Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 116668
Vorher
Baugesellschaft Schlierseer Straße mbHBaugesellschaft Service Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Eingetragen
28.5.1997
Branche
Verwaltung von Wohngrundstücken, Wohngebäuden und Wohnungen für DritteVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für DritteBauträger für Wohngebäude
Gegenstand
Die Gesellschaft errichtet, betreut, bewirtschaftet und verwaltet Bauten in allen Rechts- und Nutzungsformen, darunter Eigenheime und Eigentumswohnungen. Sie kann außerdem alle im Bereich der Wohnungswirtschaft, des Städtebaus und der Infrastruktur anfallenden Aufgaben übernehmen, Grundstücke erwerben, belasten und veräußern sowie Erbbaurechte ausgeben. Sie kann Gemeinschaftsanlagen und Gewerbeeinrichtungen, Läden und Gewerbebauten, soziale, wirtschaftliche und kulturelle Einrichtungen und Dienstleistungen bereitstellen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jan Termin
seit 22.1.2024
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (3)

NameAnteil
Bezirk Oberbayern - Hauptverwaltung - München
98.60%
Landkreis Pfaffenhofen a.d. Ilm
1.39%
Stadt Freising
0.01%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Oberbayerische Heimstätte Gemeinnützige Siedlungsgesellschaft mit beschränkter Haftung
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Baugesellschaft Service Gesellschaft mit beschränkter Haftung

Haar

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht für 2022

A) Grundlagen des Unternehmens

I) Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Baugesellschaft Service GmbH ist eine Kapitalgesellschaft. Sie wurde am 23.12.1996 gegründet. Die Gesellschaft ist unter der HRB Nummer 116668 beim Amtsgericht München eingetragen. Alleingesellschafter ist die Oberbayerische Heimstätte Gemeinnützige Siedlungsgesellschaft mbH. Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterversammlung und die Geschäftsführung. Die Gesellschaft ist derzeit nicht aktiv wirtschaftlich tätig. Nach der Satzung der Gesellschaft in der Fassung vom 19.09.2018 errichtet, betreut, bewirtschaftet und verwaltet sie Bauten. Sie kann außerdem alle im Bereich der Wohnungswirtschaft, des Städtebaus und der Infrastruktur anfallenden Aufgaben übernehmen.

Die Gesellschaft steht im Wesentlichen als Projektgesellschaft im Konzernkreis Oberbayerische Heimstätte Gemeinnützige Siedlungsgesellschaft zur Verfügung. Ferner wurde der Gesellschaft mit Bescheid vom 10.12.1997 die Erlaubnis eines Gewerbes nach § 34c der Gewerbeordnung erteilt.

II) Ziele und Strategien

Die in 1996 als Projektgesellschaft gegründete GmbH steht im Konzernverbund als Projektgesellschaft für Sonderaufgaben, wie z.B. Übernahme von Erschließungsträgermaßnahmen zur Verfügung. Die Gesellschaft kann gemäß Satzungszeck die Konzerngesellschaften hierbei kurzfristig im Bedarfsfall unterstützen und entsprechende Aufgaben übernehmen. Aktuell ist die Gesellschaft nicht aktiv wirtschaftlich tätig.

B) Wirtschaftsbericht

I) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft war in 2022 mit den Folgen des Kriegs in der Ukraine, extremer Energiepreiserhöhungen, Material- und Lieferengpässen, steigenden Preisen für Güter wie Nahrungsmittel und Baustoffe sowie dem Fachkräftemangel und der anhaltenden Corona-Pandemie belastet. Im Jahresmittel 2022 war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt 1,9% höher als im Vorjahr, im vierten Quartal jedoch stagnierte die wirtschaftliche Entwicklung. Die derzeitige konjunkturelle Entwicklung ist mit hohen Risiken behaftet, wie z.B. dem Krieg in der Ukraine, steigenden Fremdfinanzierungskosten und der Inflation, die verfügbaren Realeinkommen sinken lassen und die Konsumkonjunktur abkühlen werden. Die Vorausschätzungen der Wirtschaftsforschungsinstitute zur Wachstumsrate des Bruttoinlandsproduktes im laufenden Jahr 2023 bewegen sich in einer Spannweite von -0,8% bis 0,3%, und nahezu alle Institute erwarten im laufenden Jahr eine leichte Rezession.

Die Grundstücks- und Wohnungswirtschaft, die 2022 rund 10,0 % der gesamten Bruttowertschöpfung erzeugte, konnte die Wirtschaftsleistung in 2022, wie im Vorjahr, um 1 % steigern. Nominal erzielte die Grundstücks- und Immobilienwirtschaft 2022 eine Bruttowertschöpfung von 349 Milliarden EUR. Die Bedeutung der Immobilienwirtschaft als stabilisierender Sektor zeigt sich daran, dass die Grundstücks- und Wohnungswirtschaft im Gegensatz zu vielen anderen Wirtschaftssektoren ihre Wirtschaftsleistung im Vergleich zum Vorpandemiejahr 2019 um 0,6 % steigern konnte.

