Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 756877
Eingetragen
25.5.2016
Branche
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für DritteManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Verwaltung eigenen Vermögens sowie das Halten und Verwalten von Grundstücken, Beteiligungen an Unternehmen und sonstigen Vermögensgegenständen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Armin Maschke
seit 25.5.2016
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
50.00%
Constanze Kreidler
50.00%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Manuel Klütsch
Celle
12.500 €
50.00%
Constanze Kreidler
Celle
12.500 €
50.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Castanea Beteiligungs GmbH

Ludwigsburg

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

KONZERNLAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

CASTANEA BETEILIGUNGS GMBH, LUDWIGSBURG

1 Konzernstruktur und Geschäftsmodell

Gegenstand des Konzerns ist die Verwaltung eigenen Vermögens sowie das Halten und Verwalten von Grundstücken, Beteiligungen an Unternehmen und sonstigen Vermögengegenständen. Im Jahr 2016 erwarb Castanea Beteiligungen an der FNT GmbH sowie der BBE Grundstücksverwaltungs GmbH. Neben der Muttergesellschaft Castanea besteht der Konzern zum 31.12.2023 aus sieben Gesellschaften. Die wirtschaftliche Aktivität des Castanea Konzerns wird überwiegend durch die Gesellschaften der FNT-Gruppe geprägt.

Mit ihren Produkten und Dienstleistungen hilft die FNT GmbH ihren Kunden dabei, komplexe IT-Infrastrukturen, Telekommunikationsnetze und Rechenzentren zu planen und effizient zu betreiben. Dank der Standardsoftware können Unternehmen aus diversen Branchen ihre IT-Infrastruktur effizient dokumentieren und übersichtlich darstellen. Viele Rechenzentrumsbetreiber, Telekommunikationsanbieter und IT-Abteilungen bekannter Unternehmen stellen mithilfe des Kernproduktes FNT Command sowie den zusätzlichen Modulen ihren Geschäftsbetrieb sicher.

Aus dem Bereich Netzinfrastruktur kommend hat die FNT GmbH ihr Lösungsportfolio in den letzten 29 Jahren konsequent an den Bedürfnissen ihrer Zielmärkte und Kunden ausgerichtet. So enthält das Produktportfolio neben technischen und funktionalen Innovationen auch umfangreiche Vorgehensweisen zur effizienten Verwaltung, Steuerung und Automatisierung von Services für Telekommunikationsnetze, Rechenzentren und Enterprise-IT-Strukturen.

Im Wettbewerb mit anderen Marktbegleitern zeichnen sich die integrierten FNT-Lösungen durch eine durchgängige Speicherung der Daten sämtlicher Informationen vom Service bis zu den Ebenen der physikalischen Infrastruktur in einem übergangsfreien und logisch konsistenten Datenmodell aus.

Deutschland war im letzten Geschäftsjahr wieder der wichtigste Absatzmarkt. Wesentliche Kunden waren Unternehmen aus den Bereichen der ITK-Service-Provider, Automobile-Industrie, RZ-Collocation-Dienstleister, Communication-Service-Provider sowie der öffentlichen Verwaltung.

Der immer weiter fortschreitende Trend zur Digitalisierung von Geschäftsprozessen und neuen digitalen Produkten, beschleunigt durch die Corona-Pandemie, führt im Markt zu einem erhöhten Bedarf an durchgängigen Lösungen für die Standardisierung und die schnelle automatisierte Bereitstellung sowie den reibungslosen Betrieb von IT-Services. FNT hat, diesem Trend folgend, schon in den vergangenen Jahren ihre Produktpalette konsequent ausgebaut und ermöglicht somit RZ-Betreibern, Telco's und IT-Organisationen, den stetig steigenden Anforderungen gerecht zu werden.

Der stark wachsende Bedarf an mobiler Kommunikation erfordert den zügigen Ausbau von Telekommunikationsnetzen zur besseren Netzabdeckung und den Einsatz von neuen Technologien wie z. B. 5G. Auch hierbei unterstützt das FNT-Lösungsportfolio durch aufeinander abgestimmte Funktionsbausteine zahlreiche Kunden im In- und Ausland.

Um diesen Markttendenzen künftig positiv begegnen und auch das internationale erwartete Wachstum erreichen zu können, müssen die Funktionalitäten der FNT-Produkte auch weiterhin konsequent strategisch weiterentwickelt werden. So werden die optimale Usability und Bedienbarkeit für alle angesprochenen Zielgruppen und Nutzer von entscheidender Bedeutung für eine erfolgreiche Vermarktung der Software sein; ebenso die Fähigkeit, Funktionalitäten rollen- und nutzungsgerecht zur Verfügung stellen zu können, z. B. mittels flexibler Portaltechnologien und neuester HMTL5-basierter Frontends auch für mobile Endgeräte. Ebenso wird sich durch strategische Partnerschaften, nationale und auch internationale Vertriebspartner oder durch die bei den Zielkunden bereits existierenden Lösungen, immer wieder die Notwendigkeit der Integration von FNT-Software mit anderen Anbietern und deren Lösungen ergeben. Dies führt zur Notwendigkeit, auch weiterhin in eine offene Architektur der FNT-Software zu investieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben und sich mittelfristig sogar als zentrale Plattform für das IT- und Infrastrukturmanagement durchsetzen zu können.

Mit folgenden Produkten deckt die FNT GmbH ihren Zielmarkt ab:

FNT Command verwaltet sämtliche aktive und passive Infrastrukturelemente, wodurch für den Nutzer eine vollständige Transparenz der gesamten IT- und Telekommunikationsinfrastruktur geschaffen wird. Die von FNT Command verwalteten Informationen können für eine Vielzahl von Aufgaben wie das Asset Management, das Kabel- und Infrastrukturmanagement sowie das Rechenzentrumsmanagement und das Management von Telekommunikationsressourcen eingesetzt werden. Ein erheblicher Vorteil von FNT Command besteht in der integrierten Darstellung sämtlicher logischer und physischer Elemente. Die erweiterte grafische Darstellung der Elemente in FNT Command wird durch das Produkt "Graphic Center" erreicht, das die Analyse und dynamische Darstellung von Netzstrukturen erheblich vereinfacht. Weiterhin wird mit dem Produkt "Command Mobile" anhand der s.g. "mobile Touchpoint" - Philosophie, die Möglichkeit für den Nutzer geschaffen auf FNT Command Daten im mobilen Umfeld zuzugreifen.

Mit Hilfe des Produktes FNT Service Planet wird der gesamte Lebenszyklus von Business Services und Service Assets verwaltet. Durch das umfassende Datenmodell wird eine standardisierte Darstellung aller Elemente geschaffen, was die Grundlage für eine hohe Wiederverwendungsrate von Service Assets und für die Qualität der bereitgestellten Services ist.

Erweiterte Analyse und Monitoring Fähigkeiten wurden in den Produkten FNT Monitoring und Analytics geschaffen, mit deren Hilfe Performance und Verbrauchsdaten erfasst werden können und anhand von Schwellwerten Aktionen eingeleitet werden können sowie Analysen über die verwalteten Infrastrukturkomponenten durchgeführt werden können.

Das Produkt "FNT Integration Center", mit seinen weitreichenden Möglichkeiten zur Datenbereitstellung - "FNT Staging Area", aktiven Ausführungen von vordefinierten Aktionen "FNT Event Management" und einem vollumfänglichen Schnittstellenportfolio "API / Adaptive Interface Packages" dient der Übernahme externer Daten in die Produkte FNT Command und Service Planet. Dieses übernimmt die Extraktion, den Transport und die Überführung von externen Daten in diese Produkte, ohne dass dafür eine eigene Software entwickelt werden muss.

Das FNT-Produkt Order Management ermöglicht es den Kunden der FNT standardisiert und automatisiert IT-Services oder Infrastrukturkomponenten neu bereitzustellen, zu verändern oder zurückzubauen.

Anhand des Produktes GeoMaps ist es Nutzern der Lösungen von FNT möglich, eine geografische Übersicht der eingesetzten Infrastrukturen zu erlangen sowie die Planung von Kabelstrecken und dazugehörigen passiven Elementen automatisiert und IT gestützt zu erstellen.

