SHARP Electronics (Europe) G.m.b.H.

Nagelsweg 33, 20097 Hamburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 12184
Eingetragen
2.4.1968
Branche
Herstellung von Geräten der UnterhaltungselektronikGroßhandel mit Geräten der UnterhaltungselektronikGroßhandel mit elektrischen Haushaltsgeräten
Gegenstand
Import und Export von technischen Artikeln sowie Marktforschung auf diesem Gebiet.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Shigenobu Nagao
seit 13.12.2024
Geschäftsführer
Yoichi Tomота
seit 8.8.2023
Geschäftsführer
David Woodward
seit 15.7.2010
Geschäftsführer
Frank Forstreuter
seit 23.5.2008
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
SHARP Corporation KKJPN
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

SHARP Corporation KK
Japan
51.385.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SHARP Electronics (Europe) G.m.b.H.

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/2024

I. Grundlagen der Gesellschaft

Die SHARP Electronics (Europe) G.m.b.H. (im Folgenden "Gesellschaft" oder "SEEG") ist im Konzern der SHARP Corporation mit Sitz in Osaka/Japan enthalten, die wiederum at equity in den Konzern der Hon Hai Precision Industry Co. Ltd., Taipeh/Taiwan (Hon Hai-Gruppe) integriert ist.

Der Vertrieb von elektronischen Fertigprodukten in Europa und von elektronischen Bauteilen weltweit bildet die Geschäftsgrundlage der Gesellschaft. Für die Fertigprodukte sind Deutschland/Österreich und Osteuropa die Hauptabsatzmärkte.

Die wesentlichen Geschäftsbereiche, in denen das Unternehmen und seine Tochterunternehmen tätig sind, umfassen:

Mikroelektronische Bauteile ("Mikroelektronische Bauteile", vormals "Micro Electronics")

Bürokommunikation ("Smart Work Solutions", vormals "Business Solutions")

Präsentationsausstattung ("Visual Solutions")

Solar-Photovoltaik

IT-Dienstleistungen für europäische Sharp-Gesellschaften

Spezifische IT-Dienstleistungen für Kunden des Smart Work Solutions-Bereiches

Die SEEG agiert als Holding und hält folgende Beteiligungen an verbundenen Unternehmen:

Sharp Electronics GmbH, Hamburg (SEG)

Sharp Devices Europe GmbH, München (SDE)

Sharp Business Systems Deutschland GmbH, Köln (SBSD)

SHARP Business Systems Czech Republic s.r.o., Prag/ Tschechische Republik (SBSCZ)

SHARP Business Systems Slovakia s.r.o., Bratislava/ Slowakei (SBSSK)

Sharp Electronics Benelux B.V., Houten/ Niederlande (SEB)

Sharp Electronics (Schweiz) AG, Rüschlikon/ Schweiz (SEZ)

Sharp Business Systems Sverige AB, Bromma/ Schweden (SBSSE)

Sharp Business Systems Finland Oy, Helsinki/ Finnland (SBSFI)

Sharp Business Systems Danmark AS, Albertslund/ Dänemark (SBSDK)

Sharp Business Systems Norge AS, Alnabru/ Norwegen (SBSNO)

Sharp Business Systems France S.A.S., Toulouse/ Frankreich) (SBSF)

ITpoint Systems AG, Risch-Rotkreuz / Schweiz (ITP)

Die SEEG unterhält Niederlassungen in Polen, Österreich und Ungarn.

Zwischen der SEEG als herrschendem Unternehmen und ihren drei Beteiligungen SEG, SDE sowie SBSD wurde am 25. Februar 2013 bzw. am 1. März 2013 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen.

Der Geschäftsbereich Mikroelektronische Bauteile wurde bereits per 1. April 2013 auf die SDE verlagert. Über einen abgeschlossenen Betriebsführungsvertrag werden sämtliche Erträge und Aufwendungen aus diesem Geschäftsbereich jedoch weiterhin in der SEEG ausgewiesen. Dieser Geschäftsbereich, der im Wesentlichen den Vertrieb von Liquid Crystal Displays umfasst, wird wiederum weiter in folgende wesentliche Segmente aufgeteilt: Automotive und Infrastruktur/Kommunikation.

