Stammdaten

Register
Amtsgericht Lübeck HRB 6517 HL
Vorher
Feinmechanik Wache GmbH
Eingetragen
17.2.2006
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von nicht elektrischen Haushaltsartikeln aus Metall
Gegenstand
Produktion, Handel und Vertrieb von Zerspanungserzeugnissen, insbesondere aus Metallen und Kunststoffen sowie von sonstigen Gütern und Waren und alle damit zusammenhängenden Tätigkeiten. Ausgenommen sind Tätigkeiten, für die eine besondere behördliche Genehmigung erforderlich ist.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Thies Wache
seit 17.2.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
35.00%
35.00%

Gesellschafter
Beta

2 von 3 Anteilseignern sichtbar

Name
Ort
Anteil
Claudia Wache
Diektwiete 2 22927 Großhansdorf
35.00%
Thies Wache
Diektwiete 2 22927 Großhansdorf
35.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Wache GmbH

Lübeck

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31.12.2023

Wache GmbH

Lübeck

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 38.888,00 50.459,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 20.001,00 26.001,00
58.889,00 76.460,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.402.643,85 5.207.020,85
2. technische Anlagen und Maschinen 746.504,00 1.015.164,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 351.444,00 363.812,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 3.603.957,18
10.500.591,85 10.189.954,03
Summe Anlagevermögen 10.559.480,85 10.266.414,03
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.362.345,86 3.761.019,08
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 809.772,31 897.531,70
3. fertige Erzeugnisse und Waren 1.718.942,13 1.978.351,44
5.891.060,30 6.636.902,22
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 919.650,81 700.289,94
2. sonstige Vermögensgegenstände 77.125,68 3.326,89
996.776,49 703.616,83
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 789,40 16.991,57
Summe Umlaufvermögen 6.888.626,19 7.357.510,62
17.448.107,04 17.623.924,65

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 300.000,00 300.000,00
II. Kapitalrücklage 1.693,78 1.693,78
III. Gewinnvortrag 3.543.066,08 3.306.109,16
IV. Jahresüberschuss 120.411,22 236.956,92
Summe Eigenkapital 3.965.171,08 3.844.759,86
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 0,00 4.023,92
2. sonstige Rückstellungen 157.140,00 176.100,00
157.140,00 180.123,92
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 11.000.501,69 11.624.612,67
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 14.707,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 345.324,53 279.114,00
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 663.266,09 809.205,09
5. sonstige Verbindlichkeiten 1.295.859,99 853.643,20
13.304.952,30 13.581.281,96
D. Rechnungsabgrenzungsposten 20.843,66 17.758,91
17.448.107,04 17.623.924,65

Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

Wache GmbH

Lübeck

2023 2022
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 13.838.177,87 12.891.699,08
2. Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 87.759,39 215.819,09-
3. andere aktivierte Eigenleistungen 80.496,59 62.536,53
4. Gesamtleistung 13.830.915,07 13.170.054,70
5. sonstige betriebliche Erträge
a) Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens und aus Zuschreibungen zu Gegenständen des Anlagevermögens 0,00 7.561,03
b) Erträge aus der Herabsetzung der Pauschalwertberichtigung auf Forderungen 0,00 300,00
c) Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 1.712,27 1.050,00
d) übrige sonstige betriebliche Erträge 88.776,99 116.214,00
90.489,26 125.125,03
6. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 3.750.500,92 3.822.024,35
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 356.876,35 397.051,15
4.107.377,27 4.219.075,50
7. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 4.787.770,64 4.390.475,39
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 836.503,45 767.772,80
5.624.274,09 5.158.248,19
8. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 919.024,65 875.058,65
9. sonstige betriebliche Aufwendungen
a) Raumkosten 429.417,45 473.004,18
b) Versicherungen, Beiträge und Abgaben 89.266,54 104.821,27
c) Reparaturen und Instandhaltungen 226.717,63 322.899,29
d) Fahrzeugkosten 102.903,93 105.611,00
e) Werbe- und Reisekosten 126.221,44 136.001,86
f) Kosten der Warenabgabe 221.794,08 151.132,27
g) verschiedene betriebliche Kosten 1.024.097,76 1.020.103,05
h) Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 1,00 160,00
i) Verluste aus Wertminderungen von Gegenständen des Umlaufvermögens und Einstellung in die Wertberichtigung zu Forderungen 5.424,06 744,95
j) übrige sonstige betriebliche Aufwendungen 404.117,03 17.600,59
2.629.960,92 2.332.078,46
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 424.733,47 330.526,83
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 70.182,09 119.316,56
12. Ergebnis nach Steuern 145.851,84 260.875,54
13. sonstige Steuern 25.440,62 23.918,62
14. Jahresüberschuss 120.411,22 236.956,92

ANHANG für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Die Wache GmbH hat ihren Sitz in Lübeck und ist eingetragen beim Handelsregister des Amtsgerichts Lübeck unter der Nummer HRB 6517 HL.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Die Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Brutto-Anlagenspiegel

Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus beigefügtem Anlagespiegel.

Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert

Im Jahr 2022 erfolgte der Erwerb wesentlicher Teile des Vermögens der insolventen Gesellschaft Buck & Co. Fertigungstechnik GmbH, Lübeck. Neben dem übernommenen Sachanlagevermögen wurden immaterielle Vermögensgegenstände (insbesondere Kundenstamm, Know-How und Geschäftsmodelle sowie gewerbliche Schutzrechte) in Höhe von insgesamt 30 TEuro als Firmenwert aktiviert. Auf Grund der unsicheren Kundenbeziehungen erfolgt die Abschreibung über eine Nutzungsdauer von fünf Jahren.

Finanzinstrumente

Es besteht ein Zinsswapgeschäft mit einem Marktwert von 18 TEuro. Die Ermittlung des Marktwertes erfolgte als Barwert auf der Grundlage der aktuellen Zinsstrukturkurve durch das Kreditinstitut. Auf Grund der weitgehend identischen Bedingungen von Grundgeschäft und Sicherungsinstrument und des vergleichbaren Risikos wird eine Bewertungseinheit gebildet und kein rechnerischer Effektivitätstest durchgeführt, sondern lediglich Bedingungen miteinander verglichen.

Art der Bewertungseinheit: Micro-Hedge
Risiko: Zinsrisiko
Grundgeschäft: Darlehen (Immobilie)
Effektivität: 100,0 %
Laufzeit: voll, bis Ende Grundgeschäft

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro).

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen umfassen insbesondere Verpflichtungen aus Gewährleistung (66 TEuro) sowie Urlaubs- und Überstundenansprüche der Arbeitnehmer (17 TEuro). Weiterhin enthalten sind u.a. Kosten für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses (22 TEuro) und für Berufsgenossenschaftsbeiträge (27 TEuro).

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind aus nachfolgendem Verbindlichkeitenspiegel zu entnehmen:

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von < 1 Jahr 1-5 Jahre > 5 Jahre Gesamt
Euro Euro Euro Euro
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Geschäftsjahr 3.704.482,02 3.401.384,12 3.894.635,55 11.000.501,69
Vorjahr 3.785.917,45 3.438.506,97 4.400.188,25 11.624.612,67
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen Geschäftsjahr 0,00 0,00 0,00 0,00
Vorjahr 14.707,00 0,00 0,00 14.707,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Geschäftsjahr 345.324,53 0,00 0,00 345.324,53
Vorjahr 279.114,00 0,00 0,00 279.114,00
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Geschäftsjahr 104.778,09 58.488,00 500.000,00 663.266,09
Vorjahr 163.385,09 145.820,00 500.000,00 809.205,09
Sonstige Verbindlichkeiten Geschäftsjahr 517.464,04 699.768,41 78.627,54 1.295.859,99
Vorjahr 508.951,28 247.761,57 96.930,35 853.643,20
Summe Verbindlichkeiten Geschäftsjahr 4.672.048,68 4.159.640,53 4.473.263,09 13.304.952,30
Vorjahr 4.752.074,82 3.832.088,54 4.997.118,60 13.581.281,96

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten aus Darlehen sind sämtlich durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind in Höhe von 518 TEuro (Vorjahr: 518 TEuro) mit einem Rangrücktritt versehen.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge umfassen insbesondere Sachbezüge (68 TEuro).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden vor allem Raumkosten (429 TEuro), Instandhaltungsaufwendungen (227 TEuro), Kosten der Warenabgabe (222 TEuro), Leasingaufwendungen (294 TEuro), Kosten für Werkzeuge und Kleingeräte (313 TEuro) sowie Kosten der allgemeinen Verwaltung ausgewiesen. Daneben umfassen die sonstigen betrieblichen Aufwendungen Einmalkosten aus der Nacherhebung von Sozialversicherungsbeiträgen (351 TEuro).

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe von 234 TEuro für das Jahr 2024, 78 TEuro für das Jahr 2025 und 60 TEuro für das Jahr 2026.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 97 (Vorjahr: 93) Arbeitnehmer.

