Milan Akademie GmbH
Selbe AdresseErbringung von allen anderen Unterrichtsdienstleistungen a. n. g.
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Shigenobu Nagao seit 13.12.2024 | Geschäftsführer |
Yoichi Tomота seit 8.8.2023 | Geschäftsführer |
David Woodward seit 15.7.2010 | Geschäftsführer |
Frank Forstreuter seit 23.5.2008 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
SHARP Corporation KK | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SHARP Electronics (Europe) G.m.b.H.HamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/2024I. Grundlagen der GesellschaftDie SHARP Electronics (Europe) G.m.b.H. (im Folgenden "Gesellschaft" oder "SEEG") ist im Konzern der SHARP Corporation mit Sitz in Osaka/Japan enthalten, die wiederum at equity in den Konzern der Hon Hai Precision Industry Co. Ltd., Taipeh/Taiwan (Hon Hai-Gruppe) integriert ist. Der Vertrieb von elektronischen Fertigprodukten in Europa und von elektronischen Bauteilen weltweit bildet die Geschäftsgrundlage der Gesellschaft. Für die Fertigprodukte sind Deutschland/Österreich und Osteuropa die Hauptabsatzmärkte. Die wesentlichen Geschäftsbereiche, in denen das Unternehmen und seine Tochterunternehmen tätig sind, umfassen:
Die SEEG agiert als Holding und hält folgende Beteiligungen an verbundenen Unternehmen:
Die SEEG unterhält Niederlassungen in Polen, Österreich und Ungarn. Zwischen der SEEG als herrschendem Unternehmen und ihren drei Beteiligungen SEG, SDE sowie SBSD wurde am 25. Februar 2013 bzw. am 1. März 2013 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen. Der Geschäftsbereich Mikroelektronische Bauteile wurde bereits per 1. April 2013 auf die SDE verlagert. Über einen abgeschlossenen Betriebsführungsvertrag werden sämtliche Erträge und Aufwendungen aus diesem Geschäftsbereich jedoch weiterhin in der SEEG ausgewiesen. Dieser Geschäftsbereich, der im Wesentlichen den Vertrieb von Liquid Crystal Displays umfasst, wird wiederum weiter in folgende wesentliche Segmente aufgeteilt: Automotive und Infrastruktur/Kommunikation. Das Geschäft mit Bürokommunikation (" Smart Work Solutions", vormals "Business Solutions") wird durch die Tochtergesellschaften SBSD, SEB, SBSCZ, SBSSK, SEZ, SBSFI, SBSDK, SBSNO, SBSSE, SBSF sowie durch die ausländischen Betriebsstätten der SEEG betrieben. Inhalt dieses Geschäftsbereiches ist der Verkauf sowie in geringem Umfang die Vermietung von Multifunktionsprintern und damit zusammenhängenden Service-Dienstleistungen. An diesen Geschäftsbereich angehängt ist die Erbringung spezifischer IT-Dienstleistungen für Kunden aus dem Smart Work Solution-Bereich. Derzeit ist lediglich die ITP hier tätig. Der Geschäftsbereich Visual Solutions wird zum überwiegenden Teil im Verbund mit dem Business Solutions-Geschäft betrieben, umfasst im Wesentlichen den Vertrieb von Monitorlösungen für Sitzungszimmer und flexible Digital Signage Anwendungen. Zuletzt stagnierte der Anteil am Gesamtumsatz bzw. war aufgrund des harten Wettbewerbs rückläufig. Schließlich wird das Solargeschäft durch die Tochtergesellschaft SEG abgewickelt, die des Weiteren europaweit im Wesentlichen konzerninterne IT-Dienstleistungen sowie Leistungen zur Produktkonformität und Umwelt-Complianceerbringt. Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten werden von der Konzernmutter in Japan betrieben. II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen In Deutschland ist die Wirtschaftsleistung im vergangenen Kalenderjahr 2023 um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Hauptgründe für die eingetrübte Konjunktur waren die hohe Inflation, steigende Zinsen und geringere in- und ausländische Nachfrage (Quelle: Statistisches Bundesamt). In der EU erhöhte sich die wirtschaftliche Leistung um 0,4 % (Quelle: Statistisches Bundesamt). In der Prognose zur globalen Konjunkturentwicklung für 2024 geht der IWF davon aus, dass sich das Wachstum der Weltwirtschaftsleistung mit 3,2 % und die europäische Wirtschaftsleistung mit 0,7% verlangsamen werde. In Deutschland soll die Wirtschaft demnach im Vergleich zum Vorjahr lediglich um 0,2% wachsen. Das (nominale) Brutto-Inlandsprodukt stieg in den Ländern mit Niederlassungen in 2023 im Vergleich zum Vorjahr (Österreich: +6,6 %; Polen: +17,5 %; Ungarn: +16,2 %). Für die Jahre 2024 und 2025 wird für diese Länder eine weitere positive Entwicklung des Brutto-Inlandsproduktes erwartet. Insgesamt entwickelten sich die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen trotz vieler gesamtwirtschaftlicher und geopolitischer Probleme nicht durchweg negativ. Die SEEG befindet sich jedoch weiterhin in einem schwierigen Geschäftsumfeld mit geringen Margen. 2. Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens a. Ertragslage Im Verlauf des Geschäftsjahres 2023/2024 verzeichnete die SEEG eine schwierige Geschäftsentwicklung. Das Geschäftsumfeld ist gekennzeichnet von allgemeinen Kostensteigerungen, die zu geringerer Nachfrage auch im Automotive-Bereich führte sowie zu einer Reduzierung der Lagerbestände von Kunden, da sich Lagerzinssätze erhöht haben. Zudem haben sich viele Unternehmen weltweit mit Investitionen insbesondere in Innovationen zurückgehalten. Die Absatzmärkte befanden sich auch weiterhin in einem vom Preisdruck gekennzeichneten Verdrängungswettbewerb. Der Umsatz ist im Berichtsjahr um -8,6 % von EUR 216,4 Mio. auf EUR 197,7 Mio. gesunken, der Prognosewert von EUR 220 bis 230 Mio. ist damit verfehlt worden. Den wesentlichen Umsatzrückgang von EUR -23,6 Mio. auf EUR 140,7 Mio. verzeichnete dabei der Geschäftsbereich der Mikroelektronischen Bauteile. Die Vorjahresprognose von EUR 170 Mio. bis EUR 180 Mio. wurde damit nicht erreicht. Zum Rückgang der Umsatzerlöse führten hierbei im Wesentlichen auslaufende Projekte und die verspätete Einführung von neuen Projekten. Zudem war der Absatzmarkt insgesamt eher zurückhaltend. Das umsatzstärkste Segment im Geschäftsjahr war - wie im Vorjahr - Automotive. Der Automotive-Umsatz ist im Berichtszeitraum im Vergleich zum Vorjahr von EUR 123,0 Mio. um -3,4 % auf EUR 117,5 Mio. gesunken. Das Segment Infrastruktur/Kommunikation verzeichnete durch verschiedene Faktoren einen Rückgang der Umsätze um 40,5 % von EUR 41,1 Mio. auf EUR 22,9 Mio. Die vielfältigen Ursachen hierfür sind die geringere und verspätete Nachfrage eines größeren Kunden, das allgemein negative Geschäftsumfeld für Infrastruktur-Investitionen, Erreichung "End of Life" bei ein paar Medical-Produkten und die andere Nutzung der knappen Ressourcen bei der Display-Produktion in Japan. Mitte Mai verzeichnet die Gesellschaft einen offenen Auftragsbestand für den Geschäftsbereich Mikroelektronische Bauteile in Höhe von EUR 36,3 Mio., fakturiert wurden bis zu diesem Zeitpunkt EUR 21,8 Mio. Im Geschäftsbereich Smart Work Solution, MFP, wurde in Österreich und Polen die Anzahl der "Geräte unter Vertrag" wieder erhöht, wodurch das sinkende Druckvolumen kompensiert werden konnte. Der Bereich Visual Solutions konnte in Österreich steigende Erlöse und Gewinne realisieren. Der Umsatz in den ausländischen Märkten des Business Solutions- und Visual Solutions-Bereiches hat sich mit einem Anstieg in Höhe von EUR 4,2 Mio. auf EUR 50,1 Mio. gar etwas besser als die Vorjahresprognose von EUR 42 Mio. bis EUR 47 Mio. entwickelt. Dabei verteilten sich die Umsatzerlöse auf Österreich (EUR 22,8 Mio.; i. Vj. EUR 21,9 Mio.), Polen (EUR 25,4 Mio.; i. Vj. EUR 22,3 Mio.) und Ungarn (EUR 1,9 Mio.; i. Vj. 1,7 Mio.). Im Geschäftsjahr ergab sich ein Ergebniseffekt von EUR +0,4 Mio. aus der Fremdwährungsumrechnung, der im Wesentlichen auf der Kursveränderung des US-Dollar und des Japanischen Yen basiert. Infolgedessen waren die unsaldiert auszuweisenden Kurserträge in Höhe von EUR 0,8 Mio. somit wesentlicher Bestandteil der sonstigen betrieblichen Erträge von EUR 1,0 Mio. (i. Vj. EUR 12,9 Mio.). Des Weiteren wurden im Berichtszeitraum nicht mehr benötigte Rückstellungen von EUR 0,2 Mio. aufgelöst. Die Materialaufwandsquote bezogen auf die Umsatzerlöse belief sich über alle Geschäftsbereiche hinweg auf 85,8% (i. Vj. 88,0%) und blieb gegenüber dem Vorjahr relativ konstant. Der Personalaufwand erhöhte sich mit EUR 14,2 Mio. (i. Vj. EUR 12,9 Mio.) um