ImmoWerk Invest 3 GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Gunnar Chrestin seit 22.7.2024 | Prokura |
Daniel Dr. Graf von der Schulenburg seit 12.2.2024 | Geschäftsführer |
Manuel Häusler seit 2.7.2020 | Prokura |
Lukas Stepanek seit 2.7.2020 | Prokura |
Marc Abadir seit 16.3.2015 | Prokura |
Dirk Wittneben seit 11.6.2012 | Geschäftsführer |
Jan Philipp Schmitz seit 11.6.2012 | Geschäftsführer |
Jens Schuster seit 11.6.2012 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
ARDIAN France S.A. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ARDIAN Germany GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024Lagebericht für das Geschäftsjahr 20241. Struktur und Geschäft der ARDIAN Gruppe (oder ARDIAN) sowie der ARDIAN Germany GmbHStruktur und Geschäft ARDIAN wurde 1996 in Paris, Frankreich, gegründet und entwickelte sich zu einem der weltweit führenden Investment Häuser. Als unabhängiger Investmentkonzern - die ARDIAN Mitarbeiter stellen mit über 42% Anteilsbesitz (Vorjahr ~47%) an der ARDIAN Gruppe den größten Anteilseigner dar - verwaltet der Konzern für seine Investoren Vermögenswerte in Europa, Amerika und Asien in Höhe von aktuell rund US$ 176 Milliarden (Vorjahr rund US$ 160 Milliarden). Die verwalteten Vermögenswerte teilen sich per 30. September 2024 wie folgt auf die Aktivitäten der ARDIAN Gruppe auf:
ARDIAN ist in einem globalen Netzwerk mit lokalen Strukturen organisiert. In seinen aktuell 19 Büros (Vorjahr 19 Büros) an den folgenden Standorten
beschäftigt die Gruppe mehr als 1.070 Mitarbeiter (Vorjahr >1.080 Mitarbeiter). Die ARDIAN Gruppe ist in der Lage, ihren über 1.720 Investoren eine einzigartige Bandbreite alternativer Anlageklassen anbieten zu können und hebt sich in Folge dessen deutlich von zahlreichen ihrer Wettbewerber ab. ARDIAN setzt dies durch die Auflage von entsprechenden Anlagevehikeln um, für deren Verwaltung und Beratung Management- oder Beratungshonorare vereinnahmt werden. Die aktive Verwaltung der Fonds umfasst dabei etwa das Auffinden passender Investitionsobjekte, das Begleiten und Entwickeln der Investments mit dem Ziel der Generierung von Wertsteigerungen sowie der finalen Realisierung dieser Wertsteigerungen mittels Abverkauf. ARDIAN Germany GmbH Das Frankfurter ARDIAN Büro ist das viertgrößte Büro der ARDIAN Gruppe und besteht seit 2001. ARDIAN Germany’s Tätigkeit beschränkt sich auf die Beratung von Management- oder Komplementärgesellschaften von geschlossenen Fonds sowie der Erbringung von sonstigen Serviceleistungen in den Bereichen Verwaltung, Finanzen und Berichtswesen. Die Beratung erstreckt sich insbesondere auf:
Die Honorare für Beratungs- und sonstige Serviceleistungen erzielt die Gesellschaft dabei ausschließlich im Konzernverbund. Ihre Berechnung erfolgt anhand des Cost-Plus-Verfahrens. 2. Geschäftsverlauf und LageRahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft kommt nicht vom Fleck. Die Stabilität im Dienstleistungssektor reicht gerade so aus, um die fortgesetzten Rückgänge im Industrie- und Baubereich zu kompensieren. Trotz der merklich angestiegenen Realeinkommen bleiben der private Konsum und die damit verbundenen Dienstleistungsbereiche schwach. Die Industrie- und Baukrise belastet die unternehmensnahen Dienste. Positive Impulse kommen vorwiegend aus dem öffentlichen Sektor. Die Industrie leidet unvermindert unter den geopolitischen Konflikten, welche die globale Investitionstätigkeit belasten. Im Baubereich schlagen sich hohe Material- und Energiekosten, umständliche Regulierungen und höhere Finanzierungskosten belastend nieder. Die Konsumenten und Investoren bleiben wegen hoher Verunsicherungen auch weiterhin im Vorsichtsmodus. In der Weltgemeinschaft ist keine Bewegung auf eine mittelfristige Entspannung der geopolitischen Konflikte zu erkennen. Vielmehr verfestigt sich die geoökonomische Blockbildung. Nicht zuletzt lähmt und verunsichert das Regierungsvakuum in Deutschland.1 Geschäftsverlauf Trotz der Unsicherheiten über die künftige Entwicklung der Märkte durch ein geopolitisch schwieriges Umfeld wenden sich Investoren weiterhin alternativen Anlageklassen zu. So konnte die ARDIAN Gruppe die verwalteten Vermögenswerte in einem Zwölfmonatszeitraum bis zum 30. September 2024 wiederum steigern (+10%). Insgesamt blieb das Geschäftsjahr 2024 im Verlauf auf einem niedrigen Transaktionsvolumen bei alternativen Anlageklassen. Die Investment Teams konnten zwar Transaktionen realisieren, setzten aber auch einen starken Fokus auf die Betreuung der existierenden Portfolioinvestitionen. Der Geschäftsverlauf des Unternehmens ist durchaus als positiv zu werten; er spiegelt allerdings nicht die schwierigen Rahmenbedingungen auf dem deutschen Markt wider. Mit der Anmietung umfangreicher neuer Büroflächen zum Ende des Geschäftsjahres 2023 hält ARDIAN Germany aber, in Analogie zur Gruppe, an ihrer Wachstumsstrategie fest. Ertragslage
