Pittjes Vertriebsgesellschaft mbH

Binnerheide 28, 58239 Schwerte, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hagen HRB 4778
Eingetragen
30.1.1998
Branche
Herstellung von sonstigen Nahrungsmitteln a. n. g.Herstellung von Futtermitteln für NutztiereHerstellung von Würzmitteln und Soßen
Gegenstand
die Herstellung und der Vertrieb von Lebensmitteln, insbesondere von Knabberartikeln, sowie der Betrieb sämtlicher damit im Zusammenhang stehender Geschäfte

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Prokura
Geschäftsführer
Alwin van Eijken
seit 22.2.2008
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Intersnack Deutschland SE
Germany
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

The Nut Company GmbH & Co. KGaA

Schwerte

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016

Konzernbilanz

Aktiva

EUR EUR 31.12.2015
EUR
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
1. Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 107.499   145.185
2. Entgeltlich erworbene Marken 2.848.577   3.107.539
    2.956.076 3.252.724
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke und Bauten 12.300.693   4.718.527
2. Technische Anlagen und Maschinen 12.615.972   6.464.840
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 831.470   532.977
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 144.225   8.516.868
    25.892.360 20.233.212
    28.848.436 23.485.936
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte      
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 5.260.174   4.497.664
2. Unfertige Erzeugnisse 2.271.840   1.248.063
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 16.891.658   15.206.674
    24.423.672 20.952.401
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 59.141.137   47.911.481
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 15.362.783   26.338.082
3. Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0   78.552
4. Sonstige Vermögensgegenstände 1.210.382   777.109
    75.714.302 75.105.223
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten   277.862 467.509
    100.415.836 96.525.133
C. Rechnungsabgrenzungsposten   30.727 41.045
    129.294.999 120.052.115

Passiva

     
  EUR EUR 31.12.2015
EUR
A. Konzerneigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital 7.653.000   7.653.000
II. Kapitalanteil des persönlich haftenden Gesellschafters 7.653.000   7.653.000
III. Rücklagen des persönlich haftenden Gesellschafters 8.754.089   8.754.089
IV. Kapitalrücklage 8.259.532   8.259.532
V. Gewinnrücklagen 1.000   1.000
VI. Erwirtschaftetes Konzerneigenkapital 26.543.602   20.301.615
VII. Nicht beherrschende Anteile 380   -84
    58.864.603 52.622.152
B. Rückstellungen      
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 191.862   201.562
2. Steuerrückstellungen 328.047   1.506.493
3. Sonstige Rückstellungen 8.472.621   6.597.713
    8.992.530 8.305.768
C. Verbindlichkeiten      
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.620.166   0
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 16.503.951   14.943.052
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 34.487.434   42.094.311
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0   172.278
5. Sonstige Verbindlichkeiten 2.309.870   1.267.690
davon aus Steuern EUR 2.123.831 (Vj.: EUR 1.061.692)      
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 673 (Vj.: EUR 4.319)      
    60.921.420 58.477.331
D. Rechnungsabgrenzungsposten   72.833 79.878
    443.614 566.986
    129.294.999 120.052.115

Konzerngewinn- und Verlustrechnung

EUR EUR 2015
EUR
1. Umsatzerlöse   458.174.046 402.144.127
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen   2.844.512 707.566
3. Sonstige betriebliche Erträge   368.840 948.162
4. Materialaufwand      
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -370.221.800   -323.594.947
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -1.755.804   -1.518.146
    -371.977.604 -325.113.092
5. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter -18.804.412   -17.448.709
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -3.664.697   -3.384.137
davon für Altersversorgung EUR 224.246 (Vj.: EUR 197.206)      
    -22.469.108 -20.832.846
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   -3.515.634 -3.371.667
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen   -47.357.039 -40.769.375
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 125.000 (Vj: EUR 0)      
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   252.242 313.243
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 252.196 (Vj.: EUR 310.625)      
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   -108.813 -176.987
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 89.186 (Vj.: EUR 104.703)      
davon Aufwendungen aus der Aufzinsung EUR 0 (Vj.: EUR 13.418)      
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   -5.601.610 -4.881.129
davon Ertrag aus der Verändung latenter Steuern EUR 123.372 (Vj.: EUR 27.109)      
11. Ergebnis nach Steuern   10.609.832 8.968.001
12. Sonstige Steuern   -67.381 -62.480
13. Konzernjahresüberschuss vor nicht beherrschende Anteile   10.542.451 8.905.522
14. Nicht beherrschende Anteile am Konzernjahresüberschuss   -464 384
15. Konzernjahresüberschuss   10.541.987 8.905.905

Konzern-Kapitalflussrechnung

2016
TEUR
2015
TEUR
1. Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit    
Periodenergebnis einschließlich Ergebnisanteilen nicht beherrschende Anteile 10.542 8.906
Abschreibungen (+)/Zuschreibungen (-) auf Gegenstände des Anlagevermögens 3.516 3.372
Zunahme (+) / Abnahme (-) der Rückstellungen 428 1.578
Sonstige zahlungsunwirksame Erträge (-) / Aufwendungen (+) 217 970
Zunahme (-) / Abnahme (+) der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva -12.450 -11.780
Zunahme (+) / Abnahme (-) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva 7.295 9.103
Gewinne (-) / Verluste (+) aus Anlageabgängen 10 216
Zinsaufwendungen (+) /Zinserträge (-) 20 -136
Ertragsteueraufwand (+) /-ertrag (-) 5.725 4.908
Ertragsteuerzahlungen (-) -4.733 -5.512
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 10.570 11.625
2. Cashflow aus der Investitionstätigkeit    
Auszahlungen (-) für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -56 -43
Einzahlungen (+) aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 2 0
Auszahlungen (-) für Investitionen in das Sachanlagevermögen -8.835 -9.930
vollkonsolidierten Unternehmen 0 -5
Erhaltene Zinsen (+) 0 313
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -8.889 -9.665
3. Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit    
Veränderung der Inanspruchnahme von Bankdarlehen 7.620 -21
Veränderung der Finanzierung im Verbundbereich -5.171 -1.443
Gezahlte Zinsen (-) -20 -177
Gezahlte Dividenden (-) an Gesellschafter des Mutterunternehmens -4.300 0
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -1.871 -1.641
4. Finanzmittelfonds am Ende der Periode    
Zahlungswirksame Veränderung des    
Finanzmittelfonds (Zwischensummen 1 - 3) -190 319
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 468 149
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 278 468
5. Finanzmittelfonds * am Ende der Periode 278 468

