Ericsson Modem Nuremberg GmbHLiquidiert

90411 Nürnberg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Nürnberg HRB 25043
Vorher
Ericsson JVD GmbHST-Ericsson AT GmbH
Eingetragen
10.2.2009
Branche
Herstellung von Geräten und Einrichtungen der TelekommunikationstechnikTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Telekommunikationsgeräten sowie elektrotechnischen und elektronischen Erzeugnissen a. n. g.Herstellung von Geräten der Unterhaltungselektronik
Gegenstand
-Entwicklung, Gestaltung, Fertigung, Testen, Anbieten, Vermarkten, Verkaufen, Exportieren und Vertreiben von Bauteilen, Hardware, Software und Betriebsprogrammen für mobile Kommunikationsgeräte sowie -Markforschung, Designänderungen, Forschung und Entwicklung, Beschaffung, Schulung, Leistung technischer Unterstützung, Beratung und Wartung bezüglich Bauteilen, Hardware, Software und Betriebsprogrammen für mobile Kommunikationsgeräte.

Historie

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Management

NameRolle
Per Göran Oscarsson
seit 14.7.2015
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Ericsson Modem Nuremberg GmbH

Nürnberg

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014 und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014

Lagebericht

1. Rechtliche Verhältnisse

Seit dem 01.02.2009 ist die Ericsson Modem Nuremberg GmbH (vormals ST-Ericsson AT GmbH) eine 100% Tochter der Ericsson Modems SA (vormals ST-Ericsson AT SA) mit Sitz in Baker & McKenzie Geneva, 5, rue Pedro-Meylan, Genf, Schweiz. Seit August 2013 gehören die Anteile der Ericsson Modem SA zum Ericsson-Konzern. Das Joint Venture mit der ST-Gruppe wurde aufgelöst.

Herr Ronen Ben-Hamou und Herr Wolfgang Stahl sind zu Geschäftsführern der Gesellschaft bestellt.

2. Wirtschaftliche Entwicklung

Das Unternehmen wird ausschließlich von der Ericsson AB, Schweden, beauftragt, für deren Kunden Entwicklungsdienstleistungen zu erbringen. Hierfür wurde ein "Research and Development / Design Service Agreement" zwischen den Parteien geschlossen. Aufgrund dieses Vertrages werden die Aufwendungen der Gesellschaft im "Cost Plus" Verfahren an die Ericsson AB weiterberechnet. Die Projekte werden nach Vorgaben der Ericsson Modems AB R&D Organisation in Lund, Schweden, durchgeführt und kontrolliert.

Am 18. September 2014 gab die Ericsson Konzernleitung bekannt, die Business Unit Modems nicht mehr fortzuführen und den Geschäftszweig aufzugeben. Von dieser Entscheidung ist der Standort Nürnberg unmittelbar betroffen. Die operative Geschäftstätigkeit wurde zum 31. Dezember 2014 eingestellt und die Betriebsschließung wird bis Ende Mai 2015 durchgeführt. Die Auswirkungen der Einstellung der operativen Geschäftstätigkeit wurden im Jahresabschluss bilanziell berücksichtigt.

Tätigkeitsbericht 2014:

Design Aktivitäten

In 2014 lag erneut der Fokus auf der Weiterentwicklung und Stabilisierung von LTE (Long Term Evolution) fähigen Plattformen. Die technischen Ziele bezüglich Funktionalitätserweiterung und Stabilität wurden erreicht. Ein weltweit führender Hersteller von Smart Phones konnte als Kunde zur Vermarktung der Ericsson LTE Multi Mode Modems gefunden werden. Die Entwicklungsaktivitäten waren geprägt von Nachsorge für die bestehenden Kundenverpflichtungen und von der vorrausschauenden Definition von neuen Platformen und Produkten beziehungsweise die damit verbundenen Vorentwicklungsaktivitäten und Implementierungsleistungen. Die Entwicklungsmethodik wurde erfolgreich auf agile Softwareentwicklung umgestellt. Dies hat nachweislich und signifikant die Vorhersagbarkeit der Projektzielerreichung erhöht. Die Arbeitsstrukturen wurden Business Unit weit vereinheitlicht und effizienter gestaltet, bei gleichzeitiger Verschlankung des Managements durch Einführung von eindimensionalem Management.

