inogreen GmbH
Selbe AdresseWärme- und Kältehandel
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Tim Dr. Veil seit 4.7.2025 | Vorstandsmitglied |
Oktawiusz Ozimski seit 9.2.2022 | Vorstandsmitglied |
Holger Backu seit 6.4.2011 | Vorsitzender des Vorstands |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
InterEurope AG European Law ServiceDüsseldorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Datum der Feststellung: 02.04.2024 Gewinn- und Verlustrechnung für 2023
AnhangAllgemeine Angaben Firma: InterEurope AG European Law Service Sitz: Hansaallee 249, D-40549 Düsseldorf Handelsregister: Amtsgericht Düsseldorf HRB 50553 Die InterEurope AG European Law Service (nachfolgend: InterEurope) ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt 4.000.000,00 EUR und ist eingeteilt in 4.000.000 Aktien zu je 1 EUR. Der Jahresabschluss ist nach dem Grundsatz der Unternehmensfortführung sowie nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in Verbindung mit den ergänzenden Vorschriften des Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und Erläuterungen zur Bilanz Immaterielle Vermögensgegenstände Hierbei handelt es sich zum einen um entgeltlich erworbene Software sowie Nutzungs- und Markenrechte, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet sind. Seit dem Geschäftsjahr 2016 sind - durch Ausübung des entsprechenden Wahlrechts - außerdem selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens enthalten. Es handelt sich um Erweiterungen der verwendeten Software zur Schadenregulierung durch eigene Programmierer. Die Bewertung erfolgt zu fortgeführten Herstellungskosten. Ein Einbezug von Fremdkapitalzinsen in die Herstellungskosten erfolgt nicht. Planmäßige Abschreibungen erfolgen linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei bis zehn Jahren. Diese bemisst sich nach dem Zeitraum, in dem eine wirtschaftlich sinnvolle Nutzung voraussichtlich möglich ist. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Nettowert von 800 EUR wurden sofort voll abgeschrieben. Geleistete Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Im Geschäftsjahr sind 102 TEUR Entwicklungskosten angefallen, diese wurden als selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände aktiviert. Sachanlagen Die Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten und vermindert um lineare Abschreibungen angesetzt; diese erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Wahlrechte in den Ansässigkeitsstaaten der Betriebsstätten der InterEurope AG wurden in Einklang mit den Aktivierungsvorschriften des HGB ausgeübt. Geleistete Anzahlungen auf Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten bewertet.
Finanzanlagen Bei den sonstigen Ausleihungen handelt es sich um langfristig gestellte Kautionen, insbesondere für angemietete Geschäftsräume. Die sonstigen Ausleihungen werden zum Nennwert angesetzt und gem. § 253 Abs. 3 S. 5 HGB nach dem gemilderten Niederstwertprinzip des Anlagevermögens bewertet. Außerplanmäßige Abschreibungen aufgrund voraussichtlich dauerhafter oder nur vorübergehender Wertminderungen sind nicht erfolgt. Vorräte Die unfertigen Leistungen werden pro Betriebsstätte berechnet nach der Anzahl der Akten zu den noch nicht abgerechneten Aufträgen der letzten sieben Jahre (01/2017 bis einschließlich 12/2023) unter Berücksichtigung des durchschnittlichen Umsatzerlöses je abgerechneten Auftrag der Geschäftsjahre 2017 bis einschließlich 2023 abzüglich einem Gewinnanteil sowie dem noch zu erwartenden Aufwand. Die Aufträge sind danach mit dem beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennbetrag abzüglich geleisteter Tilgungen angesetzt. Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen insbesondere die vorausbezahlten Schadenzahlungen. Die Forderungen gegen Versicherungsunternehmen aus der Übernahme von Schadenregulierungskosten aus den Bereichen Rechtsschutz, Haftpflicht, Regresse, Grüne Karte und 4. KH-Richtlinie betragen insgesamt 38.838 TEUR. Davon betragen 32.978 TEUR Forderungen mit einer Fälligkeit von weniger als einem Jahr und 5.860 TEUR Forderungen mit einer Fälligkeit von mehr als einem Jahr. Die Forderungen aus Dienstleistungshonoraren betragen insgesamt 3.669 TEUR. Davon sind Forderungen aus Dienstleistungshonoraren i. H. v. 2.440 TEUR innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen aus Dienstleistungshonoraren mit einer Fälligkeit von mehr als einem Jahr betragen 1.229 TEUR. Die Forderungen aus Grüner Karte sind gesichert, die Ausfallwahrscheinlichkeit ist aus diesem Grund gering, daher hat bis dato keine Wertberichtigung stattgefunden. Es bestehen Forderungen gegen verbundene Unternehmen aus Honoraren i. H. v. 46 TEUR, aus Schadenvorauszahlungen i. H. v. 850 TEUR sowie aus dem Ergebnisabführungsvertrag i. H. v. 269 TEUR. Bankguthaben Die Bankguthaben sind mit Nennwerten angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen. Die Auflösung dieser Posten erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Eigenkapital Zum Ende des Geschäftsjahres bestehen abführungsgesperrte Beträge in Höhe von insgesamt 285.398,00 EUR, die in voller Höhe auf die Aktivierung von immateriellen Vermögensgegenständen aus selbstgeschaffener Software für Schadenregulierung entfallen. Da im aktuellen Geschäftsjahr ein Verlust erwirtschaftet wurde, beträgt der Bilanzgewinn aufgrund des im Vorjahr durchgeführten Gewinnvortrags unverändert 232.018,37 EUR. Verbindlichkeiten Die Passivierung wurde mit den Erfüllungsbeträgen vorgenommen. Alle Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Währungsumrechnung Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten sowie die dazugehörigen Erträge und Aufwendungen, die in ausländischer Währung geführt wurden, wurden gemäß § 256 a HGB zum Devisenkassamittelkurs des Stichtages 31. Dezember 2023 in EUR umgerechnet. Hinsichtlich Kursdifferenzen wurde § 277 Abs. 5 Satz 2 HGB beachtet. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023 3. Personalaufwand