2023 2022
Gewerbliche Arbeitnehmer 68 64
Verwaltungsmitarbeiter 29 29

Nachtragsbericht

Nach Abschluss des Geschäftsjahres traten im Unternehmen keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ein, über die zu berichten gewesen wäre. Der anhaltende Fachkräftemangel wird sich jedoch weiterhin auch auf das Geschäftsjahr 2024 auswirken.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

Geschäftsführung

Die Geschäftsführung der Gesellschaft bestand im Berichtsjahr aus:

 

Herrn Thies Wache, Kaufmann, Großhansdorf

 

Frau Claudia Wache, Kauffrau, Großhansdorf

 

Frau Bettina Wache-Möhle, Kauffrau, Großhansdorf

Vergütungen der Geschäftsführer

Die Angabe der Gesamtbezüge unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Lübeck, 13.03.2024

gez. Claudia Wache

gez. Thies Wache

Gez. Bettina Wache-Möhle

Entwicklung des Anlagevermögens vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

Wache GmbH

Lübeck

Bezeichnung Entwicklung der Stand zum 01.01.2023 Zugang Abgang- Umbuchung Abschreibung Zuschreibung- Stand zum 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
135 EDV-Software Ansch-/Herst-K 164.762,40 16.554,48 181.316,88
Abschreibung 114.303,40 28.125,48 142.428,88
Buchwerte 50.459,00 16.554,48 28.125,48 38.888,00
150 Geschäfts- oder Firmenwert Ansch-/Herst-K 130.000,00 130.000,00
Abschreibung 103.999,00 6.000,00 109.999,00
Buchwerte 26.001,00 6.000,00 20.001,00
215 Unbebaute Grundstücke Ansch-/Herst-K 555.619,43 555.619,43- 0,00
Abschreibung 0,00 0,00
Buchwerte 555.619,43 555.619,43- 0,00
230 Bauten auf eigenen Grundstücken Ansch-/Herst-K 4.994.264,45 80.496,59 4.415.931,03 9.490.692,07
Abschreibung 1.633.114,45 274.366,62 1.907.481,07
Buchwerte 3.361.150,00 80.496,59 4.415.931,03 274.366,62 7.583.211,00
235 Grundstückswert bebauter Grundstücke Ansch-/Herst-K 1.224.384,42 555.619,43 1.780.003,85
Abschreibung 0,00 0,00
Buchwerte 1.224.384,42 555.619,43 1.780.003,85
280 Außenanlagen für Geschäfts-u.a. Bauten Ansch-/Herst-K 37.305,59 37.305,59
Abschreibung 37.304,59 37.304,59
Buchwerte 1,00 1,00
290 Einrichtungen für Geschäfts-u.a.Bauten Ansch-/Herst-K 202.240,13 202.240,13
Abschreibung 154.582,13 15.963,00 170.545,13
Buchwerte 47.658,00 15.963,00 31.695,00
398 Werkstatteinrichtung Ansch-/Herst-K 129.616,86 129.616,86
Abschreibuna 111.408,86 10.475,00 121.883,86
Buchwerte 18.208,00 10.475,00 7.733,00
400 Technische Anlagen Feinmechanik Ansch-/Herst-K 3.374.886,08 8.338,70 3.383.224,78
Abschreibung 2.913.768,08 232.526,70 3.146.294,78
Buchwerte 461.118,00 8.338,70 232.526,70 236.930,00
420 Technische Anlagen Rollenproduktion Ansch-/Herst-K 221.700,00 221.700,00
Abschreibung 211.096,00 10.602,00 221.698,00
Buchwerte 10.604,00 10.602,00 2,00
440 Maschinen Rollenproduktion Ansch-/Herst-K 23.500,00 23.500,00
Abschreibung 23.499,00 23.499,00
Buchwerte 1,00 1,00
441 Maschinen Vulkollanproduktion Ansch-/Herst-K 153.710,00 153.710,00
Abschreibung 153.709,00 153.709,00
Buchwerte 1,00 1,00
460 Maschinengebundene Werkzeuge Ansch-/Herst-K 1.145.265,46 189.588,61 1.097.280,90
237.573,17-
Abschreibung 601.825,46 223.457,61 587.710,90
237.572,17-
Buchwerte 543.440,00 189.588,61 223.457,61 509.570,00
1,00-
500 Andere Anlagen Feinmechanik Ansch-/Herst-K 141.520,50 141.520,50
Abschreibuna 58.585,50 20.516,00 79.101,50
Buchwerte 82.935,00 20.516,00 62.419,00
520 Pkw Ansch-/Herst-K 373.189,42 22.000,00 395.189,42
Abschreibung 177.198,42 58.742,00 235.940,42
Buchwerte 195.991,00 22.000,00 58.742,00 159.249,00
540 Lkw Ansch-/Herst-K 84.410,00 37.990,00 122.400,00
Abschreibung 84.408,00 3.562,00 87.970,00
Buchwerte 2,00 37.990,00 3.562,00 34.430,00
550 Stapler Ansch-/Herst-K 29.225,97 29.225,97
Abschreibung 22.409,97 2.716,00 25.125,97
Buchwerte 6.816,00 2.716,00 4.100,00
560 Sonstige Transportmittel Ansch-/Herst-K 14.734,50 14.734,50
Abschreibung 13.383,50 1.350,00 14.733,50
Buchwerte 1.351,00 1.350,00 1,00
620 Werkzeuge Ansch-/Herst-K 2.022,70 2.022,70
Abschreibung 1.712,70 137,00 1.849,70
Buchwerte 310,00 137,00 173,00
650 Büroeinrichtung Ansch-/Herst-K 83.796,76 17.016,30 100.813,06
Abschreibung 49.741,76 9.025,30 58.767,06
Buchwerte 34.055,00 17.016,30 9.025,30 42.046,00
660 Büromaschinen Ansch-/Herst-K 39.715,34 7.581,00 47.296,34
Abschreibung 20.229,34 8.432,00 28.661,34
Buchwerte 19.486,00 7.581,00 8.432,00 18.635,00
670 Geringw. Wirtschaftsgüter Ansch-/Herst-K 0,00 6.271,74 0,00
6.271,74-
Abschreibung 0,00 6.271,74 0,00
6.271,74-
Buchwerte 0,00 6.271,74 6.271,74 0,00
690 Sonstige Betriebs- u. Gesch.ausstattung Ansch-/Herst-K 45.967,80 14.281,20 60.249,00
Abschreibung 23.101,80 6.756,20 29.858,00
Buchwerte 22.866,00 14.281,20 6.756,20 30.391,00
720 Anzahlg.Bauten auf eigenen Grundstücken Ansch-/Herst-K 3.603.957,18 811.973,85 4.415.931,03- 0,00
Abschreibung 0,00 0,00
Buchwerte 3.603.957,18 811.973,85 4.415.931,03- 0,00
Ansch-/Herst-K 16.775.794,99 1.212.092,47 4.971.550,46 17.744.042,55
243.844,91- 4.971.550,46-
Abschreibung 6.509.380,96 919.024,65 7.184.561,70
243.843,91-
Buchwerte 10.266.414,03 1.212.092,47 4.971.550,46 919.024,65 10.559.480,85
1,00- 4.971.550,46-

LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Wache GmbH ist in 2012 durch Verschmelzung der Feinmechanik Wache GmbH, Lübeck, und der Wache GmbH & Co. KG, Hamburg, entstanden. Die Feinmechanik Wache GmbH war auf dem Gebiet der Herstellung und des Vertriebs von Zerspanungserzeugnissen tätig, während sich das Geschäft der Wache GmbH & Co. KG auf die Fertigung und den Vertrieb von Rädern, Rollen und Transportgeräten erstreckte. Beide Geschäftsbereiche werden durch die Wache GmbH fortgeführt.

In den Jahren 2012 bis 2014 wurde ein neues Betriebs- und Verwaltungsgebäude am heutigen Standort in Lübeck errichtet und die beiden Betriebe dort auch räumlich zusammengelegt. Eine weitere Halle wurde im Berichtsjahr fertiggestellt und bedeutet nach Beendigung der letzten Detailarbeiten eine Verdopplung der Produktionsfläche.

2. Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft stellt auf spezielle Kundenwünsche und -spezifikationen ausgerichtete Erzeugnisse her und ist so auch auf dem Gebiet des Engineering tätig. Es werden Lösungen umgesetzt, die mit Stückzahl 1 beginnen können, sich über Prototypen hin zu Serienstückzahlen mit mehreren zehntausend Teilen erstrecken.

Forschung und Entwicklung im engeren Sinne wird von der Wache GmbH nur in geringem Umfang betrieben.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliches Umfeld und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Wache GmbH ist hauptsächlich auf dem nationalen und in kleinerem Maß auf europäischen Märkten tätig. Außergemeinschaftliche Lieferungen spielen eine untergeordnete Rolle. Wir liefern Räder, Rollen und Transportgeräte sowie feinmechanische OEM-Teile und -Baugruppen.

Im Berichtszeitraum gab es kein bundesdeutsches Wirtschaftswachstum. Das Bruttoinlandsprodukt schrumpfte um 0,3 %, die Volkswirtschaft steht am Rande einer Rezession. Der europäische Wirtschaftsraum befindet sich praktisch in einer Stagnation. Das europäische Bruttoinlandsprodukt wuchs um knapp 0,4 %.

Die Auslastung im Markt für feinmechanische Zerspanungserzeugnisse und Baugruppen stagnierte in den ersten sechs Monaten des Berichtsjahres und schrumpfte in der zweiten Jahreshälfte um ca. 12 %. Auftragsbestände gingen in der zweiten Jahreshälfte zurück und die Lieferzeiten nahmen im Vergleich zum Vorjahr ab. Der Export an im osteuropäischen Raum spezialisierten Kunden der Branche blieb auf dem relativ niedrigen Vorjahresniveau.