Alle R&D Aktivitäten mit Ausnahme von Tätigkeiten, die im Rahmen von bestehenden Kundenverpflichtungen als Nachsorge von ausgelieferten Produkten erfüllt werden mussten, wurden am 18. September 2014 beendet.

3. Strategien/Technologien

Aufgrund der Standortschließung wird auf die Angabe der Strategien/Technologien verzichtet.

4. Ertragslage

Wesentlichen Einfluss auf die Unternehmenssteuerung haben hierbei die Kostenvorgaben durch die Ericsson Modems AB R&D Organisation in Lund, die insgesamt über das Gesamtjahr gesehen eingehalten werden konnten. Die prognostizierten Werte der Aufwendungen für 2014 konnten durch die Bildung der Rückstellungen für die Auflösung des Unternehmens nicht eingehalten werden.

Die Umsatzerlöse sanken um 40% und waren damit niedriger als ursprünglich prognostiziert. Dies resultiert aus der Konzernentscheidung die operative Geschäftstätigkeit der Business Unit Modems unmittelbar nach Bekanntgabe einzustellen. Der Ertrag der Gesellschaft ergibt sich aus dem im Vertrag mit der Ericsson AB, Stockholm, Schweden, festgelegten Kostenaufschlag von 4 % auf die umlagefähigen Kosten.

Aufgrund der bevorstehenden Betriebsschließung bis Ende Mai 2015 wurden Rückstellungen für Abfindungen, Gehälter und Sonderzahlungen in Höhe von T€ 17.698 gebildet. Das Anlagevermögen wurde bis auf die zu erwartenden Verkaufserlöse abgeschrieben. Die erwarteten Aufwendungen für die Betriebsschließung sowie die Erträge aus der Weiterbelastung der Kosten an Ericsson AB sind im außerordentlichen Ergebnis ausgewiesen.

Die Gesellschaft schloss das Geschäftsjahr 2014 mit einem Jahresüberschuss von T€ 1.570 (Vorjahr: T€ 1.850), dies entspricht 6,6% im Vergleich zu den erzielten Umsatzerlösen.

5. Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich um T€ 19.085 auf T€ 43.599 erhöht.

Das Anlagevermögen besteht zu Ende des Geschäftsjahres aus immateriellen Vermögensgegenständen (T€ 170) und Sachanlagen (T€ 3.134), da alle Anlagegüter bis auf T€ 3.304 abgeschrieben wurden. Für die Restbuchwerte von T€ 3.304 gibt es eine Erlösgarantie der Fa. Hilco über T€ 2.468 (T$ 3.000) und einen garantierten konzerninternen Weiterverkauf in Höhe von T€ 836 der Anlagegüter.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und der Bankbestand machen 86 % der Bilanzsumme zum 31.12.2014 aus. Die Forderungen haben sich im Wesentlichen aufgrund der Weiterberechnung von Restrukturierungsaufwendungen erhöht. Da wir diese Forderungen als sehr werthaltig betrachten, sehen wir auch die Vermögenslage der GmbH als sehr gesichert an.

Auf der Passivseite erhöhte sich das Eigenkapital um den Jahresüberschuss auf T€ 10.764 (Vorjahr: T€ 9.194). Die wesentliche Erhöhung ist auf die Bildung von Rückstellungen aufgrund der Betriebsschließung zurückzuführen.

6. Investitionen

Aufgrund der Konzernentscheidung alle Aktivitäten der Business Unit Modems einzustellen wurden keine neuen Investitionen getätigt bzw. die vorhandenen Anlagegüter zur Weiterveräußerung der Firma Hilco überlassen.

7. Liquiditätslage

Bedingt durch das "Cost plus" Konzept und die daraus resultierenden regelmäßigen Cash-Zuflüsse bleibt die Liquiditätslage der GmbH im Rahmen des Cash-Poolings der Konzernmutter stabil. Zum 31. Dezember 2014 betrugen die liquiden Mittel T€ 419 (Vorjahr:T€ 1.890).

