Stammdaten

Register
Amtsgericht Landshut HRB 8587
Vorher
Dandl & Wilhelm GmbH
Eingetragen
19.12.1979
Branche
Bau von Versorgungseinrichtungen für Elektrizität und TelekommunikationTätigkeiten von Strom- und Erdgasmaklerinnen und -maklernTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Werkzeugen
Gegenstand
Die Gesellschaft befasst sich mit der Projektierung und dem Bau elektrischer Leitungen und Anlagen sowie mit dem Bau, dem Betrieb, der Verwaltung, dem Erwerb, dem Handel und der Verwertung von Anlagen und Unternehmungen aller Art, insbesondere auf dem Gebiet der Energiewirtschaft, und der gewerbsmäßigen Überlassung von Arbeitnehmern.

Historie

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Management

NameRolle
Eduard Oliver Leeb
seit 2.6.2014
Geschäftsführer
Andreas Bieber
seit 23.4.2014
Prokura
Waltraud Sorg
seit 22.7.2011
Prokura
Louise van Butselaar
seit 22.7.2011
Prokura
Ralf Trippner
seit 22.7.2011
Geschäftsführer
Jürgen Meixner
seit 22.7.2011
Prokura

Konzern- und Jahresabschlüsse

SAG Dandl GmbH

Boos

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2008

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2008

I. Allgemeines

Die SAG Dandl GmbH, Boos (im Folgenden SAG Dandl genannt), baut elektrische Leitungen und Anlagen für die Energiewirtschaft und die regionale Industrie. Weiterhin stellt die Gesellschaft dem Dienstleistungsmarkt Mitarbeiter in Form der Personalgestellung zur Verfügung. Mit durchschnittlich 562 Beschäftigten erwirtschaftet die SAG Dandl eine Gesamtleistung von über 26 Mio. € im Berichtsjahr 2008.

Alleinige Gesellschafterin der SAG Dandl GmbH, Langen, ist die SAG GmbH, Langen. Am Stammkapital der SAG GmbH, Langen, ist die SAG Beteiligungs GmbH, Langen, zu 100% beteiligt. Deren alleinige Gesellschafterin, die SAG Group GmbH, Langen, (Handelsregister von Offenbach am Main HRB 43273) stellt einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind, auf. Dieser wird zum elektronischen Bundesanzeiger eingereicht und kann bei der SAG Group GmbH, Pittlerstraße 44, 63225 Langen, angefordert werden.

II. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen

1. Konjunkturelle Entwicklung

Im Verlauf der Verschärfung der Krise auf den internationalen Finanzmärkten kühlte sich die Weltwirtschaft im Jahr 2008 merklich ab. Massive Stützungsmaßnahmen seitens der Notenbanken, sowie staatliche Hilfsprogramme zur Stabilisierung des Finanzsektors, vermochten weder die Situation nachhaltig zu entspannen noch der weiterhin hohen Unsicherheit wirksam und dauerhaft zu begegnen.

In der Bundesrepublik Deutschland betrug der Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts im Jahr 2008 nur noch 1,7 % über dem Vergleichswert für 2007. Weiterhin machten sich zunehmend die realwirtschaftlichen Folgen der globalen Finanz- und Immobilienkrise bemerkbar. Von dem nach wie vor schwachen privaten Konsum gingen vor diesem Hintergrund keine nachhaltigen Impulse aus.

2. Entwicklung der Branche

Die Energiebranche begrüßt mehrheitlich die Einführung der Anreizregulierung, ist sich aber gleichermaßen bewusst, dass sie vor eine Reihe von neuen Herausforderungen gestellt wird. Die Bundesnetzagentur zwingt die Netzbetreiber, Kostensenkungspotenziale zu heben und stellt für diejenigen, die ihre Kosten schnell senken, Anreize in Form von höheren Gewinnen in Aussicht. Wie diese zu erzielen sind, wird intensiv diskutiert. Eine große Kostenschraube, an der die Netzbetreiber drehen können und müssen, ist der Netzservice. Ob Insourcing oder Outsourcing - keine der beiden Lösungen wird hier der alleinige Schlüssel zum Erfolg sein, sondern erst eine intelligente Kombination beider Modelle.

Bis 2010 wollen die Versorger verstärkt in das Geschäftsprozessmanagement investieren. Für den Netzbetreiber bedeutet dies mehr Transparenz hinsichtlich der Abarbeitung der Aufträge sowie eine zeitnahe Rückmeldung über Veränderungen des Netzzustandes. Mit der konsequenten Erweiterung des Produktportfolios trägt die SAG Dandl den Entwicklungen des Marktes Rechnung. So steigern hochentwickelte Workforce-Management-Systeme die Prozesssicherheit und unterstützen die Standardisierung und Optimierung der Prozesse an den Schnittstellen zum Kunden.

