Van den Tillaart Agrar GmbH
Selbe AdresseErbringung von landwirtschaftlichen Dienstleistungen für die Tierhaltung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Henricus Johannes Johanna Maria van den Tillaart seit 2.5.2002 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Lübars-Agrar-GmbHHohenziatzJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Lübars-Agrar-GmbH hat ihren Sitz in Hohenziatz. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Stendal unter HRB 2070 eingetragen. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Handelsgesetzbuch (HGB) auf. Der vorliegende Jahresabschluss wurde auf Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des HGB aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. In Erweiterung der Gliederung der Bilanz nach § 266 HGB aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit weist die Gesellschaft, in Anlehnung an die "Buchführung der Testbetriebe" nach den Regeln des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft "BMEL-Jahresabschluss", den Posten "Tiervermögen" zwischen Anlage- und Umlaufvermögen sowie gesondert unter den Posten Vorratsvermögen das "Feldinventar" aus. In Erweiterung der Gliederung der GuV nach § 275 HGB wird der Posten "Erhöhung oder Verminderung des Bestands an Tieren" ausgewiesen. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit weist die Gesellschaft in Erweiterung der Posten der Bilanz nach §266 HGB ebenfalls "Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern" aus. Die im Vorjahresabschluss angewandten Gliederungs- und Bewertungsvorschriften wurden grundsätzlich beibehalten. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde wie in den Vorjahren nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. Größenabhängige Erleichterungen bei Aufstellung und Offenlegung des Jahresabschlusses (§§ 266 Abs. 1, 276 und 288 Abs. 2HGB) wurden teilweise in Anspruch genommen. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Verbindlichkeiten, Rechnungsabgrenzungsposten sowie Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres enthalten. Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen saldiert worden. Beim Anlagevermögen sind nur Gegenstände ausgewiesen, die dazu bestimmt sind, dauernd dem Geschäftsbetrieb zu dienen. Abnutzbare bewegliche Anlagen, die dauerhaft in einem engen Funktions- und Nutzungszusammenhang stehen, werden zu einem Vermögensgegenstand zusammengefasst. Die Bewertung erfolgte nach den Vorgaben des § 252 HGB. Einzelne Posten wurden wie folgt bilanziert und bewertet: Anlagevermögen Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und so weit abnutzbar, über die voraussichtliche Nutzungsdauer um planmäßige lineare und degressive Abschreibungen vermindert. Die Herstellungskosten von selbst erstellten Anlagen enthalten neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Gemeinkosten, jedoch keine Finanzierungskosten für den Zeitraum nach der Herstellung. Bei Vorliegen einer voraussichtlich dauernden Wertminderung wurden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Die Bewertung erfolgt dann mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag. Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Tiervermögen Das Tiervermögen wurde, obwohl es sich teils um Anlagevermögen, teils um Umlaufvermögen handelt, zwischen Anlage- und Umlaufvermögen gesondert ausgewiesen. Die Tiere des Anlage- und Umlaufvermögens werden auf der Grundlage des BMF-Schreibens zur Tierbewertung vom 14.11.2001 (BStBl I 2001, S. 864) bewertet. Es wurde von der Option der Gruppenbewertung gleichartiger bzw. annähernd gleichwertiger, beweglicher Vermögensgegenstände Gebrauch gemacht (§ 240 Abs. 4 HGB). Die Gruppenbewertung erfolgt nach den Richtwerten. Bei den Richtwerten handelt es sich um den gewogenen Durchschnittswert zwischen dem Richtwert für die Anschaffungs- oder Herstellungskosten und dem Richtwert für den Schlachtwert der Tiere. Im Rahmen dieser Wertermittlung ist bereits eine lineare Abschreibung berücksichtigt worden. An- und Verkauf der Tiere erfolgen während des Geschäftsjahres über Aufwands- bzw. Ertragsbuchungen. Im Rahmen der Bewertung des Tierbestandes zum Bilanzstichtag wird nach Gruppenwert bewertet und die Bestandsänderung zum Vorjahr erfolgswirksam erfasst. Umlaufvermögen Das zum Umlaufvermögen gehörende Vorratsvermögen enthält u. a. die Posten: Selbst erzeugte Vorräte und das Feldinventar. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungskosten angesetzt, sofern nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war. Die zugekauften Vorräte werden zu Anschaffungskosten bewertet und regelmäßig mit dem letzten Einstandspreis angesetzt. Die selbst erzeugten Vorräte, die zum Verkauf bestimmt sind, werden grundsätzlich mit den Herstellungskosten bewertet. Die selbst erzeugten Vorräte, die zum Verbrauch im Betrieb bestimmt sind (z.B. Getreide, Stroh, Heu und Silagen) werden ebenfalls mit den Herstellungskosten bewertet. Das Feldinventar wurde mit den Herstellungskosten aktiviert, wobei regelmäßig Standard-Herstellungskosten der Finanzverwaltung angesetzt werden. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Abschreibungen auf Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden nicht vorgenommen. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit dem Nominalwert angesetzt. Zu Nennwerten erfasste Ausgaben im Geschäftsjahr, welche Aufwand nach dem Bilanzstichtag darstellen, sind als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen. Der Sonderposten für Investitionszuschüsse enthält Investitionszuschüsse für Sachanlagevermögen. Es wurde das Wahlrecht in Anspruch genommen, die zeitliche Abgrenzung der Zuwendungen durch Bildung eines Passivpostens zu erreichen, der über die Nutzungsdauer des Sachanlagevermögens aufgelöst wird. Nach § 281 Abs. 1 HGB a. F. i. V. m. Artikel 67 Abs. 3 Satz 1 bzw. Abs. 4 Satz 1 EGHGB wurden die bisher in Anspruch genommenen, steuerrechtlich zulässigen Sonderabschreibungen gemäß § 4 FördergebietsG und Investitionszuschüsse in einen Sonderposten mit Rücklageanteil eingestellt und im Geschäftsjahr planmäßig aufgelöst. Rückstellungen und Verbindlichkeiten Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen wurden für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Sie wurden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel am Ende des Anhang dargestellt. Beteiligungsunternehmen gem. § 285 Nr. 11 HGB Name, Sitz, Anteil am Kapital, Eigenkapital 31.12.2023 in € Ergebnis 2023in € Ländliche Erzeugergemeinschaft Schölecketal GmbH & Co. Eschenrode-Hörsingen KG, Hödingen, 100%Kommanditanteil, Eigenkapital 4.247.745 , Ergebnis 490.266 RVB Ribbenstedter Verwaltungs- und Betriebsführungs GmbH, Hohenziatz, 100%, Eigenkapital -10.286, Ergebnis -825 Van den Tillaart Agrar GmbH & Co. KG, Hohenziatz, 1%Komplementär, Eigenkapital 3.408.807, Ergebnis 200.339 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Restlaufzeit der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände betragen unter einem Jahr. Die Position sonstige Vermögensgegenstände enthält keine Beträge, die erst im Folgejahr rechtlich entstehen. In den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind Tsd. € 10 (Vorjahr: Tsd.€1) Forderungen gegen Gesellschafter enthalten. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital wurde bisher nicht auf Euro umgestellt und beträgt DM530.000,00 (Vorjahr: DM 530.000,00). Rückstellungen Die Steuerrückstellungen beinhalten nachzuzahlende Ertragsteuern für das abgeschlossene Geschäftsjahr und Vorjahre. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten in im Wesentlichen Rückstellung für ausstehende Eingangsrechnungen. Der Ermittlung der Pensionsrückstellung liegt ein versicherungsmathematisches Gutachten zugrunde. Die Bewertung erfolgte nach dem sogenannten modifizierten Gegenwartsverfahren. Dabei wurde ein Zinssatz in Höhe von 1,82 % verwendet, der dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre entspricht. Der ausschüttungsgesperrte Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 HGB beträgt 3.430,00 € und resultiert aus einem Erfüllungsbetrag zum 31.12.2023 in Höhe von 163.427 €. Ein Gehaltstrend war nicht zu berücksichtigen. Der Rententrend beträgt 3 % pro Jahr. Für die Bestimmung von Sterbe- und Invaliditätswahrscheinlichkeit wurden die Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Latente Steuern Für bestehende Differenzen zwischen handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, ist eine sich daraus insgesamt ergebende Steuerbelastung als passive latente Steuer in der Bilanz angesetzt. Die Beträge der sich ergebenden Steuerbelastung sind mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Verbindlichkeiten Verbindlichkeitenspiegel