8. Personal und Soziales

Zum Jahresende beschäftigte die Gesellschaft insgesamt 203 eigene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Unsere Mitarbeiter leisten mit aktuellem Fachwissen und Kompetenzen einen wertvollen Beitrag bei der Definition und Abwicklung der gemeinsamen Projekte.

Die Mitarbeiter bekommen jährlich eine allgemeine prozentuale Vergütung gemäß Betriebsvereinbarung. Manche leitende Angestellte erhalten für langfristige Ziele die Vergütung langfristig ausbezahlt.

9. Umweltschutz

Der Ericsson Konzern erkennt die Bedeutung einer verantwortungsbewussten Unternehmensführung sowie auch der verantwortungsvollen Behandlung von Umweltthemen an, um Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit zu sichern.

Die Ericsson Modem Nuremberg GmbH Umwelt Richtlinie basiert auf den Leitlinien der ISO 14001. Die Gesellschaft wurde ISO 14001 zertifiziert.

Um diese Umweltrichtlinie umzusetzen entwickelt die Ericsson Modem Nuremberg GmbH Produkte und Dienstleistungen mit exzellenter Umweltverträglichkeit, die es unseren Kunden ermöglichen, ihre Produktivität zu optimieren und Umweltauswirkungen zu minimieren. Es wird von jedem Mitarbeiter erwartet, zu der kontinuierlichen Verbesserung des Umweltschutzes beizutragen.

10. Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag haben keine wesentlichen, die Lage der Ericsson Modem Nuremberg GmbH beeinflussenden, Ereignisse stattgefunden.

11. Ausblick

Aufgrund der Konzernentscheidung alle Aktivitäten der Business Unit Modems einzustellen wurde zusammen mit dem Betriebsrat ein Sozialplan und Interessensausgleich verhandelt, der es den Mitarbeitern ermöglichen soll, baldmöglichst eine neue Anstellung zu finden. Allen Mitarbeitern wurde fristgerecht gekündigt und alle werden das Unternehmen bis spätestens den 31. Mai 2015 verlassen. Seit der Einstellung der Geschäftstätigkeit werden keine Leistungsindikatoren definiert und berechnet, da im Geschäftsjahr 2015 die Gesellschaft nur noch die Aktiva und Passiva abwickelt.

Im Geschäftsjahr 2015 werden keine Umsatzerlöse mehr erzielt. Wir gehen von einem ausgegelichenem Ergebnis aus. Sollten aber weitere Kosten entstehen, werden sie über das R&D Agreement weiterbelastet werden, was dann zu einem Jahresüberschuss vor Steuern von 4% der Kosten führen würde.

12. Chancen und Risiken

Risiken bezüglich der Einstellung der Geschäftstätigkeit und den damit verbundenen Abfindungs- und Sonderzahlungen bestehen nicht, da diese laut "Research and Development / Design Service Agreement" von der Konzernmutter getragen werden.

 

Nürnberg, den 19. Mai 2015

Ericsson Modem Nuremberg GmbH

Die Geschäftsführung

Ronen Ben-Hamou

Wolfgang Stahl

Bilanz

Aktiva

  31.12.2014
31.12.2013
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 170.179 320.323
II. Sachanlagen    
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.134.216 10.515.541
  3.304.395 10.835.864
B. Umlaufvermögen    
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 37.323.701 8.348.120
2. Sonstige Vermögensgegenstände 2.449.540 3.043.852
  39.773.241 11.391.972
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 419.361 1.889.506
  40.192.601 13.281.479
C. Rechnungsabgrenzungsposten 68.822 141.392
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 33.039 255.379
  43.598.857 24.514.114

Passiva

   
  31.12.2014
31.12.2013
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 25.000 25.000
II. Kapitalrücklage 10.076.000 10.076.000
III. Verlustvortrag -907.420 -2.757.638
IV. Jahresüberschuss 1.570.305 1.850.218
  10.763.885 9.193.579
B. Rückstellungen    
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 255.049 0
2. Steuerrückstellungen 660.445 0
3. Sonstige Rückstellungen 25.674.002 6.567.413
  26.589.496 6.567.413
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 370.591 1.006.675
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr T€ 371; Vorjahr T€ 1.006)    
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.796.882 7.331.122
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr T€ 4.797; Vorjahr T€ 7.331)    
3. Sonstige Verbindlichkeiten 1.078.003 415.325
(davon aus Steuern T€ 818; Vorjahr T€ 407)    
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit T€ 0; Vorjahr T€ 0)    
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr T€ 1.078; Vorjahr T€ 415)    
  6.245.476 8.753.122
  43.598.857 24.514.114