4. Abschreibungen
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen mit 6.294 TEUR im Wesentlichen den Bereich der sog. externen Kosten für Gutachter, externe Dienstleister und Juristen. Diese wirken sich weitestgehend ergebnisneutral aus, da den entstandenen Aufwendungen in derselben Höhe Erträge gegenüberstehen. Diese sind im sonstigen Aufwand der Tabelle dargestellt. Sonstige periodenfremde Aufwendungen belaufen sich auf 305 TEUR. Davon entfallen 49 TEUR auf Aufwendungen aus Eingangsrechnungen und 256 TEUR auf Wertberichtigungen von Forderungen. Der Anstieg der Aufwendungen aus Kursdifferenzen ist im Wesentlichen auf den Anstieg des abgerechneten Schadenvolumens in den Betriebsstätten Großbritannien und Polen zurückzuführen. Ein weiterer Grund liegt in der volatilen Kursentwicklung der Fremdwährungen PLN und GBP zwischen den Geschäftsjahren 2022 und 2023. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die nicht zu bilanzierenden finanziellen Verpflichtungen der Gesellschaft belaufen sich auf 1.903 TEUR (VJ: 1.849 TEUR). Dabei handelt es sich überwiegend um Mietverpflichtungen für die Büroräume der jeweiligen Betriebsstätten sowie aus dem Vertrag mit dem IT-Dienstleister. Ergebnisabführungsvertrag Mit Datum vom 26. November 2020 wurde zwischen der InterEurope Beteiligung GmbH und der InterEurope ein Ergebnisabführungsvertrag (EAV) mit Wirkung zum 1. Januar 2020 geschlossen. Die InterEurope verpflichtet sich nach § 301 AktG, den gesamten Gewinn an die InterEurope Beteiligung GmbH abzuführen. Konzernzugehörigkeit nach § 285 Nr. 14 HGB Die InterEurope AG wird als Tochtergesellschaft in den freiwilligen Konzernabschluss der InterEurope Beteiligung GmbH, Hannover, als Muttergesellschaft einbezogen. Die InterEurope AG ist ein Konzernunternehmen der VHV Holding AG, Hannover, und der VHV Vereinigte Hannoversche Versicherung a.G., Hannover, das gleichzeitig oberstes Mutterunternehmen ist. Der Jahresabschluss der InterEurope AG wird in den Konzernabschluss (befreiender Konzernabschluss und Konzernlagebericht) der VHV Vereinigte Hannoversche Versicherung a.G., Hannover, einbezogen, welche den Konzernabschluss für den größten und den kleinsten Kreis erstellt. Die InterEurope Beteiligung GmbH ist alleinige Aktionärin von InterEurope AG. Die Mitteilung gemäß § 20 Abs. 4 AktG liegt vor. Gesamtbezüge des Vorstands und des Aufsichtsrates, gewährte Kredite Vorstand Holger Backu, München Rechtsanwalt Vorsitzender Oktawiusz Ozimski, Warschau Master of Law & MBA Holger Zündorf, Meerbusch Diplom-Kaufmann Aufsichtsrat Thomas Voigt, Hannover Vorsitzender des Vorstands der VHV Vereinigte Hannoversche Versicherung a.G. sowie der VHV Holding AG, Vorsitzender Arndt Bickhoff, Hamburg (seit 25. November 2023) Vorstand der VHV Holding AG, der VHV a.G. und der VHV digital services AG sowie Geschäftsführer der VHV digital development GmbH, stellvertretender Vorsitzender Sina Rintelmann, Isernhagen Mitglied des Vorstandes der VHV Allgemeine Versicherung AG Uwe H. Reuter, München (bis 24. November 2023) Seit 5. Juli 2023 Vorsitzender des Aufsichtsrats der VHV Vereinigte Hannoversche Versicherung a.G. sowie der VHV Holding AG Fritz-Klaus Lange, Bochum (bis 24. November 2023) Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats der VHV Vereinigte Hannoversche Versicherung a.G. sowie der VHV Holding AG Dr. Peter Lütke-Bornefeld, Everswinkel (bis 7. September 2023) Bis 5. Juli 2023 Vorsitzender des Aufsichtsrats der VHV Vereinigte Hannoversche Versicherung a.G. sowie der VHV Holding AG Norbert Essing, Westerkappeln (seit 25. November 2023) Geschäftsführer der Norbert Essing Kommunikation GmbH Auf die Angaben über Bezüge gemäß § 285 Nr. 9 a) und b) HGB wurde gemäß § 286 Abs.4 HGB verzichtet. Darlehen an Mitglieder des Vorstandes und des Aufsichtsrates wurden nicht gewährt. Der Aufsichtsrat erhält keine Vergütung für seine Tätigkeit. Forderungsabtretung In Höhe der Inanspruchnahme eines Bankkredits über 41.500 TEUR stellt die Gesellschaft dem finanzierenden Kreditinstitut Sicherheit in Form sämtlicher gegenwärtiger und künftiger Ansprüche aus dem Geschäftsverkehr, insbesondere aus Lieferungen und Leistungen, gegen alle Drittschuldner (Sicherungszession). Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 231 (VJ: 182) angestellte Mitarbeiter beschäftigt, davon 206 Vollzeitkräfte (VJ: 164) und 25 Teilzeitkräfte (VJ: 18). Wir danken den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Einsatz und die gute Arbeit, die im abgelaufenen Geschäftsjahr geleistet wurde. Nachtragsbericht Es sind keine Vorgänge eingetreten, die für die Gesellschaft eine besondere Bedeutung i. S. d. § 285 Nr. 33 HGB haben. Ergebnisverwendung Der Bilanzgewinn in Höhe von 232.018,37 EUR (VJ: 232.018,37 EUR) wird wie folgt verwendet:
Düsseldorf, den 23. Februar 2024 InterEurope AG European Law Service Der Vorstand gez. Holger Backu gez. Oktawiusz Ozimski gez. Holger Zündorf Entwicklung des Anlagevermögens 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023InterEurope AG European Law ServiceDüsseldorfHandelsregister: Amtsgericht Düsseldorf HRB 50553Unternehmensorgane Aufsichtsrat Thomas Voigt, Hannover Vorsitzender des Vorstands der VHV Vereinigte Hannoversche Versicherung a.G. sowie der VHV Holding AG Vorsitzender Arndt Bickhoff, Hamburg (seit 25. November 2023) Vorstand der VHV Holding AG, der VHV a.G. und der VHV digital services AG sowie Geschäftsführer der VHV digital development GmbH, stellvertretender Vorsitzender Sina Rintelmann, Isernhagen Mitglied des Vorstandes der VHV Allgemeine Versicherung AG Uwe H. Reuter, München (bis 24. November 2023) Seit 5. Juli 2023 Vorsitzender des Aufsichtsrats der VHV Vereinigte Hannoversche Versicherung a.G. sowie der VHV Holding AG Fritz-Klaus Lange, Bochum (bis 24. November 2023) Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats der VHV Vereinigte Hannoversche Versicherung a.G. sowie der VHV Holding AG Dr. Peter Lütke-Bornefeld, Everswinkel (bis 7. September 2023) Bis 5. Juli 2023 Vorsitzender des Aufsichtsrats der VHV Vereinigte Hannoversche Versicherung a.G. sowie der VHV Holding AG Norbert Essing, Westerkappeln (seit 25. November 2023) Geschäftsführer der Norbert Essing Kommunikation GmbH Vorstand Holger Backu, München Rechtsanwalt Vorsitzender Oktawiusz Ozimski, Warschau Master of Law & MBA Holger Zündorf, Meerbusch Diplom-Kaufmann Allgemeine Angaben Die InterEurope AG European Law Service (nachfolgend InterEurope genannt) ist auf die Regulierung internationaler Schadenfälle im Auftrag europäischer Versicherungsgesellschaften bzw. ihrer Versicherungsnehmer spezialisiert. Hierzu bestanden im Geschäftsjahr 2023 neben der Zentrale in Düsseldorf und der dort befindlichen operativen Einheit die nachfolgend aufgeführten rechtlich unselbständigen Betriebsstätten:
Die InterEurope ist somit in insgesamt elf Ländern Europas mit eigenen Betriebsstätten vertreten und unterhält von dort aus Kontakte zu Kooperationspartnern in weiteren 32 Ländern Europas. Zum Leistungsumfang des Unternehmens gehören die folgenden Geschäftsfelder:
Geschäftsverlauf Die Umsatzerlöse im abgeschlossenen Geschäftsjahr 2023 betrugen 20.090 TEUR und fielen somit gegenüber dem Vorjahr (17.805 TEUR) um 12,84 % höher aus. Vor dem Hintergrund der Beendigung der pandemischen Lage, wurden eine stärkere europaweite Mobilität und stärker ansteigende Schadenunfallzahlen erwartet. Der Großteil der Umsatzerlöse entfällt mit 15.250 TEUR auf den Bereich Grüne Karte (VJ: 13.675 TEUR). Im Bereich der Meldung und Bearbeitung von Neuschäden verzeichnete die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 über alle Geschäftsfelder mit 69.295 Stück einen Zuwachs gegenüber dem Vorjahr (58.015 Stück) um 19,44 %. Der Zuwachs der gemeldeten Neuanlagen ist die Folge von Kundenzugewinnen sowie einer leichten Erhöhung des Straßenverkehrsaufkommens. Die Erhöhung des Bestandes der offenen Akten beträgt 1.563 TEUR (VJ: 705 TEUR). Hierbei handelt es sich um unfertige Leistungen im Sinne des § 266 (2) B I. Nr. 2 HGB. Als finanzieller Leistungsindikator kommt bei der Gesellschaft ein angepasster Umsatzbegriff zum Einsatz. Dieser umfasst neben den Gebührenumsätzen auch die Veränderungen des Bestandes der offenen Akten. Im abgeschlossenen Geschäftsjahr 2023 betrugen die unter den angepassten Umsatzbegriff entfallenden Umsatzerlöse 21.503 TEUR und fielen gegenüber dem Vorjahr um 16,76 % (VJ: 18.417 TEUR) höher aus. Die Umsatzerlöse beschränken sich auf jene aus Gebühren. Sonstige Umsatzerlöse werden aufgrund ihrer vernachlässigbaren Höhe nicht berücksichtigt. Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 1.491 TEUR auf 7.210 TEUR erhöht. Der überwiegende Teil davon entfällt mit 6.143 TEUR auf den Bereich der sog. Externen Kosten. Diese wirken sich letztlich weitestgehend ergebnisneutral aus, da den entstandenen Erträgen im Wesentlichen in derselben Höhe Aufwendungen gegenüberstehen. Die Personal- und sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um 23,97 % auf 27.700 TEUR (VJ: 22.344 TEUR). Im Bereich der sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind 6.294 TEUR enthalten, die auf den Bereich der sog. Externen Kosten entfallen. Auf das Ergebnis haben diese letztlich keine signifikante Auswirkung, da den entstandenen Aufwendungen betragsmäßig weitestgehend gleichlautende Erträge gegenüberstehen. Nach Bereinigung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um die externen Kosten stiegen die Personal- und sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 27,05 % auf 21.406 TEUR (VJ: 16.849 TEUR) an. Die Abschreibungen sanken um 80 TEUR auf 285 