Schwarz & Sohn Service GmbH
Selbe AdresseGarten- und Landschaftsbau
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Josef Zimmerer seit 4.6.2024 | Prokura |
Anneliese Büchl seit 20.1.2023 | Prokura |
Klaus Paul Frank Sperling seit 29.10.2009 | Geschäftsführer |
Renate, geb. Schwarz Sperling seit 27.11.2003 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 60.00% | |
| 20.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Sperling Holding GmbHMainburgKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtA. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Darstellung der Geschäftstätigkeit a) Organisatorische und rechtliche Strukturen Die Gesellschaften
sind als verbundene Unternehmen Tochtergesellschaften der Sperling Holding GmbH als Muttergesellschaft des Sperling-Konzerns. b) Die Sperling Holding GmbH ist in nachfolgenden Geschäftsbereichen tätig: Baustoffgroß- und Einzelhandel Die Josef Schwarz & Sohn GmbH & Co. KG betreibt an den Standorten Mainburg, Moosburg und Dingolfing jeweils einen Baustofffachhandel. Die Josef Schwarz & Sohn GmbH betreibt an den Standorten Traunstein und Edling ebenso jeweils einen Baustofffachhandel. Die Absatzmärkte der einzelnen Betriebe erstrecken sich auf einen Umkreis von ca. 30 km um den jeweiligen Standort. Es werden dort sowohl weiterverarbeitende Betriebe des Baugewerbes und damit verbundener Branchen, wie auch Endverbraucher, also private Bauherren, beliefert. Die Wettbewerbssituation ist an allen Standorten aufgrund der hohen Dichte an Wettbewerbern mit aggressiver Preispolitik angespannt. Immobilienwirtschaft Die Sperling Liegenschaften GmbH betreibt die Entwicklung und Verwaltung von Immobilien jeglicher Art sowie die Durchführung aller Tätigkeiten, die im unmittelbaren Zusammenhang mit der Immobilienwirtschaft stehen. Handel und Bewirtschaftung von forstwirtschaftlichen Flächen Die Sperling Forst GmbH betreibt die Bewirtschaftung von forstwirtschaftlichen Flächen und alle damit verbundenen Tätigkeiten sowie Handel mit Holz und Holzprodukten aller Art. Bau- und Sanierungsarbeiten Die Schwarz & Sohn Service GmbH ist im Bereich Bau mit Renovierungs- und Sanierungsarbeiten beschäftigt. Dazu gehören insbesondere Trockenbauarbeiten, Fliesenverlegearbeiten, Garten- und Landschaftsbau, Putz- und Spachtelarbeiten, Vollwärmeschutz, Parkett- und Bodenverlegearbeiten, Montage von Rollläden und Sonnenschutz sowie Handel mit Bauelementen. Schreinerarbeiten Die Schwarz & Sohn Holzwerkstatt GmbH betreibt eine Schreinerei mit Möbelbau und Montage von Fenstern, Türen, Toren und Böden. Weiterhin werden Innenausbauarbeiten an Gebäuden erbracht. Ebenso gehört der Handel mit Baustoffen aller Art zum Portfolio. B. Darstellung des Geschäftsverlaufs I. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung [Quelle: www.sachverständigenrat-wirtschaft.de; Auszüge und inhaltliche Wiedergabe aus Jahresgutachten 2023/24; WACHSSTUMSSCHWÄCHE ÜBERWINDEN - IN DIE ZUKUNFT INVESTIEREN - Kurzfassung] in modifizierter Fassung Für 2024 wird eine fortgesetzte wirtschaftliche Herausforderung vorhergesagt. Die Wirtschaftsleistung ist durch die anhaltenden Auswirkungen der Energie- und Ukrainekrise beeinträchtigt. Die Energiepreise sind deutlich gestiegen, was zu erhöhten Produktionskosten und sinkender Kaufkraft führt. Die Energieversorgung bleibt unsicher, insbesondere im Hinblick auf Gaslieferungen aus Russland. Ein signifikanter Anstieg der Inflationsrate ist zu beobachten, getrieben durch höhere Energie- und Rohstoffpreise sowie durch Lieferkettenstörungen. Trotz der wirtschaftlichen Herausforderungen bleibt der Arbeitsmarkt relativ stabil, mit einer geringen Arbeitslosenquote. Allerdings gibt es Anzeichen für einen Rückgang der Beschäftigung in bestimmten Sektoren. Die globale Wirtschaftserholung ist schwach, was die deutsche Exportwirtschaft beeinträchtigt. Handelskonflikte und geopolitische Spannungen tragen zur Unsicherheit bei. Die öffentlichen Finanzen sind durch hohe Ausgaben zur Bewältigung der Pandemie und zur Unterstützung der Wirtschaft belastet. Es besteht ein erhöhter Bedarf an fiskalpolitischer Konsolidierung. Investitionen in Digitalisierung und Infrastruktur sind entscheidend, um die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Es besteht jedoch ein Investitionsrückstand, insbesondere in den Bereichen Digitalisierung und Energieinfrastruktur. Diese Zusammenfassung gibt einen Überblick über die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland für das Jahr 2024, die von Unsicherheit und Herausforderungen, aber auch von Chancen durch Investitionen und Digitalisierung geprägt sind. II. Entwicklung der Branche Branchenspezifische Rahmenbedingungen [Quelle: Geschäftsbericht 2023, Seite 52, hagebau Handelsgesellschaft für Baustoffe mbH & Co. KG, Soltau] Die Dienstleistungsbereiche, zu denen zum Beispiel der Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe zählt, haben im Jahr 2023 preisbereinigt 2,0 % mehr Umsatz erwirtschaftet als im Vorjahr und verzeichnen im Jahr 2024 erneut Zuwächse, die jedoch schwächer ausfallen als in den beiden Vorjahren. Während die meisten Dienstleistungsbereiche eine positive wirtschaftliche