B & M Werkzeug- und Vorrichtungsbau GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Daniel Mergner seit 15.4.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 60.00% | |
| 40.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Bonke Metalltechnik GmbHDelbrückJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtA. Einleitung Die Bonke Metalltechnik GmbH versteht sich als kompetenter Partner rund um die Blechbearbeitung. Zu unseren Kernkompetenzen zählen Laserzuschnitte, Abkanttechnik, Schweißtechnik, Oberflächenveredelung und die Anfertigung von Schweißkonstruktionen. Wir verarbeiten Stahl, Edelstahl und Aluminium. Aktuelle Produktentwicklungen erfordern Kundenorientierung, Flexibilität und spezifische Entwicklung. Unser Unternehmen ist Bestandteil der Bonke Group, die inzwischen auf eine insgesamt über 90-jährige Gruppenerfahrung zurückblicken kann. B. Konjunkturelle Rahmenbedingungen Weltweit hat sich die Konjunktur im Jahr 2023 mit +3,1% (VJ: +3,5%), wenn auch etwas langsamer, weiter erholt. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) war 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes allerdings um 0,3% niedriger als im Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im Inland kam im weiterhin krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen haben die deutsche Konjunktur 2023 gedämpft. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit hat sich die Erholung der inländischen Wirtschaft vom Einbruch im Coronajahr 2020 nicht fortgesetzt. Im Vergleich zu 2019 war das inländische BIP 2023 um 0,7% höher. Im Frühjahr 2024 lahmt die deutsche Wirtschaft nach Ansicht des Wirtschaftsforschungsinstitutes ifo. Im europäischen Vergleich fiel Deutschland spürbar ab: Nicht nur war dort die Stimmung besser und die Unsicherheit niedriger; auch deuten im europäischen Ausland die entsprechenden Indikatoren seit Herbst 2023 auf eine allmähliche Erholung hin. In Deutschland hingegen stagnierte die Wirtschaftsleistung im Sommerhalbjahr 2023, und im Schlussquartal 2023 ging sie sogar um 0,3% zurück. Besonders kräftig schrumpfte die Wertschöpfung in der Industrie und der Bauwirtschaft. Gründe waren u. a. der Mangel an Aufträgen, der schneereiche Dezember und ein außergewöhnlich hoher Krankenstand. Stützend für die Konjunktur war lediglich der private Konsum. Die Inflation sinkt seit nunmehr einem Jahr zügig und erreichte im Februar mit 2,5% den niedrigsten Wert seit Juni 2021. Gleichzeitig steigen die Lohneinkommen mit kräftigen Raten. Nach dem Haushaltsurteil des Bundesverfassungsgerichts im November 2023 hat die Finanzpolitik zu Jahresbeginn einen Bundeshaushalt für das laufende Jahr verabschiedet und dabei ihren restriktiven Kurs verschärft: Unternehmen und Haushalte werden mehr belastet oder weniger entlastet, und die Staatsausgaben werden gekürzt. C. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Ergebnisentwicklung Das Rohergebnis ist infolge der allgemeinen konjunkturellen Entwicklung, die auch bei unseren Kunden zu rückläufigen Geschäftsvolumina geführt hat, von 12.782 T€ um -8,7% auf 11.669 T€ gesunken. Bezüglich unserer Kundenstruktur hat es im Vergleich zum Vorjahr keine wesentlichen Veränderungen gegeben. Mit unseren zehn größten Kunden haben wir wie im Vorjahr rund 2/3 unserer Gesamtumsätze erlöst. Unsere Kostenstrukturen haben sich (jeweils bezogen auf die Gesamtleistung) im Vergleich zum Vorjahr nicht wesentlich verändert. Unsere Einsatzquote an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sank infolge rückläufiger Einkaufspreise von 19,3% (2022) auf 45,5% (2023) und lag damit noch unter dem Vor-Corona-Niveau. Zum Vergleich: in den Jahren 2018 und 2019 lag diese Quote bei rund 47%. Die Personalkostenquote stieg - trotz des im Vergleich zum Vorjahr moderaten Personalkostenanstiegs um 2,9% - auf 26,5% (Vorjahr: 21,9%). Die Fremdleistungsquote stieg auf 2,3% (Vorjahr: 2,0%). Investitionen, Vermögenslage Im Geschäftsjahr 2023 wurden Investitionen in Höhe von 526 T€ vorgenommen (2022: 1.961 T€). Davon entfielen 266 T€ auf Anzahlungen für Technische Anlagen und Maschinen sowie 176 T€ auf EDV und Software. Finanzlage, Eigenkapitalausstattung Der Jahresabschluss 2023 unterstreicht einmal mehr unsere gute Finanzlage. Bei einer Bilanzsumme von 15.062 T€ (2022: 15.785 T€) beträgt das im Sachanlagevermögen gebundene