickelte sich wie folgt:
Die sportlichen Veranstaltungen haben mit 42,4% den größten Anteil am Gesamtumsatz. Der Bereich verzeichnete trotz signifikanter Rückgänge insgesamt ein Umsatzwachstum von T€ 3.352. Aufgrund vertraglich vereinbarter Pachtreduzierungen mussten wir infolge des Abstiegs unseres Hauptmieters Hertha BSC in die 2. Fußballbundesliga signifikante Umsatzeinbußen hinnehmen. Anteilig konnten diese Reduzierungen durch insgesamt drei Heimspiele im Wettbewerb des DFB-Pokal von Hertha BSC kompensiert werden. Einmaleffekte durch die Fußball-Europameisterschaft 2024 (UEFA EURO 2024) und die UEFA Champions League Qualifikation des 1. FC Union Berlin haben das mit Hertha BSC rückläufige Umsatzvolumen überkompensiert. Der 1. FC Union Berlin hat seine drei Gruppenspiele in der UEFA Champions League 2023/24 im Olympiastadion Berlin ausgetragen und der Deutsche Fußballbund ein Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen die Auswahl der Türkei. Besonders hervorzuheben ist die Durchführung von Spielen der UEFA EURO 2024. Erstmals haben Spiele von Fußball-Europameisterschaften im Olympiastadion Berlin stattgefunden. Von den sechs Partien, darunter dem Finale, fanden vier Spiele im Berichtsjahr statt. Der Bereich Hospitality inkl. sonstiger Vermarktung ist geprägt durch unsere Gästebetreuung inklusive VIP-Packaging im Rahmen von Sport- und anderen Liveevents, die Durchführung von Special- und Businessevents, die Vermarktung des Stadions als Film- und Fotolocation und das Besucherprogramm. Die Vielzahl der Veranstaltungen und der besondere Stellenwert einzelner Veranstaltungen, insbesondere der UEFA EURO 2024, sind ursächlich für den Umsatzanstieg auf T€ 8.267. Wegen der vielen Schließtage aufgrund der exklusiven Nutzung durch die UEFA EURO 2024 konnten wir bei den Private- und Business-Events das Vorjahresniveau nicht erreichen. Bei den Live-Events/Großveranstaltungen zeigt sich eine stetige Entwicklung bei leichtem Umsatzanstieg von T€ 40. Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres wurden fünf Konzerte, darunter drei Shows der deutschen Band "Rammstein" durchgeführt. Die Großveranstaltungen im sportlichen und kulturellen Bereich besuchten ca. 2.172.000 Menschen, was einer Steigerungsrate von 44,5% entspricht. Gut 150.000 Stadionbesucher waren beim Besucherprogramm zu verzeichnen. Die Besucherzahl lag damit absolut auf Vorjahresniveau. Unter Berücksichtigung der Schließtage, die aufgrund der Vielzahl von Großveranstaltungen gegenüber dem Vorjahr um gut 25 % höher waren, war beim Besucherprogramm relativ betrachtet, eine Steigerung zu verzeichnen. Die um Sondereffekte periodenbereinigten sonstigen betrieblichen Erträge von T€ 9.616 liegen mit T€ 349 unter dem Vorjahresniveau (T€ 9.964). Der größte Anteil betrifft Einnahmen aus Aufträgen des Landes Berlin (T€ 9.479; Vorjahr T€ 9.883) für umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen des Stadions zur UEFA EURO 2024. Die Durchführung der notwendigen Baumaßnahmen während des laufenden Veranstaltungsbetriebs verursachten hohen Abstimmungs- und Koordinationsaufwand zur Sicherstellung eines reibungslosen Veranstaltungsbetriebs. Den Erträgen stehen wesentliche Beträge für den Bezug von Leistungen zur Projektabwicklung und Kosten der Projektbetreuung und -steuerung in Form von Personalkosten und Fremdleistungen gegenüber. Die veranstaltungsbezogenen und verbrauchsabhängigen Betriebskosten stiegen im aktuellen Geschäftsjahr auf € 12.284, was eine deutliche Erhöhung im Vergleich zum Vorjahr (€ 7.110) bedeutet. In Bezug auf den Umsatz erhöhten sich die Veranstaltungskosten ebenfalls, da ihr Anteil von 40,1 % im Vorjahr auf 48,9 % im aktuellen Geschäftsjahr anstieg. Diese Entwicklung spiegelt ein überproportionales Wachstum der Veranstaltungskosten im Vergleich zur Umsatzentwicklung wider. Im Personalbereich verzeichneten wir im aktuellen Geschäftsjahr eine moderate Ausweitung. Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter stieg von 25 im Vorjahr auf 27, was einer Erweiterung um 2 Angestellte entspricht. Zudem wurde das Ausbildungsengagement leicht ausgebaut: Während im Vorjahr 1 Auszubildender beschäftigt war, stieg die Zahl im aktuellen Geschäftsjahr auf 2. Der Personalaufwand erhöhte sich entsprechend auf € 2.009, was einem Anstieg von 10,5 % gegenüber dem Vorjahr (€ 1.818) entspricht. Mit stetig steigender Investitionstätigkeit (T€ 222; Vorjahr T€ 127) stiegen die Abschreibungen im Geschäftsjahr auf T€ 133 (Vorjahr T€ 120). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind in absoluter Höhe gestiegen (T€ 16.703; Vorjahr T€ 15.410), in Relation zur Gesamtleistung jedoch gesunken (66,5 %; Vorjahr 87,0 %). Der Anstieg in absoluter Höhe ist im Wesentlichen durch umsatz- und erfolgsabhängige Raumkosten, einmalige veranstaltungsbedingte Versicherungsprämien und gestiegene Instandhaltungskosten bedingt. Mit einem Zuwachs von 12,5% ergibt sich ein Betriebsergebnis von T€ 3.624 (Vorjahr T€ 3.220). Der relative Anteil an der Gesamtleistung sank um 3,8%. Der Rückgang steht vor allem im Zusammenhang mit der UEFA EURO 2024, bei der unser Geschäftsumfang verglichen mit anderen Großveranstaltungen deutlich reduziert war. Im Umfeld der allgemeinen konjunkturellen Lage sind wir mit der Entwicklung des Betriebsergebnisses zufrieden. Unsere operativen Ertragskennzahlen haben sich stetig und gut entwickelt. Das Vorjahr war durch besondere positive Ergebnisse in Höhe von T€ 582 beeinflusst, die im Geschäftsjahr weggefallen sind. Vor diesem Hintergrund relativiert sich das im Vorjahresvergleich leicht gestiegene Jahresergebnis (T€ 2.656; Vorjahr T€ 2.509). Das EBIT19 beträgt T€ 3.649 (Vorjahr: T€ 3.692). Die Ertragsteuerquote beträgt 33,1 % (Vorjahr 32,3 %). 