Von den Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wie folgt gesichert: - in Höhe von Tsd. € 1.134 durch Grundschulden, Bürgschaften - in Höhe von Tsd. € 599 durch Sicherungsübereignungen an Gegenständen, technischen Anlagen und Maschinen Von den Verbindlichkeiten sind sonstigen Verbindlichkeiten wie folgt gesichert: - in Höhe von Tsd. € 316 durch Sicherungsübereignungen von technischen Anlagen und Maschinen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen den Darlehensverkehr und Verbindlichkeiten aus L+L. Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB Aufgrund von Bürgschaften bestehen zum Bilanzstichtag für die Gesellschaft Haftungsverhältnisse zugunsten anderen Unternehmen i. H. v. Tsd. € 3.111 (i.Vj. Tsd. € 3.335), davon zugunsten verbundener Unternehmen i. H. v. Tsd. € 3.111 (i.Vj. Tsd. € 3.335). Darüber hinaus bestehen Haftungsverhältnisse aus gewährten Buchgrundschulden zugunsten anderer Unternehmen i. H. v. Tsd.€ 0 (i. Vj. Tsd. € 0), davon zugunsten verbundener Unternehmen i. H. v. Tsd. € 0 (i. Vj. Tsd.€0). Mit einer Inanspruchnahme aus diesen Haftungsverhältnissen ist aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung der Gesellschaften und prognostischen Angaben der Geschäftsführung, für welche die Haftungsverhältnisse eingegangen sind, derzeit nicht zu rechnen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3a HGB Zum 31. Dezember 2023 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB):
Leasingverpflichtungen bestehen nicht mehr. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind in Höhe von € 209.571,32 (Vorjahr: €10.588,38) Auflösungen aus dem Sonderposten mit Rücklageanteil enthalten sowie Erträge sind in Höhe von €1.925,28 (Vorjahr: €1.925,28) aus Auflösungen aus dem Sonderposten für Investitionszuschüsse. Personalaufwand Die im Personalaufwand enthaltenen Aufwendungen für Altersversorgung betragen € 85.943,00 (Vorjahr: €90.198,00). Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge resultieren in Höhe von €21.326,58 (Vorjahr: €17.847,86) aus verbundenen Unternehmen. Die sonstigen Zinsen und ähnliche Aufwendungen resultieren in Höhe von €100.966,53 (Vorjahr: €68.613,08) gegenüber verbundenen Unternehmen. Latente Steuern
Sonstige Pflichtangaben Angaben zu Arbeitnehmern Im Geschäftsjahr 2023 wurden durchschnittlich 40 (Vorjahr: 40) Mitarbeiter beschäftigt. Davon sind 2 in der Verwaltung beschäftigt und 38 im gewerblichen Bereich. Angaben über die Mitglieder der Unternehmensorgane Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch denGeschäftsführer Herrn Henricus van den Tillaart geführt. Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht. Die Gesellschaft ist persönlich haftende Gesellschafterin der Van den Tillaart Agrar GmbH & Co. KG, Hohenziatz. Ergebnisverwendung Der zu verwendende Gewinn soll in voller Höhe auf neue Rechnung vorgetragen werden.
Hohenziatz, den 18.11.2024 gez. Henricus van den Tillaart FirmaLübars-Agrar-GmbH FirmensitzHohenziatz RegistergerichtStendal Handelsregisternummer2070 sonstige BerichtsbestandteileLagebericht 2023der Lübars-Agrar-GmbH, Dorfstr. 32, 39291 Möckern, OT HohenziatzI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die "Lübars-Agrar-GmbH" betreibt seit 1994 ihr Kerngeschäft Acker- und Futterbau auf eigenen und gepachteten Flächen und hat seinen Schwerpunkt als Erzeuger in der Rohmilchproduktion. Die Gesellschaft ist in der Produktion von Agrarprodukten (Ackerbau und Milchproduktion) ausschließlich auf in Deutschland gelegenen Flächen tätig. Die Standorte befinden sich in Sachsen-Anhalt. Die Gesellschaft gehört mir Ihrem Tierbestand zu den größeren ungebundenen Rohmilcherzeugern in Deutschland und verfolgt das Ziel ein Großteil der direkten und indirekten Wertschöpfungskette (Vorprodukte/Nebenprodukte) durch eigene Bewirtschaftung abzudecken und somit von Skaleneffekten zu profitieren. Das Endprodukt Rohmilch wird direkt an Molkereien vertrieben. 2. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft betreibt keine eigene Forschung und Entwicklung II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung 2023 und im Laufe des Jahres 2024 wird angesichts zahlreicher außenpolitischer Krisen - insbesondere Ukrainekrieg, Krieg im Nahen Osten, Klimaveränderungen - und negativer innenpolitischer Entwicklungen - Zerbrechen der Regierungskoalition in Berlin, überbordende Bürokratie, Reformstaus insbesondere im sozialpolitischen Bereich (Renten-, Krankenversicherungs- und Pflegeversicherungssystem, Rückgang des Bruttoinlandsproduktes und bevorstehende Rezession in Deutschland, negativ beurteilt. Landwirtschaft: Nach Angaben des Bundesministeriums für Landwirtschaft und Ernährung (Quelle: Bericht zur Markt- und Versorgungslage mit Milch und Milcherzeugnissen Jahr 2024) hält der beschleunigte Strukturwandel seit dem Ende der Milchquote weiter an, besonders intensiv auf der Erzeugerstufe. Die Anzahl der Haltungen mit Milchvieh ist bereits seit vielen Jahren rückläufig. 