UNIORG Cloud Services GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Hans-Peter Kreft seit 6.12.2016 | Geschäftsführer |
Edgar Jansen seit 6.6.2007 | Prokura |
Thomas Weber seit 13.12.2005 | Geschäftsführer |
Norbert Lakämper seit 18.3.2004 | Geschäftsführer |
Andreas Faber seit 18.3.2004 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
UNIORG Consulting GmbHDortmundJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des UnternehmensAls ihre Unternehmensberatung mit Sitz in Dortmund unterstützt die UNIORG Consulting GmbH seit 1974 Kunden in allen Bereichen des SAP-Geschäftes: Von der strategischen Beratung über die Auswahl eines SAP-Systems, Erstimplementierung, Lizenzierung, nachfolgende Rollouts, Betrieb der Hardware, laufende Optimierung bis hin zur Wartung, SAP-Schulungen und weltweitem Support. Auch die Implementierung von SAP-Cloudlösungen und insbesondere die Integration derselben gehören zu unserem täglichen Arbeitsumfeld. Wir begleiten unsere Kunden auf dem Weg zur digitalen Transformation, unsere Experten entwickeln zudem maßgeschneiderte Erweiterungen, die die SAP Standard-Anwendungen ideal ergänzen und die Kunden auf dem Weg zu einem intelligenten Unternehmen optimal unterstützen. Unsere langjährige Mission ist es, Unternehmen zu höherer Leistungsfähigkeit zu verhelfen, betriebswirtschaftliche Prozesse zu optimieren, Netzwerke und globale Lieferketten zu implementieren und zu kontrollieren. Ob kleine und mittlere Unternehmen oder globale Konzerne, in der heutigen Zeit ist der Nachhaltigkeitsgedanke von zentraler Bedeutung, wir helfen unseren Kunden auch diese Aspekte in ihren Geschäftsprozessen zu berücksichtigen. Als international agierender Full-Service-Dienstleister im SAP-Umfeld entwickeln wir gemeinsam mit unseren Kunden auf dem SAP Standard basierende Gesamtlösungen. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen dabei in engem Kontakt mit dem Kunden, um genaue Einblicke in die Unternehmensbedürfnisse zu gewinnen. Mit unserer Firmenzentrale in Dortmund befinden wir uns am Puls der Zeit: ein florierender Standort der IT und Kommunikationstechnologie, der für Innovation, Wachstum und Nachwuchsförderung steht. Von hier aus lässt sich die Zusammenarbeit mit unseren Niederlassungen und Büros in Berlin, Chemnitz, Walldorf, Pittsburgh (USA) und Kosice (Slowakei) ideal koordinieren. Gemeinsam mit unseren Schwestergesellschaften der UNIORG Gruppe bieten wir Kunden des gesamten Größenspektrums SAP Beratungs- und Softwareleistungen. Langfristige Bindungen an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Kunden und Partner, bleiben unser Credo. Unsere Mission "UNIORG Beratung mit Leidenschaft.emotional.digital." bringt zum Ausdruck, dass wir in einer digitalen Welt immer noch mit Menschen zusammenarbeiten, deren Herausforderungen zu unseren machen und gemeinsame Erfolge feiern. Mit eigenen Softwarelösungen wie CheckVAT, CheckEmbargo, UDINA - der Sales und Service-Excellence Initiative in der Cloud, dem Forderungsmonitor oder ExchangeRate liefern wir sinnvolle Ergänzungen der SAP-Produktpalette, aber auch unsere Lösungen im eCommerce, Mobility oder im Bereich Infrastruktur werden von vielen Kunden genutzt und geschätzt. Als SAP Channel Partner Gold verkaufen wir SAP-Lizenzen, können langfristig planbare SAP-Wartung anbieten und unseren Kunden im Rahmen unseres SAP Partner Centers of Expertise einen 360 Grad Service für ihre SAP-Landschaften bieten. Ebenso sind wir ein SAP-Partner im aufstrebenden SAP-Cloud-Business. Mit zahlreichen erfolgreichen Projekten im Private- und Public S/4 HANA Cloud Segment können wir unser Innovationspotential auch hier unter Beweis stellen. Die amerikanische Tochtergesellschaft UNIORG Inc. agiert auf einem etablierten Niveau und macht UNIORG zu einem sehr interessanten Kooperationspartner für global agierende Kunden. Die Aktivitäten der Tochtergesellschaft UNIORG Compliance GmbH, die sich mit den Themen IT-Sicherheit und GRC (Governance, Risk und Compliance) beschäftigt, vermischen sich immer stärker mit denen der Muttergesellschaft, so dass wir die Geschäftsfelder zukünftig harmonisieren werden. Die UNIORG Slovakia s.r.o. hat sich mit ihren hochqualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu einer stabilen Größe im SAP-Beratungs- und Entwicklungsgeschäft entwickelt. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen UNIORG ist im globalen Kontext internationaler Konzerne und international agierender mittelständischer Unternehmen tätig. Die globale Marktentwicklung und insbesondere die globalen Absatzmärkte sind für uns daher von ebenso entscheidender Bedeutung wie die Entwicklung der Branchen unserer Kunden und des IT-Marktes. Gemäß Ausweis des Internationalen Währungsfonds (IWF) ist die Weltwirtschaft im Jahre 2023 um rund 3,2 % gewachsen, gegenüber einem Wachstum von 3,5 % im Vorjahr. Die europäische Konjunktur konnte in 2023 keine wesentlichen Impulse setzen und ist gemäß der IWF-Projektion lediglich um 0,4 % gewachsen. Hierbei unterscheiden sich die wichtigsten europäischen Volkswirtschaften signifikant. Während sich für Deutschland eine rezessive Entwicklung um -0,3 % ergab, sind die Volkswirtschaften in Frankreich (+0,9 %) und Spanien (+2,5 %) teilweise deutlich gewachsen. Insbesondere der private Konsum ist in Deutschland nach vielen Jahren des kontinuierlichen Wachstums preisbereinigt um -0,8 % zurückgegangen. Die Exporte gingen aufgrund des schwächeren Welthandels und dadurch bedingt mangelnder Nachfrage ebenfalls um gut -1,8 % zurück. Als weiterer wesentlicher Faktor für die schwache Entwicklung der deutschen Wirtschaft wird das geringe Produktivitätswachstum u.a. aufgrund der ungünstigen Altersspirale und mangelnder öffentlicher Investitionen genannt. Der ITK-Markt hat sich auch in 2023 über dem Trend liegend gut entwickelt, allerdings sind auch hier die Wachstumsraten deutlich geringer ausgefallen als in den vergangenen Jahren. So hat der Bereich der Informationstechnologie um 2,2 % zugelegt, gegenüber einem Vorjahreswachstum in Höhe von 8,7 %. Die für UNIORG wesentlichen Sektoren IT-Services 5,1 % (Vorjahr: 8,5 %) und IT-Software 9,6 % (Vorjahr: 15 %) konnten signifikant zulegen. 2. Geschäftsverlauf Auch das Jahr 2023 war für UNIORG wieder sehr erfolgreich. Bei den Umsatzerlösen haben wir erneut einen Umsatzrekord aufgestellt und konnten den Vorjahreswert um gut 6 % übertreffen. Aber, wir mussten im Jahresverlauf auch Umsatzeinbußen durch Projektausfälle in Kauf nehmen. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben bei verschiedenen Kunden zur Absage bzw. Verschiebung bereits vereinbarter Projekte geführt. Gleichzeitig konnten wir in 2023 sehr erfolgreich in den Aufbau neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter investieren. Im Bereich unseres Kerngeschäftes, der klassischen SAP-Beratung mit all ihren Facetten (Konzeptentwicklung, Customizing, Entwicklung und Support), konnten wir ein Plus von etwa 3 % gegenüber dem Vorjahr erwirtschaften und mussten hier zur Bedarfsdeckung auf zusätzliche Subunternehmer und Mitarbeitende aus verbundenen Unternehmen setzen. Die Beratung ist mit einem Umsatzanteil von 67 % nach wie vor die tragende Säule des Geschäftes. Wir konnten aber auch das zukunftsweisende Cloud-Geschäft deutlich ausbauen und die diesbezüglichen Umsätze um 25 % steigern. Der Fokus unseres Partners SAP liegt im Wesentlichen auf dem Ausbau der cloudbasierten Lösungen in den kommenden Jahren, insofern haben wir hier eine sehr gute Basis etabliert. Wir sind vor dem Hintergrund der negativen globalen Einflüsse und der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung im Jahre 2023 mit dem Ergebnis des abgelaufenen Geschäftsjahres zufrieden. Sowohl der Auftragsbestand als auch die kurz- und mittelfristigen Perspektiven lassen uns beruhigt in die Zukunft schauen. Die im Vorjahr prognostizierte