3. Darstellung des Geschäftsverlaufs

Durch die weiterhin gute Nachfrage nach qualifizierten Mitarbeitern, konnten in der Sparte Personalgestellung auch in diesem Jahr mehr Mitarbeiter beschäftigt werden. Die Erhöhung des Rahmenvertragsvolumens beim Hauptkunden in der Sparte Netzbau führte, nach dem Rückgang des Volumens im Vorjahr, zu einer leicht erhöhten Gesamtleistung, die aber die Planwerte, bei deutlich rückläufigen Margen, nicht erreichte. Im Industriegeschäft konnte das hohe Volumen des Vorjahres fast wieder erreicht werden.

Die Plangenauigkeit der SAG Dandl ist als gut zu bezeichnen. Mit 26,0 Mio. € erreichte die Gesamtleistung fast den geplanten Wert in Höhe von 26,8 Mio. €. Der geplante Auftragseingang im Geschäftsjahr 2008 wurde nur um 473 T€, und damit um 1,8 %, gemessen an der Gesamtleistung, verfehlt.

Der Geschäftsverlauf für das Geschäftsjahr 2008 gestaltete sich, wie unterjährig erwartet, leicht rückläufig. Dadurch wurde das geplante Betriebsergebnis um 158 T€ unterschritten und betrug 759 T€.

4. Beschaffung

Die Hauptaufgabe liegt in der Akquisition von qualifiziertem Personal für den Bereich der Personaldienstleistungen und findet kundenspezifisch bundesweit statt. Somit liegt eine Konzentration auf einen regionalen Markt nicht vor, und Fachpersonal kann in ausreichender Menge und Qualität zur Verfügung gestellt werden.

Die Beschaffung für den Bereich Industrie und die Projekte im Netzbau erfolgt projektbezogen und zeitnah. Für die Rahmenverträge im Bereich Netzbau werden die Materialien im Berichtsjahr wieder von der Energiewirtschaft gestellt.

Die Investitionen in Höhe von 173 T€ (VJ. 320 T€) betreffen im Wesentlichen Ersatzinvestitionen für Fahrzeuge und Geräte.

5. Personal- und Sozialbereich

Mitarbeiter

(im Durchschnitt, ohne Auszubildende) 2008 2007
Personalgestellung 493 478
Netzbau und Industrie 57 62
  550 540

Die SAG Dandl beschäftigte im abgelaufenen Geschäftsjahr durchschnittlich 550 (VJ 540) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (MA). Davon waren 480 MA dem gewerblichen Bereich und 70 MA im Angestelltenverhältnis beschäftigt. Darüber hinaus absolvierten 12 MA im Geschäftsjahr 2008 eine Ausbildung bei der SAG Dandl.

61 Mitarbeiter sind in der Sparte Netzbau/Projekte und 489 Mitarbeiter in der Sparte Personalgestellung tätig.

Von den diesjährigen Weiterbildungsmaßnahmen, in Höhe von 674 Schulungstagen, entfiel der wesentliche Anteil auf Schulungen im Bereich Arbeitssicherheit und fachspezifische technische Schulungen.

Der Personalaufwand von 18,9 Mio. € betrifft mit 15,4 Mio.€ Löhne und Gehälter. Die Sozialabgaben belaufen sich auf 3,5 Mio. €.

6. Umweltschutz und Arbeitssicherheit

Unterweisungen im Zusammenhang von Umweltschutz und Arbeitssicherheit erfolgen bei der SAG Dandl mindestens einmal jährlich. Im Berichtszeitraum waren keine umweltschutzrelevanten Vorfälle zu verzeichnen.

7. Sonstige wichtige Vorgänge im Geschäftsjahr

Im Rahmen der Neuordnung der Konzernstruktur wurden die SAG Vigilec SAS, Saint Pourcain sur Sioule (Frankreich) an die SAG France SAS, Jouy-aux-Arches (Frankreich) und die SAG Hungaria Kft, Budapest (Ungarn), an die SAG Holding Kft., Budapest (Ungarn) veräußert.

Mit notariell beurkundetem Vertrag vom 12./14. Februar 2008 hat die Gesellschaft rückwirkend zum 1. Januar 2008 einen Gewinnabführungsvertrag mit ihrer Muttergesellschaft SAG GmbH, Langen, geschlossen.