Zur Erzielung der Beratungs- und Servicehonorare werden mit anderen ARDIAN-Gesellschaften Rahmenverträge geschlossen, nach denen der ARDIAN Germany die Kosten zuzüglich eines Gewinnaufschlags von 10-15% erstattet werden. Bei um T€ 3.886 (+11,8%) gegenüber dem Vorjahr höheren Gesamtaufwendungen, bestehend aus Aufwendungen für bezogene Leistungen, Personal, Abschreibungen und den sonstigen betrieblichen Aufwendungen, stiegen die Erträge, bestehend aus den Umsatzerlösen und sonstigen betrieblichen Erträgen im abgelaufenen Geschäftsjahr leicht überproportional um T€ 5.104 (+13,6%). Die sonstigen betrieblichen Erträge liegen mit einer Zunahme von T€ 1.766 deutlich über dem Niveau des Vorjahres. Als größte Treiber sind die um T€ 1.066 gestiegenen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen zu nennen. Insbesondere erwartete Kosten im Personalbereich (T€ 845) sowie im Bereich der Weiterbelastung von Researchtoolaufwendungen (T€ 123) traten im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht ein; die Rückstellungen konnten entsprechend aufgelöst werden. Darüber hinaus stiegen unter dieser Position gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen Erträge aus Währungsumrechnungen (+T€ 241) aufgrund der zu einem hohen Maß erfolgten Abrechnung der Honorare in USD, höheren Kostenweiterbelastungen innerhalb der ARDIAN Gruppe für Reise- und Entertainmentkosten, Kosten des Firmenwagenleasings, IT-und Telekommunikationskosten (+T€ 237), die Mieterträge aus der Untervermietung an eine Tochtergesellschaft (+T€ 132) sowie Erträge aus sonstigen, teilweise nicht wiederkehrenden Kostenweiterbelastungen (+T€ 66) an. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen, derer sich die Gesellschaft zur Erbringung ihrer eigenen Beratungsleistungen bediente, sanken in 2024 deutlich um T€ 122 unter das Niveau des Vorjahres. Die gegenüber dem Vorjahr starke Zunahme der Personalaufwendungen um T€ 4.556 ist überwiegend das Ergebnis gestiegener Aufwendungen für verschiedene Bonusprogramme (+T€ 2.809), für Gehälter (+T€ 1.023), Abfindungszahlungen (+T€ 415) sowie soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung (+T€ 265). Die Gehälter stiegen hauptsächlich aufgrund allgemeiner Gehaltserhöhungen, die zu Beginn des Geschäftsjahres 2024 vorgenommen wurden. Unter den verschiedenen Bonusprogrammen erhöhten sich die Aufwendungen für Jahresinklusive der Willkommensboni (+T€ 2.848) und des Profit Sharing (+T€ 240) als Folge des besseren Ergebnisses der ARDIAN Gruppe gegenüber dem Vorjahr. Gesunkene Aufwendungen für Langzeitbonusprogramme (-T€ 89) sowie der Entfall der im Geschäftsjahr 2023 einmaligen Zahlung an die Mitarbeiter als Inflationsausgleich (-T€ 186) kompensierten die insgesamt gestiegenen Bonusaufwendungen teilweise. Die Aufwendungen für Abfindungszahlungen resultieren aus einer Vertragsauflösung mit einem Mitarbeiter. Die Erhöhung der sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung ist zum größten Teil in der Zunahme der gesetzlichen Sozialaufwendungen um T€ 193 infolge der insgesamt gestiegenen Gehälter sowie den um T€ 64 gestiegenen Einzahlungen in ein Programm der betrieblichen Altersversorgung begründet. Abschreibungen auf Sachanlagen stiegen signifikant um T€ 113 infolge der Anmietung neuer Büroflächen zum Ende des Geschäftsjahres 2023 und der damit verbundenen Mietereinbauten sowie der umfangreichen Anschaffung neuer Büroausstattung. Die Abschreibungen auf Sachanlagen in 2024 erfolgte für 2023 lediglich zeitanteilig; eine Zunahme im Geschäftsjahr 2024 in Höhe von T€ 281 ist ausgewiesen. Demgegenüber nahmen die Anschaffung und folgende Abschreibung der geringwertigen Wirtschaftsgüter im abgelaufenen Geschäftsjahr um T€ 168 ab. Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um T€ 661 ist hauptsächlich das Ergebnis der gegenüber dem Vorjahr gesunkenen Aufwendungen für die Nutzung von Researchtools (-T€ 284), für Mitarbeitergewinnung (-T€ 252), für Rechts- und Beratungskosten (-T€ 219), für Währungsumrechnung (-T€ 153), für Reisen und Bewirtungen (-T€ 53) sowie für Werbekosten (-T€ 20). Gegenläufig entwickelten sich im abgelaufenen Geschäftsjahr insbesondere Raumkosten (+T€ 331) und Kosten für Kfz-Stellplätze (+T€ 76) infolge der Neuanmietung von größeren Büroflächen zum Ende des Jahres 2023 sowie die Kosten für Fremdleistungen im Assistenzbereich (+T€ 22) für Urlaubs- und Krankheitsvertretungen. Die Weiterbildung der Mitarbeiter ist ein Schlüssel für den dauerhaften Erfolg eines Unternehmens. Aus diesem Grund werden Fortbildungen und Trainings in jedweder Form von der Gesellschaft unterstützt und gefördert. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wendete ARDIAN Germany insgesamt T€ 85 für diesbezügliche Fortbildungsmaßnahmen auf und lag damit nur geringfügig unter den Aufwendungen des Vorjahres. Die Zinserträge der Gesellschaft stiegen gegenüber dem Vorjahr um T€ 130 zumeist aufgrund von kurzfristigen Geldanlagen im Rahmen das allgemeinen Cashmanagements. Entwicklung der finanziellen Leistungsindikatoren In einer ersten Hochrechnung prognostizierte ARDIAN Germany für das Geschäftsjahr 2024 eine Zunahme der Umsätze auf € 38,7 Millionen bei rund € 33,1 Millionen Kosten. Mit € 40,1 Millionen Umsätzen und € 34,0 Millionen Aufwendungen abzüglich sonstiger betrieblicher Erträge wurde das Ergebnisziel der Gesellschaft (€ 5,6 Millionen Ergebnis vor Steuern) um +€ 0,4 Millionen übertroffen. Insbesondere stark gestiegene Personalaufwendungen führten auf der Basis der bestehenden Cost-Plus Vereinbarungen mit den ARDIAN-Gesellschaften zu einem Anstieg der Umsatzerlöse sowie des Ergebnisses vor Steuern. Vermögenslage