EUR 1,3 Mio. Gründe hierfür sind die gestiegene Anzahl der Mitarbeiter von 173 im Vorjahr auf 194 und Gehaltserhöhungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind mit EUR 13,8 Mio. (i. Vj. EUR 24,0 Mio.) kräftig gesunken. Der Rückgang resultierte im Wesentlichen aus den im Berichtszeitraum um EUR 9,5 Mio. deutlich geringeren Kursverlusten und aufgrund des Bauteil-Umsatzrückgangs um EUR 0,7 Mio. reduzierten Verpackungs- und Versandaufwendungen. Die Gesellschaft erzielte Erträge aus Gewinnabführungsverträgen in Höhe von EUR 1,1 Mio. (i. Vj. EUR 1,3 Mio.) Die SBSD führte ihren Gewinn von EUR 0,7 Mio. (i. Vj. EUR 0,8 Mio.) und die SDE von EUR 0,4 Mio. (i. Vj. EUR 0,5 Mio.) ab. Aufwendungen aus Verlustübernahme von ihrer Beteiligung SEG in Höhe von EUR 0,3 Mio. (i. Vj. EUR 1,1 Mio.) hatte die Gesellschaft im Berichtsjahr zu verzeichnen. Dividenden erhielt die SEEG von ihren Beteiligungen SEZ in Höhe von EUR 0,1 Mio. (i. Vj. EUR 6,6 Mio.), SBSSE EUR 0,2 Mio. (i. Vj. EUR 0,2 Mio.) und der SEB EUR 0,2 Mio. (i. Vj. EUR 0). Das Zinsergebnis hat sich im Berichtsjahr mit EUR -0,9 Mio. gegenüber dem Vorjahr (EUR +0,2 Mio.) verschlechtert. Dieses resultiert im Wesentlichen aus dem erstmaligen Ausweis der Zinsen in Höhe von EUR 0,6 Mio. aus Leasinggeschäften der polnischen Betriebsstätte im Zinsaufwand, in Vorjahren wurden diese im Materialaufwand erfasst. Ferner hat die polnische Betriebsstätte einmalig Zinsen auf staatlich gewährte Corona-Zuschüsse zahlen müssen (EUR 0,2 Mio.). Mit der Weiterleitung der aufgenommenen Darlehen an die europäische Treasury-Einheit SIF, London/UK, erzielt die Gesellschaft den Großteil ihrer Zinserträge. Das Ergebnis vor Steuern und vor Ergebnisabführungen und Beteiligungserträgen beträgt EUR -0,1 Mio. (i. Vj. EUR +1,9 Mio.), der Bereich der Vorjahresprognose von EUR 1,0 Mio. bis EUR 1,5 Mio. wurde - aus zuvor genannten Gründen - verfehlt. Die Position Steuern vom Einkommen und Ertrag weist im Berichtsjahr einen Aufwand in Höhe von EUR 0,7 Mio. (i. Vj. in Höhe von EUR 0,9 Mio.) auf. Der Aufwand resultiert im Wesentlichen aus der Bildung von Steuerrückstellungen für den Berichtszeitraum und Anpassungsbuchungen für Vorjahre in Höhe von EUR 0,9 Mio. und der Bildung passiver latenter Steuern in Höhe von EUR 0,3 Mio. Gegenläufig ist eine bestehende Rückstellung für die Betriebsprüfung für Vorjahreszeiträume in Höhe von EUR 0,5 Mio. nach Erhalt des Veranlagungsbescheides aufgelöst worden. Die SEEG erzielte einen Jahresüberschuss in Höhe von EUR 0,4 Mio. (i. Vj. in Höhe von EUR 7,9 Mio.). b. Finanzlage Das Eigenkapital beläuft sich auf EUR 139,6 Mio. (i. Vj. EUR 139,2 Mio.) und stellt damit 52,6% (i. Vj. 52,1%) der Bilanzsumme dar. Die Liquidität der SEEG und seiner Tochtergesellschaften wird durch eine monatlich abrufbare Kreditlinie in Höhe von EUR 94,0 Mio., welche die Gesellschaft bei ihrer Bank zum Stichtag vollständig in Anspruch genommen hat, gewährleistet. Zudem hat die Gesellschaft mit einer weiteren Bank einen Kreditvertrag mit einer Linie von EUR 50,0 Mio. abgeschlossen. Der Kredit wurde zum Bilanzstichtag nicht in Anspruch genommen. Die durchschnittliche Ausschöpfung der beiden Kreditlinien durch die SEEG und ihre Tochtergesellschaften lag im Berichtszeitraum bei 36%. c. Vermögenslage Das bilanzielle Gesamtvermögen der SEEG beträgt EUR 265,5 Mio. (i. Vj. EUR 267,3 Mio.). Dies entspricht einem Rückgang von 0,7% gegenüber dem Vorjahr. Auf der Aktivseite sind die Finanzanlagen mit einem Buchwert von EUR 94,5 Mio. ausgewiesen und gegenüber dem Vorjahr unverändert geblieben. Der Vorratsbestand ist zum Stichtag auf EUR 31,8 Mio. (i. Vj. EUR 33,3 Mio.) gesunken. Vorrangiger Grund hierfür ist das unternehmensinterne Ziel, den Warenbestand geringer zu halten. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind im Vergleich zum Vorjahr um EUR 2,9 Mio. auf EUR 82,1 Mio. gesunken und resultieren im Wesentlichen aus der kurzfristigen Finanzierung europäischer Sharp-Gesellschaften und stehen im engen Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Die sonstigen Rückstellungen haben sich um EUR 1,1 Mio. auf EUR 8,4 Mio. (i. Vj. EUR 9,5 Mio.) verringert. Im Wesentlichen liegt dieses darin begründet, dass im Vorjahr aus Vorsicht Rückstellungen für nachträgliche, bedingte Kaufpreiszahlungen für vorjährige Beteiligungserwerbe gebildet und im Berichtszeitraum in Anspruch genommen wurden. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Die wesentlichen Kennzahlen des Unternehmens sind die Umsatzerlöse sowie das Ergebnis vor Steuern und vor Ergebnisabführungen und Beteiligungserträgen. Wesentliche nicht-finanzielle Leistungsindikatoren zur Steuerung wurden durch die Geschäftsführung nicht festgelegt. III. Chancen-, Risiko- und Prognosebericht1. Chancenbericht Im Mikroelektronischen Bauteilebereich stellt sich die Situation wie folgt dar: Sehr gute Chancen sind insbesondere in einem langfristig aber weiter wachsenden Automotive-Markt zu sehen, da in neugebauten PKW´s zunehmend LCD-Panels verbaut werden. Die SEEG arbeitet an diversen Projekten mit Automotive-Bezug. Die positiven Auswirkungen hieraus werden aber wegen der langen Entwicklungszeiten erst in ein paar Jahren signifikant sichtbar. Erhöhte Markt-Investitionen in den neuen Trend für ePoster im Applikationsbereich Media/Advertising mit Vorteilen wie Stromeinsparung und mehr Flexibilität ermöglichen dem Bauteilebereich neue Geschäfts- bzw. Projektmöglichkeiten. Mittlere Chancen für unser Lasergeschäft im Bauteilebereich sehen wir hinsichtlich des Einsatzes von Laser in verschiedenen Applikationen, z.B. Multimedia, Automotive und Consumer Electronics. Im Automotive-Segment wird auch für zukünftige Modellwechsel von 2024/2025 an erwartet, dass sich die Automobilhersteller bei E-Autos insbesondere auch durch den Einsatz unterschiedlicher Bauteile voneinander zu differenzieren versuchen. Dieses wird weiterhin als Chance gesehen. Die Umsetzung hin zu E-Autos erfolgt jedoch langsamer als erwartet. Im Geschäftsbereich Smart Work Solutions setzen die Betriebsstätten in Österreich, Ungarn und der Slowakei verstärkt auf Cross Selling an die bestehenden Multifunktionsprinter (MFP)-Kunden, sowie auf den Vertrieb von zusätzlichen Produktgruppen wie z.B. Visual Solutions. In Österreich setzt man zusätzlich auf zusätzliche Dienstleistungen im Display- und Digital Signage Geschäft. In Österreich verstärk man das Großkundengeschäft. Insgesamt lässt sich festhalten, dass die SEEG in ihren Tätigkeitsbereichen ausreichend Chancen für weiteres Wachstum sieht. 2. Risikobericht a. Risikomanagementsystem Ein durchgängiges Risikobewusstsein in allen Unternehmensbereichen ist die zwingende Voraussetzung für eine frühzeitige Erkennung, Bewertung und für einen konsequenten Umgang mit Risiken. Sämtliche Führungskräfte sind als Risikoverantwortliche sensibilisiert, Risiken im Geschäftsalltag zu erkennen und geeignete Maßnahmen zur Risikovermeidung, -reduzierung oder -beherrschung einzuleiten. Zusätzlich zum bestehenden Controllingsystem sorgt ein transparentes Berichtswesen dafür, dass Abweichungen bei wesentlichen Eckdaten frühzeitig erkannt werden, um notwendige Maßnahmen einzuleiten. Darüber hinaus wird jede SHARP-Gesellschaft in regelmäßigen zeitlichen Abständen einer internen Revision unterzogen, die darüber hinaus auch auf Handlungsmissbrauch prüft. Mit einer regelmäßigen Berichterstattung an die Geschäftsführung wird sichergestellt, dass die Entscheidungsträger umfassend über Zielerreichung sowie Veränderungen in Markt- und Absatzgegebenheiten informiert werden, die die Unternehmensentwicklung maßgeblich beeinflussen können. b. Risiken Im Rahmen der Geschäftstätigkeit wird die Gesellschaft mit verschiedenen Risikofeldern konfrontiert. Als mittleres Risiko wird von der Geschäftsleitung weiterhin eine Supply Chain mit unstabilen Preisen gesehen. Die allgemeine geopolitische Situation wird als mittleres Risiko bewertet. Die SEEG betreibt ein globales Geschäft mit globalen, sensitiven Lieferketten. Konflikte wie im Nahen Osten oder mit den Huthi-Rebellen sind hier beispielhaft zu nennen. Aus dem gegenwärtigen Ukraine-Krieg sieht die SEEG derzeit keine wesentlichen Risiken mit