Entwicklung bei den Umsatzerlösen konnten wir realisieren. Das EBIT liegt mit 1.199 T€ rund 40 % unter dem prognostizierten Wert. Das geringere EBIT ist im Wesentlichen auf die durch den Aufbau neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gestiegenen Personalkosten zurückzuführen. Den Geschäftsverlauf 2023 beurteilen wir als gut. 3. Ertragslage Das Rohergebnis hat sich aufgrund des Umsatzanstieges und des mehr oder weniger konstanten Materialeinsatzes auf 14.943 T€ verbessert (Vorjahr: 13.656 T€). Die Rohergebnisquote im Verhältnis zur Gesamtleistung ist auf 61,9 % gestiegen (Vorjahr: 60,0 %). Der Personalaufwand ist mit 10.466 T€ um 16,1 % gestiegen (Vorjahr: 9.015 T€). Dies ist im Wesentlichen auf den Personalzuwachs und Lohnsteigerungen zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen, die sich im Wesentlichen aus Reise- und Fuhrparkkosten zusammensetzen, sind mit 3.067 T€ um 28,9 % gestiegen (Vorjahr: 2.379 T€), Ursache hierfür sind der Personalaufbau und eine leicht erstarkte Reisetätigkeit, sowie die allgemein gestiegenen Kosten. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibung (EBITDA) liegt mit 1.410 T€ unter dem Vorjahresergebnis von 2.262 T€. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages wurde ein Gewinn in Höhe von 1.213 T€ (Vorjahr: 2.226 T€) an die Muttergesellschaft abgeführt. 4. Finanzlage a) Kapitalstruktur Die Eigenkapitalquote beträgt unter Berücksichtigung der Gewinnabführung rd. 6,4 % und hat sich im Vergleich zum Vorjahr (8,2 %) aufgrund höherer Bilanzsumme um 1,8 % verringert Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestanden nicht. Alle Investitionen im Bereich des beweglichen Anlagevermögens konnten aus den laufenden zur Verfügung stehenden Finanzmitteln getätigt werden. Die Finanzierung des Fuhrparks erfolgt durch Leasingverträge. b) Investitionen Die Investitionen betrugen im abgelaufenen Geschäftsjahr 438 T€ (Vorjahr: 332 T€). Die Ausgaben sind im Wesentlichen in die Modernisierung und Stabilisierung der IT-Infrastruktur geflossen. c) Liquidität Die liquiden Mittel betrugen am Ende des Geschäftsjahres 2.282 T€ (Vorjahr: 1.323 T€). UNIORG konnte ihren Zahlungsverpflichtungen im abgelaufenen und aktuellen Geschäftsjahr stets fristgerecht nachkommen. 5. Vermögenslage Die Bilanzsumme erhöhte sich zum Bilanzstichtag um 28,6 % auf 6.585 T€ im Vergleich zu 5.120 T€ im Vorjahr. Das Anlagevermögen betrifft im Wesentlichen die Mietereinbauten (245 T€), Betriebs- und Geschäftsausstattung (241 T€) und Finanzanlagen (121 T€). Insgesamt betrug das Anlagevermögen 620 T€ und erhöhte sich um 219 T€. Die Abschreibungen (210 T€) sind im Vergleich zum Vorjahr um 58 T€ zurückgegangen. Das Umlaufvermögen hat sich im Vorjahresvergleich um 1.246 T€ auf 5.965 T€ erhöht. Die Erhöhung resultiert aus den höheren liquiden Mittel in Höhe von 2.282 T€ (+959 T€) und höheren sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von 656 T€ (+572 T€). Das übrige Umlaufvermögen verminderte sich auf 283 T€. Auf der Passivseite hat sich das Fremdkapital um 1.465 T€ auf 6.164 T€ erhöht. Dabei haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um 1.071 T€ auf 4.101 T€, die Rückstellungen um 203 T€ auf 1.059 T€ sowie die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 203 T€ auf 1.045 T€ erhöht. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Prognosebericht Die globale Wirtschaft wird auch in 2024 wachsen, aber die Wachstumsrate wird leicht unter dem historischen Durchschnitt von 3,6 % liegen, so die EZB in ihrem letzten Wirtschaftsbericht. Ursache bleibt im Wesentlichen die geldpolitische Straffung in den Industrieländern. Mit der Abschwächung der durch das Ende der Corona-Pandemie entstandenen Wachstumsdynamik könnte 2024 auch im Dienstleistungssektor, der sich zuvor noch widerstandsfähig gezeigt hatte, eine stärkere Abkühlung folgen. Im Euroraum geht die EZB davon aus, dass das Wachstum zu Beginn des Jahres 