Nach einer starken Zunahme der Sachanlagen der Gesellschaft im Jahr 2023 aufgrund der Zugänge zum Sachanlagevermögen als Folge der Anmietung und des Umzugs der Gesellschaft in neue Büroflächen, liegt dieser Bilanzposten zum Ende des abgelaufenen Geschäftsjahres nun nahezu unverändert auf dem Niveau des Vorjahres. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen nahmen stichtagsbedingt um T€ 232 zu; im Vorjahr waren sämtliche Honorarforderungen gegen verbundene Unternehmen zum Jahresende vollständig beglichen. Die sonstigen Vermögensgegenstände liegen mit T€ 169 um insgesamt T€ 540 unter dem Niveau des Vorjahres. Dies ist hauptsächlich in gesunkenen Umsatzsteuerforderungen gegen das Finanzamt begründet, die zum Abschlussstichtag um T€ 534 geringer als im Vorjahr ausfielen. Die Bankbestände fielen stichtagsbedingt gegenüber dem Vorjahr um T€ 664 geringer aus. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sanken um T€ 50 aufgrund geringerer Zahlungen, die es für das neue Geschäftsjahr abzugrenzen galt. Die Zunahme des Eigenkapitals der Gesellschaft um T€ 262 resultiert aus dem Jahresüberschuss 2024 in Höhe von T€ 3.762 abzüglich der erfolgten Ausschüttung aus dem Bilanzgewinn 2023 in Höhe von T€ 3.500. Die Eigenkapitalquote beträgt zum Ende des abgelaufenen Geschäftsjahres 25,4% (Vorjahr 23,2%). Die Steuerrückstellungen beinhalten im Vergleich zum Vorjahr neben den Zuführungen für 2024 in Höhe von T€ 371 aufgrund nicht ausreichender Steuervorauszahlungen im Geschäftsjahr, noch weitere Steuerrückstellungen, die auf Vorjahre in Höhe von T€ 196 (Vorjahr T€ 442) entfallen. Die sonstigen Rückstellungen liegen im abgelaufenen Geschäftsjahr um T€ 1.755 deutlich unter dem Niveau des Vorjahres. Insbesondere die Rückstellungen für erwartete Abfindungszahlungen aus einer Vertragsauflösung konnten durch den positiven Abschluss der Verhandlungen um T€ 1.092 gemindert werden. Zudem reduzierten sich im abgelaufenen Geschäftsjahr im Wesentlichen die Rückstellungen für drohende Verluste (-T€ 181), die aus den Altmietverträgen für Büroflächen herrührten, für die pauschale Versteuerung von Vorteilen im Lohnbereich sowie von Geschenken (-T€ 221), für erwartete Weiterbelastungen von Kosten für die Nutzung von Researchtools und Expertennetzwerken (-T€ 199), die Rückstellungen für nicht genommene Urlaubstage (-T€ 109) sowie für die Kosten des Umzugs der Gesellschaft im Vorjahr gebildete Rückstellungen von T€ 28, die im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht mehr anfielen. Demgegenüber entwickelten sich hauptsächlich die Rückstellungen für Langzeitbonusverpflichtungen (+T€ 109) gegenläufig. Die um T€ 861 gestiegenen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen nahmen ausschließlich aufgrund von weiteren erfassten Mietverbindlichkeiten (+T€ 994) zu, die aufgrund einer vertraglich vereinbarten mietfreien Zeit handelsbilanziell zu erfassen waren. Diese Verbindlichkeiten werden über die Restlaufzeit des Mietvertrages aufgelöst; im abgelaufenen Geschäftsjahr belief sich die Auflösung der Verbindlichkeiten bereits auf T€ 81. Verbindlichkeiten für Beratervergütungen sanken stichtagsbedingt um T€ 52. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen verringerten sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 3.474 infolge der Vornahme einer bereits in 2023 beschlossenen Gewinnausschüttung über T€ 4.000, die erst im Geschäftsjahr 2024 zur Zahlung fällig war. Gegenläufig entwickelten sich Verbindlichkeiten aus der Honorarabrechnung sowie aus Kostenweiterbelastungen, die stichtagsbedingt insgesamt um T€ 526 zunahmen. Die gegenüber dem Vorjahr um T€ 3.372 gestiegenen sonstigen Verbindlichkeiten nahmen im Wesentlichen als Folge der höheren Bonusverpflichtungen (+T€ 2.593), Abfindungsverpflichtungen gegenüber ehemaligen Mitarbeitern (+T€ 462) sowie für die im Januar 2025 abzuführende Lohn- und Kirchensteuer (+T€ 300) infolge von im Dezember 2024 vorgezogenen Bonuszahlungen für das Jahr 2024 an ausgewählte Mitarbeiter zu. Finanzlage Es bestehen keine Verbindlichkeiten der Gesellschaft gegenüber Kreditinstituten oder sonstigen Dritten, die der Finanzierung des laufenden Geschäfts der ARDIAN dienen. Die Finanzierung der Gesellschaft ist über die Vertragsausgestaltung der Honorarvereinbarungen (Cost-Plus-Verfahren) durch die ARDIAN-Gruppe sichergestellt. 