Gewinn- und Verlustrechnung

  2014
2013
1. Umsatzerlöse 23.845.787 39.954.668
2. Sonstige betriebliche Erträge 2.504.623 519.891
(davon aus Währungsumrechnung T€ 7; Vorjahr T€ 17)    
3. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter -12.935.529 -21.368.361
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -2.265.330 -3.000.438
(davon für Altersversorgung T€ 675; Vorjahr T€ 111)    
4. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegen- stände des Anlagevermögens und Sachanlagen -5.759.433 -2.684.246
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen -4.859.664 -11.797.630
(davon aus Währungsumrechnung T€ 153; Vorjahr T€ 54 )    
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 383.694 39.197
(davon aus verbundenen Unternehmen T€ 0; Vorjahr T€ 0)    
(davon Erträge aus Abzinsung T€ 362; Vorjahr T€ 0 )    
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -56.049 -29.877
(davon an verbundene Unternehmen T€ 30; Vorjahr T€ 0)    
(davon Aufwendungen aus der Aufzinsung T€ 0; Vorjahr T€ 0 )    
8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 858.099 1.633.203
9. Außerordentliche Erträge 36.015.501 0
10. Außerordentliche Aufwendungen -34.630.289 0
11. Außerordentliches Ergebnis 1.385.212 0
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -673.006 217.014
13. Jahresüberschuss 1.570.305 1.850.218

Anhang

I. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft erfüllt die Größenkriterien des § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresab-schluss ist daher entsprechend den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden. Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde wie im Vorjahr das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Aufgrund der Entscheidung des Konzerns, den Geschäftszweig Business Unit Modems aufzugeben, hat die Gesellschaft ihre operative Geschäftstätigkeit zum 31. Dezember 2014 eingestellt. Die Auswirkungen der Einstellung der operativen Geschäftstätigkeit wurden im Jahresabschluss bilanziell berücksichtigt.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

1. Bilanzierung und Bewertung der Aktivposten

Das Anlagevermögen wurde bis zur Entscheidung, die Geschäftstätigkeit einzustellen, zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßiger linearer Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibung bei den Testanlagen wurde Anfang 2014 von 10 auf 5 Jahre geändert im Rahmen einer Überprüfung der wirtschaftlichen Nutzungsdauer.

Die Abschreibungen erfolgten grundsätzlich nach der linearen Methode über folgende betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern:

- Immaterielle Vermögensgegenstände 3 Jahre
- Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 - 10 Jahre

Aufgrund der Entscheidung, die Geschäftstätigkeit zum 31. Dezember 2014 einzustellen, ist es zu außerplanmäßigen Abschreibungen gekommen. Sämtliche Anlagengüter wurden bis auf T€ 3.304 abgeschrieben. Für die Restbuchwerte gibt es eine Erlösgarantie der Firma Hilco über T€ 2.468 (TUSD 3.000) und einen konzerninternen Weiterverkauf von T€ 836.

In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüterwird aus Vereinfachungsgründen handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut € 410 nicht übersteigen.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen, die ausschließlich aus Lieferungen und Leistungen und Kostenweiterbelastungen resultieren, sind zu Nennwerten angesetzt. Wertberichtigungen wurden nicht gebildet.

Die sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nennbeträgen angesetzt.

Die liquiden Mittel sind zum Nennwert bilanziert.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Der Aktive Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung besteht aus Deckungsvermögen (Rückdeckungsversicherungen) saldiert mit den Rückstellungen für Altersteilzeit (Erfüllungsrückstand) nach § 246 Abs. 2 HGB.