TEUR (VJ: 365 TEUR). Der Zinsaufwand des Unternehmens stieg um 151,63 % bzw. von 911 TEUR auf 2.293 TEUR und liegt in einem höheren Zinsumfeld sowie in einem höheren Vorfinanzierungsvolumen im Vergleich zum Vorjahr begründet. Im Bereich sonstige Zinsen und ähnliche Erträge (GJ: 1.319 TEUR / VJ: 6 TEUR) sind 680 TEUR geltend gemachte Verzugszinsen sowie Zinserträge aus Zinssicherungsgeschäften i. H. v. 639 TEUR enthalten. Gesamtergebnis Die InterEurope hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 ein Ergebnis nach Steuern von -234 TEUR (VJ: 376 TEUR) erwirtschaftet. Erwartet worden war eine stärkere europaweite Mobilität und stärker ansteigende Schadenunfallzahlen im Zuge der Beendigung der pandemischen Lage. Diese Erwartung hat sich im Wesentlichen bestätigt, was sich im Anstieg der Schadenfälle im Vergleich zum Vorjahr widerspiegelt. Allerdings lagen die Umsatzerlöse hinter den Erwartungen. Dies ist im Wesentlichen auf das Kerngeschäft "Regulierung von grenzüberschreitenden Kraftfahrzeughaftpflichtschäden" zurückzuführen, das sich mit Blick auf die Umsatzerlöse unter Plan entwickelt hat. Sonderaufwendungen im Personalbereich i. H. v. 782 TEUR und aufgrund von Wertberichtigungen auf Forderungen i. H. v. 256 TEUR belasteten das Ergebnis zusätzlich. Ein Vergleich der Geschäftsentwicklung im Geschäftsjahr 2023 mit der Prognose zeigt, dass die Entwicklung des Geschäftsjahres hinter den Erwartungen geblieben ist. Die um die Bestandsveränderungen angepassten Gebührenumsatzerlöse fallen mit 21.503 TEUR um 6,19 % niedriger aus als die Prognosewerte zu Beginn des Geschäftsjahres mit 22.922 TEUR. Das um Sonderaufwendungen i. H. v. 1.039 TEUR bereinigte Ergebnis vor Abschreibungen und Zinsen fällt mit 2.304 TEUR um 31,40% niedriger aus als das zu Jahresbeginn mit 3.358 TEUR prognostizierte Ergebnis vor Abschreibungen und Zinsen. Das Ergebnis vor Steuern fällt mit 6 TEUR um 1.785 TEUR niedriger aus als das zu Jahresbeginn mit 1.791 TEUR prognostizierte Ergebnis vor Steuern. Infolge des mit dem Mutterunternehmen geschlossenen Ergebnisabführungsvertrages sowie der Abführungssperre gemäß § 268 (8) HGB i. V. m. § 248 (2) HGB beträgt das Jahresergebnis 0 TEUR (VJ: Jahresfehlbetrag 5 TEUR). Die Bilanzsumme der Gesellschaft stieg um 4.471 TEUR auf 55.052 TEUR (VJ: 50.581 TEUR). Wesentlich für die Erhöhung der Bilanzsumme ist auf der Aktivseite das Umlaufvermögen, insbesondere die Forderungen aus Schadenregulierung (+ 3.031 TEUR) und die unfertigen Leistungen (+ 1.563 TEUR), die aus der Erhöhung des bearbeiteten Schadenvolumens resultieren und somit zu einer Erhöhung des Vorfinanzierungsvolumens führen. Die Forderungen aus Schadenregulierung betragen mit 38.838 TEUR ca. 70,55 % der Bilanzsumme. Auf der Passivseite spiegelt sich die Erhöhung der Bilanzsumme insbesondere wider durch die Vermehrung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (+ 5.000 TEUR). Zur Vorfinanzierung bedient sich die Gesellschaft einer eingeräumten Kreditlinie. Zum Bilanzstichtag verfügt die InterEurope über eine freie Kreditlinie. Das bilanzielle Eigenkapital der InterEurope beträgt 5.420 TEUR. Die Kapitalrücklage sowie die Gewinnrücklagen sind unverändert geblieben. Die Eigenkapitalquote beträgt 9,84 % (VJ: 10,71 %). Der Vorstand ist mit dem Geschäftsverlauf und der wirtschaftlichen Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr vor dem Hintergrund der Herausforderungen insgesamt zufrieden. Die InterEurope befindet sich derzeit in einer Transformationsphase, in der Investitionen in den weiteren Ausbau von Geschäftsstrukturen und -prozessen getätigt werden, um für die Aufrechterhaltung der Dienstleistungsqualität und für zukünftiges Wachstum gerüstet zu sein. Hierbei wird auch den Governance-Anforderungen i. R. d. Einbettung in den VHV-Konzern Rechnung getragen. Der Ausbau von Strukturen und Ressourcen zielt darauf ab, die Grundlage für eine nachhaltige Steigerung der Profitabilität und des Wachstums zu schaffen, um langfristigen Erfolg zu gewährleisten. Beteiligungsverhältnisse Die InterEurope AG European Law Service ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der InterEurope Beteiligung GmbH, Hannover, und ist insoweit ein verbundenes Unternehmen. Funktionsausgliederung Die InterEurope AG European Law Service hat die Bereiche Steuerberatung sowie Personal- und Lohnbuchhaltung an die Crowe | BPG Beratungs- und Prüfungsgesellschaft mbH in Krefeld ausgegliedert. Dienstleistungen im Zusammenhang mit dem Betrieb von IT-Systemen werden durch die Firma Digital Workplace 360 GmbH in Unterhaching erbracht. Zukünftige Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken Nach § 289 Abs.1 Satz 4 HGB ist der Vorstand verpflichtet, über Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zu berichten. Hierzu hat der Vorstand die nach § 289 Abs.1 Satz 4 HGB geforderten Maßnahmen getroffen. Wesentliche Elemente des Risikomanagementsystems Die wesentlichen Elemente des Risikomanagementsystems der InterEurope sind die Risikoidentifikation, die Risikoanalyse und -bewertung, die Risikosteuerung und -überwachung sowie die Risikoberichterstattung. Hierbei kommen die Planungs- und Überwachungssysteme der InterEurope zum