3. Risiken und ChancenARDIAN selbst ist über das bestehende Cost-Plus-Vergütungsverfahren gegen Umsatzschwankungen geschützt. Allerdings erbringt die Gesellschaft Beratungs- und sonstige Serviceleistungen ausschließlich im Konzernverbund der ARDIAN-Gruppe. Als Ergebnis dessen stehen die Risiken und Chancen der Gesellschaft im Einklang mit den Risiken und Chancen der ARDIAN-Gruppe und die Vergütung der von der Gesellschaft erbrachten Leistungen muss durch die Managementgebühren aus ARDIAN Produkten bzw. Mandaten, die von ARDIAN Gesellschaften betreut werden, sichergestellt sein. Ein mangelnder Erfolg dieser Produkte schlägt sich mittel- bis langfristig in geringeren Einnahmen bei Komplementär- bzw. Managementgesellschaften der ARDIAN-Gruppe nieder, aus denen letztlich auch die deutsche Gesellschaft vergütet wird. Für die weitere wirtschaftliche Entwicklung - und damit auch für den Erfolg der Produkte der ARDIAN-Gruppe - ist die weitere Dynamik der Weltwirtschaft von wesentlicher Bedeutung. Schwache Konjunkturdaten bergen das Risiko, dass sich diese negativen Effekte auch in den zahlreichen Portfolios der ARDIAN-Gruppe und letztlich auch in den Managementgebühren niederschlagen. Die weiterhin sehr hohen Mittelzuflüssen von Investorenseite, bedingt durch niedrige Zinsen am Kapitalmarkt und die Aussicht auf robuste Erträge, haben allerdings zur Folge, dass Private-Equity-Fonds auf einem sehr hohen Niveau nicht-investierten Kapitals sitzen. Dieser Umstand wird auch weiterhin zu einem sehr harten Wettbewerb um Beteiligungen bei weiter steigenden Preisen führen. Ein Hauptaugenmerk wird daher auf die Qualität der Investitionsmöglichkeit sowie der Haltestrategie (etwa buy-and-build) zu legen sein. Weiterhin wird die Pflege des Netzwerks zu M&A-Häusern, Industrieexperten etc. intensiviert, um von jeder Investitionsmöglichkeit unmittelbar Kenntnis zu erlangen. Für den weiteren Erfolg oder aber auch die Widerstandskraft der ARDIAN-Gruppe in Krisenzeiten spricht die diversifizierte Ausrichtung hinsichtlich ihrer Anlageklassen und bearbeiteten Märkte sowie die Reputation. Die positive Entwicklung der ARDIAN Gruppe veranschaulicht die folgende Übersicht:
* Stand jeweils 30. September eines Jahres Trotz des schwierigen Marktumfelds konnten sowohl das Expansion- als auch das Real Estate-Team der ARDIAN Germany GmbH im abgelaufenen Geschäftsjahr jeweils eine Transaktion zum Abschluss bringen. Das Fund-of-Funds-Team realisierte eine Secondary Transaktion und unterstützte ARDIAN Fonds bei der Zeichnung von insgesamt 5 Primary Transaktionen. Das Private Debt Team unterstützte 3 Transaktionen, das Infrastruktur-Team brachte eine Add-on-Investition erfolgreich zum Abschluss. Abschließend sind derzeit weder wirtschaftliche noch rechtliche Risiken mit besonderem Einfluss auf die zukünftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ersichtlich. 4. Ausblick auf das Jahr 2025Die Rahmenbedingungen in 2025 bleiben für die deutsche Wirtschaft schlecht. Erst jüngst hat die Bundesregierung die Prognose zur Veränderung des Bruttoinlandsproduktes auf +0,3%2 herabgestuft. Arbeit und Energie sind in Deutschland teuer und die Bürokratie besonders komplex. Deutsche Industrieunternehmen tun sich daher schwer, mit den Preisen ausländischer Konkurrenz mitzuhalten. Damit bleibt Deutschland auch im Jahr 2025 das Schlusslicht beim Wirtschaftswachstum in Europa. Für die Eurozone wird allgemein ein moderates Wachstum in 2025 vorhergesagt. Ein deutlich positiveres Bild wird von der US-Wirtschaft gezeichnet. Insbesondere niedrige Steuern und wenig staatliche Vorgaben dürften die dortige Wirtschaft ankurbeln. Mögliche Handelskonflikte, die etwa durch eine angekündigte Zoll-Politik der USA entstehen könnten, dürften Deutschland und die Eurozone zu spüren bekommen.3 Auf der Transaktionsseite wird der Wettbewerb um interessante Anlageobjekte weiterhin sehr angespannt bleiben. Die Kaufpreise verharren infolge der vorhandenen Liquidität auf einem sehr hohen Niveau bei gesunkenem Transaktionsvolumen. Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung auf dem deutschen Markt sowie der Reputation, ein zuverlässiger und angesehener Transaktionspartner zu sein, erwarten wir aber auch für 2025 den erfolgreichen Abschluss von Investitionen auf dem deutschen Markt. Auf Basis der bestehenden Cost-Plus Vereinbarungen mit den ARDIAN-Gesellschaften erwarten wir, auch das Jahr 2025 mit einem guten Ergebnis abschließen zu können. Basierend auf der ersten Hochrechnung für das Jahr 2025 rechnet die Geschäftsführung mit einer Zunahme der Umsatzerlöse um € 1,8 Millionen auf insgesamt € 41,8 Millionen bei um € 1,4 Millionen auf € 35,7 Millionen steigenden Nettokosten4. Das Vorsteuerergebnis wurde mit € 6.1 Millionen geplant.