Kapital 2.748 T€ (2022: 3.051 T€), was einer Anlagenintensität I von 18,25% (2022: 19,34%) entspricht. Unsere Finanzmittelausstattung war wie in den Vorjahren exzellent. Unsere Bankguthaben umfassten am 31.12.2023 insgesamt 8,2 Mio € (31.12.2022: 8,4 Mio €). Bei einem Eigenkapital von 13.762 T€ (2022: 12.622 T€) ergab sich zum 31.12.2023 eine sehr gute Eigenkapitalquote von 91,4% (31.12.2022: 80,0%). Zudem erlaubte uns die hohe Liquidität im Geschäftsjahr 2023 Skontiererträge in Höhe von 188 T€ (2022: 225 T€) zu erzielen. Die Finanzlage hat sich bis heute nicht wesentlich verändert. Den Zahlungsverpflichtungen konnte und kann jederzeit nachgekommen werden. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen nicht. Investitionen konnten im vollen Umfang aus Eigenmitteln finanziert werden. Personal Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl (ohne Geschäftsführer und Auszubildende) hat sich von 108 Mitarbeitern (2022) auf 103 Mitarbeiter (2023) verringert. Einkauf Aufgrund der seit 2023 abkühlenden Konjunktur haben sich die Stahlpreise auf einem niedrigeren Niveau eingependelt. Dies hat sich auch in 2024 fortgesetzt. Für 2025 erwarten wir steigende Materialpreise bedingt durch die erneute Anhebung der CO 2 -Steuer. Aufgrund erwarteten schwachen Konjunkturentwicklung gehen wir aber von einem moderaten Anstieg aus. Die rechnerische Reichweite unserer Roh-, Hilf- und Betriebsstoffvorräte betrug am 31.12.2023 nahezu unverändert zum Vorjahresstichtag 2,0 Monate. D. Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr, Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat seine Wachstumsprognose für Deutschland zu Beginn des Jahres 2025 deutlich nach unten korrigiert. In diesem Jahr stagniert Europas größte Volkswirtschaft demnach mit einem Plus von 0,3%, im kommenden Jahr 2026 soll das Wirtschaftswachstum 1,1% erreichen. Noch im Oktober 2024 hatten die Ökonomen für 2025 ein um 0,5% Prozentpunkte höheres Wachstum und für 2026 ein um 0,3% Prozentpunkte größeres Plus vorhergesagt. In beiden Jahren zuvor war Deutschlands Wirtschaftsleistung jeweils geschrumpft. Die Konjunkturschwäche erklärt sich unter anderem durch hohe Energiepreise, die auf der Industrieproduktion lasten. Die europäischen Gaspreise sind nach wie vor etwa fünfmal so hoch wie in den USA. Vor der Pandemie war Gas ,,nur" doppelt so teuer. Im Euroraum geht es deshalb Ländern weniger gut, in denen die Industrieproduktion einen hohen Anteil an der Wirtschaftsleistung hat, während Staaten mit einem ausgeprägten Dienstleistungssektor besser fahren. Ein großer Unsicherheitsfaktor ist auch die künftige Handelspolitik wichtiger Partnerländer. Deutschland ist als offene Volkswirtschaft auf Importe und Exporte nach China sowie auf Exporte in die USA angewiesen. Unsicherheit dämpft die Investitionen, ohne dass der künftige US-Präsident Donald Trump im Konjunkturausblick des IWF wörtlich erwähnt wird. Dessen Ankündigungen, hohe Importzölle auf Einfuhren in die USA zu erlassen, dämpft die Erwartungen weiter. Der IWF erwartet, dass die USA die alten Industriegesellschaften in Europa mit Wachstumsraten von 2,7% in 2025 und 2,1% 2026 weiter hinter sich lassen werden. Gerade einmal 1% in 2025 und 1,4% Wachstum in 2026 errechnet der IWF für die Eurozone. Unser Ausblick auf 2025 ist aufgrund der unsicheren globalen Situation mit steigenden Zinsraten sowie aufgrund der Kriege in der Ukraine und im Gaza-Streifen und den daraus resultierenden gesamtwirtschaftlichen Folgen von erheblicher Unsicherheit geprägt. Für das gerade abgelaufene Geschäftsjahr 2024 gehen wir von einem Rückgang des Umsatzes von rund 10% sowie mit einer Verringerung des Rohertrags von ebenfalls 10% aus. Für 2025 erwarten wir ein solides Ergebnis auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2024. Unsere Gesellschaft hat ein Risiko-Managementsystem zur frühzeitigen Erkennung und Bewertung von Risiken eingerichtet. Wesentliche Risiken, die die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft signifikant beeinträchtigen könnten, sind nicht ersichtlich. Gegenstand unseres Risikomanagements sind insbesondere die folgenden Teilbereiche: - Absatzrisiken Um Absatzrisiken frühzeitig zu erkennen, betreibt unser Unternehmen ein kontinuierliches Customer Management System. - Produktionsrisiken Zu den Produktionsrisiken zählen