2.2. Bewirtschaftung und Beschaffung Der erfolgreiche Geschäftsbetrieb unseres Unternehmens ist eng an die Funktions- und Betriebsfähigkeit der Veranstaltungsstätte geknüpft. Im abgelaufenen Zeitraum konnten alle geplanten Sportveranstaltungen und Events reibungslos durchgeführt werden, was insbesondere auf die stabile Infrastruktur und die sichere Versorgung mit Strom, Wärme und Wasser zurückzuführen ist. Dank einer proaktiven Instandhaltungsstrategie konnten unerwartete Ausfälle vermieden und die Betriebsbereitschaft jederzeit sichergestellt werden. Die Planung, Steuerung und Überwachung der auszuführenden Tätigkeiten erfolgt in unserem CAFM-System ebenso wie die Budgetsteuerung. Erforderliche Neuausschreibungen diverser Gewerke werden durch eine auf vergaberechtliche Vorschriften spezialisierten Anwaltskanzlei begleitet. Die Investitionen in Instandhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen betrugen im Geschäftsjahr rd. T€ 10.309. Hiervon trägt das Land Berlin als Eigentümer T€ 9.409. Eine effiziente Beschaffung von Materialien und Dienstleistungen hat wesentlich zur termingerechten Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltungen beigetragen. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor war die stabile Versorgung mit Energie auf planbarer Kostenbasis. Die auf dem Dach des Olympiastadion Berlin installierte Photovoltaikanlage, mit der die Grundlastversorgung abgedeckt werden kann, ist angesichts steigender Energiekosten und volatiler Märkte integraler Bestandteil unserer finanziellen Optimierungsstrategie und ein wichtiger Beitrag zur Umsetzung unserer ökologischen Nachhaltigkeitsziele. Darüber hinaus prüfen wir im Rahmen unserer permanenten ökologischen und ökonomischen Nachhaltigkeitsbestrebungen wiederkehrend Einspar- und Optimierungspotentiale bei unseren Verbräuchen von Wasser, Wärme, Strom sowie der Abfallerzeugung. Engpässe bei der Versorgung bestanden nicht, ein Betriebsrisiko sehen wir daher nicht. 2.3. Investitionen, ökologische und soziale Aspekte und Nachhaltigkeit Die Investitionen in unsere Betriebs- und Geschäftsausstattung inklusive vertraglich vereinbarter Ersatzinvestitionen in Stadiontechnik und -einrichtungen betrugen T€ 222 (Vorjahr T€ 127). Der wesentliche Anteil entfällt auf Ersatzbeschaffungen für die gastronomische Infrastruktur (T€ 122), Beleuchtung/USV (T€ 32), Medientechnik/Hardware (T€ 21) und Umbaumaßnahmen (T€ 13). Für das Land Berlin sind in Vorbereitung der UEFA Fußball Europameisterschaft 2024 begonnene Projekte fertiggestellt sowie weitere Maßnahmen zur Sicherstellung des aktuellen Standes von Stadioninfrastruktur umgesetzt worden. Schwerpunkte lagen bei Maßnahmen zur Teilhabe, Sicherheit und Infrastruktur. Die vorhandenen Toilettenanlagen wurden in den geplanten Ausbaustufen erweitert. Zusätzliche moderne Toiletteneinrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigungen wurden installiert. Der Ausbau der Bereiche für Rollstuhlfahrer und Begleitpersonen und der Einbau von Vorzugssitzplätzen für Menschen mit körperlichen Einschränkungen wurde abgeschlossen. Weitere Schwerpunkte lagen im Ausbau des Digital Signage, Modernisierung von Kameratechnik und energetischen Nachhaltigkeitsmaßnahmen. Die Sanierung weiterer Natursteinstützenköpfe wird fortgeführt. Auch im abgelaufenen Geschäftsjahr haben wir aufgrund unserer dauerhaft umgesetzten Nachhaltigkeitsprojekte wiederholt die Green Globe Zertifizierung erhalten. 2.4. Finanzlage
Der Finanzmittelbestand umfasst die in der Bilanz ausgewiesenen liquiden Mittel. Die Abnahme der liquiden Mittel beträgt im Geschäftsjahr T€ 4.709. Ursächlich sind Abflüsse im Rahmen der laufenden Geschäftstätigkeit, die im Zusammenhang mit dem Aufbau der Forderungen und der sonstigen Vermögensgegenstände mit insgesamt T€ 5.828 stehen. Zugleich erhöhten sich die Abflüsse zur Tilgung von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und aus der Abnahme der erhaltenen Anzahlungen, die in Umsatzerlöse überführt wurden. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit reduzierte sich um T€ 12.491. Die geldpolitischen Maßnahmen der Europäischen Zentralbank hatten spürbare Auswirkungen auf unsere Liquidität. Für den laufenden Geschäftsbetrieb nicht benötigte liquide Mittel haben wir zinswirksam auf Fest- und Tagesgeldkonten geparkt. Hieraus generierte Zinserträge (T€ 166) haben den Cashflow aus der Investitionstätigkeit positiv beeinflusst. Mittelabflüsse ergaben sich durch Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen (T€ 242). Die bestehenden Liquiditätsreserven ermöglichten die Vorfinanzierung der hohen Instandhaltungstätigkeiten aus der Innenfinanzierung. Eine Aufnahme von Fremdkapital war nicht erforderlich. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit beträgt daher T€ 0. Ziel unserer Liquiditätssteuerung ist die flexible Bereitstellung liquider Mittel zur Sicherung eines ungestörten Veranstaltungsbetriebs. Kurzfristig verfügbare Liquiditätsreserven für die Durchführung geplanter und auch ungeplanter Gebäudeerhaltungsmaßnahmen sind hierfür unverzichtbar. Die konkrete Liquiditätssteuerung erfolgt durch Überwachung des Finanzmittelbestands und mit einem Kennzahlenmix aus Cashflow, Liquidität 2. Grades und Working Capital. Die kontinuierliche Geschäftsentwicklung hat unsere Innenfinanzierungskraft weiter gestärkt. Die Liquidität 2. Grades von 640,9% (Vorjahr 343,9%) bewerten wir mit sehr gut. Unser Working Capital verzeichnete einen Anstieg um 21,5% auf T€ 22.873 (Vorjahr T€ 18.827). 