Frankfurt am Main, den 5. März 2025 Bernd Haggenmüller Jan Philipp Schmitz Dr. Daniel von der Schulenburg Jens Schuster Dirk Wittneben
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IW-Report 45/2024 Bilanz zum 31. Dezember 2024AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2024 - 31.12.2024
Anhang zum 31. Dezember 2024A. ALLGEMEINE ANGABEN ZUR GESELLSCHAFT
B. ANGABEN ZU INHALT UND GLIEDERUNG DES JAHRESABSCHLUSSESDie Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 und 4 HGB. Von den größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 276 und § 288 HGB wurde kein Gebrauch gemacht. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. C. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODENFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen und unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Immaterielle Vermögenswerte und das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen. Prinzipiell werden angeschaffte geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von € 800,00 entsprechend § 6 Abs. 2 EStG voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Der Ansatz der Geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau erfolgte zum Nennbetrag. Die Anteile an verbundenen Unternehmen werden mit den Anschaffungskosten, bei voraussichtlich dauernder Wertminderung abzüglich außerplanmäßiger Abschreibungen, bilanziert. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt, erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert ausgewiesen. Rechnungsabgrenzungsposten wurden gebildet, soweit es sich um Ausgaben vor dem Abschlussstichtag handelt, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennbetrag angesetzt und vollständig eingezahlt. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Des Weiteren sind diese generell bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr abzuzinsen. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Währungspositionen werden grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag angesetzt. Bei Aktiven latenten Steuern, die aus allen temporären Differenzen zwischen den Werten von Vermögensgegenständen und Schulden in der Handels- und der Steuerbilanz resultieren, die zu einer zukünftigen Steuerentlastung führen, macht die Gesellschaft von ihrem Aktivierungswahlrecht (§ 274 Abs.1 Satz 2 HGB) Gebrauch. Für alle temporären Differenzen zwischen den Werten von Vermögensgegenständen und Schulden in der Handels- und Steuerbilanz, die zu einer zukünftigen Steuermehrbelastung führen, müssen Passive latente Steuern bilanziert werden (§ 274 Abs. 1 Satz 1 HGB). D. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ1. Anlagevermögen Die Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und ihre Entwicklung ist dem Anlagenspiegel der nachfolgenden Seite zu entnehmen. Die Zugänge zu den anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen in Höhe von T€ 440 sind zu einem wesentlichen Teil die Folge des Umzugs der Gesellschaft in neue Geschäftsräume Ende 2023 und entfallen auf:
Die im Vorjahr ausgewiesenen geleistete Anzahlungen auf Anlagevermögen von T€ 400 wurden auf Mietereinbauten umgebucht, da deren Abnahme und Abrechnung im Geschäftsjahr 2024 erfolgt ist. Unter den Finanzanlagen ist die Beteiligung an einem verbundenen Unternehmen ausgewiesen:
Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2024
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 417 (Vorjahr T€ 708) haben insgesamt eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von T€ 17 (Vorjahr T€ 0) stehen aus der Weiterberechnung von Reisekosten zum Jahresende 2024 offen. Unter dieser Bilanzposition werden Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 232 (Vorjahr: T€ 0) aus Honorarabrechnungen gegenüber ARDIAN Investment UK Ltd. für das abgelaufene Geschäftsjahr ausgewiesen. Des Weiteren enthalten die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 168 hauptsächlich Umsatzsteuerforderungen von T€ 77 (Vorjahr T€ 611), die sich auf den Abrechnungsmonat Dezember 2024 beziehen, Forderungen aus der Abgrenzung von Aufwendungen, die auf das Jahr 2025 entfallen in Höhe von T€ 58 sowie Forderungen aus der Endabrechnung von Mietnebenkosten für das Jahr 2023 von T€ 33. 3. Guthaben bei Kreditinstituten Die Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von T€ 19.547 (Vorjahr T€ 20.211) sind mit Ausnahme der Festgelder täglich verfügbar. Die enthaltenden Festgelder betragen T€ 870 (Vorjahr T€ 1.110) und dienen als Sicherheitshinterlegung für seitens der Bank gewährte Mietbürgschaften. 