Die Chancen, Facharbeiter zu bekommen, haben sich im Vergleich zum Vorjahr erneut deutlich verschlechtert. Auch Auszubildende für den produzierenden Bereich zu bekommen, blieb im Berichtsjahr schwierig. Helfer sind auf dem Arbeitsmarkt praktisch nicht mehr zu bekommen.

Der Markt für Räder und Rollen hat sich nach Branchenauskünften in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr ähnlich entwickelt wie der der feinmechanischen Zerspanungserzeugnisse. Die Zahl der Anbieter ist konstant. Hersteller von Rädern und Rollen gewannen, wie auch in 2022, im Berichtsjahr gegenüber reinen Händlern ohne Herstellungskompetenz weitere Marktanteile.

Klassische nicht motorische Transportgeräte wurden in Deutschland etwas unter Vorjahresniveau verkauft. Kundenbezogene Lösungen konnten diesen leichten Rückgang kompensieren und spielten auch im Berichtsjahr eine zunehmend bedeutende Rolle. Inländische Hersteller mit entsprechender Fertigungskompetenz sind hier weiterhin im Vorteil. Das wertmäßige Niveau der Importe liegt erneut etwas unter dem des Vorjahres.

2. Lage der Gesellschaft

2.1. Generell

Durch unsere starken Vertriebsaktivitäten konnten wir unseren Umsatz (s.u.) weiter gegen den Trend ausbauen, nicht zuletzt durch ein sehr erfreuliches Neukundengeschäft und die Treue bestehender Kunden. So haben Bestandskunden mit 81,5 % zum Umsatz beigetragen und die neuen Kunden mit 18,5 %. Der größte Kunde trägt 9,6 % zum Umsatz bei und wir sind froh über die große Zahl von Kunden aus allen Branchen der deutschen Wirtschaft. So sind wir mit unseren Produkten in der Medizin- und Lebensmitteltechnik genauso vertreten wie in modernsten Technologien unserer Industrien, Halbleiter, Optik, aber auch im Maschinen- und Anlagenbau und in der Veranstaltungstechnik mit all ihren Facetten.

Die Weiterentwicklung von Verfahren im Bereich feinmechanischer Zerspanungsteile und Baugruppen sorgte auch im Berichtsjahr dafür, dass die weiter gestiegenen Lohn- und Gehaltsaufwendungen zumindest zum Teil durch höhere Produktivität aufgefangen werden konnten und so das Ergebnis nicht in vollem Umfang beeinflussten. Die weitere Entwicklung unserer hohen Kompetenz in der Zerspanung sehr komplexer, maßlich großer und kleiner Bauteile hat uns auch in 2023 neue Kunden gebracht. Gleichzeitig blieben die Beziehungen zu Bestandskunden stabil, die allerdings teilweise unter Marktrückgängen litten. Umsatz und Auftragsentwicklung sind weiter gestiegen.

Im Bereich Räder und Rollen konnten wir erneut dank unseres starken Partners Blickle, dessen Räder und Rollen wir exklusiv in Norddeutschland vertreiben, unsere Marktposition nicht nur verteidigen, sondern auch weiter ausbauen. Gestützt wird dieser Geschäftsbereich zudem durch die Eigenfertigung von Rädern und Rollen, die wir seit Beginn unserer Aktivitäten auf diesem Sektor betreiben und mit dem wir das breite Programm des Hauses Blickle ergänzen. Zudem gibt es neue, sehr erfolgreiche Intralogistik-Lösungen von Blickle, die wir ebenfalls erfolgreich auf dem norddeutschen Markt platzieren und so neue Zielgruppen gewinnen. In diesem Zusammenhang erreichen wir auch Kunden die sehr fokussiert auf Ergonomie und Energieeffizienz achten.

Wir sind stolz über die jahrzehntelange Zusammenarbeit mit Blickle und glücklich über das außergewöhnlich hohe Maß an Vertrauen, das seit Beginn unserer Partnerschaft besteht und mit dem Blickle, der Weltmarktführer für Räder und Rollen, auch die Entwicklung des norddeutschen Räder- und Rollenmarktes unterstützt.

Erfreulich war auch in 2023 die Steigerung des Geschäftes für Neubeschichtungen und Runderneuerungen von Rädern und Rollen. Dies hat nicht nur wirtschaftliche Vorteile für alle Beteiligten, dieses Angebot sorgt für ein zweites und drittes Leben von Rädern und Rollen, verlängert deren Nutzung entsprechend und vermeidet so den Verbrauch von Rohstoffen und Energie und entlastet zudem die Abfallwirtschaft.