* ausschließlich Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

Konzern-Eigenkapitalspiegel

Mutterunternehmen
Gezeichnetes Kapital
EUR
Kapitalanteil des persönlich haftenden Gesellschafters
EUR
Rücklagen des persönlich haftenden Gesellschafters
EUR
Kapitalrücklage
EUR
Stand am 31.12.2014 7.653.000 7.653.000 8.754.089 8.259.532
Dividendenausschüttung 0 0 0 0
Sonstige Veränderungen 0 0 0 0
Konzernjahresüberschuss 0 0 0 0
Stand am 31.12.2015 7.653.000 7.653.000 8.754.089 8.259.532
Dividendenausschüttung 0 0 0 0
Konzernjahresüberschuss 0 0 0 0
Stand am 31.12.2016 7.653.000 7.653.000 8.754.089 8.259.532
Mutterunternehmen Minderheitsgesellschafter
Gewinnrücklagen
EUR
Erwirtschaftetes Konzerneigenkapital
EUR
Eigenkapital
EUR
Nicht beherrschende Anteile
EUR
Konzerneigenkapital
EUR
Stand am 31.12.2014 1.000 11.395.709 43.716.330 0 43.716.330
Dividendenausschüttung 0 0 0 0 0
Sonstige Veränderungen 0 0 0 300 300
Konzernjahresüberschuss 0 8.905.905 8.905.905 -384 8.905.521
Stand am 31.12.2015 1.000 20.301.615 52.622.235 -84 52.622.152
Dividendenausschüttung 0 -4.300.000 -4.300.000 0 -4.300.000
Konzernjahresüberschuss 0 10.541.987 10.541.987 464 10.542.451
Stand am 31.12.2016 1.000 26.543.602 58.864.222 380 58.864.603

Konzernanhang

1. Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Konzernabschluss wurde gemäß §§ 290 ff. HGB aufgestellt.

Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Die Restlaufzeiten der Forderungen und Verbindlichkeiten werden aus Gründen der Übersichtlichkeit im Anhang und nicht in der Bilanz ausgewiesen. Die Mitzugehörigkeitsvermerke werden aus demselben Grund an dieser Stelle ausgewiesen.

Die Vorjahreszahl für die Umsatzerlöse und sonstigen betrieblichen Erträge wurden aufgrund der Neufassung von § 277 Abs. 1 HGB durch das BilRUG angepasst. Bei Anwendung des § 277 Abs. 1 HGB in der Fassung vor BilRUG beliefen sich die Umsatzerlöse bzw. die sonstigen betrieblichen Erträge für das Vorjahr auf TEUR 401.613 bzw. TEUR 1.479.

2. Registerinformationen

Das Mutterunternehmen ist unter der Firma The Nut Company GmbH & Co. KGaA mit Sitz in Schwerte im Handelsregister des Amtsgerichts Hagen unter der Nummer HRB 7247 eingetragen.

3. Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss der The Nut Company GmbH & Co. KGaA, Schwerte, ('TNC KGaA') werden grundsätzlich alle Tochtergesellschaften einbezogen, auf die die Gesellschaft unmittelbar oder mittelbar einen beherrschenden Einfluss ausübt.

Neben der TNC KGaA werden 8 Unternehmen (Vorjahr: 8) voll konsolidiert.

Als Zweckgesellschaft wird die Entrada Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Vermietungs KG, Mainz, einbezogen. Für diese Zweckgesellschaft liegt bei wirtschaftlicher Betrachtung die Mehrheit der Risiken und Chancen bei der TNC KGaA, d.h. es liegt ein mittelbarer beherrschender Einfluss durch das Mutterunternehmen vor. Die Zweckgesellschaft wurde daher nach den Grundsätzen der Vollkonsolidierung einbezogen.

Die Einbeziehung der wesentlichen Tochtergesellschaften erfolgt seit dem 1. Januar 2000 (dem Erstkonsolidierungszeitpunkt des Konzerns) oder einem späteren Zugangszeitpunkt. Auf diese Zeitpunkte wurde auch die jeweilige Erstkonsolidierung vorgenommen.

4. Konsolidierungsgrundsätze

Bei allen in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen entspricht der Stichtag des Einzelabschlusses dem Stichtag des Konzernabschlusses. Die TNC KGaA hat bei der Kapitalkonsolidierung die Neubewertungsmethode gem. § 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 HGB angewendet. Die Anschaffungskosten der Beteiligung werden mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals verrechnet. Das Eigenkapital wird zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung mit dem Betrag angesetzt, der dem Wert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Bilanzierungshilfen und Sonderposten entspricht, der diesen an dem für die Verrechnung nach Absatz 2 gewählten Zeitpunkt beizulegen ist. Aus Konzernsicht erworbene Marken werden im Konzernabschluss angesetzt.

Alle zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen bestehenden Ausleihungen und andere Forderungen, Rückstellungen und Verbindlichkeiten sind verrechnet worden. Infolge von Wertberichtigungen und Abzinsungen auf Konzernforderungen, unterschiedlicher Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung (Niederst- und Höchstwertprinzip) sowie aus Rückstellungen für konzerninterne Risiken sich ergebende Differenzen sind erfolgswirksam verrechnet worden. Eventualverbindlichkeiten werden in gleicher Weise konsolidiert.

Zwischenergebnisse aus Veräußerungen von Gegenständen des Sachanlagevermögens und von Beteiligungen innerhalb des Konzerns werden bei Wesentlichkeit eliminiert.

In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung sind sowohl die Umsatzerlöse als auch die anderen Erträge aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr zwischen einbezogenen Unternehmen mit den auf sie entfallenen Aufwendungen verrechnet worden bzw. als Bestandsveränderung ausgewiesen.

Die Abgrenzungsposten nach § 274 und § 306 HGB werden in Anwendung des § 306 S. 6 HGB zusammengefasst.

5. Währungsumrechnung

Alle in 2015 und 2016 konsolidierten Gesellschaften befinden sich im Euro-Raum, so dass keine Währungsumrechnung notwendig war.

6. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der Konzernabschluss ist nach den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung unter Beachtung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) erstellt.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze entsprechen den von der TNC KGaA angewandten bzw. anwendbaren Methoden.

In Erweiterung des Gliederungsschemas gemäß § 266 Abs. 2 HGB werden zum Zwecke einer erhöhten Klarheit Marken in einem eigenständigen Bilanzposten unter den immateriellen Vermögensgegenständen ausgewiesen. Die Ausübung von Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweiswahlrechten erfolgte unverändert zum Vorjahreskonzernabschluss.

Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände und des Sachanlagevermögens ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen, erfolgt. Die planmäßigen Abschreibungen werden linear oder im Einzelfall degressiv über die jeweilige betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommen. Die degressive Abschreibung wird im Einzelfall für Vermögensgegenstände angewandt, die bis zum 31. Dezember 2009 zugegangen sind.

Den Abschreibungen des Geschäftsjahres 2016 bzw. des Geschäftsjahres 2015 liegen folgende Nutzungsdauern zugrunde:

Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3 - 15 Jahre Linear
Marken 20 Jahre Linear
Bauten 10 - 50 Jahre Degressiv
Technische Anlagen und Maschinen 5 - 10 Jahre Degressiv/linear
Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 - 10 Jahre Degressiv/linear

Verpackungsmaterialien, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren werden zu Anschaffungskosten bewertet, hierbei wird das Verbrauchsfolgeverfahren FIFO zugrunde gelegt. Die Handelswaren werden verlustfrei bewertet. Bestandsrisiken werden in den Vorräten durch entsprechende Abwertungen berücksichtigt.

Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse wird zu Herstellungskosten nach der FIFO-Methode vorgenommen. Die Herstellungskosten werden auf Basis von Einzelkalkulationen ermittelt und beinhalten direkt zurechenbare Materialeinzelkosten, Fertigungslöhne und Sondereinzelkosten. Es werden auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt. Fremdkapitalzinsen und Kosten der allgemeinen Verwaltung werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Lagen die Wiederbeschaffungspreise oder - bei Erzeugnissen und Waren - die erzielbaren Verkaufspreise niedriger, kamen die hieraus sich ergebenden Werte zum Ansatz.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Einzelwertberichtigungen vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung auf die nicht einzelwertberichtigten und unversicherten Forderungen gebildet.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach dem Teilwertverfahren unter Verwendung der "Heubeck-Richttafeln" ermittelt. Für die Abzinsung - sofern am Bilanzstichtag wesentlich - wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 4,00% (Vorjahr: 3,89%) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009, die durch Art. 9 des Gesetzes vom 11. März 2016 geändert worden ist, verwendet. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des siebenjährigen und des zehnjährigen Durchschnittszinssatzes beläuft sich auf TEUR 16,3. Erwartete Rentensteigerungen wurden mit 2% (Vorjahr: 2%) berücksichtigt. Infolge der Struktur des Kreises der Begünstigten wurden wie im Vorjahr keine erwartete Gehaltssteigerung und keine Fluktuation berücksichtigt.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst, sofern am Bilanzstichtag wesentlich.

Die Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Dabei werden auch Differenzen, die auf Konsolidierungsmaßnahmen gemäß den §§ 300 bis 307 HGB beruhen, berücksichtigt, nicht jedoch Differenzen aus dem erstmaligen Ansatz eines Geschäfts- oder Firmenwertes bzw. eines negativen Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

Bewertungseinheiten

Infolge von jeweils längerfristigen Preisbindungen auf der Absatzseite sind die Konzerngesellschaften Preisrisiken ausgehend von ihren Beschaffungsmärkten ausgesetzt. Diese Preisrisiken resultieren aus Änderungen der Preise für Rohnüsse. Um die Preisrisiken zu minimieren, werden bei Abschluss der jeweiligen Verkaufskontrakte für Fertigerzeugnisse Bedarfsmitteilungen für notwendige Rohnusseinkäufe zur Abdeckung der erwarteten Verkäufe durchgeführt. Der Bedarf an Rohnüssen wird im Zeitablauf gedeckt, wobei in Rohnüssen auch bewusst Positionen gehalten werden können. Diese wirtschaftliche Hedging Beziehung wird bilanziell abgebildet. Dazu werden geschlossene Positionen aus dem nach Abzug vorhandener Vorräte verbleibenden Bedarf an Rohstoffen gebildet und bilanziell als Bewertungseinheit betrachtet. Innerhalb der geschlossenen Position werden die Deckungsbeiträge der Verkaufskontrakte mit den Einkaufsergebnissen der Rohnüsse verrechnet. Verluste aus geschlossenen Positionen sowie zu berücksichtigender Aufwand aus der Bewertung von Überhängen und Unterdeckungen werden in einer Rückstellung für drohende Verluste berücksichtigt. Daher werden auch drohende Verluste aus Überhängen von verfügbaren Rohstoffen als Folge einer Bewertung auf den niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag in dieser Rückstellung berücksichtigt.

Zur Absicherung geplanter Umsätze in Britischen Pfund werden Devisentermingeschäfte abgeschlossen, für die unter Anwendung der Einfrierungsmethode antizipative Bewertungseinheiten gebildet werden.

7. Erläuterungen zur Konzernbilanz

1. Die Entwicklungen des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres ergeben sich aus dem Anlagenspiegel in Anlage A zum Anhang.

2. Angaben zum Anteilsbesitz

Vollkonsolidierte Unternehmen Sitz   Beteiligungs- Quote
FELIX GmbH & Co. KG * Schwerte D 100%
FELIX The International Nut Company GmbH i.L. * Schwerte D 100%
FELIX The Nut Company Beteiligungsgesellschaft mbH * Schwerte D 100%
GRIFF GmbH * Schwerte D 100%
Pittjes Vertriebsgesellschaft mbH * Schwerte D 100%
Kunz GmbH * Olsberg D 100%
ültje GmbH * Schwerte D 100%
Entrada Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Vermietungs KG Mainz D 94%

Die mit einem * gekennzeichneten Unternehmen haben die Bedingungen für die Inanspruchnahme der Erleichterungsvorschriften der § 264b HGB bzw. § 264 Abs. 3 HGB erfüllt und nehmen diese grundsätzlich in Anspruch.

3. Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind wie im Vorjahr nicht vorhanden. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 2.168 (Vorjahr: TEUR 2.026), Forderungen aus Finanzierungen in Höhe von TEUR 13.195 (Vorjahr: TEUR 21.757) und sonstigen Forderungen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 2.555). Die Forderungen aus Finanzierung enthalten Forderungen gegen den persönlich haftenden Gesellschafter in Höhe von TEUR 1.132 (Vorjahr: TEUR 0).

4. Zur Entwicklung des Eigenkapitals verweisen wir auf den Eigenkapitalspiegel des Konzerns.

Das gezeichnete Kapital, der Kapitalanteil und die Rücklagen des persönlich haftenden Gesellschafters sowie die Kapitalrücklage und Gewinnrücklagen entsprechen den bei der Muttergesellschaft ausgewiesenen Bilanzposten.

Das erwirtschaftete Eigenkapital umfasst neben denen der Muttergesellschaft die Bilanzergebnisse der in den Konzern einbezogenen verbundenen Unternehmen. Darüber hinaus enthält das Eigenkapital Beträge aus der Verrechnung sonstiger Konsolidierungsmaßnahmen.

Im erwirtschafteten Eigenkapital steht ein Betrag von TEUR 12.959 (Vorjahr: TEUR 13.058) zur Ausschüttung an die Kommandit-Aktionäre zur Verfügung. Eine Dividende in Höhe von TEUR 4.300 wurde bereits an die Kommandit -Aktionärin gezahlt.

5. Die sonstigen Rückstellungen (in TEUR) setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2016 31.12.2015
Umsatzvergütungen, Rabatte 3.130 2.666
Ausstehende Rechnungen 1.997 1.433
Drohende Verluste aus schwebenden Geschäften 796 451
Personal 2.044 1.865
Übrige 505 182
Gesamt 8.473 6.598

6. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten liegen in Höhe von TEUR 7.620 vor. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von TEUR 2.521 (Vorjahr: EUR 0) in 1 bis 5 Jahren fällig und in Höhe von TEUR 4.615 (Vorjahr: EUR 0) in über 5 Jahren. Darüberhinaus sind wie im Vorjahr keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr vorhanden.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch erstrangige Grundschulden besichert. Darüberhinaus bestehen weiterhin übliche Eigentumsvorbehalte für Lieferantenverbindlichkeiten.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 28.467 (Vorjahr: TEUR 28.360), aus Finanzierung in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 13.734) und aus sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 6.020 (Vorjahr: TEUR 0).