4. Aktive Rechnungsabgrenzung Dieser Posten in Höhe von T€ 107 (Vorjahr T€ 157) beinhaltet zum Ende des Geschäftsjahres 2024 im Wesentlichen abgegrenzte Zahlungen für Research Plattformen (T€ 49, Vorjahr T€ 50), Bewerbersuchwebseiten (T€ 20, Vorjahr T€ 18), Softwarelizenzgebühren (T€ 13, Vorjahr T€ 15), Stadionsitzplätze (T€ 12, Vorjahr T€ 12) sowie Leasingsonderzahlungen für Firmenwagen (T€ 6, Vorjahr T€ 14). 5. Eigenkapital Die Eintragung des gezeichneten Kapitals im Handelsregister lautet unverändert auf T€ 25; die anderen Gewinnrücklagen betragen T€ 5. Im Geschäftsjahr 2024 wurden infolge des Gesellschafterbeschlusses vom 19. November 2024 der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von T€ 2.869 sowie ein Betrag in Höhe von T€ 631 aus dem Gewinnvortrag an die Gesellschafterin ausgeschüttet. Die verbleibenden Gewinnvorträge in Höhe von € 2.156 wurden auf neue Rechnung vorgetragen. Als Folge des Vorgenannten setzt sich der Bilanzgewinn zum Ende des Geschäftsjahres 2024 von T€ 5.919 (Vorjahr T€ 5.656) aus einem Gewinnvortrag in Höhe von T€ 2.157 (Vorjahr T€ 2.787) und dem Jahresüberschuss 2024 von T€ 3.762 (Vorjahr T€ 2.869) zusammen. 6. Rückstellungen Steuerrückstellungen waren zum Jahresende 2024 infolge nicht ausreichender Vorauszahlungen an das Finanzamt in Höhe von T€ 567 (Vorjahr T€ 863) zu bilden. Davon entfallen T€ 214 (Vorjahr T€ 209) auf die Gewerbe- und T€ 157 (Vorjahr T€ 212) auf die Körperschaftsteuer für das abgelaufene Geschäftsjahr sowie T€ 209 (Vorjahr T€ 221) bzw. T€ -13 (Vorjahr T€ 221) für Gewerbe- bzw. Körperschaftsteuer für das Vorjahr. Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 3.764 (Vorjahr T€ 5.519) sind im Wesentlichen für Langzeitbonusprogramme (T€ 2.921, Vorjahr T€ 2.812), nicht genommene Urlaubstage (T€ 396, Vorjahr T€ 505), für Aufwendungen im Zusammenhang mit nicht mehr genutzten Büroflächen (T€ 106, Vorjahr T€ 287), für die Pauschalversteuerung von Zuwendungen an Mitarbeiter und Dritte (T€ 93, Vorjahr T€ 314), für zu erwartende Weiterbelastungen von Kosten aus der Nutzung von Researchtools und Expertennetzwerken (T€ 45, Vorjahr T€ 244), Jahresabschluss- und Prüfungskosten (T€ 35, Vorjahr T€ 45), erwartete zusätzliche Zahlungen an Sozialversicherungsträger infolge von Zuwendungen an Mitarbeiter (T€ 22, Vorjahr T€ 24), für Aufwendungen für die Finanzbuchhaltung und Steuerberatung für das Jahr 2024 (T€ 15, Vorjahr T€ 19) sowie sonstige ausstehende Rechnungen für erhaltene Dienstleistungen, Beiträge u.ä. (T€ 92, Vorjahr T€ 103) gebildet worden. 7. Verbindlichkeiten Von den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 13.165 (Vorjahr T€ 12.405) haben T€ 11.915 (Vorjahr T€ 12.046) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 1.411 (Vorjahr T€ 550) beinhalten im Berichtsjahr ausschließlich Mietverpflichtungen aus den Abrechnungsmonaten Oktober 2023 bis Juni 2024, die allerdings vertragsbedingt erst zu einem späteren Zeitpunkt zur Zahlung fällig sind. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 701 (Vorjahr T€ 4.175) bestehen gegenüber ARDIAN France S.A. und beziehen sich auf die Honorarabgrenzung für das Geschäftsjahr 2024. Der Vorjahresbetrag enthielt T€ 4.000 Verbindlichkeiten aus einer in 2023 beschlossenen Dividendenausschüttung, die einmalig erst im Geschäftsjahr 2024 ausgezahlt wurde. Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 11.053 (Vorjahr T€ 7.681) betreffen im Wesentlichen die ausstehenden Bonuszahlungen für das Jahr 2024 (T€ 9.823, Vorjahr T€ 7.213), weitere an einen Mitarbeiter garantierte Bonusverpflichtungen (T€ 17, Vorjahr T€ 34), Lohnfort- und Abfindungszahlungen infolge einer mit einem ehemaligen Mitarbeiter geschlossenen Aufhebungsvereinbarung (T€ 445) sowie Verbindlichkeiten gegen ein Kreditkartenunternehmen für Reisekosten (T€ 91, Vorjahr T€ 80). Darüber hinaus enthält diese Bilanzposition eine Verbindlichkeit für die im Januar 2025 abzuführende Lohn- und Kirchensteuer für den Monat Dezember 2024 (T€ 633, Vorjahr T€ 333) und Krankenversicherungsbeiträge (T€ 26, Vorjahr T€ 20), die bis zum Bilanzstichtag noch nicht abgebucht waren. 