Das ERP-System stellt die Materialversorgung der Fertigung, die Steuerung der Maschinen und Prozesse sicher und ermöglicht eine exakte Terminverfolgung und Engpassanalyse. Mit über 98 % der Lieferanten besteht eine Lieferbeziehung, die seit 10 Jahren und länger fortlaufend existiert. Diese ist nach wie vor geprägt durch ein hohes Maß an Vertrauen. Die Leistungsfähigkeit der durch das Qualitätsmanagement freigegebenen Lieferanten wird regelmäßig bewertet, genauso wie die Qualität der gelieferten Produkte sowie die Termintreue. Die Entwicklung der Qualitätskennzahlen verbessert sich in allen Dimensionen, trotz eines wirklich hohen Niveaus im Vorjahr.

2.2. Ertragslage

Trotz eines schwierigen Marktumfeldes konnte unserer Gesellschaft die Umsatzerlöse im Berichtsjahr um weitere € 946 bzw. 7,3 % auf nunmehr T€ 13.838 steigern. Der Umsatzanstieg wurde vor allem mit inländischen Kunden erzielt.

Die schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen betrafen zum einen das makroökonomische Umfeld sowie den anhaltenden Fachkräftemangel. Dazu kam für unseren Betrieb ein hoher Krankenstand.

Betrachtet man die Entwicklung des Rohertrags, so zeigt sich, dass die umsatzbedingte Erhöhung des Rohertrags noch verstärkt wurde durch eine Verbesserung der Rohertragsmarge.

Nachfolgend dargestellte Analyse des Rohertrags zeigt diesen Umsatz- und Margeneffekt:

T€
Umsatzeffekt = Veränderung der Umsatzerlöse * Rohertragsmarge 2022 + 652
Margeneffekt = Veränderung der Rohertragsmarge * Umsatzerlöse 2023 + 103
Summe = + 755

Aus dem Umsatzzuwachs bei konstanter Marge ergibt sich ein Anstieg des Rohertrags um T€ 652. Die Verbesserung der Marge führte zu einer weiteren Erhöhung des Rohertrags um T€ 103. Letzteres ist vor allem auf weitere Optimierungen in der Produktion zurückzuführen.

Bei den betrieblichen Aufwendungen sind Kostensteigerungen vor allem beim Personalaufwand, den Abschreibungen den Warenabgabekosten sowie den übrigen betrieblichen Aufwendungen zu verzeichnen. Dagegen ergaben sich Einsparungen vor allem bei den Raum- und Reparaturkosten.

Als außergewöhnlicher und periodenfremder Aufwand wird das Ergebnis mit T€ 351 belastet, der auf eine geänderte Beurteilung des Status der drei Geschäftsführenden durch die Deutsche Rentenversicherung zurückgeht.

Der gestiegene Personalaufwand (+ T€ 466) ist in erster Linie auf eine erhöhte Auslastung und Gehaltssteigerungen zurückzuführen. Zusätzlich hat sich der leicht erhöhte Mitarbeiterbestand kostensteigernd ausgewirkt.

Die Abschreibungen stiegen im Berichtsjahr um T€ 44, was vor allem auf die Fertigstellung und Inbetriebnahme des Neubaus am Hutmacherring in Lübeck zurückzuführen ist. Das neue Gebäude mit Herstellungskosten von insgesamt T€ 4.496 wurde im Berichtsjahr erstmals abgeschrieben.

Der Rückgang der Raumkosten um T€ -44 ist eine Folge der wieder rückläufigen Strompreise (T€ -21) sowie geringerer Instandhaltungsaufwendungen (T€ -22). Bei den Stromkosten hat sich eine Reduzierung des Gewerbestrompreises infolge des Wegfalls der EEG-Umlage positiv ausgewirkt. Die übrigen Nebenkosten konnten weitgehend konstant gehalten werden.

Im Berichtsjahr wurde weniger in Reparaturen vor allem von Bauten und Anlagen investiert (T€ -96), nachdem diese Kosten in dem Vorjahr vergleichsweise hoch ausgefallen waren.

Für den Anstieg der Werbe-, Reise- und Warenabgabekosten um insgesamt T€ 61 ist insbesondere die erhöhte Inanspruchnahme von Zeitarbeitskräften (T€ 70) verantwortlich, die Folge des erwähnten hohen Krankenstands sowie des Problems der Gewinnung neuer Mitarbeiter war.

Die übrigen betrieblichen Aufwendungen umfassen im Berichtsjahr unter anderem Einmalaufwendungen aus der Nacherhebung von Sozialversicherungsbeträgen in Höhe von T€ 351 als Ergebnis einer Sozialversicherungsprüfung. Ohne diese außerordentlichen Aufwendungen hätte sich das Betriebsergebnis auf T€ 966 belaufen, was einem Anstieg gegenüber dem Vorjahr um T€ 279 entspräche.