Im Berichtszeitraum hat die FNT GmbH mit 7.222 Personentagen (Vorjahr 6.081Personentage) 1.141 Personentage mehr an internen Leistungen in die Entwicklung und Verbesserung ihrer Produkte investiert. Zur Umsetzung der Marktanforderungen wurden zusätzlich zu den internen Leistungen externe Dienstleister hinzugezogen. Im Geschäftsjahr 2023 wurden gegenüber dem Vorjahr (1,5 Mio. Euro) zusätzliche 1,8 Mio. Euro investiert, wodurch die Aufwendungen von externen Fremdleistern auf 3,3 Mio. Euro angestiegen sind.

Der Großteil der Investitionen entfiel dabei auf die Weiterentwicklung des Kernprodukts FNT Command sowie dessen konsequente Weiterentwicklung in Richtung einer plattformbasierten Lösung. Darüber hinaus wurde im Wesentlichen in die Produkte FNT Process Center, FNT Reconciliation Engine und GeoMaps investiert.

Die Aktivierungsquote aus allen Zeitbuchungen im Bereich der Standardentwicklung liegt im Geschäftsjahr 2023 bei 66,8 Prozent. Durch externe Partner wurde ein Beitrag in Höhe von 58,2 Prozent der Aktivierungssumme erzeugt.

Die vornehmliche Tätigkeit der BBE Grundstücksverwaltungs GmbH ist die gewerbliche Vermietung. Zu diesem Zweck erwirbt die Gesellschaft Objekte bzw. erbaut diese und vermietet die Gebäude langfristig an Dritte. Die BBE Grundstücksverwaltungs GmbH hat derzeit zwei Gebäude in Ellwangen, IT-Campus 1-2, im Eigentum, die sie teilweise an konzernfremde IT-Firmen vermietet hat.

2 Geschäftsverlauf und Lage des Konzerns

2.1 Wirtschaftliche Entwicklung der Gesamtkonjunktur, der IT-Branche und der gewerblichen Bürovermietung

In ihrem Wirtschaftsbericht (08/2023) geht die EZB davon aus, dass sich das globale Wachstum der Weltwirtschaft im Jahr 2024 leicht abschwächen wird. Dies ist vor allem auf die geldpolitische Straffung der Industrieländer zurückzuführen, was zu ungünstigen Kreditangebotsbedingungen führt. Das Wachstum des BIP in der Eurozone hat sich im Jahr 2023 auf Jahressicht um voraussichtlich 0,6 Prozent verlangsamt und wird im Jahr 2024 wieder um 0,8 Prozent leicht ansteigen. Durch das Nachlassen der dämpfenden Effekte aus der Geldpolitik, wird sich das Wachstum voraussichtlich in den Jahren 2025 und 2026 bei je 1,5 Prozent stabilisieren.

Das vierteljährliche Wachstum des realen BIP im Euroraum verringerte sich für das dritte Quartal 2023 um -0,1 Prozent, nachdem es im zweiten Jahresviertel mit 0,1 Prozent noch leicht positiv ausgefallen ist. Nach aktuellen Prognosen ist abzusehen, dass das letzte Quartal 2023 ähnlich schwach ausfallen wird.

Laut dem Industrieverband BDI befindet sich die deutsche Wirtschaft auf dem Weg in eine Rezession. Für das Jahr 2023 wird beim Wachstum des BIP in Deutschland mit einer Verringerung um 0,4 Prozent gerechnet. Im Vergleich mit den größeren EU-Mitgliedsstaaten bildet Deutschland damit das Schlusslicht. Im Jahr 2024 wird prognostiziert, dass die deutsche Wirtschaft wieder leicht wächst. Die zuletzt veröffentlichten Prognosen von IWF und der europäischen Kommission versprechen ein deutlich schwächeres Wachstum als die noch zur Jahresmitte vorgelegten Werte. Die Prognosen von IWF, der europäischen Kommission, OECD und Sachverständigenrat liegen im Moment in einer Bandbreite zwischen 0,5 und 0,7 Prozent.

Das IFO Institut rechnet damit, dass das preisbereinigte BIP nach -0,3 Prozent in 2023 wieder um 0,9 Prozent in 2024 zunehmen wird. Sollten jedoch zusätzliche Konsolidierungsmaßnahmen beschlossen werden, um einen verfassungskonformen Haushalt aufzustellen, so ist anzunehmen, dass dies zu einem Wachstumsverlust von etwa 0,2 Prozent führen wird.

Laut bitkom e.V. lag das Marktvolumen in der Branche der Informationstechnik im Jahr 2023 bei 142,9 Mrd. Euro, was einem Anstieg von 2,2 Prozent zum Vorjahr entspricht. Im Jahr 2024 wird entgegen den schwachen Erwartungen für die Gesamtwirtschaft mit einem Anstieg um weitere 6,1 Prozent auf 151,5 Mrd. Euro gerechnet. Ein weiteres Wachstum im Bereich der Informationstechnik lässt einen Anstieg im Geschäftsfeld der Software für Infrastrukturen erwarten. In diesem Segment wachsen die Umsätze um voraussichtlich 8,1 Prozent auf absolut 10,0 Mrd. Euro. Zusätzlich wird auch im Bereich der IT-Dienstleistungen von einem Anstieg um 4,8 Prozent auf dann 51,7 Mrd. Euro ausgegangen. Gründe hierfür sind die erhöhte Nachfrage nach künstlicher Intelligenz und die Entwicklungen im Cloud-Segment. Der Markt für Gewerbeimmobilien ist ein wichtiger Teil der Immobilienwirtschaft. Er beschäftigt sich mit der Entwicklung, Bewirtschaftung und Vermarktung von gewerblichen Immobilien wie Büro- und Einzelhandelsimmobilien.

Die Preisentwicklung für Gewerbeimmobilien in Deutschland wird durch den vdp-Preisindex für Gewerbeimmobilien gemessen. Dieser Index zeigt die Preisveränderungen im Zeitraum von 2003 bis 2023. Laut vdpResearch GmbH lag der Preisindex für Gewerbeimmobilien im Jahr 2023 bei etwa 136,9 Punkten. Es ist bemerkenswert, dass der vdp-Mietindex für Büroimmobilien in den letzten Jahren gestiegen ist. Dies deutet darauf hin, dass die Nachfrage nach gewerblichen Büroflächen in Deutschland zugenommen hat. Unternehmen investieren in moderne Arbeitsumgebungen, um ihre Geschäftsaktivitäten effizienter zu gestalten. Die Entwicklungen im Jahr 2024 werden von regionalen und globalen Entwicklungen beeinflusst und sind von verschiedenen Faktoren abhängig. Die Nachfrage nach Immobilien mit umweltfreundlichen Merkmalen wie Solarenergie und technologischen Innovationen könnte steigen.

2.2 Geschäftsverlauf im Berichtsjahr

Im Geschäftsjahr 2023 wurden die Investitionen aus dem im Jahr 2022 verabschiedeten 5-Jahresplan in das Wachstum der FNT GmbH und Ihrer Tochtergesellschaften konsequent fortgeführt. Die Schwerpunkte der Investitionen waren dabei die Sicherstellung des nachhaltigen Wachstums des Konzerns, durch Investitionen in das Personal, die marktorientierte Weiterentwicklung des Produktportfolios sowie die Stärkung der internen Strukturen.

Die FNT GmbH war im Jahresverlauf 2023 von der in Deutschland vorkehrenden wirtschaftlichen Stagnation und dem daraus resultierenden Rückgang des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts (BIP) um -0,3 Prozent, der anhaltend hohen Inflation und des Haushaltsurteil des Bundesverfassungsgerichts konfrontiert. Diese Einflussfaktoren haben dazu geführt, dass die FNT GmbH im Geschäftsjahr 2023 einen absoluten Umsatz von 26,4 Mio. Euro erzielt hat, welcher um 2,1 Mio. Euro unterhalb der Planerwartung und mit 0,1 Mio. Euro über der Vorjahresperiode liegt.

