Autohaus
Hans Walter GmbH Gera
Gera
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Handelsbilanz
Aktiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
668.707,50 |
770.362,00 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
1,00 |
514,50 |
| II.
Sachanlagen |
663.406,50 |
764.547,50 |
| III.
Finanzanlagen |
5.300,00 |
5.300,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
2.623.950,26 |
2.663.587,98 |
| I.
Vorräte |
1.369.723,75 |
1.059.022,05 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
379.348,64 |
518.550,93 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
874.877,87 |
1.086.015,00 |
| C.
Aktive latente Steuern |
67.106,27 |
67.989,98 |
| Aktiva |
3.359.764,03 |
3.501.939,96 |
Passiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
2.061.031,63 |
1.921.671,68 |
| I.
Gezeichnetes Kapital |
300.000,00 |
300.000,00 |
| II.
Bilanzgewinn |
1.761.031,63 |
1.621.671,68 |
| davon
Gewinnvortrag |
1.571.671,68 |
1.376.388,48 |
| B.
Rückstellungen |
539.097,84 |
527.087,64 |
| C.
Verbindlichkeiten |
759.634,56 |
1.053.180,64 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
759.634,56 |
1.053.180,64 |
| Passiva |
3.359.764,03 |
3.501.939,96 |
Anhang
Angaben zur Bilanzierung und Bewertung
einschließlich der Vornahme steuerlicher
Maßnahmen
I. Allgemeine Erläuterungen
Die Firma Autohaus Hans Walter GmbH Gera hat ihren
Sitz in Gera und wird beim Amtsgericht Jena unter der
Handelsregisternummer 207962 geführt.
Der Jahresabschluss der Autohaus Hans Walter GmbH
Gera wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches
und des GmbH-Gesetzes aufgestellt.
Die Gesellschaft ist als kleine Kapitalgesellschaft
im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB einzuordnen.
II. Buchführung, Gliederung
Für das Unternehmen besteht nach § 238 HGB
Buchführungspflicht.
Das Unternehmen hat eine den gesetzlichen
Vorschriften entsprechende Buchführung erstellt.
Die Aufzeichnung der Geschäftsvorfälle
erfolgte nach den Grundsätzen
ordnungsgemäßer Buchführung.
Die Grundlage für die Kontierung und Auswertung
bildet der DATEV-Kontenrahmen SKR 51.
Die Gliederung der Bilanz sowie Gewinn- und
Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB
sowie § 42 GmbHG, wobei für die Gewinn- und
Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung findet.
III. Bestandsnachweis
Die Gegenstände des Sachanlagevermögens
sowie die immateriellen Vermögensgegenstände sind
in EDV-mäßig erstellten Anlagenlisten wert- und
mengenmäßig erfasst.
Das Vorratsvermögen ist in Bestandslisten
erfasst. Die Mengenangaben basieren auf einer
körperlichen Bestandsaufnahme.
Die Forderungen und Verbindlichkeiten sind zum
Bilanzstichtag in Saldenlisten erfasst.
Die Bankguthaben und -verbindlichkeiten wurden durch
Saldenbestätigungen und Tagesauszüge
nachgewiesen.
IV. Bilanzierung und Bewertung
Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der
allgemeinen Bewertungsvorschriften der §§ 252 -
256 HGB sowie unter Berücksichtigung der
ergänzenden Ansatz- und Bewertungsbestimmungen
für Kapitalgesellschaften (§§ 264 - 274, 279
- 283 HGB) erstellt.
Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden
gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten
soweit nicht neue Erkenntnisse eine abweichende Bewertung
erforderten bzw. durch den Ansatz der neuen HGB
Vorschriften nach BilRUG ergaben.
Im Einzelnen erfolgte die Bewertung wie folgt:
Immaterielle Vermögensgegenstände
wurden, soweit gegen Entgelt erworben, zu
Anschaffungskosten aktiviert und über ihre
voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben.
Sachanlagen
wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten
vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen
angesetzt.
Die planmäßigen Abschreibungen entsprechen
hinsichtlich der Abschreibungsmethoden und
Abschreibungssätze auch den steuerlichen Vorschriften.
Auf die Zugänge des beweglichen
Anlagevermögens wurden zeitanteilige Abschreibungen
verrechnet.
Geringwertige Wirtschaftsgüter mit
Anschaffungskosten bis 250,00 € wurden im Zugangsjahr
sofort als Betriebsausgaben abgezogen, die mit
Anschaffungskosten von 250,01 € bis 800,00 €
wurden in voller Höhe sofort abgeschrieben.