Einsatz, die es ermöglichen, Ziel-/Ist-Abweichungen zu verfolgen. Die Verantwortung für die Weiterentwicklung und Pflege des Risikomanagementsystems, die Koordination der Abläufe des Risikomanagements, die Erarbeitung bzw. Fortentwicklung einheitlicher Richtlinien zur Risikoidentifikation, -analyse, -bewertung und -überwachung sowie die Berichterstattung an die Unternehmensleitung liegt im Bereich Risikomanagement. Für die InterEurope und deren Auftraggeber sind neben den marktüblichen Risiken insbesondere die Risiken aus dem Ausfall von Forderungen, Liquiditätsrisiken und operationale Risiken von Belang. Risiken aus dem Ausfall von Forderungen Es bestehen Forderungen gegen Versicherungsunternehmen aus der Übernahme von Schadenregulierungskosten aus den Bereichen Rechtsschutz, Haftpflicht, Regresse, Grüne Karte und 4. KH-Richtlinie sowie Forderungen aus Dienstleistungshonoraren. Im Grüne-Karte-Bereich, dem Großteil der Forderungen, besteht aufgrund der vom Council of Bureaux verabschiedeten Internal Regulations kein Ausfallrisiko für Schadenregulierungskosten, da das jeweilige nationale Grüne-Karte Büro die Begleichung uneinbringlicher Forderungen garantiert. Den Risiken aufgrund von Finanzkrisen und Unternehmensausfällen auf Kundenseite wird durch intensive Beobachtung der Marktentwicklung sowie nach Möglichkeit durch Vertragsgestaltung begegnet mit dem Ziel, Außenstände gering zu halten. Ein regelmäßiger Austausch zwischen den Ressorts Dienstleistungsqualität, Finanzen, Vertrieb und Recht findet diesbezüglich statt. Liquiditätsrisiken Aufgrund des Geschäftsmodells der InterEurope und den Erwartungen des Marktes besteht die Notwendigkeit der Schadenvorfinanzierung durch das InterEurope Netzwerk. Wachstum führt hierbei zu steigendem Liquiditätsbedarf. Dem wird durch einen ausreichenden und flexibel gestalteten Darlehensvertrag Rechnung getragen sowie durch ein entsprechend ausgerichtetes Forderungsmanagement. Währungsrisiken bestehen bezüglich der britischen und polnischen Betriebsstätte. Die Kursentwicklung wird dabei laufend durch das Finanzwesen überwacht. Operationale Risiken Operationale Risiken stehen im Zusammenhang mit dem Versagen von Menschen und Systemen sowie dem Eintritt von externen Ereignissen. Im Bereich des Personalmanagements wird im Rahmen einer Koordination mit dem Ressort Operations sowie unter Einbeziehung der Niederlassungsleiter sichergestellt, dass die im Rahmen des Qualitätsmanagements vorgegebenen hohen fachlichen Anforderungen bei Neueinstellungen und bei der Personalentwicklung erfüllt werden. Um den gestiegenen Anforderungen des Arbeitsmarktes und den fachlichen Anforderungen des Geschäftsmodells Rechnung zu tragen, wurde der Personalbereich im Geschäftsjahr 2023 ausgebaut. Den besonderen Anforderungen in bestimmten Schlüsselpositionen wird zudem durch attraktive Vergütungssysteme, Karriereaussichten und transparente Strukturen Rechnung getragen. Verbunden mit der für talentierte Mitarbeiter wichtigen hohen Reputation der Gesellschaft am Markt wird auf diese Weise dem Personalrisiko entgegengewirkt. Mängel in der Einhaltung von Vorschriften und Vorgaben des für die Dienstleistungserbringung vorgesehenen rechtlichen Rahmens (z. B. Einhaltung der zur Schadenregulierung vorgesehenen Fristen) beinhalten das Risiko von Sanktionen und Regressansprüchen. Diesen Risiken wird durch sorgfältige Analyse und Optimierung der erforderlichen operationalen Prozesse sowie der hierauf aufbauenden Aufbau- und Ablauforganisation Rechnung getragen und die dabei erforderliche Prozessorientierung der IT-Systeme implementiert. Mängel in der Dienstleistungsqualität beinhalten das Risiko des Verlustes von Kunden, geschäftsschädigende Reputationsrisiken im Markt sowie das Risiko von Regressansprüchen gegen die InterEurope seitens der Auftraggeber oder Dritter. Diesen Risiken wird mit detaillierten Vorgaben für die Bearbeitung der jeweiligen Geschäftsfelder, Schulungs- und Fortbildungssysteme für das Personal sowie Kontrollmechanismen entgegengewirkt. Dabei wird auch den besonderen Anforderungen an die Kommunikation mit den Auftraggebern Rechnung getragen, um das aufgrund der Komplexität und Internationalität der Aktivitäten immanente Risiko von geschäftsschädigenden Missverständnissen zu einzelnen Bearbeitungsvorgängen zu begegnen. Das für die Schadenregulierung im Einsatz befindliche Schadenregulierungssystem wird stetig weiterentwickelt, um somit den Anforderungen an Kundenwünschen, Prozesseffizienz und Kontrollmechanismen gerecht zu werden. Durch den Ausbau des Bereiches Operations, mit dem Fokus auf der Analyse der Geschäftsprozesse, Identifikation von Optimierungspotenzialen und der Erarbeitung sowie Implementierung von Optimierungsvorschlägen, wird diesem Risiko zusätzlich Rechnung getragen. Die InterEurope verarbeitet im Rahmen ihrer Kerngeschäftstätigkeit auch personenbezogene Daten. Die Wahrung des Datenschutzes ist ein zentrales Anliegen der InterEurope. Die InterEurope hat nach Maßgabe der Art. 37, 38 DSGVO einen betrieblichen Datenschutzbeauftragten bestellt, der durch den TÜV Rheinland als Datenschutzbeauftragter zertifiziert ist. Die Mitarbeiter der InterEurope werden