2023 gab es gegenüber dem Vorjahr 1.111 weniger Haltungen mit Milchkühen. Wiederum waren besonders kleinere Betriebe betroffen. Die Kuhmilcherzeugung in Deutschland hingegen erhöhte sich 2023 leicht auf 32,6 Mio. Tonnen. Trotz erneuter Herausforderungen stieg der durchschnittliche Milchertrag pro Kuh und Jahr auf 8.780 kg an. Die Anzahl der Milchkühe nahm erneut ab (-96.900). Es kam über das gesamte Jahr zu einer deutlichen Verteuerung von Milch und Milcherzeugnissen durch eine Vielzahl von Faktoren. Die Inflation war sehr hoch, ist allerdings im Jahresverlauf etwas abgeflacht. Die Grundversorgung der Bevölkerung in Deutschland mit Lebensmitteln und insbesondere auch mit Milch und Milcherzeugnissen war im Berichtszeitraum zu keiner Zeit gefährdet. Die Milchanlieferung lag 2023 bei 31,0 Mio. Tonnen Kuhmilch (Erzeugerstandort). Es wurden 2023 u. a. 4.144,4 Tsd. Tonnen Konsummilch, 2.655,8 Tsd. Tonnen Käse, 480,5 Tsd. Tonnen Butter und 347,8 Tsd. Tonnen Magermilchpulver hergestellt. Die Milchwirtschaft steht weiterhin vor großen Herausforderungen, die erzeugten Rohmilchmengen gut zu veredeln und zu vermarkten. Bei den milchwirtschaftlichen Unternehmen waren 2023 keine grundlegenden strukturellen Veränderungen ersichtlich. Der Milchpreis und die Milchverwertung wurden 2023 vor allem durch deutlich niedrigere Rohmilchpreise und niedrigere Käsepreise und den Export von Milcherzeugnissen weniger als 2022 gestützt. Bei Magermilchpulver und auch bei Molkenpulver besteht zur Eigenverwendung in Deutschland eine sehr hohe Überproduktion. Die Entwicklungen auf dem EU- und dem Weltmarkt schlagen sich in den Auszahlungspreisen der deutschen Molkereien nieder. Der Milchpreis ist im Jahr 2023 von Januar (56,93 Ct/kg) bis August (40,39 Ct/kg) kontinuierlich und stark gesunken. Ende 2023 und zu Beginn des Jahres 2024 sind diese Erzeugerpreise wieder deutlich gestiegen. Die Branche geht aufgrund des kontinuierlichen Mengengerüstes von einer weiteren stabilen Entwicklung von etwa 40 Ct "plus" aus. 2. Geschäftsverlauf und Lage Das Geschäftsjahr 2023 war im Wesentlichen geprägt von insgesamt mehr ausreichenden Niederschlägen, einer nicht ausreichenden Ernte bezüglich Ackerbaus (Getreide), nicht jedoch für Grünland und Mais sowie deutlich fallenden Milchpreisen, deutlich steigenden Kosten für Personal und Dienstleistungen, geringen coronabedingten und hohen kriegsbedingten Einschränkungen für das gesamte Personal, dazu erheblich inflationären Tendenzen. Ertragslage: Ergebnisquellen/ Geschäftsjahr /Vorjahr Umsatzerlöse / 22.121T€/ 23.087T€ Materialaufwand 12.016T€/ 10.511T€ Jahresergebnis / 2.768T€/ 3.816 T€ Die Umsatzminderung steht im Einklang mit dem Branchenwachstumstrend und ist im Wesentlichen auf die gesunkenen Milchpreise zurückzuführen. Der Materialaufwand erhöhte sich aufgrund erheblich gestiegener Beschaffungskosten für wesentlich wichtige Produkte wie z.B. Grundfutter, Saatgut und Düngung, Energie (Diesel, Strom). Finanzlage: Die Finanzlage wird als gut eingeschätzt. Der Bestand an liquiden Mitteln hat sich von T€3.786 auf T€2.551 vermindert. Der Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit (Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen abzüglich sonstiger betrieblicher Erträge und Finanzergebnis) beträgt im Berichtsjahr T€3.784. Mit den Zahlungsmittelzuflüssen können die notwendigen Investitionen finanziert und Zahlungen an Kapitalgeber bedient werden. Vermögenslage: Wesentliche Bilanzposten/Geschäftsjahr/Vorjahr Aktiva Anlagevermögen/ 31.048T€/ 28.030T€ Tiervermögen/ 4.244T€/4.207T€ liquide Mittel/ 2.551T€/ 3.786T€ Passiva Eigenkapital/ 22.822T€/ 20.046T€ Verbindlichkeiten 18.683T€/ 18.077T€ Bilanzsumme 43.619T€ 39.954T€ Das Anlagevermögen zusammen mit dem Tiervermögen beläuft sich zum Ende des Geschäftsjahrs auf T€ 35.293 und hat somit einen gesamten Anteil an der Bilanzsumme von 80,9 %. Die Eigenkapitalquote hat sich von 50,2 % auf 52,3 % erhöht. Die Vermögenslage ist geordnet und die Gesellschaft ist in der Lage ihren Verpflichtungen jederzeit nachzukommen. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf: Umsatzentwicklung, Materialaufwand und dem Erzeugerpreis für Milch. Im Rahmen der internen Unternehmenssteuerung wird auch der Milchertrag pro Kuh stetig überwacht. 4. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als ausreichend ein. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist in 2023 leicht rückläufig, wird aber noch als positiv eingeschätzt. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen realisieren. III. Zweigniederlassungsbericht Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten. IV. Prognosebericht Die zukünftige Entwicklung im Bereich Ackerbau und Futterbau wird eher zurückhaltend bewertet. Seit 2018 sind die Böden deutlich trockener geworden, was insbesondere die Herstellung des eigenen Grundfutters, Gras und Mais, deutlich - bis etwa 2022 - eingeschränkt hatte wird. Eine künstliche Bewässerung ist nicht auf allen Flächen möglich und zudem zu kostenintensiv. Durch die Hitzeperioden leidet auch die Milchproduktion. Diese wird jedoch nach Einschätzung der Geschäftsleitung stabil bleiben. In 2023 vorsichtig, in 2024 aber gravierend machen sich deutlich zu hohe Niederschläge und fehlende Sonnenstunden bemerkbar. Die zukünftige Entwicklung kann überhaupt nicht eingeschätzt werden. Die größten Unsicherheiten gehen offensichtlich von einem veränderten Klima und einem sich seit 2021 rapide ändernden - preislich steigenden - Beschaffungsmarkt für wesentliche für die Landwirtschaft wichtige Produkte - Grundfutter, Saatgut und Düngung, Energie (Diesel, Strom) und Neuinvestitionen von Maschinen und Stalltechnik aus. Gleichzeitig ist die Arbeitskräftebeschaffung zu einem großen Problem geworden. Zudem fehlen der deutschen Landwirtschaft im Allgemeinen und der Gesellschaft im Besonderen klare gradlinige politische Rahmenbedingungen für die Landwirtschaft aus Brüssel (EU) und Berlin, einschl. Bürokratieabbau. Das macht zukunftsorientierte Investitionen sehr schwierig, weil keine kontinuierliche Vermögens- und Ertragsentwicklung abgesehen werden kann. Im Jahr 2024 zeichnen sich für die Gesellschaft - im Wesentlichen parallel zur Gesamtentwicklung in Deutschland - folgende bedeutsame Entwicklungen ab: - stabile Milchpreise und damit ausreichende, aber nicht mehr gute Absatzlage; 2025 eher Preisabschläge für Milch; - deutlich überproportionale Steigerung von Kosten für Energie, insbesondere für Strom und Diesel; und für Arbeitskräfte; - überproportionale Steigerung der Beschaffungskosten für Feldbestellung (insbesondere Saatgut, Düngung, Diesel für Schlepper- und Erntefahrzeuge); - unkalkulierbare Witterung während des gesamten Jahres 2024, insbesondere überdurchschnittliche Niederschläge; dies wird zu einer unterdurchschnittlichen Ernte, besonders bei Mais und Gras, führen und somit einen höheren Futterzukauf; - überproportionale Kostensteigerung des Futterzukaufs, insbesondere im Bereich Raps und Milchleistungsfutter; - die ausufernde Bürokratie und die mangelnde Planbarkeit aufgrund der unzureichenden politischen Rahmenbedingungen durch Brüssel und Berlin erschweren die weitere Entwicklung und hemmen insbesondere erforderliche Ersatzinvestitionen, aber auch eine Ausweitung der Milchproduktion. - Änderung der GAP durch Reform ab 2024: die Geschäftsleitung geht aktuell weiterhin von einer Minderung der staatlichen Förderung in Größenordnung von 20 % aus. Die Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie werden als überschaubar, der Absatz- und Beschaffungsmarkt aufgrund des Krieges Russland - Ukraine sowie - seit Oktober 2023 - der Krieg im Nahen Osten, jedoch als nicht überschaubar und auch sich ausbreitende Tiererkrankungen (z. B. "Blauzunge", BHV1) somit als deutlich risikoreicher eingeschätzt. Eine "Richtung" ist hier aktuell nicht erkennbar. Der Krieg hat bereits und wird auch in Deutschland aller Voraussicht nachzunehmend zu Folgen und deutlichen Einschnitten im Wirtschaftsleben und in der Gesellschaft führen. Von einer Verschlechterung der gesamtwirtschaftlichen Lage ist daher auszugehen, insbesondere aufgrund der nicht ziel- und zukunftsgerichteten Politik in Berlin. Die konkreten Auswirkungen auf die Gesamtwirtschaft, aber auch auf die Landwirtschaft im konkreten können nicht verlässlich abgeschätzt werden. Die tatsächlichen Auswirkungen hängen stark davon ab, wie lange und wie intensiv die Konflikte im Osten Europas und im Nahen Osten geführt wird und inwieweit Importe von Lebens- und Futtermitteln sowie Energieträgern aus diesen Ländern ausfallen. Es ist jedoch mit Beeinträchtigungen der Wirtschaftsstruktur, verschlechterten Finanzierungsbedingungen und höheren Energiekosten sowie geringeren Investitionen und Kaufzurückhaltung zu rechnen, welche sich auch negativ auf die finanzielle Leistungsindikatoren der Gesellschaft auswirken können. Aufgrund der Verknappung von Lebensmitteln kann es zu Preissteigerungen für Absatzprodukte der Gesellschaft kommen, welche die negativen Auswirkungen kompensieren könnten. Die Gesellschaft ist insgesamt gut aufgestellt und zuversichtlich, auch künftig sich ergebenden Chancen nutzen zu können. Aufgrund der allgemeinen Milchpreisentwicklung und zunehmender Milchmenge in 2023 wird für 2024 ein vorsichtiger Milchpreisrückgang erwartet. Aufgrund dieser Effekte und weiter steigenden Aufwendungen einschl. deutlicher inflationärer