Das Geschäft mit Bürokommunikation (" Smart Work Solutions", vormals "Business Solutions") wird durch die Tochtergesellschaften SBSD, SEB, SBSCZ, SBSSK, SEZ, SBSFI, SBSDK, SBSNO, SBSSE, SBSF sowie durch die ausländischen Betriebsstätten der SEEG betrieben. Inhalt dieses Geschäftsbereiches ist der Verkauf sowie in geringem Umfang die Vermietung von Multifunktionsprintern und damit zusammenhängenden Service-Dienstleistungen. An diesen Geschäftsbereich angehängt ist die Erbringung spezifischer IT-Dienstleistungen für Kunden aus dem Smart Work Solution-Bereich. Derzeit ist lediglich die ITP hier tätig.

Der Geschäftsbereich Visual Solutions wird zum überwiegenden Teil im Verbund mit dem Business Solutions-Geschäft betrieben, umfasst im Wesentlichen den Vertrieb von Monitorlösungen für Sitzungszimmer und flexible Digital Signage Anwendungen. Zuletzt stagnierte der Anteil am Gesamtumsatz bzw. war aufgrund des harten Wettbewerbs rückläufig.

Schließlich wird das Solargeschäft durch die Tochtergesellschaft SEG abgewickelt, die des Weiteren europaweit im Wesentlichen konzerninterne IT-Dienstleistungen sowie Leistungen zur Produktkonformität und Umwelt-Complianceerbringt.

Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten werden von der Konzernmutter in Japan betrieben.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

In Deutschland ist die Wirtschaftsleistung im vergangenen Kalenderjahr 2023 um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Hauptgründe für die eingetrübte Konjunktur waren die hohe Inflation, steigende Zinsen und geringere in- und ausländische Nachfrage (Quelle: Statistisches Bundesamt). In der EU erhöhte sich die wirtschaftliche Leistung um 0,4 % (Quelle: Statistisches Bundesamt). In der Prognose zur globalen Konjunkturentwicklung für 2024 geht der IWF davon aus, dass sich das Wachstum der Weltwirtschaftsleistung mit 3,2 % und die europäische Wirtschaftsleistung mit 0,7% verlangsamen werde. In Deutschland soll die Wirtschaft demnach im Vergleich zum Vorjahr lediglich um 0,2% wachsen.

Das (nominale) Brutto-Inlandsprodukt stieg in den Ländern mit Niederlassungen in 2023 im Vergleich zum Vorjahr (Österreich: +6,6 %; Polen: +17,5 %; Ungarn: +16,2 %). Für die Jahre 2024 und 2025 wird für diese Länder eine weitere positive Entwicklung des Brutto-Inlandsproduktes erwartet.

Insgesamt entwickelten sich die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen trotz vieler gesamtwirtschaftlicher und geopolitischer Probleme nicht durchweg negativ. Die SEEG befindet sich jedoch weiterhin in einem schwierigen Geschäftsumfeld mit geringen Margen.

2. Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens

a. Ertragslage

Im Verlauf des Geschäftsjahres 2023/2024 verzeichnete die SEEG eine schwierige Geschäftsentwicklung. Das Geschäftsumfeld ist gekennzeichnet von allgemeinen Kostensteigerungen, die zu geringerer Nachfrage auch im Automotive-Bereich führte sowie zu einer Reduzierung der Lagerbestände von Kunden, da sich Lagerzinssätze erhöht haben. Zudem haben sich viele Unternehmen weltweit mit Investitionen insbesondere in Innovationen zurückgehalten. Die Absatzmärkte befanden sich auch weiterhin in einem vom Preisdruck gekennzeichneten Verdrängungswettbewerb.

Der Umsatz ist im Berichtsjahr um -8,6 % von EUR 216,4 Mio. auf EUR 197,7 Mio. gesunken, der Prognosewert von EUR 220 bis 230 Mio. ist damit verfehlt worden.

Den wesentlichen Umsatzrückgang von EUR -23,6 Mio. auf EUR 140,7 Mio. verzeichnete dabei der Geschäftsbereich der Mikroelektronischen Bauteile. Die Vorjahresprognose von EUR 170 Mio. bis EUR 180 Mio. wurde damit nicht erreicht.

Zum Rückgang der Umsatzerlöse führten hierbei im Wesentlichen auslaufende Projekte und die verspätete Einführung von neuen Projekten. Zudem war der Absatzmarkt insgesamt eher zurückhaltend. Das umsatzstärkste Segment im Geschäftsjahr war - wie im Vorjahr - Automotive.

Der Automotive-Umsatz ist im Berichtszeitraum im Vergleich zum Vorjahr von EUR 123,0 Mio. um -3,4 % auf EUR 117,5 Mio. gesunken.

Das Segment Infrastruktur/Kommunikation verzeichnete durch verschiedene Faktoren einen Rückgang der Umsätze um 40,5 % von EUR 41,1 Mio. auf EUR 22,9 Mio. Die vielfältigen Ursachen hierfür sind die geringere und verspätete Nachfrage eines größeren Kunden, das allgemein negative Geschäftsumfeld für Infrastruktur-Investitionen, Erreichung "End of Life" bei ein paar Medical-Produkten und die andere Nutzung der knappen Ressourcen bei der Display-Produktion in Japan.

Mitte Mai verzeichnet die Gesellschaft einen offenen Auftragsbestand für den Geschäftsbereich Mikroelektronische Bauteile in Höhe von EUR 36,3 Mio., fakturiert wurden bis zu diesem Zeitpunkt EUR 21,8 Mio.

Im Geschäftsbereich Smart Work Solution, MFP, wurde in Österreich und Polen die Anzahl der "Geräte unter Vertrag" wieder erhöht, wodurch das sinkende Druckvolumen kompensiert werden konnte. Der Bereich Visual Solutions konnte in Österreich steigende Erlöse und Gewinne realisieren.

Der Umsatz in den ausländischen Märkten des Business Solutions- und Visual Solutions-Bereiches hat sich mit einem Anstieg in Höhe von EUR 4,2 Mio. auf EUR 50,1 Mio. gar etwas besser als die Vorjahresprognose von EUR 42 Mio. bis EUR 47 Mio. entwickelt. Dabei verteilten sich die Umsatzerlöse auf Österreich (EUR 22,8 Mio.; i. Vj. EUR 21,9 Mio.), Polen (EUR 25,4 Mio.; i. Vj. EUR 22,3 Mio.) und Ungarn (EUR 1,9 Mio.; i. Vj. 1,7 Mio.).

Im Geschäftsjahr ergab sich ein Ergebniseffekt von EUR +0,4 Mio. aus der Fremdwährungsumrechnung, der im Wesentlichen auf der Kursveränderung des US-Dollar und des Japanischen Yen basiert. Infolgedessen waren die unsaldiert auszuweisenden Kurserträge in Höhe von EUR 0,8 Mio. somit wesentlicher Bestandteil der sonstigen betrieblichen Erträge von EUR 1,0 Mio. (i. Vj. EUR 12,9 Mio.). Des Weiteren wurden im Berichtszeitraum nicht mehr benötigte Rückstellungen von EUR 0,2 Mio. aufgelöst.

Die Materialaufwandsquote bezogen auf die Umsatzerlöse belief sich über alle Geschäftsbereiche hinweg auf 85,8% (i. Vj. 88,0%) und blieb gegenüber dem Vorjahr relativ konstant.

Der Personalaufwand erhöhte sich mit EUR 14,2 Mio. (i. Vj. EUR 12,9 Mio.) um EUR 1,3 Mio. Gründe hierfür sind die gestiegene Anzahl der Mitarbeiter von 173 im Vorjahr auf 194 und Gehaltserhöhungen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind mit EUR 13,8 Mio. (i. Vj. EUR 24,0 Mio.) kräftig gesunken. Der Rückgang resultierte im Wesentlichen aus den im Berichtszeitraum um EUR 9,5 Mio. deutlich geringeren Kursverlusten und aufgrund des Bauteil-Umsatzrückgangs um EUR 0,7 Mio. reduzierten Verpackungs- und Versandaufwendungen.

Die Gesellschaft erzielte Erträge aus Gewinnabführungsverträgen in Höhe von EUR 1,1 Mio. (i. Vj. EUR 1,3 Mio.) Die SBSD führte ihren Gewinn von EUR 0,7 Mio. (i. Vj. EUR 0,8 Mio.) und die SDE von EUR 0,4 Mio. (i. Vj. EUR 0,5 Mio.) ab.

Aufwendungen aus Verlustübernahme von ihrer Beteiligung SEG in Höhe von EUR 0,3 Mio. (i. Vj. EUR 1,1 Mio.) hatte die Gesellschaft im Berichtsjahr zu verzeichnen.

Dividenden erhielt die SEEG von ihren Beteiligungen SEZ in Höhe von EUR 0,1 Mio. (i. Vj. EUR 6,6 Mio.), SBSSE EUR 0,2 Mio. (i. Vj. EUR 0,2 Mio.) und der SEB EUR 0,2 Mio. (i. Vj. EUR 0).

Das Zinsergebnis hat sich im Berichtsjahr mit EUR -0,9 Mio. gegenüber dem Vorjahr (EUR +0,2 Mio.) verschlechtert. Dieses resultiert im Wesentlichen aus dem erstmaligen Ausweis der Zinsen in Höhe von EUR 0,6 Mio. aus Leasinggeschäften der polnischen Betriebsstätte im Zinsaufwand, in Vorjahren wurden diese im Materialaufwand erfasst. Ferner hat die polnische Betriebsstätte einmalig Zinsen auf staatlich gewährte Corona-Zuschüsse zahlen müssen (EUR 0,2 Mio.).

Mit der Weiterleitung der aufgenommenen Darlehen an die europäische Treasury-Einheit SIF, London/UK, erzielt die Gesellschaft den Großteil ihrer Zinserträge.

Das Ergebnis vor Steuern und vor Ergebnisabführungen und Beteiligungserträgen beträgt EUR -0,1 Mio. (i. Vj. EUR +1,9 Mio.), der Bereich der Vorjahresprognose von EUR 1,0 Mio. bis EUR 1,5 Mio. wurde - aus zuvor genannten Gründen - verfehlt.

Die Position Steuern vom Einkommen und Ertrag weist im Berichtsjahr einen Aufwand in Höhe von EUR 0,7 Mio. (i. Vj. in Höhe von EUR 0,9 Mio.) auf. Der Aufwand resultiert im Wesentlichen aus der Bildung von Steuerrückstellungen für den Berichtszeitraum und Anpassungsbuchungen für Vorjahre in Höhe von EUR 0,9 Mio. und der Bildung passiver latenter Steuern in Höhe von EUR 0,3 Mio. Gegenläufig ist eine bestehende Rückstellung für die Betriebsprüfung für Vorjahreszeiträume in Höhe von EUR 0,5 Mio. nach Erhalt des Veranlagungsbescheides aufgelöst worden.

Die SEEG erzielte einen Jahresüberschuss in Höhe von EUR 0,4 Mio. (i. Vj. in Höhe von EUR 7,9 Mio.).

b. Finanzlage

Das Eigenkapital beläuft sich auf EUR 139,6 Mio. (i. Vj. EUR 139,2 Mio.) und stellt damit 52,6% (i. Vj. 52,1%) der Bilanzsumme dar.

Die Liquidität der SEEG und seiner Tochtergesellschaften wird durch eine monatlich abrufbare Kreditlinie in Höhe von EUR 94,0 Mio., welche die Gesellschaft bei ihrer Bank zum Stichtag vollständig in Anspruch genommen hat, gewährleistet.

Zudem hat die Gesellschaft mit einer weiteren Bank einen Kreditvertrag mit einer Linie von EUR 50,0 Mio. abgeschlossen. Der Kredit wurde zum Bilanzstichtag nicht in Anspruch genommen.