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber dem persönlich haftenden Gesellschafter in Höhe von TEUR 6.020 (Vorjahr: 8.645) ausgewiesen. Diese enthalten den Gewinnanteil des persönlich haftenden Gesellschafters für das Geschäftsjahr 2016 in Höhe von TEUR 6.020 (Vorjahr: TEUR 6.444).

7. Die latenten Steuern resultieren aus folgenden Sachverhalten:

31.12.2016
TEUR
31.12.2015
TEUR
Veränderung
TEUR
Latente Steuerschulden auf Differenzen bilanzieller Wertansätze für      
Stille Reserven aus der Kapitalkonsolidierung 759 820 -61
Latente Steueransprüche auf Differenzen bilanzieller Wertansätze für      
Immaterielle Vermögensgegenstände 6 8 -2
Sachanlagevermögen 93 96 -3
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 38 54 -16
Rückstellungen für Pensionen 10 11 -1
Sonstige Rückstellungen 164 84 80
Sonstige Verbindlichkeiten 4 0 4
Latente Steuerschulden netto 444 567 -123

Für die Berechnung der Steuern wurden die Steuersätze unter Berücksichtigung der Gesellschaftsstruktur einer Kommanditgesellschaft auf Aktien zugrunde gelegt. Als Steuersatz für die Berechnung der latenten Steuern wurde dementsprechend 24,3 % (Vorjahr: 24,0 %) verwendet. Es bestehen gewerbesteuerliche Verlustvorträge in Höhe von TEUR 2.374 (Vorjahr TEUR 2.266), für die eine Steuerentlastung innerhalb von fünf Jahren nicht erwartet wird.

8. Erläuterungen zur Konzerngewinn- und Verlustrechnung

1. Die Umsätze (in TEUR) gliedern sich geographisch wie folgt auf:

Deutschland, Österreich, Schweiz Benelux, Großbritannien, Skandinavien Frankreich, Italien, Spanien Osteuropa Sonstige Gesamt
2016 303.693 70.317 53.221 21.940 9.002 458.174
2015 * 272.821 63.687 41.264 16.099 8.273 402.144

* geändert gemäß BilRUG

2. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 228 (Vorjahr: TEUR 461) sowie Erträge aus ausgebuchten Kundengutschriften und aus der Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von TEUR 57 (Vorjahr: TEUR 267).

3. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Aufwendungen für Ausgangsfrachten, Werbungs- und Vertriebskosten, Logistikkosten, Reparaturkosten, Kosten für Leiharbeiter, sonstige Produktionskosten, Renigungskosten, EDV-Kosten und Miet- und Leasingaufwendungen sowie den Gewinnanteil des persönlich haftenden Gesellschafters.

4. Das Konzernergebnis ist durch den als sonstigen betrieblichen Aufwand erfassten Gewinnanteil des persönlich haftenden Gesellschafters belastet. Bereinigt um diese Effekte ergibt sich eine Steuerquote, die aus der Rechtsform der Muttergesellschaft als 'KGaA' resultiert.

9. Sonstige Angaben

1. Haftungsverhältnisse im Sinne von § 298 Abs.1 i.V.m. 268 Abs. 7 i.V.m. § 251 HGB bestehen in Höhe von EUR 592,5 Mio. (Vorjahr EUR 693,5 Mio.) aus der Mithaftung für gewährte Kredite und ausgegebene Namensschuldverschreibungen innerhalb der Intersnack Group.

In diesem Zusammenhang sind wesentliche Lagerbestände sicherungsübereignet sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mittels Globalzession übereignet. Weiterhin sind erstrangige Grundschulden über die in der Bilanz ausgewiesenen Grundstücke und Gebäude begeben worden.

Das Risiko einer Inanspruchnahme aus der Bürgschaft für die Verbindlichkeiten von verbundenen Unternehmen gegenüber Kreditinstituten und aus Namensschuldverschreibungen wird aufgrund der guten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Intersnack Group als gering eingeschätzt.

2. Zum Stichtag bestanden Devisentermingeschäfte zum Verkauf von GBP mit Verpflichtungen im Euro-Gegenwert von TEUR 4.603 (Vorjahr TEUR 13.846). Die Devisentermingeschäfte sind für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Britischen Pfund abgeschlossen. Die gegenläufigen Wertänderungen von Grund- und Sicherungsgeschäft gleichen sich vollständig im Sicherungszeitraum voraussichtlich aus, weil Risikopositionen (Grundgeschäft) unverzüglich nach Entstehung in betraglich gleicher Höhe in derselben Währung und Laufzeit durch Devisentermingeschäfte abgesichert werden. Bis zum Abschlussstichtag haben sich die gegenläufigen Wertänderungen / Zahlungsströme aus Grund- und Sicherungsgeschäft vollständig ausgeglichen. Zur Messung der Effektivität der Sicherungsbeziehung wird die "Critical-Term-Match-Methode" verwendet. Die beizulegenden Zeitwerte enthalten in Höhe von TEUR 42 negative Werte (Vorjahr: TEUR 165). Infolge der bestehenden Sicherungsbeziehung wurde für die negativen Zeitwerte keine Rückstellung für drohende Verluste gebildet. Die Ermittlung der Marktwerte erfolgte durch die depotführenden Kreditinstitute aufgrund anerkannter finanzmathematischer Verfahren. Die TNC-Gruppe ist grundsätzlich dem Risiko eines Ausfalls eines Vertragspartners ausgesetzt,. Vertragspartner bei Abschluss der Devisentermingeschäfte sind daher ausschließlich große Geschäftsbanken.

3. Zum Stichtag waren Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 19.981 (Vorjahr: TEUR 19.915) bilanzverkürzend an Dritte verkauft. Zweck dieser Forderungsverkäufe ist die Beschaffung liquider Mittel zur Finanzierung der operativen Geschäftstätigkeit durch laufenden Verkauf von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Hieraus ergeben sich keine erkennbaren Risiken.

4. Zur Absicherung der Bezugsmöglichkeiten an Rohstoffen hat die Gesellschaft mehrjährige Einkaufskontrakte abgeschlossen. Die hieraus resultierenden Abnahmeverpflichtungen zum Kauf von Rohstoffen bestanden in Höhe von TEUR 235.752 (Vorjahr: TEUR 273.937) gegenüber verbundenen Unternehmen. Gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 2 bestehen weiterhin folgende Verpflichtungen aus mehrjährigen Miet- und Leasingverträgen:

2017
TEUR
2018-2021
TEUR
2022 und später
TEUR
542 802 0

Der Zweck der Leasingverträge besteht in der Finanzierung der geleasten Güter durch den Leasinggeber. Hieraus ergeben sich keine erkennbaren Risiken.

5. Im Geschäftsjahr betrug die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer:

Angestellte 119
Arbeiter 289
Gesamt 408

6. Die Geschäftsführung der TNC KGaA obliegt dem persönlich haftenden Gesellschafter, der The Nut Company Verwaltungsgesellschaft mbH, Schwerte ('TNC VG'). Mitglieder der Geschäftsführung der TNC VG sind:

Alwin Willem Jasper van Eijken

Guido Wolf

Dem persönlich haftenden Gesellschafter werden die mit der Geschäftsführung für die Gesellschaft verbundenen notwendigen Aufwendungen erstattet.