Die Gesamtleistung der FNT GmbH beläuft sich im Geschäftsjahr 2023 auf 33,0 Mio. Euro. Damit konnte die FNT GmbH ein Wachstum gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 9,4 Prozent erzielen und die Planerwartungen um 0,1 Prozent leicht übertreffen. Innerhalb der Gesamtleistung spiegeln sich die Investitionen in die Produkte bei der aktivierten Eigenleistung wider, welche gegenüber dem Vorjahr um 66,7 Prozent auf 6,5 Mio. Euro angestiegen sind.

Die Entwicklung im Bereich der Umsatzerlöse zeichnet sich durch eine wachsende Nachfrage bei Bestandskunden sowie der gezielten Gewinnung von Neukunden aus. Im Geschäftsjahr 2023 konnten mit der Daimler Truck AG, der Radeberger Gruppe KG, der ruhrfibre Essen GmbH oder der E.DIS Netz GmbH weitere namhafte Unternehmen von unserem Produktportfolio überzeugt werden. Neben diesen Neukunden haben weitere Interessenten auf den Einsatz von Software as a Service Lösungen aus dem FNT Produktportfolio vertraut. Diese Entwicklung bestätigt die marktorientierte Ausrichtung der FNT GmbH und deren Wachstum innerhalb dieses Segments.

Die Geschäftsentwicklung verlief, trotz der weiteren Auswirkungen durch den Russland-Ukraine-Konflikt, anhaltend hoher Inflation und einer damit einhergehenden eingeschränkten Wachstumsdynamik, welche die Umsatzentwicklung deutlich tangiert hat, zufriedenstellend. Aufgrund der fortgeführten Investitionen beläuft sich der Jahresfehlbetrag auf 3,9 Mio. Euro, welcher für das Geschäftsjahr 2023 gegenüber der Planung um 0,2 Mio. Euro besser ausgefallen ist.

Neben den Investitionen in den Entwicklungsbereich und der marktorientierten Ausrichtung des Produktportfolios, wurden weitere Investitionen in die Vertriebsorganisation einschließlich des Marketings vorgenommen. Diese Investitionen stellen das nachhaltige Wachstum und die zukunftsorientierte Positionierung der FNT Gruppe am Markt sicher.

Im Geschäftsjahr 2021 wurde in Hinblick auf die Beteiligung der FNT GmbH an der Tochtergesellschaft in Dubai, der FNT DMCC, die strategische Entscheidung getroffen, die Gesellschaft an einen bereits bestehenden Partner, die Head-On, zu transferieren. Die strategische Zielsetzung dieser Entscheidung ist die Fortführung des Geschäftsbetriebs und damit der Verkauf von FNT-Produkten durch den etablierten Partner. Im August 2023 wurde die Anteilsübertragung notariell beurkundet, in dessen Zuge hat der Partner Head-On den operativen Geschäftsbetrieb vollständig übernommen.

Im November 2021 hat die BBE Grundstücksverwaltungs GmbH mit dem Bau eines Bürogebäudes begonnen. Der Neubau wurde im Berichtsjahr fertiggestellt und ist vollständig vermietet. Im Geschäftsjahr hat die BBE Grundstücksverwaltungs GmbH Mieteinnahmen von rund 460.000 Euro (Vorjahr: 225.000 Euro) erzielt.

Die Finanzierung des Konzerns für den Wachstumskurs ist durch die Stille Beteiligung ausreichend gesichert.

Lage der des Konzerns im Berichtsjahr

Nachfolgend stellen wir die Vermögens-, Finanz-, Ertrags- und Liquiditätslage des Konzerns dar.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme beträgt 70,3 Mio. Euro (im Vorjahr 62,7 Mio. Euro).

Die Vermögensstruktur zum Bilanzstichtag ist durch einen Anteil des Anlagevermögens von 58,8 Prozent (im Vorjahr 57,9 Prozent) der Bilanzsumme gekennzeichnet. Der Anteil des Umlaufvermögens beläuft sich auf 15,3 Prozent (im Vorjahr 23,3) Prozent.

Im Geschäftsjahr 2023 hat die FNT GmbH Investitionen in Höhe von 6,5 Mio. Euro in die Neu- und Weiterentwicklung ihrer Produkte getätigt.

Bei der BBE Grundstücksverwaltungs GmbH bestehen - nach den im Geschäftsjahr fertiggestellten Gebäuden mit einem Investitionsvolumen in Höhe von ca. 9 Mio. Euro - für Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken Sachanlagen von 11,5 Mio. Euro.

Finanzlage

Aufgrund des hohen Konzernjahresfehlbetrags besteht zum 31. Dezember 2023 weiterhin ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag von 17,6 Mio. Euro, wodurch sich eine negative Eigenkapitalquote ergibt.

Im Bereich des Fremdkapitals der FNT GmbH ist im Vergleich zur Vorjahresperiode ein Abbau von 0,6 Mio. Euro bei den Rückstellungen zu verzeichnen. Diese Entwicklung ist durch eine ertragswirksame Auflösung einer Rückstellung für ausstehende Rechnungen in Verbindung mit den technischen Instanzen für den Betrieb der FNT-Produkte bei Kunden und internen Textsystemen, welche im Geschäftsjahr 2022 gebildet wurde, gekennzeichnet.

Im Geschäftsjahr 2023 wurden bei der FNT GmbH Investitionen in Höhe von 6,5 Mio. Euro in die Neu- und Weiterentwicklung unserer Produkte getätigt. Diese Investitionen untergliedern sich in interne Leistungen der FNT GmbH durch die Produktentwicklung in Höhe von 3,2 Mio. Euro und externe eingekaufte Leistungen aufgrund des Einsatzes von Fremddienstleistern von 3,3 Mio. Euro.

Die Verbindlichkeiten betragen am Ende des Berichtsjahres 63,6 Mio. Euro (Vorjahr 54,7 Mio. Euro) und resultieren im Wesentlichen aus der Stillen Beteiligung.

Ertragslage

Das Ergebnis nach Steuern im Konzern beträgt im Berichtsjahr einen Fehlbetrag von 6,2 Mio. Euro (Vorjahr Fehlbetrag von 6,1 Mio. Euro).

Im Zuge der Investitionen in den Konzern ist die Ertragslage im Geschäftsjahr 2023 gesamtheitlich gemäß der unterjährig angepassten Planung besser als erwartet verlaufen. Referenzierend auf die ursprüngliche Planung liegen die Umsatzerlöse mit 28,5 Mio. Euro etwas über dem Vorjahreswert (28,2 Mio. Euro). Auch das EBIT liegt knapp über dem des Vorjahres.

In Bezug auf die Umsatzerlöse der FNT GmbH konnten die Erwartungen an die Geschäftsjahresplanung nicht vollständig in jedem Segment erfüllt werden. Die Umsatzerlöse liegen um 2,1 Mio. Euro hinter der Planerwartung, aber dennoch um 0,1 Mio. Euro über dem Vorjahr. Im zukunftsorientierten und wachstumsstarken Software as a Service Geschäft konnten die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahreszeitraum überdurchschnittlich um 17,8 Prozent und gegenüber der Planerwartung um 4,7 Prozent gesteigert werden. Teilweise bedingt durch die strategische Software as a Service Ausrichtung liegt das Lizenzgeschäft on Premise um 10,8 Prozent unterhalb der Planung, wodurch dennoch ein Wachstum gegenüber dem Vorjahr von 5,7 Prozent verzeichnet werden konnte. Einhergehend mit der Entwicklung des Software-on-Premise Geschäfts, konnten die Umsatzerlöse im Bereich der Wartung um 1,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden, unterliegen aber dennoch um 2,4 Prozent der Planung. Im Segment der Dienstleistung konnten die Planerwartungen der FNT GmbH nicht vollständig erfüllt werden, da die Entwicklungsteams für die Erbringung von Dienstleistungsumsatzerlösen bei unseren Tochtergesellschaften aufgrund der Auftragslage verstärkt eingesetzt wurden.

Die sonstigen betrieblichen Erträge der FNT GmbH sind um 0,8 Mio. Euro gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum angestiegen. Dieser Anstieg resultiert Wesentlichen aus einer periodenfremden und ertragswirksamen Auflösung einer Rückstellung in Höhe von 0,6 Mio. Euro.