Entwicklung aufweisen, ist der preisbereinigte Umsatz im Einzelhandel ersten Schätzungen des Statistischen Bundesamts zufolge jedoch um 3,1% gesunken. Insbesondere der Umsatz mit Einrichtungsgegenständen, Haushaltsgeräten und Baubedarf, ist preisbereinigt um 7,4 % gesunken, da private Haushalte angesichts der allgemeinen Preissteigerungen auf den Kauf investiver Güter verzichteten. Für das Jahr 2024 prognostiziert der Handelsverband Deutschland für den Einzelhandel einen leichten realen Umsatzanstieg um 1,0 %. Die Bundesregierung hat im Februar 2024 ein leichtes Wachstum des deutschen BIPs für das Geschäftsjahr 2024 von 0,2 % prognostiziert. Andere Institutionen, wie zum Beispiel der Internationale Währungsfonds, halten ein Wachstum von 0,5 % für realistisch. Auswirkungen der Entwicklung der Rahmenbedingungen Die Unternehmensleitung erwartet, dass die gesamtwirtschaftliche und die branchenspezifische Entwicklung (Inflation, hohe Baukosten, erschwerte Finanzierungsbedingungen, unsichere Erwartungen der potenziellen Kunden in die eigene wirtschaftliche Situation aufgrund unsicherer politischer Rahmenbedingungen) sich weiterhin negativ auf den Geschäftsverlauf auswirken wird. Dies hat sich bereits in einem umsatzschwachen ersten Halbjahr bewiesen. Per Juli 2024 zeigt sich gegenüber dem prognostizierten Geschäftsverlauf und dem Vorjahr eine Stabilisierung der Umsatzentwicklung. III. Entwicklung des Sperling-Konzerns Die Geschäftsentwicklung im Jahr 2023 ist negativ verlaufen, insbesondere durch das schlechte Ergebnis in der Josef Schwarz & Sohn GmbH. Auch in der Josef Schwarz &Sohn GmbH & Co. KG wurde im Jahr 2023 erstmals ein negatives Ergebnis erzielt. Grundlage für die Analyse des Geschäftsergebnisses stellt der Konzernjahresüberschuss dar. Der Konzernjahresüberschuss lässt sich in folgende Komponenten gliedern:
Der Konzern-Jahresüberschuss hat im Berichtsjahr deutlich verloren. Im Berichtsjahr musste ein Konzernjahresfehlbetrag ausgewiesen werden. Im Jahr 2023 zeigten sich bei den Geschäftsbereichen des Sperling-Konzerns folgende Entwicklungen: Baustoffhandel Niederbayern Die Umsatzentwicklung im Vorjahresvergleich war mit einem Minus von 20,07 % stark negativ. Auch Gewinn und Umsatzrentabilität sind gegenüber dem Vorjahr deutlich zurückgegangen. Der Umsatzrückgang resultiert aus der aktuellen Schwäche der Baubranche und wird auch ins Jahr 2024 fortwirken. Baustoffhandel Oberbayern Die Umsatzentwicklung war mit einem Minus von 6,03 % leicht negativ. Das Jahresergebnis hat sich ebenfalls negativ entwickelt Immobilienwirtschaft In 2023 wurde ein Geschäfts- und Wohnhaus mit 2 Gewerbeeinheiten und 4 Wohnungen fertiggestellt. Die Gewerbeeinheiten sind aktuell vermietet, die 4 Wohnungen wurden verkauft. Ein Gewinn aus dem Verkauf zeigt sich im Jahresergebnis nicht, da die Bestandsminderung für eine Wohnung aus der Wohnanlage, welche im Vorjahr verkauft worden ist, erst in 2023 verbucht wurde. Forstwirtschaft Der Forstbestand wird laufend gepflegt. Auf Grund der unveränderten Aufwuchsphase wurden im Bereich Forstwirtschaft noch keine wesentlichen Umsatzerlöse realisiert. Baudienstleistungen Die Umsatzentwicklung war mit einem Minus von 33,88 % stark negativ. Aufgrund von Ausfällen wegen Krankheit von Mitarbeitern konnten nicht alle Aufträge erfüllt werden. Das Jahresergebnis hat sich demzufolge ebenfalls negativ entwickelt. Holz- und Schreinerei Die Umsatzentwicklung war mit einem Plus von 58,86% stark positiv. Das Jahresergebnis und die Umsatzrentabilität haben sich ebenfalls positiv entwickelt. C. Darstellung der Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage des Konzerns I. Konzern-Vermögenslage Nachfolgend werden folgende relevanten Vermögenskomponenten dargestellt:
Die Verwaltungs-, Ausstellungs- und Lagergebäude des Hauptgeschäftsbereichs Baustoffhandel befinden sich im Eigentum der sie jeweils nutzenden Gesellschaften oder im Eigentum der Sperling Liegenschaften GmbH. Die Veränderung in den Sachanlagen beruht im Wesentlichen auf den Zugängen im Anlagevermögen der Sperling Liegenschaften. Die Abnahme der Liefer- und Leistungsforderungen ist durch den Umsatzrückgang begründet. Der Anstieg der Lieferantenschulden liegt in verlängerten Zahlungszielen begründet. Insgesamt wurden im Konzern Tilgungen von Darlehen in Höhe von T€ 4.336 geleistet bei einer Neuaufnahme von T€ 3.719 sowie einer Ausweitung der Kontokorrentverbindlichkeiten. Insgesamt haben sich die Bankverbindlichkeiten von T€ 18.183 auf T€ 17.689 reduziert. II. Konzern-Ertragslage Nachfolgend werden wesentliche Ergebniskomponenten dargestellt:
Die Betriebsleistung in Höhe von T€ 59.436 setzt sich aus den Umsatzerlösen in Höhe von T€ 60.471, einer Bestandminderung in Höhe von T€ 1.667 und sonstigen laufenden betrieblichen Erträgen in Höhe von T€ 632 zusammen. Die Konzernbetriebsleistung ist gegenüber dem Vorjahr um T€ 13.086 zurückgegangen. Der Konzernmaterialaufwand hat sich um T€ 9.883 gemindert, die Materialaufwandquote beträgt 80,4 % (Vj. 79,6 %). Der Konzernpersonalaufwand stieg um T€ 230, hier hat sich die Aufwandquote von 12,2 % auf 15,3 % erhöht. Die Aufwendungen für die Betriebsleistung verzeichnen einen Rückgang in Höhe von T€ 85, im Gegenzug hat sich hier die Aufwandquote von 5,3 % auf 6,4 % erhöht. III. Konzern-Finanzlage Die Eigenkapitalquote des Unternehmens liegt zum Stichtag bei 17,7 % (im Vorjahr bei 20,2 %) und hat sich damit bei einer gesunkenen Bilanzsumme um 2,5 % verringert. Der Konzern war im Berichtsjahr und auch bis zur Aufstellung des Konzernabschlusses jederzeit in der Lage, seine fälligen Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Der Konzern verfügt über ausreichende Kreditlinien und damit über eine ausreichende Liquidität. Als finanzieller Leistungsindikator betreffend die Finanzlage wird nachfolgend die Entwicklung des Finanzmittelfonds dargestellt:
Cash-flow aus laufender Geschäftstätigkeit: In Anlehnung an den Deutschen Rechnungslegungsstandards Nr. 21 ergibt sich ein Cash-flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von T€ 1.531. Diese Abnahme resultiert aus dem gesunkenen Periodenergebnis. Cash-flow aus Investitionstätigkeit: Im Berichtsjahr werden Zugänge zum Anlagevermögen (T€ -1.587) sowie Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens (T€ 138) ausgewiesen. Den Auszahlungen ins Finanzanlagevermögen (T€ 0) stehen erhaltene Zinsen (T€ 72) und Beteiligungserträge (T€ 526) gegenüber. Der Cash-flow aus Investitionstätigkeit beläuft sich auf T€ -925 und hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 367 verbessert. Cash-flow aus Finanzierungstätigkeit: Einzahlungen aus der Neuaufnahme von Bank-Darlehen in Höhe von T€ 3.719 stehen Tilgungen in Höhe von T€ 4.336 gegenüber. Nach Berücksichtigung der gezahlten Zinsen in Höhe von T€ 778 beläuft sich der Cash-flow aus der Finanzierungstätigkeit auf T€ -1.395 und hat sich somit gegenüber dem Vorjahr, bedingt durch hohen Tilgungsleistungen, um T€ 541 verschlechtert. IV. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Unter Berücksichtigung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage kann festgestellt werden, dass zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts die wirtschaftliche Lage des Unternehmens als bedingt zufriedenstellend anzusehen ist. D. Chancen- und Risikobericht I. Allgemeine Risikoberichterstattung Hinweise auf wesentliche Risiken, die einen bestandsgefährdenden Einfluss auf die Fortführung der Unternehmenstätigkeit haben, sind derzeit nicht bekannt. Zu einzelnen Risiken, welche sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert haben, nehmen wir wie folgt Stellung: Forderungsausfallrisiko Bonität und Unternehmensstruktur potentieller Auftraggeber werden vor Vertragsabschluss geprüft. Das intensive Forderungsmanagement zeichnet sich darüber hinaus dadurch aus, dass fällige Posten in kurzen und regelmäßigen Abständen überwacht und bei erfolglosem Mahnverlauf gegebenenfalls an ein Inkassobüro übergeben werden. Der Minimierung von Forderungsausfällen wird so erfolgreich Rechnung getragen. Währungsrisiko Währungsrisiken bestehen nicht. Branchenrisiken Die Baukonjunktur zeigt sich nach dem Bilanzstichtag weiterhin verhalten. Gesetzliche Vorhaben (z.B. Gesetz für Erneuerbares Heizen) sowie das gestiegene Zinsniveau belasten die Baukonjunktur erheblich. Erschwerend kommt hinzu, dass Projektentwickler und Immobiliengesellschaften auf Grund der genannten Unsicherheiten zahlreiche Bauvorhaben gestoppt oder zumindest verschoben haben. II. Berichterstattung über das Risikomanagement betreffend Finanzinstrumente Die Risikobereitschaft der Gesellschaft ist als risikoavers einzustufen. In diesem Zusammenhang wird die Erfassung von Risiken die Finanzinstrumente betreffen ab einer Wesentlichkeitsgrenze durchgeführt. Generell wird auf den Einsatz von risikobehafteten Finanzinstrumenten verzichtet. III. Chancenbericht Konzernstruktur Der Sperling-Konzern verfügt neben dem Hauptbereich Baustoffhandel über drei weitere Geschäftsbereiche, was zu einer positiven Diversifizierung führt. Gerade der Bereich Immobilienwirtschaft konnte in den letzten Jahren positiv entwickelt werden. Der Geschäftsbereich Forstwirtschaft sollte in den zukünftigen Jahren durch den Trend zur Nachhaltigkeit und zu regenerativen Energien gestärkt werden. Konzernhistorie Der Sperling-Konzern verfügt im Bereich Baustoffhandel über eine jahrzehntelange Tradition mit langjährigen Kunden- und Lieferantenbeziehungen, einer sehr gut ausgebildeten Belegschaft und einer starken Verankerung in der Region. Auf Grund der Inhaberführung sind kurze Entscheidungswege und schnelle Reaktionen auf Marktveränderungen gewährleistet. Einbindung in die hagebau-Gruppe Durch die Einbindung in die hagebau-Gruppe ergeben sich zahlreiche Vorteile: neben der Optimierung von Einkaufsbedingungen besteht der Zugang zu branchenspezifischen Softwarelösungen und zu Benchmark-Daten, die eine Weiterentwicklung der Geschäftsmodelle unterstützen. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Der Sperling-Konzern gewährleistet eine regelmäßige Fortbildung und ein hohes fachliches Know-How seiner Mitarbeiter. Die regionale Verankerung wird durch regelmäßige Teilnahme bei Veranstaltungen, Messen und diversen Großveranstaltungen gepflegt. Regelmäßiger Kontakt zu Vertretern der regionalen Wirtschaft und Präsenz bei regionalen Verbänden und Einrichtungen gehören zum Anspruch des Sperling-Konzerns. E. Forschung und Entwicklung Forschung und Entwicklung wird nicht betrieben. Maßgebliche Entwicklungstrends können durch die Einbindung in die hagebau-Gruppe frühzeitig aufgenommen und implementiert werden. F. Prognosebericht Wir weisen darauf hin, dass es sich um zukunftsbezogene Aussagen handelt mit der Konsequenz, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen können. Hinsichtlich der im Rahmen des Prognoseberichts darzustellenden Risiken verweisen wir auf den Risikobericht. Dem nachfolgenden Prognosebericht liegt ein Zeitraum von einem Jahr zugrunde. I. Rahmenbedingungen [Quelle: Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, Frühjahrsgutachten 2024, Mai 2024] Nachdem das Bruttoinlandsprodukt der deutschen Volkswirtschaft im vergangenen Jahr preisbereinigt um 0,2 % zurückgegangen ist, wird für das Jahr 2024 nur ein geringes Wachstum von 0,2 % erwartet. Allerdings ist davon auszugehen, dass die deutsche Wirtschaft im Jahresverlauf etwas an Fahrt gewinnt. So dürften die Inflation zurückgehen und die Nominallöhne steigen, sodass ein anhaltendes Wachstum der Realeinkommen im Verlauf des Jahres 2024 zu einer moderaten Belebung der privaten Konsumausgaben führt. Im Jahr 2025 ist darüber hinaus damit zu rechnen, dass die Investitionen das Wachstum stützen und die deutsche Volkswirtschaft um 0,9 % wachsen dürfte. Die Verbraucherpreisinflation in Deutschland hat sich weiter verlangsamt. Vor allem die Energie- und Importpreise sind deutlich gesunken, und die Geldpolitik wirkt restriktiv auf die gesamtwirtschaftliche Nachfrage. Der Sachverständigenrat rechnet beim nationalen Verbraucherpreisindex in den Jahren 2024 und 2025 mit Steigerungsraten von 2,4 % bzw. 2,1 %, nachdem die Inflation im vergangenen Jahr noch bei 5,9 % lag. Der erhöhte Preisdruck infolge gestiegener Arbeitskosten verhindert allerdings eine schnellere Normalisierung der Inflationsraten. Bei der Kerninflation ist mit Raten von 3,0 % im Jahr 2024 und 2,4 % im Jahr 2025 zu rechnen. Daher ist davon auszugehen, dass die geldpolitische Straffung ihren Höhepunkt erreicht hat und es im Jahresverlauf zu ersten Zinssenkungen kommen wird. Damit dürften sich die Finanzierungsbedingungen im Prognosehorizont verbessern. Der andauernde Krieg in der Ukraine und der Konflikt im Nahen Osten stellen erhebliche Risikofaktoren für die Weltwirtschaft dar. Neben der Gefahr, dass die Energiepreise erneut steigen, ist die weitere geld- und fiskalpolitische Ausrichtung unsicher. Sollte sich der Rückgang der Inflation im Euro-Raum am aktuellen Rand verlangsamen, könnte dies die EZB veranlassen, die ersten Leitzinssenkungen zu verschieben. Gleichzeitig könnten bei der Planung der öffentlichen Haushalte zusätzliche Konsolidierungen für das Jahr 2025 notwendig sein. In beiden Fällen dürfte sich die wirtschaftliche Erholung erneut verzögern, nicht zuletzt, da ein weiterer Anstieg der wirtschaftlichen Unsicherheit das Investitionsklima zusätzlich belasten dürfte. II. Branchenentwicklung [Quelle: Zentralverband Deutsches Baugewerbe, Konjunkturprognose 2024] Konjunkturelle Entwicklung " Der Umsatz im Bauhauptgewerbe erreichte 2023 ca. 162,6 Mrd. €. Nominal stieg der Umsatz in allen Betrieben damit um 1,3 %, real verlor er ca. 5 % zum Vorjahr. Es war das dritte Jahr infolge mit deutlich realen Verlusten. Für 2024 rechnet der ZDB mit einem weiteren Rückgang bei der Umsatzentwicklung um real 3 % und einem Beschäftigungsrückgang von bis zu 30.000 auf ca. 900.000 Beschäftigte Nach den Daten des Statistischen Bundesamtes erreichte der Umsatz im Bauhauptgewerbe insgesamt in allen Betrieben 2023 ca. 162,6 Mrd. €, nach 160,4 Mrd. € im Jahr 2022. Der Umsatz erhöhte sich damit nominal um 1,3 %, verlor aber real um 5,3 %. Die Preissteigerung für Bauleistungen im Bauhauptgewerbe lag 2023 bei 7 %. Dabei verlief die Umsatzentwicklung nach Größenklassen der Unternehmen und Bausparten sehr unterschiedlich. Die Umsatzsteigerung um nominal 1,3 % ist der Saldo einer zweigeteilten Entwicklung. Unternehmen mit 20 und mehr Beschäftigten erreichten einen Umsatzzuwachs um 3,5 %, während die Unternehmen mit weniger als 20 Beschäftigten einen Verlust von 3,2 % einfuhren. (Der Anteil am Umsatz der Betriebe mit 20 und mehr Beschäftigten liegt bei 6 9%.) Während der Hochbau mit einem nominalen Umsatzrückgang um 2,2 % schloss, stiegen die Umsätze im Tiefbau um 7,5 %. Insbesondere die Nachfrageschwäche im Wohnungsbau kostete den Hochbau Kraft. Den Tiefbau stützen Projekte der Energie- und Mobilitätswende. Die Umsatzentwicklung war weiter stark preisgetrieben, aber mit im Jahresverlauf deutlich fallender Tendenz. Während zu Beginn des Jahres 2023 die Preisentwicklung für Bauleistungen gegenüber dem Vorjahr noch bei knapp +16 % lag, wies der Deflator zum Jahresende eine Dynamik von nur noch knapp +2 % auf. Zum einen hat hierbei die Preisentwicklung auf der Einkaufsseite nachgegeben, auch wenn das Preisniveau immer noch deutlich über dem Ausgangsniveau von vor der Corona-Pandemie liegt. So lag der Erzeugerpreisindex im Jahresmittel 2023 