Stammdaten

Register
Amtsgericht Friedberg HRB 6019
Vorher
ovag Vermögensverwaltung AG
Eingetragen
3.1.2005
Branche
Speichern von Gas zu VersorgungszweckenTätigkeiten von Strom- und Erdgasmaklerinnen und -maklernBetrieb von Bahnhöfen für den Personenverkehr einschließlich Omnibusbahnhöfen
Gegenstand
Das Pachten, Verwalten, Betreiben und Instandhalten von Energieversorgungsnetzen nebst Zubhör für Energieversorgungsunternehmen, insbesondere die OBERHESSISCHE VERSORGUNGSBETRIEBE AKTIENGESELLSCHAFT mit Sitz in Friedberg. Die Gesellschaft stellt Dritten die von ihr betriebenen Netze entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen, u.a. denen des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) zur Verfügung (Netzzugang) und schließt Dritte, insbesondere Letztverbraucher, in gleicher Weise an das von ihr betriebene Netz an (Netzanschluss). Die Gesellschaft ermittelt im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben die wirtschaftlichen Bedingungen und Entgelte für Netzzugang und Netzanschluss und stellt die technischen Bedingungen für einen sicheren und zuverlässigen Transport von Enenrgie sicher.

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Peter Hans Hög
seit 4.1.2016
Vorstandsmitglied
Alfred Kraus
seit 20.10.2010
Prokura

Konzern- und Jahresabschlüsse

ovag Netz AG

Friedberg (Hessen)

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 und Lagebericht

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2016

1. Grundlagen der Gesellschaft

Gegenstand des Unternehmens ist das Pachten, Verwalten, Betreiben und Instandhalten von Energieversorgungsnetzen nebst Zubehör für Energieversorgungsunternehmen, insbesondere der Oberhessische Versorgungsbetriebe AG, Friedberg (Hessen) (OVAG). Die Gesellschaft stellt Dritten die von ihr betriebenen Netze entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen, u. a. denen des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) zur Verfügung (Netzzugang) und schließt Dritte, insbesondere Letztverbraucher, in gleicher Weise an das von ihr betriebene Netz an (Netzanschluss). Die Gesellschaft ermittelt im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben die wirtschaftlichen Bedingungen und Entgelte für Netzzugang und Netzanschluss und stellt die technischen Bedingungen für einen sicheren und zuverlässigen Transport von Energie sicher.

Die Gesellschaft ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Oberhessische Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH, Friedberg (Hessen), und wird in deren Konzernabschluss einbezogen.

Die wesentlichen Steuerungsgrößen der Gesellschaft sind das Rohergebnis, das Betriebsergebnis und das Ergebnis vor Gewinnabführung, die auch durch das Reporting an den Gesellschafter regelmäßig überwacht werden, wobei die Planzahlen aus dem Wirtschaftsplan entnommen sind.

2. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Die konjunkturelle Lage in Deutschland war auch im Jahr 2016 durch ein solides und stetiges Wirtschaftswachstum geprägt. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg im Vergleich zum Vorjahr um 1,9 % bzw. kalenderbereinigt um 1,8%, da im Jahr 2016 rechnerisch ein Tag mehr zur Verfügung stand als im Vorjahr. Getrieben wurde das BIP von dem um 2,5 % gestiegenen inländischen Konsum. Die privaten Konsumausgaben erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um 2,0 %. Die staatlichen Konsumausgaben stiegen sogar um 4,2 %, resultieren jedoch zu einem großen Teil aus den mit der Zuwanderung von Schutzsuchenden verbundenen Kosten. Die preisbereinigten Bauinvestitionen stiegen durch die höheren Investitionen für Wohnbauten um 3,1 %, Ausrüstungsinvestitionen (Maschinen und Geräte sowie Fahrzeuge) um 1,7 %, während der Vorratsabbau (-0,4 %) das BIP-Wachstum etwas bremste.

Die staatlichen Haushalte waren 2016 weiter auf Konsolidierungskurs. Der Staatssektor (Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherungen) beendete das Jahr nach vorläufigen Berechnungen mit einem Finanzierungsüberschuss in Höhe von 19,2 Mrd. €. Gemessen am BIP in jeweiligen Preisen ergibt sich für den Staat mit einer Überschussquote von +0,6 % das 3. Jahr in Folge ein Überschuss.

Im Jahresdurchschnitt 2016 waren rund 43,5 Mio. Erwerbstätige zu verzeichnen, was nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes einen Anstieg von 429.000 (Vorjahr +377.000) Personen oder 1,2 % zum Vorjahr bedeutet. Damit wurde der höchste Stand an Erwerbstätigen seit der Wiedervereinigung erreicht.

Politische Rahmenbedingungen

Das Jahr 2016 wurde weiterhin von den wirtschaftlichen und strukturellen Einflüssen der Energiewende energiepolitisch geprägt. Die Europäische Union (EU) hat am 30. November 2016 ein umfangreiches Paket "Saubere Energie für alle Europäer" mit Gesetzesvorschlägen und Berichten vorgelegt. Damit wird sich die EU verpflichten, die CO 2-Emissionen bis 2030 um mindestens 40 % zu reduzieren, die Energieeffizienz um 30 % bis 2030 zu erhöhen und einen Anteil von 27 % erneuerbaren Energien am Endenergieverbrauch zu erreichen. Das deutsche Bundeskabinett hat darüber hinaus einen Klimaschutzplan am 14. November 2016 verabschiedet. Dieser sieht für 2030 eine Absenkung des Ausstoßes von CO 2-Emissionen um mindestens 55 % gegenüber dem Stand von 1990 vor und für 2050 eine Reduktion um 80 % bis 96 %. Der "Standard für Investitionen" soll dadurch zukünftig durch erneuerbare Energien und Energieeffizienz geprägt sein.

Anfang Juli 2016 hat der Deutsche Bundesrat das "Gesetz zur Weiterentwicklung des Strommarktes" beschlossen. Die Zuverlässigkeit der Stromversorgung bei zunehmender EEG-Einspeisung soll hierdurch langfristig sichergestellt werden. U.a. wird hierdurch das Bilanzkreis- und Ausgleichsenergiesystem verändert, der Regelenergiemarkt für weitere Anbieter geöffnet, Markttransparenz verbessert und Flexibilität auf der Verbraucherseite gefördert.

Der Deutsche Bundestag hat am 8. Juli 2016 das EEG novelliert. Die Fördereffizienz soll erhöht und der Ausbau der Erzeugungskapazitäten an die vorhandene Netzinfrastruktur angepasst werden. Betreiber von Neuanlagen erhalten zum Großteil nur dann eine Förderung, wenn sie sich in öffentlichen Ausschreibungen dafür qualifizieren (bisher garantierte feste Einspeisevergütung). Der vom Staat gewünschte Kapazitätszubau wird zukünftig ausgeschrieben. Weiterhin ist auch das KWKG novelliert worden. KWK-Anlagen zwischen 1 MW und 50 MW müssen sich auch im Rahmen von Ausschreibungsverfahren qualifizieren. Anlagen >100 kW müssen ihren Strom zukünftig selbst vermarkten.

Die durch die vier Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) am 14. Oktober 2016 veröffentlichte, auf Basis der Einspeiseprognosen ermittelte EEG-Umlage zeigt für 2017 einen Anstieg von fast 8,3 % auf 6,880 ct/kWh. Da mit Einführung des EEG 2014 die EEG-Umlage grundsätzlich für jeden Stromverbrauch zu entrichten ist, müssen nunmehr auch Eigenversorger für ihren selbst erzeugten und verbrauchten Strom grundsätzlich die EEG-Umlage zahlen. Die KWK-Umlage beträgt für 2017 0,438 ct/kWh. Für die Offshore-Haftungsumlage ermittelten die ÜNB für 2017 einen Aufschlag von -0,028 ct/kWh für die Letztverbrauchergruppe A. Die für 2016 außer Kraft gesetzte Verordnung über Vereinbarungen zu abschaltbaren Lasten wurde am 16. August 2016 neu erlassen und die Umlage wird seit dem 1. Januar 2017 wieder in Höhe von 0,006 ct/kWh erhoben. Die Umlage gemäß § 19 hat für die Letztverbrauchergruppe A eine Höhe von 0,388 ct/ kWh in 2017.

