Peres Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Banas seit 26.6.2024 | Geschäftsführer |
Mohamed Mammeri seit 16.7.2020 | Prokura |
Philipp Peres seit 8.4.2011 | Geschäftsführer |
Patric Peres seit 12.2.2009 | Geschäftsführer |
Karl-Heinz Peres seit 22.1.2002 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 60.00% | |
| 20.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Peres GmbHKölnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Peres GmbH, Köln: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Peres GmbH mbH, Köln - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Peres GmbH, Köln für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Überein-stimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungs-legung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Köln, den 24. September 2024 dgmp
Treuhand GmbH
Oliver Megsner, Wirtschaftsprüfer Es wird darauf hingewiesen, dass sich dieser Bestätigungsvermerk auf den aufgestellten, nicht den hier unter Inanspruchnahme von Erleichterungen offengelegten Jahresabschluss bezieht.
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS Die Gesellschaft mit Sitz in Köln ist unter der Firmierung Peres GmbH im Handelsregister des Amtsgerichts Köln unter der Nummer HRB 11252 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Aufgrund der Größenkriterien des § 267 HGB ist die Gesellschaft als mittelgroß zu qualifizieren. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. II. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die zugrunde gelegten Nutzungsdauern orientieren sich grundsätzlich an den steuerlichen AfA-Tabellen. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die zugrunde gelegten Nutzungsdauern orientieren sich grundsätzlich an den steuerlichen AfA-Tabellen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die beizulegenden Werte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Zugangsbewertung erfolgte mit dem Nennwert. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Bewertung erfolgte nach der Projected-Unit-Credit-Methode, wonach der bis zum Bewertungsstichtag erdiente Anspruch ermittelt und der Barwert unter Zugrundelegung der anerkannten Regelungen der Versicherungsmathematik berechnet wird. Hierbei wurden ein Rechnungszinsfuß von 1,82% sowie die Heubeck-Richttafeln 2018G zugrunde gelegt. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beläuft sich auf 11.112 €. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und Vorjahre betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sofern erforderlich kamen zuverlässige Schätzverfahren zur Anwendung, die im Wesentlichen auf Erfahrungen aus der Vergangenheit basieren. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die gem. § 256a HGB in Euro umgerechnet wurden. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. III. ANGABEN ZUR BILANZ UND ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem diesem Anhang als Anlage beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen. Angabe zu erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen Die von Auftraggebern erhaltenen Anzahlungen entfallen in voller Höhe auf Abschlagszahlungen für bis zum Abschlussstichtag noch nicht gelieferte Waren. Diese wurden mit dem Vorratsvermögen saldiert und offen ausgewiesen. Restlaufzeiten und Davon-Vermerke Der Betrag der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 829 T€ (Vorjahr: 148 T€). Die Forderungen gegen nahestehende Unternehmen betreffen in Höhe von 111 T€ (Vorjahr: 148 T€) Lieferungen und Leistungen. Die zum 31.12.2022 ausgewiesenen Forderungen gegen verbundene Unternehmen betrafen in vollem Umfang Darlehen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben in Höhe von 1.363 T€ eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und darüber hinaus Restlaufzeiten bis zu fünf Jahren. Die sonstigen Verbindlichkeiten haben in Höhe von 426 T€ (Vorjahr: 471 T€) Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr und darüber hinaus Restlaufzeiten von bis zu 5 Jahren. Sämtliche übrigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen betreffen in Höhe von 201 T€ (Vorjahr: 100 T€) Darlehen und in Höhe von 17 T€ (Vorjahr: 4 T€) Lieferungen und Leistungen. Sicherheiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind im Wesentlichen durch Grundpfandrechte, Bürgschaften sowie Forderungsabtretungen gesichert. Eigenkapital In dem zum 31.12.2023 ausgewiesenen Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von 3.203 T€ enthalten. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung In den in 2023 ausgewiesenen sonstigen betrieblichen Erträgen ist ein Gewinn aus der Veräußerung eines verbundenen Unternehmens in Höhe von 481 T€ (Verkaufserlös abzüglich Beteiligungsbuchwert) enthalten. Der in 2022 ausgewiesene Ertrag aus Beteiligungen betrifft eine Gewinnausschüttung dieses verbundenen Unternehmens. IV. SONSTIGE ANGABEN Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von rd. 7.901 T€ sonstige finanzielle Verpflichtungen. Sie betreffen im Wesentlichen Miet- und Leasingverträge. Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB sowie für die Beurteilung der Finanzlage bedeutende sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3a HGB lagen zum Bilanzstichtag nicht vor. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 31. Die Angestelltenquote beläuft sich auf rd. 30%. Geschäftsführung In 2023 wurde die Geschäftsführung jeweils hauptberuflich von Herrn Patric Peres, Leverkusen sowie Herrn Philipp Peres, Köln, ausgeübt. Weiterer Geschäftsführer ist Herr Karl-Heinz Peres, Köln. Alle Geschäftsführer sind darüber hinaus Geschäftsführer bei einer Schwestergesellschaft. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Von dem Ukraine-Konflikt und Nahost-Konflikt sowie der anhaltenden Energiepreis-Krise wird die Gesellschaft in 2024 voraussichtlich nicht oder nur unwesentlich betroffen sein. Weitere Ereignisse nach dem Bilanzstichtag haben sich nicht ergeben. Entwicklungsbeeinträchtigende und/oder bestandsgefährdende Risiken der zukünftigen Entwicklung sind derzeit für die Gesellschaft nicht erkennbar. Gewinnverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2023 gemeinsam mit dem Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen.