8. Passive Rechnungsabgrenzungsposten Unter diesem Posten sind ausschließlich die Zahlungen des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle aus dem Umweltbonusprogramm für Elektromobilität in Höhe von T€ 6 (Vorjahr T€ 14) erfasst. E. ANGABEN ZU POSTEN DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG1. Umsatzerlöse Die im abgelaufenen Geschäftsjahr realisierten Umsatzerlöse in Höhe von T€ 40.093 (Vorjahr T€ 36.755) entfallen auf die im Jahr 2024 erbrachten Beratungs- und sonstigen Serviceleistungen der Gesellschaft an andere Gesellschaften der ARDIAN-Gruppe. Sie werden unterjährig anhand der Kosten der Gesellschaft plus einer vertraglich vereinbarten Gewinnmarge von 15% bzw. 10% ermittelt. 2. Sonstige betriebliche Erträge Die hierunter ausgewiesenen Beträge in Höhe von T€ 2.564 (Vorjahr T€ 798) betreffen hauptsächlich Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 1.073, Vorjahr T€ 7), Erträge aus der Weiterbelastung von Aufwendungen innerhalb der ARDIAN Gruppe für Reisen, Bewirtungen, KFz-, IT- und Telekommunikationskosten (T€ 613, Vorjahr T€ 376), Erträge aus der Abrechnung der Fahrzeugnutzung von Mitarbeitern (T€ 295, Vorjahr T€ 271), Mieterträge aus der Vermietung von Büroflächen an die Tochtergesellschaft (T€ 254, Vorjahr T€ 122) sowie sonstige Kostenweiterbelastungen (T€ 75, Vorjahr T€ 9). Zu den Rückstellungen, deren Grund im Geschäftsjahr 2024 entfallen ist, zählen insbesondere Rückstellungen von T€ 767 für erwartete Risiken aus der Aufhebung eines Beschäftigungsverhältnisses, von T€ 123 für erwartete Weiterbelastungen im Konzernbereich sowie von T€ 117 für zuvor berücksichtigte Steueraufwendungen. Erträge aus Währungsumrechnungen belaufen sich im Berichtsjahr auf T€ 242 (Vorjahr T€ 1) und resultieren ausschließlich aus der Honorarabrechnung innerhalb der ARDIAN Gruppe in Fremdwährung. 3. Aufwendungen für bezogene Leistungen Zur Erbringung der eigenen Beratungsleistungen bediente sich die Gesellschaft externer Dienstleister. Als Folge dessen wurden die bis zum Geschäftsjahresende angefallenen Beratungskosten in Höhe von T€ 185 (Vorjahr T€ 307) als Aufwendungen für bezogene Leistungen ausgewiesen. 4. Personalaufwendungen Die Personalaufwendungen in Höhe von T€ 26.939 (Vorjahr T€ 22.383) enthalten im Wesentlichen reine Gehaltsaufwendungen von T€ 12.057 (Vorjahr T€ 11.034), weiterhin Aufwendungen aus verschiedenen Bonusprogrammen in Höhe von T€ 12.556 (Vorjahr T€ 9.748), die sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung in Höhe von T€ 1.780 (Vorjahr T€ 1.515) sowie Aufwendungen für Abfindungszahlungen von T€ 445 (Vorjahr T€ 30). Die Bonusaufwendungen des Berichtjahres unterteilen sich hauptsächlich in Aufwendungen für den Jahresbonus 2024, der im Januar des Folgejahres zur Auszahlung gelangt ist (T€ 9.823, Vorjahr T€ 7.212), für Boni, die bereits unterjährig im Jahr 2024 Mitarbeitern der Gesellschaft als Erfolgsbeteiligung (T€ 847, Vorjahr T€ 607) und sonstige außerplanmäßige Boni (T€ 436, Vorjahr T€ 200) gewährt wurden sowie Aufwendungen für Langzeitboni von T€ 1.450 (Vorjahr T€ 1.539). Die sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung beinhalten neben den gesetzlichen Sozialaufwendungen von T€ 1.172 (Vorjahr T€ 979) im Wesentlichen auch Aufwendungen für ein betriebliches Altersversorgungsprogramm mit T€ 575 (Vorjahr T€ 511) sowie Beiträge zur Berufsgenossenschaft (T€ 33, Vorjahr T€ 25). 5. Sonstige betriebliche Aufwendungen Als wesentliche Posten sind unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von T€ 9.145 (Vorjahr T€ 9.806) die Raumkosten (T€ 2.726, Vorjahr T€ 2.395), Reise- und Bewirtungskosten (T€ 2.144, Vorjahr T€ 2.197), IT-Aufwendungen und Telekommunikationskosten (T€ 1.643, Vorjahr T€ 1.653), Kraftfahrzeugaufwendungen (T€ 511, Vorjahr T€ 506), Aufwendungen für die Nutzung von Researchtools, Büchern und Zeitschriften (T€ 472, Vorjahr T€ 755), Marketingkosten (T€ 454, Vorjahr T€ 474), Versicherungen (T€ 185, Vorjahr T€ 164), Aufwendungen für die Finanzbuchhaltung einschließlich Abschluss- und Prüfungskosten (T€ 172, Vorjahr T€ 165), Kosten der Mitarbeitergewinnung (T€ 129, Vorjahr T€ 381), Mieten für Tiefgaragenstellplätze (T€ 102, Vorjahr T€ 27), Rechts- und sonstige Beratungskosten (T€ 95, Vorjahr T€ 314), Fortbildungskosten (T€ 85, Vorjahr T€ 99), Beiträge (T€ 57, Vorjahr T€ 58), Leasingkosten, die auf Teile der Geschäftsausstattung entfallen (T€ 52, Vorjahr T€ 43) sowie sonstige Kosten des Bürobedarfs (T€ 64, Vorjahr T€ 51). Aufwendungen aus Währungsumrechnung entstanden in Höhe von T€ 141 (Vorjahr T€ 293). 