MEMORYWORLD
GmbH & Co. KG
Lübbecke
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.04.2022 bis zum 31.03.2023
Lagebericht
MEMORYWORLD GmbH & Co. KG
Lagebericht für das Geschäftsjahr
2022/2023
Gliederung
I. Grundlagen des Unternehmens
II. Wirtschaftsbericht
1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene
Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf
3. Lage
a) Ertragslage b) Finanzlage c) Vermögenslage 4. Finanzielle
Leistungsindikatoren
III. Nachtragsbericht
IV. Prognosebericht
V. Chancen- und Risikobericht
1. Risikobericht
2. Chancenbericht
3. Gesamtaussage
VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung
von Finanzinstrumenten
VII. Bericht über Zweigniederlassungen
I. Grundlagen des Unternehmens
Die Memoryworld GmbH & Co KG ist ein
international tätiges Großhandelsunternehmen
für IT-Komponenten aller Art. Unser Angebot umfasst
ausschließlich Hardwarekomponenten. Die
Kernkompetenzen unseres Unternehmens liegen in den
Bereichen D-Ram sowie mobile Speichermedien, insbesondere
SSD, USB-Sticks, Speicherkarten, CPU und Festplatten.
Zu unseren Kunden zählen u.a. bedeutende
Großhändler der EDV-Branche.
Der wichtigste Pfeiler unserer Innovationskraft ist
unser Team hochqualifizierter Mitarbeiter im Ein- und
Verkauf.
II. Wirtschaftsbericht
1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene
Rahmenbedingungen
Das Geschäftsjahr vom 01.04.2022 - 31.03.2023
war insbesondere durch den Ukraine-Krieg und der sich
daraus ergebenden zunächst rückgängigen
Nachfrage sowie Preissteigerungen geprägt, die sich
erst im Laufe des Geschäftsjahres wieder
normalisierten.
Die Informationstechnologie sowie die fortschreitende
Digitalisierung nebst dem weiterhin für nahezu alle
Unternehmen relevanten Thema "Home-Office" bescherten der
ITK-Branche eine Wachstumsrate von rd. 4,3% (im Vorjahr ca.
5,9%). Hierbei wurde ein Wachstum vor allem im Bereich
Informationstechnologie (Hard- und Software sowie Service)
erzielt, während im Gegensatz zu den Vorjahren die
reinen "Consumer-Electronics" weiterhin leicht
rückläufig waren. Der Telekommunikationsmarkt
konnte ein leichtes Wachstum von rd. 1,5 % erfahren.
2. Geschäftsverlauf
Im Geschäftsjahr war ein deutlicher
Umsatzrückgang i. H. v. rd. 22,9 % zu verzeichnen.
Dieser wird insbesondere auf den Beginn des Ukraine-Krieges
und die damit zusammenhängenden globalen
Unsicherheiten zurückgeführt, außerdem auf
die Tatsache, dass der in den Vorjahren noch bestehende
deutliche Investitionsstau von Unternehmen zu einem
großen Teil während der Corona-Krise aufgeholt
wurde, was in diesen Jahren zu überdurchschnittlichen
Umsatzsteigerungen führte. Insgesamt liegt der
Rohertrag sowohl nominal als auch prozentual leicht unter
dem Vor-Corona-Niveau (Geschäftsjahr 01.04.2019 -
31.03.2020)
Insgesamt konnte - trotz der negativen Auswirkungen
des Ukraine-Krieges und unter Ausklammerung der
Besonderheiten der Corona-Krise in den Vorjahren - das Ziel
eines stabilen Umsatzes und Rohgewinns weiterhin
erfolgreich durchgesetzt werden.
Der nominale Rohgewinn (ohne sonstige betriebliche
Erträge) fiel gegenüber dem Vorjahr um 34,5 %,
was nahezu exakt der Rohgewinnsteigerung des Vorjahres
gegenüber dem Geschäftsjahr 2020/2021 entsprach.