2.5. Vermögenslage Die erfolgreiche Geschäftstätigkeit geprägt durch eine vollständige Innenfinanzierung und geringe Investitionen in Sachanlagen hat eine Erhöhung des Eigenkapitals zur Folge. Wesentliche strukturelle Veränderungen betreffen das Umlaufvermögen. Während die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände um T€ 5.828 anstiegen, verzeichneten die liquiden Mittel eine Reduzierung um T€ 4.709. Der Anteil des kurzfristigen Vermögens an der Bilanzsumme ist mit 98,1% (Vorjahr 98,4%) nahezu unverändert. Mit 56,0% (Vorjahr 32,4%) bilden die Forderungen die größte Position (gesamt T€ 15.437; Vorjahr T€ 8.624). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (T€ 15.437; Vorjahr T€ 8.624) umfassen zu einem erheblichen Teil Forderungen gegenüber Gesellschaftern (T€ 9.643; Vorjahr T€ 5.057). Forderungen in Höhe von T€ 2.251 resultieren aus einer Stundungsvereinbarung mit unserem Ankermieter Hertha BSC im Rahmen der Lizenzvergabe für die 2. Liga. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich auf 60,8% (Vorjahr 53,0%). Das kurz- und mittelfristige Fremdkapital reduzierte sich um T€ 1.668 auf T€ 10.745 (Vorjahr T€ 12.412). Sonstige Rückstellungen, die Rückstellungen für Steuern und die passiven latenten Steuern nahmen um T€ 1.040 auf T€ 6.405 (Vorjahr T€ 5.366) zu. Die Abnahme erhaltener Anzahlungen aus Ticketverkäufen und Vorauszahlungen von Veranstaltern für im Berichtsjahr durchgeführte Veranstaltungen betrug T€ 3.744. Der Anstieg von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (T€ 1.817) ist vor allem auf Leistungsbezüge am Geschäftsjahresende im Zusammenhang mit der Durchführung der UEFA EURO 2024 zurückzuführen. Die sonstigen Verbindlichkeiten reduzierten sich um T€ 992 und betreffen im Wesentlichen die Rückführung von Kautionszahlungen (T€ 250) sowie Umsatzsteuerzahlungen an das Finanzamt. 2.6. Gesamtaussage Im Geschäftsjahr 2023/2024 war eine außerordentlich hohe Großveranstaltungsdichte zu verzeichnen. Dadurch konnte das Umsatzniveau des Vorjahres - bei teilweise geringen Ergebnisbeiträgen - deutlich übertroffen werden. Die Folge für Private- und Business Events waren kürzere Vermarktungszeiträume, so dass der Geschäftsumfang des Vorjahres und die Planzahlen nicht erreicht werden konnten. Unser Besucherprogramm verzeichnete trotz großveranstaltungsbedingter längerer Schließzeiten eine kontinuierliche Entwicklung. Der Bereich Film- und Fotovermarktung war erneut sehr erfolgreich und konnte die Planzahlen übertreffen. Aus der Auftragsabwicklung für das Land Berlin wurden erneut signifikante Ergebnisbeiträge erzielt. Unsere Planansätze haben wir sowohl beim Umsatz als auch im Ergebnis überschritten. Unser Finanzmanagement ist Basis unserer guten Liquiditätsausstattung. Ziele sind die Sicherung zeitnaher Zahlungseingänge aus Forderungen, die fristgerechte Zahlung von Verbindlichkeiten unter Inanspruchnahme gewährter Skonti für Verbindlichkeiten. Forderungsverluste aus den verschiedenen Geschäftsbereichen entstanden nicht. Nach derzeitigen Erkenntnissen gehen wir vom planmäßigen Zufluss der gegenüber Hertha BSC verzinslich gestundeten Forderungen im Geschäftsjahres 2024/2025 aus. Die wirtschaftliche Gesamtlage der Gesellschaft sehen wir als stabil an, da in vielen Geschäftsbereichen die Veranstaltungsdichte und damit die generierten Umsätze wieder das Niveau der Geschäftsjahre vor der Pandemie erreichte. Durch Bildung von Rücklagen ist unsere Finanzlage solide, die Schuldendeckungskraft entsprechend gesichert. III. Chancen- und RisikoberichtJedes unternehmerische Handeln ist mit Risiken und Chancen verbunden. Dies betrifft allgemeine Markt- und Geschäftsrisiken wie spezielle Branchen-Risiken. Das Risikomanagement unseres Unternehmens umfasst ein an unsere Größe ausgerichtetes Controlling und Monitoring. Mit klaren Strukturen, kurzen und direkten Kommunikationswegen wird eine regelmäßige Berichterstattung an die Geschäftsführung sichergestellt. Die Überwachung der Geschäftstätigkeit und die Früherkennung bestandsgefährdender Risiken obliegt dem Geschäftsführer. Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren für die zentrale Steuerung und Überwachung bilden die Kennzahlen Eigenkapitalrendite, Umsatzrendite und Liquidität 2. Grades. Wir beabsichtigen, die positive Unternehmens- und Vermögensentwicklung kontinuierlich und nachhaltig fortzusetzen. Die Quartalsberichterstattung an den Aufsichtsrat ist ein weiteres Instrument zur Früherkennung und Dokumentation operativer und strategischer Risiken. Risiken stellen die zunehmende Wettbewerbsdichte im Veranstaltungsmarkt und das wachsende Angebot an Veranstaltungsstätten für den Veranstaltungsmarkt in Berlin, national und weltweit, sowie nationale und weltwirtschaftliche Entwicklungen der Konjunktur und der Beschaffungsmärkte dar. Ein besonderes Risiko besteht in der sportlichen Entwicklung einhergehend mit der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit unseres Ankermieters Hertha BSC. Zur frühzeitigen Erkennung und Gegensteuerung von möglichen Risiken der Unternehmensführung beobachten und analysieren wir kontinuierlich die relevanten Märkte. Hierunten fallen u.a. der Veranstaltungsmarkt sowie gebäudetechnische und beschaffungsrelevante Märkte insbesondere der Energiesektor. 