Die anstehende Einführung intelligenter Messsysteme beruht auf dem 3. Binnenmarktpaket der EU von 2009, das eine Versorgung der Verbraucher mit intelligenten Messsystemen von 80 % bis 2020 vorsieht. Das Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende ist am 2. September 2016 in Kraft getreten. Es wird darin zwischen modernen Messeinrichtungen und intelligenten Messsystemen unterschieden, die in den nächsten Jahren (bis 2032) bei 95 % der Haushalte eingebaut werden müssen. Moderne Messeinrichtungen können dabei ggf. später durch die Verbindung mit einem sog. Smart Meter Gateway zu einem intelligenten Messsystem aufgerüstet werden. Der grundzuständige Messstellenbetreiber (gMSB) ist dabei buchhalterisch vom Verteilnetzbetreiber (VNB) zu entflechten.

Eine Einbaupflicht besteht für Letztverbrauchern mit Jahresverbrauch>6.000 kWh und für EEG- u. KWK-Anlagen >7 kW. Ein optionaler Einbau ist für Letztverbraucher <6.000 kWh vorgesehen. Begonnen werden soll ab 2017 mit Verbrauchern von mehr als 10.000 kWh und 2020 mit denen, die zwischen 6.000 kWh und 10.000 kWh verbrauchen. Für alte und neue EEG- und KWK-Anlagen größer 100 kW soll die Umrüstung 2017 beginnen und für Anlagen kleiner 100 kW ab 2020.

Branchenentwicklung

Bedarfsgerecht ausgebaute Energienetze sind Voraussetzung für eine erfolgreiche Energiewende. Die Anbindung erneuerbarer Energien an das Stromnetz erfordert zusätzliche Baumaßnahmen auf der Übertragungs- und der Verteilnetzebene. Mit der neuen Anreizregulierungsverordnung und der Festlegung der Eigenkapitalzinssätze für die 3. Regulierungsperiode wurden für Strom- und Gasnetzbetreiber wesentliche regulatorische Rahmenbedingungen definiert.

Die im September 2016 in Kraft getretene ARegV-Novelle regelt die Investitionsbedingungen neu. Zukünftig wird anstatt des Einfrierens der Kapitalkosten auf Basis der Werte im Fotojahr ein jährlicher Kapitalkostenabgleich erfolgen. Dadurch gibt es keinen Zeitverzug mehr für Investitionen in Stromnetze ab 2019 in Bezug auf die Refinanzierung durch die Netzentgelte. Gleichzeitig werden bereits erfolgte Investitionen durch die neue Systematik wesentlich schlechter gestellt als zum Zeitpunkt der Investition angenommen. Weiterhin wurden mit der Novelle erhöhte Anforderungen an zusätzliche Veröffentlichungspflichten verabschiedet. Am 12. Oktober 2016 hat die Bundesnetzagentur (BNetzA) darüber hinaus die Eigenkapitalzinssätze von Neuanlagen von 9,05 % auf 6,91 % und für Altanlagen von 7,14 % auf 5,12 % gesenkt. Dies wirkt sich negativ auf die Rentabilität von Investitionen aus.

Das Bundeskabinett hat am 25. Januar 2017 den Gesetzesentwurf für eine Modernisierung der Netzentgelte (NEMoG) beschlossen. U.a. regelt dieses Gesetz eine bis 2030 schrittweise erfolgende Abschaffung der vermiedenen Netzentgelte und will damit eine Dämpfung der Netzentgelte erreichen.

Unternehmensentwicklung

Die ovag Netz AG, Friedberg (Hessen), (ovag Netz) betreibt im Rahmen eines Pachtverhältnisses das Stromversorgungsnetz im Konzessionsgebiet der OVAG und den BNG. Die Grundlage der Entwicklung des Unternehmens sind die bestehenden Pacht- und Wegenutzungsverträge, wobei die Verträge über Wegenutzung mit Städten und Gemeinden Restlaufzeiten von durchschnittlich 12 Jahren haben.

Durch die Festlegung der kalenderjährlichen Erlösobergrenze im Rahmen der Anreizregulierung sind die mit dem Netzbetrieb erzielbaren Erlöse zum Geschäftsjahresbeginn bekannt. Die durch Mengendifferenzen erzielten Mehr- oder Mindererlöse werden auf dem bei der BNetzA geführten Regulierungskonto erfasst und spätestens in der darauffolgenden Regulierungsperiode bzw. zukünftig ab 2019 beginnend im Folgejahr über drei Jahre ausgeglichen.

Im Zuge der Kostenprüfung für die 2. Regulierungsperiode wurde die Kostenbasis für die Erlösobergrenzen der Jahre 2014 bis 2018 von der BNetzA auf Basis des Jahresabschlusses 2011 geprüft. Im Rahmen der Kostenprüfung wurden nicht alle handelsrechtlich abgeleiteten Kosten- und Erlöspositionen anerkannt, da aus Sicht der BNetzA Besonderheiten des Basisjahres und weitere Themenbereiche wie u. a. Verlustenergie trotz umfangreicher Erläuterungen nicht adäquat berücksichtigt wurden. Weiterhin hat eine Differenzierung der dauerhaft nicht beeinflussbaren Kosten (bspw. vorgelagerte Netzkosten und Vermiedene Netzentgelte) stattgefunden, die ovag Netz jährlich in den Erlösobergrenzen 2014 bis 2018 mit einem Versatz von zwei Jahren anpasst. Der Bescheid über den Regulierungskontosaldo der 1. Regulierungsperiode, die Ausgangsbasis 2011 und den Effizienzwert (für die 2. Regulierungsperiode wurde ein Effizienzwert von 94,34% beschieden) ist im Dezember 2015 ergangen. Vermindert um dauerhaft nicht beeinflussbare Kosten verringert sich die Ausgangsbasis jährlich um ein Fünftel der von der BNetzA ermittelten sogenannten Ineffizienzen, bis diese im letzten Jahr der 2. Regulierungsperiode die Erlösobergrenze in kompletter Höhe schmälern.

Die Gesellschaft ist steigenden Anforderungen des Gesetz- bzw. Verordnungsgebers ausgesetzt. Die Umsetzung dieser gesetzlichen Verpflichtungen (MsbG, Strommarktgesetz, Marktstammdatenregisterverordnung, Datenschutzverordnung etc.) bindet vermehrt Kapazitäten und stellt die Unternehmensorganisation vor neue Herausforderungen. Gleichzeitig steht die ovag Netz bei durch zunehmende Einspeisungen von erneuerbaren Energien erforderlichen Netzverstärkungs- bzw. -ausbaumaßnahmen zusammen mit den weiter wachsenden Lastmanagementerfordernissen finanziell, technisch und personell vor großen Herausforderungen.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der ovag Netz AG wird im Wesentlichen durch witterungsbedingte Absatzschwankungen, politische Entscheidungen sowie die Vorgaben der BNetzA bestimmt.

Die Bilanzsumme der ovag Netz verminderte sich um 4,1 Mio. € auf 46,9 Mio. €. Das Sachanlagevermögen hat sich dabei im Wesentlichen durch die planmäßige Abschreibung von Sachanlagen um 0,3 Mio. € auf 5,1 Mio. € verringert, während das gesamte Finanzanlagevermögen durch Übertragungen von Spezialfondsanteilen durch den Treuhänder auf 1,7 Mio. € stieg.