regelmäßig im Datenschutz geschult. Hierzu wird ein spezielles auf dem Markt erhältliches E-Learning Programm eingesetzt. Durch diese Maßnahme soll die Sensibilisierung aller Mitarbeiter auf die Datenschutzgrundverordnung gewährleistet sein mit der Zielsetzung, dass die Mitarbeiter der InterEurope die Regelungen kennen, die es in Bezug auf den Schutz personenbezogener Daten im Einzelnen gibt und wie sich diese auf deren Aufgaben im Unternehmen auswirken. Jeder Mitarbeiter erhält nach vollendetem und bestandenem Test eine Teilnahmebescheinigung über die erfolgreich absolvierte Schulung. Zur Sicherstellung der Einhaltung aller gesetzlichen Vorgaben der EU-Datenschutzgrundverordnung erfolgen in regelmäßigen Abständen Audits der Betriebsstätten durch den Datenschutzbeauftragten der Gesellschaft. Der Vorstand lässt sich regelmäßig durch den Datenschutzbeauftragten über die Prüfungsergebnisse berichten. Es gab im Geschäftsjahr 2023 keine wesentlichen Verstöße. IT-Risiken Im Bereich der IT liegen die schwerwiegendsten Risiken in einem teilweisen oder vollständigen Ausfall der IT-Systeme sowie einem Verlust des Datenbestandes. Durch die zentrale IT-Architektur, ein zentrales Leitungsmonitoring, differenzierte Benutzerberechtigungen in den Systemen und Applikationen, die Nutzung von zwei redundanten Rechenzentren (zertifiziert nach Trusted Site Infrastructure TSI Version 3.1 / TÜV IT Level 3), den Einsatz modernster Firewall- und Anti-Malware-Technik, die Datenspeicherung auf ausschließlich im Eigentum der InterEurope stehender Hardware und nicht zuletzt die Umsetzung eines Datensicherungskonzepts (bestehend aus einem zwei-stufigen Backup-Konzept und einer Replikation der produktiven Storage Systeme) schützt sich die InterEurope gegen diese Gefahren. Die Überprüfung von durch Backups wiederhergestellter Systeme auf ihre Lauffähigkeit erfolgt durch Recovery Tests in regelmäßigen Abständen. Eine Cyberschutzversicherung wurde seitens der Gesellschaft abgeschlossen. Marktrisiken Marktrisiken ergeben sich aus der starken Wettbewerbssituation, aus dem Modernisierungsdruck im relevanten Dienstleistungssektor, der Erhöhung der Anforderungen an das Personal und die Technik sowie aus den sich intensivierenden Vertriebs- und Marketingmaßnahmen von Wettbewerbern sowie aus den die Struktur der Auftraggeber beeinflussende Veränderungen im Markt (z. B. Konzentrationstendenzen im Versicherungssektor). Im Hinblick auf die Wettbewerbssituation werden im Rahmen der Strategie des Vorstands, das Unternehmen marktorientiert zu führen, Vertrieb, Marketing, Prozesse, Technologie und Dienstleistungsqualität im jeweiligen Marktzusammenhang geführt und untereinander verknüpft, damit das Unternehmen den Anforderungen der jeweiligen Märkte sachgerecht und wirksam begegnet. Zudem werden im Rahmen des Ressorts Vertrieb/Marketing auf die individuellen Bedürfnisse der Auftraggeber angepasste Bestandspflegemaßnahmen durchgeführt. Die Strukturen der Ressorts Vertrieb/Marketing und Operations wurden erweitert. Im Rahmen dieser Strukturen werden Marktentwicklungen ressortübergreifend analysiert und geeignete strategische sowie operative Maßnahmen getroffen. Weitere langfristige Risiken können sich aus der Entwicklung der Mobilität, der Entwicklung von technischen Systemen in Kraftfahrzeugen zur digitalen Steuerung und Vermeidung von Autounfällen sowie aus Separierungstendenzen in der EU ergeben. Insbesondere mit Blick auf den Krieg in der Ukraine sind internationale Auswirkungen auf die Mobilität stets zu monitoren. Die Auswirkungen der aktuellen Geschäftsbeziehungen mit Versicherern aus den Ländern Russland und der Ukraine auf die wirtschaftliche Gesamtsituation der InterEurope AG ist als sehr gering einzustufen. Der Anteil von Schadenneuanlagen betreffend ukrainische Versicherungsgesellschaften am Gesamtschadenvolumen ist mit 1,70 % sehr niedrig. Mit russischen Versicherungsgesellschaften ist die Zusammenarbeit weiterhin eingestellt, so dass keine Schadenneuanlagen mehr angelegt werden. Zusammenfassende Darstellung Zusammenfassend ist für die InterEurope festzustellen, dass derzeit keine das Unternehmen in seinem Bestand gefährdende Risiken erkennbar sind. Es besteht eine ausreichende Liquidität und eine angemessene Eigenkapitalausstattung. Chancen durch steigende Mobilität in Europa Die wieder zunehmende Mobilität in Europa (steigender grenzüberschreitender Kfz-Verkehr, zunehmende Inanspruchnahme der Dienstleistungsfreiheit in der EU) bietet Chancen im Kerngeschäft wie in weiteren Bereichen grenzüberschreitender rechtlicher Dienstleistungen, die im Rahmen des Vertriebs/Marketings und der Produktentwicklung genutzt werden. Chancen durch Erhöhung fachlicher und organisatorischer Anforderungen Die steigenden fachlichen und organisatorischen Anforderungen im Markt, insbesondere die Erfordernisse analytischer Herangehensweise in der Schadenregulierung und umfassender Vertretung der Interessen der Auftraggeber im Rahmen der Schadenregulierung stellen für die InterEurope im Hinblick auf die fachlich geprägte Orientierung sowie Aufbau- und Ablauforganisation einen Vorteil im Wettbewerb dar. Hierzu gehören auch die gestiegenen Anforderungen im