6. Zinserträge Die im Jahresabschluss ausgewiesenen Zinserträge in Höhe von T€ 131 (Vorjahr T€ 1) entfallen mit T€ 128 (Vorjahr T€ 1) fast ausschließlich auf Zinserträge aus Tagesgeldanlagen der liquiden Mittel der Gesellschaft. 7. Steuern vom Einkommen und Ertrag Von dem ausgewiesenen Steueraufwand in Höhe von T€ 2.274 (Vorjahr T€ 1.821) entfallen T€ 1.144 (Vorjahr T€ 920) auf die Gewerbe-, T€ 1.055 (Vorjahr T€ 885) auf die Körperschaftsteuer nebst Solidaritätszuschlag sowie T€ 33 (Vorjahr T€ 0) auf die Kapitalertragssteuer nebst Solidaritätszuschlag für das abgelaufene Geschäftsjahr. Auf Vorjahre entfallene Steuerkorrekturen belaufen sich auf T€ 19 für die Körperschaft- und T€ 23 für die Gewerbesteuer. F. SONSTIGE ANGABEN1. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Finanzielle Verpflichtungen bestehen aus Miet-, Leasing- und Wartungsverträgen wie folgt:
Zur Absicherung von Mietbürgschaften hat die Ardian liquide Mittel von T€ 870 (Vorjahr T€ 1.110) bei der UniCredit Bank AG hinterlegt. Mit einer Inanspruchnahme rechnet die Geschäftsführung aktuell nicht, da die Verpflichtungen des Mietvertrages ordnungsgemäß erfüllt werden. Darüber hinaus gehende sonstige finanzielle Verpflichtungen oder Haftungsverhältnisse bestanden zum Bilanzstichtag nicht. 2. Organe der Gesellschaft Geschäftsführung und Vertretung Als Geschäftsführer waren im Berichtszeitraum bestellt:
Alle Mitglieder des Geschäftsführungsgremiums üben den Beruf eines Kaufmanns aus. Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2024 betrugen T€ 6.117. Darüber hinaus beliefen sich die Gesamtbezüge früherer Mitglieder der Geschäftsführung im Geschäftsjahr 2024 auf T€ 414. Verbindlichkeiten für weitere Zahlungen an ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung bestanden am Bilanzstichtag in Höhe von T€ 445. Aufsichtsrat Mitglieder des Aufsichtsrats waren:
Alle Mitglieder des Aufsichtsrates üben den Beruf eines Kaufmanns aus. Der Aufsichtsrat erhielt im Berichtsjahr keine Bezüge für seine Tätigkeit. Zur Gesellschafterin von ARDIAN Germany GmbH wird auf die Angaben zu verbundenen Unternehmen verwiesen. 3. Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigte im abgelaufenen Geschäftsjahr durchschnittlich 64 Mitarbeiter (Vorjahr 63 Mitarbeiter). Die Aufteilung der Mitarbeiter nach Abteilungen stellt sich zum Ende des Geschäftsjahres dabei wie folgt dar:
4. Prüfungskosten Im Geschäftsjahr 2024 wurde für den Abschlussprüfer in der Gewinn- und Verlustrechnung für Abschlussprüfungsleistungen das abgelaufene Geschäftsjahr betreffend ein Gesamthonorar in Höhe von € 41.500 als Aufwand erfasst. 5. Angaben zu verbundenen Unternehmen Alleinige Gesellschafterin ist die ARDIAN France S.A., 20 Place Vendôme, 75001 Paris, Frankreich. ARDIAN Germany GmbH wird in den Konzernabschluss der ARDIAN Holding S.A.S., Paris, einbezogen, die den Konzernabschluss für den kleinsten und den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss der ARDIAN Holding S.A.S. wird in Paris beim Registre du Commerce et des Sociétés unter R.C.S. 752 778 159 hinterlegt. Gemäß der Anwendung von § 293 HGB ist ARDIAN Germany GmbH von der eigenen Pflicht zur Aufstellung eines Teilkonzernabschlusses befreit. 6. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung für den Geschäftsverlauf und die wirtschaftliche Lage unserer Gesellschaft sind nach dem Abschlussstichtag nicht eingetreten. 7. ErgebnisverwendungsvorschlagEs wird vorgeschlagen, aus dem Jahresüberschuss in Höhe von € 3.762.122,46 einen Betrag in Höhe von € 3.500.000,00 an die Gesellschafterin auszuschütten. Der verbleibende Jahresüberschuss von 262.122,46 als auch der Gewinnvortrag in Höhe von € 2.156.427,52 wären dann auf neue Rechnung vorzutragen.
Frankfurt am Main, den 5. März 2025 Bernd Haggenmüller Jan Philipp Schmitz Dr. Daniel von der Schulenburg Jens Schuster Dirk Wittneben BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die ARDIAN Germany GmbH, Frankfurt am Main Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ARDIAN Germany GmbH, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ARDIAN Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 5. März 2025 PricewaterhouseCoopers GmbH Kay Böhm, Wirtschaftsprüfer ppa. Yasmin Palacios Vásquez, Wirtschaftsprüferin
Paris, June 2, 2025 ARDIAN France S.A.20, place Vendôme, 75001 Paris, France Anlage / Annex Der Jahresabschluss zum 31.12.2024 wurde am 02.06.2025 festgestellt. |
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