Köln, im August/September 2024 gez. Geschäftsführung Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Grundlagen des Unternehmens Die Peres GmbH ist als mittelständisches Handelsunternehmen an den Standorten Köln und Paderborn tätig. Die wesentliche Geschäftstätigkeit umfasste im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 den Vertrieb von Komponenten und Systemen im Bereich elektromechanischer Anwendungen. Neben dem Schwerpunkt Steckverbinder und Systemkomponenten umfasst dies auch kundenspezifische Produkte. B. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche Entwicklung und branchenbezogene Rahmenbedingungen Nach den Berechnungen des Statistischen Bundesamtes sank die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Jahr 2023 insgesamt um 0,3 % gegenüber dem Jahr 2022. Die nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. Dabei verlief die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (0,4 %). Die Rahmenbedingungen in dem von der Peres GmbH bedienten Markt waren dagegen im Wesentlichen gegenüber dem Vorjahr unverändert. Der Bereich elektrischer und elektronischer Anwendungen ist ein weltweit weiterhin wachsender Markt und steht in direkter Abhängigkeit von weltweiten Konjunktur- und Preisentwicklungen. Die Marktstruktur zeichnet sich auf der Angebotsseite durch große Elektronikunternehmen aus. Das Preisgefüge für die angebotenen Produkte gestaltete sich im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr stabil, teilweise angespannt, so dass Preisanpassungen hingenommen werden mussten. Geschäftsverlauf Die positive Entwicklung der Auftragslage des Vorjahres hat sich in 2023 fortgesetzt und zu einem Anstieg der Umsatzerlöse von 14,8% geführt. Die Personalkostenquote ist von 11,0% auf 13,0% angestiegen Ein wesentlicher Grund hierfür war der Aufbau der Betriebsstätte in Paderborn sowie notwendige Anpassungen der Löhne und Gehälter aufgrund der hohen Inflation und des Fachkräftemangels. Die Gesamtinvestitionen beliefen sich im laufenden Geschäftsjahr auf 667 T€ und entfielen in Höhe von 39 T€ auf EDV-Software, in Höhe von 376 T€ auf Sachanlageinvestitionen und in Höhe von 252 T€ auf Finanzinvestitionen. Der Abschreibungsaufwand erhöhte sich um rd. 65 T€ auf insgesamt 423 T€. Die Gesellschaft hat im laufenden Geschäftsjahr 2023 einen Jahresüberschuss von 836 T€ erzielt. Insgesamt sind die Erwartungen an den Geschäftsverlauf 2023 erfüllt worden. Die Bilanzsumme hat sich um 10,7% auf 10.037 T€ erhöht, die Eigenkapitalquote beträgt 41,3 % (Vorjahr: 36,5%). Finanzielle Leistungsindikatoren Für Zwecke der internen Unternehmenssteuerung verwendet die Gesellschaft im Wesentlichen den Auftragsbestand sowie die artikel- und auftragsbezogene Nachkalkulationen, die durch die verantwortlichen Abteilungsleiter laufend aktualisiert werden. Der durchschnittliche monatliche Auftragseingang betrug in 2023 ca.1.400T€ und in den ersten 6 Monaten 2024 nahezu den gleichen Wert. Ausblick Auf Grund der aktuellen Konjunktursituation und Marktdaten erwarten wir im dritten Quartal 2024 einen deutlichen Umsatzeinbruch. Dieser wird uns nicht davon abhalten weiter zu investieren und unsere Marktposition auszubauen. Gesamtaussage a) Ertragslage
Die Ertragslage ist befriedigend. Die Peres erwirtschaftete um 14,8% höhere Umsatzerlöse als im Vorjahr. Das Umsatzwachstum steht im Einklang mit dem Branchenwachstumstrend. Das operative Ergebnis liegt bereinigt um Sondereffekte etwas höher als im Vorjahr. b) Finanzlage Die Finanzlage wird als ausreichend eingeschätzt. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit (Jahresüberschuss ohne Sondereinflüsse zuzüglich Abschreibungen) beträgt im Berichtsjahr 800 T€. Durch den positiven operativen Cashflow ist die Gesellschaft in der Lage, die Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfristen zu begleichen. c) Vermögenslage