Die Finanzaufwendungen haben sich im Geschäftsjahr um T€ 94 erhöht, was vor allem auf die Finanzierung des Neubaus am Hutmacherring in Lübeck zurückzuführen ist. Ebenso hat sich das gestiegene Zinsniveau ausgewirkt, wobei die meisten Darlehen eine langfristige Zinsbindung haben.

Insgesamt ergibt sich in Folge des gestiegenen Rohertrags, kompensiert durch Kostensteigerungen und Einmalbelastungen, ein Rückgang des Jahresüberschusses um T€ 117 auf T€ 120. Ohne die oben erwähnten einmaligen außergewöhnlichen Belastungen wäre das Ergebnis des Vorjahres weit übertroffen worden.

2.3. Vermögens- und Finanzlage

Auf Grund des Jahresüberschusses (T€ 120) und einer leicht gesunkenen Bilanzsumme ist die Eigenkapitalquote von 21,8 % auf 22,7 % gestiegen. Ursächlich für den Rückgang der Bilanzsumme sind in erster Linie der gesunkene Vorratsbestand, der sich aus Artikeln, die für bestehende Kundenaufträge gefertigt wurden, Standardhalbzeugen und gängigen DIN- und Normteilen zusammensetzt, zum Stichtag weitgehend kompensiert durch die Investitionen in den Neubau sowie eines gestiegenen Forderungsbestandes. Trotz der erhöhten Forderungen beträgt das rechnerische Zahlungsziel (durchschnittlicher Bestand an Forderungen * 360 Tage / Umsatzerlöse) lediglich 9,1 Tage.

Die genannte Eigenkapitalquote ist vor dem Hintergrund zu sehen, dass die Gesellschaft eigene Gewerbeimmobilien im Wert von T€ 9.403 zum Stichtag in der Bilanz ausweist. Ohne dieses Grundvermögen ergäbe sich eine Bilanzsumme von T€ 8.045 und eine bereinigte Eigenkapitalquote von 49,3 %. Für unser anlagenintensives Geschäft ist diese Quote als sehr solide anzusehen.

Das lang- und mittelfristige Kapital, bestehend aus Eigenkapital, Gesellschafterdarlehen mit Rangrücktritt sowie lang- und mittelfristigen Darlehen, deckt vollständig das langfristig gebundene Vermögen. Es liegt somit eine fristenkongruente Finanzierung vor.

Der operative Cashflow, vereinfacht definiert als Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen, beträgt T€ 1.039 nach T€ 1.112 im Vorjahr.

Auch im Berichtsjahr wurde weiter in die Betriebsgebäude und den Maschinenpark investiert. Diese Investitionen betrafen vor allem die Erweiterung des Produktions- und Lagergebäudes (T€ 812).

2.4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Insgesamt kann die Ertrags- und Rentabilitätssituation vor dem Hintergrund der Einmalaufwendungen im Berichtsjahr und der weiterhin bestehenden Personalknappheit als zufriedenstellend angesehen werden. Ohne die oben erwähnten außergewöhnlichen und periodenfremden Belastungen ist sie als gut zu bezeichnen.

2.5. Finanzielle Leistungsindikatoren

Im auftragsbezogenen Geschäft resultieren die Indikatoren im Wesentlichen aus den jeweiligen vertraglichen Anforderungen der abzuwickelnden Aufträge. Durch Liefervereinbarungen und vertraglich abgesicherte Abrufaufträge, die sich auf Zeiträume zwischen 12 und 24 Monate erstrecken, gibt es ein Auftragspolster von ca. 28 % des Jahresumsatzes. Regelmäßig überprüft wird der monatliche Auftragseingang, der Aufschluss über den kurzfristigen Erfolg gibt und Voraussagen auf das zu erwartende Ergebnis zulässt.

Über mitlaufende Kalkulationen wird der geplante Aufwand überprüft. Im finanziellen Bereich werden hierüber die Rechnungslegung, die Zahlungseingänge und das Mahnwesen gesteuert.

Kennzahlen wie absoluter Rohertrag, Rohertragsmarge und Kostenrelation zur Betriebsleistung werden monatlich überwacht.

Wesentliche Indikatoren aus finanzieller Sicht sind die Liquidität, unterteilt in freie Liquidität und Kreditvereinbarungen. Dem vereinfacht ermittelten Cash-Flow (Jahresergebnis zuzüglich Abschreibungen) kommt daher eine besondere Bedeutung zu. Dieser wird monatlich ermittelt und steuerungstechnisch eingesetzt.