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Chancen und RisikenFür das Jahr 2024 erwarten führende deutsche Forschungsinstitute eine rückläufige Wirtschaftsentwicklung. Das deutsche BIP dürfte danach um 0,1% sinken20. Im Jahr 2025 soll eine langsame Erholung mit einem Wirtschaftswachstum von 0,8% eintreten, die von Zuwächsen bei den real verfügbaren Einkommen und damit einer Ausweitung des privaten Konsums angeregt werden soll. Im Prognoseverlauf soll die Inflation mit 2,2% in 2024 und in den Folgejahren 2,0% im Bereich der geldpolitischen Zielmarke der Europäischen Zentralbank liegen. Nach aktuellen Analysen der GFK und dem Nürnberg Institut für Marktentscheidungen (NIM) sind die deutschen Verbraucher trotz steigender Kaufkraft verunsichert. Der GFK-Konsumklima-Index sank im September 2024 auf minus 22,0 Punkte21. Verunsicherungen und eine schrumpfende Wirtschaft haben Sparzwänge und damit weiter sinkende Konsumausgaben zur Folge. Veränderungen des Konsumverhaltens privater Haushalte können sich grundsätzlich auch auf die Ausgabenbereitschaft der Zuschauer für Freizeit- und Sportveranstaltungen auswirken, was unmittelbare Auswirkungen auf uns als Betreiber einer Sport- und Eventstätte hat. Auch steigende Ticketpreise können sich auf die Anzahl der besuchten Veranstaltungen auswirken und zu einem Nachfragerückgang bei Zuschauern und Veranstaltern führen. Im Umfeld rückläufiger Wirtschafsdaten besteht das Risiko einer Investitionszurückhaltung von Unternehmen im Bereich Special- und Businessevents. Ausgabenkürzungen im Marketing und der Kundenbetreuung können das Nachfrageverhalten für Veranstaltungen beeinflussen. Aufgrund der vorhandenen unterschiedlichen Räumlichkeiten können wir unser Angebot flexibel auf verschiedene Veranstaltungsgrößen zuschneiden. Die installierte Medientechnik ermöglicht auch die Durchführung hybrider Formate, die ein Wachstumspotential aufweisen. Wir sind in diesem Bereich gut positioniert. Der wirtschaftliche Erfolg von Sportveranstaltungen basiert primär auf der Attraktivität der Sportart und dem sportlichen Erfolg von Sportlern und Mannschaften. Mit einem Verbleib unseres Ankermieters in der 2. Liga müssen wir vertraglich vereinbarte Umsatzminderungen hinnehmen. Hieraus können mittelfristig unmittelbare wirtschaftliche Risken erwachsen. Mittelbare Auswirkungen erwachsen aus geringen Vermarktungseinnahmen, die zu erheblichen Einschränkungen des finanziellen Spielraums des Vereins führen können. Mit der reibungslosen Durchführung der UEFA EURO 2024 haben wir uns medienwirksam als attraktiver Partner von sportlichen Großveranstaltungen präsentiert. Wir sehen in der anlassbezogenen Vermietung im Rahmen solcher Großveranstaltungen eine Chance die Abhängigkeiten von unserem Ankermieter zu reduzieren. 2. Vermietungs-, Preis- und AusfallrisikenDie Nutzung des Olympiastadion Berlin als Heimspielstätte von Hertha BSC ist langfristig bis 30.06.2030 vertraglich vereinbart und bedeutet Planungssicherheit. In zeitlicher Hinsicht ergeben sich Unsicherheiten bei Veränderungen der Ligazugehörigkeit, woraus zeitliche Vermarktungsbeschränkungen erwachsen. Das Risiko beurteilen wir aufgrund eines entsprechenden Monitorings für gering. Alle weiteren Veranstaltungen müssen mit den Sportveranstaltungen unseres Ankermieters abgestimmt werden, so dass ein enges Zeitfenster zur Vermarktung für andere Großveranstaltungen besteht. Risiken ergeben sich aus mangelnder Verfügbarkeit angefragter Veranstaltungszeiträume. Das Risiko halten wir für beherrschbar. Zudem besteht für Live- und Großveranstaltungen ein kurzer Vermarktungszeitraum, da diese witterungsbedingt nur in der Zeit von Juni bis September erfolgreich durchgeführt werden können. Durch klimabedingte Veränderungen entstehen zunehmend unerwartete Wetterphänomene, wie Stark- und Dauerregen. Als Folge ergeben sich Veranstaltungsunterbrechungen und - absagen. Risiken dieser Art tragen die Veranstalter. Absatzrisiken im Umfeld von Inflation und Kostendruck können aus einer verstärkten Preissensibilität der Tourneeveranstalter entstehen. Wegen der hohen Veranstaltungskapazität des Olympiastadion Berlin und der ungebrochenen Attraktivität von Stadionkonzerten beurteilen wir den möglichen Nachfragerückgang durch Konzertveranstalter als mittleres Risiko. Auch ein Nachfragerückgang nach Konzerttickets nationaler und internationaler Ausnahmekünstler als Folge steigender Ticketpreise beurteilen wir als mittleres Risiko. Marktanalysen sehen ein durchschnittliches Umsatzwachstum aus Livemusik von 2,2%. Insgesamt beurteilen wir die Wachstumserwartungen als Chance für mehr Veranstaltungen. Zur Vermeidung wirtschaftlicher Nachteile im Bereich der Großveranstaltungen pflegen wir enge Geschäftsbeziehungen zu den Konzertveranstaltern und -vermittlern. Bei rückläufiger Geschäftsentwicklung von Unternehmen verstärkt sich der Kostendruck. Einsparungen werden notwendig, die regelmäßig zuerst den Event- und Repräsentationsaufwand betreffen. Trotz derzeitiger Stabilisierung des Geschäftsbereiches Private- und Businessevents sind daher kontinuierliche Vergleichsanalysen mit anderen Veranstaltungsstätten genauso notwendig wie eine Flexibilität bei Veranstaltungsformaten, was wir als Chance sehen. Den Trend zu größeren Veranstaltungen ab 101 Teilnehmern22 sehen wir positiv. Ausfallrisiken können aus wirtschaftlichen Fehlentwicklungen unserer Geschäftspartner erwachsen. Unser Risikomanagement ist darauf ausgerichtet, Risiken aus dem Ausfall von Forderungen zu minimieren. Wir arbeiten hierzu mit verschiedenen Instrumenten, zu denen insbesondere die Anforderungen von Kautionen und Vorauszahlungen gehören. Unserem langfristigen Dauermieter Hertha BSC wurde in einer Sondersituation im Rahmen der Lizensierung für die zweite Bundesliga eine verzinste Stundung von Forderungen eingeräumt. Ausfallrisiken hieraus werden durch ein vertraglich vereinbartes regelmäßiges Controlling überwacht. Zahlungseingänge erfolgten bislang fristgerecht. Die anhaltende konjunkturelle Schwäche der deutschen Wirtschaft, aktuelle Vorschläge und Gesetzesvorhaben zum Umweltschutz bei gleichzeitigen Preissteigerungen in diversen Segmenten beurteilen wir als hohes Risiko für unsere Gesellschaft, da monetäre Auswirkungen noch nicht bewertbar sind. 