Innerhalb des Umlaufvermögens in Höhe von 39,9 Mio. € (Vorjahr 45,4 Mio. €) standen sich gegenläufige Entwicklungen gegenüber. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erhöhten sich auf 33,4 Mio € (Vorjahr 25,6 Mio €). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen um 4,0 Mio. € wegen abrechnungsbedingt höherer Ansprüche aus dem EEG-Belastungsausgleich gegen den vorgelagerten Netzbetreiber TenneT TSO, Bayreuth, und die Forderungen gegen verbundene Unternehmen aus dem Verrechnungsverkehr mit OVAG (+1,0 Mio. €). Höhere sonstige Vermögensgegenstände resultierten aus Herausgabeansprüchen von Spezialfondsanteilen (3.305 T€; Vorjahr 1.742 T€) und Überzahlungen an EEG-Einspeiser von 1.353 T€ (Vorjahr 0 T€) während um 3,5 Mio. € höhere unfertige Leistungen die Vorräte ansteigen ließ. Da sich jedoch zugleich die Bankbestände und Guthaben bei Kreditinstitute um 17,0 Mio. € verringerten, kam es insgesamt zu dem geschilderten Rückgang.

Die Rückstellungen stiegen im Wesentlichen durch die Berücksichtigung von den Risiken aus § 19 Abs. 3 StromNEV von 3,5 Mio. € auf 4,4 Mio. €. An Pensionsrückstellungen wurden aufgrund der verpflichtenden Verrechnung des Treuhandvermögens mit den gesicherten personalbezogenen Verpflichtungen (rd. 45,1 Mio. €) noch T€ 55 ausgewiesen.

Die Verbindlichkeiten sind von 14,1 Mio. € um 5,7 Mio. € auf 8,4 Mio. € zurückgegangen, was insbesondere auf die um 6,4 Mio. € wetter- und abrechnungsbedingt niedrigeren Verbindlichkeiten gegenüber EEG-Einspeisern zurückzuführen ist.

Das Eigenkapital stieg in Folge der Veränderungen der Gewinnrücklagen auf 34,2 Mio. € (Vorjahr 33,5 Mio. €) an. Die Eigenkapitalquote betrug 72,8 % (Vorjahr 65,6 %).

Die Umsatzerlöse haben sich um 13,3 Mio. € auf 238,9 Mio. € erhöht, wobei den geplanten 1.923,6 Mio. kWh tatsächlich 1.898,2 Mio. kWh in Anspruch genommene Netznutzung gegenüberstehen. Die Gesellschaft erzielte in erster Linie Umsatzerlöse aus der Dienstleistung Netznutzung, Konzessionsabgabe und KWKG-Zuschlag in Höhe von 122,0 Mio. € (Vorjahr 108,7 Mio. €). Weiterhin werden als Betreiber eines Stromversorgungsnetzes Erlöse aus dem Weiterverkauf des Stroms aus erneuerbaren Energien gemäß dem Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (EEG) und dem Gesetz für die Erhaltung, die Modernisierung und den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK-G) in Höhe von rd. 95,0 Mio. € (Vorjahr 97,3 Mio. €) generiert. Die Erlöse aus der Hochreichung von EEG-Strom und dem Verkauf von KWK-Strom liegen um rd. 0,2 Mio. € unter den gesetzlich festgelegten Bezugskosten inklusive der Kosten für die vermiedene Netznutzung. Die Anwendung des BilRUG führt zu einer Ausweisänderung der Fachleistungserlöse und -aufwendungen: Umsatzerlöse (+4,9 Mio. €; Vorjahr sonstige betriebliche Erträge 4,4 Mio. €) und Materialaufwendungen (+8,5 Mio. €; Vorjahr sonstige betriebliche Aufwendungen 8,9 Mio. €).

Der Materialaufwand betrug 199,2 Mio. € (Vorjahr 173,5 Mio. €). Darin enthalten sind die Kosten für den Strombezug aus EEG und KWK-G und die KWK-Umlage in Höhe von rund 100,7 Mio. € (Vorjahr 100,0 Mio. €), die Nutzung von vorgelagerten Netzen der Übertragungsnetzbetreiber, Pacht und Dienstleistungsentgelte sowie die Netzverluste. Der Rohertrag (Umsatzerlöse abzüglich Materialaufwand) beträgt 39,7 Mio. € (Vorjahr 52,2 Mio. €) und liegt um 15,5 Mio. € unter dem Wirtschaftsplan. Die Verschlechterung gegenüber dem Vorjahr und der Planung resultiert neben BilRUG (Effekt -3,6 Mio €) im Wesentlichen aus Abweichungen zwischen geplanten und tatsächlichen Aufwendungen für vorgelagerte Netze und vermiedene Netzentgelte sowie höhere Netznutzung.

Die sonstigen betrieblichen Erträge verminderten sich um 6,1 Mio. € auf 4,1 Mio. €, da u.a. die Erträge aus der Auflösung von Pensionsrückstellungen um 1,0 Mio. € zurückgingen. Der um 1,3 Mio. € auf 26,7 Mio. € gestiegene Personalaufwand wurde wesentlich durch höhere Entgelte bei leicht gestiegener Mitarbeiteranzahl bestimmt. Der sonstige betriebliche Aufwand (größter Kostenblock ist die Konzessionsabgabe mit rd. 11,0 Mio. €; Vorjahr 10,7 Mio. €) verringerte sich ausweisbedingt auf 14,0 Mio. €. Die Gesellschaft erzielte ein Betriebsergebnis in Höhe von 6,3 Mio. € (Vorjahr 14,9 Mio. €), was um 1,8 Mio. € über dem Wirtschaftsplan liegt.

Das Finanzergebnis verbesserte sich auf -3,0 Mio. € (i. Vj. -5,5 Mio. €). Ursächlich für diese Entwicklung waren rückläufige Aufwendungen aus Zinssatzänderungen bei langfristigen Rückstellungen sowie aus der Bewertung von Spezialfondsanteilen mit dem beizulegenden Zeitwert.

Nach Berücksichtigung der Steuern (überwiegend geleistete Steuerumlagen von 0,8 Mio. €; Vorjahr 3,2 Mio. €) ergab sich ein Jahresüberschuss vor Gewinnabführung in Höhe von rd. 2,3 Mio. € (Vorjahr: 6,1 Mio. €) sowie ein Betrag von 1,8 Mio. € aus der Entnahme aus den Gewinnrücklagen, von dem 2,5 Mio. € für anstehende Investitionen den Rücklagen zugeführt wurde. Der verbleibende Betrag in Höhe von 1,6 Mio. € wurde an die Gesellschafterin abgeführt, während nach dem Wirtschaftsplan noch von einer Rücklageneinstellung von 0,1 Mio. € ausgegangen wurde.

Die Gesellschaft hatte im Berichtsjahr einen Mittelabfluss aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von 15,7 Mio. € und aus der Investitionstätigkeit von 0,1 Mio. € zu verzeichnen. Nach Berücksichtigung der Mittelabflüsse aus der Finanzierungstätigkeit von 1,2 Mio. € verminderte sich der ausschließlich liquide Mittel umfassende Finanzmittelfonds um 17,0 Mio. € auf 0,1 Mio. €.

Auch bereinigt um Einmaleffekte konnte 2016 aus Sicht des Vorstands ein zufriedenstellendes operatives Ergebnis erreicht werden.

Personal

Die Mitarbeiterzahl der ovag Netz beträgt im Jahresdurchschnitt 330 (Vorjahr 328) ohne Auszubildende, Reinigungskräfte, Zählerableser und Praktikanten. Dazu kommen nochmal durchschnittlich 39 Auszubildende und 4 Praktikanten, wodurch die Ausbildungsquote über dem Branchendurchschnitt bei rund 11,5 % lag.

3. Zielgrößen für den Frauenanteil im Aufsichtsrat, Vorstand und in den beiden Führungsebenen unterhalb des Vorstands

Die Unternehmensführung erklärt gemäß § 289f Abs. 4 Satz 1, Abs. 2 Nr. 4 HGB:

a) dass der Aufsichtsrat am 6. Oktober 2015 für den Frauenanteil im Aufsichtsrat eine Zielgröße von 33,3% und für den Frauenanteil im Vorstand eine Zielgröße von 0% jeweils bis zum 30. Juni 2017 festgelegt hat sowie

a) dass der Vorstand am 5. Oktober 2015 für den Frauenanteil auf der ersten Führungsebene unterhalb des Vorstands eine Zielgröße von 22,2% und für den Frauenanteil auf der zweiten Führungsebene unterhalb des Vorstands eine Zielgröße von 22,2% jeweils bis zum 30. Juni 2017 festgelegt hat.