2.6. Zuverlässigkeit des unternehmensinternen Planungssystems sowie der zugrundeliegenden Daten und Annahmen

Wir nutzen eine Standardsoftware mit aussagekräftiger Kostenrechnung zur monatlichen Analyse sämtlicher Aufträge. Auf Grund der zeitnahen Daten des Rechnungswesens ist die Geschäftsführung stets über die aktuelle Lage informiert. Hieraus leitet sich eine hohe Zuverlässigkeit der kurzfristigen Planung ab. Langfristige Annahmen stützen sich auf langjährige Erfahrungswerte und vorliegende Rahmenvereinbarungen.

III. Zweigniederlassungsbericht

Zweigniederlassungen werden derzeit nicht betrieben.

IV. Prognosebericht

Die Gesellschaft ist erfreulich ins neue Geschäftsjahr gestartet. Auf Grund des Rückgangs von Lieferengpässen und der wirtschaftlichen Prognose des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung geht die Geschäftsführung für 2024 von ähnlichen Umsatzzahlen und einer deutlichen Verbesserung des Ergebnisses aus, da die oben erwähnten außerordentlichen und periodenfremden Aufwendungen keine Belastung des Ergebnisses darstellen werden.

Eine genaue Prognose der Ergebnisse ist derzeit noch nicht seriös möglich. Die Geschäftsführung beobachtet die Entwicklungen hinsichtlich des Ukraine-Krieges und der noch immer herrschenden Inflation sorgfältig und engmaschig und bereitet sich auf verschiedene Szenarien vor, um ggf. jederzeit schnell handlungsfähig zu sein. Des Weiteren wird intensiv an der Gewinnung neuen Personals gearbeitet.

V. Chancen- und Risikobericht

Die typischen markt- und finanzwirtschaftlichen Risiken lassen sich für unsere Gesellschaft wie folgt beurteilen:

Marktchancen/-risiken

Wir sind durch zertifizierte Fertigungsprozesse, hohe Produktqualität und Liefersicherheit sowie einer intensiven Kundenpflege im Wettbewerb gut positioniert und bauen unsere Position durch vielfältige Verkaufsaktivitäten sowie Angebotsanpassung aus.

Das Marktumfeld mit Rezession und Fachkräftemangel beeinträchtigt weiterhin auch unser Geschäft, da dies zu Nachfragezurückhaltung und steigenden Lohnkosten. Gleichzeitig beeinträchtigt dies die Wachstumschancen unseres Unternehmens.

Zudem rechnen wir mit einem stärkeren Preiswettbewerb, da Marktbegleiter bei geringerer Nachfrage über den Preis versuchen werden sich zu positionieren. Dies bedeutet, dass wir unsere Leistungen und Qualitätsunterschiede für unsere Kunden deutlich sichtbar machen.

Delkredererisiko

Es besteht grundsätzlich ein Risiko von Forderungsausfällen. Auf Grund der Kundenstruktur sowie eines gut funktionierenden Mahnwesens konnten die Forderungsausfälle in der Vergangenheit minimal gehalten werden. Das Risiko verteilt sich auf viele einzelne Rechnungen und Kunden. Zudem sind die Geschäfte kreditversichert.

Zinsrisiko

Die Gesellschaft finanziert sich zu einem erheblichen Anteil über Bankdarlehen mit langfristiger Zinsfestschreibung. Bei den variabel verzinslichen kurzfristigen Fremdmitteln ist nach Erwartungen der Fachleute in nächster Zeit noch nicht mit einem Rückgang der Zinsen zu rechnen. Spürbare Zinserhöhungen werden jedoch nicht erwartet.

Liquiditätsrisiko

Die Geschäftsführung überwacht die Liquiditätssituation der Gesellschaft laufend anhand einer detaillierten Finanz- und Liquiditätsplanung und -kontrolle. Basis dafür bildet insbesondere ein Kreditspiegel, der sämtliche planmäßigen Zahlungsabflüsse nach exakter Fälligkeit umfasst. Die bestehenden Darlehen wurden in der Vergangenheit stets fristgerecht bedient. Wie auch in den Vorjahren, konnten auch im Berichtsjahr Darlehen deutlich getilgt und das Eigenkapital gesteigert werden.

Fremdwährungsrisiken

Die Gesellschaft führt keine Geschäfte in Fremdwährung aus. Insofern sind Fremdwährungsrisiken ohne Bedeutung.

 

Lübeck, den 13. März 2024

Die Geschäftsführung:

Thies Wache

Claudia Wache

Bettina Wache-Möhle

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Wache GmbH, Lübeck

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Wache GmbH, Lübeck, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Wache GmbH, Lübeck, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Lübeck, den 18. März 2024

mercurius gmbh
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

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