Der Jahresfehlbetrag bzw. das EBIT ist hinsichtlich des Plans und Vorjahres leicht besser ausgefallen. Im Geschäftsjahr 2023 wurde aufgrund der konsequenten Fortführung der Investitionen in das Unternehmen mit einem negativen EBIT geplant. Die Investitionen entfielen dabei in die Entwicklung der eigenen Produkte mit der Zielsetzung einer marktorientierten Ausrichtung, wodurch die Aufwendungen durch den gezielten Einsatz von externen Fremddienstleistern gegenüber dem Vorjahr um 2,0 Mio. Euro erhöht wurden. Neben den Investitionen in externe Fremddienstleister wurde die Personalstruktur im Entwicklungsumfeld weiterhin verstärkt, damit das Know-How innerhalb des Konzerns verbleibt.Durch die Investitionen in die konsequente Weiterentwicklung der Produkte, wurden im vergangenen Geschäftsjahr aktivierte Eigenleistungen in Höhe von 6,5 Mio. Euro verbucht. Dies entspricht einem Anstieg von 67,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr.Neben den Investitionen in die Produktentwicklung und die daraus resultierenden Aufwendungen, wirkt sich der im Geschäftsjahr 2022 gestartete Personalaufbau in den Personalaufwendungen im Jahr 2023 aus, wodurch sich diese um 1,2 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr erhöht haben.

Weiterhin wurde das Ergebnis durch planmäßige Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens belastet.

Der Auftragseingang lag bei der FNT GmbH im Geschäftsjahr 2023 bei 28,5 Mio. Euro und konnte gegenüber dem Vorjahr um 6,3 Prozent bzw. um 1,7 Mio. Euro gesteigert werden. Der Auftragseingang zeichnet sich durch einen Neukundenanteil von 9,1 Prozent aus.

Bei der BBE Grundstücksverwaltungs GmbH sind die Umsatzerlöse durch die im Geschäftsjahr erfolgte Fertigstellung des Neubaus auf rund 0,5 Mio. Euro (Vorjahr rund 0,33 Mio. Euro) gestiegen.

Der Konzernbilanzverlust beträgt 28,0 Mio. Euro.

Liquiditätslage

Die Liquiditätslage des Konzerns war im Berichtsjahr durchgehend gesichert.

Durch die Erhöhungen der Stillen Beteiligung am Konzern war die Finanzierung ausreichend gesichert. Folgend die wichtigsten Leistungsindikatoren der Castanea Beteiligungs GmbH.

Indikator Ist Vorjahr
Umsatz in Mio. EUR 28,5 28,2
EBIT in Mio. EUR -6,1 -5,9
EBITDA in Mio. EUR 1,5 1,3

2. 3 Personal- und Sozialbereich

Für die Castanea Beteiligungs GmbH und ihre Tochtergesellschaften sind Menschen in Kombination mit den eingeführten Entwicklungsmethoden (Scrum und SAFe) ein essenzieller Erfolgsfaktor: Zur Sicherung und Weiterentwicklung dieses "Assets" wurden im vergangenen Geschäftsjahr zahlreiche Projekte zur Mitarbeiterentwicklung eingeführt und begonnen, welche im nächsten Geschäftsjahr weiter vorangetrieben werden.

Zum Geschäftsjahresende waren bei der FNT GmbH insgesamt 265 Mitarbeiter beschäftigt, welche sich in ein Arbeitsverhältnis von 227 Mitarbeiter in Vollzeit und 38 Mitarbeiter in Teilzeit untergliedern. Die Fluktuation lag im Jahr 2023 bei 13,2 Prozent und somit um 5,7 Prozent über dem anvisierten Ziel von 7,5 Prozent.

In erster Linie ist dies auf eine umkämpfte Situation am Arbeitsmarkt, speziell im Bereich der Softwareentwicklung zurückzuführen, welche zu einer höheren Anzahl an Austritten führte. Generell bestand im vergangenen Geschäftsjahr die Herausforderung bei der Gewinnung von hochqualifiziertem Personal. Die entstandenen Lücken im Personal konnten alle, bis auf einige wenige Positionen, in kürzester Zeit nachbesetzt werden.

3. Prognosebericht

Für das Geschäftsjahr 2024 wird im Konzern ein Umsatz von ca. 32 Mio. Euro erwartet. Davon sollen 31,2 Mio. Euro des Umsatzes bei einem geplanten positiven EBIT von 1,9 Mio. Euro auf die FNT entfallen.

Im Geschäftsjahr 2024 erwartet der Konzern weiterhin ein Wachstum im Kernmarkt D-A-CH sowie auf den Auslandsmärkten in den USA und Singapur. Der Schwerpunkt der Investitionen innerhalb des Konzerns liegt im Ausbau und der Stärkung der Vertriebs- und Marketingorganisation. Aufgrund dieser Investitionen gehen wir derzeit davon aus, dass sich für die Finanzierung der Tochtergesellschaften in Amerika und Singapur zusätzliche Darlehensforderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von circa 0,7 Mio. Euro ergeben werden. Eine Tilgung von Darlehensverbindlichkeiten wird im Geschäftsjahr 2024 nicht erwartet.

In Bezug auf die Tochtergesellschaft in Russland wurde der Prozess zum geordneten Rückzug aus dem russischen Markt fortgeführt. Im Geschäftsjahr 2023 wurde der Fortschritt dieser Vorgehensweise durch stetig ändernde Vorschriften und neue Unterlagenanforderungen durch die russische Regierungskommission zeitlich verzögert, sodass die Übertragung der Anteile, welche die FNT Russ OOO an der SDI Soft OOO hält, noch nicht vollzogen werden konnte. Zwischenzeitlich hat die russische Regierungskommission im Dezember 2023 der Anteilsübertragung zugestimmt. Nach derzeitiger Planung wird die Anteilsübertragung im zweiten Quartal 2024 abgeschlossen sein. Anschließend erfolgt der nahtlose Übergang zur Einleitung der Liquidation der FNT Russ OOO, welche sich voraussichtlich über die Dauer von bis zu einem Jahr erstreckt.

Bei der BBE Grundstücksverwaltungs GmbH werden sich die Umsatzerlöse durch die ganzjährige Vermietung des Neubaus um rund 130.000 Euro erhöhen.

Die Liquiditätslage des Konzerns ist auf Basis der Planung für das Geschäftsjahr 2024 fortlaufend gesichert. Von einer uneingeschränkten Zahlungsfähigkeit ist auszugehen.

4 Chancen- und Risikobericht

4.1 Risikobericht

Die Umfeld- und Branchenrisiken bestehen aus unserer Sicht in erster Linie aus einer möglichen Eintrübung der gesamtwirtschaftlichen Situation, welche die Investitionsbereitschaft kurzfristig tangieren könnte. Die aktuell unklare Situation in Bezug auf den Bundeshaushalt in Deutschland könnte bei weiteren Kürzungen dessen die Investitionsbereitschaft im öffentlichen Sektor minimieren, welches die Umsatzerwartung aus diesem Sektor nachteilig beeinflussen würde. Im internationalen Umfeld, bezogen auf den amerikanischen Markt, könnte es aufgrund der anstehenden Wahlen zu einer kurzfristigen Verunsicherung kommen.

Ein direktes Risiko aus dem Russland-Ukraine-Konflikt, welches aus den russischen Beteiligungen resultiert, besteht für das Geschäftsjahr 2024 nicht, da keinerlei Umsatzerlöse eingeplant wurden. Weiterhin konnte der vom Konflikt betroffene externe Dienstleister, welcher Entwicklungsdienstleistungen erbringt, seinen Geschäftsbetrieb uneingeschränkt aufrechterhalten und die angeforderten Entwicklungsarbeiten fristgerecht liefern. Zur Sicherstellung der uneingeschränkten externen Dienstleistung bei der Entwicklung der Produkte wurden im Geschäftsjahr 2023 die Geschäftsbeziehungen mit zwei weiteren externen Dienstleistern verstärkt. Durch den Einsatz von mehreren externen Dienstleistern sind die Risiken einer etwaig verspäteten Markteinführung von Produkten und deren Umsatzerwartung erheblich minimiert.