Die Zielgrößen für den Aufsichtsrat und den Vorstand sind erreicht worden. Die Zielgrößen für den Frauenanteil auf der ersten und zweiten Führungsebene unterhalb des Vorstands sind wegen einer Umorganisation nicht erreicht worden. Diese hat insbesondere die Abschaffung der früheren Fachbereichsleiterebene zur Verschlankung der Hierarchie beinhaltet. Hierdurch ist ohne Verschlechterung der absoluten Zahl der weiblichen Führungskräfte die Anzahl männlicher Kollegen in der jeweiligen Hierarchiestufe gestiegen, was zu einer gewissen Verschlechterung des prozentualen Anteils weiblicher Führungskräfte geführt hat.

4. Risiko- und Chancenbericht

Im Zuge der geschäftlichen Aktivitäten ist die ovag Netz AG einer Vielzahl von untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbundenen Chancen und Risiken ausgesetzt. Das vorausschauende Management der Chancen und Risiken ist ein wichtiger Bestandteil unserer Geschäftstätigkeit.

Um die Erfolgschancen und die Verlustrisiken optimal zu bewerten, gegeneinander abzuwägen und in die Entscheidungsprozesse der ovag Netz einzubeziehen, ist diese in das konzerninterne Risikomanagementsystem der OVVG integriert. Die Risiken werden systematisch erfasst und in die Entscheidungsprozesse einbezogen. Das Risikomanagementsystem entspricht den Anforderungen des Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG). Die Risiken werden mit ihrer potenziellen Schadenshöhe und ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit bewertet. Die Entscheidungsträger werden in vierteljährlichem Rhythmus umfassend über festgestellte Risiken und deren mögliche Auswirkungen informiert.

Die wichtigsten Risiken und Chancen für ovag Netz sind folgenden Kategorien zuzuordnen:

Risiken des operativen Netzbetriebs:

Der operative Netzbetrieb muss zunehmend mit stark volatilen Lastflüssen durch den fortschreitenden EEG-Ausbau umgehen. Dies erfordert den Einsatz und die Bedienung komplexer technischer Anlagen und einen Ausbau der dafür notwendigen netztechnischen Betriebsmittel. Die im Rahmen dieses Ausbaus durch die IT-Sicherheit entstehenden Risiken werden durch organisatorische, personelle Maßnahmen und den Einsatz von Netzelementen mit einem hohen Sicherheitsstandard begrenzt. Zusätzliche Risiken bestehen insbesondere dahingehend, dass Anlagen durch höhere Gewalt (z. B. Witterungseinflüsse), Beeinflussungen Dritter (Tiefbauschäden) oder Bedienungsfehler beschädigt werden. Es besteht dabei das Risiko einer Schadenshaftung durch den Ausfall der Stromversorgung. Um die Risiken einzugrenzen, werden regelmäßig Inspektions-, Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten (basierend auf unserem Netzzustand- und Instandhaltungsbericht) durchgeführt sowie das Personal auf hohem Niveau geschult. Der Einsatz von zunehmend standardisierten Betriebsmitteln soll ein Bedienungsrisiko minimieren. Sofern es wirtschaftlich sinnvoll ist, werden die Risiken durch Versicherungen begrenzt. Zusätzlich wird eine TSM-Zertifizierung im Jahr 2017 angestrebt.

Darüber hinaus ergeben sich Investitions- und Haftungsrisiken aus ständig neuen oder sich verändernden gesetzlichen Anforderungen im Rahmen der Energiewende (insbesondere EnWG und EEG). Auch die Abwicklung wirtschaftlicher Geschäftsprozesse wird bedingt durch die sich ständig ändernde Gesetzeslage immer komplexer und risikoanfälliger.

Auf der Suche nach qualifiziertem Personal versuchen wir Fach- und Führungskräfte durch fortschrittliche Sozialleistungen, attraktive Fort- und Weiterbildungsangebote sowie leistungsgerechte Vergütung langfristig an uns zu binden. Ein wichtiger Baustein ist neben der Fortbildung erfahrener Mitarbeitern auch die Sicherstellung einer ausreichenden Anzahl von Ausbildungsplätzen.

Aus dem operativen Geschäft ergeben sich weiterhin insbesondere Risiken aus Forderungsausfällen bei Netzkunden, denen wir mit entsprechendem Forderungsmanagement begegnen.

Auch der Betrieb komplexer Informationstechnologie generiert Risiken. Des Weiteren hat die Sicherung vor Datenverlusten, die Vertraulichkeit von Daten und deren Schutz vor Angriffen von außen eine zunehmende Bedeutung gewonnen. Diesen Risiken wird mit ausgesuchten Dienstleistern, technischen Sicherheitsmaßnahmen sowie der speziellen Schulung der Mitarbeiter begegnet.

Regulierungsrisiken und -chancen:

Der ständige Wechsel des politischen, rechtlichen und regulatorischen Umfelds kann die Ertragslage der Gesellschaft erheblich beeinflussen. Die Erlöse der Jahre 2019-2023 sind abhängig vom Ergebnis der nächsten Kostenprüfung (Basisjahr 2016). Inwiefern tatsächliche Kosten durch die BNetzA anerkannt werden bleibt abzuwarten.

Weiterhin bestehen Chancen und Risiken durch Netzübergänge, insbesondere aus der Verhandlung des Kaufpreises und der Festsetzung der übergehenden Erlösobergrenze. Der Kaufpreis wird zwischen dem abgebenden und dem aufnehmenden Netzbetreiber verhandelt und festgesetzt. Die übergehende Erlösobergrenze regelt die ARegV neu. Sofern sich die Netzbetreiber nicht einigen können, bestimmt sich die Erlösobergrenze aus den übergehenden kalkulatorischen CAPEX und einem OPEX-Anteil. Dieser OPEX-Anteil wird auf Basis des CAPEX-Anteils des übergehenden zum gesamten Netzgebiet ermittelt.

Rechtliche Risiken: Das Unternehmen ist durch seinen Geschäftsbetrieb in Gerichtsprozesse involviert und es werden außergerichtlich Ansprüche geltend gemacht. Wir erwarten hier jedoch derzeit keine wesentlichen negativen Auswirkungen auf die wirtschaftliche und finanzielle Situation. Darüber hinaus bestehen Risiken aus nicht absehbaren Verordnungs- oder Gesetzesänderungen und höchstrichterlicher Rechtsprechung insbesondere im Rahmen der Regulierung oder im Zusammenhang mit Wegenutzungsverträgen.

Chancen sehen wir in der Ausweitung und Optimierung unseres Dienstleistungsangebotes für andere Energieversorger auf Grund unserer langjährigen Erfahrung in diesem Segment.

Aus heutiger Sicht sind für die Zukunft keine den Fortbestand des Unternehmens gefährdenden Risiken erkennbar.

5. Ausblick und Prognosebericht

Aktuelle Gesetzgebungs- und Verordnungsverfahren werden durch die ovag Netz weiter beobachtet. Die ovag Netz als Netzbetreiber ist verpflichtet, die entsprechenden Verordnungen bzw. Gesetze umzusetzen, wie mit daraus resultierenden Mehraufwendungen umzugehen ist, ist derzeit nicht endgültig geklärt.

Die Bundesregierung erwartet eine Steigerung des BIP im Jahr 2017 von nur noch 1,4 %. Das Institut für Weltwirtschaft (Kiel) hingegen geht in seinen Prognosen von einem Wirtschaftswachstum in Höhe von 1,7 % im Jahr 2017 und 2,0 % im Jahr 2018 aus. Bei nachgebendem Konsum erwartet das Institut zukünftig steigende Investitionen und eine Erhöhung der Exporte. Dieser positive gesamtwirtschaftliche Effekt sollte auch die produktionsbedingte Stromabnahme unserer Industrie- und Geschäftskunden auf dem Niveau von 2016 stabilisieren.