gegenüber 2020 bei energieintensiven Produkten wie Zement noch um 64 % höher. Auch Mineralölerzeugnisse (+59 %), Betonstahl (+52 %), Dämmung (+43 %), Ziegel, Kies und Sand (+35 %) und auch Bauholz (+34 %) verfehlten weit das Ausgangsniveau von 2020. Zum anderen hat im Angesicht der schwachen Nachfrage im Hochbau 2023 auch wieder ein deutlicher Preiswettbewerb um Aufträge eingesetzt. Für 2024 erwartet der ZDB einen Preisrückgang für Bauleistungen gegenüber dem Vorjahr um 2 %. Nachdem es dem Bauhauptgewerbe in den Vorjahren noch gelungen war, jeweils einen Beschäftigtenzuwachs von ca. 20.000 Beschäftigten und 2022 von ca. 15.000 Beschäftigten zu generieren, ist dieser Prozess angesichts der Nachfrageschwäche 2023 gebremst worden. Nach 926.660 Beschäftigten im Jahr 2022 sind in den Unternehmen des Bauhauptgewerbes 2023 jahresdurchschnittlich 927.780 Beschäftigte tätig. Das schmale Plus von 1.120 Beschäftigten gegenüber dem Vorjahr ist dem Zuwachs in den Unternehmen mit 20 und mehr Beschäftigten zuzuschreiben. Hier betrug der Beschäftigtenzuwachs knapp 6.700 Beschäftigte, wohingegen die kleineren Unternehmen ca. 5.600 Beschäftigte verloren. Für 2024 rechnet der ZDB mit einem Rückgang bei der Zahl der Beschäftigten von bis zu 30.000 auf ca. 900.000 Beschäftigte. Hierbei werden insbesondere altersbedingt ausscheidende Mitarbeiter nicht durch neue Mitarbeiter ersetzt. Der nachhaltige Orderrückgang im Wohnungsbau und die Nachfrageschwäche im gewerblichen Hochbau führen tendenziell zu einer Unterauslastung der in den letzten Jahren geschaffenen Kapazitätserweiterung. Dieser Produktivitätsverlust stellt die Unternehmen vor enorme betriebswirtschaftliche Herausforderungen. Die Unternehmen halten Beschäftigte an Bord, in der Erwartung, dass objektiv bestehende Baubedarfe, insbesondere im Wohnungsbau, zeitnah als Order an den Markt kommen. Von entscheidender Bedeutung sind hierbei die Erwartungen zu sinkender Zinsentwicklung. Hier erwarten Investoren tendenziell eine Entlastung im Jahresverlauf 2024. Derzeit führen diese Erwartungen zu Investitionsattentismus. Diesen befördern ebenfalls die Erwartungen auf die Umsetzung des Wachstumschancengesetzes mit der vorgesehenen degressiven Afa im Mietwohnungsbau. Per November 2023 meldet das Statistische Bundesamt für das Bauhauptgewerbe einen Anstieg der Insolvenzen um 265 auf 1.280 Insolvenzen; (+26 %). Hintergrund bleibt einerseits der hohe Kostendruck und andererseits ein anziehender Wettbewerb um Aufträge, der auf die erzielbaren Baupreise drückt. Die deutliche Zunahme der Insolvenzen im Bauhauptgewerbe ist beachtlich. Sie erfolgt gleichwohl von einer niedrigen Basis aus und bewegt sich im Kontext anderer Branchen. Ursächlich für die Steigerungen im Bauhauptgewerbe sind steigende Kosten auf der Einkaufseite und ein wieder anziehender Preiswettbewerb um Aufträge. In dem Maße, wie die Nachfrage nach Bauleistungen (insbesondere im Wohnungsbau) verhalten bleibt, werden die Insolvenzen zunächst weiter anziehen. Wenn sich der hohe Bedarf an Bauleistungen (und auch hier insbesondere im Wohnungsbau) wieder stärker in zahlungsfähige Nachfrage umsetzt, können sich die Insolvenzzahlen wieder stabilisieren. Eine Steigerung der Insolvenzzahlen im Bauhauptgewerbe wie zwischen 1995 und 2005 ist derzeit nicht zu erwarten." III. Entwicklung der Geschäftsbereiche Nachfolgend die konservative Prognose der zukünftigen Ertragslage für die Gesellschaften: Baustoffhandel Niederbayern Für 2024 wird eine Stabilisierung des Umsatzes erwartet. Im ersten Halbjahr lag der Umsatz noch unter Vorjahr, bereits im Juli zeigte sich hier Besserung und für das zweite Halbjahr wird ein positiver Effekt erwartet. Eine strikte Kostenpolitik wird zur Ergebnissicherung durchgeführt. Baustoffhandel Oberbayern Für 2024 wird eine Umsatzsteigerungen gegenüber 2023 erwartet. Das Jahresergebnis wird sich aufgrund von Kosteneinsparungen im Vorjahresvergleich leicht positiv entwickeln. Immobilienwirtschaft In 2024 wird ein Gebäude mit 6 Wohnungen und 2 Gewerbeeinheiten grundlegend saniert. Die Fertigstellung ist für 2025 geplant. Forstwirtschaft Ein Genehmigungsverfahren für drei Windräder, für die Flächen im Forstgelände verpachtet werden sollen, läuft. Die Gutachten zu den Genehmigungen liegen vor. Es gibt keine Kriterien, die gegen eine Genehmigung sprechen. Allerdings gibt es aktuell Einwendungen der Bundeswehr gegen das Projekt. Es wird jedoch davon ausgegangen, dass diese zurückgenommen werden. Baudienstleistungen Für 2024 ist eine deutliche Umsatzsteigerung geplant. In der Abteilung Fliesenverlegung zeigt sich eine sehr gute Auftragslage. Das Ergebnis sollte sich gegenüber dem Vorjahr positiv entwickeln. Holz- und Schreinerei Für 2024 ist eine deutliche Umsatzsteigerung geplant. Aufgrund der derzeitigen Auftragslage wird eine positive Entwicklung des Jahresergebnisses erwartet. IV. Umsatzentwicklung, Finanzlage Aufgrund der bisherigen Entwicklungen rechnet die Sperling Holding GmbH für das Jahr 2024 mit einer leichten Umsatz- und Ergebnisstabilisierung im Baustoffhandel, für die Sperling Liegenschaften und die Holzwerkstatt wird ein positives Ergebnis erwartet, so dass sich auf Konzernebene ein gegenüber dem Vorjahr leicht verbessertes Ergebnis zeigt. Auf Gesamtkonzernebene wird für das Jahr 2024 ein verbessertes Ergebnis angestrebt. Dieses Ziel steht unter dem Vorbehalt einer erkennbaren Erholung der Baukonjunktur. Unter Berücksichtigung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage kann festgestellt werden, dass zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts die wirtschaftliche Lage des Unternehmens als bedingt zufriedenstellend anzusehen ist.