III. Vermögens-, Finanz-und Ertragslage

1. Vermögenslage

Aktiva        
Immaterielle Vermögensgegenstände 1 0,0 2 0,0
Sachanlagen 569 7,0 691 2,3
Finanzanlagen 1 0,0 26.036 86,9
  571 7,0 26.729 89,2
Vorräte 910 11,2 472 1,6
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.625 81,8 2.747 9,2
Flüsssige Mittel 3 0,0 3 0,0
  7.538 93,0 3.222 10,8
Rechnungsabgrenzungsposten - - - -
Summe Aktiva 8.109 100,0 29.951 100,0
Passiva        
Eigenkapital 2.569 31,7 3.144 10,5
Rückstellungen 2.966 36,6 2.984 10,1
Verbindlichkeiten 2.574 31,7 23.823 79,4
Summe Passiva 8.109 100,0 29.951 100,0

Die Bilanzsumme reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr um 21,8 Mio. € auf 8,1 Mio. €. Wesentlicher Grund dafür waren die Verkäufe von zwei Tochtergesellschaften. Die damit verbundene Reduzierung der Finanzanlagen um 26,0 Mio. € auf der Akivseite sowie der Rückgang in den Finanzverbindlichkeiten durch die Ablösung des für den Beteiligungskauf gewährten Darlehens auf der Passivseite beschreibt den wesentlichen Rückgang der Bilanzsumme.

Aufgrund der Veräußerung von Anteilen an verbundenen Unternehmen verringerte sich das Anlagevermögen deutlich um 26,1 Mio. € gegenüber dem Vorjahr. Das Anlagevermögen ist durch das Eigenkapital voll gedeckt.

Unterjährig wurde eine Vorabausschüttung in Höhe von 57,4 Mio. € beschlossen. Dieser Betrag entspricht dem Ertrag aus dem Beteiligungsverkauf der Tochtergesellschaft SAG Vigilec SAS, Saint Pourcain sur Sioule, (Frankreich). Der Bilanzgewinn des Vorjahres in Höhe von 575 T€ wurde am 31. März 2008 ausgeschüttet.

Durch den im Berichtsjahr abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrag mit der Muttergesellschaft sinkt das Eigenkapital gegenüber dem Vorjahr auf das Niveau des Jahres 2005, da neben dem Abführungsbetrag auch der Bilanzgewinn ausgeschüttet wurde. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich durch die gesunkene Bilanzsumme auf 31,7 % (VJ: 10,5 %).

Die Investitionen der SAG Dandl in Sachanlagen betragen im abgelaufenen Geschäftsjahr 173 T€ (VJ: 321 T€). Diesen Investitionen stehen Abschreibungen von 291 T€ (VJ: 329 T€) gegenüber.

2. Finanzlage und Liquidität

Die SAG Dandl nimmt unverändert zu den Vorjahren am Cash-Pool-Verfahren der Muttergesellschaft, der SAG GmbH, Langen, teil.

Der zur Finanzierung der Beteiligungen in 2006 geschlossene Darlehensvertrag über 26,0 Mio. € wurde mit Abtretung der Kaufpreisforderung der SAG Dandl an die SAG GmbH abgelöst.

Die Muttergesellschaft stellt zudem eine ausreichende Avallinie zur Verfügung.

Die Gesellschaft verzeichnete im abgelaufenen Geschäftsjahr einen positiven Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit von 0,7 Mio. €. Der Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit hingegen war mit -0,2 ;Mio. € negativ, der Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit betrug -0,6 Mio. €.

3. Ertragslage

in T€ 2008 2007
Umsatzerlöse 25.427 25.108
Bestandsveränderung 579 -313
Sonstige betriebliche Erträge 134 38
Materialaufwand 3.306 2.596
Personalaufwand 18.891 18.344
Abschreibungen 291 329
Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.893 2.647
Beteiligungsergebnis 2 2.536
Zinsergebnis -242 -1.251
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 519 2.202
Außerordentliches Ergebnis 57.486 -
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 59 397
  57.946 1.805
Aufwendungen aus Ergebnisabführungsvertrag 57.946 -
Jahresüberschuss - 1.805

Die Ertragslage der Gesellschaft ist von Sondereinflüssen geprägt, insbesondere von dem Gewinn aus den Beteiligungsverkäufen.

Das operative Geschäft hat sich gegenüber dem Vorjahr leicht abgeschwächt. Betrachtet man das Ergebnis auf Basis der betrieblichen Tätigkeit, so liegt der Wert bei 759 T€ und damit 158 T€ unter dem Vorjahresniveau. Dies ist im Wesentlichen auf den schwächeren Verlauf in der Sparte Netzbau zurückzuführen.

Auf der Grundlage des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages ist der Gewinn des Berichtsjahres, nach Abzug der Ertragsteuern, in voller Höhe an die Gesellschafterin abzuführen.

IV. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, mit Rückwirkung auf das Geschäftsjahr 2008, sind nach dem Abschluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten.

V. Risikobericht

1. Ziele und Methoden des Risikomanagements

Die SAG verfügt über ein standardisiertes Risikomanagement-System, das sowohl den Vorschriften des KonTraG als auch den ergänzenden Kriterien der SAG-Gruppe für die Risikoerfassung und -bewertung entspricht. Im Rahmen des Risikomanagement-Systems wurde für die gesamte SAG-Gruppe eine Risikomanagement-Richtlinie erlassen. Danach ist jährlich nach Erstellung der Mittelfristplanung eine ausführliche Erfassung und Bewertung der Risiken vorzunehmen. Die nach Abschluss der Mittelfristplanung gemeldeten Risiken sind vierteljährlich zu aktualisieren und dem Risikoausschuss vorzulegen. Der Risikoausschuss tagt regelmäßig und gibt Empfehlungen über den Umgang mit den Risiken.