Auswirkungen (bspw. für Personal) sowie dem Ausbleiben von Sondereffekten geht die Gesellschaft für 2024 von einem deutlich verminderten Jahresergebnis aus. Ab 2025 ist ein Ergebnis auf dem Niveau 2023 nicht mehr zu erwarten sein. Der Umsatz der Milchproduktion wird sich aufgrund Gefährdung von Tiererkrankungen, ansonsten aber stabil auf leicht geringerem Niveau darstellen. Aufgrund der zwar auskömmlichen, aber deutlich verminderten Ergebnisse der Gesellschaft erwarten wir insgesamt eine leicht negative Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. V. Chancen- und Risikobericht Als Betrieb mit landwirtschaftlicher Produktion ist die Gesellschaft einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt, die sich insbesondere aus dem Wirtschaftszweig der Landwirtschaft und der hohen Volatilität der Branche ergeben. Hierbei handelt es sich um externe Effekte, wie durch die Witterung beeinflusste Naturalerträge und die Preisvolatilität. Auch die gesetzlichen Rahmenbedingungen spielen eine entscheidende Rolle. Demgegenüber ergeben sich auch Chancen in Form von Umsatz- und Wachstumspotentialen. Produktionsrisiken Da die Gesellschaft sowohl im Ackerbau als auch in der Milchproduktion tätig ist, gibt es eine Vielzahl von Risiken, die hinsichtlich der Hektarerträge bzw. der Milchmengen zu Erlöseinbußen führen können. Im Ackerbau können neben z. B. Schädlingen auch unvorhersehbare Wetterextreme die Qualität und Quantität der Ernte beeinflussen und mindern. Diesem Risiko begegnet die Gesellschaft im Wesentlichen durch eine teilweise Streuung und Produktdiversifikation. Im Rahmen der Milchproduktion besteht ein weiteres Risiko in einem Ausbruch von Tierkrankheiten bzw. Seuchen. Dies gilt zum einen hinsichtlich des konkreten Tierbestandes der Gesellschaft aber auch in der Öffentlichkeit diskutierte Themen, wie z.B. BSE oder Futtermittelverunreinigungen, welche nicht nur zu Einwirkungen auf den eigenen Bestand an Tieren führen, können sondern auch zu allgemeinen staatlichen Maßnahmen, die die Produktion beeinträchtigen. Darüber hinaus kann dieses auch die öffentliche Meinung über Milchprodukte negativ beeinflussen, was allgemein zu einer Reduzierung des Absatzes der Milchprodukte führen könnte. Aufgrund des Produktionszyklus der Milchkuh kann die Gesellschaft kurzfristig nicht auf Angebotsschwankungen reagieren. Die Gesellschaft begegnet den Tiererkrankungen durch angemessene Haltungsformen, regelmäßige tierärztliche Kontrollen und Futtermittelproben, welche die Gesundheit des Milchviehbestands sicherstellen sollen. Daneben besteht durch die Tierseuchenkassen auch grundsätzlich ein Versicherungsschutz. Sowohl im Ackerbau als auch in der Milchviehhaltung können sich Risiken durch Aufzucht- bzw. Haltungs-, Fütterungs- oder anderweitige Managementfehler ergeben. Die Gesellschaft begegnet dem Risiko, indem sie in der Landwirtschaft langjährig erfahrene Mitarbeiter einsetzt. Als Landwirtschaftsunternehmen setzt die Gesellschaft unterschiedlichste Maschinen, Geräte und Anlagen ein. Deren Einsatz ist mit einem vielfältigen inhärenten Gefahrenpotential eine Maschine (z.B. Defekt), welches zu Produktionsausfällen führen kann, verbunden. Neben den im Ackerbau eingesetzten Maschinen verfügt die Gesellschaft im Rahmen der Milchproduktion über einen modernen Melkstand. Die Gesellschaft ist beständig dabei, ihren Maschinen- und Anlagenpark zu modernisieren und zu warten, um damit eine effiziente und reibungslose Produktion gewährleisten zu können. Die Gesellschaft ist für die Ausübung ihrer Geschäftstätigkeit auf landwirtschaftliche Flächen angewiesen. Das Angebot an landwirtschaftlichen Flächen ist begrenzt. Sowohl beim Erwerb landwirtschaftlicher Flächen als auch beim Abschluss oder der Verlängerung von Pachtverträgen ist die Gesellschaft einem steigenden Wettbewerb und politischen Restriktionen ausgesetzt. Die Gesellschaft ist im Rahmen der Beobachtung des Wettbewerbsumfeldes darauf bedacht, neue aussichtsreiche Anbauflächen langfristig durch Pacht oder Kauf zu sichern, sodass weiteres Wachstum grundsätzlich möglich ist. Liquiditäts- und Zinsrisiken Der Betrieb eines landwirtschaftlichen Unternehmens ist aufgrund des Umstandes, dass die Erzeugung landwirtschaftlicher Produkte eine Vorfinanzierung von der Aussaat bzw. Geburt eines Tieres bis zum Verkauf des Endproduktes Rohmilch, d.h. für einen Zeitraum von zum Teil mehr als einem Jahr, erfordert sowie den hohen Investitionsbedarf in den Maschinenpark sehr kapitalintensiv. Demgemäß hat die Gesellschaft in der Vergangenheit Fremdfinanzierungen in Anspruch genommen. Um Zinsrisiken zu minimieren, wurden in