3. Risken durch Betriebsunterbrechung, Totalverlust des gemieteten Objekts und Instandhaltung/InstandsetzungEine funktionsfähige Sport- und Veranstaltungsstätte (Anlage) ist Voraussetzung unseres wirtschaftlichen Erfolgs. Risiken aus Betriebsstörungen, die von der Anlage ausgehen, bestehen in Nutzungseinschränkungen durch Instandhaltungs- und Instandsetzungsmaßnahmen und/oder Betriebsstillstand. Für den Fall einer Betriebsunterbrechung oder Nutzungseinschränkung sowie Verlust oder die Beschädigung der Betriebs- und Geschäftsausstattung haben wir branchenübliche Versicherungen abgeschlossen. Versicherungsart- und -umfang werden jährlich überprüft und an die aktuellen (Preis-)Entwicklungen angepasst. Das Risiko eines Totalverlusts des von uns gemieteten Objektes liegt entsprechend den vertraglichen Regelungen beim Land Berlin als Eigentümer des Olympiastadion Berlin. Nutzungseinschränkungen durch ungeplante Instandhaltungsmaßnahmen vermeiden wir durch einen kontinuierlichen Instandhaltungsprozess. Moderne softwaregestützte Systeme überwachen und garantieren so die ständige Funktions- und Vermarktungsfähigkeit des Olympiastadion Berlin als Basis unseres Geschäftsbetriebes. Unser CAFM-System enthält alle Bestandsverträge mit Kündigungsfristen, sämtliche Auftragserteilungen einschließlich kaufmännischem Abschluss sowie Termine für Wartungs- und Instandhaltungsaufgaben. Die Software unterstützt unsere Mitarbeiter insbesondere im Bereich Controlling und Technischen Betrieb. Regelmäßige Objektbegehungen des Teams und der technischen Leitung gewährleisten die Betriebssicherheit. Das Überwachungsrisiko bewerten wir daher als gering. Das Kostenrisiko im Bereich der Instandhaltung und Instandsetzung ist durch vertragliche Vereinbarungen auf T€ 900 begrenzt. 4. Betreiber- und Veranstaltungsrisiko (Beschaffungsrisiken), Umweltrisiken und -chancenRisiken, die vom Gebäude ausgehen können, werden von unserer Gesellschaft und von den externen Veranstaltern durch gesonderte Versicherungen abgesichert. Bei Ausschreibungen werden übliche Preisentwicklungen der Betriebs-, Unterhalts- und Lohnkosten entsprechend berücksichtigt. Der Anstieg von verbrauchsabhängigen Kosten, insbesondere Energiebezugskosten, wird bei unseren Planungen zum Ansatz gebracht. Weitere Preissteigerungen durch politische Vorgaben zum Klimaschutz, beispielsweise im Zusammenhang mit der Dekarbonisierung, stellen ein zusätzliches Risiko dar. Unsere nachhaltige und ressourcenschonende Bewirtschaftung des Olympiastadion Berlin trägt in diesem Bereich jedoch zur Kostenreduzierung bei. Als Folge des Fachkräftemangels, der regelmäßigen Mindestlohnanpassungen und der Tarifabschlüsse der Gewerkschaften sehen wir weiter steigende Personalkosten. Durch Abschluss langfristiger Verträge können wir Preissteigerungen verringern. Zugleich stellen wir durch entsprechende langfristige Verträge mit Lieferanten und Dienstleistern die Verfügbarkeit der notwendigen Ressourcen sicher. Erwartbare Kostenentwicklungen haben wir in unsere Planungen für die Folgegeschäftsjahre integriert. Wir tragen durch verantwortungsvolles Handeln aktiv zum Umwelt- und Klimaschutz bei. Maßnahmen zur ökologischen und ökonomischen Ressourcenschonung, eine klimaschonende Abfallvermeidung und -reduzierung, der Einsatz nachwachsender Materialien und erneuerbarer Energien sind in unsere Betriebsabläufe integriert und führen gleichzeitig zu finanziellen Einsparungen. Das bestehende Zertifikat Green Globe lassen wir jährlich auditieren. 5. Personalrisiken und -chancenDer Erfolg unseres Unternehmens basiert auf unseren hoch qualifizierten und engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Die hohe Anzahl an Großveranstaltungen im Berichtszeitraum mit den vielen Konzerten, den Spielen der Fußball-Europameisterschaft, des 1. FC Union Berlin, dem Länderspiel und den zusätzlichen Pokalspielen unseres Ankermieters Hertha BSC hat erneut bestätigt, dass unser Team jederzeit flexibel und auch unter höchsten Belastungen motiviert für einen reibungslosen und erfolgreichen Veranstaltungs- und Ruhebetrieb sorgt. Wir schätzen ein eigenverantwortliches und motivierendes Arbeitsklima. Flache Hierarchien, kurze Wege und eine Kultur der offenen Tür bilden dafür die Rahmenbedingungen. Unser Team bestand zum Geschäftsjahresende aus 27 (Vorjahr 27) Mitarbeitern (m/w/d). Priorität hat für uns die Sicherung und Gewinnung von unternehmenseigenem Fachpersonal. Wir bilden daher regelmäßig in verschiedenen Berufsrichtungen aus und gewähren Studierenden im Rahmen von Praktika Einblick in das Berufsleben. Zum Ende des Geschäftsjahres bestanden 2 (Vorjahr 1) Ausbildungsverhältnisse. Für das neue Geschäftsjahr konnte ein weiteres Ausbildungsverhältnis geschlossen werden. 6. GesamtbewertungNach unserer Einschätzung der Risiken und Chancen haben sich die Potentiale, Inhalte und Umfänge gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verändert. Unter Berücksichtigung aller derzeit geschlossenen Verträge und zur Verfügung stehenden Vermarktungszeiträume für das Olympiastadion Berlin außerhalb der Nutzung durch Hertha BSC ergeben sich Risiken und Chancen. Dabei spielen die Entwicklungen des Wettbewerbsumfelds im Veranstaltungssegment und die Dichte möglicher Konzerttourneen internationaler Künstler, die auf Stadiontour gehen, eine bedeutende Rolle. Zum Zeitpunkt der Berichterstattung gehen wir von einer sich fortsetzenden positiven Unternehmensentwicklung aus. Wir können jedoch nicht ausschließen, dass noch nicht absehbare politische Entscheidungen und Entwicklungen, das Inflationsgeschehen und außenwirtschaftliche Einflussfaktoren oder Umwelteinflüsse wesentliche Auswirkungen auf die wirtschaftlichen Daten