Es werden keine latenten Steuern ausgewiesen, weil die Gesellschaft entsprechend dem Aktivierungswahlrecht des § 274 I 2 HGB auf die Bilanzierung aktiver latenter Steuern verzichtet. Bewertungsunterschiede zwischen Handels- und Steuerbilanz ergeben sich v.a. bei den Pensionsrückstellungen und sonstigen Rückstellungen.

2. Bilanzierung und Bewertung der Passivposten

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen mit dem Betrag der voraussichtlichen Inanspruchnahme. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind auf Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richtafeln 2005 G von Prof. Dr. Heubeck Anlage II bewertet.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden zum 31. Dezember 2014 mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 4,54 %. Es wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,75 % sowie Rentensteigerungen von 1,75 % zugrunde gelegt, für die Berücksichtigung der Fluktuation wurden alters- und geschlechtsabhängige Fluktuations-wahrscheinlichkeiten zwischen 0% und 25% angesetzt.

Rückstellungen für Verpflichtungen aus Altersteilzeit werden nach Maßgabe des Blockmodells gebildet. Die Bewertung der Rückstellungen für Altersteilzeit erfolgt unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes von 4,54 % p.a. und einer Gehalts- und Einkommenssteigerung von 2,75 % auf der Grundlage der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck nach versicherungsmathematischen Grundsätzen. Die Rückstellungen für Altersteilzeit wurden für zum Bilanzstichtag bereits abgeschlossene Altersteilzeitvereinbarungen gebildet. Sie enthalten Aufstockungsbeträge und bis zum Bilanzstichtag aufgelaufene Erfüllungsverpflichtungen der Gesellschaft.

Die Verbindlichkeiten sind zum Nennwert bzw. mit den jeweiligen Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Bei langfristigen Fremdwährungspositionen erfolgt die Stichtagsbewertung unter Berücksichtigung des Imparitätsprinzips. Kurzfristige Bilanzposten werden zum Stichtag wie folgt bewertet:

Kurzfristige Fremdwährungsforderungen sowie kurzfristige Fremdwährungs-verbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

III. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Aufgliederung des Anlagevermögens und dessen Entwicklung im Geschäftsjahr 2014 sind im nachfolgenden Anlagenspiegel dargestellt und erläutert.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen T€ 37.324 (Vorjahr: T€ 8.348) umfassen Forderungen gegen die Ericsson AB, Stockholm. Sie haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Zum 31.12.2014 ausgewiesene sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 2.450 beinhalten u.a. Forderungen aus Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag für den Veranlagungszeitraum 2013 und 2014 (T€ 492).

Sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betreffen Einzahlungen in eine Rückdeckungsversicherung zur Insolvenzsicherung der Urlaubsansprüche in Höhe von T€ 1.827 (Vorjahr T€ 1.875). Diese Mittel sind zweck-gebundenes Vermögen.

3. Liquide Mittel

Die flüssigen Mittel enthalten mit T€ 200 (Vorjahr: T€ 200) eine Bürgschaft der Commerzbank AG als Sicherheitsleistung im Rahmen eines Zollübereinkommens für die vorübergehende Einfuhr von Waren.

4. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Vorauszahlungen für Altersteilzeit für Swiss Life in Höhe von T€ 69 für Aufwendungen, die das Folgejahr betreffen.

5. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung

Rückdeckungsversicherungsansprüche mit einem Betrag von T€ 74 (Vorjahr: T€ 354) wurden mit Rückstellungen für Altersteilzeit in Höhe von € 41 (Vorjahr: T€ 99) verrechnet und der übersteigende Betrag in den Posten Aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögens-verrechnung mit T€ 33 (Vorjahr: T€ 255) eingestellt. Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens stimmt mit den Anschaffungskosten überein.

6 . Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital der Ericsson Modem Nuremberg GmbH beträgt T€ 25 (Vorjahr: T€ 25) und ist in vollem Umfang eingezahlt.

7 . Pensionen

Bei den Pensionen handelt es sich um eine mittelbare Verpflichtung (Übername Unterstützungskasse).

