SAXUM Beteiligungsgesellschaft mbH
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Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Hans-Peter Bökmann seit 21.2.2014 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ACM Financial Office GmbHHamburgJahresabschluss zum 31. Dezember 2012Lagebericht für das Geschäftsjahr 2012I. Geschäfts- und RahmenbedingungenVor dem Hintergrund der Staatsschuldenkrise in Europa und der schwierigen Bedingungen der internationalen Seeschifffahrt war das Geschäftsjahr 2012 für die ACM Financial Office GmbH im Rahmen der Vermögensverwaltung ein erneutes schwieriges Jahr. Die europäische Staatsschuldenkrise war der wesentliche Einflussfaktor für die Finanzmärkte in Europa und dadurch bedingt auch für die Kapitalanleger. Zu Jahresbeginn beruhigten sich die Finanzmärkte zunächst, denn ein Dreijahrestender der EZB erhöhte die Liquiditätsversorgung der europäischen Geschäftsbanken. Im zweiten Quartal trübten sich dann die Konjunkturaussichten spürbar ein, die angeschlagenen Euro-Staaten mussten weitere Bonitätsherabstufungen hinnehmen. Die zentrale Rolle in der Krisenbekämpfung kam in der zweiten Jahreshälfte dann der EZB zu, indem sie ihre expansive Geldpolitik verstärkte. Was für Auswirkungen hatte dies für die Aktienmärkte und damit in den Depots der Kunden der ACM Financial Office GmbH? Nach einem kurzen Aufwärtstrend zu Jahresbeginn kam es in den ersten Monaten 2012 an den europäischen Aktienmärkten zu massiven Kursverlusten. Bestimmend für das Investorenverhalten und damit den Notierungen an den Aktienmärkten waren weltweit trübe Konjunkturaussichten und die wieder zunehmende Sorge um den Fortbestand der Euro Zone. So fiel der DAX phasenweise auf unter 6.000 Punkte und stabilisierte sich zur Jahresmitte bei 6.500 Punkten. Erst als die Sorgen um den Fortbestand der europäischen Währungsunion in der zweiten Jahreshälfte spürbar zurückgingen, löste sich der DAX aus der lähmenden Verunsicherung des Jahresbeginns. Gegen Ende des Jahres erhielten Anleger im DAX und an anderen europäischen Börsen deutliche Investitionsimpulse aus einem in Aussicht gestellten erneuten Anleihekaufprogramm der US-Notenbank FED. Vor diesem Hintergrund schloss der DAX zum Jahresultimo 2012 mit einem Plus von 29,1 % bei 7.612 Punkten. Da die überwiegende Zahl unserer Kunden ihren Aktienanteil DAX-gewichtet orientiert hat, konnten unsere Kunden je nach prozentualer Aktiengewichtung ein sehr erfreuliches Anlageergebnis erzielen. Die Kundenanzahl ist bis Ende 2012 von 21 auf 19 zurückgegangen. Ein Kleinkunde benötigte seinen Anlagebetrag zum Firmenaufbau, ein größerer Beratungskunde zog im Herbst 2012 sein Depot über 1,5 Mio. EUR zu unserer Haupt-Depotbank ab, trotz einer Performance von rd. 9 Prozent Zuwachs in 2012, da er unzufrieden war, dass für seinen Liquiditätsbetrag von 500 TEUR keine AAA gerateten Anleihen gekauft wurden, die in dieser Zinsphase und Eurokrise mit attraktiver Verzinsung auch nicht erhältlich waren. II. Vermögens-, Finanz- und ErtragslageDurch die Situation der Kapitalmärkte hat sich die ACM Financial Office GmbH 2011 bereits entschlossen, ihre Kundenausrichtung zu ändern. Bis 2011 wurden ausschließlich Retail-Kunden beraten, ab 2012 sollte das institutionelle Geschäft ausgebaut werden. Die Kundenausrichtung teilte sich in 2012 wie folgt auf:
Während sich in 2011 der Umsatz gegenüber 2010 drastisch reduziert hatte von 119 TEUR auf 41 TEUR, besonders bedingt durch den Wegfall von Schiffsbeteiligungsprovisionen in Höhe von 65 TEUR zu 2010, konnte in 2012 der Umsatz auf 226 TEUR um 185 TEUR erhöht werden und lag damit um 66 TEUR höher sogar noch als 2010. Die Forderungen gegenüber Kunden haben folgende offene Einzelpositionen bei Erstellung des Lageberichtes, hierbei handelt es sich um zwei institutionelle Kunden:
Die Forderung gegen die Alliance Holdings LLC resultiert aus Vermittlung eines Share-Deals und stellt eine Käuferprovision dar. Dieser Deal ist noch nicht geclosed, da einer von 4 Finanzierungspartnern des Verkäufers die Verkaufsunterlagen seit Monaten prüft. Die Zustimmung der Hauptversammlung erfolgte bereits. Sobald der Deal geclosed ist, erfolgt die Zahlung. Die SPV zum Kauf ist notariell gegründet worden. Der Kaufvertrag zwischen den Gesellschaften ist am 26.10.2012 beim Notar Dr. Ralf Katschinski, Ballindamm 40, 20457 Hamburg unter der Urkundenrolle Nr. 2881 von 2012 am 26ten Oktober unterschrieben worden, zwischen der Ist RED AG (Hamburg HRB 73420), der Erste Rot GmbH (Hamburg HRB 123409) und The Corporation Trust Company (State of Delaware No. 4672372). Dieser unterliegt der Geheimhaltung. Die Forderung gegen die Hanseatische Capital und Vermögen GmbH resultiert aus Vermittlung eines Share-Deals (selber Deal wie oben beschrieben), stellt aber eine Verkäuferprovision dar. Sobald der Deal geclosed ist, erfolgt die Zahlung. Die Provisionserträge aus dem erlaubnispflichtigen Geschäft setzen sich aus folgenden Einzelpositionen zusammen:
Daneben wurden Provisionserträge in Höhe von 190 T€ aus dem nicht erlaubnispflichtigen Beratungsgeschäft generiert. Insgesamt sind also die Erträge wie folgt aufzuteilen:
Die Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen haben sich von 10 TEUR auf 166,80 EUR. reduziert. Die Personalkosten sind in 2012 nochmals um 7 TEUR gesenkt worden. Insgesamt ergab sich ein Jahresüberschuss in Höhe von 136 TEUR, nach einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 80 TEUR im Jahre 2011, der aufgrund der umfangreichen Verlustvorträge zu keiner Ertrags-Steuerbelastung führt. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum 31.12.2012 204 TEUR und hat sich gegenüber dem 31.12.2011 um 136 TEUR erhöht. Die Liquidität für 2012 der Gesellschaft wurde durch die Rückführung von Gesellschafterforderungen sichergestellt. III. Risiko- und ChancenberichtDie Risikolage hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr bei jederzeit gegebener Risikotragfähigkeit als stabil erwiesen. Die Liquidität war stets gewährleistet durch die Muttergesellschaft. In 2011 wurde zur Stärkung der Liquidität und der Eigenkapitalausstattung eine Kapitalerhöhung durch den Gesellschafter in Höhe von 50 TEUR beschlossen, die in 2012 abschließend voll eingezahlt wurde. Die Reputation der ACM Financial Office GmbH war und ist einwandfrei. Es gab keine Prozesse in 2012. In 2013 wurde während der Erstellung des Lageberichtes ein Anspruch auf Rückabwicklung einer Schiffsbeteiligung gestellt. Dieser Anspruch wurde aber aufgrund der Verjährung zurückgewiesen. Es handelte sich um einen Abschluss, der zwischen dem damaligen Inhaber und Geschäftsführer der ICI GmbH, dem damaligen Chefredakteur vom Spiegel, getätigt wurde. Die Erbengemeinschaft hat ihre Forderungen aufgestellt, die allerdings der Verjährung unterliegen. Zur Identifizierung, Beurteilung, Steuerung, Überwachung und Kommunikation aller Einzelrisiken sowie der Risikotragfähigkeit haben wir ein Risikomanagementsystem eingerichtet und entwickeln dieses kontinuierlich weiter. Wir verfolgen damit das Ziel, die Ertrags- und Vermögenslage einschließlich der Kapitalausstattung sowie die Reputation vor den nachfolgenden wesentlichen Risiken zu schützen:
Die Analyse der einzelnen Risikoarten erfolgt zunächst getrennt voneinander. In der übergreifenden Risikotragfähigkeitsüberlegung werden dann die quantitativen Ergebnisse bezogen auf das Adressenausfallrisiko, das Marktpreisrisiko, das Zinsänderungsrisiko sowie das operationelle Risiko in einem Standardmodell sowie unter Stressbedingungen zusammengeführt. Reputationsrisiken werden dabei nicht berücksichtigt, da sie nicht auf quantitativer, sondern auf qualitativer Basis überwacht und gesteuert werden. Zudem werden Risikokonzentrationen sowie Wechselwirkungen mit den übrigen wesentlichen Risikoarten analysiert und hinsichtlich ihres Steuerungsbedarfs beurteilt. IV. AusblickInsgesamt ist die ACM Financial Office GmbH von der Kompetenz und den Genehmigungen ausgestattet, um kommende Herausforderungen zu meistern und Chancen, die sich der Bankenkrise und dem Rückzug aus zahlreichen Kerngeschäften ergeben, zu nutzen. Der Übergang zu einem ausgeglicheneren und diversifizierteren Geschäftsmodell mit niedrigeren Risiken als im Privatkundengeschäft wurde auf den Weg gebracht und zeigt erste wirtschaftliche Erfolge. In einem von regulatorischen Änderungen geprägten Umfeld ist davon auszugehen, dass kapitalintensives Geschäft weiter selektiv eingesetzt wird. In den nächsten rund drei Jahren sehen wir in Deutschland ein Chancenfenster für Marktanteilsgewinne, mittelfristig ist jedoch wieder von einer Zunahme des Wettbewerbs mit freien Vermögensverwaltern im Rahmen der neuen Auflagen auszugehen. Strategische Elemente der Wachstumsüberlegung sind die Intensivierung der Kundenakquisition, Ausweitung unserer Ertragsanteile bei Bestandskunden, internationales Wachstum und Erweiterung unseres institutionellen Kundenstammes. Im Jahr 2013 liegt der Wachstumsfokus sowohl auf der Gewinnung von Neukunden, insbesondere im kleinen und mittelgroßen Anlagesegment, als auch auf einer potentialorientierten Ausweitung der institutionellen Kunden in Deutschland. Durch die Unterstützung der Realwirtschaft wollen wir Chancen im Wettbewerb konsequent nutzen und in Marktanteilsgewinne umwandeln. Mittelfristig soll das Geschäft im europäischen Ausland durch Skalierung unseres bewährten inländischen Betreuungsmodells zusätzlich intensiviert werden. In 2012 wurde das neue Kundensegment "Institutionelle Kunden" ausgebaut und umgesetzt. Weitere sollen in 2013 folgen. Insbesondere ist die laufende Platzierung eines Life Settlement Bonds hier zu nennen. Die Aufgabe war und ist es, diesen Bond im Netzwerk der ACM Financial Office GmbH zu platzieren. Intensive Gespräche, die zur Zeit der Geheimhaltung unterliegen, finden mit einer der weltweit operierenden Großbanken statt und stehen kurz vor dem Abschluss. Dieser Abschluss würde für drei Jahre lang erhebliche Provisionserträge für die Gesellschaft generieren. Die Entscheidung liegt nun in der ranghöchsten Etage dieser Bank, der den Abschluss bestätigen würde. Weiterhin finden im institutionellen Bereich Gespräche mit diversen ausländischen Reedereigesellschaften statt, die aufgrund der Finanzkrise Beteiligungen an diversen Schiffen übernehmen wollen. Hier ist das steuerliche Hindernis bei Banken zu sehen, die durch einen zu günstigen Preis ein zu hohes Abschreibungspotential bewirken würde. Die Nachfrage findet aufgrund der Kenntnisse von Herrn Bökmann in dem Segment Schiffsbeteiligung statt. Herr Bökmann hat in diesem Jahr auf Wunsch der BaFin auch eine Übersicht der Finanzierungsstrukturen von Schiffsbeteiligungen und dem daraus entstehenden Risiko der Banken erstellt. Mehrere Schiffstypen werden zur Zeit angefragt. Die Kooperation mit einem unabhängigen Schiffsmakler wurde intensiviert. Im Ausbau des Retailbereiches wurde ein neuer Kunde akquiriert, der mit einem erheblichen Vermögen zwischen 6 und 7 Mio. € seine Vermögensverwaltung der Gesellschaft übertragen möchte. Dem zuvor steht allerdings die juristische Auseinandersetzung mit einer Bank. Im Rahmen der Auseinandersetzungen mit Emissionshäusern und Banken, sind erste "unechte" Sammelklagen von der Muttergesellschaft und der ACM Financial Office GmbH akquiriert worden, erste Beratungsgebühren wurden bereits in 2013 vereinnahmt. Hier gehen wir von einer Umsatzerwartung in Höhe von 100.000 € jährlich aus. Der Ausblick für die Weltwirtschaft - und insbesondere für