direkter Auswirkung auf ihre Geschäftsfelder zukommen. Eventuellen Forderungsausfallrisiken gegen Dritte tritt die Gesellschaft durch verstärktes Forderungsmanagement entgegen, wobei der überwiegende Teil der Forderungen durch eine Warenkreditversicherung abgesichert ist. Aus diesem Grund stuft die Geschäftsführung Forderungsausfälle grundsätzlich als ein sehr geringes Risiko ein. Das größte Risiko für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit des Bauteilebereiches ist die Abhängigkeit von der Technologie-Entwicklung der SHARP Corporation und wird von der Gesellschaft als mittel eingestuft. Die unsichere Wechselkursparität des US-Dollar und des japanischen Yen zum Euro stellt sowohl ein hohes Risiko als auch eine hohe Chance dar, die vorwiegend im Bauteilebereich bestehen, wobei es sich hierbei vorwiegend um unrealisierte Kursdifferenzen handelt. Ein weiteres Risiko stellt die Abhängigkeit von dem wirtschaftlichen Erfolg einiger Großkunden mit unseren Produkten dar, da für diese meist Produkte in Spezialfertigung geliefert werden. Mittlere Risiken im Smart Work Solutions Bereich werden insbesondere durch leicht sinkendes Druckvolumen infolge Home-Office und der volatilen gesamtwirtschaftlichen Lage gesehen. Außerdem werden im härter werdenden Wettbewerb für Multifunktionsprinter-Hardware im Großkundenbereich sinkende Margen im Hardware-Bereich erwartet. Die durch den Ergebnisabführungsvertrag der SEEG mit der SBSD und der SEG bestehenden Risiken bzw. die dadurch gegebene Abhängigkeit bleibt weiterhin bestehen. Die Finanzierung der Gesellschaft und weiterer europäischer Sharp-Gesellschaften basiert im Wesentlichen auf zwei Kreditlinien, die der SEEG von Kreditinstituten gewährt werden. Mittels kurzfristiger konzerninterner Darlehen wird die Liquidität weitergegeben. Die Gesellschaft ist zudem von der wirtschaftlichen Lage der Muttergesellschaft abhängig. Dieses Risiko wird jedoch als gering beurteilt. Insgesamt ist festzuhalten, dass sich Risiken und Chancen aus der Sicht der Geschäftsführung gleichwertig gegenüberstehen. 3 . Prognosebericht Für die Zukunft erwartet die SEEG ein Marktumfeld, das aufgrund steigender Komplexität und erhöhtem Wettbewerb immer schwieriger wird. Der erwartete Gesamtumsatz der SEEG für das Geschäftsjahr 2024/2025 liegt zwischen EUR 190 Mio. und EUR 200 Mio. Für 2024/2025 wird für den Kernbereich Mikroelektronische Bauteile ("Micro Electronics") ein Umsatz von EUR 145 Mio. bis EUR 155 Mio. erwartet. Hauptgründe für den leichten Anstieg sind insbesondere in einem fest eingeplanten neuen Projekt zu sehen und den verstärkten Aktivitäten bei Kunden, neue Technologien und verbesserte Produkte zum Markt zu bringen. Im Geschäftsbereich Bürokommunikation werden für das kommende Geschäftsjahr aufgrund der volatilen gesamtwirtschaftlichen Lage in der Produktgruppe Multifunktionsgeräte leicht rückläufige Umsätze erwartet. Der Vertrieb zusätzlicher Produktgruppen sowie die Produkterweiterung bei den Multifunktionsprintern lassen auf der anderen Seite in diesen Bereichen zusätzliche Umsätze erwarten. Für den Mikroelektronischen Bauteilebereich wird ein positives Vorsteuerergebnis in Höhe von bis zu ca. EUR 0,1 Mio. erwartet. Für den Geschäftsbereich Smart Work Solutions wird für das kommende Geschäftsjahr ein positives Ergebnis vor Steuern zwischen EUR 0,4 Mio. und EUR 0,8 Mio. prognostiziert. Ferner wird das Ergebnis der SEEG durch die bestehenden Ergebnisabführungsverträge und mögliche Beteiligungserträge beeinflusst. Die zuvor genannten Bereiche sind nicht direkt von Ergebnisabführungen betroffen. Es wird insgesamt somit ein gegenüber dem Vorjahr konstant positives Ergebnis von ca. EUR 0,5 Mio. bis zu EUR 0,9 Mio. vor Steuern und vor Berücksichtigung von Ergebnisabführungen und Beteiligungserträgen erwartet. Bei dieser Betrachtung sind ebenfalls nicht vorhersehbare Währungskurseffekte herausgerechnet.
Hamburg, den 26. Juli 2024 Die Geschäftsführung Seitaro Nomura Yoichi Tomota David Woodward Bilanz zum 31. März 2024A k t i v a
P a s s i v a
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. April 2023 bis 31. März 2024