diesem Zusammenhang seitens der Gesellschaft in der Regel auf variable Verzinsungen verzichtet. Für das Wachstum und weitere Investitionen benötigt die Gesellschaft auch zukünftig ausreichend finanzielle Mittel. Neben der Liquidität aus dem laufenden Cashflow wird dabei unter anderem auf Darlehen zurückgegriffen. Risiken in der unterjährigen Finanzierung des operativen Geschäfts bestehen insbesondere bei Forderungsausfällen von Großabnehmern. Diese Liquiditätsrisiken werden zwar als gering eingestuft, hätten beim Eintreten jedoch Auswirkungen auf die künftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Gesellschaft. Bei Nichtgewährung von Darlehen besteht das Risiko, Investitionen nicht planmäßig durchführen oder beenden zu können. Die Gesellschaft verfügt über langjährige Kontakte zu Kreditinstituten, welche kontinuierlich gepflegt werden und schätz das Risiko daher als gering ein. Personalrisiken Die deutsche Landwirtschaft erlebt eine immer stärkere Professionalisierung. Für eine erfolgreiche Entwicklung der Gesellschaft benötigt die Gesellschaft das entsprechende Personal. Neben der geeigneten Anzahl von Mitarbeitern ist vor allem auch ihre fachliche Qualifizierung von Bedeutung. Insbesondere der technologische Fortschritt, aber auch veränderte gesetzliche Rahmenbedingungen erfordern eine regelmäßige Aktualisierung des vorhandenen Wissens der Mitarbeiter. Die Ertragskraft der Gesellschaft ist unmittelbar von der allgemeinen Lohnentwicklung für die eingesetzten Mitarbeiter abhängig. Steigende Lohnkosten können dazu führen, dass die Ertragsfähigkeit sinkt. Politische Risiken / Marktrisiken Zwischen den großen Einzelhandelsunternehmen und den Molkereien wird der Preis festgelegt, der den Molkereien für die gelieferten Milchprodukte über einen gewissen Zeitraum gezahlt wird. Der Handel schreibt bestimmte Produkte und eine bestimmte Menge aus, für die Molkereien Preisangebote einreichen und untereinander in Konkurrenz treten, zunehmend auch auf internationaler Ebene. Die Ergebnisse der Preisverhandlungen zwischen Handel und Molkereien wirken sich wiederum auf die Preise für den Verbraucher und die Erzeugerpreise seitens der Molkereien an die Milcherzeuger aus. Daher ist die Gesellschaft auf der Verkaufsseite mit ihren erzeugten Produkten erheblichen Preisschwankungen ausgesetzt, auf welche sie nur sehr begrenzt Einfluss nehmen kann. Die Preise unterliegen einer hohen Volatilität. Beeinflusst werden Angebot und Nachfrage (und damit der Preis) insbesondere auch durch regulatorische Rahmen- und Witterungsbedingungen sowie der Bevölkerungsentwicklung und globaler Erntemengen und -qualitäten. Import- wie auch Exportrestriktionen verstärken die Preisvolatilität an den globalen Märkten. Zudem werden auf der Einkaufsseite ein deutlicher Anstieg der Kostenpositionen Saatgut, Futtermittel, Energie und Pflanzenschutz sowie Düngemittel sowie allgemeine inflationäre Tendenzen seit Mitte 2022 einen spürbaren Einfluss auf die Wirtschaftlichkeit haben. Das Unternehmen versucht die Einflüsse, mittels eines ausgewählten Einkaufs und einer hohen Eigenproduktion von Futtermitteln, Dünger etc. möglichst gering zu halten. Die Gesellschaft unterliegt sowohl mit ihrer landwirtschaftlichen Produktion als auch mit der Gewinnung regenerativer Energie gesetzlichen Rahmenbedingungen. Politische Debatten können zu entscheidenden gesetzlichen Veränderungen, insbesondere mit möglichen negativen Auswirkungen auf die Ertragslage der Gesellschaft, führen. Die Gesellschaft überwacht die aktuellen Debatten und Veränderungen sehr genau, um rechtzeitig mit geeigneten Maßnahmen reagieren zu können. Die aktuelle Gemeinsame Agrarpolitik der EU basiert auf zwei Säulen. Die Gelder der ersten Säule werden in erster Linie in Form von Direktzahlungen an die landwirtschaftlichen Betriebe ausgezahlt. Die Gelder der zweiten Säule sind auf allgemeine Ziele wie ländliche Entwicklung, Umwelt- und Tierschutz ausgerichtet. Von diesen Zahlungen profitieren nicht nur die Landwirtschaftsbetriebe, sondern auch Kommunen, Verbände und andere Institutionen, die sich für die entsprechenden Ziele einsetzen. Alle sieben Jahre wird die Gemeinsame Agrarpolitik der EU reformiert. Zur Gestaltung der Agrarförderung in der anstehenden Förderperiode 2021 bis 2027 haben sich die EU-Agrarminister auf eine "allgemeine Ausrichtung" der Gemeinsamen Agrarpolitik verständigen. Demnach müssen die Mitgliedsstaaten mindestens 20 % der Mittel aus der ersten Säule für sogenannte Eco Schemes aufwenden, für dessen Einführung eine zweijährige Übergangsfrist vorgesehen ist. Greifen soll die neue gemeinsame Agrarpolitik