II) Geschäftsverlauf

Die Gesellschaft war im Berichtsjahr nicht aktiv wirtschaftlich tätig. Die sehr geringen Zinserträge infolge der Politik der Europäischen Zentralbank sowie erhöhte Verwaltungskosten durch die Festlegung der Pflicht zur Prüfung des Jahresabschlusses und für Steuererklärungen führten zu einem negativen Ergebnis, welches durch den bestehenden Ergebnisabführungsvertrag durch die Konzernmutter Oberbayerische Heimstätte ausgeglichen wurde.

- Lage

1.) Ertragslage

Der Jahresfehlbetrag vor Verlustübernahme i.H.v. 7,2 T€ resultiert im Wesentlichen aus den Verwaltungskosten, denen geringe Zinserträge aus der Anlage der liquiden Mittel gegenüberstehen.

2022 2021
T€ T€
Betriebsergebnis -7,2 -5,4
Finanzergebnis 0,0 1,6
Gesamt -7,2 -3,8

Die Verwaltungskosten resultieren im Wesentlichen aus den Kosten für die Prüfung des Jahresabschlusses, den Kosten für steuerliche Beratung sowie den Kosten für die Geschäftsbesorgung.

Die Ertragslage der Gesellschaft ist negativ.

2.) Finanzlage

(a) Kapitalstruktur

Die Kapitalstruktur ist überdurchschnittlich. Die Eigenkapitalquote beträgt 95,1 % (Vj. 96,6 %). Die Eigenkapitalrendite liegt bei -5,6 % (Vj. -3,0 %). Die Gesamtkapitalrentabilität liegt bei -5,4 % (Vorjahr -2,9 %).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern resultieren in Höhe von 0,6 T€ (Vj. 0,6 T€) aus der Pauschale für die Geschäftsbesorgung zwischen Oberbayerische Heimstätte und der Baugesellschaft Service GmbH. Die Verbindlichkeiten wurden in Folge gleicher Laufzeiten mit den Forderungen gegen verbundene Unternehmen im Berichtsjahr saldiert ausgewiesen

(b) Liquidität

Die Flüssigen Mittel haben sich gegenüber dem Vorjahr nur geringfügig verändert. Zum 31.12.2022 verbleibt ein Finanzmittelbestand von 128,2 T€.

3.) Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich von 133,0 T€ auf 135,1 T€ erhöht. Das Umlaufvermögen setzt sich im Wesentlichen aus Flüssigen Mitteln zusammen. Das Eigenkapital beträgt unverändert 128,4 T€.

Die Vermögenslage der Gesellschaft ist geordnet. Die Geschäftsführung beurteilt die wirtschaftliche Lage des Unternehmens infolge der nicht aktiven wirtschaftlichen Tätigkeit als angemessen.

IV) Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Berichtsjahr Vorjahr Prognose 2023 1 Prognose 2022 2
Jahresergebnis vor Ertragsteuern und Ergebnisabführung -7,2T€ -3,8 T€ -4,0 T€ -5,0 T€
Eigenkapitalrentabilität -5,6 % -3,0 % -3,1 % -3,9 %
Gesamtkapitalrentabilität -5,4 % -2,9 % -3,0 % -3,7 %
EBIT -7,2 T€ -3,8 T€ -4,0 T€ -5,0 T€

1 Die Prognosen basieren auf dem im März 2023 erstellten Wirtschaftsplan
2 Die Prognosen basieren auf dem im Februar 2022 erstellen Wirtschaftsplan

Die Abweichungen zur Prognose ergeben sich aus höheren sächlichen Verwaltungskosten.

Neben dem Geschäftsführer sind keine weiteren Arbeitnehmer vorhanden.

C) Prognose-, Risiko- und Chancenbericht

I) Prognosebericht

Für 2023 ist von steigenden Zinseinnahmen aus Festgeldanlagen auszugehen.

Zudem wird von geringfügig steigenden Verwaltungskosten ausgegangen und somit ein Jahresfehlbetrag von rund 4,0 T€ prognostiziert. Für 2023 wird von keiner wirtschaftlichen Tätigkeit und somit auch nicht von der Erzielung von Umsatzerlösen ausgegangen.

In Folge der fehlenden Marktteilnahme der Gesellschaft geht die Gesellschaft weiterhin nicht von großen Veränderungen aus.

II) Risikobericht

1.) Risikomanagementsystem

Das Risikomanagementsystem der Baugesellschaft Service GmbH ist in Folge der Geschäftsbesorgung in das Risikomanagementsystem der Oberbayerische Heimstätte integriert.