Anhang für das Geschäftsjahr 2023/2024A. Allgemeine Angaben und ErläuterungenDie SHARP Electronics (Europe) G.m.b.H. (im Folgenden "Gesellschaft") hat ihren Sitz in Hamburg und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Hamburg (HRB 12184). Die Gesellschaft ist im Sinne des § 267 Abs. 3 und Abs. 4 HGB eine große Kapitalgesellschaft. Der Jahresabschluss der Gesellschaft erfasst das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis 31. März 2024. Die Gesellschaft folgt den Vorschriften des HGB und des GmbH-Gesetzes. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung (Going Concern) i. S. d. § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB aufgestellt. B. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten abzüglich aufgelaufener Abschreibungen bilanziert. Die Abschreibungen werden linear vorgenommen. Für Software ist eine Nutzungsdauer von einem bis sieben Jahren zugrunde gelegt. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten abzüglich aufgelaufener Abschreibungen bilanziert. Das Sachanlagevermögen wird linear abgeschrieben. Für Grundstücke und Bauten ist eine Nutzungsdauer von sechs bis elf Jahren zugrunde gelegt. Bei technischen Anlagen und Maschinen beträgt die Nutzungsdauer zwei bis zwölf Jahre und bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung zwei bis 15 Jahre. Geringwertige Anlagegüter werden entsprechend den steuerlichen Vorschriften mit Anschaffungskosten bis EUR 250,00 sofort abgeschrieben, für Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten zwischen EUR 250,00 und EUR 1.000,00 erfolgt eine Erfassung in einem Sammelposten. Dieser Sammelposten wird jährlich in Höhe von 20 % aufgelöst. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten beziehungsweise, bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung, zum niedrigeren beizulegenden Zeitwert bewertet. Vorräte (Handelswaren) werden zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet. Dabei werden die Anschaffungskosten nach der gleitenden Durchschnittswertmethode ermittelt. Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt und, soweit sie zweifelhaft oder uneinbringlich sind, unter Abzug des gegen das Ausfallrisiko versicherten Anteils einzelwertberichtigt. Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber der SHARP Corporation, Osaka/Japan, als oberstem Mutterunternehmen des SHARP-Konzerns und gegenüber deren Tochtergesellschaften werden als Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten werden für Ausgaben/Einnahmen gebildet, denen Aufwendungen/Erträge für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag gegenüberstehen. Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrags gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen werden gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in Euro umgerechnet. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden unsaldiert ausgewiesen, sofern keine Saldierung möglich ist. C. Angaben und Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Anlageposten ergibt sich aus dem beigefügten Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang). Angaben zu Anteilen an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen
Durch die Gesellschaft als herrschendem Unternehmen ist am 25. Februar 2013 bzw. am 1. März 2013 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit den Gesellschaften Sharp Electronics GmbH, Hamburg, Sharp Devices Europe GmbH, München, sowie Sharp Business Systems Deutschland GmbH, Köln, abgeschlossen worden. Daher werden die Jahresergebnisse mit EUR 0 ausgewiesen. Vorräte Die Vorräte betragen zum Stichtag TEUR 31.798 (i. Vj. TEUR 33.303), davon aus dem mikroelektronischen Bauteilegeschäft TEUR 31.275 (i. Vj. TEUR 32.722). Vorrangiger Grund für den Rückgang ist das unternehmensinterne Ziel, den Warenbestand geringer zu halten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Bilanzstichtag TEUR 34.419 (i. Vj. TEUR 28.851) und haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen von TEUR 82.052 (i. Vj. TEUR 84.992) enthalten hauptsächlich Forderungen