Für das Jahr 2017 plant die Gesellschaft bei einem Rohergebnis von rd. 55 Mio. € ein ausgeglichenes Betriebsergebnis und einen Jahresfehlbetrag vor Verlustübernahme von 2 Mio. €. Die Zahlungsfähigkeit ist durch vorhandene Liquidität und konzerninterne Cashpooling-Vereinbarungen jederzeit gesichert.

Die ovag Netz ist so aufgestellt, dass die vor ihr liegenden Herausforderungen gemeistert werden können.

 

Friedberg/Hessen, den 22. Mai 2017

ovag Netz AG

Der Vorstand

Gnadl

Hög

Bilanz zum 31. Dezember 2016

Aktiva

Anhang 31.12.2016
31.12.2015
Anlagevermögen 1    
Immaterielle Vermögensgegenstände   58.613,00 0,00
Sachanlagen   5.086.831,28 5.422.437,28
Finanzanlagen 2 1.741.883,36 0,00
    6.887.327,64 5.422.437,28
Umlaufvermögen      
Vorräte 3 6.298.144,45 2.687.036,39
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4 33.426.552,13 25.638.476,13
Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 5 146.467,88 17.099.951,81
    39.871.164,46 45.425.464,33
Rechnungsabgrenzungs- posten   232.961,99 209.820,08
    46.991.454,09 51.057.721,69
    31.12.2016 31.12.2015
   
Passiva      
Eigenkapital 6    
Gezeichnetes Kapital   1.600.000,00 1.600.000,00
Kapitalrücklage   50.000,00 50.000,00
Gewinnrücklagen   32.573.111,18 31.851.561,18
    34.223.111,18 33.501.561,18
Rückstellungen 7 4.364.582,98 3.468.689,27
Verbindlichkeiten 8 8.403.759,93 14.087.471,24
    46.991.454,09 51.057.721,69

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2016

Anhang 2016
2015
Umsatzerlöse 9 238.938.031,90 225.624.294,16
Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Leistungen   3.538.793,71 1.140.291,22
Andere aktivierte Eigenleistungen   3.096,40 3.636,60
Sonstige betriebliche Erträge 10 4.108.571,04 10.240.880,24
    246.588.493,05 237.009.102,22
Materialaufwand 11 199.205.600,18 173.462.367,84
Personalaufwand 12 26.724.952,38 25.386.568,92
Abschreibungen 13 336.592,60 343.194,00
Sonstige betriebliche Aufwendungen 14 14.040.414,47 22.912.219,97
    6.280.933,42 14.904.751,49
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 15 5.455,59 10.953,94
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 15 3.042.622,81 5.489.841,23
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 16 815.767,35 3.204.994,45
Ergebnis nach Steuern   2.427.998,85 6.220.869,75
Sonstige Steuern   93.212,36 95.410,55
Auf Grund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführter Gewinn 17 1.613.236,49 1.238.000,55
Jahresüberschuss   721.550,00 4.887.458,65
Entnahme aus anderen Gewinnrücklagen 17 1.778.450,00 0,00
Einstellung in andere Gewinnrücklagen 17 2.500.000,00 4.887.458,65
Bilanzgewinn   0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2016

Allgemeine Informationen

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 der ovag Netz AG, Friedberg (Hessen), (Friedberg, HRB 6019), wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) aufgestellt. Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden einzelne Posten zusammengefasst. Diese werden im Anhang gesondert ausgewiesen. Für die Gewinn- und Verlustrechnung haben wir das Gesamtkostenverfahren angewandt.

Bilanzierung und Bewertung

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Herstellungskosten umfassen Einzelkosten und angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten. Planmäßige Abschreibungen werden pro rata temporis und für Zugänge seit dem 1. Januar 2010 linear vorgenommen. Auf eine rückwirkende Korrektur der degressiven Abschreibungen für in Vorjahren zugegangene Vermögensgegenstände wurde verzichtet. Entsprechend erfolgt weiterhin der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung, sobald dies zu höheren Abschreibungen führt. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 410,00 € wurden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben.

Den planmäßigen Abschreibungen liegen die in den steuerlichen Abschreibungstabellen vorgegebenen Nutzungsdauern zu Grunde, soweit die dort genannten Nutzungsdauern innerhalb der handelsrechtlich zulässigen Bandbreiten liegen.

Nutzungsdauer in Jahren
Entgeltlich erworbene Software 3-5
Anlagen der Stromverteilung 3-50
Betriebs- und Geschäftsausstattung 3-20

Unter den Finanzanlagen werden Wertpapiere des Anlagevermögens mit ihren Anschaffungskosten ausgewiesen.

Die unter den Vorräten erfassten Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu fortgeschriebenen durchschnittlichen Einstandspreisen unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Die Bewertung von unfertigen Leistungen erfolgt zu Herstellungskosten einschließlich angemessener Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie flüssige Mittel sind mit dem Nominalwert angesetzt. Allen erkennbaren Einzelrisiken und dem allgemeinen Kreditrisiko ist durch angemessene Abwertungen Rechnung getragen worden. Unter den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird auch das zwischen Ablese- und Abschlussstichtag abgegrenzte Netzentgelt ausgewiesen.

Bei der Bemessung der Rückstellungen sind alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des Erfüllungsbetrags berücksichtigt worden. Sie wurden in der Höhe des Betrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen nach der Bar- bzw. Teilwertmethode (Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck) bewertet. Die Pensionszusagen wurden unter Berücksichtigung eines Zinssatzes von 3,66 % p. a. bei einem Einkommenstrend von 3,0 % p.a. und einem Rententrend von im Durchschnitt 3,89 % p.a. bei einer durchschnittlichen Duration aller Altersversorgungsverpflichtungen von 10 Jahren ermittelt. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt 3.225 T€.

Die Rückstellung für Stromdeputate wurde mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Marktzinssatz der vergangenen 10 (i. Vj. 7) Jahre von 4,01 % (i. Vj. 3,89 %) p. a. abgezinst. Dabei kam ein Einkommens- und Rententrend von unverändert 3,0 % p.a. zur Anwendung. Durch den geänderten Zeitraum bei der Ermittlung des Durchschnittszinssatzes von 7 auf 10 Jahre besteht ein Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB in Höhe von 357 T€.

Die gebildeten Rückstellungen für die an die Zusatzversorgungskasse Darmstadt (ZVK Darmstadt) zu zahlenden Sanierungsgelder wurden unter Berücksichtigung des fristenadäquaten Zinssatzes lt. Bundesbankstatistik (zwischen 1,67 % und 2,60 % p. a.) bei einem Einkommenstrend von 3,0 % p.a. über die geschätzte Restlaufzeit von 8 Jahren ermittelt.

Die Verpflichtungen aus Altersversorgung, Altersteilzeit sowie Jubiläen sind durch Deckungsvermögen gesichert und werden mit diesem gemäß der Saldierungspflicht nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet.

Die künftigen Versorgungsleistungen der ZVK Darmstadt stellen aufgrund der Einstandspflicht der ovag Netz eine mittelbare Versorgungsverpflichtung dar. Hierfür wurde entsprechend Art. 28 Abs. 1 Satz 2 EGHGB keine Rückstellung gebildet.

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Erläuterungen zur Bilanz

1 Anlagevermögen

Die Entwicklung sowie die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Posten zeigt der als Anlage zum Anhang beigefügte Anlagenspiegel.

2 Finanzanlagen

Unter den Wertpapieren des Anlagevermögens wurden ausschließlich Anlagen in Spezialfonds zu Anschaffungskosten ausgewiesen.