Die TNC KGaA hat einen Aufsichtsrat. Diesem gehören die folgenden Mitglieder an:

Maarten Leerdam, CEO Intersnack Group,

Johan Maurice Romain van Winkel, COO Intersnack Group

Stephan Philipp Kühne, CFO Intersnack Group (bis zum 21. August 2016)

Dr. Henrik Bauwens, CFO Intersnack Group (ab dem 1. September 2016)

Es wurden keine Vergütungen an den Aufsichtsrat gezahlt.

7. Angaben zur Kapitalflussrechnung

Der Finanzmittelfonds setzt sich aus dem in der Bilanz ausgewiesenen Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten zusammen.

8. Die Abschlussprüferhonorare im Sinne von § 314 Abs. Nr. 9 gliedern sich wie folgt:

Abschlussprüferleistungen : TEUR 98
Steuerberatungsleistungen : TEUR 82

9. Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben.

10. Die Geschäftsführung des Mutterunternehmens schlägt in Übereinstimmung mit dem Aufsichtsrat vor, den Bilanzgewinn des Mutterunternehmens auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Schwerte, 03. April 2017

gez. Alwin Willem Jasper van Eijken, Geschäftsführer der The Nut Company Verwaltungsgesellschaft mbH

gez. Guido Wolf, Geschäftsführer der The Nut Company Verwaltungsgesellschaft mbH

Anlage A zum Anhang - Konzern-Anlagenspiegel

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2016
EUR
Änderungen durch Konsolidierungskreis und Akquisition
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Währungs-
differenzen
EUR
Umbuchungen
EUR
31.12.2016
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände              
1. Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.718.868 0 55.562 48.343 0 0 2.726.087
2. Marken 18.974.485 0 0 0 0 0 18.974.485
3. Geschäfts- oder Firmenwert 0 0 0 0 0 0 0
4. Geleistete Anzahlungen 0 0 0 0 0 0 0
  21.693.353 0 55.562 48.343 0 0 21.700.572
II. Sachanlagen              
1. Grundstücke und Bauten 11.389.665 0 2.248.957 0 0 5.826.055 19.464.677
2. Technische Anlagen und Maschinen 22.191.618 0 5.895.485 1.084.902 0 2.622.450 29.624.652
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.721.474 0 557.837 765.252 0 56.883 1.570.941
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 8.516.868 0 132.745 0 0 -8.505.388 144.224
  43.819.624 0 8.835.024 1.850.154 0 0 50.804.494
III. Finanzanlagen              
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0 0 0 0 0 0 0
2. Beteiligungen              
a) an assoziierten Unternehmen 0 0 0 0 0 0 0
b) sonstige 0 0 0 0 0 0 0
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0 0 0 0 0 0 0
4. Sonstige Ausleihungen 0 0 0 0 0 0 0
  0 0 0 0 0 0 0
  65.512.978 0 8.890.586 1.898.497 0 0 72.505.067
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2016
EUR
Änderungen im Konsoldierungs-
kreis
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Währungs-
differenzen
EUR
Umbuchungen
EUR
31.12.2016
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände              
1. Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.573.683 0 93.248 48.343 0 0 2.618.588
2. Marken 15.866.946 0 258.962 0 0 0 16.125.908
3. Geschäfts- oder Firmenwert 0 0 0 0 0 0 0
4. Geleistete Anzahlungen 0 0 0 0 0 0 0
  18.440.629 0 352.210 48.343 0 0 18.744.496
II. Sachanlagen              
1. Grundstücke und Bauten 6.671.137 0 492.845 0 0 0 7.163.983
2. Technische Anlagen und Maschinen 15.726.778 0 2.366.684 1.084.783 0 0 17.008.679
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.188.497 0 303.895 752.919 0 0 739.473
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0 0 0 0
  23.586.412 0 3.163.424 1.837.702 0 0 24.912.135
III. Finanzanlagen              
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0 0 0 0 0 0 0
2. Beteiligungen              
a) an assoziierten Unternehmen 0 0 0 0 0 0 0
b) sonstige 0 0 0 0 0 0 0
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0 0 0 0 0 0 0
4. Sonstige Ausleihungen 0 0 0 0 0 0 0
  0 0 0 0 0 0 0
  42.027.041 0 3.515.634 1.886.045 0 0 43.656.631
Buchwerte
31.12.2016
EUR
31.12.2015
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 107.499 145.185
2. Marken 2.848.577 3.107.539
3. Geschäfts- oder Firmenwert 0 0
4. Geleistete Anzahlungen 0 0
  2.956.076 3.252.724
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke und Bauten 12.300.694 4.718.528
2. Technische Anlagen und Maschinen 12.615.973 6.464.840
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 831.468 532.977
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 144.224 8.516.868
  25.892.360 20.233.212
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0 0
2. Beteiligungen    
a) an assoziierten Unternehmen 0 0
b) sonstige 0 0
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0 0
4. Sonstige Ausleihungen 0 0
  0 0
  28.848.436 23.485.936

Konzernlagebericht

A. Grundlagen des Konzerns

a. Geschäftsmodell des Konzerns

Seit dem Geschäftsjahr 2008 ist die TNC-Gruppe (The Nut Company GmbH & Co. KGaA, Schwerte) Bestandteil der Intersnack Group (Intersnack Group GmbH & Co. KG, Düsseldorf).

Die TNC-Gruppe ist wirtschaftlich im Wesentlichen nur durch die Felix GmbH & Co. KG, Schwerte, geprägt.

Die TNC-Gruppe ist in der Herstellung, dem Handel und dem Vertrieb von Nussprodukten tätig. Das Markenportfolio umfasst die Marke 'ültje' sowie Teile der Eigenmarken des gesamten europäischen Einzelhandels.

b. Personal- und Sozialbericht

Der wirtschaftliche Erfolg der TNC-Gruppe ist auch dem hohen Engagement unserer Mitarbeiter zuzuschreiben. Es zeigte sich wieder, dass eine Personalpolitik, die auf Qualifikation und Motivation der Belegschaft ausgerichtet ist, eine immer lohnende Investition darstellt. Für das gemeinsam Erreichte bedanken wir uns bei unseren Mitarbeitern.