Bei der BBE Grundstücksverwaltungs GmbH wird aufgrund der langjährigen Mietverträge kein Risiko in der Vermietung erwartet.

Mittel- bis langfristige Risiken bestehen daneben weiterhin in der Gewinnung von hochqualifizierten Arbeitskräften. Die erwartenden Unternehmensziele, sowie das anvisierte Wachstum des Konzerns sind nur mit einer ausreichenden Anzahl an exzellent ausgebildeten Mitarbeitern möglich.

4.2 Chancenbericht

Der Konzern verfügt mit seinem auf wachstumsstarke Segmente des IT-Marktes ausgerichteten, innovativen Produktportfolios und dem breit aufgestellten Kundenstamm über ideale Voraussetzungen, um künftig das Bestands- und insbesondere Neukundengeschäft deutlich auszubauen zu können.

Die in den letzten beiden Geschäftsjahren 2022 und 2023 durchgeführten Investitionen haben die Grundlage für die Stärkung der Marktposition im inländischen Kernmarkt und insbesondere den Ausbau der internationalen Präsenz, um überdurchschnittliche Wachstumspotenziale hinsichtlich des Branchen- und im speziellen des SaaS-Umfeldes generieren zu können, gebildet. Diese Investitionen haben die Grundlage für ein weiteres Wachstum sichergestellt.

In Bezug auf die geografische Ausrichtung visieren wir eine Geschäftsausweitung im europäischen Markt sowie eine konsequente Festigung und Erweiterung der Marktposition in Amerika und Singapur an. Innerhalb dieser ausländischen Märkte besteht ein erhebliches Umsatzpotential, welches für das langfristige Wachstum von Bedeutung ist.

Neben dem klassischen Direktvertrieb im B2B (Business to Business) Umfeld, besteht durch die Erweiterung und den Ausbau des Partnernetzwerks der FNT ein weiteres Umsatzpotential. Der indirekte Vertrieb gesteuert durch Partner bildet einen Teil der künftigen Wachstumsstrategie.

4.3 Gesamtaussage

Der Erfolg des Konzerns ist insbesondere von einem weiteren Wachstum der FNT-Gruppe abhängig. Nach gründlicher Betrachtung aller Chancen und Risiken ist davon auszugehen, dass die FNT GmbH mit ihrem Produktportfolio, der breiten Kundenbasis und der geplanten Investitionen, das künftige Wachstum realisieren kann. Es liegen derzeit keine Gründe für eine Bestandsgefährdung vor.

5 Bestehende Zweigniederlassungen der Gesellschaft

Die Castanea Beteiligungs GmbH und die BBE Grundstücksverwaltungs GmbH hatten zum Stichtag ihren Stammsitz in Ludwigsburg sowie die FNT GmbH in Ellwangen/Jagst. Zudem hatte die FNT GmbH weitere Zweigniederlassungen in München und Heiligenhaus. Die FNT Gruppe unterhält internationale Tochtergesellschaften in New York (USA), Singapur, im rumänischen Timisoara und in Moskau (Russland). Die Tochtergesellschaft in Russland befindet sich derzeit im Auflösungsprozess.

 

Ludwigsburg, den 14. Mai 2024

gez. Armin Maschke

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023

Castanea Beteiligungs GmbH, Ludwigsburg

AKTIVA

31.12.2023
31.12.2022
A. ANLAGEVERMÖGEN 41.367.738,01 36.335.069,96
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 27.336.901,83 27.985.144,40
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 11.088.680,99 7.817.484,99
2. In der Entwicklung befindliche immaterielle Vermögenswerte 1.871.807,43 3.326.025,30
3. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 37.876,85 32.998,45
4. Geschäfts- oder Firmenwert 14.338.536,56 16.808.635,66
II. Sachanlagen 14.029.816,18 8.291.680,56
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 13.690.633,72 5.287.057,72
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.271,00 5.670,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 326.241,06 183.210,42
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 10.670,40 2.815.742,42
III. Finanzanlagen 1.020,00 58.245,00
1. Beteiligungen 0,00 57.225,00
2. Genossenschaftsanteile 1.020,00 1.020,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 10.748.762,41 14.598.817,40
I. Vorräte 128.094,64 45.486,35
1. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 126.559,42 36.519,72
2. Geleistete Anzahlungen 1.535,22 8.966,63
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.011.766,54 3.404.367,58
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.850.467,27 3.167.993,25
2. Sonstige Vermögensgegenstände 161.299,27 236.374,33
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 6.608.901,23 11.148.963,47
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 635.974,24 496.789,81
D. NICHT DURCH EIGENKAPITAL GEDECKTER FEHLBETRAG 17.586.437,14 11.310.770,66
70.338.911,80 62.741.447,83

PASSIVA

31.12.2023
31.12.2022
A. EIGENKAPITAL 0,00 0,00
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 5.000.000,00 5.000.000,00
III. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung 690.352,93 755.056,13
IV. Konzernbilanzverlust -27.971.401,69 -21.747.106,14
V. Nicht beherrschende Anteile 4.669.611,62 4.656.279,35
VI. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 17.586.437,14 11.310.770,66
B. RÜCKSTELLUNGEN 3.325.004,03 3.806.537,30
1. Steuerrückstellungen 1.829,12 10.097,69
2. Sonstige Rückstellungen 3.323.174,91 3.796.439,61
C. VERBINDLICHKEITEN 63.623.988,39 54.667.039,23
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.610.590,93 3.240.664,75
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.174.046,72 827.466,46
3. Sonstige Verbindlichkeiten 60.839.350,74 50.598.908,02
- davon aus Steuern: € 0,00 (Vorjahr: € 598.097,33)
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 3.389.919,38 4.267.871,30
70.338.911,80 62.741.447,83

KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
2022
1. Umsatzerlöse 28.548.046,04 28.200.109,70
2. Verminderung/ Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 70.091,74 -14.074,37
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 6.483.715,58 3.890.698,26
4. Sonstige betriebliche Erträge 1.613.961,49 2.057.416,11
5. Materialaufwand -4.405.744,31 -2.302.888,93
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -46.244,67 -1.440,18
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -4.359.499,64 -2.301.448,75
6. Personalaufwand -23.533.653,48 -22.217.510,54
a) Löhne und Gehälter -20.278.238,63 -19.181.208,81
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -3.255.414,85 -3.036.301,73
- davon für Altersversorgung: € 156.620,69 (Vorjahr: € 160.055,70)
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -7.593.752,82 -6.790.764,41
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -7.593.052,82 -6.790.764,41
b) Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten -700,00 0,00
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -7.237.032,33 -8.285.929,75
9. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 6.657,80 1.303,96
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 80.048,96 4.521,45
11. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens -48.615,57 -402.406,65
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -136.453,88 -142.619,83
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -37.940,66 -89.177,26
14. Ergebnis nach Steuern -6.190.671,44 -6.091.322,26
15. Sonstige Steuern -20.291,84 -42.045,78
16. Konzernjahresfehlbetrag -6.210.963,28 -6.133.368,04
17. Nicht beherrschende Anteile -13.332,27 920.485,13
18. Verlustvortrag -21.747.106,14 -16.534.223,23
19. Konzernbilanzverlust -27.971.401,69 -21.747.106,14

KONZERNANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

CASTANEA BETEILIGUNGS GMBH, LUDWIGSBURG

I. Allgemeine Angaben

Angaben zur Gesellschaft

Firmenname laut Registergericht: Castanea Beteiligungs GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Ludwigsburg
Registergericht: Stuttgart
Register-Nr.: HRB 756877

Der Konzernabschluss der Castanea Beteiligungs GmbH wurde nach den Konzernrechnungslegungsvorschriften gemäß §§ 290 ff. HGB sowie den Deutschen Rechnungslegungs Standards (DRS) aufgestellt.

Der Konzernabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und gibt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zutreffend wieder.

Der Konzernabschluss besteht aus der Konzernbilanz, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzernanhang, der Konzern-Kapitalflussrechnung und dem Konzerneigenkapitalspiegel.