3 Vorräte

31.12.2016
31.12.2015
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.647.800,77 1.525.271,58
Unfertige Leistungen 4.650.343,68 1.161.764,81
  6.298.144,45 2.687.036,39

4 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

31.12.2016
31.12.2015
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 16.863.346,54 12.899.232,10
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 11.227.579,07 10.153.402,28
davon aus Lieferungen und Leistungen:    
11.227.579,07 € (Vorjahr 10.153.402,28 €)    
Sonstige Vermögensgegenstände 5.335.626,52 2.585.841,75
  33.426.552,13 25.638.476,13

Der Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist auf eine von 6.051 T€ auf 10.748 T€ höhere Forderung aus der Weiterverrechnung von eingespeister Energie gemäß EEG und KWK an unseren vorgelagerten Netzbetreiber TenneT TSO GmbH, Bayreuth, zurückzuführen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen hauptsächlich Forderungen aus der Netznutzung (10.948 T€; Vorjahr 11.285 T€) und Dienstleistungen (1.236 T€; Vorjahr 111 T€), welche mit Verbindlichkeiten aus den Abrechnungen der Über- bzw. Unterdeckung im Differenzbilanzkreis (6 T€; Vorjahr 13 T€ Forderung) gegen die ovag Energie AG (ovag Energie), Einspeisungen im Rahmen des EEG (448 T€, Vorjahr 762 T€), und Stromlieferungen (502 T€; Vorjahr 510 T€) aufgerechnet wurden.

Bei den sonstigen Vermögensgegenständen handelt es sich in erster Linie um Ansprüche auf Herausgabe von Spezialfondsanteilen (3.305 T€; Vorjahr 1.742 T€) und Überzahlungen an Einspeiser gemäß EEG von 1.353 T€ (Vorjahr 0 T€).

Sämtliche Forderungen sowie sonstigen Vermögensgegenstände sind vor Ablauf eines Jahres fällig.

5 Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

31.12.2016
31.12.2015
Kassenbestand 4.743,44 3.464,48
Guthaben bei Kreditinstituten 141.724,44 17.096.487,33
  146.467,88 17.099.951,81

6 Eigenkapital

31.12.2016
31.12.2015
Gezeichnetes Kapital 1.600.000,00 1.600.000,00
Kapitalrücklage 50.000,00 50.000,00
Gewinnrücklagen    
Gesetzliche Rücklage 110.000,00 110.000,00
Andere Gewinnrücklagen 32.463.111,18 31.741.561,18
  34.223.111,18 33.501.561,18

Das gezeichnete Kapital ist auf 1.600 auf den Namen lautende Stückaktien verteilt. Alleinige Aktionärin ist die Oberhessische Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH, Friedberg/Hessen (OVVG).

In Höhe des die ursprünglichen Anschaffungskosten der in das Treuhandvermögen übernommenen Spezialfonds (17,9 Mio. €) übersteigenden beizulegenden Zeitwerts des Deckungsvermögens (45,1 Mio. €) besteht grundsätzlich eine Ausschüttungssperre (nach § 268 Abs. 8 Satz 1 und 3 HGB) sowie eine Abführungssperre (nach § 301 Satz 1 AktG i. V. m. § 268 Abs. 8 HGB) in Höhe von 27.179.235,52 €. Auf Grundlage eines BMF Schreibens vom 23. Dezember 2016 wurde den anderen Gewinnrücklagen 1.778.450,00 € entnommen, der aus der für 2015 angenommenen Ausschüttungssperre aus der Umstellung des Durchschnittszinssatzes der letzten 7 auf den Durchschnittszinssatz der letzten 10 Jahre bei Pensionsrückstellungen resultierte.

In den anderen Gewinnrücklagen sind die ausschüttungsgesperrten Beträge nunmehr vollständig zur Erfüllung der erläuterten gesetzlichen Verpflichtungen thesauriert. 2016 wurden für Investitionen 2,5 Mio. € in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt.

7 Rückstellungen

31.12.2016
31.12.2015
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 54.715,09 62.069,11
Sonstige Rückstellungen 4.309.867,89 3.406.620,16
  4.364.582,98 3.468.689,27

Die Bewertung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen entspricht den versicherungsmathematischen Berechnungen. In Folge einer Saldierungspflicht von Rückstellungen mit dem diesen gewidmeten Deckungskapital (Treuhandvermögen) erfolgt nur noch ein Ausweis der Rückstellungen für Beihilfen.

Angaben zur Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:

31.12.2016
Erfüllungsbetrag der verrechneten Pensionsrückstellungen, Verpflichtungen aus ZVK Sanierungsgeldern, Altersteilzeit sowie Jubiläen 45.056.472,05
Anschaffungskosten der Vermögensgegenstände 17.877.117,44
Beizulegender Zeitwert der Vermögensgegenstände 45.056.352,96
Verrechnete Aufwendungen 339.507,86
Verrechnete Erträge 339.507,86

Der beizulegende Zeitwert der Vermögensgegenstände wurde anhand des Marktpreises ermittelt.

In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Verpflichtungen gegenüber Betriebsangehörigen (1.910 T€; Vorjahr 1.799 T€), für ausstehenden Strombezug (434 T€; Vorjahr 133 T€), Berufsgenossenschaft (242 T€; Vorjahr 230 T€) sowie Vogelschutzmaßnahmen (82 T€; Vorjahr 410 T€) enthalten, wobei der Anstieg im Wesentlichen auf die Rückstellungen für die 2016 erstmals berücksichtigten individuellen Netznutzungsentgelterstattungen nach § 19 Abs. 3 EEG (1.197 T€) bei Wegfall laufender Insolvenzanfechtungen (0 T€; Vorjahr 352 T€) beruht.

8 Verbindlichkeiten

31.12.2016
31.12.2015
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 271.153,12
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.747.454,45 7.818.585,25
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 176.748,96 560.856,37
davon gegenüber Gesellschafter (102.515,87) (0,00)
Sonstige Verbindlichkeiten 5.479.556,52 5.436.876,50
davon aus Steuern (2.030.933,79) (1.127.442,63)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit (158.306,13) (121.741,84)
  8.403.759,93 14.087.471,24

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen enthalten überwiegend Verpflichtungen aus der Netznutzung des vorgelagerten Netzes und der EEG-Einspeisung.

Gegenüber der alleinigen Aktionärin Oberhessische Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (OVVG) bestand zum Bilanzstichtag eine Verbindlichkeit in Höhe von 103 T€ (Vorjahr Forderung 5 T€). Dabei wurden Finanzforderungen (2.000 T€; Vorjahr 4.000 T€) mit Verbindlichkeiten aus laufender Steuerumlage (462 T€; Vorjahr 3.026 T€), aus Dienstleistungen (28 T€; Vorjahr 57 T€) und Verpflichtungen aus Ergebnisabführung (1.613 T€; Vorjahr 1.238 T€) aufgerechnet. Außerdem waren im Vorjahr Ansprüche aus geleisteten Steuerzahlung für periodenfremde vororganschaftliche Sachverhalte (326 T€) enthalten. Die übrigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen umfassen noch EEG Vergütungen für Dezember 2016.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten neben Lohn- und Kirchensteuer (557 T€; Vorjahr 325 T€) und Umsatzsteuerzahlungsverpflichtungen (1.473 T€; Vorjahr 802 T€) im Wesentlichen Verpflichtungen aus der stichtagsbezogenen Abgrenzung von EEG und KWK Zahlungen von 2.939 T€ (Vorjahr 4.114 T€). Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Fristigkeit bis zu einem Jahr.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen sowie Risiken und Vorteile aus nicht bilanzierten Geschäften

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen ergeben sich hauptsächlich aus dem Pachtvertrag mit der Oberhessische Versorgungsbetriebe Aktiengesellschaft, Friedberg/Hessen (OVAG) bzw. der Butzbacher Netzbetrieb GmbH & Co KG, Butzbach (BNG) in Höhe von jährlich rund 22,6 Mio. € bzw. 0,3 Mio. €, dem Fachbetreuungsvertrag mit der OVAG in Höhe von rund 8,5 Mio. €, einem Bestellobligo von 1,3 Mio. € sowie sonstigen Verträgen in Höhe von ca. 1,0 Mio. €. Eine weitere Verpflichtung stellt der Netznutzungsvertrag mit der Avacon AG, Helmstedt, dar, nach dem für die Nutzung des Hochspannungsnetzes (110 kV) Netznutzungsentgelte in Höhe von rd. 42,0 Mio. € pro Jahr zu zahlen sind.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Definition der Umsatzerlöse nach § 277 Abs. 1 HGB hat durch die Einführung des BilRUG mit Wirkung zum 1. Januar 2016 eine erhebliche Änderung erfahren. Infolgedessen war die Umgliederung von Erlösen, die zuvor als sonstige betriebliche Erträge klassifiziert wurden, in die Umsatzerlöse erforderlich. Daher ist die Vergleichbarkeit der Umsatzerlöse und der sonstigen betrieblichen Erträge mit den jeweiligen Beträgen des Vorjahres eingeschränkt.