Die wesentliche Hauptstrategie der Memoryworld GmbH
& Co KG - die Sicherung des
Großkundengeschäftes verbunden mit einer
langfristigen Festigung eines zuverlässigen Kunden-
und Lieferantenstammes - wurde erfolgreich fortgesetzt.
Durchschnittlich waren im Geschäftsjahr
2022/2023 27 Mitarbeiter (26 Festangestellte sowie eine
Aushilfskraft) für die Memoryworld GmbH & Co KG
tätig. Die Memoryworld GmbH & Co KG hat sich
über die Jahre als feste Größe im gesamten
nationalen Distributionsmarkt für mobile
Speichermedien etabliert, die außerdem auch über
Jahre gefestigte europaweite und internationale
Kundenbeziehungen pflegt.
3. Lage
Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor
geprägt vom operativen Geschäft.
a) Ertragslage
Die Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahr
um rd. 22,9 % gefallen. Der Rohgewinn (einschließlich
sonstiger betrieblicher Erträge) fiel gegenüber
dem Vorjahr um 3.806 TEUR, was einer Rohgewinnmarge
(einschließlich sonstiger betrieblicher Erträge)
i. H. v. 5,2 % (Vorjahr: 6,2 %) entspricht.
Vor dem Hintergrund der im Nachgang als Sondereffekt
zu wertende Umsatzsteigerung der Corona-Jahre sowie dem
marktdämpfenden Faktor "Ukraine-Krieg" ist diese
Entwicklung im Berichtsjahr als zufriedenstellend zu werten
und wurde bereits zum Ende des vorherigen
Geschäftsjahres erwartet.
Die Auftragslage zum Ende des Wirtschaftsjahres war
konstant positiv auf dem Niveau des Berichtsjahres.
Die Personalkosten sind gegenüber dem Vorjahr um
rd. 192 TEUR gesunken (Minderung um 8,1 %).
Die sonstigen Aufwendungen sind sich im Berichtsjahr
um ca. 410 TEUR (17,7 %) gesunken. Dies ist
hauptsächlich in der (umsatzbedingten) Minderung bei
den Werbekosten sowie deutlich geringeren
Forderungsverlusten begründet. Letztere sind im
Wesentlichen durch entsprechende Warenkreditversicherungen
gedeckt, so dass eine entsprechende gegenläufige
Entwicklung auch hier zu verzeichnen war.
Die allgemeine Ertragslage war im Berichtszeitraum in
Anbetracht der selbst gesteckten Ziele weiterhin konstant
positiv.
b) Finanzlage
Unsere Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen.
Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet,
Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu
begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu
vereinnahmen.
Die Liquidität 1. Grades ist zum Bilanzstichtag
erneut leicht gestiegen.
Der Finanzbedarf für das Geschäftsjahr vom
01.04.2022 - 31.03.2023 war weiterhin zum weitaus
größten Teil durch Eigenkapital gedeckt.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
betragen 28,4 % (VJ: 14,0 %) der Bilanzsumme.
Sämtliche Verbindlichkeiten können und werden
stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen.
Eventuelle langfristige Investitionen sind durch
unser Eigenkapital gedeckt. Die kurzfristigen Forderungen
und die Bankbestände übersteigen die
kurzfristigen Verbindlichkeiten.
Die Liquiditätslage war im abgelaufenen
Geschäftsjahr weiterhin konstant positiv.
c) Vermögenslage
Die Struktur unseres kurz- und langfristig
gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten
halten wir aufgrund unserer Erfahrungen im
Finanzierungsbereich stabil, wodurch sich eine weiterhin
konstant gute Vermögenslage ergibt.
Die Memoryworld GmbH & Co KG war und ist
jederzeit in der Lage bestehende Verpflichtungen zu
begleichen.
Die Quote des bilanziellen Eigenkapitals ist mit 17,6
% gegenüber dem Vorjahr (17,1 %) geringfügig
gestiegen. Unter Einbeziehung der Verbindlichkeiten
gegenüber Gesellschaftern beträft die
Kapitalquote 63,7 % (VJ 75,8 %).
Der Bestand des zu finanzierenden
Umlaufvermögens fiel zum Jahresende mit 8,9 Mio. EUR
gegenüber dem Vorjahr (10,0 Mio. EUR) erneut geringer
aus.
4. Finanzielle Leistungsindikatoren
Wir ziehen für unsere interne
Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Rohgewinn,
Rohergebnis, den Cashflow sowie das Ergebnis vor Steuern
(EBT) und nach Steuern heran.
Das Rohergebnis ermittelt sich aus dem
Verhältnis des Wareneinsatzes zum Gesamtumsatz
(einschließlich sonstiger betrieblicher Erträge)
und ist gegenüber dem Vorjahr um 3.806 TEUR auf rd.
6.975 TEUR gesunken.
Der Gewinn vor Steuern betrug für das
Berichtsjahr 2.862 TEUR, somit 3.204 TEUR (52,8 %)
weniger als im Vorjahr.
Das Ergebnis nach Steuern macht im Wirtschaftsjahr
mit 2.436 TEUR ca. 1,8% der Gesamtleistung aus (Vorjahr:
3,0 %).
Der Cashflow ermittelt sich aus dem Jahresergebnis
zzgl. Abschreibungen und beträgt im Berichtszeitraum
2.449 TEUR (VJ gesamt: 5.183 TEUR).
Auf Basis unserer Kennzahlen ergibt sich insgesamt
eine weiterhin sehr stabile Unternehmensentwicklung.
III. Nachtragsbericht
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des
Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. Der Beginn des
Ukraine-Krieges zum Ende des Geschäftsjahres wird sich
durch rückläufige Umsätze auch im
EDV-Großhandel bemerkbar machen.
IV. Prognosebericht
Um die Entwicklung des Unternehmens weiter zu
stützen, werden wir von unseren Hauptstrategien der
Vorjahre, nämlich die Sicherung des
Großkundengeschäftes verbunden mit einer
langfristigen Festigung eines zuverlässigen Kunden-
und Lieferantenstammes sowie dem Halten einer starken
Eigenkapitalquote nicht nennenswert abweichen.
Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des
Unternehmens als weiterhin positiv, der für das
Berichtsjahr prognostizierte Nachfragerückgang auf
Umsätze im Rahmen des "Vor-Corona-Niveaus" dürfte
sich auch für das Folgejahr bewahrheiten. Gleichwohl
erwarten wir leichte Steigerungen im Rohgewinn. Teilweise
kurz- aber insbesondere mittelfristig bestehen klare
Chancen aufgrund des anhaltenden Drucks zur
Digitalisierung. Für das Folgejahr 01.04.2023 -
31.03.2024 erwarten wir daher unter Abwägung der
Risiken und Chancen vor allem aufgrund der - durch den
anhaltenden Ukraine-Krieg weiterhin bestehenden -
Unsicherheiten insgesamt einen Umsatz auf dem
Berichtsjahresniveau. Jedoch erwarten wir eine leicht
steigende Rohgewinnmarge. Die Kostenstruktur dürfte,
abgesehen von inflationsbedingten allgemeinen
Preiserhöhungen, aller Voraussicht nach gleichbleiben.
Insgesamt ist für die Memoryworld GmbH & Co
KG für das Wirtschaftsjahr 2023/2024 nach vorsichtigen
Prognosen von einem Jahresüberschuss von rd. 4 Mio.
EUR auszugehen.
V. Chancen- und Risikobericht
1. Risikobericht
Branchenspezifische Risiken:
Hier ist insbesondere das Risiko von
Kundeninsolvenzen und Forderungsausfällen zu nennen.
Forderungsausfälle sind - in Anbetracht der geringen
Marge bei gleichzeitig hohen Einzelumsätzen - ein
wesentliches Risiko im EDV-Komponentengroßhandel.
Zur Kompensation eines Forderungsausfalls ist ein
vielfacher (sicherer) Zusatzumsatz notwendig. Ohne ein
professionelles Forderungsmanagement wäre das so
entstehende Risiko existenzbedrohend.
Zur Risikominimierung wird das Instrument der
Warenkreditversicherung eingesetzt. Die Belieferung der
Kunden erfolgt grundsätzlich nur in Höhe des
versicherten "Limits", so dass bei einem Forderungsausfall
die Versicherung für den Schaden eintritt.
Ein weiteres branchenspezifisches Risiko besteht in
einer möglichen Angebotsverknappung bei
Haupthandelsgütern sowie einer
innovationsbegründeten Umorientierung auf dem
Nachfragemarkt. Diesen Risiken begegnen wir mit
vorausschauender Planung des horizontalen und vertikalen
Produktangebotes.
Spätestens seit der Coronapandemie ist neben den
bereits bekannten Risiken das Lieferrisiko zu
ergänzen. Durch weltweite Rohstoffknappheit und
erhöhte Nachfrage ist diese Problematik auch in der
IT-Branche deutlich gestiegen. Einhergehend mit
möglichen Lieferengpässen sind in einzelnen
Bereichen ebenfalls Preisschwankungen (bzw. temporäre
Preiserhöhungen) zu erwarten.
Ertragsorientierte Risiken:
Die Wettbewerbsrisiken in der Branche haben weiterhin
aufgrund der Marktkonzentration sowie der Preispolitik der
Hersteller in der Branche zugenommen.
Die Memoryworld GmbH & Co KG operiert auf
Märkten, in denen die Preise für die
Handelswaren, insbesondere aufgrund der Kurzlebigkeit der
Produkte sowie der ständigen Einführung von neuen
Produkten und Innovationen schnell fallen. Diese
Problematik wird durch die geringe Handelsspanne
verstärkt, durch die ein eigentlich positiver
Jahresdeckungsbeitrag bereits durch einige wenige negative
Transaktionen gefährdet sein kann.
Wir begegnen diesem Risiko vor allem durch eine
vorausschauende Bestellpolitik und einer hohen
Lagerumschlagsquote der Warengruppen, die starken
Preisverfällen und Schwankungen unterliegen. Ferner
wird das Produktportfolio vorausschauend ausgeweitet.
Finanzwirtschaftliche Risiken:
Die Preisfindung im Segment "EDV-Komponenten" findet
hauptsächlich über den US-Dollar statt. Deshalb
resultieren die oben aufgeführten Preisrisiken -
selbst auf der überwiegend in Euro ausgeführten
Absatzseite - auch aus Währungsschwankungen.
Das Währungsrisiko erweitert sich auf der
Einkaufsseite im Fall von Warenimporten bzw. Einkäufen
auf US-Dollar-Basis, denn bei starken Kursschwankungen
zwischen Bestellung und Zahlung der
Fremdwährungsrechnung können die knappen
Rohgewinnmargen durch Währungsverluste stark
geschmälert werden.
Dem Währungsrisiko auf der Absatzseite wird vor
allem durch den bereits beschriebenen hohen Warenumschlag
begegnet, auf der Einkaufsseite werden zur
Risikominimierung außerdem
Währungstermingeschäfte genutzt.
Aufgrund des hohen Warenumschlags können auch
verspätete Zahlungseingänge trotz guter
Ertragslage ein hohes Liquiditätsrisiko mit sich
bringen. Diesem Risiko wird durch eine vergleichsweise
konstant hohe Eigenkapitalquote begegnet, die mit einer
hohen Liquidität einhergeht.
2. Chancenbericht
Die vergangenen Jahre haben erwiesen, dass die
Memoryworld GmbH & Co KG sich als feste
Größe insbesondere auf dem Markt der
Speichermedien etabliert hat und in der Lage war und ist,
sich Markttrends flexibel anzupassen sowie durch die
Schaffung neuer Einnahmequellen auch saisonale
Umsatzschwankungen kompensieren und insgesamt schnell und
flexibel reagieren kann.