Die regelmäßige Risikoüberwachung ist integraler Bestandteil des Berichtssystems. Der für Finanzen und Controlling zuständige Geschäftsführer der SAG ist der Risikomanagement-Koordinator; ihm zur Seite gestellt ist der Risikoausschuss, der die bereichsübergreifenden Risikomanagement-Aktivitäten überwacht und koordiniert.

Die Erfassung der Risiken erfolgt in der Weise, dass die Risiken vierteljährlich in standardisierten Erfassungsblättern aufgenommen und bewertet werden. Dabei müssen Angaben zur möglichen Höhe, der Eintrittswahrscheinlichkeit und der durch die Risiken möglicherweise verursachten voraussichtlichen Liquiditätswirkung gemacht werden. Außerdem sind Erläuterungen zur Risikosteuerung und möglichen Gegenmaßnahmen zu geben. Die Risiken werden drei Schadensklassen zugeordnet. Die Zuordnung erfolgt aus dem Vergleich der Schadenshöhe mit dem jährlichen Cash-Flow der SAG-Gruppe als Bezugsgröße. Risiken mit einer Schadenshöhe von 10% des "Cash-Flows" sind als "gering", mit einer Schadens-höhe von 10% - 20% als "schwerwiegend" und mit einer Schadenshöhe von über 20% des "Cash-Flows" als "existenzbedrohend" einzuschätzen.

Mit Blick auf die Wahrscheinlichkeit des Eintritts werden Risiken mit einer Eintrittswahrscheinlichkeit von unter 1% als unwahrscheinlich eingeschätzt und vernachlässigt. Risiken mit einer Eintrittswahrscheinlichkeit über 50% sind in der Regel bereits in der Mittelfristplanung oder der aktuellen Hochrechnung ergebnismindernd zu erfassen.

2. Wesentliche Chancen der künftigen Entwicklung

Wesentliche Chancen ergeben sich hauptsächlich durch eine positive Entwicklung unseres Hauptkunden der SAG GmbH, Langen, die von der Konzentration auf die Kernkompetenzen in der Energieversorgungswirtschaft durch verstärkte Outsourcingmaßnahmen profitieren könnte. Die bereits begonnenen Bemühungen um Effizienzsteigerungen in der Energiewirtschaft haben durch die Anreizregulierung einen Schub bekommen, der die Bereitschaft für neue Formen der Zusammenarbeit mit Dienstleistern wie der SAG erhöht. Dies würde sich direkt auf den Bereich der Personaldienstleistungen und die Sparte Netzbau auswirken.

3. Wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung

Die Sparte Personaldienstleistungen ist weiterhin direkt an die Marktentwicklung auf dem liberalisierten Strommarkt und die Entwicklung unseres Hauptkunden SAG GmbH gebunden, so dass die Auftragslage der Kunden wesentlich von der Entwicklung der davon betroffenen Energieversorger abhängt.

Weiterhin besteht im Bereich Personaldienstleistungen das Risiko der temporären Unterauslastung bzw. des Rückgangs des Geschäftsvolumens der Gesellschaft, sollte unser Hauptkunde aufgrund eines rückläufigen Geschäftsvolumens weniger Personal anfordern.

Eine räumliche Ausweitung ist in den Sparten Netzbau und Industriekundengeschäft durch die vorhandene Vertriebsstruktur der SAG GmbH, in die die SAG Dandl eingebunden ist, nur bedingt möglich. Zudem könnte die Weltwirtschaftskrise zur Zurückhaltung bei den Investitionen oder Ausfallrisiken bei den Industrieunternehmen führen.

Zu den größten zukünftigen Risiken gehört nach wie vor die Entwicklung auf dem liberalisierten Strommarkt, die in der Sparte Netzbau zu einem Rückgang des Auftragsvolumens und der Preise bei dem Hauptkunden im Bereich Energieversorgung führen kann.

Die Gesellschaft reagiert auf Preissteigerungen, die nur teilweise mit langfristigen Rahmenverträgen aufgefangen werden konnten, durch Anpassung der eigenen Preise bzw. Effizienzsteigerungen. Ein Risiko aus Wechselkursschwankungen kann vernachlässigt werden, da sowohl Beschaffung als auch Absatz weitestgehend in Euro erfolgen.

Forderungsausfallrisiken haben grundsätzlich nur eine untergeordnete Bedeutung, da die Gesellschaft nur innerhalb der SAG Gruppe Personal abstellt. Im Projektgeschäft wird diesem Risiko durch ein zeitnahes Forderungsmanagement begegnet. Ferner wird die Bonität bei Neukunden geprüft. Den verbleibenden Restrisiken wird durch ausreichende Wertberichtigungen Rechnung getragen.