unserer Gesellschaft haben können. IV. PrognoseberichtDie im Prognosebericht getroffenen Aussagen sind zukunftsbezogen und beinhalten die zum Zeitpunkt der Aufstellung dieses Berichts bekannten Ereignisse, die nach Einschätzung der Geschäftsführung einen Einfluss auf die Geschäftsentwicklung des Unternehmens haben können. Die tatsächliche Entwicklung kann sowohl in positiver als auch negativer Hinsicht wesentlich von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen. Der strukturelle Wandel und die konjunkturelle Schwäche belasten die deutsche Wirtschaft über das Jahr 2024 hinaus. Die Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose, der führende deutsche Wirtschaftsforschungsinstitute angehören, sieht in ihrer Herbstprognose für das 2. Halbjahr 2024 bestenfalls eine Stagnation. Im Gesamtjahr 2024 wird die deutsche Wirtschaft um 0,1% schrumpfen23. Die Stimmung der privaten Haushalte hat sich trotz rückläufiger Inflation und steigender Kaufkraft durch höhere Reallöhne verschlechtert. Die Institute erwarten für 2024 eine Inflationsrate von 2,2%. Für 2025 wird ein schwaches Wirtschaftswachstum um 0,8%, das vom anziehenden privaten Verbrauch getragen werden soll, prognostiziert. Der Projektion zufolge dürften die strukturellen Anpassungsprozesse durch Dekarbonisierung, Digitalisierung, demografischen Wandel und starken Wettbewerb aus China die Wachstumsaussichten der deutschen Wirtschaft langfristig dämpfen. Angesichts einer nur moderaten weltwirtschaftlichen Dynamik, relativ hoher Energiepreise und der forcierten Industriepolitik der wichtigen Handelspartner USA und China mit dem Ziel, die Produktion im eigenen Land zu stärken und auszubauen, erscheint eine vom Export getragene schnelle konjunkturelle Erholung für Deutschland derzeit unwahrscheinlich24. Dringend notwendige Investitionen zur Konjunkturbelebung sind ebenfalls nicht erkennbar. Diese Entwicklungen dürften auch eine Ausstrahlung auf die Berliner Wirtschaft haben. Angesichts der zu erwartenden skizzierten konjunkturellen Entwicklung für Deutschland und Berlin erwarten wir für die Gesellschaft herausfordernde wirtschaftliche Rahmenbedingungen. Insgesamt ist mit einem signifikanten Rückgang des Geschäftsumfangs in nahezu allen Geschäftsbereichen zu rechnen. Ursächlich ist die exklusive Bereitstellung des Olympiastadion Berlin für die UEFA EURO 2024 im Juli 2024 und damit fehlende Vermarktungsmöglichkeiten für Konzerte und andere ertragreiche Großveranstaltungen im Bereich Live-Events/Großveranstaltungen. Im Vorjahreszeitraum wurden 5 Konzerte durchgeführt. Im sportlichen Bereich müssen wir auf Einnahmen aus Spielen des 1. FC Union Berlin in der Champions League ebenso wie aus DFB-Länderspielen verzichten. Mit dem Verbleib von Hertha BSC in der 2. Liga stagnieren die Einnahmen aus den Heimspielen des Clubs auf dem niedrigeren Vorjahresniveau. Der Umsatz des kommenden Geschäftsjahres 2024/2025 wird daher insgesamt deutlich unter dem des Berichtsjahrs liegen. Der Großteil der Baumaßnahmen im Auftrag des Landes Berlin in Vorbereitung zur UEFA EURO 2024 konnte im Geschäftsjahr 2023/2024 abgeschlossen werden, weshalb wir bei den sonstigen betrieblichen Erträgen einen starken Rückgang erwarten. Die hiermit im Zusammenhang stehenden Aufwendungen werden ebenfalls entsprechend stark sinken. Im Ergebnis fehlen uns Margenerträge. In den Bereichen Dienstleistung, Beschaffung und Betriebskosten (insbesondere Energie, Wärme und Wasser) haben sich die Preissteigerungen normalisiert. Zukünftig sehen wir eine der Inflation angepasste Entwicklung. Für die Prognose bei den Betriebskosten basiert diese Einschätzung auf politischen Rahmenbedingungen, die Kostensteigerungen der Energiewende nicht auf die Verbraucher abwälzen. Hiervon abweichende Entwicklungen können, wegen des hohen Energiebedarfs im Veranstaltungsbetrieb, relevante Auswirkungen auf unsere Geschäftsentwicklung haben. Im Zuge des demografischen Wandels wird der Wettbewerb um qualifiziertes Fachpersonal weiter zunehmen und überproportionale Personalkostensteigerungen nach sich ziehen. Die Attraktivität unserer Arbeitgebermarke sehen wir dabei als Vorteil für die Anwerbung neuer Mitarbeiter. Zusätzliche Ausgaben erwarten wir aufgrund politischer Vorhaben/Gesetzgebungen und neuer Berichtspflichten zur Erreichung der Klimaziele und des Beschäftigtenschutzes. Die uns zum Zeitpunkt der Berichterstattung bekannten Risiken, die sich möglicherweise auf unsere Gesellschaft auswirken, haben wir in unseren Geschäftsplanungen berücksichtigt. Die Entwicklung der Energie-, Personal- und sonstigen Beschaffungskosten wird einen wesentlichen Einfluss auf das Betriebsergebnis haben. Es ist nicht auszuschließen, dass wir Kostensteigerungen möglicherweise nicht vollständig an die jeweiligen Veranstalter weitergegeben können. In Anbetracht der Einschränkungen des Vermarktungsumfangs und der beschriebenen Entwicklungen erwartet die Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2024/2025 einen Rückgang der Leistungsindikatoren Umsatz, Umsatzrendite und Liquidität 2. Grades. Für das Geschäftsjahr 2024/2025 wird sich allenfalls ein ausgeglichenes Ergebnis ergeben. Trotz der beschriebenen Entwicklungen beurteilen wir die Vermögens- und Liquiditätslage als stabil. V. Erklärung der Geschäftsführung und des Aufsichtsrats entsprechend § 161 AktG in Verbindung mit den Bestimmungen des Gesellschafters Land Berlin zum Berliner Corporate Governance Kodex (BCGK)Die von Geschäftsführung und Aufsichtsrat abgegebene Erklärung zur Einhaltung der Bestimmungen des Gesellschafters Land Berlin zum Berliner Corporate Governance Kodex (BCGK) in der jeweils geltenden Fassung ist in der Anlage zum Lagebericht enthalten.