2024 leicht anzieht, da die rückläufige Inflation verbunden mit den robusten Lohnzuwächsen die Kaufkraft stärkt. Außerdem wird prognostiziert, dass die Auslandsnachfrage anzieht und die Exportquote damit wieder steigt. Gegenläufig wirken weiterhin die rigide Geldpolitik der EZB und die damit verbundenen schlechten Kreditkonditionen. Eine rückläufige Zinspolitik ab der Jahresmitte 2024 könnte die Wirtschaft in der 2. Jahreshälfte stärken. Insgesamt prognostiziert die EZB in ihrem letzten Wirtschaftsbericht ein Wachstum des realen Euro-BIP um 0,8 % in 2024 und jeweils 1,5 % in den Jahren 2025,2026. Das ifo Institut beschreibt in seiner letzten Konjunkturprognose vom März 2024 die wirtschaftliche Stagnation in Deutschland, es wird ein preisbereinigter BIP-Zuwachs von nur 0,2 % für 2024 vorhergesagt. Sowohl die Wertschöpfung der Industrie als auch besonders der Bauwirtschaft befinden sich in einem tiefen Tal. Einzig dem privaten Konsum wird aufgrund des gestiegenen Lohnniveaus und der rückläufigen Inflation ein messbares Wachstum vorhergesagt. "Unternehmen, die aufgrund ihrer digitalen Geschäftsplattformen intelligentere Investitionen tätigen und ihre Strategien besser umsetzen können, werden in den nächsten fünf Jahren einen deutlichen Wettbewerbsvorteil haben und sich wesentliche Anteile am digitalen Markt sichern", lautet die Einschätzung des US-amerikanischen Marktforschungsunternehmens International Data Corporation (IDC, IDC FutureScape). Laut der Prognose von IDC "werden die Ausgaben von Unternehmen für digitale Technologien 2024 sieben Mal schneller wachsen als die Wirtschaft, da Unternehmen im Zuge der Marktanforderungen ihre digitalen Geschäftsmodelle ausbauen und ihre digitalen Funktionen erweitern müssen". Nach Meinung der IDC werden "bis Anfang 2025 Unternehmen, die noch mit Altsystemen arbeiten, ihre Anwendungen umgehend modernisieren müssen, um überlebensfähig zu bleiben und sich an die digitalisierte Welt anzupassen, die bereits an ihnen vorbeizieht." Zudem werden "85 % der CIOs organisatorische Änderungen nutzen, um von den Vorteilen von KI, Automatisierung und Analysefunktionen zu profitieren und so die Entwicklung zum agilen, erkenntnisgesteuerten digitalen Unternehmen voranzubringen." Die vorgenannten positiven Impulse sieht auch der Branchenverbandes BITKOM und prognostiziert für 2024 ein sehr optimistisches Gesamtwachstumspotential in der Informationstechnik von 4,4 %. Die Wachstumsraten in den für UNIORG relevanten Segmenten Software (9,4 %) und IT-Services (4,8 %) sind ebenfalls sehr engagiert. Für UNIORG sind wir für die Jahre 2024/25 vorsichtig optimistisch. Um Produktivitätssteigerungen in einem Markt mit einem großen Fachkräftemangel zu ermöglichen, sind die digitale Transformation, Automatisierung und letztlich die Nutzung künstlicher Intelligenz (KI) unumgänglich. Die sehr positiven Zukunftsaussichten für unseren langjährigen Partner SAP bestimmen den Markt, in dem sich UNIORG durch professionelle Dienstleistung einen hervorragenden Namen gemacht hat. Unsere breite Branchenaufstellung sowie die klassischen Themen Beratung, Wartung und langfristiger Support werden dauerhaft benötigt und Innovationspotentiale wollen in den kommenden Jahren von allen Unternehmen genutzt werden. Gleichsam sind wir natürlich auch vom wirtschaftlichen Erfolg unserer Kunden abhängig, die sich Investitionen in die digitalisierte Zukunft leisten können wollen und müssen. Für 2024 gehen wir von einem leichten Umsatz- und EBIT-Wachstum im Vergleich zu 2023 aus. 2. Chancen- und Risikobericht a) Chancen Mit Ausnahme der geopolitischen und gesamtwirtschaftlichen Lage haben sich die Chancenparameter für UNIORG auch in diesem Jahr nicht signifikant geändert. Wir sind konsequent bestrebt, für UNIORG ein sicheres und planbares Geschäft zu etablieren und haben daher in den vergangenen Jahren stark in den Ausbau unseres "Managed Services-" und Wartungsangebotes