Lt. Gutachten ergeben sich folgende Werte:

Wert der Pensionsverpflichtung zum 31.12.2014 € 1.120.203
Tatsächliches Kassenvermögen zum 31.12.2014 € 865.154
Unterdeckung zum 31.12.2014 € 255.049

8. Steuerrückstellungen

Die Steuerrückstellungen in Höhe von T€ 660 (Vorjahr T€ 0) beinhalten Körperschaftssteuerrückstellungen für 2014 in Höhe von T€ 251, für das Jahr 2013 in Höhe von T€ 12 und Gewerbesteuerrückstellungen für 2013 in Höhe von T€ 15 und T€ 383 für das Jahr 2014.

9 . Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen T€ 137 (Vorjahr: T€ 1.141), Rückstellungen für Urlaub T€ 818 (Vorjahr: T€ 1.563), Mitarbeiterboni T€ 1.450 (Vorjahr: T€ 1.717) sowie Rückstellungen für Restrukturierung T€ 23.525 (Vorjahr: T€ 1.818).

10 . Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten des laufenden Geschäftsjahres sind bzw. waren innerhalb eines Jahres fällig.

Sicherheiten für Dritte sind nicht bestellt.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen T€ 4.797 (Vorjahr: T€ 7.331) betreffen Verbindlichkeiten im Rahmen des Cash Poolings mit der Telefonaktiebolaget LM Ericsson AB, Stockholm/Schweden (LME) in Höhe von T€ 4.683 und Lieferungs- und Leistungsbeziehungen in Höhe von T€ 114. Im Vorjahr bestand ein Darlehen in Höhe von T€ 7.300.

Die sonstigen Verbindlichkeiten umfassen Verbindlichkeiten für Lohn- und Kirchensteuer in Höhe von T€ 818 (Vorjahr: T€ 407) und sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 260 (Vorjahr: T€ 8). Diese betreffen hauptsächlich Verbindlichkeiten gegenüber der Ericsson Unterstützungskasse.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse T€ 23.846 (Vorjahr: T€ 39.955) beinhalten in voller Höhe Kostenweiterbelastungen für erbrachte Entwicklungsleistungen der Ericsson Modem Nuremberg GmbH an die Ericsson AB, Stockholm.

2. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Kostenweiterbelastungen an die Ericsson AB Stockholm.

Wesentliche periodenfremde Erträge sind in 2014 nicht angefallen.

3. Abschreibungen

Außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von T€ 3.404 infolge der Abwertung des Anlagevermögens im Zusammenhang mit der geplanten Stilllegung des Betriebes werden in den außerordentlichen Aufwendungen ausgewiesen.

4. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen im Wesentlichen projektbezogene Kosten in Höhe von T€ 2.891 (Vorjahr: T€ 5.476), Raumkosten in Höhe von T€ 858 (Vorjahr: T€ 2.257) und Reisekosten in Höhe von T€ 275 (Vorjahr: T€ 689).

Wesentliche periodenfremde Aufwendungen sind nicht angefallen.

5 . Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit und unter Berücksichtigung des steuerlich geltend gemachten Verlustrücktrages für das Jahr 2013 ergeben sich Steuern in Höhe von T€ 633 (Vorjahr: T€ -217). Diese beinhalten Aufwendungen für Körperschaftsteuer in Höhe von T€ 237 und Solidaritätszuschlag in Höhe von T€ 13 und Gewerbeertragsteuer in Höhe von T€ 383. Die Steuern betreffen mit T€ 390 das außerordentliche Ergebnis.

6. Außerordentliches Ergebnis

Die außerordentlichen Erträge betreffen die Weiterbelastung von Betriebsschließungskosten an die Ericsson AB Stockholm.

Die außerordentlichen Aufwendungen betreffen die Betriebsschließung und beinhalten Personalaufwendungen in Höhe von T€ 23.649, außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von T€ 3.404, Rückstellungen für Gebäudeleerstand in Höhe von T€ 5.514 sowie sonstige Kosten in Höhe von T€ 2.063.

V. Sonstige Angaben

1. Haftungsverhältnisse und s onstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen keine Haftungsverhältnisse, die nicht in der Bilanz ausgewiesen sind.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- u. Leasingverträgen bestehen nicht, da alle zukünftige Verpflichtungen durch Rückstellungen für Gebäudeleerstand schon zum 31. Dezember 2014 zurückgestellt sind.