Mainburg, den 17. Oktober 2024 Sperling Holding GmbH, Mainburg Vertreten durch Die Geschäftsführung Renate Sperling Klaus Sperling Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023Aktivseite
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023
Konzernkapitalflussrechnung nach DRS 21Über die Liquiditätssituation und die finanzielle Entwicklung gibt die folgende Konzern-Kapitalflussrechnung entsprechend dem Standard zur Kapitalflussrechnung (DRS 21) des Deutschen Rechnungslegungs Standards Committees e.V., Berlin (DRSC e.V.), Aufschluss.
Die Veränderung des Finanzmittelfonds im Geschäftsjahr ergibt sich aufgrund der ermittelten Cash-flows wie folgt:
Der Finanzmittelfonds am Ende der Periode setzt sich bilanziell wie folgt zusammen:
Ergänzende Angaben zur Konzern-Kapitalflussrechnung: Gemäß der Definition des DRS 21 setzt sich der Finanzmittelfonds aus dem Bestand an Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten zusammen. Dabei sind Barmittel und täglich fällige Sichteinlagen unter den Begriff der Zahlungsmittel einzuordnen, während als Liquiditätsreserve gehaltene, kurzfristige, äußerst liquide Finanzmittel, die jederzeit in Zahlungsmittel umgewandelt werden können und nur unwesentlichen Wertschwankungen unterliegen, als Zahlungsmitteläquivalente zu verstehen sind. Zahlungsmitteläquivalente dürfen daher nur eine Restlaufzeit im Erwerbszeitpunkt von maximal drei Monaten haben. Der Finanzmittelfonds des Konzerns der Sperling Holding GmbH entspricht der Konzernbilanzposition Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sowie der jederzeit fälligen Bankverbindlichkeiten aus der Konzernbilanzposition Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Konzerneigenkapitalspiegel
Konzernanhang1. Konsolidierungsgrundsätze 1.1 Allgemeine Angaben Der Konzernabschluss der Sperling Holding GmbH, Mainburg, wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs (§§ 290 ff. HGB) aufgestellt. Ergänzend zu den Vorschriften des Handelsgesetzbuches waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes sowie rechtsformspezifischen Vorschriften von Personenhandelsgesellschaften zu beachten. Die Muttergesellschaft Sperling Holding GmbH, Mainburg, gilt zum Abschlussstichtag gemäß § 267 Abs. 1 HGB als kleine Gesellschaft. Sitz der Muttergesellschaft ist Mainburg. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 8120 im Register des Amtsgerichts Regensburg eingetragen. Für die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die Währung des Konzernabschlusses ist Euro. Betragsangaben im Anhang erfolgen teilweise in Tausend Euro (T€). 1.2 Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss wurden neben dem Mutterunternehmen, der Sperling Holding GmbH, alle unmittelbaren Tochterunternehmen i.S.d. § 290 HGB einbezogen. Es handelt sich im Einzelnen um folgende Gesellschaften, die vollkonsolidiert wurden:
1.3 Angaben zum Konsolidierungskreis Die Erstkonsolidierung erfolgte zum 1. Januar 2021, mit Ausnahme der Schwarz & Sohn Holzwerkstatt GmbH, Mainburg, bei der die Erstkonsolidierung mit Entstehung des Mutter-Tochter-Verhältnisses zum 16. August 2021 erfolgte. 1.4 Geschäftsjahr Alle in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften haben einen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 aufgestellt, der zugleich Stichtag des Konzernabschlusses ist. 1.5 Konzerneinheitliche Bilanzierung und Bewertung Der Grundsatz der konzerneinheitlichen Bilanzierung und Bewertung wurde beachtet. 1.6 Kapitalkonsolidierung Die Kapitalkonsolidierung für die vollkonsolidierten Unternehmen erfolgt durch Verrechnung der Anschaffungskosten mit dem anteiligen Eigenkapital der Tochterunternehmen zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss. Bei der Erstkonsolidierung der Josef Schwarz & Sohn GmbH, Traunstein, ergab sich ein aktiver Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung in Höhe von T€ 625 sowie bei der Sperling Forst GmbH, Mainburg, in Höhe von T€ 2. Diese Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung wurden in Anlehnung an den Standard zur Kapitalkonsolidierung (DRS 23) des Deutschen Rechnungslegungs Standards Committees e.V., Berlin (DRSC e.V.) jeweils mit einem Gesamtbetrag in Höhe von T€ 627 in den Gewinnvortrag erfasst. Die Kapitalanteile anderer Gesellschafter, welche sich aus den Kapitalanteilen der Kommanditisten der Josef Schwarz & Sohn GmbH & Co. KG, Mainburg, ergeben, werden in Anwendung von § 307 HGB in der Eigenkapitalposition "Nicht beherrschende Anteile" gesondert ausgewiesen. 1.7 Schuldenkonsolidierung Forderungen und Verbindlichkeiten der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden in Anwendung von § 303 Abs. 1 HGB gegeneinander aufgerechnet. 