Zur Absicherung gegen Liquiditätsrisiken und Risiken aus Zahlungsstromschwankungen ist die Gesellschaft in das konzerninterne Cash-Management-System der SAG GmbH eingebunden. Hier stehen in ausreichendem Maße Kredit-und Avallinien zur Verfügung.

Risiken, die die Existenz der SAG GmbH gefährden, sind derzeit nicht bekannt oder erkennbar.

VI. Prognosebericht

Die SAG Dandl ist für den inländischen Markt gut aufgestellt. Zwar zeichnen sich in der Energieversorgung aufgrund der Anreizregulierung der Bundesagentur Kostenreduzierungen ab, dennoch ist die SAG Dandl durch ihre Kostenstruktur und qualifizierten Fachkräfte gut gerüstet. Aber die zusätzlichen Auswirkungen der anhaltenden Wirtschaftskrise sind nicht abzuschätzen.

Den Auftragseingang prognostizieren wir mit 29,5 Mio. € für 2009 und 30,9 Mio. € für 2010.

Die Prognosen für die nächsten beiden Geschäftsjahre stellen sich wie folgt dar: Durch die deutliche Ausweitung des vereinbarten Rahmenvertragsvolumen bei unserem Hauptkunden in der Sparte Netzbau und einem höheren geplanten Materialanteil in der Sparte Industriegeschäft sehen wir eine deutliche Steigerung der Gesamtleistung in 2009 auf 29,5 Mio. €. Für das darauffolgende Jahr haben wir eine moderate Steigerung von ca. 5 % angesetzt, so dass eine Gesamtleistung im Jahr 2010 in Höhe von 30,9 Mio. € erwartet wird. Der Personalaufwand, der auch in den nächsten Jahren der wesentliche Aufwandsfaktor ist, sinkt gegenüber dem Berichtsjahr durch den höheren Anteil der operativen Sparten Netzbau und Industrie auf ca. 70 % gemessen an der Gesamtleistung in beiden folgenden Planungsperioden. Das prognostizierte Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit für 2009 und 2010 steigt durch das anteilig höhere Volumen in den beiden vorgenannten margenträchtigeren Sparten auf 1,0 Mio. € an.

 

Boos, den 31. Januar 2009

SAG Dandl GmbH

Die Geschäftsführung

Hans Stahl

Engelbert Imkeller

Bilanz zum 31. Dezember 2008

Aktiva

Aktiva Anhang 31.12.2008
T€
31.12.2007
T€
Anlagevermögen (1)    
Immaterielle Vermögensgegenstände   1 2
Sachanlagen   569 691
Finanzanlagen   1 26.036
    571 26.729
Umlaufvermögen      
Vorräte (4) 910 472
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (5) 6.625 2.747
Flüssige Mittel (6) 3 3
    7.538 3.222
    8.109 29.951

Passiva

     
  Anhang 31.12.2008
T€
31.12.2007
T€
Eigenkapital (7) 2.569 3.144
Rückstellungen (8) 2.966 2.984
Verbindlichkeiten (9) 2.574 23.823
    8.109 29.951

Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar 2008 bis 31. Dezember 2008

SAG Dandl GmbH, Boos

  Anhang GJ 2008
T€
GJ 2007
T€
Umsatzerlöse (10) 25.427 25.108
Erhöhung/Verminderung (VJ) des Bestands an unfertigen Leistungen   579 -313
    26.006 24.795
Sonstige betriebliche Erträge (11) 134 38
Materialaufwand (12) -3.306 -2.596
Personalaufwand (13) -18.891 -18.344
Abschreibungen (14) -291 -329
Sonstige betriebliche Aufwendungen (15) -2.893 -2.647
Erträge aus Beteiligungen (16) 2 2.536
Zinsergebnis (17) -242 -1.251
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   519 2.202
Außerordentliche Erträge (18) 57.486 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (19) -59 -397
    57.946 1.805
Aufwendungen aus Gewinnabführung (20) 57.946 0
Jahresüberschuss   0 1.805
Gewinnvortrag   575 813
Ausschüttung   575 2.043
Bilanzgewinn   0 575

Anhang zum 31. Dezember 2008

der SAG Dandl GmbH, Boos

Allgemeine Angaben

Die SAG Dandl GmbH, Boos, im Folgenden auch kurz "SAG Dandl" genannt, entstand im Jahr 2000 aus der Verschmelzung der beiden SAG Unternehmen Jakob Dandl GmbH aus Boos (Netzbau und Elektroinstallationen) und der Wilhelm GmbH aus Schwandorf (Kabelverlegung, Tiefbau). Sitz der SAG Dandl ist Boos.