B. Wirtschaftsbericht

a. Geschäftsverlauf

Insgesamt steigerte die TNC-Gruppe ihren Umsatz um knapp EUR 56 Mio. gegenüber dem Vorjahr auf EUR 458 Mio. Dieses Wachstum konnte durch organisches Absatzwachstum sowie einen vorteilhaften Produkt-Mix erzielt werden.

b. Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage

Die für das Verständnis der Ertragslage wesentlichen Leistungsindikatoren stellen sich wie folgt dar:

2016 2015 * Veränderung
TEUR % TEUR % TEUR %
Nettoumsatzerlöse 458.174 100% 402.144 100% 56.030 14%
Rohergebnis 77.522 17% 50.021 12% 27.501 55%
Betriebsergebnis (EBITA) 22.620 5% 20.415 5% 2.205 11%
Ergebnis nach Steuern 10.610   8.968   1.642 18%

* nach BilRUG-Anpassung

Der Umsatz konnte gegenüber dem Vorjahr in Höhe von 14% gesteigert werden. Wie bereits im Vorjahr hat sich das Nusssegment auch im abgelaufenen Geschäftsjahr dynamisch entwickelt. An diesem Wachstum konnte die TNC-Gruppe europaweit partizipieren und seine Nettoumsatzerlöse entsprechend steigern. Für eine detaillierte Aufteilung der Umsatzerlöse wird auf den Konzernanhang verwiesen.

Das Rohergebnis konnte im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden, was in erster Linie auf eine stabile Materialeinsatzquote zurückzuführen ist. Die Rohergebnissteigerung ist dabei zugleich als wesentlicher Treiber der Steigerung des Betriebsergebnisses zu betrachten.

Der Personalaufwand ist um 8% im Vergleich zum Vorjahr angestiegen. Grund hierfür ist die Inbetriebnahme eines neuen Werkes und der damit verbundene Aufbau von Personal. Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 16% basiert auf höheren Mietaufwendungen sowie einer Erhöhung der Fracht- und Werbungskosten.

Mit Blick auf die Vermögens- und Finanzlage stellt sich die Entwicklung der TNC-Gruppe im Geschäftsjahr 2016 wie folgt dar:

Die Bilanzsumme steigt gegenüber dem Vorjahr um EUR 9,2 Mio. auf EUR 129,3 Mio., was zum einen auf Investitionen der Gesellschaft und zum anderen auf einen Anstieg des Working Capitals zurückzuführen ist, welches im Wesentlichen auf ein starkes Dezembergeschäft zurückzuführen ist.

Die liquiden Mittel zum Ende des Geschäftsjahres betragen EUR 0,3 Mio. (Vorjahr: EUR 0,5 Mio.).

Das Eigenkapital hat sich durch das erwirtschaftete Konzerneigenkapital um EUR 6,3 Mio. auf EUR 58,9 Mio. erhöht.

Der operative Cash Flow ist gegenüber dem Vorjahr um EUR 1,1 Mio. auf EUR 10,6 Mio. gesunken, was im Wesentlichen auf die Zunahme des Lieferungs- und Leistungsverkehrs und damit einhergehenden einem höheren Working Capital zurückzuführen ist. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit hat sich um EUR -0,2 Mio. auf EUR -1,8 Mio. verändert. Dies ist insbesondere auf Änderungen der Finanzierung im Verbundbereich in Höhe von EUR -5,2 Mio., gezahlte Dividenden in Höhe von EUR -4,3 Mio. sowie einer Zahlungsverpflichtung gegenüber Kreditinstituten aus dem Erwerb von Leasingforderungen in Höhe von EUR 7,6 Mio. zurückzuführen.

c. Finanzielle- und Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die für die Unternehmenssteuerung wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren mit Bezug auf die Ertragslage der Gruppe sind Nettoumsatzerlöse, Rohergebnis, Betriebsergebnis (EBITA) sowie das Ergebnis nach Steuern. Hinsichtlich der Entwicklung dieser Leistungsindikatoren wird auf die Ausführungen zur Ertragslage verwiesen. Die für die Unternehmenssteuerung wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren mit Bezug auf die Vermögens- und Finanzlage der Gruppe sind Working Capital und operativer Cashflow. Hinsichtlich der Entwicklung dieser Leistungsindikatoren wird auf die Ausführungen zur Vermögens- und Finanzlage verwiesen.

Als wesentlichster nichtfinanzieller Leistungsindikator wird die abgesetzte Tonnage zur Unternehmenssteuerung herangezogen; jeweils auch mit Blick auf einzelne Kategorien.

Darüber hinaus sind auch Sicherheit, Gesundheit, Umweltschutz und Qualität in der Unternehmenspolitik der TNC-Gruppe verankert und haben höchste Priorität. Sicherheits- und Qualitätsrichtlinien bilden dabei die Grundlage zum sicheren Umgang mit Betriebsrisiken sowie operativer Leistungssteigerung. Aus diesem Grund sind die Sicherheit und Gesundheit unserer Mitarbeiter sowie der Umweltschutz fester Bestandteil des eingesetzten Qualitätsmanagements und sind zugleich in den Standortzielen der Unternehmung verankert.

Im Bereich der Kundenqualität stellt die kontinuierliche Verfügbarkeit unserer Produkte und damit einhergehend eine verlässliche Belieferung unserer Kunden einen wesentlichen Leistungsindikator dar. Hier konnte die TNC-Gruppe in 2016 einen Servicelevel von über 96% erzielen.

C. Chancen- und Risikobericht einschließlich Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten

Gute Unternehmensführung beinhaltet auch den verantwortungsvollen Umgang mit Chancen und Risiken. Zur Risikofrüherkennung nutzen wir verschiedene Instrumente, um Risiken zu identifizieren und aktiv zu managen.

Als global auf Absatz- und Beschaffungsmärkten agierendes Unternehmen ist die TNC-Gruppe Risiken unterschiedlichster Art ausgesetzt. Innerhalb der TNC-Gruppe sind Grundsätze zur Erkennung und Überwachung von geschäftsspezifischen Risiken in einem Risikomanagement-System beschrieben. Wesentliche Bestandteile dieses Systems sind Planungs-, Berichts- und Kontrollinstrumente. Die implementierten Instrumente sind darauf ausgerichtet, aufkommende Risiken frühzeitig zu erkennen.

Die stetige Weiterentwicklung des konzerneinheitlichen Berichtswesens wurde auch auf der Basis einer einheitlichen IT-Berichtsplattform in 2016 fortgeführt.

Darüber hinaus informieren die Verantwortlichen für die Überwachungssysteme regelmäßig die Geschäftsführung über ihre Erkenntnisse der Risikofelder. Im Rahmen einer kontinuierlichen Risikoinventur wird das bestehende Risikoprofil geprüft sowie neue Risiken identifiziert. Es ist sicher gestellt, das alle zu steuernden Risiken in bestehende Berichtssysteme integriert worden sind.

Zu den Hauptrisiken der TNC-Gruppe zählen

- Produktsicherheitsaspekte seitens der Beschaffung und Produktion,

- Intensive öffentliche Diskussionen über gesunde Ernährung und Fettleibigkeit,

- Preisrisiken auf der Beschaffungsseite,

- Sicherstellung der Liquidität,

- Sicherstellung der Produktqualität in ausreichender Verfügbarkeit,

- Konzentrationsprozesse auf der Lieferanten- und Kundenseite,

- Zins- und Wechselkursänderungen.

Es haben sich dabei keine Anhaltspunkte für Risiken ergeben, die den Fortbestand des Unternehmens gegenwärtig oder zukünftig gefährden.