1.8 Equitykonsolidierung Für die Equitykonsolidierung werden nur assoziierte Unternehmen einbezogen, deren Beteiligungsansatz über 20 % liegt und deren Konsolidierung als wesentlich einzustufen sind. Als assoziierte Unternehmen wurden die hagebaumarkt Mainburg GmbH & Co. KG, Ingolstadt, die hagebaumarkt Moosburg GmbH & Co. KG, Ingolstadt, und die TBG Transportbeton Hallertau GmbH & Co. KG, Rohrdorf, ausgewählt. Hier wurden die als Forderung erfassten Gewinnanteile den Beteiligungsansätzen zugeordnet. 1.9 Zwischenergebniskonsolidierung Eine Zwischenergebniseliminierung aus Liefer- und Leistungsverkehr der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen in Anwendung von § 304 Abs. 1 HGB wurde durchgeführt. Auf die Befreiung auf Grund der betragsmäßigen untergeordneten Bedeutung gemäß § 304 Abs. 2 HGB wurde verzichtet. 1.10 Aufwands- und Ertragskonsolidierung Umsatzerlöse und andere Erträge aus Lieferungen und Leistungen sowie Zinsen zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden in Anwendung von § 305 Abs. 1 HGB mit den auf sie entfallenden Aufwendungen verrechnet. Aufwendungen und Erträge aus sonstigen Geschäftsvorfällen der einbezogenen Unternehmen werden ebenfalls aufgerechnet. 1.11 Umrechnung von Fremdwährungsabschlüssen Eine Währungsumrechnung von Fremdwährungen gem. § 308a HGB war für die Konsolidierung nicht erforderlich. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Der Konzernabschluss wurde unter Beachtung der allgemeinen Ansatz- und Bewertungsvorschriften sowie der besonderen Ansatz- und Bewertungsvorschriften für Kapitalgesellschaften erstellt: Bei der Bewertung wurde bei allen konsolidierten Unternehmen von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Die in den Konzernabschluss übernommenen Vermögensgegenstände und Schulden werden nach vorgegebenen Grundsätzen einheitlich bilanziert und bewertet. Das Sachanlagevermögen und entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Abschreibungen auf Zugänge werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter im Einzelanschaffungspreis bis zu € 800 stellen im Zugangsjahr Betriebsausgaben dar. Bei den Finanzanlagen werden die Beteiligungen mit den Anschaffungskosten bzw. bei voraussichtlicher dauernder Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Waren sowie fertige Erzeugnisse sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Bedingt verwendungsfähige Vermögensgegenstände bleiben außer Ansatz. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Die in Ausführung befindlichen Bauaufträge sind mit den Herstellungskosten aktiviert. Die Herstellungskosten enthalten alle direkt zurechenbaren Einzelkosten. Zinsen für Fremdkapital werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt und wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Soweit erforderlich, wurde für Forderungen der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere beizulegende Wert angesetzt. Liquide Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen für Pensionen werden versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelt. Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wurde in Anwendung des Wahlrechts nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB der von der Deutsche Bundesbank ermittelte und veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der letzten zehn Jahre verwendet, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der zum Bilanzstichtag verwendete Rechnungszinssatz beträgt 1,78 %. Weiterhin wird eine dynamische Entwicklung der Renten in Höhe von 1 % p.a. zugrunde gelegt, Fluktuationsraten werden keine unterstellt. Zur Absicherung einer betrieblichen Altersvorsorge wird in den sonstigen Vermögensgegenständen eine Rückdeckungsversicherung in Höhe von T€ 106 ausgewiesen. Gemäß Art. 28 EGHGB unterbleibt wegen Vorliegen einer mittelbaren Verpflichtung die Passivierung einer Verpflichtung. Es wurden gem. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB Vermögensgegenstände und Schulden verrechnet. Der Aktivwert der Rückdeckungsversicherung beträgt T€ 519. Der Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellung beläuft sich auf T€ 585. Aufwendungen aus der Abzinsung von Pensionsrückstellungen (T€ 21) und Erträge aus der Rückdeckungsversicherung (T€ 19) wurden verrechnet. Die Steuerrückstellungen berücksichtigen die zu erwartenden Abschlusszahlungen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Bewertung erfolgte in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Von dem Wahlrecht zum Ansatz aktiver latenter Steuern aufgrund sich ergebender Steuerentlastungen wird kein Gebrauch gemacht. Wesentliche Maßnahmen, die zur Bildung von latenten Steuern auf Konzernebene gemäß § 306 HGB geführt hätten, haben nicht stattgefunden 3. Erläuterungen zur Konzernbilanz 3.1 Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens Die Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens ist in der Beilage zu diesem Anhang dargestellt. 3.2 assoziierte Unternehmen
Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen denen der Sperling Holding GmbH. 3.3 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von T€ 133 (Vj. T€ 136) ausgewiesen. Alle übrigen Forderungen sind vereinbarungsgemäß innerhalb eines Jahres fällig. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden Forderungen, welche rechtlich erst nach dem Abschlussstichtag entstehen, in Höhe von T€ 669 (Vj. T€ 1.369) ausgewiesen. Hierbei handelt es sich um Boni-Forderungen für das Jahr 2023, deren Höhe noch nicht feststeht und mit einem Schätzwert aktiviert wurden. Unter den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 346 (Vj. T€ 162) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 2 (Vj. T€ 1) ausgewiesen. 3.4 Konzern-Eigenkapital Die Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals ist in der Anlage dargestellt. 3.5 Ausschüttungssperre Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren in Höhe von T€ 644 (Vj. T€ 3) ist gemäß § 253 Abs. 6 HGB zur Ausschüttung gesperrt. 3.6 Steuerrückstellung Die Steuerrückstellungen berücksichtigen die zu erwartenden Abschlusszahlungen. 3.7 sonstige Rückstellungen Der Gesamtbetrag der ausgewiesenen sonstigen Rückstellungen beinhaltet im Wesentlichen arbeits- und sozialrechtliche Verpflichtungen. 3.8 Verbindlichkeiten
Die hier aufgeführten Verbindlichkeiten gegen Gesellschaftern sind in der Bilanz in den sonstigen Verbindlichkeiten enthalten und beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 0 (Vj. T€ 0). Zum Bilanzstichtag sind Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einem Gesamtbetrag in Höhe von T€ 16.581 (Vj. T€ 15.576) durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert. Bei einer Restlaufzeit von über fünf Jahren betragen diese gesicherten Verbindlichkeiten T€ 2.230 (Vj. T€ 7.816). Bei den Sicherheiten handelt es sich um Grundpfandrechte, Sicherungsübereignungen und eine Globalzession. 3.9 Haftungsverhältnisse
Diese Verbindlichkeit besteht gegenüber einem assoziierten Unternehmen. Die zugrunde liegenden Verpflichtungen können von den verbundenen Unternehmen nach unseren Erkenntnissen in allen Fällen erfüllt werden. Mit einer Inanspruchnahme ist nicht zu rechnen. 3.10 sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus diversen Leasingverträgen bestehen bis zu deren Vertragsende Gesamt-Leasingaufwendungen in Höhe von T€ 516. 4. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 4.1 Umsatzerlöse Die Umsätze werden ausschließlich in Deutschland erbracht. Rd. 93 % der Umsätze werden im Bereich Verkauf von Handelswaren erzielt, rd. 6 % fallen auf die Erbringung von Bauleistungen. 5. Ergänzende Angaben 5.1 ergänzende Angaben zur Konzern-Kapitalflussrechnung Die Konzern-Kapitalflussrechnung ist in der Anlage dargestellt. Der Finanzmittelfonds besteht aus dem Kassenbestand, den Guthaben bei Kreditinstituten und den jederzeit fälligen Bankverbindlichkeiten. 5.2 ergänzende Angaben zur Konzern-Eigenkapitalspiegel Der Konzern-Eigenkapitalspiegel ist in der Anlage dargestellt. 5.3 Mutterunternehmen für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen Das Unternehmen, das den Konzernabschluss für den größten und zugleich auch kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die Sperling Holding GmbH, Mainburg. 5.4 Befreiender Konzernabschluss Folgende Tochterunternehmen machen von den Befreiungsvorschriften nach § 264 Abs. 3 HGB sowie § 264b HGB gebrauch:
5.5 Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt Die Anzahl der Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt ergibt sich entsprechend der Ermittlung nach § 267 Abs. 5 HGB wie folgt:
5.6 Gesamtbezüge für aktive Organmitglieder Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer verzichtet. 5.7 Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das Mutterunternehmen teilt sich für das abgeschlossene Geschäftsjahr wie folgt auf:
5.8 Nachtragsbericht Zwischen Bilanzstichtag und Erstellung des Jahresabschlusses sind keine wertbegründenden Geschäftsvorfälle von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben. In der Zeit nach dem Bilanzstichtag sind erhebliche Belastungen der Baukonjunktur und deutliche Erhöhungen des Zinsniveaus zu beobachten. Beides führt zur Eintrübung unseres Geschäftsumfelds und einer erhöhten Risikostruktur unserer Geschäftstätigkeit. 5.9 Nicht beherrschende Anteile Die auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinnverwendung wurde gemäß den gesellschaftsvertraglichen Regeln vorgenommen. 5.10 Geschäftsführung Renate Sperling, Dipl.-Kauffrau Klaus Sperling, Dipl.-Kaufmann
Mainburg, den 17. Oktober 2024 Die Geschäftsführung Renate Sperling Klaus Sperling Datum der Billigung Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 29. November 2024 gebilligt.
BestätigungsvermerkAn die Sperling Holding GmbH, Mainburg: Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Sperling Holding GmbH, Mainburg, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Sperling Holding GmbH, Cham, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen und Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Kelheim, den 18. Oktober 2024 MTG
Mittelbayerische Treuhandgesellschaft mbH
Stefan Schwindl, Wirtschaftsprüfer Dr. Bernd Waffler, Wirtschaftsprüfer |
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