Bei den Vorräten
wurden die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe unter
Beachtung des Niederstwertprinzips zu Anschaffungskosten
einschließlich Anschaffungsnebenkosten oder durch
Abwertungen zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.
Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse und
Leistungen sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die
auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu
Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt
zurechenbaren Einzelkosten auch Gemeinkosten
berücksichtigt werden.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
sind zu Nennwerten angesetzt.
Flüssige Mittel entsprechen ihrem Nennwert.
Die
aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind in Höhe
der abzugrenzenden Beträge angesetzt.
Die sonstigen Rückstellungen tragen der zu
erwartenden Inanspruchnahme Rechnung und sind mit ihrem
Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger
kaufmännischer Beurteilung notwendig ist; sie
berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse
Verpflichtungen.
Pensionsrückstellung
Die Pensionsrückstellung ist auf der Grundlage
eines versicherungsmathematischen Gutachtens unter
Berücksichtigung der durch BilMoG geänderten
Vorschriften zur Bewertung und Bilanzierung von
Pensionsverpflichtungen mit einem durchschnittlichen
Marktzins der vergangenen 10 Jahre von 1,82 % p.a. bei
einer unterstellten Laufzeit von 15 Jahren unter Anwendung
der Richttafeln von Dr. Klaus Heubeck 2018 G berechnet
worden.
Gemäß § 246 Absatz 2 HGB wurden die
Ansprüche aus der Rückdeckungsversicherung in
Höhe von 136.606,00 Euro mit der
Pensionsrückstellung in Höhe von 504.821,00 Euro
verrechnet und auf der Passivseite ausgewiesen.
Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der
Rückstellung für Altersvorsorgeverpflichtungen
nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes
der vergangenen 10 und dem durchschnittlichen Marktzinssatz
der vergangenen 7 Jahre im Sinne des § 253 Absatz 6
HGB beträgt 5.710,00 Euro und fällt unter das
Ausschüttungsverbot.
Die Verbindlichkeiten
werden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.
V. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn-
und Verlustrechnung
Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem als
Anlage beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen.
In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
sind solche mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr
in Höhe von 0,00 € enthalten.
Forderungen gegenüber Gesellschaftern betragen
0,00 € (Vj 0,00 €).
Die sonstigen Rückstellungen sind für
Tantiemeverpflichtungen sowie Abschluss- und
Prüfungskosten gebildet.
Verbindlichkeitenspiegel
Art der Verbindlichkeit zum
|
Gesamt-
|
davon mit einer Restlaufzeit
|
31.12.2023
|
betrag
|
kleiner
1 Jahr
|
größer
1 Jahr
|
|
TEUR
|
TEUR
|
TEUR
|
Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen
|
461,5
|
461,5
|
0,0
|
sonstige
Verbindlichkeiten
|
298,1
|
298,1
|
0,0
|
Summe
|
759,6
|
759,6
|
0,0
|
Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr
als 5 Jahren und Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten sind nicht vorhanden.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
sind im branchenüblichen Umfang durch
Eigentumsvorbehalte gesichert.
VI. Weitere Angaben
Im Geschäftsjahr beschäftigte die
Gesellschaft neben dem Geschäftsführer im
Durchschnitt 24 Mitarbeiter.
Es bestehen folgende zusätzliche
Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle
Verpflichtungen:
- Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus
Mietverträgen auf unbestimmte Zeit belaufen sich auf
jährlich 132.000 €, befristete Mietverträge
wurden nicht abgeschlossen.
Das Wirtschaftsjahr umfasst das Kalenderjahr vom 01.
Januar bis 31. Dezember eines Jahres.
Die Gesellschaft hatte zu Beginn des laufenden
Geschäftsjahres zwei Gesellschafter mit folgenden
Anteilen am Stammkapital
Frau Claudia Baumgärtel 90 %
Herr Thomas Walter 10 %.
Zur Geschäftsführung war Frau Claudia
Baumgärtel bestellt.
Sie ist einzelvertretungsberechtigt und von den
Beschränkungen des § 181 BGB befreit.
Vorschlag zur Ergebnisverwendung
Die Geschäftsführung schlägt in
Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor den Gewinn
auf neue Rechnung vorzutragen.
sonstige Berichtsbestandteile
Gera, 30.08.2024
gezeichnet
Claudia Baumgärtel
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 30.08.2024
festgestellt.
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