In 2015 hat die Intersnack Group als oberste Muttergesellschaft der TNC-Gruppe eine konzernweit gültige Group Treasury Policy implementiert, die klare Regelungen für das Betreiben der TNC Finanzmanagement-Funktion mit dem erforderlichen Aufgabenspektrum enthält. Dabei sind die Grundsätze guter Unternehmensführung (Corporate Governance) leitend.

Aufgrund von jeweils längerfristigen Preisbindungen auf der Absatzseite ist die TNC-Gruppe Preisrisiken, ausgehend von ihren Beschaffungsmärkten, ausgesetzt. Die speziellen Preisrisiken resultieren aus der Änderung der Rohnusspreise. Der Bedarf an Rohnüssen wird über den Abschluss langfristiger Lieferverträge gedeckt. Dabei können auch Positionen gehalten werden. Der Einkauf von Rohnüssen in den Ursprungsländern gehört zu den Kernkompetenzen der TNC-Gruppe. Potentielle Risiken aus teilweise bestehenden offenen Positionen sind nicht existenzgefährdend und basieren auf einer umsichtigen Einschätzung der Entwicklung der Rohwarenmärkte.

Die langfristige Sicherstellung des Rohmaterialeinkaufs ist das Hauptanliegen auf der Beschaffungsseite. Zur Bewältigung potentieller Risiken sind adäquate Strategien entwickelt worden; so wurde z.B. ein Vendor Development-Programm durchgeführt. Daneben sind Mitarbeiter, der konzerninternen Einkaufsgesellschaft, einer Tochtergesellschaft der Intersnack Group, in den bedeutendsten Beschaffungsregionen vor Ort beschäftigt, um die Qualität schon beim Lieferanten zu kontrollieren. Diese Maßnahmen kombiniert mit spezifischen Risiko-Management-Werkzeugen tragen zur Minimierung des Beschaffungsrisikos bei.

Lieferanten, die Materialien zur Herstellung unserer Produkte (z.B. Rohstoffe, Verpackungsmaterialien) liefern wollen, müssen sich einem mehrstufigen Qualifizierungsverfahren unterziehen. In diesem Verfahren wird zunächst die Einhaltung von allgemeinen Lebensmittelsicherheitsstandards z.B. durch Erfüllung internationaler, zertifizierter Standards geprüft. Zusätzlich muss der Lieferant darüber hinaus gehende Intersnack Standards erfüllen und anerkennen, bevor die Qualifizierung der Materialien erfolgt. Entsprechend einem Risikoschlüssel, wird durch Inspektionen beim Lieferanten ("Audit") die Dokumentation und die Prozesse vor Ort auf Einhaltung der Intersnackanforderungen geprüft. Dieses Verfahren wird je nach der Qualitätslage des Lieferanten in regelmäßigen Abständen wiederholt. Lieferanten, die sich einem solchen Verfahren nicht unterziehen wollen/können, oder vereinbarte Korrektur- und Verbesserungsmaßnahmen nicht umsetzen, werden nicht akzeptiert.

Daneben setzt die TNC-Gruppe Devisentermingeschäfte ein zur Absicherung von Währungskursrisiken bei Verkäufen in Währungen, die nicht der Währung der operativen Einheit entspricht bzw. wenn konzernintern Rohwaren an Gesellschaften außerhalb des Euro-Raums geliefert werden. Es handelt sich hierbei um Micro-Hedges, deren Effektivität permanent durch geeignete Systeme überwacht wird.

Es dürfen keine Devisentermingeschäfte aus spekulativen Gründen abgeschlossen werden. In Einzelfällen entstehende Überhänge zwischen tatsächlichen Bedarfen für bestimmte Währungen und dem Zufluss aus den abgeschlossenen Devisen-termingeschäften werden intensiv überwacht und schnellstmöglich abgebaut.

Innerhalb der TNC-Gruppe werden alle Herstellprozesse einer kritischen Analyse auf mögliche Fehler und deren Auswirkungen unterzogen. Präventive Prozesslenkungspunkte und Kontrollen werden festgelegt, damit die als kritisch erkannten Punkte sicher beherrscht werden. Die der Herstellung zugrunde liegenden Produktspezifikationen werden eingehalten. Interne Audits von ausgebildeten Auditoren stellen zudem sicher, dass die vereinbarten Arbeitsanweisungen und Prozessbeschreibungen zur Herstellung sicherer Produkte befolgt werden.

Zusätzlich werden die Werke von externen Auditoren mindestens jährlich im Rahmen der GFSI Audits (Global Food Safety Initiative) auf Einhaltung der Lebensmittelstandards überprüft. Neben der Überwachung der Prozesse werden zusätzlich aus der laufenden Produktion - wie auch von den angelieferten Rohstoffen - stichpunkthaft Proben entnommen und bei externen Instituten auf Einhaltung der Spezifikationen und auf ihre Verkehrsfähigkeit geprüft.

Neben diesem prozessorientierten Ansatz werden zusätzlich aus der laufenden Produktion wie auch von den angelieferten Rohstoffen/Materialien stichpunkthaft Proben entnommen und entsprechend dem Eigenkontrollplan bei externen Instituten gegen die vorliegenden Spezifikationen auf ihre Verkehrsfähigkeit geprüft.

Das Compliance Management der Intersnack Group, in das auch die Unternehmen der TNC-Gruppe einbezogen sind, trägt Sorge für die unternehmensweite Einhaltung von Gesetzen und Regeln und ist ein wesentlicher Baustein der Unternehmenskultur. Die Aktivitäten des Unternehmens unterliegen national und international wirkenden rechtlichen Vorgaben sowie selbst gesetzten Werten und Regeln. Die Unternehmenswerte und sich daraus ableitendende Grundsätze für ein moralisch, ethisch und rechtlich korrektes Verhalten sind in einem unternehmensweit gültigen Verhaltenskodex zusammengefasst. Neben anderen präventiven Maßnahmen werden Mitarbeiter und Führungskräfte im Rahmen von Trainingsprogrammen bezüglich maßgeblicher Gesetze und Regeln sowie eines korrekten Verhaltens unter Verfolgung eines risikobasierten Ansatzes geschult.

Die Interne Revision der Intersnack Group führt auf Basis einer jährlichen Prüfungsplanung eine Prüfung der internen Kontrollsysteme in den Gesellschaften der Unternehmensgruppe durch. Gegenstand der Prüfungen sind u.a.:

- die Analyse von Organisationseinheiten und ihrer Geschäftsprozesse sowie interner Kontrollen auf Ordnungsmäßigkeit, Effizienz und Effektivität,

- die Einhaltung von Direktiven, Richtlinien und Genehmigungserfordernissen sowie

- die Ergreifung von Maßnahmen zur Sicherung von Vermögenswerten.

Im Bedarfsfall werden darüber hinaus Ad-Hoc Prüfungen durchgeführt, um Compliance mit internen Richtlinien und Regelwerken sowie gesetzlichen Vorgaben und Normen sicherzustellen.

Die Interne Revision berichtet über die Ergebnisse ihrer Arbeit an das Executive Board der Intersnack Group, welches gleichzeitig den Aufsichtsrat der TNC stellt. Im Bedarfsfall werden notwendige Steuerungsmaßnahmen initiiert und deren Umsetzung überprüft.