Alleinige Gesellschafterin der SAG Dandl GmbH, Boos, ist die SAG GmbH, Langen. Am Stammkapital der SAG GmbH, Langen, ist die SAG Beteiligungs GmbH, Langen, zu 100% beteiligt. Deren alleinige Gesellschafterin, die SAG Group GmbH, Langen, (Handelsregister von Offenbach am Main HRB 43273) stellt einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind, auf. Dieser wird zum elektronischen Bundesanzeiger eingereicht und kann bei der SAG Group GmbH, Pittlerstraße 44, 63225 Langen, angefordert werden.

Gewinnabführungsvertrag mit der SAG GmbH, Langen

Zwischen der SAG Dandl und ihrer Alleingesellschafterin, der SAG GmbH, Langen, ist am 12./14.Februar 2008 ein Gewinnabführungsvertrag mit Wirkung zum 01. Januar 2008 abgeschlossen worden. Die Eintragung in das Handelsregister erfolgte am 20. Februar 2008. Eine Vorabgewinnabführung in Höhe von 57.416.000 Euro wurde an die Alleingesellschafterin, die SAG GmbH, Langen, mit Beschluss der außerordentlichen Gesellschafterversammlung, der SAG Dandl am 11. März 2008 in Langen durch die Abtretung einer Forderung gegen die SAG France SAS, Jouy-aux-Arches (Frankreich), ausgeglichen.

Sonstige Angaben

Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB.

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden der §§ 246 bis 256 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatz- und Bewertungsvorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 269 bis 274a, 279 bis 283 HGB) aufgestellt. Die gesetzlichen Vorschriften des GmbHG, insbesondere § 42 GmbHG, wurden beachtet.

Zur Verbesserung der Klarheit der Darstellung wurden in der Bilanz und in der Gewinn-und Verlustrechnung einzelne Posten zusammengefasst; sie sind im Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Alle Angaben erfolgen in Tausend Euro (T€), wenn nicht anders angegeben.

Das Stammkapital der SAG Dandl beträgt unverändert 1.000 T€.

Die SAG Dandl hat sämtliche Anteile an der SAG Vigilec SAS, Saint-Pourcain-sur-Sioule (Frankreich) mit Vertrag vom 7. März 2008 an die SAG France SAS, Jouy-aux-Arches (Frankreich) veräußert.Der Kaufpreis in Höhe von 83.416.000 Euro wurde sofort fällig.

Bei der Aufstellung der Gewinn-und Verlustrechnung kommt das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB zur Anwendung.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Anlagevermögen

Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung der planmäßigen Abschreibungen bewertet.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um die nutzungsbedingte planmäßige Abschreibung, mit dem Restbuchwert angesetzt. Von dem Bilanzierungs- und Bewertungsvereinfachungsverfahren nach § 240 Abs. 3 HGB wird Gebrauch gemacht. In die Herstellungskosten der selbsterstellten Anlagen werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige angemessene Gemeinkosten einbezogen.

Die Abschreibungen erfolgen mindestens nach den steuerlich zulässigen Sätzensowohl linear als auch degressiv. Der Übergang auf die lineare Methode erfolgt, sobald der Abschreibungsbetrag nach der linearen Methode höher ist. Der Sammelposten für bewegliche abnutzbare Anlagegüter wird linear über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben.

Beim Finanzanlagevermögen werden die Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten bilanziert.

Umlaufvermögen

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren (Festwerte) oder zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt.

Risiken, die sich aus Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt.

Bei den unfertigen Leistungen werden in die Herstellungskosten die direkt zurechenbaren Einzelkosten und anteilige angemessene Gemeinkosten, insbesondere Abschreibungen, einbezogen. Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Erforderliche Abwertungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert wurden vorgenommen.

Geleistete Anzahlungen auf Vorräte sind mit dem Nennwert angesetzt. Die erhaltenen Anzahlungen wurden von den Vorräten offen abgesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten unter Abzug erforderlicher Wertberichtigungen angesetzt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,5% Rechnung getragen.

Die flüssigen Mittel sind zu Nennwerten erfasst.

Passiva

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag bilanziert.

Bei der Bemessung der übrigen Rückstellungen wurde allen erkennbaren Risiken entsprechend § 249 HGB ausreichend Rechnung getragen. Die Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften wurden mit den produktionsbezogenen Vollkosten bewertet.

Die Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Erläuterungen zur Bilanz

Nachfolgend werden die in der Bilanz zusammengefassten Posten aufgegliedert und erläutert.

1 Anlagevermögen

Die Aufgliederung und die Entwicklung des Anlagevermögens sind in dem beigefügten Anlagenspiegel dargestellt.

2 Sachanlagen

Die Investitionen des Geschäftsjahres betreffen ausschließlich das bewegliche Anlagevermögen. Die Zugänge setzen sich im Wesentlichen aus dem Kauf von Baugeräten, Fahrzeugen und Werkzeugen zusammen.