investiert. Weiterhin intensivieren wir unsere Bestrebungen im Bereich der Cloudlösungen, um unsere skalierbaren, nicht von der Metrik Stunde abhängigen Umsatzpotentiale stärker zu heben. Die breitere Diversifizierung und insbesondere unser Engagement in Osteuropa dienen dazu, uns auch in anderen Märkten Spezialisten und Fachpersonal zu sichern. Um den Erfolg von UNIORG dauerhaft sicherzustellen, etablieren wir konsequent weitere Geschäftsbereiche und evaluieren aktuelle Entwicklungen. Die Megatrends der Digitalisierung werden auch in den kommenden Jahren den IT-Markt und hier im Besonderen die für UNIORG relevanten Segmente Software und IT-Services beflügeln. Die immer stärkere Vernetzung der Produktionsprozesse mit den Bedürfnissen der Konsumenten erfordert neue Konzepte, Geschäftsmodelle, Agilität und Software. Weltweit müssen die Kunden in den kommenden Jahren ihre SAP Landschaften modernisieren, neue Lösungen einführen und cloudbasierte Produkte in ihre Werteströme integrieren. Die Anbieter solcher Lösungen und der erforderlichen Expertise - wie UNIORG - sind weltweit begrenzt, die Ausbildung der nötigen Fachkräfte ist aufwendig und langwierig. Viele Kunden haben in den letzten beiden Jahren bereits die Projekte zur Transformation auf das aktuelle SAP Release S/4 HANA gestoppt oder verschoben, ein Wechsel auf die neue Plattform ist aber für diese Kunden zwingend um die Funktionsfähigkeit und Integrität der Systeme zu gewährleisten. Die in den kommenden Jahren für große Unternehmen und Konzerne verpflichtend werdende Nachhaltigkeitsberichterstattung erfordert ebenfalls neue und kreative Lösungen, die auch der SAP derzeit entwickelt werden. Wir erben auch Chancen unseres Partners SAP. SAP ist eines der erfolgreichsten deutschen Unternehmen überhaupt und im Markt der ERP-Softwareanbieter weltweit die Referenz. Die stetige Weiterentwicklung der Produkte und die Erweiterung des Produktspektrums insbesondere im Bereich der Automatisierung und künstliche Intelligenz verlangen von uns eine dauerhafte Evaluation der Möglichkeiten, eröffnen uns aber gleichsam neue Märkte, die wir zielgerichtet erschließen können. Die Unternehmenspolitik von UNIORG ist stets darauf ausgerichtet, den Unternehmenserfolg langfristig und nachhaltig zu sichern, gemeinsam mit unseren Kunden und Partnern Visionen für die Zukunft zu entwickeln und diese stetig hinsichtlich der sich bietenden Chancen und Risiken zu evaluieren. Aber auch die konsequente Verfolgung wirtschaftlicher Ziele in der Gewinnung neuer Kunden und Projekte gehört zum Chancenprofil. Die SAP setzt ihren Pfad, zukünftig nahezu ausschließlich auf Cloudlösungen zu bauen, konsequent fort. Die Produkte sind hierbei in großen Teilen Eigenentwicklungen, aber auch zugekaufte Lösungen, die sich im Rahmen von MultiCloud-Projekten zu eindrucksvollen Gesamtlösungen kombinieren lassen, die weit über den Kontext der klassischen SAP ERP Produkte hinausgehen und somit erweiterte bzw. neue Kundenkreise adressieren. Mit den SAP Public Cloud Lösungen gibt es ein Lösungsangebot, dass eine weitgehende Standisierung verpflichtend macht. Ergänzende Entwicklungen laufen parallel zu den SAP Lösungen und nicht mehr innerhalb. Wir sind einer der Partner, die über die erwiesene Kompetenz verfügen, auch solche Systeme produktiv bei Kunden einzuführen. Mit der SAP ERP und der SAP S/4 HANA-Welt gibt es immer noch zwei ERP Parallelwelten, in denen sich die Kunden bewegen. Nicht einmal 50 % der bestehenden Kunden haben den Schritt in die SAP-Zukunft mit dem S/4 Lösungsportfolio vollzogen. Die SAP Business Technology Platform (SAP BTP) ist die zentrale cloud-basierte SAP-Plattform, auf der alle zukünftigen SAP-Lösungen entwickelt und betrieben werden. UNIORG ist seit Jahren im Entwicklungsumfeld der ehemaligen HANA Cloud Plattform aktiv und verfügt über ein breites Erfahrungs- und Leistungsspektrum in diesem zukunftsweisenden Segment, in dem auch alle KI-Lösungen der SAP gebündelt werden. Wir befinden uns hinsichtlich des SAP-Softwareeinsatzes bei unseren bestehenden Kunden am Beginn dieser umfassenden Transformationsphase. Ressourcen mit entsprechendem Know-How sind ein knappes und sehr wertvolles Gut. Ein Gut, über das UNIORG seit nunmehr 50 Jahren verfügt. Mit unserer weiterhin dauerhaft minimalen Mitarbeiterfluktuation und einer nicht zuletzt durch die schlanken Strukturen bedingten Flexibilität können wir sehr schnell auf die Anforderungen eines sich agil transformierenden Marktes reagieren. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten in einem auf Vertrauen und gegenseitiger Achtung basierenden Unternehmen und danken es jedes Jahr wieder durch ihren überdurchschnittlich motivierten und loyalen Einsatz für den gemeinsamen Erfolg. b) Risiken UNIORG ist als global agierendes Beratungsunternehmen vielfältigen Risiken ausgesetzt, deren Eintritt den Geschäftserfolg substantiell gefährden kann. Aus diesem Grund beschäftigen wir uns stetig mit den Risikopotentialen und bewerten diese auf Grundlage aller uns möglichen Parameter kontinuierlich neu. Eine kontinuierliche Risikoüberwachung hinsichtlich der nachfolgenden Themen erfolgt durch die Geschäftsführung. Hierbei werden unterschiedliche, teilweise softwarebasierte Steuerungsinstrumente eingesetzt: • Projekt-/Branchenrisiken • Forderungsausfall/Insolvenzrisiko • Personalrisiken • Pandemierisiken • Liquiditätssituation • Entwicklung der Gesamtwirtschaft • Kriegs- und Embargorisiken • Digitalisierungsrisiken Die frühzeitige Erkennung und Analyse der den Unternehmensbestand gefährdenden Risiken sowie die Einleitung entsprechender Gegenmaßnahmen sind elementarer Gegenstand der Geschäftspolitik. Soweit unternehmerische Risiken durch den Abschluss entsprechender Versicherungen (wirtschaftlich sinnvoll) begrenzbar sind, wurden solche abgeschlossen. Gefährdungsbeurteilungen sind für die Bereiche erstellt, die für uns besonderes Risikopotential bieten. Zur Absicherung des Geschäftes über unsere Kernkompetenzen hinaus greifen wir auf die Expertise unserer Rechts- bzw. Steuerberater zurück. Ein IT-Sicherheitsbeauftragter sowie ein Datenschutzbeauftragter sind benannt und mit ihren Pflichten vertraut. Eine Cyberschutzstrategie mit entsprechenden Rückdeckungsversicherungen wurde etabliert. Projekt-/Branchenrisiken Alle Projekte werden gemäß der in den letzten Jahren erarbeiteten UNIORG Vorgehensmodelle durchgeführt und dokumentiert. Sämtliche Kundenprojekte werden in letzter Instanz von der Geschäftsführung überwacht und die jeweiligen Projektleiter sind angehalten, jede Störung im Projektverlauf schnellstmöglich zu eskalieren, um ein aktives Risikomanagement zu ermöglichen. Die langjährig erprobten und verifizierten Geschäftsprozesse der UNIORG werden durch umfangreiche interne IT-Systeme gestützt. Stundenerfassung, Fakturierung, Controlling und Rechnungswesen, somit alle kritischen Geschäftsprozesse, werden über entsprechende SAP-Standardlösungen abgewickelt, alle Dokumente werden rechtssicher in einem digitalen Archiv aufbewahrt. Wegen der offenen Kommunikation und Kompromissbereitschaft wurde UNIORG bisher nicht mit ernsthaften juristischen Konflikten mit Kunden oder Partnern konfrontiert. Langfristige Kundenzufriedenheit und -bindung haben die höchste Priorität in unserer Firmenphilosophie und Mediation steht eindeutig im Vordergrund. Wesentlicher Bestandteil des Risikomanagements ist für uns auch, eine zu starke Branchen- bzw. Marktsegmentierung zu vermeiden. Durch die breite Diversifikation (und dem konsequenten Ausbau derselben) sind wir insbesondere in Krisenzeiten nicht von einzelnen Märkten abhängig. Bei Großprojekten, die einen signifikanten Anteil der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter binden, wird das Ausfallrisiko durch den verstärkten Einsatz von Subunternehmern sinnvoll begrenzt. Forderungsausfallrisiken Zahlungsausfälle durch Liquiditätsengpässe bei unseren Kunden können nie ausgeschlossen werden, jedoch halten wir das Risiko signifikanter Bonitätsengpässe bei der aktuellen Kundenstruktur für kalkulierbar. Die Zahlungsziele liegen in der Regel zwischen 14 und 60 Tagen nach Rechnungsstellung, in einigen wenigen Ausnahmefällen bis zu 90 Tagen. Zur Kontrolle der Zahlungseingänge wird ein aktives Forderungsmanagement eingesetzt. Möglicherweise kritische Forderungen werden durch entsprechende Wertberichtigungen abgegrenzt. Um das Risiko durch Zahlungsausfälle noch weiter zu begrenzen, arbeiten wir zum Rating mit mehreren Wirtschaftsauskunfteien zusammen und haben eine Warenkreditversicherung abgeschlossen, so dass jeder Kunde und Interessent bereits vor der Zusammenarbeit ein engmaschiges Screening durchläuft und wir durch unsere externen Partner kontinuierlich und objektiv über die Bonität und das Rating unserer Geschäftspartner informiert werden. Personalrisiken Als Beratungsunternehmen ist UNIORG im Wesentlichen abhängig von der Qualität und Leistungsbereitschaft seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die langfristige Mitarbeiterzufriedenheit, -bindung und -qualifikation sind essentiell für den Fortbestand des Geschäftes. UNIORG investiert daher stetig in die Erhöhung der Attraktivität als Arbeitgeber. Der Erfolg ist seit langem eine für ein Beratungsunternehmen einzigartig geringe Fluktuation, die ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal von UNIORG darstellt. Die große Herausforderung wird es sein, UNIORG auch für die Zukunft personalpolitisch abzusichern. Im starken Wettbewerb um Fachkräfte und Talente müssen wir uns kontinuierlich verbessern, um unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein vertrauensvolles und sicheres Arbeitsumfeld zu bieten und gleichzeitig interessant genug zu sein, um neue Kollegen an uns zu binden. Kriegs- und Embargorisiken Wie der Kriegsausbruch in der Ukraine im Jahr 2022 gezeigt hat, ist auch Europa im 21. Jahrhundert nicht sicher gegenüber kriegerischen Auseinandersetzungen, die jederzeit ausbrechen können. Neben den Leidenswegen der Betroffenen ergeben sich auch weltwirtschaftliche Konsequenzen, die einen empfindlichen Einfluss auch auf unser Geschäft haben können. Nach wie vor unterhalten wir keine Wirtschaftsbeziehungen zu Russland und sind somit nicht von aktuellen Sanktions- und Embargothemen betroffen, die sekundären Auswirkungen bei unseren Kunden allerdings können wir nicht beeinflussen. Auch andere politische Themen sind jederzeit zu überwachen, Regierungsveränderungen in Ländern unserer Tochterunternehmen können jederzeit Einfluss auf die Geschäftsentwicklung nehmen. Unser breites regionales und branchenspezifisches Spektrum schützt uns vor einer zu starken Abhängigkeit einzelner Regionen und Märkte. Digitalisierungsrisiken Auch die Digitalisierung selbst bietet unzählige Risiken, die überwacht und eingeschätzt werden müssen. Auffällige und unauffällige Cyberattacken können binnen Minuten das Geschäft zum Stillstand bringen. Soweit möglich versuchen wir uns durch technische Maßnahmen abzusichern. Notfallpläne und entsprechende Versicherungen für den Ernstfall sind vorhanden. Die Frage, inwieweit die künstliche Intelligenz (KI) unsere eigenen Geschäftsmodelle in der Zukunft beeinträchtigt, ist aus aktueller Sicht nicht abschließend zu beantworten. Sicher dürfte sein, dass Teile der Softwareentwicklung, insbesondere auch im LowCode Segment zukünftig durch digitale Intelligenz ersetzt werden. Wir sind uns dessen bewusst und beobachten die Entwicklungen aufmerksam. Zusammenfassung der Risikosituation In der Gesamtbetrachtung hat die Beurteilung der gegenwärtigen Risikosituation keine den Fortbestand des Unternehmens gefährdenden Risiken ergeben. Gegenwärtig sind keine existenzgefährdenden Einflüsse erkennbar. Wir sehen UNIORG auch für die kommenden Jahre exzellent und wettbewerbsorientiert aufgestellt.