Berlin, 30. September 2024 Der, Geschäftsführer der Olympiastadion Berlin GmbH gez. Timo Rohwedder 1 DIW Wochenbericht 10/2024, DIW-Konjunkturprognose vom 07.3.2024 2 DIW Wochenbericht 10/2024, DIW-Konjunkturprognose vom 07.3.2024 3 Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 066 vom 23.02.2024 4 https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/Wirtschaftliche-Lage/2024/20240115-die-wirtschaftliche-lage-in-deutschland-im-januar-20 5 Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 066 vom 23.02.2024 6 Ifo Konjunkturprognose Herbst 2024, 05.09.2024 7 Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 325 vom 27.08.2024 8 Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 325 vom 27.08.2024 9 https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/042-2024, Amt für Statistik Berlin und Brandenburg, Pressemittteilung vom 28.03.2024 10 Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Wirtschafts- und Innovationsbericht Berlin 2023/2024, Juli 2024 11 https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/134-2024, Amt für Statistik Berlin und Brandenburg, Pressemittteilung vom 24.09.2024 12 Investitionsbank Berlin, Berlin Konjunktur, August 2024 13 https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/023-2024, Amt für Statistik Berlin und Brandenburg, Pressemitteilung Nr. 23 vom 23.02.2024 14 https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/113-2024, Amt für Statistik Berlin und Brandenburg, Pressemitteilung Nr. 113 vom 09.08.2024 15 https://www.businesslocationcenter.de/wirtschaftsstandort/berlin-im-ueberblick/messe-und-kongressstandort 16 PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, German Entertainment & Media Outlook 2024-2028, September 2024, S. 16 17 https://www.businesslocationcenter.de/wirtschaftsstandort/berlin-im-ueberblick/messe-und-kongressstandort 18 PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, German Entertainment & Media Outlook 2024-2028, September 2024 19 Earnings before Interests and Taxes 20 Gemeinschaftsdiagnose#2-2024 im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz vom 19.09.2024 21 https://www.tagesschau.de/wirtschaft/konjunktur/gfk-konsumklima-rezession-100.html, 27.08.2024 22 Kennzahlen zum Veranstaltungsmarkt Deutschland, GCB German Convention Bureau e.V. 23 Gemeinschaftsdiagnose#2-2024 im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz vom 19.09.2024 24 Hans Böckler Stiftung, IMK Report 192, September 2024 HANDELSBILANZAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen II. Erläuterungen zum Jahresabschluss III. Erläuterungen zur Bilanz IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung V. Sonstige Angaben VI. Ergebnisverwendung I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Olympiastadion Berlin GmbH hat ihren Sitz in Deutschland, Berlin. Die Gesellschaft wird beim Amtsgericht Berlin-Charlottenburg zu HRB 74883 B geführt. Die Gesellschaft ist nach den Regelungen des § 267 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. II. Erläuterungen zum Jahresabschluss (1) Allgemeines Der Jahresabschluss zum 30. Juni 2024 wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend waren die Vorschriften des GmbH-Gesetzes und die Regelungen des Gesellschaftsvertrags zu beachten. Danach erfolgt die Aufstellung des Jahresabschlusses nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften. Die allgemeinen Vorschriften der §§ 238 bis 263 HGB für alle Kaufleute sowie die ergänzenden Vorschriften für große Kapitalgesellschaften gem. §§ 264 ff. HGB wurden beachtet. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die im Vorjahr unter den erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen ausgewiesenen Einzahlungen für den Verkauf von Tickets für Veranstaltungen werden im aktuellen Geschäftsjahr unter dem Posten "Passive Rechnungsabgrenzung" ausgewiesen. (2) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten angesetzt und werden planmäßig nach Maßgabe ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer linear pro rata temporis abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die beweglichen Anlagegüter werden nach Maßgabe ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer linear pro rata temporis abgeschrieben. Die Abgänge werden zu Anschaffungskosten abzüglich aufgelaufener Abschreibungen zum Zeitpunkt ihres Ausscheidens erfasst. Bewegliche Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens von geringem Wert werden in Anlehnung an die steuerliche Vorschrift des § 6 Abs. 2 EStG bewertet. Zugänge zum Sachanlagevermögen bis € 250,00 ohne Umsatzsteuer werden sofort aufwandswirksam verrechnet. Bewegliche abnutzbare Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten über € 250,00 und bis € 800,00 werden sofort abgeschrieben und im Jahr ihres Ausscheidens aus dem Unternehmen als Abgang behandelt. Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung außerplanmäßig auf den am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert abgeschrieben. Die Bestände des Vorratsvermögens sind zu Anschaffungskosten bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden Wert bewertet. Die Bewertung der Waren erfolgte zu den Einstandspreisen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nominalwert bzw. zum niedrigeren Stichtagswert gemäß § 253 Abs. 4 HGB bewertet. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nominalwerten angesetzt. Erhaltene Investitionszuschüsse werden nicht von den Anschaffungskosten abgesetzt, sondern als Sonderposten für Investitionszuschüsse passiviert. Die ertragswirksame Auflösung erfolgt linear entsprechend der Nutzungsdauer der begünstigten Vermögensgegenstände. Bei der Bildung der Rückstellungen wird den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten sowie drohenden Verlusten aus schwebenden Geschäften angemessen Rechnung getragen. Sie sind in der Höhe bewertet, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung der Verpflichtung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahre auf den Bilanzstichtag abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Erläuterungen zur Bilanz (3) Anlagevermögen Zur Entwicklung des Anlagevermögens zum 30. Juni 2024 wird auf den als Anlage beigefügten Anlagenspiegel verwiesen. (4) Umlaufvermögen Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beinhalten in Höhe von T€ 9.643 (Vorjahr: T€ 5.057) solche gegen Gesellschafter. (5) Eigenkapital Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt € 500.000,00. Das Eigenkapital entwickelte sich wie folgt:
(6) Sonderposten für Investitionszuschüsse Die Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens für Investitionszulagen und -zuschüsse haben das Ergebnis des Geschäftsjahres um T€ 3 (Vorjahr: T€ 3) erhöht und werden in der Gewinn- und Verlustrechnung unter dem Posten sonstige betriebliche Erträge ausgewiesen. (7) Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Aufwendungen für ausstehende Rechnungen aus dem laufenden Geschäftsbetrieb (T€ 5.142; Vorjahr T€ 4.695), für Rechtstreitigkeiten und sonstige Risiken (T€ 383; Vorjahr: T€ 183), für Verpflichtungen gegenüber Mitarbeiter/innen (T€ 239; Vorjahr: T€ 149), Kosten der Abschlusserstellung und -prüfung sowie der Erstellung der Steuererklärungen (T€ 52; Vorjahr: T€ 42) und Archivierungs- sowie Aufbewahrungskosten (T€ 18; Vorjahr: T€ 15). IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung (8) Periodenfremde Erträge und Aufwendungen
(9) Latente Steuerabgrenzungen resultieren aus den folgenden Bilanzposten:
Für die Berechnung der latenten Steuern wird ein Steuersatz von 30,18 % herangezogen, der aus dem geltenden Körperschaftsteuersatz von 15,0 %, dem Solidaritätszuschlag von 5,5 % auf die Körperschaftsteuerschuld und dem Gewerbeertragsteuersatz von 14,35 % resultiert. Der Steueraufwand aus der Einstellung passiver latenten Steuern beträgt T€ 10. V. Sonstige Angaben (10) Honorar des Abschlussprüfers Die im Geschäftsjahr als Aufwand erfassten Honorare für den Abschlussprüfer betrugen T€ 10 für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts und die Darstellung der wirtschaftlichen Verhältnisse nach § 53 des HGrG. (11) Mitarbeiter/innen, Aufgliederung der Arbeitnehmerzahl nach Gruppen im Jahresdurchschnitt Im Geschäftsjahr beschäftigte die Gesellschaft durchschnittlich 27 Mitarbeiter/innen (Vorjahr: 25).
(12) Außerbilanzielle Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Nutzung von Kopiergeräten und Druckern liegen teilweise Operate-Leasing Verträge zugrunde. Dies trägt zu einer Verringerung der Kapitalbindung bei, führt zu gleichmäßigen Zahlungsabflüssen und belässt das Investitionsrisiko bei dem Leasinggeber. Die hieraus resultierenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen am Abschlussstichtag für einen Zeitraum bis längstens 30. Juni 2025 insgesamt T€ 11 und entfallen mit T€ 11 auf das nächste Geschäftsjahr. Sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB ergeben sich weiterhin aus dem mit dem Land Berlin abgeschlossenen Pacht- und Betreibervertrag von insgesamt mindestens T€ 2.261 für die Laufzeit bis 30. Juni 2025, wovon T€ 2.261 innerhalb eines Jahres fällig werden. Aufgrund variabler Vergütungsbestandteile können sich höhere Verpflichtungen ergeben. (13) Geschäftsführung, Aufsichtsrat Ist ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer gemeinsam oder durch einen Geschäftsführer in Gemeinschaft mit einem Prokuristen vertreten. Die Geschäftsführung wurde durch Timo Rohwedder, Sportökonom, wahrgenommen. Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung betrugen insgesamt T€ 185 und setzen sich wie folgt zusammen: Gehalt T€ 160, variable Vergütung T€ 22, Firmenwagen T€ 2, Sachbezüge T€ 1.
VI. Ergebnisverwendung Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss in Höhe von € 2.656.307,47 auf neue Rechnung vorzutragen.
Berlin, 30. September 2024 Der Geschäftsführer der Olympiastadion Berlin GmbH gez. Timo Rohwedder sonstige BerichtsbestandteileAnlagenspiegel zum 30.06.2024Olympiastadion Berlin GmbH, Berlin
Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 17.02.2025 festgestellt. Hinweise zur Offenlegung: Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr die handelsrechtlichen Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften nach Maßgabe des § 267 HGB zu beachten. Der Jahresabschluss wird unter Inanspruchnahme der gesetzlichen Erleichterungsvorschriften nur teilweise offengelegt. Die Gesellschaft weist gem. § 328 Abs. 1 Nr. 1 HGB darauf hin, dass sich der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers auf den vollständigen Jahresabschluss bezieht, der von der vorstehenden Fassung abweicht. Bestätigungsvermerk DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Olympiastadion Berlin GmbH, Berlin Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Olympiastadion Berlin GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Olympiastadion Berlin GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. Juni 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, den 6. Dezember 2024 AIOS
GmbH
gez. Matthias Giese, Wirtschaftsprüfer gez. Marco Schneider, Wirtschaftsprüfer |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Nachrichten & Medien
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen