MEMORYWORLD GmbH & Co. KG

32312 Lübbecke, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Bad Oeynhausen HRA 5317
Eingetragen
19.4.2004

Finanzübersicht

Historie

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Gesellschafter

2 Gesellschafter

Kommanditgesellschaft (KG)

Persönlich haftender Gesellschafter
Germany
Kommanditist
Germany
50.000 €

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

MEMORYWORLD GmbH & Co. KG

Lübbecke

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2022 bis zum 31.03.2023

Lagebericht

MEMORYWORLD GmbH & Co. KG

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/2023
Gliederung
I. Grundlagen des Unternehmens 
II. Wirtschaftsbericht 
1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf 
3. Lage 
a)  Ertragslage b)  Finanzlage c)  Vermögenslage 4. Finanzielle Leistungsindikatoren 
III. Nachtragsbericht 
IV. Prognosebericht 
V. Chancen- und Risikobericht 

1. Risikobericht 
2. Chancenbericht 
3. Gesamtaussage 

VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten 
VII. Bericht über Zweigniederlassungen 

I. Grundlagen des Unternehmens
Die Memoryworld GmbH & Co KG ist ein international tätiges Großhandelsunternehmen für IT-Komponenten aller Art. Unser Angebot umfasst ausschließlich Hardwarekomponenten. Die Kernkompetenzen unseres Unternehmens liegen in den Bereichen D-Ram sowie mobile Speichermedien, insbesondere SSD, USB-Sticks, Speicherkarten, CPU und Festplatten.
Zu unseren Kunden zählen u.a. bedeutende Großhändler der EDV-Branche.
Der wichtigste Pfeiler unserer Innovationskraft ist unser Team hochqualifizierter Mitarbeiter im Ein- und Verkauf.

II. Wirtschaftsbericht
1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen
Das Geschäftsjahr vom 01.04.2022 - 31.03.2023 war insbesondere durch den Ukraine-Krieg und der sich daraus ergebenden zunächst rückgängigen Nachfrage sowie Preissteigerungen geprägt, die sich erst im Laufe des Geschäftsjahres wieder normalisierten.
Die Informationstechnologie sowie die fortschreitende Digitalisierung nebst dem weiterhin für nahezu alle Unternehmen relevanten Thema "Home-Office" bescherten der ITK-Branche eine Wachstumsrate von rd. 4,3% (im Vorjahr ca. 5,9%). Hierbei wurde ein Wachstum vor allem im Bereich Informationstechnologie (Hard- und Software sowie Service) erzielt, während im Gegensatz zu den Vorjahren die reinen "Consumer-Electronics" weiterhin leicht rückläufig waren. Der Telekommunikationsmarkt konnte ein leichtes Wachstum von rd. 1,5 % erfahren.

2. Geschäftsverlauf
Im Geschäftsjahr war ein deutlicher Umsatzrückgang i. H. v. rd. 22,9 % zu verzeichnen. Dieser wird insbesondere auf den Beginn des Ukraine-Krieges und die damit zusammenhängenden globalen Unsicherheiten zurückgeführt, außerdem auf die Tatsache, dass der in den Vorjahren noch bestehende deutliche Investitionsstau von Unternehmen zu einem großen Teil während der Corona-Krise aufgeholt wurde, was in diesen Jahren zu überdurchschnittlichen Umsatzsteigerungen führte. Insgesamt liegt der Rohertrag sowohl nominal als auch prozentual leicht unter dem Vor-Corona-Niveau (Geschäftsjahr 01.04.2019 - 31.03.2020) 
Insgesamt konnte - trotz der negativen Auswirkungen des Ukraine-Krieges und unter Ausklammerung der Besonderheiten der Corona-Krise in den Vorjahren - das Ziel eines stabilen Umsatzes und Rohgewinns weiterhin erfolgreich durchgesetzt werden.
Der nominale Rohgewinn (ohne sonstige betriebliche Erträge) fiel gegenüber dem Vorjahr um 34,5 %, was nahezu exakt der Rohgewinnsteigerung des Vorjahres gegenüber dem Geschäftsjahr 2020/2021 entsprach.
Die wesentliche Hauptstrategie der Memoryworld GmbH & Co KG - die Sicherung des Großkundengeschäftes verbunden mit einer langfristigen Festigung eines zuverlässigen Kunden- und Lieferantenstammes - wurde erfolgreich fortgesetzt.
Durchschnittlich waren im Geschäftsjahr 2022/2023 27 Mitarbeiter (26 Festangestellte sowie eine Aushilfskraft) für die Memoryworld GmbH & Co KG tätig. Die Memoryworld GmbH & Co KG hat sich über die Jahre als feste Größe im gesamten nationalen Distributionsmarkt für mobile Speichermedien etabliert, die außerdem auch über Jahre gefestigte europaweite und internationale Kundenbeziehungen pflegt.
3. Lage
Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor geprägt vom operativen Geschäft.
a) Ertragslage
Die Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahr um rd. 22,9 % gefallen. Der Rohgewinn (einschließlich sonstiger betrieblicher Erträge) fiel gegenüber dem Vorjahr um 3.806 TEUR, was einer Rohgewinnmarge (einschließlich sonstiger betrieblicher Erträge) i. H. v. 5,2 % (Vorjahr: 6,2 %) entspricht.
Vor dem Hintergrund der im Nachgang als Sondereffekt zu wertende Umsatzsteigerung der Corona-Jahre sowie dem marktdämpfenden Faktor "Ukraine-Krieg" ist diese Entwicklung im Berichtsjahr als zufriedenstellend zu werten und wurde bereits zum Ende des vorherigen Geschäftsjahres erwartet.
Die Auftragslage zum Ende des Wirtschaftsjahres war konstant positiv auf dem Niveau des Berichtsjahres.
Die Personalkosten sind gegenüber dem Vorjahr um rd. 192 TEUR gesunken (Minderung um 8,1 %).
Die sonstigen Aufwendungen sind sich im Berichtsjahr um ca. 410 TEUR (17,7 %) gesunken. Dies ist hauptsächlich in der (umsatzbedingten) Minderung bei den Werbekosten sowie deutlich geringeren Forderungsverlusten begründet. Letztere sind im Wesentlichen durch entsprechende Warenkreditversicherungen gedeckt, so dass eine entsprechende gegenläufige Entwicklung auch hier zu verzeichnen war.
Die allgemeine Ertragslage war im Berichtszeitraum in Anbetracht der selbst gesteckten Ziele weiterhin konstant positiv.

b) Finanzlage
Unsere Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.
Die Liquidität 1. Grades ist zum Bilanzstichtag erneut leicht gestiegen.
Der Finanzbedarf für das Geschäftsjahr vom 01.04.2022 - 31.03.2023 war weiterhin zum weitaus größten Teil durch Eigenkapital gedeckt.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 28,4 % (VJ: 14,0 %) der Bilanzsumme. Sämtliche Verbindlichkeiten können und werden stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen.
Eventuelle langfristige Investitionen sind durch unser Eigenkapital gedeckt. Die kurzfristigen Forderungen und die Bankbestände übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten.
Die Liquiditätslage war im abgelaufenen Geschäftsjahr weiterhin konstant positiv.

c) Vermögenslage
Die Struk­tur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir aufgrund unserer Erfahrungen im Finanzierungsbereich stabil, wodurch sich eine weiterhin konstant gute Vermögenslage ergibt.
Die Memoryworld GmbH & Co KG war und ist jederzeit in der Lage bestehende Verpflichtungen zu begleichen.
Die Quote des bilanziellen Eigenkapitals ist mit 17,6 % gegenüber dem Vorjahr (17,1 %) geringfügig gestiegen. Unter Einbeziehung der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beträft die Kapitalquote 63,7 % (VJ 75,8 %).
Der Bestand des zu finanzierenden Umlaufvermögens fiel zum Jahresende mit 8,9 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr (10,0 Mio. EUR) erneut geringer aus.
4. Finanzielle Leistungsindikatoren
Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Rohgewinn, Rohergebnis, den Cashflow sowie das Ergebnis vor Steuern (EBT) und nach Steuern heran.
Das Rohergebnis ermittelt sich aus dem Verhältnis des Wareneinsatzes zum Gesamtumsatz (einschließlich sonstiger betrieblicher Erträge) und ist gegenüber dem Vorjahr um 3.806 TEUR auf rd. 6.975 TEUR gesunken.
Der Gewinn vor Steuern betrug für das Berichtsjahr 2.862 TEUR, somit 3.204 TEUR (52,8 %) weniger als im Vorjahr.
Das Ergebnis nach Steuern macht im Wirtschaftsjahr mit 2.436 TEUR ca. 1,8% der Gesamtleistung aus (Vorjahr: 3,0 %).
Der Cashflow ermittelt sich aus dem Jahresergebnis zzgl. Abschreibungen und beträgt im Berichtszeitraum 2.449 TEUR (VJ gesamt: 5.183 TEUR).
Auf Basis unserer Kennzahlen ergibt sich insgesamt eine weiterhin sehr stabile Unternehmensentwicklung.

III. Nachtragsbericht
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. Der Beginn des Ukraine-Krieges zum Ende des Geschäftsjahres wird sich durch rückläufige Umsätze auch im EDV-Großhandel bemerkbar machen.

IV. Prognosebericht
Um die Entwicklung des Unternehmens weiter zu stützen, werden wir von unseren Hauptstrategien der Vorjahre, nämlich die Sicherung des Großkundengeschäftes verbunden mit einer langfristigen Festigung eines zuverlässigen Kunden- und Lieferantenstammes sowie dem Halten einer starken Eigenkapitalquote nicht nennenswert abweichen.
Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens als weiterhin positiv, der für das Berichtsjahr prognostizierte Nachfragerückgang auf Umsätze im Rahmen des "Vor-Corona-Niveaus" dürfte sich auch für das Folgejahr bewahrheiten. Gleichwohl erwarten wir leichte Steigerungen im Rohgewinn. Teilweise kurz- aber insbesondere mittelfristig bestehen klare Chancen aufgrund des anhaltenden Drucks zur Digitalisierung. Für das Folgejahr 01.04.2023 - 31.03.2024 erwarten wir daher unter Abwägung der Risiken und Chancen vor allem aufgrund der - durch den anhaltenden Ukraine-Krieg weiterhin bestehenden - Unsicherheiten insgesamt einen Umsatz auf dem Berichtsjahresniveau. Jedoch erwarten wir eine leicht steigende Rohgewinnmarge. Die Kostenstruktur dürfte, abgesehen von inflationsbedingten allgemeinen Preiserhöhungen, aller Voraussicht nach gleichbleiben.
Insgesamt ist für die Memoryworld GmbH & Co KG für das Wirtschaftsjahr 2023/2024 nach vorsichtigen Prognosen von einem Jahresüberschuss von rd. 4 Mio. EUR auszugehen.

V. Chancen- und Risikobericht
1. Risikobericht
Branchenspezifische Risiken:
Hier ist insbesondere das Risiko von Kundeninsolvenzen und Forderungsausfällen zu nennen. Forderungsausfälle sind - in Anbetracht der geringen Marge bei gleichzeitig hohen Einzelumsätzen - ein wesentliches Risiko im EDV-Komponentengroßhandel.
Zur Kompensation eines Forderungsausfalls ist ein vielfacher (sicherer) Zusatzumsatz notwendig. Ohne ein professionelles Forderungsmanagement wäre das so entstehende Risiko existenzbedrohend.
Zur Risikominimierung wird das Instrument der Warenkreditversicherung eingesetzt. Die Belieferung der Kunden erfolgt grundsätzlich nur in Höhe des versicherten "Limits", so dass bei einem Forderungsausfall die Versicherung für den Schaden eintritt.
Ein weiteres branchenspezifisches Risiko besteht in einer möglichen Angebotsverknappung bei Haupthandelsgütern sowie einer innovationsbegründeten Umorientierung auf dem Nachfragemarkt. Diesen Risiken begegnen wir mit vorausschauender Planung des horizontalen und vertikalen Produktangebotes.
Spätestens seit der Coronapandemie ist neben den bereits bekannten Risiken das Lieferrisiko zu ergänzen. Durch weltweite Rohstoffknappheit und erhöhte Nachfrage ist diese Problematik auch in der IT-Branche deutlich gestiegen. Einhergehend mit möglichen Lieferengpässen sind in einzelnen Bereichen ebenfalls Preisschwankungen (bzw. temporäre Preiserhöhungen) zu erwarten.
Ertragsorientierte Risiken:
Die Wettbewerbsrisiken in der Branche haben weiterhin aufgrund der Marktkonzentration sowie der Preispolitik der Hersteller in der Branche zugenommen.
Die Memoryworld GmbH & Co KG operiert auf Märkten, in denen die Preise für die Handelswaren, insbesondere aufgrund der Kurzlebigkeit der Produkte sowie der ständigen Einführung von neuen Produkten und Innovationen schnell fallen. Diese Problematik wird durch die geringe Handelsspanne verstärkt, durch die ein eigentlich positiver Jahresdeckungsbeitrag bereits durch einige wenige negative Transaktionen gefährdet sein kann.
Wir begegnen diesem Risiko vor allem durch eine vorausschauende Bestellpolitik und einer hohen Lagerumschlagsquote der Warengruppen, die starken Preisverfällen und Schwankungen unterliegen. Ferner wird das Produktportfolio vorausschauend ausgeweitet.

Finanzwirtschaftliche Risiken:
Die Preisfindung im Segment "EDV-Komponenten" findet hauptsächlich über den US-Dollar statt. Deshalb resultieren die oben aufgeführten Preisrisiken - selbst auf der überwiegend in Euro ausgeführten Absatzseite - auch aus Währungsschwankungen.
Das Währungsrisiko erweitert sich auf der Einkaufsseite im Fall von Warenimporten bzw. Einkäufen auf US-Dollar-Basis, denn bei starken Kursschwankungen zwischen Bestellung und Zahlung der Fremdwährungsrechnung können die knappen Rohgewinnmargen durch Währungsverluste stark geschmälert werden.
Dem Währungsrisiko auf der Absatzseite wird vor allem durch den bereits beschriebenen hohen Warenumschlag begegnet, auf der Einkaufsseite werden zur Risikominimierung außerdem Währungstermingeschäfte genutzt.
Aufgrund des hohen Warenumschlags können auch verspätete Zahlungseingänge trotz guter Ertragslage ein hohes Liquiditätsrisiko mit sich bringen. Diesem Risiko wird durch eine vergleichsweise konstant hohe Eigenkapitalquote begegnet, die mit einer hohen Liquidität einhergeht.

2. Chancenbericht
Die vergangenen Jahre haben erwiesen, dass die Memoryworld GmbH & Co KG sich als feste Größe insbesondere auf dem Markt der Speichermedien etabliert hat und in der Lage war und ist, sich Markttrends flexibel anzupassen sowie durch die Schaffung neuer Einnahmequellen auch saisonale Umsatzschwankungen kompensieren und insgesamt schnell und flexibel reagieren kann.
Durch diesen Vorteil besteht unverändert die Chance, die Kernkompetenzen des Unternehmens insgesamt weiter auszubauen und zu festigen.

3. Gesamtaussage
Die Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in dem beschriebenen Wettbewerbsumfeld, den Forderungsausfallrisiken sowie den dargestellten Fremdwährungs- und Preisschwankungen und dem allgemeinen hohen Preisverfallrisiko verbunden mit einer nur geringen Handelsspanne. Vor dem Hintergrund un­seres konsequenten Risikomanagements sowie den bereits dargelegten Maßnahmen zur Risikominimierung sehen wir uns auch für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet.
Risiken, die den Fort­bestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzierungsinstrumenten
Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzierungsinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten sowie Guthaben bei Kreditinstituten Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Das Forderungsausfallrisiko wird über die Forderungsausfallversicherung minimiert.
Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.
Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft vorwiegend über die hohe Eigenkapitalquote.
Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.
Die Bereits angesprochene hohe Eigenkapitalquote ist auch als Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko zu sehen.
Soweit trotz den ergriffenen Sicherungsmaßnahmen bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken bedient sich das Unternehmen einer Forderungsausfallversicherung. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung neuer Geschäftsbeziehungen stets über die Bonität unserer Kunden.

VII. Bericht über Zweigniederlassungen
Zweigniederlassungen existieren nicht.
Lübbecke im Mai 2024 (Geschäftsführung)

Bilanz

Aktiva

31.3.2023
EUR
31.3.2022
EUR
A. Anlagevermögen 93.234,00 99.785,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2,00 2,00
II. Sachanlagen 93.232,00 99.783,00
B. Umlaufvermögen 17.196.783,94 17.641.692,15
I. Vorräte 3.409.436,75 3.758.867,99
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.501.286,25 6.243.975,09
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 8.286.060,94 7.638.849,07
C. Rechnungsabgrenzungsposten 28.559,83 72.718,25
Aktiva 17.318.577,77 17.814.195,40

Passiva

31.3.2023
EUR
31.3.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.050.000,00 3.050.000,00
I. Kapitalanteile 50.000,00 50.000,00
1. Kapitalanteile Kommanditisten 50.000,00 50.000,00
II. Rücklagen 3.000.000,00 3.000.000,00
III. Bilanzgewinn 0,00 0,00
B. Rückstellungen 1.054.938,00 1.270.206,00
C. Verbindlichkeiten 13.213.639,77 13.493.989,40
Passiva 17.318.577,77 17.814.195,40

Gewinn- und Verlustrechnung

1.4.2022 - 31.3.2023
EUR
1.4.2021 - 31.3.2022
EUR
1. Rohergebnis 6.974.962,27 10.780.687,03
2. Personalaufwand 2.187.171,34 2.379.566,82
a) Löhne und Gehälter 1.931.390,61 2.135.415,23
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 255.780,73 244.151,59
3. Abschreibungen 13.684,94 12.721,89
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 13.684,94 12.721,89
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.904.625,22 2.315.220,50
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 736,25 0,03
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 8.052,30 6.252,83
davon an verbundene Unternehmen 8.052,30 6.252,83
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 425.561,00 894.071,91
8. Ergebnis nach Steuern 2.436.603,72 5.172.853,11
9. sonstige Steuern 1.877,00 2.297,00
10. Jahresüberschuss 2.434.726,72 5.170.556,11
11. Gutschrift auf Kapitalkonten 2.434.726,72 5.170.556,11
12. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0,00 0,00

Anhang

MEMORYWORLD GmbH & Co. KG
Anhang
zum 31. März 2023
I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
1. Der Jahresabschluss der MEMORYWORLD GmbH & Co. KG wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches einschließlich der ergänzenden Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung sowie der einschlägigen Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages aufgestellt.

2. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

3. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft & Co. i.S.d. § 264a HGB i.V.m. § 267 Abs. 2 HGB.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
1. Die Immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen werden innerhalb der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der linearen und nach der degressiven Methode vorgenommen.

2. Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte zu Anschaffungskosten. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nominalwerten bewertet. Wertberichtigungen werden im erforderlichen Umfang gebildet. Dabei wurden Einzelwertberichtigungen zur Berücksichtigung individueller Ausfallrisiken und Pauschalwertberichtigungen zur Berücksichtigung des allgemeinen Ausfallrisikos berücksichtigt.

4. Flüssige Mittel wurden zu Nominalwerten angesetzt.

5. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten ausschließlich Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Tag darstellen.

6. Passivierungspflichtige Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bemessen.

7. Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

8. Die Umrechnung von Fremdwährungen erfolgten zum Stichtagskurs.

9. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

10. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Vergleich zum Vorjahr nicht geändert.

III. Erläuterungen zur Bilanz
1. Die Entwicklung des Anlagevermögens und die Geschäftsjahresabschreibungen sind im Anlagenspiegel in der Anlage zum Anhang dargestellt.

2. Die sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen TEUR 3,4 (Vorjahr: TEUR 3,4).

3. Die Steuerrückstellungen betragen TEUR 251 (Vorjahr: TEUR 361) und betreffen Gewerbesteuer der Gesellschaft für die Veranlagungszeiträume 2022/2023.

4. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:



31.03.2023

31.03.2022


TEUR

TEUR
Gewährleistungen

161

208
Urlaub und Überstunden

60

52
Abgabe ZPÜ

45

42
Provisionen und Tantiemen

469

537
Rechts- und Beartungskoten

45

45
Übrige

24

24


804

908



5. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr betragen 4.914.487,69 EUR (Vorjahr: 2.498.981,92 EUR).

6. Die sonstigen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr betragen 8.299.586,25 EUR (Vorjahr: 10.995.007,48 EUR). Hierin sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern i. H. v. 7.974.127,64 EUR (Vorjahr: 10.452.525,70 EUR) enthalten.

7. Die in den sonstigen Verbindlichkeiten enthaltenen Verbindlichkeiten aus Steuern und Abgaben betragen 269.865,26 EUR (Vorjahr: 488.895,10 EUR). Die in diesem Posten enthaltenen Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit betragen 1.016,52 EUR (Vorjahr: 1.406,89 EUR).

8. Haftungsverhältnisse bestanden zum Abschlussstichtag nicht.

9. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Leasingverträgen betragen insgesamt 82 TEUR p. a. (Vorjahr: 70 TEUR). Die Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverträgen bestehen in Höhe von 190 TEUR p. a. (Vorjahr: 157 TEUR).

10. Währungsumrechnungen erfolgten zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
1. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt.

2. Die Erträge aus Fremdwährungsumrechnung nach § 256a HGB betragen 297.713,29 EUR. Die Aufwendungen aus Fremdwährungsumrechnung nach § 256a HGB betragen 235.785,07 EUR.
3. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag haben das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit mit einem Betrag in Höhe von 425.561,00 EUR (Vorjahr: 894.071,91 EUR) gemindert.
V. Sonstige Angaben
1. Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 27 (Vorjahr: 27) Mitarbeiter beschäftigt, davon 26 (26) Angestellte und 1 (1) Aushilfe.

2. Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurde die Geschäftsführung von der MEMORYWORLD Holding GmbH, Lübbecke, vertreten durch ihren Geschäftsführer Kaufmann Karsten Niedringhaus, Hüllhorst, wahrgenommen. Der Geschäftsführer ist zur alleinigen Vertretung berechtigt und von den Beschränkungen des §181 BGB befreit.

3. Persönlich haftende Gesellschafterin der MEMORYWORLD GmbH & Co. KG ist die MEMORYWORLD Holding GmbH, Lübbecke, mit einem gezeichneten Kapital in Höhe von 25.000,00 EUR.
4. Das Unternehmen ist beim Amtsgericht Bad Oeynhausen im Handelsregister A auf dem Registrierblatt HR A 5317 eingetragen.

VI. Nachtragsbericht
1. Als Vorgang von besonderer Bedeutung ist grundsätzlich der im Geschäftsjahr andauernde Ukraine-Krieg zu nennen, der - wenngleich als indirekte Auswirkung - auch bei der MEMORYWORLD GmbH & Co KG im Geschäftsjahr einen deutlichen Nachfragerückgang zur Folge hatte. Dieser Rückgang hat sich im folgenden Geschäftsjahr jedoch wieder erholt. Außerbilanzielle Geschäfte, sonstige finanzielle Verpflichtungen oder eingegangene Haftungsverhältnisse sind in diesem Zusammenhang jedoch nicht zu nennen, ebenso wenig ergaben sich im Unternehmen Aufwendungen oder Erträge außergewöhnlicher Größenordnungen oder Bedeutung.
Lübbecke, 04.06.2024 (Geschäftsführung)

sonstige Berichtsbestandteile

Anlagenspiegel






Anschaffungs-
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
Abschreibungen

Herstellungs-



Zuschreibungen-

kosten



vom 01.04.2022

01.04.2023



bis 31.03.2023

EUR
EUR

EUR
EUR
Immaterielle Vermögens- gegenstände




entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche
Rechte und Werte sowie
Lizenzen an solchen
Rechten und Werten
2,00
0,00
0,00
0,00
0,00
Immaterielle Vermögens- gegenstände





2,00
0,00
0,00
0,00
0,00
Sachanlagen






Grundstücke, grundstücks- gleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten
auf fremden Grundstücken
5.188,00
0,00
1.754,00
0,00
3.434,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
94.595,00
7.231,00
12.028,61
0,00
89.798,00
Sachanlagen







99.783,00
7.231,61
13.782,61
0,00
93.232,00

99.785,00
7.231,61
13.782,61
0,00
93.234,00


Buchwert
Buchwert


31.03.2023
31.03.2022


EUR
EUR
Immaterielle Vermögens- gegenstände



entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche
Rechte und Werte sowie
Lizenzen an solchen
Rechten und Werten

2,00
2,00
Immaterielle Vermögens- gegenstände





2,00
2,00
Sachanlagen




Grundstücke, grundstücks- gleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten
auf fremden Grundstücken

5.188,00
5.188,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung

94.595,00
94.595,00
Sachanlagen






99.783,00
99.783,00


99.785,00
99.785,00

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 17.06.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS


An die MEMORYWORLD GmbH & Co. KG
Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der MEMORYWORLD GmbH & Co. KG - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MEMORYWORLD GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 und
· vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt.

Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

· gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

· beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

· ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungs­legungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

· beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

· beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

· führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Lübbecke, 4. Juni 2024
Kottkamp, Tepe & Meyer GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Thorsten Kottkamp Wirtschaftsprüfer

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