3 Finanzanlagen

Unter den Finanzanlagen sind Anteile an verbundenen Unternehmen ausgewiesen. Die SAG Dandl hält Anteile an der SAG EMG Elektro s.r.o., Pilsen (Tschechische Republik). Die Anteile an der SAG Vigilec SAS, Saint Pourcain sur Sioule (Frankreich), wurden zum 7. März 2008 und die Anteile an der SAG Hungaria Kft, Budapest (Ungarn), am 9. Mai 2008 verkauft.

A n l a g e n s p i e g e l

SAG Dandl GmbH, Boos

  Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten (T€)
  Stand Anfang Berichtsjahr Zugänge Abgänge Stand Ende Berichtsjahr
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Software 17 0 0 17
II. Sachanlagen        
Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.824 173 32 2.965
III. Finanzanlagen        
Anteile an verbundenen Unternehmen 26.036 0 26.035 1
  28.877 173 26.067 2.983
  Kumulierte Abschreibung (T€)
  Stand Anfang Berichtsjahr Abschreibung des Berichtsjahres Abgänge Stand Ende Berichtsjahr
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Software 15 1 0 16
II. Sachanlagen        
Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.133 290 27 2.396
III. Finanzanlagen        
Anteile an verbundenen Unternehmen 0 0 0 0
  2.148 291 27 2.412
  Buchwerte (T€)
  Buchwert zum 31.12.2008 Buchwert zum 31.12.2007
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Software 1 2
II. Sachanlagen    
Betriebs- und Geschäftsausstattung 569 691
III. Finanzanlagen    
Anteile an verbundenen Unternehmen 1 26.036
  571 26.729

4 Vorräte

  31.12.2008 31.12.2007
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 14 155
Unfertige Leistungen 896 317
  910 472

5 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

  31.12.2008 31.12.2007
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 14 155
Unfertige Leistungen 896 317
  910 472
   
  31.12.2008 31.12.2007
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 262 418
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 6.153 2.061
Sonstige Vermögensgegenstände 210 268
  6.625 2.747

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. In den Forderungen gegen verbundenen Unternehmen sind 200 T€ Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen wie im Vorjahr ausschließlich Forderungen gegen die Gesellschafterin. Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben 200 T€ (Vj: 251 T€) eine Restlaufzeit von über einem Jahr, hierbei handelt es sich um Forderungen an Finanzbehörden.

6 Flüssige Mittel

Die flüssigen Mittel betreffen, wie im Vorjahr, Guthaben bei Kreditinstituten.

7 Eigenkapital

  31.12.2008 31.12.2007
Gezeichnetes Kapital 1.000 1.000
Kapitalrücklage 546 546
andere Gewinnrücklagen 1.023 1.023
Bilanzgewinn 0 575
  2.569 3.144

8 Rückstellungen

  31.12.2008 31.12.2007
Steuerrückstellungen 199 199
Sonstige Rückstellungen    
Altersteilzeit und Vorruhestand 80 132
Sonstige Personalrückstellungen 2.244 2.227
Gewährleistungen 124 122
Übrige sonstige Rückstellungen 319 304
  2.767 2.785
  2.966 2.984

9 Verbindlichkeiten

  31.12.2008 31.12.2007
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 303 205
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellung 445 54
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 620 22.408
Sonstige Verbindlichkeiten 1.206 1.156
davon aus Steuern (178) (172)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit (0) (0)
davon gegenüber Gesellschafterin (0) (22.408)
  2.574 23.823

Alle Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr; Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren bestehen daher nicht.

Die erhaltenen Anzahlungen sind zum Teil durch Bankavale besichert. Für diese Bankavale wurden, wie unter den Allgemeinen Angaben beschrieben, Sicherheiten gestellt.

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind 620 T€ (Vj: 0 T€) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der Gesellschafterin enthalten.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

10 Umsatzerlöse

Aufteilung nach Geschäftsbereichen: 2008 2007
Netzbau / Industrie 5.901 6.454
Personalgestellung 19.526 18.654
  25.427 25.108
Aufteilung nach Regionen: 2008 2007
Bundesrepublik Deutschland 25.394 25.108
übrige EU 33 0
  25.427 25.108

11 Sonstige betriebliche Erträge

  2008 2007
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 101 14
Erträge aus Anlagenabgängen 1 4
Übrige Erträge 32 20
  134 38

12 Materialaufwand

  2008 2007
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.206 2.101
Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.100 495
  3.306 2.596

13 Personalaufwand

  2008 2007
Löhne und Gehälter 15.384 14.906
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 3.507 3.438
davon für Altersversorgung (0) (0)
  18.891 18.344
Die Zahl der Mitarbeiter betrug im Jahresdurchschnitt:    
Gewerbliche Arbeitnehmer 482 472
Angestellte 68 68
Auszubildende 12 9
  562 549

14 Abschreibungen

Die Abschreibungen auf Anlagevermögen sind im Einzelnen aus dem Anlagenspiegel ersichtlich. In den ausgewiesenen Beträgen sind Abschreibungen des Sammelpostens für bewegliche abnutzbare Anlagegüter in Höhe von 4 T€ (Vj: 17 T€) enthalten.