2.) Risiken

Die Gesellschaft sieht sich steigenden Verwaltungskosten gegenüber. Aufgrund der derzeit fehlenden aktiven wirtschaftlichen Tätigkeit werden keine Umsatzerlöse erzielt, so dass hier dauerhaft von einem geringen Jahresfehlbetrag im einstelligen T€-Bereich auszugehen ist. In 2023 ist mit einem Anstieg der Zinserträge zu rechnen. Insoweit wird in 2023 mit einem geringeren Fehlebetrag gerechnet.

In der mittel- bis langfristigen Gesamtperspektive erscheint es infolge der negativen Ertragsaussichten bei weiterhin fehlender Erzielung von Umsatzerlösen und infolge des steigenden Verwaltungsaufwandes sinnvoll, die Gesellschaft aufzulösen.

III) Chancenbericht

Die Gesellschaft ermöglicht im Konzernverbund die Teilnahme an Ausschreibungen, welche aus Gründen der Klarheit, Vereinfachung oder auch aus steuerlichen Gründen nicht von den anderen Konzernunternehmen übernommen werden können. Die Gesellschaft kann hierfür ohne Vorlaufzeit und Vorlaufkosten schnell aktiv werden. Aufgrund der Personallosigkeit sind die Verwaltungskosten gering. Infolge eines höheren Verwaltungsaufwandes zur Umsetzung der Satzungsvorgaben und aufgrund neuer Vorschriften [E-Bilanz] kann die Gesellschaft inzwischen nicht mehr genügend Einnahmen aus ihrem Vermögen erwirtschaften, um ein geringes positives Ergebnis zu erwirtschaften.

D) Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Die originären Finanzinstrumente auf der Aktivseite der Bilanz umfassen im Wesentlichen kurzfristige Forderungen und Flüssige Mittel. Soweit bei den Vermögenswerten Ausfallrisiken erkennbar sind, werden diese durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Durch Streuung der angelegten Finanzmittel auf mehrere Banken werden die verschiedenen Einlagensicherungssysteme voll genutzt.

Bankverbindlichkeiten bestehen nicht.

Zinssicherungsinstrumente und rein spekulative Finanzinstrumente werden nicht eingesetzt.

Geschäftsführung

 

Haar, den 08.03.2023

Baugesellschaft Service GmbH

Dipl. Betriebswirt Michael Zaigler

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Baugesellschaft Service Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Haar

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Baugesellschaft Service Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Haar - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1.1. bis zum 31.12.2022 sowie den Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Baugesellschaft Service Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Haar, für das Geschäftsjahr vom 1.1. bis zum 31.12.2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1.1. bis zum 31.12.2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren.

Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, 28. Juni 2023

Bavaria Revisions- und Treuhand Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Unterrainer, Wirtschaftsprüfer

gez. Weberndörfer, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31.12.2022

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
A. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 6.855,37 3.616,76
2. sonstige Vermögensgegenstände 0,00 798,11
B. Flüssige Mittel
Guthaben bei Kreditinstituten 128.229,95 128.551,24
Bilanzsumme 135.085,32 132.966,11

PASSIVA

A. Eigenkapital
I. Stammkapital 127.822,96 127.822,96
II. Gewinnvortrag 618,56 618,56
Eigenkapital 128.441,52 128.441,52
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 6.020,00 4.400,00
C. Verbindlichkeiten
sonstige Verbindlichkeiten 623,80 124,59
Bilanzsumme 135.085,32 132.966,11

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.2022 bis 31.12.2022

Geschäftsjahr Vorjahr
sonstige betriebliche Erträge 125,23 35,41
sonstige betriebliche Aufwendungen 7.388,30 5.506,50
Zinserträge 31,48 1.643,73
Zinsaufwendungen 0,00 0,00
Ergebnis nach Steuern -7.231,59 -3.827,36
Erträge aus Verlustübernahme 7.231,59 3.827,36
Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang zum Jahresabschluss 2022

A. Allgemeine Angaben

Die Baugesellschaft Service GmbH mit Sitz in Haar ist beim Amtsgericht München unter der Nummer HRB 116668 eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB und nach den einschlägigen Vorschriften des Gesetzes betreffend der Gesellschaften mit beschränkter Haftung und der Regelungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt.

Die Gesellschaft ist zum Abschlussstichtag als Kleinstkapitalgesellschaft im Sinne des § 267a HGB einzustufen.

Gemäß § 15 Nr. 7 des Gesellschaftsvertrags vom 19.09.2018 wird der Jahresabschluss und der Lagebericht nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Das Formblatt für die Gliederung des Jahresabschlusses für Wohnungsunternehmen in der aktuellen Fassung wurde beachtet.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, weitestgehend im Anhang dargestellt.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt.