Die langfristige finanzielle Sicherung der TNC-Gruppe ist durch einen Konsortialkreditvertrag sowie ausgegebenen Namensschuldverschreibungen auf Ebene der Intersnack Group gewährleistet, wodurch auch der TNC-Gruppe weiterhin ausreichend Kreditlinien zur Verfügung stehen. Der in 2012 abgeschlossene Kreditvertrag wurde in 2014 erweitert u. a. hinsichtlich der Erhöhung des revolvierenden Kreditvolumens und einer neuen Laufzeit über fünf Jahre. Weiterhin wurde der Vertrag ohne bedeutsame Änderung der Kreditkonditionen im Vergleich zum Vorjahr um weitere fünf Jahre am 31. Mai 2016 verlängert. Über die gesamte Intersnack-Gruppe betrachtet, liegt der Headroom der revolvierenden Kreditlinie bei ca. 52 %. Es besteht das grundsätzliche Risiko bei Nichteinhaltung der mit diesem Kreditvertrag verbundenen Covenants, dass das gesamte Kreditvolumen sofort fällig gestellt werden kann.

Durch die starke Einbindung der TNC-Gruppe in die Intersnack Group im Rahmen der Finanzierung, der damit in Zusammenhang stehenden Übernahme von Mithaftungsverpflichtungen und der Versorgung mit Rohnüssen ist sie sowohl finanziell als auch organisatorisch von der Intersnack Group und deren zukünftigen Entwicklung abhängig.

Neben den dargestellten Risiken ergeben sich allerdings auch vielfältige Chancen für die Entwicklung der TNC-Gruppe aufgrund der starken Markenpräsenz und Produktentwicklungsmöglichkeiten der Gruppe.

Weiter ermöglichen es die Erfahrungen, das technische Wissen und die eingesetzten Instrumente der TNC-Gruppe regelmäßig von Entwicklungen bei den Rohwarenpreisen zu profitieren.

Die TNC-Gruppe evaluiert jährlich innerhalb des operativen und strategischen Planungsprozesses die positive Entwicklung möglicher Chancen und legt geeignete Maßnahmen fest, diese Chancen möglichst optimal für das Unternehmen zu nutzen. Das Ergreifen von Chancen dient dabei der Absicherung von unternehmerischen Zielen oder führt im besten Fall zum Übertreffen geplanter Ziele. Innerhalb der TNC-Gruppe besteht für das Chancenmanagement ein kontinuierlicher Prozess. Mit gezielten Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen fordern und fördern wir die Fähigkeiten unserer Mitarbeiter, so dass sie Optimierungsmöglichkeiten und Chancenverwertung in Eigenverantwortung erkennen.

D. Prognosebericht

Die für das Geschäftsjahr 2016 getroffenen Prognosen für das Mengen- und Umsatzwachstum sind deutlich übertroffen worden. Das Rohergebnis konnte gegenüber Vorjahr verbessert werden. Darüber hinaus haben u.a. gezielte Kosteneinsparmaßnahmen die Prognose des Betriebsergebnisses und des Ergebnisses vor Steuern übertroffen.

Für das Jahr 2017 wird ein Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Bereich für den deutschen Markt erwartet. Grundsätzlich werden zugleich Verlagerungen von Intercompany-Geschäft innerhalb der Intersnack Group eine Auswirkung auf die Entwicklung des Umsatzvolumens haben.

Aufgrund der Aufwandsteigerungen wird erwartet, dass das Ergebnis vor Steuern 2017 leicht unter dem Niveau des Geschäftsjahres 2016 liegen wird.

Dies gilt entsprechend auch für den erwarteten operativen Cash-Flow für das Geschäftsjahr 2017.

 

Schwerte, 03. April 2017

gez. Alwin Willem Jasper van Eijken, Geschäftsführer der The Nut Company Verwaltungsgesellschaft mbH

gez. Guido Wolf, Geschäftsführer der The Nut Company Verwaltungsgesellschaft mbH

Bericht des Aufsichtsrats

Während der Berichtszeit hat die Geschäftsführung des persönlich haftenden Gesellschafters den Aufsichsrat regelmäßig über die Lage der Gesellschaft und die wesentlichen Geschäftsvorgänge unterrichtet. Der Aufsichtsrat hat die Berichterstattung des persönlich haftenden Gesellschafters behandelt.

Die Entwicklung des Unternehmens wurde jeweils gemeinsam mit der Geschäftsführung des persönlich haftenden Gesellschafters erörtert. Soweit Maßnahmen der Zustimmung des Aufsichtsrats bedurften, hat der Aufsichtsrat diesen Maßnahmen nach eingehender Prüfung und Beratung zugestimmt. Der Aufsichtsrat stand der Geschäftsführung des persönlich haftenden Gesellschafters uneingeschränkt zur Verfügung.

Der vom persönlich haftenden Gesellschafter aufgestellte Konzernabschluss zum 31. Dezember 2016 sowie der Lagebericht für den Konzern sind unter Einbeziehung der Buchführung von der Ernst & Young GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss, den Konzernabschluss sowie den Lagebericht, den Konzernlagebericht und den Vorschlag über die Verwendung des Bilanzgewinns geprüft und den Konzernprüfungsbericht des Abschlussprüfers zur Kenntnis genommen.

Der Aufsichtsrat hat sich mit dem Abschlussprüfer über das Ergebnis der Konzernabschlussprüfung beraten. Der Abschlussprüfer hat an der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats am 26. April 2017 um 09:00 Uhr teilgenommen und über das Ergebnis der Konzernabschlussprüfung berichtet.

Der Aufsichtsrat hat nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung keine Einwendungen gegen die ihm vorgelegten Unterlagen erhoben. Der Aufsichtsrat billigt den von der Geschäftsführung aufgestellten Jahresabschluss und Konzernabschluss sowie den Lagebericht und Konzernlagebericht. Der Aufsichtsrat wird den Jahresabschluss in dieser Form der Hauptversammlung zur Feststellung vorlegen und unterstützt den Vorschlag für die Gewinnverwendung.

Dem Aufsichtsrat haben auch der Bericht des persönlich haftenden Gesellschafters über die Beziehungen der Gesellschaft zu verbundenen Unternehmen (Abhängigkeitsbericht gem. § 312 AktG) und der Prüfungsbericht des Abschlussprüfers hierüber vorgelegen. Der Abschlussprüfer hat die Angaben in diesem Bericht bestätigt. Der Aufsichtsrat hat diese Unterlagen geprüft und gegen den Abhängigkeitsbericht und das Ergebnis der Prüfung des Abschlussprüfers keine Einwände.

 

Schwerte, den 26. April 2017

Für den Aufsichtsrat

Maarten Leerdam, Vorsitzender des Aufsichtsrats

Bestätigungsvermerk

Wir haben den von der The Nut Company GmbH & Co. KGaA, Schwerte, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Kapitalflussrechnung, Eigenkapitalspiegel und Anhang - und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2016 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und über den Konzernlagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Düsseldorf, 26. April 2017

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