die Wirtschaft in Deutschland und den anderen Euroländern, den Schifffahrtsgesellschaften, sowie damit auch für unsere Gesellschaft - hängt in großem Maße von der weiteren Entwicklung der Staatsschuldenkrise im Euroraum ab. Sollte sich die seit dem vergangenen Sommer wahrzunehmende Beruhigung der Krise als nachhaltig erweisen - wofür die in den vergangenen Monaten zu beobachtende zunehmende Rückkehr von Kapital in die Europeripherie spricht - gehen wir von einer wieder stärker wachsenden Weltwirtschaft aus. Dadurch, dass die Notenbanken im Verlauf des vergangenen Jahres weltweit ihre Geldpolitik noch weiter gelockert haben und größtenteils einen sehr expansiven Kurs verfolgen, dürfte dies insbesondere in den Emerging Markets die Wirtschaft in den Jahren 2013 und 2014 wieder schneller wachsen lassen. Auch für die USA ist davon auszugehen, dass der Aufschwung an Dynamik gewinnen wird. Denn die Übertreibungen der Vergangenheit bei der Verschuldung der privaten Haushalte und am Immobilienmarkt sollten weitgehend korrigiert sein und werden die Wirtschaft wohl immer weniger beeinträchtigen. Zum Jahresbeginn dürfte zwar die Finanzpolitik die Wirtschaft noch bremsen. Im weiteren Verlauf der Jahre 2013 und 2014 dürften die Zuwachsraten dann aber zunehmen. Für eine vorzeitige Entwarnung hinsichtlich des geschäftlichen Umfeldes der ACM Financial Office GmbH ist es dennoch zu früh. Die Eingriffe der Notenbank und der europäischen Politik verfehlen ihre stabilisierende Wirkung zwar nicht, können gleichzeitig aber die Funktion der Marktpreise als verlässliches Risikomaß beeinträchtigen. Das konjunkturelle Umfeld ist nach wie vor labil, zumal sich die vollen Effekte der außerordentlichen geldpolitischen Maßnahmen der Notenbank auf die Realwirtschaft erst mit der Zeit abschätzen lassen werden. Ein Ende der Verunsicherung bezüglich der mittel- bis längerfristigen Stabilitätskultur in der Währungsunion ist vor dem Hintergrund des ungewissen Ausgangs der unkonventionellen Geldpolitik so schnell nicht zu erwarten. Das Jahr 2013 wird so alles in allem noch ein Jahr des Übergangs werden. Wenn es der Politik gelingt, die Weichen für die weitere Integration in Europa richtig zu stellen, wird sich das Vertrauen weiter festigen können, mit entsprechenden positiven Auswirkungen auf das Finanzgeschäft im Jahr 2014. Für die Branche wird sich zudem entlastend auswirken, dass im Trend der Jahre 2013/2014 die hohen Kursschwankungen auf den Finanzmärkten der vergangenen Jahre vermutlich nachlassen werden. Die Ertragslage unserer Gesellschaft dürfte sich - bei anhaltend unterschiedlicher Lage in den einzelnen Ländern - vor diesem Hintergrund in nächster Zeit nur graduell verbessern können, denn bereits angestoßene Regulierungsprozesse und fortbestehender hoher Wettbewerbsdruck beschränken Ertragspotenziale und stehen der abklingenden Staatsschuldenkrise gegenüber. Belastend wirken die restriktive Fiskalpolitik und die insgesamt hohe Arbeitslosigkeit in der Eurozone. Der eingeleitete Entschuldungsprozess in vielen Staaten und Haushalten führt zu einer zunächst noch rückläufigen Kreditnachfrage und wird den Druck im Einlagengeschäft erhöhen. In diesem Jahr dürften die unternehmerischen Investitionen und damit auch die Kreditnachfrage noch schwach bleiben. Vor allem steigende Anforderungen an die Eigenkapitalausstattung und die Liquidität werden uns im Zuge einer verschärften Regulierung weiterhin belasten. In diesem und dem nächsten Jahr werden einige neue Regelwerke für den gesamten Finanzmarkt umgesetzt werden, die teilweise erhebliche Wechselwirkungen haben. Die fortbestehenden Unsicherheiten über weitere Regulierungsschritte und die Gefahr, dass bereits vereinbarte Regeln wieder verändert werden, stellen extreme Anforderungen an die strategische Planung der Gesellschaft und der Finanzbranche.