Durch diesen Vorteil besteht unverändert die
Chance, die Kernkompetenzen des Unternehmens insgesamt
weiter auszubauen und zu festigen.
3. Gesamtaussage
Die Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir
weiterhin in dem beschriebenen Wettbewerbsumfeld, den
Forderungsausfallrisiken sowie den dargestellten
Fremdwährungs- und Preisschwankungen und dem
allgemeinen hohen Preisverfallrisiko verbunden mit einer
nur geringen Handelsspanne. Vor dem Hintergrund
unseres konsequenten Risikomanagements sowie den
bereits dargelegten Maßnahmen zur Risikominimierung
sehen wir uns auch für die Bewältigung der
künftigen Risiken gut gerüstet.
Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft
gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.
VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von
Finanzierungsinstrumenten
Zu den im Unternehmen bestehenden
Finanzierungsinstrumenten zählen im Wesentlichen
Forderungen, Verbindlichkeiten sowie Guthaben bei
Kreditinstituten Die Gesellschaft verfügt über
einen solventen Kundenstamm. Das Forderungsausfallrisiko
wird über die Forderungsausfallversicherung minimiert.
Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten
Zahlungsfristen gezahlt.
Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die
Gesellschaft vorwiegend über die hohe
Eigenkapitalquote.
Ziel des Finanz- und Risikomanagements der
Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolges
gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management
der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine
konservative Risikopolitik.
Die Bereits angesprochene hohe Eigenkapitalquote ist
auch als Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko zu
sehen.
Soweit trotz den ergriffenen
Sicherungsmaßnahmen bei finanziellen
Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken
erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen
vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken bedient
sich das Unternehmen einer Forderungsausfallversicherung.
Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung neuer
Geschäftsbeziehungen stets über die Bonität
unserer Kunden.
VII. Bericht über Zweigniederlassungen
Zweigniederlassungen existieren nicht.
Lübbecke im Mai 2024
(Geschäftsführung)
Bilanz
Aktiva
|
|
31.3.2023
EUR |
31.3.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
93.234,00 |
99.785,00 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
2,00 |
2,00 |
| II.
Sachanlagen |
93.232,00 |
99.783,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
17.196.783,94 |
17.641.692,15 |
| I.
Vorräte |
3.409.436,75 |
3.758.867,99 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
5.501.286,25 |
6.243.975,09 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
8.286.060,94 |
7.638.849,07 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
28.559,83 |
72.718,25 |
| Aktiva |
17.318.577,77 |
17.814.195,40 |
Passiva
|
|
31.3.2023
EUR |
31.3.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
3.050.000,00 |
3.050.000,00 |
| I.
Kapitalanteile |
50.000,00 |
50.000,00 |
| 1.
Kapitalanteile Kommanditisten |
50.000,00 |
50.000,00 |
| II.
Rücklagen |
3.000.000,00 |
3.000.000,00 |
| III.
Bilanzgewinn |
0,00 |
0,00 |
| B.
Rückstellungen |
1.054.938,00 |
1.270.206,00 |
| C.
Verbindlichkeiten |
13.213.639,77 |
13.493.989,40 |
| Passiva |
17.318.577,77 |
17.814.195,40 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.4.2022 - 31.3.2023
EUR |
1.4.2021 - 31.3.2022
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
6.974.962,27 |
10.780.687,03 |
| 2.
Personalaufwand |
2.187.171,34 |
2.379.566,82 |
| a)
Löhne und Gehälter |
1.931.390,61 |
2.135.415,23 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
255.780,73 |
244.151,59 |
| 3.
Abschreibungen |
13.684,94 |
12.721,89 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
13.684,94 |
12.721,89 |
| 4.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
1.904.625,22 |
2.315.220,50 |
| 5.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
736,25 |
0,03 |
| 6.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
8.052,30 |
6.252,83 |
| davon
an verbundene Unternehmen |
8.052,30 |
6.252,83 |
| 7.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
425.561,00 |
894.071,91 |
| 8.