Die Vermögenslage wird als ausreichend stabil eingeschätzt. Das Anlagevermögen ist durch langfristiges Vermögen gedeckt. In den Verbindlichkeiten erfolgte eine Umschichtung von kurzfristigen in langfristige Verbindlichkeiten. Diese erfolgte durch Darlehensaufnahme von nahestehenden Personen. Die Rückstellungen sind im Wesentlichen aufgrund höherer Verpflichtungen im Personalbereich sowie ausstehender Rechnungen gegenüber dem Vorjahr um T€ 263 gestiegen. C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Das Jahr 2024 weist, wie bereits erwähnt, in den ersten 6 Monaten bei der Peres GmbH, abweichend vom übrigen Markt, einen stabilen Auftragseingang auf. Wir erwarten für das dritte Quartal auf Grund der allgemeinen Prognosen und der Zinssituation einen schwächeren Auftragseingang als .im ersten Halbjahr. Trotz der schwachen allgemeinen Konjunkturprognosen für 2024 ist das Marktumfeld der Peres GmbH stabil und von den negativen Prognosen nur geringfügig betroffen. Diese Entwicklung wird sich auch im Jahr 2024 auf die Geschäftstätigkeit auswirken. Für das Geschäftsjahr 2024 wird erwartet, dass die Umsatzerlöse und damit auch der Rohertrag unter dem Niveau des Vorjahres liegen werden. Dabei wird von im Wesentlichen unveränderten rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ausgegangen. Es wird ferner davon ausgegangen, dass die Gesellschaft durch die Folgen des Ukraine-Konflikt und des Nahost-Konflikt nicht oder nur unwesentlich betroffen sein wird. Die Peres GmbH befindet sich aktuell mit weiteren Kunden in Verhandlung über zukünftige kundenspezifische Entwicklungen. Das Risikomanagement der Peres GmbH ist zentral bei der Geschäftsführung angesiedelt. Durch ein effizientes Controlling werden Risiken frühzeitig erkannt und sofortige Gegenmaßnahmen ergriffen. Zu den wesentlichen Controlling-Instrumenten gehören zum einen das Kalkulationsverfahren mit Margenvorgabe sowie eine regelmäßige Soll-Ist-Analyse von finanzwirtschaftlichen Kennzahlen. Da sich die Controlling-Instrumente bewährt haben, werden gegenüber dem Vorjahr keine wesentlichen Veränderungen der Risiken-/Chancensituation umgesetzt. Risiken aus der Preisentwicklung begegnet die Peres GmbH durch Preiskonzepte, die Preisrisiken weitestgehend minimiert. Vertragsgestaltungen mit Lieferanten und Abnehmern sind aufeinander abgestimmt, so dass die Peres auf veränderte Marktverhältnisse flexibel reagieren kann und somit die Preisrisiken für die Peres weitestgehend vermeiden. Chancen ergeben sich aus der Branchensituation. Der Steckverbinder- und Systemkomponentenmarkt befindet sich weiterhin auf Wachstumskurs. Durch die Geschäftsaktivitäten in Branchen wie Elektromobilität, Landmaschinentechnik, Maschinenbau, Telekomunikation und Automatisierungstechnik ergibt sich eine Differenzierung auf unterschiedliche Branchen. Diese Situation hilft die Geschäftsschwankungen einzelner Branchen abzufedern. Bewertungs- und Ausfallrisiken im Bereich der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen begegnet die Peres mit einem ausgereiften Mahnwesen, sowie einer Kreditausfallversicherung. Die Peres GmbH ist auch im Jahr 2024 bestrebt, weitere Kunden und Projekte im Bereich ihrer Kernkompetenzen zu gewinnen und damit das Geschäftssegment weiter auszuweiten. Chancen ergeben sich hierbei aus den Wachstumstendenzen im Markt sowie neuen technologischen Entwicklungen. Hier sind die Elektromobilität und die fortschreitende Digitalisierung und Automatisierung als Wachstumsmarkt zu nennen. Diese Marktbereiche werden mit neuen Produkten und Technologien durch die Peres GmbH betreut. Aber auch die aktuellen politischen Aktivitäten in bekannten Märkten wie der Bahnindustrie, führen zu zusätzlichem Wachstumspotential. Die Peres GmbH verfügt über langjährige Erfahrung im Markt und einen exzellenten Ruf als verlässlicher Partner. Das Geschäftsfeld ist durch eine begrenzte Anzahl von Marktteilnehmern charakterisiert. Angesichts dessen stellt die exzellente Reputation einen wichtigen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Marktteilnehmern dar und erschwert den Zugang für Konkurrenzunternehmen. Risiken für Umsatz und Ertrag bestehen aus den marktgegebenen Abhängigkeiten zu großen Anbieterunternehmen. Entwicklungsbeeinträchtigende und/oder bestandsgefährdende Risiken der zukünftigen Entwicklung sind derzeit für die Gesellschaft nicht erkennbar.
Köln, im August/September 2024 gez. Geschäftsführung |
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