ab 2023. Die bereits in Kraft getretene novellierte Düngeverordnung von 2017 mit weiteren Beschränkungen ab 2022 hat zu einer Verschärfung der Düngerichtlinien für alle landwirtschaftlichen Betriebe geführt. Der Düngebedarf wird hierbei an den betrieblichen Ertragsdurchschnitt, Vorfrucht und evtl. Zwischenfrüchte gekoppelt und ermittelt. Viele Landwirte befürchten negative Auswirkungen auf den Ertrag. Hinzu kommt eine zusätzliche Dokumentation, die zu einem erheblichen bürokratischen Mehraufwand für Kleinst- und Großbetriebe, also auch für die Gesellschaft führt. Rechtliche Risiken Alle erkennbaren Risiken werden laufend abgewogen und sind in diesen Bericht bzw. in die Unternehmensplanung eingeflossen. Die Geschäftsführung schätzt die Risiken als überschaubar ein und geht derzeit davon aus, dass sie keinen nennenswerten negativen Einfluss auf die Entwicklung der Gesellschaft haben werden. Dazu zählen auch Risiken aus noch nicht rechtskräftig abgeschlossenen Verfahren. Chancen Neben den Risiken bestehen aus der Volatilität der Landwirtschaftsbranche aber auch Chancen, die sich vorteilig auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft auswirken können. Weitere Umsatz- und Ergebnispotentiale sollen in der Optimierung der eigene Wertschöpfungskette liegen. Mit dem modernen Melkstand soll die Gesellschaft auch zukünftig in der Lage sein, große Menge in entsprechender Qualität gleichmäßig absetzen zu können. Es besteht ab 2023 nicht mehr die Chance, dass sich die an die Gesellschaft ausgezahlten Milchpreise im zukünftigen Geschäftsjahr noch weiter erhöhen. Zur partiellen Absicherung in trockenen Jahren hat die Gesellschaft begonnen für einen Teil der Flächen an ausgewählten Standorten in Beregnungsanlagen zu investieren. Sollten politische Restriktionen in diesem Bereich abgebaut werden, könnte die Erntemenge deutlich erhöht werden. Daneben setzt die Gesellschaft weiterhin auf den Anbau an verschiedenen Standorten mit modernen Anlagen, um eventuelle, regional schlechte Hektarerträge mit denen an anderen Standorten (teilweise) kompensieren zu können. Ebenfalls könnten durch Wegfall politischer Auflagen der Tierbestand weiter erhöht werden und in Erweiterungskapazitäten investiert werden, welches sich positiv auf die Produktionsmenge auswirken würde. Einschätzung: Insgesamt haben sich Umfang und Gefährdungspotential der Risiken nach Einschätzung der Geschäftsführung gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verändert und werden vielfach von externen Faktoren (z.B. Wetter) beeinflusst. Die zukünftigen Perspektiven für die Entwicklung der Gesellschaft sind aus Sicht der Geschäftsführung jedoch gut. Somit ist nach Einschätzung der Geschäftsführung auch in den kommenden Geschäftsjahren mit einer positiven Geschäftsentwicklung zu rechnen. Bestandsgefährdende Risiken sind aktuell nicht ersichtlich. VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den bei der Gesellschaft bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei den Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen unter Ausnutzung von Skonto gezahlt. Im langfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft im Wesentlichen über Eigenmittel, Bankverbindlichkeiten und Mietkäufen. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist es, die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art zu gewährleisten. Die Gesellschaft verfolgt beim Management der Finanzpositionen eine konservative Risikopolitik. Das Liquiditätsrisiko wird durch einen rollierenden Liquiditätsplan unter Berücksichtigung des Cash-Flows aus dem Ergebnis und der laufenden Geschäfte sowie aus Investitions- und Finanzierungstätigkeit fortwährend kontrolliert. Für Ausfall- und Bonitätsrisiken werden, soweit erkennbar, entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Die Gesellschaft verfügt über ein adäquates Debitorenmanagement zur Minimierung von Ausfallrisken. Zudem wird die Bonität der Kunden ständig überwacht.
Hohenziatz, den 18.11.2024 gez. Henricus van den Till Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Lübars-Agrar-GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Lübars-Agrar-GmbH -bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1.Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Lübars-Agrar-GmbH für das Geschäftsjahr vom 1.Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bremen, den 19. November 2024 WSG
Hanseatische Treuhandgesellschaft mbH
gez. Gerstmayr, Wirtschaftsprüfer gez. Schmidt, Wirtschaftsprüfer Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 18.11.2024. |
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