Ergebnis nach Steuern |
2.436.603,72 |
5.172.853,11 |
| 9.
sonstige Steuern |
1.877,00 |
2.297,00 |
| 10.
Jahresüberschuss |
2.434.726,72 |
5.170.556,11 |
| 11.
Gutschrift auf Kapitalkonten |
2.434.726,72 |
5.170.556,11 |
| 12.
Bilanzgewinn / Bilanzverlust |
0,00 |
0,00 |
Anhang
MEMORYWORLD GmbH & Co. KG
Anhang
zum 31. März 2023
I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
1. Der Jahresabschluss der MEMORYWORLD GmbH
& Co. KG wurde auf der Grundlage der
Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches
einschließlich der ergänzenden Grundsätze
ordnungsgemäßer Buchführung sowie der
einschlägigen Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages
aufgestellt.
2. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der
Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden
können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.
3. Nach den in § 267 HGB angegebenen
Größenklassen ist die Gesellschaft eine
mittelgroße Kapitalgesellschaft & Co. i.S.d.
§ 264a HGB i.V.m. § 267 Abs. 2 HGB.
II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
1. Die Immateriellen
Vermögensgegenstände und das
Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungs- oder
Herstellungskosten abzüglich planmäßiger
Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen
Abschreibungen werden innerhalb der
betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der linearen
und nach der degressiven Methode vorgenommen.
2. Die Bewertung der Gegenstände des
Vorratsvermögens erfolgte zu Anschaffungskosten.
Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren,
wurden diese angesetzt.
3. Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände wurden zu Nominalwerten
bewertet. Wertberichtigungen werden im erforderlichen
Umfang gebildet. Dabei wurden Einzelwertberichtigungen zur
Berücksichtigung individueller Ausfallrisiken und
Pauschalwertberichtigungen zur Berücksichtigung des
allgemeinen Ausfallrisikos berücksichtigt.
4. Flüssige Mittel wurden zu Nominalwerten
angesetzt.
5. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten
beinhalten ausschließlich Ausgaben vor dem
Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für einen
bestimmten Zeitraum nach diesem Tag darstellen.
6. Passivierungspflichtige Rückstellungen
wurden in Höhe des nach vernünftiger
kaufmännischer Beurteilung notwendigen
Erfüllungsbetrages bemessen.
7. Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem
Erfüllungsbetrag passiviert.
8. Die Umrechnung von Fremdwährungen
erfolgten zum Stichtagskurs.
9. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach
dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
10. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
wurden im Vergleich zum Vorjahr nicht geändert.
III. Erläuterungen zur Bilanz
1. Die Entwicklung des Anlagevermögens und
die Geschäftsjahresabschreibungen sind im
Anlagenspiegel in der Anlage zum Anhang dargestellt.
2. Die sonstigen Vermögensgegenstände
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen
TEUR 3,4 (Vorjahr: TEUR 3,4).
3. Die Steuerrückstellungen betragen TEUR
251 (Vorjahr: TEUR 361) und betreffen Gewerbesteuer der
Gesellschaft für die Veranlagungszeiträume
2022/2023.
4. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich
wie folgt zusammen:
|
|
31.03.2023
|
|
31.03.2022
|
|
|
TEUR
|
|
TEUR
|
Gewährleistungen
|
|
161
|
|
208
|
Urlaub und
Überstunden
|
|
60
|
|
52
|
Abgabe ZPÜ
|
|
45
|
|
42
|
Provisionen und
Tantiemen
|
|
469
|
|
537
|
Rechts- und
Beartungskoten
|
|
45
|
|
45
|
Übrige
|
|
24
|
|
24
|
|
|
804
|
|
908
|
5. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen mit eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr betragen
4.914.487,69 EUR (Vorjahr: 2.498.981,92 EUR).