Risiken wie Feuer, Hochwasser oder sonstige Ereignisse, deren Eintritt unwahrscheinlich ist, aber Schäden verursachen könnten. Zur Risikoabwehr wurden entsprechende Versicherungspolicen abgeschlossen. - Beschaffungsrisiko Durch den russischen Angriff auf die Ukraine und der damit verbundenen Verknappung des Angebots, sowie den Wegfall ukrainischer und russischer Importe hat dies kurzzeitig zu stark gestiegenen Beschaffungspreisen bis hin zu Einschränkungen der Lieferfähigkeit einiger Lieferanten geführt. Durch eine frühzeitige Materialplanung und Ausweitung des Lieferantennetzwerks konnten Beeinträchtigungen der Produktion vermieden werden. - Liquiditätsrisiken Um Liquiditätsrisiken zu vermeiden bzw. zu minimieren, führen wir ein permanentes Liquiditätscontrolling durch. Denkbar sind außerdem Ausfallrisiken hinsichtlich offener Forderungen an unsere Kunden. Kreditrisiken, die sich aus Zahlungsausfällen, -verzögerungen oder übrigen Schwierigkeiten beim Einzug von Forderungen ergeben können, werden durch ein effektives Forderungsmanagement minimiert. - IT-Risiken Die wachsende Komplexität des Planungs- und Produktionsprozesses führt zu einem Einsatz immer komplexerer IT-Systeme. Ein vorübergehender Systemausfall, Datenverluste oder Datenkorruption könnten zu signifikanten Störungen der Geschäftstätigkeit führen. Daher überwachen und optimieren wir unsere IT-Systeme laufend unter Anwendung der modernsten IT-Sicherheitstechnologien auf dem Markt. - Rechtliche Risiken Um möglichen Risiken zu begegnen, die aus den unterschiedlichsten Regelungen und Gesetzen entstehen können, stützen wir unsere Entscheidungen auf rechtliche Beratung. Im Bereich der rechtlichen Risiken ist aktuell kein wesentlicher Sachverhalt bekannt.
Delbrück, 10.01.2025 gez. Sebastian Bonke, Geschäftsführer gez. Daniel Mergner, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben Die Bonke Metalltechnik GmbH hat ihren Sitz in Delbrück. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Paderborn unter HRB 6634 eingetragen. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie des GmbH-Gesetzes unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Die Gesellschaft hat als mittelgroße Gesellschaft (§ 267 Abs. 2 HGB) die für sie geltenden Vorschriften angewendet. Größenabhängige Erleichterungen (§ 288 HGB) bei der Erstellung des Jahresabschlusses werden in Anspruch genommen. Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewandten Gliederungsgrundsätze aufgestellt. Der Grundsatz der Bewertungsstetigkeit ist beachtet. Die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind beibehalten worden. 2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten angesetzt und - sofern sie der Abnutzung unterliegen - um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauer der immateriellen Vermögensgegenstände beträgt 3 bis 5 Jahre. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen erfolgen unter Berücksichtigung der voraussichtlichen Nutzungsdauer planmäßig nach der linearen oder der degressiven Methode. Die Nutzungsdauer der technischen Anlagen und Maschinen beträgt 5 bis 10 Jahre und der anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 33 Jahre. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Netto-Anschaffungskosten bis Euro 800,00 i.S.d. § 6 Abs. 2 EStG werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungspreisminderungen bewertet. Das strenge Niederstwertprinzip wird beachtet. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und liquide Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Einzelwertberichtigungen werden zur Erfassung drohender Ausfälle vorgenommen. Dem allgemeinen Ausfallrisiko wird durch Bildung einer Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Vorauszahlungen für künftige Zeiträume werden über den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten zeitanteilig abgegrenzt. Bei Bildung und Bemessung der Rückstellungen sind alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten ausreichend berücksichtigt. Sie werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Rückstellung für Pensionen wurde nach versicherungsmathematischen Grundsätzen nach der PUC-Methode (Projected Unit Credit Methode) unter Berücksichtigung eines Rechnungszinsfußes von 1,82 % ermittelt. Aufgrund vertraglicher Regelungen sind Lohn- und Gehaltssteigerungen nicht zu berücksichtigen. Der Berechnung der Pensionsrückstellung lagen im Geschäftsjahr 2023 die Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck zugrunde. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen 10 Geschäftsjahren und den vergangenen 7 Geschäftsjahren beträgt zum Bilanzstichtag 4 T€ (Vorjahr: 34 T€). Im Geschäftsjahr 2023 erfolgt eine Verrechnung von Planvermögen mit einem beizulegenden Zeitwert in Höhe von 622 T€ (Vorjahr: 572 T€) mit dem entsprechenden Erfüllungsbetrag der Pensionszusage in Höhe von 786 T€ (Vorjahr: 698 T€). Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt mit ihren Erfüllungsbeträgen. Beträge in Fremdwährung sind nicht enthalten. 3. Angaben zur Bilanz Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Entwicklung der Abschreibungen sind aus dem in diesem Anhang wiedergegebenen Anlagespiegel zu entnehmen. Zum 31. Dezember 2023 bestehen ausschüttungsgesperrte Beträge in Höhe von 4 T€ (Vorjahr: TEuro 34), die auf den Unterschiedsbetrag der Pensionsrückstellung gem. § 253 Abs. 6 HGB entfallen. In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen ist ein Betrag von TEuro 1.000 (Vorjahr: TEuro 1.006) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. Die übrigen Beträge haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEuro 4 (Vorjahr: TEuro 66). Die Verbindlichkeiten haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEuro 85 (Vorjahr: TEuro 25). 4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEuro 61 (Vorjahr: TEuro 38) enthalten. In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsen aus der Aufzinsung von Rückstellungen für Pensionszusagen in Höhe von TEuro 16 (Vorjahr: TEuro 13) enthalten. 5. Sonstige Angaben Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2023 folgenden durchschnittlichen Mitarbeiterbestand:
Haftungsverhältnisse i.S.d. § 251 HGB bestehen am Abschlussstichtag nicht. Als wesentliche sonstige finanzielle Verpflichtungen i.S.d. § 285 Nr. 5 HGB, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, sind Miet-, Leasing-, Service und Wartungsverträge sowie Investitionen zu erwähnen. Die Gesamtverpflichtungen betragen insgesamt TEuro 1.889. Über die Ergebnisverwendung beschließt die Gesellschafterversammlung. Die Geschäftsführung erfolgte im Geschäftsjahr durch Herrn Manfred Bonke, Kaufmann, sowie Herrn Sebastian Bonke, Kaufmann, (bis 30. April 2023) und Herrn Daniel Mergner, Kaufmann. Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. In der Gesellschafterversammlung vom 20. November 2024 wurde Herr Sebastian Bonke mit sofortiger Wirkung zum Geschäftsführer bestellt. Die Eintragung im Handelsregister ist bisher nicht erfolgt. Darüber hinaus hat Herr Manfred Bonke sein Amt als Geschäftsführer mit Wirkung zum 31. Dezember 2024 niedergelegt. Hinsichtlich der Angaben zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführung macht die Gesellschaft von der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch.
Delbrück, 10. Januar 2025 gez. Daniel Mergner, Geschäftsführer gez. Sebastian Bonke, Geschäftsführer Aufstellungserleichterungen im Sinne der §§ 276 und 288 HGB werden entsprechend der gesetzlichen Regelungen in Anspruch genommen. Die Offenlegung der Bilanz und des Anhangs erfolgt in der gemäß § 327 HGB verkürzten Fassung Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 30.01.2025 festgestellt. BestätigungsvermerkZu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht der Gesellschaft hat die Spieker | Knop | Dr. Naarmann GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Paderborn folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen WirtschaftsprüfersAn die Bonke Metalltechnik GmbH: Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Bonke Metalltechnik GmbH, Delbrück, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bonke Metalltechnik GmbH, Delbrück, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtürmern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtürmern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtürmern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtürmern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir die Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Paderborn, den 28.01.2025 Spieker
| Knop | Dr. Naarmann GmbH
gez. Spieker, Wirtschaftsprüfer |
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