Angaben, die wahlweise in der Konzernbilanz, in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung oder im Konzernanhang gemacht werden können, sind insgesamt im Konzernanhang aufgeführt.

Für die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Die Bilanzwährung des Mutterunternehmens und des Konzerns ist Euro.

II. Konsolidierungskreis

Angaben zu den Konzernunternehmen

Der Konzernabschluss umfasst neben der FNT GmbH und der BBE Grundstücksverwaltungs GmbH alle Tochtergesellschaften, an denen die Castanea Beteiligungs GmbH über diese direkt oder indirekt zu mehr als der Hälfte am stimmberechtigten Kapital beteiligt ist. Der Kreis der vollkonsolidierten Gesellschaften setzt sich aus insgesamt 3 inländischen und 4 ausländischen Unternehmen zusammen.

In den Konsolidierungskreis wurden die folgenden Unternehmen einbezogen:

Tochterunternehmen: FNT GmbH
Sitz: Ellwangen / Jagst
Anteil am Kapital: 100,00%
Tochterunternehmen: BBE Grundstücksverwaltungs GmbH
Sitz: Ellwangen / Jagst
Anteil am Kapital: 57,45%
Die FNT GmbH ist ihrerseits an folgenden Gesellschaften beteiligt.
Tochterunternehmen: FNT Solutions Inc.
Sitz: Parispany, USA
Anteil am Kapital: 100%
Tochterunternehmen: FNT Solutions Pte. Ltd.
Sitz: Singapur
Anteil am Kapital: 100%
Tochterunternehmen: FNT Software Solutions SrL
Sitz: Timisoara, Rumänien
Anteil am Kapital: 100%
Tochterunternehmen: FNT Software Russ OOO
Sitz: Moskau, Russland
Anteil am Kapital: 100%
Die FNT Software Russ OOO ist ihrerseits an folgender Gesellschaft beteiligt:
Tochterunternehmen: SDI Soft OOO
Sitz: Russland
Anteil am Kapital: 49%
Letztes Jahresergebnis: 334.992,41 EUR
Die BBE Grundstücksverwaltungs GmbH ist ihrerseits an folgender Gesellschaft beteiligt.
Tochterunternehmen: Prostylos Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Vermietungs KG
Sitz: Mainz
Anteil am Kapital: 96%

Zum Einbezug der FNT Software DMCC verweisen wir auf unsere Ausführungen zu den Angaben zum Konsolidierungsstichtag.

III. Konsolidierungsgrundsätze

Die in die Konsolidierung einbezogenen Abschlüsse der in- und ausländischen Tochterunternehmen wurden entsprechend den gesetzlichen Vorschriften einheitlich nach den bei der Muttergesellschaft geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt.

Angaben zum Konsolidierungsstichtag

Der Konzernabschluss wird auf den Stichtag des Jahresabschlusses des Mutterunternehmens aufgestellt. Die FNT Software DMCC wurde zum Stichtag 30. Juli 2023 veräußert. Die Wertanstätze des auf das Tochterunternehmen entfallenden Reinvermögens wurden bis zum Zeitpunkt der Beendigung der Möglichkeit des beherrschenden Einflusses gemäß DRS 23, Tz. 179. fortgeschrieben.

Der Unterschied zwischen dem Veräußerungspreis und dem zum Abgangszeitpunkt fortgeschriebenen Reinvermögens wurde gewinnwirksam erfasst.

Kapitalkonsolidierung

Die Kapitalkonsolidierung erfolgt gemäß § 301 Abs.1 HGB sowie unter Beachtung des DRS 23 nach der Neubewertungsmethode durch Verrechnung der Anschaffungskosten mit dem Konzernanteil am Eigenkapital der Unternehmen zum Zeitpunkt der erstmaligen Konsolidierung.

Im Falle von Aufstockungen von Kapitalanteilen an Tochterunternehmen erfolgt die Abbildung der Transaktion als Kapitalvorgang und wird erfolgsneutral mit dem Konzernkapital verrechnet.

Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung

Im Rahmen der Kapitalkonsolidierung entstandene aktive Unterschiedsbeträge werden als Geschäfts- und Firmenwert unter den immateriellen Vermögensgegenständen aktiviert und innerhalb der Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben.

Schuldenkonsolidierung

Konzerninterne Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie alle Forderungen und Verbindlichkeiten bzw. Rückstellungen zwischen den konsolidierten Gesellschaften werden eliminiert.

Die Aufrechnungsdifferenzen werden unter Berücksichtigung erforderlicher Steuerabgrenzungen erfolgswirksam behandelt. Bei den Pflichtangaben zu Haftungsverhältnissen und sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind die Positionen gegenüber einbezogenen Unternehmen eliminiert.

Aufwands- und Ertragskonsolidierung

Konzerninterne Umsätze werden mit den entsprechenden konzerninternen Aufwendungen verrechnet. Aufwendungen und Erträge aus sonstigen Geschäftsvorfällen zwischen den einbezogenen Unternehmen werden ebenfalls aufgerechnet.

Zwischenergebniseliminierung

Auf eine Zwischenerfolgseliminierung wurde nach § 304 Abs. 2 HGB verzichtet, weil diese Zwischenergebnisse für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns nur von untergeordneter Bedeutung ist.

IV. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die für den Konzernabschluss geltenden Vorschriften des § 298 HGB wurden beachtet.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2, 2a HGB angesetzt. Zinsen für Fremdkapital (§ 255 Absatz 3 HGB) wurden nicht angesetzt. Forschungsaufwendungen wurden nicht angesetzt.

Die Herstellungskosten wurden um erhaltene Zuschüsse gemindert. Die Abschreibung erfolgt entsprechend dem üblichen Produktlebenszyklus linear über vier Jahre.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 800,00 EUR, die ab dem 1. Januar 2018 angeschafft wurden, wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: Beteiligungen zu Anschaffungskosten, Ausleihungen zum Nennwert; soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Genossenschaftsanteile wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt.

Die unfertigen Erzeugnisse sowie in Arbeit befindlichen Aufträge wurden zu Herstellungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken mit dem Nennbetrag bewertet.

Sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nominalwert bzw. mit den Anschaffungskosten ausgewiesen.

Die Guthaben bei Kreditinstituten werden mit Nominalwerten angesetzt.

Die Rechnungsabgrenzungsposten werden zum Nennwert angesetzt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Fremdwährungsforderungen werden mit dem Devisenkassamittelkurs unter Berücksichtigung des § 256a HGB angesetzt.

Umrechnung von auf fremde Währung lautenden Abschlüssen

Die Aktiv- und Passivposten der Bilanzen ausländischer Tochterunternehmen wurden mit Ausnahme des Eigenkapitals, das zum historischen Kurs umgerechnet wurde, mit den Devisenkassamittelkursen am Bilanzstichtag und die Posten der Gewinn- und Verlustrechnungen mit dem Durchschnittskurs umgerechnet.

Dabei wurden die folgenden Kurse berücksichtigt (Angaben in EUR):

Tochterunternehmen: FNT Software Russ OOO
Sitz, Währung: Moskau, Russland, RUB
Stichtagskurs 01.01.2023: 0,01271133
Stichtagskurs 31.12.2023: 0,01017753
Durchschnittskurs: 0,01079886
Tochterunternehmen: FNT Solutions Inc.
Sitz, Währung: Parispany, USA, USD
Stichtagskurs 01.01.2023: 0,93755860
Stichtagskurs 31.12.2023: 0,90497738
Durchschnittskurs: 0,92481273
Tochterunternehmen: FNT Solutions Pte. Ltd.
Sitz, Währung: Singapur, SGD
Stichtagskurs 01.01.2023: 0,69930070
Stichtagskurs 31.12.2023: 0,68535399
Durchschnittskurs: 0,68856297
Tochterunternehmen: FNT Software DMCC
Sitz, Währung: Dubai, Vereinigte Arabische Emirate, AED
Stichtagskurs 01.01.2023: 0,25529090
Stichtagskurs 31.12.2023: 0,24642074
Durchschnittskurs: 0,25182574
Tochterunternehmen: FNT Software Solutions SrL
Sitz, Währung: Timisoara, Rumänien, RON
Stichtagskurs 01.01.2023: 0,20204061
Stichtagskurs 31.12.2023: 0,20098079
Durchschnittskurs: 0,20215497

Bilanzielle Umrechnungsdifferenzen werden ergebnisneutral im Eigenkapital nach den Rücklagen unter dem Posten "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" erfasst.