aus Finanzierung gegen SHARP International Finance, London/England, (TEUR 60.727; i. Vj. TEUR 60.368), gegen Sharp Business Systems France, Toulouse/Frankreich, (TEUR 9.536; i. Vj. TEUR 8.524), gegen Sharp Electronics GmbH, Hamburg, (TEUR 6.413; i. Vj. TEUR 10.542) sowie gegen Sharp Business Systems Deutschland GmbH, Köln, (TEUR 1.647; i. Vj. TEUR 1.803). Darüber hinaus enthält dieser Posten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie aus dem sonstigen Verrechnungs- und Finanzverkehr. Des Weiteren betreffen sie mit TEUR 3.769 (i. Vj. TEUR 3.518) Forderungen gegen die Gesellschafterin SHARP Corporation, Osaka/Japan, und resultieren im Wesentlichen aus Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben sämtlich eine Laufzeit von weniger als einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände belaufen sich auf TEUR 1.798 (i. Vj. TEUR 1.804) und haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Darin enthalten sind im Wesentlichen Forderungen aus Mietkautionen in Höhe von TEUR 895 (i. Vj. TEUR 896) sowie Forderungen aus überhöhten Körperschaftsteuer-Vorauszahlungen in Höhe von TEUR 521 (i. Vj. TEUR 379). Flüssige Mittel Von den Bankguthaben sind TEUR 100 (i. Vj. TEUR 100) zur Sicherheit an das kontoführende Kreditinstitut verpfändet. Latente Steuern Latente Steuern werden auf die Unterschiede zwischen Handels- und Steuerbilanzpositionen gebildet, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Darüber hinaus werden aktive latente Steuern auf Verlust- und Zinsvorträge gebildet, soweit eine Verrechnung mit passiven latenten Steuern vorgenommen werden kann. Der Berechnung der latenten Steuern in Deutschland liegt ein effektiver Steuersatz von 31,8 % (i. Vj. 31,8 %) zugrunde (15,8 % für die Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag und 16,0 % für die Gewerbesteuer), der sich voraussichtlich im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen ergeben wird. Latente Steuern in den ausländischen Betriebsstätten werden mit den dort geltenden statutarischen Steuersätzen bewertet (19 % für Polen und 23 % für Österreich). Die Wirkung von Steuersatzänderungen auf latente Steuern wird mit Inkrafttreten der gesetzlichen Änderung berücksichtigt. Steuerlatenzen aus temporären Differenzen ergaben sich für Deutschland im Wesentlichen aus Währungskursdifferenzen nach § 256a HGB. Für Polen und Österreich ergeben sich die temporären Differenzen im Wesentlichen aus der unterschiedlichen Bewertung von Rückstellungen sowie in Polen zusätzlich aus unterschiedlichen Nutzungsdauern beim Anlagevermögen. Die latenten Steuern haben sich wie folgt entwickelt:
Die Auswirkung in der Gewinn- und Verlustrechnung beträgt für Deutschland TEUR -311 (i. Vj. TEUR -752) und für ausländische Betriebsstätten TEUR 13 (i. Vj. TEUR 60). In der Summe ergibt sich ein latenter Steueraufwand von TEUR 324 (i. Vj. iHv. TEUR 692). Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt TEUR 51.385 und ist voll eingezahlt. Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen in Höhe von TEUR 2.317 (i. Vj. TEUR 2.286) bestehen im Wesentlichen aus Rückstellungen für Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag in Höhe von TEUR 1.223 (i. Vj. TEUR 1.329) und aus Rückstellungen für Gewerbesteuer in Höhe von TEUR 1.094 (i. Vj. TEUR 956). Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 8.399 (i. Vj. TEUR 9.457) wurden im Wesentlichen für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 4.470 (i. Vj. TEUR 4.726), für personalbezogene Verpflichtungen (Urlaub, Altersteilzeitverpflichtung, Sonderzahlungen, Abfindungen) in Höhe von TEUR 2.441 (i. Vj. TEUR 2.213) und für Kundenboni in Höhe von TEUR 1.113 (i. Vj. TEUR 2.178) gebildet. Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen mit TEUR 14.067 (i. Vj. TEUR 13.526) gegenüber der alleinigen Gesellschafterin SHARP Corporation, Osaka/Japan, und resultieren im Wesentlichen aus Lieferungen und Leistungen. Die verbleibenden TEUR 1.941 (i. Vj. TEUR 3.286) bestehen gegenüber anderen Sharp-Gesellschaften im Wesentlichen aus Lieferungen und Leistungen. D. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:
Nach geographisch bestimmten Märkten gliedern die Umsatzerlöse sich wie folgt:
Sonstige betriebliche Erträge
Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich im Wesentlichen aus den folgenden Positionen zusammen:
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Der Posten Steuern vom Einkommen und vom Ertrag umfasst laufende Steuern in Höhe von TEUR 354 (i. Vj. TEUR 213). Dieser entfällt in Gänze auf das laufende Jahr. Ein latenter Steueraufwand ist in Höhe von TEUR 324 (i. Vj. latenter Steuerertrag TEUR 692) enthalten. Steuerwirkungen, die sich aus der künftigen Anwendung der Regelungen zur globalen Mindestbesteuerung (Pillar II) ergeben können, werden bei der Ermittlung des Ansatzes von aktiven und passiven latenten Steuern nicht berücksichtigt. Derzeit gehen wir von einer Anwendung dieser Regelungen im gesamten Sharp-Konzern ab dem Geschäftsjahr 2024/25 aus. Die Regelungen wurden in Deutschland mit dem Mindeststeuergesetz in lokales Recht umgesetzt. Das Unternehmen erwartet aus der Anwendung der nationalen Ergänzungssteuer (Domestic Minimum Top-Up Tax) keine Erhöhung der laufenden Steuern in Deutschland. E. Sonstige AngabenHonorare des Abschlussprüfers Für die erbrachten Dienstleistungen der PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hamburg, ist folgendes Honorar als Aufwand erfasst worden:
Angabe gem. § 285 Nr. 3 HGB Zur Finanzierung von Kopiersystemen, die von der SEEG an Kunden vermietet werden, werden Sale-and-Lease-back Verträge mit Finanzinstituten abgeschlossen. Zum Bilanzstichtag resultieren aus diesen Verträgen finanzielle Verpflichtungen in Form von Leasingzahlungen, sog. Refinanzierungskosten:
Durch den Abschluss von weitestgehend laufzeitkongruenten Vermietungsverträgen mit Kunden wird das Finanzierungsrisiko reduziert. Dem steht eine mittelfristige Verpflichtung aus Leasingzahlungen gegenüber. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestehen die folgenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverpflichtungen für die nächsten fünf Geschäftsjahre. Die zukünftigen Leasingzahlungen aus Sale-and-Lease-back Verträgen werden separat in dem vorherigen Abschnitt dargestellt.
Mitarbeiterzahl Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer gliedert sich wie folgt auf:
In der Gesamtsumme enthalten sind 15 leitende Angestellte, 173 Angestellte sowie 6 gewerbliche Arbeitnehmer (Vorjahr: 15, 152, 6). Geschäftsführung Der Geschäftsführung der Gesellschaft gehörten im Geschäftsjahr 2023 / 2024 folgende Personen an:
Alle Geschäftsführer sind gemeinsam mit einem weiteren Geschäftsführer oder einem Prokuristen vertretungsberechtigt. Bezüglich der Gesamtbezüge der Geschäftsführer wird § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. Konzernabschluss Das Mutterunternehmen der Gesellschaft, SHARP Corporation, hat seinen Sitz in Osaka/Japan. Die SHARP Corporation erstellt einen Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von verbundenen Unternehmen, in den die Gesellschaft einbezogen wird. Dieser Abschluss wird in Osaka veröffentlicht und ist auf der Internetseite der SHARP Corporation öffentlich zugänglich. Die SHARP Corporation wiederum wird at equity in den Konzernabschluss von Hon Hai Precision Industry Co. Ltd., Taipeh/Taiwan, einbezogen. Vorschlag zur Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 375 vollständig auf neue Rechnung vorzutragen.
Hamburg, den 26. Juli 2024 Die Geschäftsführung Seitaro Nomura Yoichi Tomota David Woodward Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023/2024
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die SHARP Electronics (Europe) G.m.b.H., Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SHARP Electronics (Europe) G.m.b.H., Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SHARP Electronics (Europe) G.m.b.H. für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 31. Juli 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Alexander Fernis, Wirtschaftsprüfer ppa. Charlotte Meky, Wirtschaftsprüferin
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