6. Die sonstigen Verbindlichkeiten mit einer
Restlaufzeit bis zu einem Jahr betragen 8.299.586,25 EUR
(Vorjahr: 10.995.007,48 EUR). Hierin sind Verbindlichkeiten
gegenüber Gesellschaftern i. H. v. 7.974.127,64 EUR
(Vorjahr: 10.452.525,70 EUR) enthalten.
7. Die in den sonstigen Verbindlichkeiten
enthaltenen Verbindlichkeiten aus Steuern und Abgaben
betragen 269.865,26 EUR (Vorjahr: 488.895,10 EUR). Die in
diesem Posten enthaltenen Verbindlichkeiten im Rahmen der
sozialen Sicherheit betragen 1.016,52 EUR (Vorjahr:
1.406,89 EUR).
8. Haftungsverhältnisse bestanden zum
Abschlussstichtag nicht.
9. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen
aus Leasingverträgen betragen insgesamt 82 TEUR p. a.
(Vorjahr: 70 TEUR). Die Verpflichtungen aus Miet- und
Pachtverträgen bestehen in Höhe von 190 TEUR p.
a. (Vorjahr: 157 TEUR).
10. Währungsumrechnungen erfolgten zum
Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag.
IV. Erläuterungen zur Gewinn- und
Verlustrechnung
1. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem
Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt.
2. Die Erträge aus
Fremdwährungsumrechnung nach § 256a HGB betragen
297.713,29 EUR. Die Aufwendungen aus
Fremdwährungsumrechnung nach § 256a HGB betragen
235.785,07 EUR.
3. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
haben das Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit mit einem Betrag in Höhe
von 425.561,00 EUR (Vorjahr: 894.071,91 EUR) gemindert.
V. Sonstige Angaben
1. Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich
27 (Vorjahr: 27) Mitarbeiter beschäftigt, davon 26
(26) Angestellte und 1 (1) Aushilfe.
2. Während des abgelaufenen
Geschäftsjahres wurde die Geschäftsführung
von der MEMORYWORLD Holding GmbH, Lübbecke, vertreten
durch ihren Geschäftsführer Kaufmann Karsten
Niedringhaus, Hüllhorst, wahrgenommen. Der
Geschäftsführer ist zur alleinigen Vertretung
berechtigt und von den Beschränkungen des §181
BGB befreit.
3. Persönlich haftende Gesellschafterin der
MEMORYWORLD GmbH & Co. KG ist die MEMORYWORLD Holding
GmbH, Lübbecke, mit einem gezeichneten Kapital in
Höhe von 25.000,00 EUR.
4. Das Unternehmen ist beim Amtsgericht Bad
Oeynhausen im Handelsregister A auf dem Registrierblatt HR
A 5317 eingetragen.
VI. Nachtragsbericht
1. Als Vorgang von besonderer Bedeutung ist
grundsätzlich der im Geschäftsjahr andauernde
Ukraine-Krieg zu nennen, der - wenngleich als indirekte
Auswirkung - auch bei der MEMORYWORLD GmbH & Co KG im
Geschäftsjahr einen deutlichen Nachfragerückgang
zur Folge hatte. Dieser Rückgang hat sich im folgenden
Geschäftsjahr jedoch wieder erholt.
Außerbilanzielle Geschäfte, sonstige finanzielle
Verpflichtungen oder eingegangene Haftungsverhältnisse
sind in diesem Zusammenhang jedoch nicht zu nennen, ebenso
wenig ergaben sich im Unternehmen Aufwendungen oder
Erträge außergewöhnlicher
Größenordnungen oder Bedeutung.