V. Erläuterungen zur Konzernbilanz

Bruttoanlagespiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagespiegel zu entnehmen.

Geschäfts- oder Firmenwert

Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer werden 10 Jahre festgelegt. Die aktivierten selbstgeschaffenen immateriellen Wirtschaftsgüter wurden über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 4 Jahren abgeschrieben.

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen (Kautionen) mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 64.593,47 (Vj: EUR 35.446,76).

Ausschüttungssperre

Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt EUR 12.960.488,42 (Vj.: EUR 11.143.510,29). Er resultiert in vollem Umfang aus der Aktivierung von selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens.

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Die Verbindlichkeiten aus Altersvorsorgeverpflichtungen (Zeitwertkonten) sind mit ihrem beizulegenden Zeitwert in Höhe von EUR 244.638,64 angesetzt (§ 253 Abs. 1 Satz 3 HGB) und wurden gemäß § 246 Abs. 2 HGB mit den zugehörigen Aktivwerten aus den Rückdeckungsversicherungen Höhe von EUR 244.638,64 saldiert.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:

- Rückstellung für Resturlaub und Überstunden EUR 461.824,27,

- Rückstellungen für Exit und Abwicklung ausländischer Beteiligungen EUR 647.558,94,

- Rückstellung für Tantiemen EUR 825.000,00,

- Rückstellung für Personalveränderungen EUR 622.865,25.

Verbindlichkeitenspiegel
31.12.2023 davon mit einer Restlaufzeit
Art der Verbindlichkeit Gesamtbetrag < 1 Jahr
TEUR
1-5 Jahre
TEUR
> 5 Jahre
TEUR
gegenüber Kreditinstituten 1.610,59 182,50 833,32 594,77
Vorjahr 3.240,66 178,78 915,89 2.146,01
aus Lieferungen und Leistungen 1.174,05 1.174,05 0,00 0,00
Vorjahr 827,46 827,46 0,00 0,00
gegenüber Gesellschaftern *) 58.700,00 0,00 0,00 58.700,00
Vorjahr 49.700,00 0,00 0,00 49.700,00
sonstige Verbindlichkeiten 2.139,35 874,35 0,00 1.265,00
Vorjahr 898,91 898,91 0,00 0,00
Summe 63.623,98 2.230,90 833,32 60.559,77
Vorjahr 54.667,04 1.905,14 915,89 51.846,01

*) In der Bilanz in den sonstigen Verbindlichkeiten enthalten.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch branchenübliche Eigentumsvorbehalte besichert. Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt EUR 1.331.862,00. Es handelt sich hierbei um Grundpfandrechte an Immobilien.

Darüber hinaus sind bei der BBE Grundstücksverwaltungs GmbH als Sicherheit für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten gegenwärtige und zukünftige Miet- und Pachtforderungen aus den vermieteten/verpachteten Immobilien der Gesellschaft abgetreten.

Sonstige Verbindlichkeiten

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber stillen Gesellschaftern beläuft sich auf EUR 58.700.000,00.

Latente Steuern

Die latenten Steuern beruhen auf nachfolgenden Differenzen: Unter den immateriellen Vermögensgegenständen ausgewiesene selbst erstellte EDV-Software in Höhe von EUR 12.960.488,42.

Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz in Höhe von 32,00 %. Steuerliche Verlustvorträge in Höhe von EUR 21.572.763,73 und ein Konzernjahresfehlbetrag von EUR 6.210.963,28 wurden bei der Berechnung aktiver latenter Steuern berücksichtigt.

Von der Möglichkeit, einen Posten des aktiven Überhangs der latenten Steuern zu bilden, wurde kein Gebrauch gemacht.

VI. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Aufgliederung der Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse werden gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 3 HGB wie folgt aufgegliedert:

Tätigkeitsbereich Umsatz
EUR
Dienstleistung 10.559.637
Software On-prem 3.736.357
Software as a Service 3.127.658
Wartung 10.930.086
Sonstiges 194.308
Gesamt 28.548.046
Geographisch bestimmter Markt EUR
Europa 25.264.557
Asien 546.707
Amerika 2.736.782
Gesamt 28.548.046

Geschäftsjahresabschreibung

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Konzernbilanz ist aus dem Konzern-Anlagenspiegel zu entnehmen.

Forschungs- und Entwicklungskosten

Die gesamten Forschungs- und Entwicklungskosten betragen EUR 8.059.930,71.

Davon entfallen 6.483.715,58 EUR auf die Entwicklung der selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, welche aktiviert worden sind.

Außergewöhnliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind EUR 93.106,53 außergewöhnliche Aufwendungen aus der Entkonsolidierung der FNT Software DMCC enthalten.

Währungsumrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind EUR 20.325,04 Erträge und in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen EUR 34.069,62 Aufwendungen aus Währungsumrechnung enthalten.

VII. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB

Neben den in der Konzernbilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB zu vermerken:

- Bürgschaften: EUR 200.000,00,

- Avalkredite: EUR 285.000,00.

Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist aktuell nicht zu rechnen.

Als Gründe hierfür sind zu nennen: Die Bürgschaft dient der Kreditsicherung für die BBE Grundstücksverwaltungs GmbH, Ellwangen/Jagst. Alle Tilgungsraten dies betreffend wurden planmäßig bezahlt, so dass kein Grund für eine Inanspruchnahme absehbar ist.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen im nachfolgend dargestellten Umfang: Sonstige finanzielle Verpflichtungen im Sinne von § 285 Nr. 3a HGB

Sonstige finanzielle Verpflichtungen TEUR
Leasing EDV 44
Leasing Fahrzeuge 439
Leasing / Miete Gebäude 47
Gesamt 530

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs in den konsolidierten Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Angestellte 287
leitende Angestellte 7
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 294
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 261
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 26
Gesamt 287

Abschlussprüferhonorar

Das von dem Abschlussprüfer des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt EUR 108.005,00. Es betrifft Abschlussprüfungsleistungen in Höhe von EUR 92.900,00 sowie sonstige Beratung in Höhe von EUR 15.105,00.

Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag

Der in der Bilanz ausgewiesene nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag weist auf eine Unsicherheit im Zusammenhang mit der Unternehmensfortführung hin. Ein bestandsgefährdendes Risiko liegt nach Ansicht der Geschäftsführung jedoch nicht vor. Bei Nichterreichung der Planumsätze und -kosten in den Folgejahren ist zur Sicherung der Liquidität eine weitere finanzielle Unterstützung durch die Gesellschafter notwendig.

Namen der Mitglieder der Unternehmensorgane

Der Geschäftsführung gehörten an:

- Herr Armin Maschke, Diplom-Betriebswirt (DH), Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen den § 181 Abs. 2 BGB befreit.

Auf die Angabe der Gesamtbezüge von Geschäftsführungs- und Aufsichtsorganen wird gemäß § 314 Abs. 3 S. 2 i. V. m. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Namen der Mitglieder des Beirats

Dem Beirat gehörten an:

- Herr Dr. Georg Zinger, Rechtsanwalt

- Herr Dr. Christoph Palmer, Unternehmensberater

- Herr Thomas Graf Strachwitz, Rechtsanwalt

Konzernabschluss

Die Castanea Beteiligungs GmbH ist eigenständige Muttergesellschaft des Castanea-Konzerns und ihrerseits nicht mehrheitlich beherrscht. Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger veröffentlicht.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung des Mutterunternehmens schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern des Mutterunternehmens die folgende Ergebnisverwendung der Castanea Beteiligungs GmbH vor: Der Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR -421.331,00 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Nachtragsbericht

Nach Schluss des Geschäftsjahres 2023 ereigneten sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die einen Nachtragsbericht erforderlich machten.