Dortmund, den 23. Mai 2024 gez. Andres Faber gez. Norbert Lakämper gez. Thomas Weber gez. Hans-Peter Kreft BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die UNIORG Consulting GmbH mit Sitz in Dortmund (Amtsgericht Dortmund, HRB 5398) weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Zuordnung der Vermögens- und Schuldposten und der Aufwendungen und Erträge in der Gewinn- und Verlustrechnung ist mit Ausnahme der Zuordnung der Zinserträge aus sonstigen Ausleihungen zum Posten Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens (im Vorjahr Ausweis unter sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge) mit der des Vorjahres identisch. Die Vorjahresbeträge entsprechen den Werten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung des Vorjahres. II. Zugehörigkeit zum Konzern der Laumann Stiftung & Co. KG Die UNIORG Consulting GmbH wird in den Konzernabschluss der Laumann Stiftung & Co. KG, Sendenhorst, einbezogen, welcher beim Unternehmensregister bekannt gemacht wird. III. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Erstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden und gegenüber dem Vorjahr unveränderten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Der Grundsatz der Bewertungsstetigkeit nach § 252 Abs. 1 Nr. 6 HGB wurde eingehalten. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und vermindert um lineare Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer (in der Regel 3 bis 5 Jahre) ausgewiesen. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten aktiviert und vermindert um planmäßige Abschreibungen, entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer, ausgewiesen. Die Abschreibungen wurden linear vorgenommen. Die Nutzungsdauer beträgt bei Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 10 Jahre. Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten 800,00 € nicht übersteigen, werden sofort abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind unter Berücksichtigung der Einbringlichkeit vorsichtig bewertet. Einzelwertberichtigungen waren nicht zu bilden. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung von 2,0 % des Netto-Forderungsbestandes Rechnung getragen. Die Wertberichtigung ist aktivisch abgesetzt. Die übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt worden. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen sämtliche am Bilanzstichtag erkennbaren Verpflichtungen, die auf vergangenen Ereignissen beruhen und deren Höhe oder Fälligkeit unsicher ist. Sie werden nur gebildet, wenn ihnen eine rechtliche oder faktische Verpflichtung gegenüber Dritten zugrunde liegt. Die Rückstellungen werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt, der auch die am Bilanzstichtag zu berücksichtigenden Kostensteigerungen umfasst. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit ihrem auf den Bilanzstichtag abgezinsten Erfüllungsbetrag angesetzt. Der Abzinsung liegen die laufzeitadäquaten Marktzinssätze des § 253 Abs. 2 S. 1 HGB zugrunde. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Stichtag bewertet. IV. Angaben zur Bilanz (1) Anlagevermögen Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem nachfolgenden Anlagenspiegel:
(2) Verbindlichkeiten Alle Verbindlichkeiten hatten wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.2 Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betrugen 3.283 T€ (Vorjahr: 2.934 T€) und wurden unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen. (3) Haftungsverhältnisse Folgende Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB bestanden zum Bilanzstichtag: Verbindlichkeiten aus Bürgschaften: 1.125 T€ (Vorjahr: 1.875 T€), davon für verbundene Unternehmen: 1.125 T€ (Vorjahr: 1.875 T€) Die zugunsten verbundener Unternehmen eingegangenen Verpflichtungen gegenüber Dritten waren nicht zu passivieren, da die zugrundeliegenden Verbindlichkeiten durch die verbundenen Unternehmen voraussichtlich erfüllt werden können und daher mit einer Inanspruchnahme nicht zu rechnen ist. (4) sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige wesentliche finanzielle Verpflichtungen aus Dauerschuldverhältnissen bestanden aus Leasingverträgen in Höhe von insgesamt 1.575 T€ sowie aus Mietverträgen in Höhe von 1.152 T€. V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. VI. Sonstige Angaben (1) Gesellschaftsorgane Die Geschäftsführer der UNIORG Consulting GmbH sind: Andres Faber Norbert Lakämper Thomas Weber Hans-Peter Kreft Im Geschäftsjahr 2023 erhielten die Geschäftsführer Tätigkeitsvergütungen in Höhe von 1.301 T€. (2) Zahl der Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt wurden 119 kaufmännische bzw. technische Arbeitnehmer beschäftigt. (3) Anteilsbesitz
Dortmund, den 23. Mai 2024 gez. Andres Faber gez. Norbert Lakämper gez. Thomas Weber gez. Hans-Peter Kreft sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 11.07.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkIn dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss haben wir den nachfolgenden Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die UNIORG Consulting GmbH, Dortmund Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der UNIORG Consulting GmbH, Dortmund, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der UNIORG Consulting GmbH, Dortmund, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Münster, den 23. Mai 2024 Dr.
Beermann WP Partner GmbH
Dipl.-Kfm. Benedikt Geise, Wirtschaftsprüfer Sebastian Drees M.A., Wirtschaftsprüfer |
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