Lübbecke, 04.06.2024
(Geschäftsführung)
sonstige Berichtsbestandteile
Anlagenspiegel
|
|
|
|
|
|
|
Anschaffungs-
|
Zugänge
|
Abgänge
|
Umbuchungen
|
Abschreibungen
|
|
Herstellungs-
|
|
|
|
Zuschreibungen-
|
|
kosten
|
|
|
|
vom 01.04.2022
|
|
01.04.2023
|
|
|
|
bis 31.03.2023
|
|
EUR
|
EUR
|
|
EUR
|
EUR
|
Immaterielle Vermögens-
gegenstände
|
|
|
|
|
entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche
Rechte und Werte sowie
Lizenzen an solchen
Rechten und Werten
|
2,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Immaterielle Vermögens-
gegenstände
|
|
|
|
|
|
2,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
Grundstücke,
grundstücks- gleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten
auf fremden Grundstücken
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5.188,00
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0,00
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1.754,00
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0,00
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3.434,00
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andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
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94.595,00
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7.231,00
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12.028,61
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0,00
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89.798,00
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Sachanlagen
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99.783,00
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7.231,61
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13.782,61
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0,00
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93.232,00
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99.785,00
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7.231,61
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13.782,61
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0,00
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93.234,00
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Buchwert
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Buchwert
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31.03.2023
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31.03.2022
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EUR
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EUR
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Immaterielle Vermögens-
gegenstände
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entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche
Rechte und Werte sowie
Lizenzen an solchen
Rechten und Werten
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2,00
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2,00
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Immaterielle Vermögens-
gegenstände
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2,00
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2,00
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Sachanlagen
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Grundstücke,
grundstücks- gleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten
auf fremden Grundstücken
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5.188,00
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5.188,00
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andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
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94.595,00
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94.595,00
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Sachanlagen
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99.783,00
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99.783,00
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99.785,00
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99.785,00
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Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 17.06.2024 festgestellt.
BESTÄTIGUNGSVERMERK
DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS
An die MEMORYWORLD GmbH & Co. KG
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der MEMORYWORLD GmbH
& Co. KG - bestehend aus der Bilanz zum 31. März
2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das
Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März
2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung
der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.
Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der
MEMORYWORLD GmbH & Co. KG für das
Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März
2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter
Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.
März 2023 sowie ihrer Ertragslage für das
Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März
2023 und
· vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht
dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss,
entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und
stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen
Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3
Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung
zu keinen Einwendungen gegen die
Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des
Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts in Übereinstimmung mit
§ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere
Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen
ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers
für die Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks
weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen
unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen
handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und
haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in
Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den
Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich
für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen
Belangen entspricht, und dafür, dass der
Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die
gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen
Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder
unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang
mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit,
sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus
sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen
Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet
haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen - beabsichtigten oder
unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht,
den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk
zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter
Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt.
Falsche Darstellungen können aus
Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und
werden als wesentlich angesehen, wenn
vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass
sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses
Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen
wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir die
Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter
- falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im
Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen
als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen
Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind,
um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu
dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen
nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen
höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße
betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen,
beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende
Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner
Kontrollen beinhalten können.
· gewinnen wir ein Verständnis von
dem für die Prüfung des Jahresabschlusses
relevanten internen Kontrollsystem und den für die
Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die
unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch
nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit
dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der
von den gesetzlichen Vertretern angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von
den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten
Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über
die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf
der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine
wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen
oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir
zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und
im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese
Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges
Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere
Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum
unseres Bestätigungsvermerks erlangten
Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder
Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die
Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann.
· beurteilen wir die Gesamtdarstellung,
den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses
einschließlich der Angaben sowie ob der
Jahresabschluss die zugrunde liegenden
Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt,
dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von
der Lage der Gesellschaft.
· führen wir Prüfungshandlungen
zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten
zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf
Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise
vollziehen wir dabei insbesondere die den
zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen
Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und
beurteilen die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein
eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde
liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein
erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige
Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben
abweichen.
Wir erörtern mit den für die
Überwachung Verantwortlichen unter anderem den
geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie
bedeutsame Prüfungsfeststellungen,
einschließlich etwaiger Mängel im internen
Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung
feststellen.
Lübbecke, 4. Juni 2024
Kottkamp, Tepe & Meyer GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Thorsten Kottkamp Wirtschaftsprüfer
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