Bei den Forderungen, deren Eindringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Unverzinsliche Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst.

Die Flüssigen Mittel sind zum Nennwert angesetzt.

Das Stammkapital wird zum Nennwert bilanziert.

Der Gewinnvortrag resultiert aus Zeiten vor dem in 2008 abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrag mit der Oberbayerischen Heimstätte Gemmeinützige Siedlungsgesellschaft mbH.

Die Sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass erkennbare Risiken und ungewisse Verpflichtungen berücksichtigt sind. Die Bewertung erfolgt jeweils in der Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um künftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Sonstige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr liegen nicht vor, so dass keine Abzinsung mit den von der Bundesbank veröffentlichten Abzinsungssätzen erfolgte.

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

C. Erläuterungen zu den Posten der Bilanz

Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit des Anhangs, werden zusammengehörende Angaben, die sowohl auf die Bilanz- als auch auf die GuV-Posten beziehen, generell bei den zugehörigen Bilanzpositionen dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus der Verlustübernahme 7.231,59 € (Vorjahr 3.827,36 €) sowie anrechenbaren Ertragsteuern 218,78 € (Vorjahr 384,40 €).

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen wurden im Berichtsjahr mit gleichartigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen i.H.v. 595,00 € verrechnet.

Die Forderungen bestehen in voller Höhe gegenüber dem Gesellschafter.

Eigenkapital

Das im Handelsregister eingetragene und voll einbezahlte Stammkapital beträgt 127.822,96 €.

Sonstige Rückstellungen

In den Sonstigen Rückstellungen sind folgende Rückstellungen enthalten:

31.12.2022 31.12.2021
Kosten der Veröffentlichung des Jahresabschlusses 600,00 130,00
Kosten der Jahresabschlussprüfung 3.900,00 2.870,00
Erstellung der Steuererklärung 1.520,00 1.400,00
Summe 6.020,00 4.400,00

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultiert aus den Gebühren für den Aufwand aus Geschäftsbesorgung von 595,00 € (Vorjahr 595,00 €).

Die Verbindlichkeit besteht in voller Höhe gegenüber dem Gesellschafter.

Die Verbindlichkeiten wurden mit den Forderungen gegenüber Gesellschaftern aufgrund der Gleichartigkeit im Berichtsjahr verrechnet.

Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von 623,80 € (Vj. 124,59 €) haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr und sind unbesichert.

D. Erläuterungen zu den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

Im abgelaufenen Geschäftsjahr sind, wie im Vorjahr, keine außergewöhnlichen Erträge angefallen.

Insgesamt sind folgende wesentliche periodenfremde Erträge in den Sonstigen betrieblichen Erträgen enthalten:

31.12.2022 31.12.2021
Erträge aus der Auflösung von RSt 125,23 35,41
Summe 125,23 35,41

Sontige betriebliche Aufwendungen

Im abgelaufenen Geschäftsjahr sind keine außergewöhnlichen Aufwendungen angefallen.

Im Berichtsjahr sind folgende periodenfremde Aufwendungen angefallen:

31.12.2022 31.12.2021
Übrige periodenfremde Aufwendungen 1.118,00 927,00
Summe 1.118,00 927,00

Finanzergebnis

Die Zinserträge resultieren in Höhe von 31,48 € (Vorjahr 1.643,73 €) aus den Zinsen der Geldanlagen bei der Deutschen Kreditbank AG.

E. Sonstige Angaben

Arbeitnehmer

Die Gesellschaft ist personallos.

Geschäftsführung

Geschäftsführer war im Geschäftsjahr Herr Michael Zaigler, Dipl. Betriebswirt (VWA).

Auf die Angabe von Bezügen der Geschäftsführung wird unter Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse, welche nicht in der Bilanz enthalten sind, liegen nicht vor.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Seit 2008 besteht zwischen der Oberbayerische Heimstätte und der Baugesellschaft Service GmbH ein Gewinnabführungsvertrag. Gewinnrücklage i. S. v. § 3 Abs. 2 des Gewinnabführungsvertrag liegen nicht vor, so dass der Verlust von der Oberbayerische Heimstätte i. H. v. 7.231,59 € (Vorjahr 3.827,36 €) ausgeglichen wird.

Gesellschafter und Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird gemäß §§ 290 ff. HGB in den Konzernabschluss der Oberbayersichen Heimstätte Gemeinnützige Siedlungsgesellschaft mbH mit Sitz in Haar einbezogen. Der Konzernabschluss ist beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers einzureichen und bekannt machen zu lassen.

Nachtragsbericht

Nach Abschluss des Geschäfsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.

 

Haar, den 08.03.2023

Baugesellschaft Service GmbH

Dipl. Betriebswirt Michael Zaigler

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