9 Umsatzerlöse

Die Erlöse aus Netznutzung, Konzessionsabgabe und KWK-Zuschlag betragen rd. 122,0 Mio. € (Vorjahr 108,7 Mio. €). Die sonstigen Umsatzerlöse umfassen hauptsächlich Erlöse aus eingespeister Energie gemäß EEG und KWK-G, die an den vorgelagerten Netzbetreiber weiterverrechnet wurden (95,0 Mio. €; Vorjahr 97,2 Mio. €). Außerdem sind im Rahmen der Anwendung des BilRUG erstmals Erlöse aus Dienstleistungen zwischen Konzernunternehmen (4,7 Mio. €) und sonstige Erträge (0,2 Mio. €) ausgewiesen. Die Umsatzerlöse wurden ausschließlich im Inland erzielt.

10 Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten überwiegend Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (3.970 T€; Vorjahr 4.925 T€), wobei der Rückgang aus dem durch BilRUG geänderten Ausweis der Erträge aus der Abrechnung von erbrachten Dienstleistungen an die OVAG (Vorjahr 2.794 T€) und an die ovag Energie (Vorjahr 1.630 T€) als Umsatzerlöse resultiert. Ferner werden periodenfremde Erträge von 6 T€ (Vorjahr 341 T€) und Erträge aus Anlagenabgängen von 15 T€ (Vorjahr 23 T€) ausgewiesen.

Infolge der Neudefinition der Umsatzerlöse durch das BilRUG wurden Beträge die ehemals unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen waren in den Materialaufwand umgegliedert. Dadurch ist die Vergleichbarkeit des Materialaufwands und der sonstigen betrieblichen Aufwendungen mit den jeweiligen Beträgen des Vorjahres eingeschränkt. Wären die Bestimmungen des BilRUG schon in 2015 anwendbar gewesen, so wären für das Vorjahr ein Materialaufwand von 182,3 Mio. € und sonstige betriebliche Aufwendungen von 14,0 Mio. € auszuweisen.

11 Materialaufwand

2016
2015
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 114.045.071,81 111.013.663,60
Aufwendungen für bezogene Leistungen 85.160.528,37 62.448.704,24
  199.205.600,18 173.462.367,84

Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe umfassen in erster Linie Strombezug gemäß EEG und KWK-G (95,2 Mio. €; Vorjahr 97,4 Mio. €) sowie Aufwendungen aus Mindermengen bei Durchleitungskunden (3,3 Mio. €; Vorjahr 0,7 Mio. €). In den Aufwendungen für bezogene Leistungen sind hauptsächlich Pachtaufwendungen für das Stromnetz (22,7 Mio. €; Vorjahr 22,2 Mio. €), Netznutzungskosten für das vorgelagerte Netz (28,2 Mio. €; Vorjahr 22,4 Mio. €), vermiedene Netznutzung (5,2 Mio. €; Vorjahr 3,5 Mio. €) sowie Umlagen (u. a. § 19 StromNEV, § 18 AbLaV, Offshorehaftung) von 5,5 Mio. € (Vorjahr 2,4 Mio. €) enthalten. Außerdem sind zur Anpassung an konzernheitliche Bilanzierungsrichtlinien erstmals Aufwendungen aus Fachbetreuungsleistungen (8,5 Mio. €) ausgewiesen. Letztere waren im Vorjahr unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten.

12 Personalaufwand

2016
2015
Entgelte 21.537.565,40 19.949.476,38
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 5.187.386,98 5.437.092,54
davon für Altersversorgung (1.147.207,58) (1.365.043,62)
davon für Unterstützung (0,00) (206.224,43)
  26.724.952,38 25.386.568,92

Im Durchschnitt des Geschäftsjahres waren 75 Mitarbeiterinnen und 255 Mitarbeiter (Vorjahr insgesamt 328) beschäftigt, davon durchschnittlich 26 teilzeitbeschäftigt. Darüber hinaus befanden sich noch jeweils zwei Mitarbeiter in der ATZ-Freistellungsphase. Nebenberuflich waren zum Stichtag 415 Zählerableser/-innen und Reinigungskräfte tätig. Zudem befanden sich 43 Jugendliche (einschließlich vier Praktikanten) in der Ausbildung. Der Aufwand für Altersversorgung ging in Folge der Anpassung der Rückstellungen im Wesentlichen auf Grund vertraglicher Vereinbarungen über eine Deckelung der Dynamisierung bei insgesamt rückläufigem Abzinsungssatz weiter zurück.

13 Abschreibungen auf Sachanlagen

2016
2015
Planmäßige Abschreibungen 336.592,60 343.194,00

14 Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen die weiterbelastete Konzessionsabgabe (11,0 Mio. €; Vorjahr 10,7 Mio. €) sowie Aufwendungen für Verwaltung, Beiträge und Gebühren. Im Vorjahr ausgewiesene von der OVAG erbrachte Dienstleistungen (8,9 Mio. €) wurden aufgrund konzerneinheitlicher Bilanzierungsrichtlinien ab 2016 im Materialaufwand gezeigt. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 0,1 Mio. € enthalten.

15 Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge / Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge entfallen auf verbundene Unternehmen in Höhe von 1 T€ (Vorjahr 9 T€).

Der Zinsaufwand aus der Aufzinsung von langfristigen Rückstellungen stieg (nach der Saldierung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) auf 2.779 T€ (Vorjahr 4.509 T€) an, während aus der Bewertung der Spezialfonds zu Zeitwerten ein Aufwand von 247 T€ (Vorjahr 966 T€) entstand.

16 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Hierunter wird die von der OVVG weiterbelastete Konzernumlage in Höhe von 185 T€ (Vorjahr 1.875 T€) für Körperschaftsteuer und 248 T€ (Vorjahr 1.656 T€) für Gewerbesteuer für das laufende Geschäftsjahr ausgewiesen. Außerdem ist aus der Konzernsteuerumlage für Vorjahre eine Belastung von 228 T€ für Körperschaftsteuer (2015 Gutschrift 1 T€) und 155 T€ für Gewerbesteuer (2015 Gutschrift 324 T€) enthalten.

17 Ergebnisverwendung

Das Ergebnis nach Steuern beläuft sich auf 2.428 T€ (Vorjahr 6.221 T€). Unter Berücksichtigung von sonstigen Steuern in Höhe von 93 T€ (Vorjahr 95 T€) verbleibt ein Jahresergebnis vor Gewinnabführung in Höhe von 2.335 T€ (Vorjahr 6.126 T€). Aus den anderen Gewinnrücklagen wurde der im Vorjahr in Folge der Zinssatzänderung bei langfristigen Rückstellungen eingestellte Betrag von 1.778 T€ wieder entnommen, um eine Gefährdung des Ergebnisabführungsvertrages auszuschließen. In die anderen Gewinnrücklagen wurden für anstehende Investitionen 2.500 T€ eingestellt und ein Betrag in Höhe von 1.613 T€ an die Gesellschafterin OVVG im Rahmen der Ergebnisabführung übertragen.

Sonstige Angaben

Honorar Abschlussprüfer

Das im Geschäftsjahr 2016 für den Jahresabschlussprüfer KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft erfasste Honorar betrug 24 T€ und entfällt ausschließlich auf die Jahresabschlussprüfung.

Nachtragsbericht

Es liegen keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres vor.

Beziehungen zu Mutterunternehmen

Der Jahresabschluss der ovag Netz AG wird in den Konzernabschluss der Oberhessische Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH, Friedberg/Hessen, die den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis der Konzernunternehmen aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger offen gelegt.