Hamburg, den 10. Oktober 2013 Henry Sloman, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2012AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2012
ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2012ACM Financial Office GmbH, Hamburg
AnhangAllgemeine AngabenDer Jahresabschluss der ACM Financial Office GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs und der RechKredV aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte in Anlehnung an die Formblätter der RechKredV (Kontoform). Gemäß § 340a HGB sind die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften anzuwenden. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich steuerrechtlicher MaßnahmenBilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bewertung erfolgte unter dem Aspekt der Fortführung des Betriebes (Going-concern-Prinzip). Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Forderungen und sonstigen Vermögengegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken zu den Nennwerten bilanziert. Aufgrund der vorhandenen Verlustvorträge entfallen Steuerrückstellungen für das abgeschlossene Geschäftsjahr 2012. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen sind in Höhe des nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt; sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der und Gewinn- und VerlustrechnungDie Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Angabe zu Forderungen Die Forderungen haben eine Laufzeit von bis zu 3 Monaten. Die Fristen der Forderungen an Kreditinstitute und Forderungen an Kunden gliedern sich wie folgt:
Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenständen beinhalten Forderungen in Höhe von 16 T€ an die Muttergesellschaft Advanced Capital Management AG, Aachen. Die Forderungen rühren aus einem in 2010 verbuchten erfolgswirksamen Gesellschafterzuschuss in Höhe von 2,5 T€ und aus Kostenverrechnungen in Höhe von 13,5 T€. Weiterhin beinhalten die sonstigen Vermögensgegenstände das Körperschaftssteuerguthaben nach § 37 KStG mit 4 T€ und debitorische Kreditoren aus Überzahlungen mit 1 T€. Die sonstigen Vermögengegenstände habe in Höhe von 17 T€ eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und in Höhe von 3 T€ eine Restlaufzeit bis 5 Jahre. Angabe zu Verbindlichkeiten
Vorschlag zur Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt Euro 135.742,52 und wird auf neue Rechnung vorgetragen. Sonstige PflichtangabenNamen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB) Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:
Im Jahresdurchschnitt wurde 1 Mitarbeiter beschäftigt. Honorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt 10.000 Euro und unterteilt sich in Abschlussprüfungskosten von 7.500 Euro und andere Bestätigungsleistungen von 2.500 Euro. Unterschrift der Geschäftsleitung
Hamburg, Henry Sloman Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der ACM Financial Office GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Mit Ausnahme des im folgenden Absatz dargestellten Prüfungshemmnisses haben wir unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen" Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung. Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung mit der im nachfolgenden Absatz dargestellten Ausnahme eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat mit Ausnahme der folgenden Einschränkung zu keinen Einwendungen geführt: Die Bilanz weist Forderungen an Kunden in Höhe von insgesamt TEUR 224,5 aus. Hierin sind Forderungen in Höhe von TEUR 164,3 enthalten, deren Realisierung und deren Werthaltigkeit zum Abschlussstichtag nicht mit hinreichender Sicherheit beurteilt werden konnten. Ursache hierfür ist, dass eine in diesem Zusammenhang durchgeführte Saldenbestätigungsaktion aufgrund des geringen und nicht aussagekräftigen Rücklaufs zu keiner hinreichenden Sicherheit bei der Beurteilung dem Grunde und der Höhe nach geführt hat, und zum anderen, dass die aufgrund dieses Sachverhaltes erfolgten alternativen Prüfungshandlungen ebenfalls keine hinreichende Sicherheit über den Ansatz der Forderungen an Kunden, dem Grunde und der Höhe nach ergeben haben (Prüfungshemmnis). Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss mit der genannten Einschränkung den gesetzlichen Vorschriften. Der Jahresabschluss vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Mit der genannten Einschränkung steht der Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Ohne diese Beurteilung weiter einzuschränken, weisen wir auf die Ausführungen im Lagebericht hin. Dort ist im Abschnitt III. zu den Risiken und Chancen der Gesellschaft ausgeführt, dass die Fortführung der Geschäftstätigkeit aufgrund des stagnierenden Kerngeschäfts von weiteren Mittelzuführungen der Gesellschafterin abhängig ist, soweit keine Liquiditätszuflüsse aus dem erlaubnisfreien institutionellen Beratungsgeschäft erfolgen und es nicht gelingt, diesen Geschäftszweig weiter auszubauen.
Hamburg, den 15. Oktober 2013 AGW
Revision GmbH
Dipl.-Kfm. Sven Hase, Wirtschaftsprüfer |
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