2. Mitarbeiterzahl

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer betrug:

2014 2013
203 Mitarbeiter 247 Mitarbeiter
Davon 8 in der Verwaltung Davon 9 in der Verwaltung
Davon 195 in Forschung und Entwicklung Davon 238 in Forschung und Entwicklung

3. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit unterhielt die Gesellschaft Geschäftsbeziehungen zu zahlreichen Unternehmen, darunter auch verbundene Unternehmen, die als nahestehende Unternehmen gelten.

4. Geschäftsführung

Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr an:

Ronen Ben-Hamou, Vice President, Head of R&D Modems bei Ericsson Modems SA, Genf, Schweiz,

Wolfgang Stahl, Eckental, Site Manager,

Herr Ronen Ben-Hamou ist einzelvertretungsberechtigt, und die Herren Ben-Hamou und Stahl sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Von dem Wahlrecht des § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht und Angaben zu den Bezügen der Geschäftsführer unterlassen, weil sich anhand dieser Angaben die Bezüge des von der Gesellschaft entlohnten Geschäftsführers, Herrn Wolfgang Stahl feststellen lassen. Herr Ronen Ben-Hamou erhält von der Gesellschaft für seine Geschäftsführertätigkeit keine Bezüge.

5 . Mutterunternehmen und verbundene Unternehmen

Die Gesellschaft ist ein 100 %-iges Tochterunternehmen der Ericsson Modems SA mit Sitz in Baker & McKenzie Geneva, 5,rue Pedro-Meylan, Genf, Schweiz.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Telefonaktiebolaget LM Ericsson AB, Stockholm/Schweden, einbezogen, der den Konzernabschluss für den kleinsten und den größten Kreis der Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss der Telefonaktiebolaget LM Ericsson AB wird von der Ericsson GmbH in deutscher Sprache beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers eingereicht udn im elektronischen Bundesanzeiger unter der Nummer HRB 33012 (Ericsson GmbH, Düsseldorf) bekannt gemacht.

6 . Jahresergebnis und Ergebnisverwendung svorschlag

Zusammensetzung:

  T€
Verlustvortrag zum 01. Januar 2014 -908
Jahresüberschuss 2014 1.570
Gewinnvortrag zum 31. Dezember 2014 662

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn i.H.v. T€ 662 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Nürnberg, den 19. Mai 2015

Ericsson Modem Nuremberg GmbH

Die Geschäftsführung

Ronen Ben-Hamou

Wolfgang Stahl

Entwicklung des Anlagevermögens

  Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
  01.01.2014
Zugänge
Abgänge 31.12.2014
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.365.321,22 59.428,25 0,00 2.424.749,47
  2.365.321,22 59.428,25 0,00 2.424.749,47
II. Sachanlagen        
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 28.490.697,23 1.574.930,91 45.733,03 30.019.895,11
  30.856.018,45 1.634.359,16 45.733,03 32.444.644,58
  Abschreibungen
  01.01.2014
Zugänge
Abgänge 31.12.2014
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.044.997,85 209.573,12 0,00 2.254.570,97
  2.044.997,85 209.573,12 0,00 2.254.570,97
II. Sachanlagen        
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 17.975.156,26 8.953.859,92 44.853,47 26.885.679,41
  20.020.154,11 9.163.433,04 44.853,47 29.140.250,38
  Nettobuchwerte
  31.12.2014
31.12.2013
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 170.178,50 320.323,37
  170.178,50 320.323,37
II. Sachanlagen    
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.134.215,70 10.515.540,97
  3.304.394,20 10.835.864,34

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Ericsson Modem Nuremberg GmbH, Nürnberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Pflichtgemäß weisen wir auf die Ausführungen der Geschäftsführung im Abschnitt I des Anhangs und Abschnitt 2 des Lageberichtes hin. Dort ist ausgeführt, dass gemäß Entscheidung der obersten Muttergesellschaft vom September 2014 die operative Geschäftstätigkeit zum 31. Dezember 2014 eingestellt wurde und die Gesellschaft als Mantelgesellschaft fortgeführt werden soll.

 

München, den 5. August 2015

PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Holger Graßnick, Wirtschaftsprüfer

Andreas Eigel, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss wurde noch nicht festgestellt.

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