 

Ludwigsburg, den 14. Mai 2024

Castanea Beteiligungs GmbH

gez. Armin Maschke

Entwicklung des Konzernnlagevermögens 2023

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
Währungsdifferenzen
EUR
Stand am 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 36.058.257,51 6.488.866,58 0,00 141.396,01 0,00 42.405.728,08
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.084.451,76 16.275,00 0,00 479.302,67 0,00 621.424,09
3. Geschäfts- oder Firmenwert 25.251.166,26 0,00 0,00 0,00 0,00 25.251.166,26
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 62.393.875,53 6.505.141,58 0,00 620.698,68 0,00 68.278.318,43
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.174.007,95 0,00 8.748.538,19 1.800,00 0,00 14.920.746,14
2. technische Anlagen und Maschinen 21.644,94 0,00 0,00 0,00 0,00 21.644,94
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.468.848,89 250.384,55 0,00 301.040,30 0,00 1.418.193,14
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.815.742,42 5.943.466,17 -8.748.538,19 0,00 0,00 10.670,40
Summe Sachanlagen 10.480.244,20 6.193.850,72 0,00 302.840,30 0,00 16.371.254,62
III. Finanzanlagen
1. Anteile an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 57.225,00 0,00 0,00 0,00 0,00 57.225,00
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 791.427,53 0,00 0,00 0,00 0,00 791.427,53
3. Genossenschaftsanteile 1.020,00 0,00 0,00 0,00 0,00 1.020,00
Summe Finanzanlagen 849.672,53 0,00 0,00 0,00 0,00 849.672,53
Summe Anlagevermögen 73.723.792,26 12.698.992,30 0,00 923.538,98 0,00 85.499.245,58
Abschreibungen Nettobuchwerte
Stand am 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Währungsdifferenzen
EUR
Stand am 31.12.2023
EUR
Stand am 01.01.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 24.914.747,22 4.671.888,45 141.396,01 0,00 29.445.239,66 11.143.510,29
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.051.453,31 11.364,15 479.302,67 -32,45 583.547,24 32.998,45
3. Geschäfts- oder Firmenwert 8.442.530,60 2.470.099,10 0,00 0,00 10.912.629,70 16.808.635,66
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 34.408.731,13 7.153.351,70 620.698,68 -32,45 40.941.416,60 27.985.144,40
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 886.950,23 343.162,19 0,00 0,00 1.230.112,42 5.287.057,72
2. technische Anlagen und Maschinen 15.974,94 3.399,00 0,00 0,00 19.373,94 5.670,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.285.638,47 93.139,93 301.040,30 -14.213,98 1.091.952,08 183.210,42
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 2.815.742,42
Summe Sachanlagen 2.188.563,64 439.701,12 301.040,30 -14.213,98 2.341.438,44 8.291.680,56
III. Finanzanlagen
1. Anteile an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 48.615,67 0,00 -8.609,33 57.225,00 57.225,00
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 791.427,53 0,00 0,00 0,00 791.427,53 0,00
3. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 1.020,00
Summe Finanzanlagen 791.427,53 48.615,67 0,00 -8.609,33 848.652,53 58.245,00
Summe Anlagevermögen 37.388.722,30 7.641.668,49 921.738,98 -22.855,76 44.131.507,57 36.335.069,96
Nettobuchwerte
Stand am 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 12.960.488,42
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 37.876,85
3. Geschäfts- oder Firmenwert 14.338.536,56
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 27.336.901,83
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 13.690.633,72
2. technische Anlagen und Maschinen 2.271,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 326.241,06
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 10.670,40
Summe Sachanlagen 14.029.816,18
III. Finanzanlagen
1. Anteile an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00
3. Genossenschaftsanteile 1.020,00
Summe Finanzanlagen 1.020,00
Summe Anlagevermögen 41.367.738,01

Konzern-Eigenkapital zum 31. Dezember 2023

Eigenkapital des Mutterunternehmens
Gezeichnetes Kapital
EUR
Kapitalrücklage
EUR
Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung
EUR
Konzernbilanzverlust
EUR
Stand am 31.12.2022 25.000,00 5.000.000,00 755.056,13 -21.747.106,14
Kapitalerhöhung 0,00 0,00 0,00 0,00
Währungsumrechnung 0,00 0,00 -64.703,20 0,00
Umgliederung 0,00 0,00 0,00 0,00
Veränderung nicht beherrschende Anteile 0,00 0,00 0,00 0,00
Konzernjahresfehlbetrag 0,00 0,00 0,00 -6.224.295,55
Stand am 31.12.2023 25.000,00 5.000.000,00 690.352,93 -27.971.401,68
Eigenkapital des Mutterunternehmens Nicht beherrschende Anteile
Summe
EUR
Stand am 31.12.2022 -15.967.050,01
Kapitalerhöhung 0,00
Währungsumrechnung -64.703,20
Umgliederung 0,00
Veränderung nicht beherrschende Anteile 0,00
Konzernjahresfehlbetrag -6.224.295,55
Stand am 31.12.2023 -22.256.048,76
Nicht beherrschende Anteile Konzerneigenkapital
Nicht beherrschende Anteile vor Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung und Jahresergebnis
EUR
Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung
EUR
Auf nicht beherrschende Anteile entfallender Gewinn (+) / Verlust (-)
EUR
Summe
EUR
Stand am 31.12.2022 4.217.379,09 0,00 438.900,26 4.656.279,35
Kapitalerhöhung 0,00 0,00 0,00 0,00
Währungsumrechnung 0,00 0,00 0,00 0,00
Umgliederung 0,00 0,00 0,00 0,00
Veränderung nicht beherrschende Anteile 0,00 0,00 0,00 0,00
Konzernjahresfehlbetrag 0,00 0,00 13.332,27 13.332,27
Stand am 31.12.2023 4.217.379,09 0,00 452.232,53 4.669.611,62
Summe
EUR
Stand am 31.12.2022 -11.310.770,66
Kapitalerhöhung 0,00
Währungsumrechnung -64.703,20
Umgliederung 0,00
Veränderung nicht beherrschende Anteile 0,00
Konzernjahresfehlbetrag -6.210.963,28
Stand am 31.12.2023 -17.586.437,14

Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2023

2023
EUR
Periodenergebnis -6.210.963,28
+ Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 7.641.668,49
+/- Zunahme / Abnahme der Rückstellungen -481.533,27
- Sonstige zahlungsunwirksame Erträge -143.888,30
+ Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen 0,00
+/- Abnahme / Zunahme der Vorräte -82.608,29
+/- Abnahme / Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen +/- Abnahme / Zunahme anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit -682.474,02
zuzuordnen sind -64.109,37
+/- Zunahme / Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen +/- Zunahme / Abnahme anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit 346.580,26
zuzuordnen sind 362.490,80
- Gewinn aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -1.166,00
+ Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 1.197,00
- Zinserträge -80.048,96
+ Zinsaufwendungen 136.453,88
+/- Ertragsteueraufwand/-ertrag 37.940,66
= Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 779.539,60
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -6.505.141,58
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 1.166,00
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -6.193.850,72
+ Erhaltene Zinsen 80.048,96
= Cashflow aus der Investitionstätigkeit -12.617.777,34
+ Einzahlungen aus stiller Beteiligung 9.000.000,00
- Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten -1.630.073,82
- Gezahlte Zinsen -136.453,88
= Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 7.233.472,30
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds (Summe der Cashflows) -4.604.765,44
+/- Wechselkurs-, konsolidierungskreis- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 64.703,20
+ Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 11.148.963,47
= Finanzmittelfonds am Ende der Periode 6.608.901,23
Veränderung -4.540.062,24

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Castanea Beteiligungs GmbH, Ludwigsburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Castanea Beteiligungs GmbH, Ludwigsburg, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzern-Eigenkapitalspiegel und der Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Castanea Beteiligungs GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2023 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehrfortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Konzernabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wirtragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, 16. Mai 2024

Mazars GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Dierk Lemmermann, Wirtschaftsprüfer

gez. Lisa-Katrin Lohrmann, Wirtschaftsprüferin

Angabe nach § 328 Abs. 1a S. 1 HGB

Die Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2023 erfolgte am 11.06.2024.

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