Qualitätsmanagement sowie die Anforderungen von Solvency II an die Versicherungswirtschaft, denen InterEurope als Dienstleister für Versicherungen aufgrund seiner Struktur und Systeme besonders gut Rechnung tragen kann. Der Vorstand baut diese Vorteile kontinuierlich aus und kommuniziert diese im Rahmen der Ressorts Vertrieb und Marketing im Markt. Qualität hat auf dem relevanten Markt einen steigenden Stellenwert, da hiermit unmittelbar finanzielle Folgen verbunden sind, insbesondere bei der Abwehr von Schadenersatzansprüchen. Aufgrund der Fähigkeit, den in der Qualität und Fachlichkeit bestehenden objektiven Wettbewerbsvorteil der Gesellschaft wirksam im Markt zu vermitteln besteht die Chance, weitere Marktanteile zu gewinnen. Chancen durch geographische Erweiterungen des relevanten Marktes Sowohl auf Auftraggeberseite als auch hinsichtlich des geographischen Aktionsradius der geschäftlichen Aktivitäten der InterEurope bieten sich Chancen einer Erweiterung der geschäftlichen Basis der InterEurope, zu deren Wahrung der Vorstand geeignete Maßnahmen trifft. Chancen durch Veränderungen im Markt Strukturelle Entwicklungen im Markt und veränderte Kundenbedürfnisse (z. B. Tendenzen zur Auslagerung bestimmter Prozesse der Schadenbearbeitung, Umstrukturierung von Auslandsschadenabteilungen) bieten aufgrund der operativen Flexibilität der Gesellschaft die Chance einer Erweiterung der geschäftlichen Basis sowie aufgrund der im Wettbewerb anerkannten fachlichen Grundlagen einer Steigerung ihrer Marktanteile. Steigende Anforderungen bei der Anbahnung von Geschäftsbeziehungen bieten der Gesellschaft aufgrund ihrer leistungsstarken Vertriebsstruktur Wettbewerbsvorteile im Markt. Chancen durch hohe Dienstleistungsqualität Chancen auf eine weitere Erhöhung der Marktanteile bestehen in der vom Vorstand konsequent verfolgten klar definierten Qualitätsstrategie, die im Hinblick auf die steigenden fachlichen Anforderungen einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil darstellt. Hohe Dienstleistungsqualität ist Voraussetzung für finanziell günstige Ergebnisse für die Auftraggeber und hat somit auf dem Markt einen hohen Stellenwert. Zentralisierte und homogene Prozesse in der Dienstleistungserbringung der InterEurope gewährleisten einheitliche Dienstleistungsqualität auf hohem Niveau und bündeln die rechtlichen und ökonomischen Unterschiede in Europa auf die Bedürfnisse der einzelnen Auftraggeber. Gezielte Programme zur Stärkung der lokalen Dienstleistungserbringung in Übereinstimmung mit den Anforderungen und Vorgaben der lokalen Märkte, eine gezielte Integration lokaler und zentraler Anforderungen sowie die entsprechende stetige Fortentwicklung der Organisation, des Managements und der technischen Infrastruktur dienen dazu, die Wettbewerbsfähigkeit der InterEurope und die Positionierung im Markt aufgrund entsprechender Vertriebs- und Marketingaktivitäten weiter auszubauen. Chancen durch IT Das speziell für das Unternehmen und unter Mitwirkung der InterEurope entwickelte Schadenmanagementsystem (THEMIS), kommt in allen InterEurope Betriebsstätten einheitlich zum Einsatz und bietet die Möglichkeit, Schäden noch effizienter zu regulieren, spezielle Bedürfnisse von Auftraggebern oder bestimmte informationstechnologische Anforderungen effektiver umzusetzen und ermöglicht eine umfassende Auswertung der operativen Tätigkeit. Die hohe Flexibilität der Software erlaubt es weitere Tools und Systeme anzubinden und bildet somit die Grundlage für eine Weiterentwicklung, die der Gesellschaft erhebliche Wettbewerbsvorteile verschafft. Die bisherigen Erfahrungen mit diesem System bestätigen die Einschätzung des Vorstands, dass durch eine den operativen Bedürfnissen entsprechende IT-Ausrichtung erhebliche Chancen im Wettbewerb bestehen. Die Antworten der InterEurope auf Digitalisierung und Big Data bieten Chancen zur Verbesserung der Prozesseffizienz, der Dienstleistungsqualität sowie des Monitorings von wesentlichen KPIs und dadurch weitere Alleinstellungsmerkmale am Markt. Der Vorstand ist sich der hohen Bedeutung der technologischen Positionierung auf dem Markt der internationalen Schadenregulierung bewusst. Er ist davon überzeugt, dass der Markt weiterhin positiv auf den stetigen technologischen Fortschritt reagieren wird. Auch im Hinblick auf die Gewinnung weiterer Auftraggeber stellen sowohl die bisherigen technologischen Instrumente als auch geplante Innovationen sowohl in der IT-Architektur als auch in THEMIS ein wichtiges Vertriebsargument dar. Chancen durch Diversifizierung der Geschäftsfelder Know-How in mehreren Geschäftsfeldern der Schadenregulierung und vergleichbare Prozesse in Schadenbearbeitung und Vertrieb/Marketing ermöglichen eine Erweiterung auf weitere Geschäftsfelder. Zur Verbesserung der Chancen wurden die netzübergreifenden Strukturen im Ressort Produktentwicklung bzw. Entwicklung neuer Dienstleistungen gestrafft, mit dem Ziel einer effizienteren Marktanalyse und effektiveren Umsetzungskompetenz. Kapitalflussrechnung
Ausblick Nach dem ersten Monat des Geschäftsjahres 2024 verzeichnet die Gesellschaft einen Zuwachs bei den Neuanlagen in Höhe von 16,30 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. In diesem Zeitraum wurde ein höheres Verkehrsaufkommen und somit auch eine höhere Anzahl an Schadenfällen verzeichnet als im Vorjahr, das in diesem Zeitraum noch durch erhebliche Unsicherheiten als Folge des Russland-Ukraine-Krieges gekennzeichnet war, die die grenzüberschreitende Mobilität beeinflussten. Darüber hinaus ist der Zuwachs der Neuanlagen im Januar 2024 zum Teil auch auf Neukunden, die in 2023 gewonnen werden konnten, zurückzuführen. Die weitere Entwicklung im Geschäftsjahr 2024 wird als positiv beurteilt, auch wenn anhaltende Schwierigkeiten in weltweiten Lieferketten aufgrund geopolitischer Konflikte weiterhin einen gewissen Grad an Unsicherheit und auch Risiken bergen, insbesondere im Hinblick auf die Länge des Zeitraumes der Beeinträchtigung. Durch bereits im Vorjahr generierte Kundengewinne sowie durch vielversprechende Geschäftsverhandlungen, aber auch aufgrund des bereits im Vorjahr realisierten Wachstums bei angelegten Neuanlagen rechnet der Vorstand für das Geschäftsjahr 2024 mit einer positiven Geschäftsentwicklung. Insbesondere rechnet er mit einem Anstieg der gemeldeten Schadenfälle in Höhe von 17,26 % und infolgedessen mit einem höheren Gebührenumsatz in Höhe von 27,89 %. Bezogen auf den im Einsatz befindlichen finanzieller Leistungsindikator, der neben den Gebührenumsätzen auch die Veränderungen des Bestandes der offenen Akten in Betracht zieht, rechnet der Vorstand mit einem Umsatz in Höhe von 26.761 TEUR, der damit um 24,45 % über dem Vorjahreswert (VJ: 21.503 TEUR) liegt. Nach Einschätzung des Vorstandes wird die Gesellschaft ein Ergebnis vor Abschreibungen und Zinsen in Höhe von 3.584 TEUR und ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 1.065 TEUR erzielen. Der Vorstand geht davon aus, dass aufgrund der zunehmenden Zahl der gemeldeten bzw. zu meldenden Neuanlagen, ein deutlicher Gewinnsprung in der zweiten Jahreshälfte erzielt wird, da sich das Wachstum bei den Neuanlagen geschäftsmodellimmanent um die Regulierungsdauer zeitverzögert positiv auf Umsatz und Gewinne auswirkt.
Düsseldorf, den 23. Februar 2024 InterEurope AG European Law Service Der Vorstand gez. Holger Backu gez. Oktawiusz Ozimski gez. Holger Zündorf Bei dem anliegenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die InterEurope AG European Law Service Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der InterEurope AG European Law Service, Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der InterEurope AG European Law Service für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, 18. März 2024 EY
GmbH & Co. KG
gez. Zeitler, Wirtschaftsprüfer gez. Michael, Wirtschaftsprüfer Bericht des Aufsichtsratsder InterEurope AG European Law ServiceDer Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2023 die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen und die Geschäftsführung laufend überwacht und beratend begleitet. Der Vorstand berichtete dem Aufsichtsrat regelmäßig, zeitnah und umfassend über die Geschäftsentwicklung, die Lage der Gesellschaft, grundsätzliche Fragen der Unternehmenssteuerung, die Unternehmensplanung, die Risikosituation und über die beabsichtigte Geschäftspolitik. Der Aufsichtsratsvorsitzende hat in ständiger Verbindung zum Vorsitzenden des Vorstands gestanden und ließ sich kontinuierlich und unverzüglich über alle Geschäftsvorfälle von besonderer Bedeutung in der Gesellschaft berichten. Er führte mit dem Vorsitzenden des Vorstands regelmäßig Arbeitsgespräche im Interesse eines stetigen Informations- und Meinungsaustauschs zwischen Aufsichtsrat und Vorstand. Der Aufsichtsrat hat im abgelaufenen Geschäftsjahr dreimal getagt. Gegenstand dieser Sitzungen waren wichtige Grundsatz- und Einzelfragen, die Strategie der Gesellschaft sowie die wirtschaftliche Lage. WESENTLICHE THEMENSCHWERPUNKTE Entwicklung der Gesellschaft Der Vorstand berichtete in den Sitzungen laufend über die Entwicklung der Gesellschaft. Hierbei wurde auf wesentliche Leistungsindikatoren und Wachstumsprojekte eingegangen. Weitere wesentliche Beratungspunkte
PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES Der Jahresabschluss und der Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 einschließlich der Buchführung wurden von der EY GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (bis zum 31.01.2024 firmierend als "Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft") geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Der Vorstand hat dem Aufsichtsrat den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 sowie den Lagebericht vorgelegt. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 nebst Lagebericht mit dem Vorstand erörtert. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss und den Lagebericht geprüft. Einwendungen haben sich nicht ergeben. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 gebilligt, der damit festgestellt ist. Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und den Mitarbeitern der InterEurope AG European Law Service für Ihr Engagement und ihre Leistungen im Geschäftsjahr 2023.
Münster, 2. April 2024 DER AUFSICHTSRAT gez. Arndt Bickhoff, Aufsichtsratsmitglied |
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