Angaben zu Geschäften mit nahe stehenden Unternehmen und Personen gemäß § 285 Nr. 21 HGB

Folgende Geschäfte wurden im Berichtsjahr getätigt:

in T€ Verkäufe Käufe Erbringung von Dienstleistungen Bezug von Dienstleistungen
Verbundene Unternehmen 1.153 1.570 10.136 32.101

Tätigkeitsabschlüsse

Da die Gesellschaft nur im Tätigkeitsbereich Elektrizitätsverteilung tätig ist, sind keine gesonderten Tätigkeitsabschlüsse aufzustellen.

Organe der Gesellschaft

Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats waren im Geschäftsjahr 2016:

Aufsichtsrat

Rainer Schwarz, Diplom-Finanzwirt, Langgöns, Vorsitzender

Gunter Endmann, Rentner, Hungen, stellvertretender Vorsitzender

Tanja Allen-Becker, Volljuristin, Lich

Wolfgang Brehm, Elektromeister, Wölfersheim

Gerald Dörr, Bankkaufmann, Langgöns

Stefan Habicht, Elektromeister, Friedberg/Hessen

Thorsten Hankel, Sachbearbeiter, Friedberg

Margret Jöckel, Lehrerin, Lauterbach

Michael Junk, Elektrotechnikermeister, Florstadt

Hannelore Rabl, Hausfrau, Bad Vilbel

Gerhard Weber, Finanzbeamter, Wölfersheim

Almut Wilser, Pensionärin, Bad Nauheim

Vorstand

Rolf Gnadl, Diplom-Verwaltungswirt, Glauburg

Aufsichtsratsmandate:

hessenENERGIE Gesellschaft für rationelle Energienutzung mbH, Wiesbaden, stellvertretender Vorsitzender

Rhein-Main-Verkehrsverbund Service Gesellschaft mbH, Frankfurt am Main

Oberhessische Gasversorgung GmbH, Friedberg/Hessen

Peter-Hans Hög, Diplom-Ingenieur, Reichelsheim

Der Gesamtbetrag der Vorstandsbezüge belief sich für das Geschäftsjahr auf 393 T€. An ausgeschiedene Vorstandsmitglieder und deren Hinterbliebene wurden 238.694,84 € gezahlt.

Für die Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Mitgliedern des Vorstands und ihren Hinterbliebenen sind 3.705.593,00 € zurückgestellt.

Für Vergütungen an aktive Mitglieder des Aufsichtsrats wurden 38.485,00 € aufgewendet.

 

Friedberg/Hessen, am 22. Mai 2017

ovag Netz AG

Der Vorstand

Gnadl

Hög

Entwicklung des Anlagevermögens 2016

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2016
Zugänge
Abgänge
31.12.2016
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 59.606,60 0,00 59.606,60
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 217.332,28 0,00 0,00 217.332,28
2. Technische Anlagen und Maschinen 7.836.821,25 0,00 0,00 7.836.821,25
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.384.992,42 0,00 42.228,46 2.342.763,96
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
  10.439.145,95 0,00 42.228,46 10.396.917,49
III. Finanzanlagen        
Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 1.741.883,36 0,00 1.741.883,36
  10.439.145,95 1.801.489,96 42.228,46 12.198.407,45
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2016
Zugänge
Abgänge
31.12.2016
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 993,60 0,00 993,60
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.653.075,25 327.995,00 0,00 2.981.070,25
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.363.633,42 7.604,00 42.221,46 2.329.015,96
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
  5.016.708,67 335.599,00 42.221,46 5.310.086,21
III. Finanzanlagen        
Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00
  5.016.708,67 336.592,60 42.221,46 5.311.079,81
Buchwerte
31.12.2016
31.12.2015
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 58.613,00 0,00
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 217.332,28 217.332,28
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.855.751,00 5.183.746,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 13.748,00 21.359,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
  5.086.831,28 5.422.437,28
III. Finanzanlagen    
Wertpapiere des Anlagevermögens 1.741.883,36 0,00
  6.887.327,64 5.422.437,28

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der ovag Netz AG, Friedberg/Hessen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Nach § 6b Abs. 5 EnWG umfasste die Prüfung auch die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG, wonach für die Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG getrennte Konten zu führen und Tätigkeitsabschlüsse aufzustellen sind. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften sowie die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht sowie über die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden und dass mit hinreichender Sicherheit beurteilt werden kann, ob die Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG in allen wesentlichen Belangen erfüllt sind. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht sowie für die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands, die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts sowie die Beurteilung, ob die Wertansätze und die Zuordnung der Konten nach § 6b Abs. 3 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt sind und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung des Jahresabschlusses unter Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichts hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der ovag Netz AG. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG, wonach für die Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG getrennte Konten zu führen und Tätigkeitsabschlüsse aufzustellen sind, hat zu keinen Einwendungen geführt.

 

Mainz, den 9. Juni 2017

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Bauer, Wirtschaftsprüfer

Galic, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrates

der ovag Netz AG an die Hauptversammlung

Der Aufsichtsrat hat auch im Jahr 2016 im Rahmen seiner gesetzlichen und satzungsgemäßen Aufgaben die Maßnahmen des Vorstandes im Berichtsjahr überwacht und eng begleitet. Er ist zu fünf Aufsichtsratssitzungen zusammengetreten und regelmäßig über den Verlauf der Geschäfte und zu Fragen der strategischen und operativen Weiterentwicklung des Unternehmens unterrichtet worden. Zwischen den Sitzungsterminen fanden Gespräche zwischen dem Aufsichtsratsvorsitzenden und dem Vorstand über wesentliche Entwicklungen und wichtige Einzelvorgänge statt. Der Aufsichtsrat hat einen Personalausschuss gebildet, der zu drei Sitzungen zusammengetreten ist.

In alle Entscheidungen, die für das Unternehmen von grundlegender Bedeutung waren, wurde der Aufsichtsrat unmittelbar und frühzeitig einbezogen. Gegenstand der Beratungen des Aufsichtsrates waren insbesondere Investitionen in Anlagen des Stromnetzes, die Wartung und Instandhaltung, die kalenderjährlichen Erlösobergrenzen und die Entwicklung der Netzentgeltregulierung, die Pachtung neuer Netzgebiete von der Oberhessische Versorgungsbetriebe AG, die Entwicklung der in das Stromnetz eingespeisten Strommengen nach dem EEG und dem KWKG, die Beschaffung der Verlustenergie, Intelligente Messsysteme/Zähler, eine Kooperation mit der Stadtwerke Bad Nauheim GmbH beim Stromnetz der Wettertalgemeinden, die Einführung eines Informationssicherheitsmanagements, die Sicherheitsprüfung der Straßenbeleuchtung, die Anpassung der Betriebsrenten wegen Störung der Geschäftsgrundlage und hieraus resultierende Streitigkeiten sowie das Risikomanagement.

Der Vorstand hat den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2016 und den Lagebericht aufgestellt. In der Hauptversammlung am 15. Juli 2016 wurde die KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Berlin, zum Abschlussprüfer der ovag Netz AG für das Geschäftsjahr 2016 bestellt. Der Jahresabschluss inklusive des Lageberichtes wurde unter Einbeziehung der Buchführung durch den Abschlussprüfer geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.

Der Prüfungsbericht des Abschlussprüfers und die Jahresabschlussunterlagen inklusive des Lageberichts sind allen Mitgliedern des Aufsichtsrats rechtzeitig vor der Sitzung zur Verfügung gestellt worden.

Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss und den Lagebericht geprüft und keine Einwände erhoben. Dem Ergebnis der Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes durch den Abschlussprüfer hat der Aufsichtsrat zugestimmt und in der Sitzung vom 29. Juni 2017 den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 gebilligt. Damit ist der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr festgestellt. Dem Vorschlag des Vorstandes über die Verwendung des Jahresergebnisses schließt sich der Aufsichtsrat an.

Dem Vorstand und den Beschäftigten der Gesellschaft dankt der Aufsichtsrat für die im abgelaufenen Geschäftsjahr erfolgreich geleistete Arbeit.

 

Friedberg, den 29. Juni 2017

Rainer Schwarz, Aufsichtsratsvorsitzender

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

16 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.