15 Sonstige betriebliche Aufwendungen

  2008 2007
Mieten, Pachten und Leasing 203 187
Auslösungs-, Fahrgelder und Reisespesen 1.596 1.464
Instandhaltungen und Aufwendungen für Fuhrpark 190 113
Verwaltungspauschalen 418 361
Versicherungsprämien 53 59
Abfindungen 5 36
Sonstige Steuern 19 18
Übrige Aufwendungen 409 409
  2.893 2.647

16 Erträge aus Beteiligungen

  2008 2007
SAG EMG Elektro s.r.o., Pilsen (Tschechische Republik) 2 0
SAG Vigilec SAS, Saint Pourcain sur Sioule (Frankreich) 0 2.530
SAG Hungaria Kft, Budapest (Ungarn) 0 6
  2 2.536

Der Ausweis betrifft ausschließlich Erträge aus verbundenen Unternehmen.

17 Zinsergebnis

  2008 2007
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 85 79
davon aus verbundenen Unternehmen (85) (79)
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -327 -1.330
davon an verbundene Unternehmen (-287) (-1.322)
  -242 -1.251

Der Darlehensvertrag zwischen der SAG Dandl und der SAG GmbH wurde mit Ab-tretung des Verkaufspreises für die Anteile der SAG Vigilec SAS, Saint Pourcain sur Sioule (Frankreich) in Höhe von T€ 26.000 abgelöst.

18 Außerordentliches Ergebnis

Die Anteile an der SAG Vigilec SAS, Saint Pourcain sur Sioule (Frankreich), wurden am 7. März 2008 und die Anteile an der SAG Hungaria Kft, Budapest (Ungarn), am 9. Mai 2008 verkauft. Daraus sind außerordentliche Erträge in Höhe von 57.486 T€ entstanden.

19 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

  2008 2007
Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag 0 258
Gewerbesteuer 0 147
Steuern Vorjahre 59 -8
  59 397

Die steuerliche Rechtsfolge des Organschaftsverhältnisses besteht nach §14 Abs.1 Satz 1 KStG darin, dass das Einkommen der Organgesellschaft dem Organträger, der SAG GmbH, Langen, zuzurechnen ist. Demnach sind bei der Organgesellschaft keine Steuern vom Einkommen und vom Ertrag für das Geschäftsjahr 2008 zu erfassen.

20 Aufwendungen aus Gewinnabführung

  2008 2007
Aufwand aus Gewinnabführungsvertrag 57.946 0

In der außerordentlichen Gesellschafterversammlung am 11. März 2008 in Langen wurde die Vorabgewinnabführung in Höhe von 57.416 T€ beschlossen.

Sonstige Angaben

Organe der Gesellschaft

Mitglieder der Geschäftsführung:

 

Dipl.-Kfm. Hans Stahl
Geschäftsbereichsleiter der SAG GmbH, Langen

 

Dipl.-Ing. Thomas Volk (bis 09. März 2008)
Geschäftsgebietsleiter der SAG GmbH, Langen

 

Dipl.-Ing. Engelbert Imkeller (ab 10. März 2008)
Geschäftsbereichsleiter der SAG GmbH, Langen

Die Geschäftsführer sind bei der SAG GmbH, Langen, angestellt und erhalten keine Bezüge von der SAG Dandl GmbH, Boos.

Konzernverhältnisse

Die SAG Vermögensverwaltung GmbH, Langen, stellt den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen auf. Dieser wird beim elektronischen Bundesanzeiger eingereicht.

Die SAG Group GmbH; Langen, (Handelsregister von Offenbach am Main HRB 43273) ist die alleinige Gesellschafterin der SAG Beteiligungs GmbH, Langen, die ihrerseits die alleinige Gesellschafterin der SAG GmbH, Langen, ist. Die SAG Group GmbH, Langen, stellt einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht auf (kleinster Konsolidierungskreis). Dieser wird beim elektronischen Bundesanzeiger eingereicht und kann bei SAG Group GmbH, Pittlerstraße 44, 63225 Langen angefordert werden.

 

Boos, den 31. Januar 2009

SAG Dandl GmbH

Die Geschäftsführung

Hans Stahl

Engelbert Imkeller

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn-und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der SAG Dandl GmbH, Boos, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der SAG Dandl GmbH, Boos, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Frankfurt am Main, 25. Februar 2009

Deloitte & Touche GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

J. Wegner, Wirtschaftsprüfer

ppa. R. Wegner, Wirtschaftsprüfer

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