Die durchschnittliche Ausschöpfung der beiden Kreditlinien durch die SEEG und ihre Tochtergesellschaften lag im Berichtszeitraum bei 36%.

c. Vermögenslage

Das bilanzielle Gesamtvermögen der SEEG beträgt EUR 265,5 Mio. (i. Vj. EUR 267,3 Mio.). Dies entspricht einem Rückgang von 0,7% gegenüber dem Vorjahr.

Auf der Aktivseite sind die Finanzanlagen mit einem Buchwert von EUR 94,5 Mio. ausgewiesen und gegenüber dem Vorjahr unverändert geblieben.

Der Vorratsbestand ist zum Stichtag auf EUR 31,8 Mio. (i. Vj. EUR 33,3 Mio.) gesunken. Vorrangiger Grund hierfür ist das unternehmensinterne Ziel, den Warenbestand geringer zu halten.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind im Vergleich zum Vorjahr um EUR 2,9 Mio. auf EUR 82,1 Mio. gesunken und resultieren im Wesentlichen aus der kurzfristigen Finanzierung europäischer Sharp-Gesellschaften und stehen im engen Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

Die sonstigen Rückstellungen haben sich um EUR 1,1 Mio. auf EUR 8,4 Mio. (i. Vj. EUR 9,5 Mio.) verringert. Im Wesentlichen liegt dieses darin begründet, dass im Vorjahr aus Vorsicht Rückstellungen für nachträgliche, bedingte Kaufpreiszahlungen für vorjährige Beteiligungserwerbe gebildet und im Berichtszeitraum in Anspruch genommen wurden.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die wesentlichen Kennzahlen des Unternehmens sind die Umsatzerlöse sowie das Ergebnis vor Steuern und vor Ergebnisabführungen und Beteiligungserträgen. Wesentliche nicht-finanzielle Leistungsindikatoren zur Steuerung wurden durch die Geschäftsführung nicht festgelegt.

III. Chancen-, Risiko- und Prognosebericht

1. Chancenbericht

Im Mikroelektronischen Bauteilebereich stellt sich die Situation wie folgt dar:

Sehr gute Chancen sind insbesondere in einem langfristig aber weiter wachsenden Automotive-Markt zu sehen, da in neugebauten PKW´s zunehmend LCD-Panels verbaut werden. Die SEEG arbeitet an diversen Projekten mit Automotive-Bezug. Die positiven Auswirkungen hieraus werden aber wegen der langen Entwicklungszeiten erst in ein paar Jahren signifikant sichtbar.

Erhöhte Markt-Investitionen in den neuen Trend für ePoster im Applikationsbereich Media/Advertising mit Vorteilen wie Stromeinsparung und mehr Flexibilität ermöglichen dem Bauteilebereich neue Geschäfts- bzw. Projektmöglichkeiten.

Mittlere Chancen für unser Lasergeschäft im Bauteilebereich sehen wir hinsichtlich des Einsatzes von Laser in verschiedenen Applikationen, z.B. Multimedia, Automotive und Consumer Electronics.

Im Automotive-Segment wird auch für zukünftige Modellwechsel von 2024/2025 an erwartet, dass sich die Automobilhersteller bei E-Autos insbesondere auch durch den Einsatz unterschiedlicher Bauteile voneinander zu differenzieren versuchen. Dieses wird weiterhin als Chance gesehen. Die Umsetzung hin zu E-Autos erfolgt jedoch langsamer als erwartet.

Im Geschäftsbereich Smart Work Solutions setzen die Betriebsstätten in Österreich, Ungarn und der Slowakei verstärkt auf Cross Selling an die bestehenden Multifunktionsprinter (MFP)-Kunden, sowie auf den Vertrieb von zusätzlichen Produktgruppen wie z.B. Visual Solutions. In Österreich setzt man zusätzlich auf zusätzliche Dienstleistungen im Display- und Digital Signage Geschäft. In Österreich verstärk man das Großkundengeschäft.

Insgesamt lässt sich festhalten, dass die SEEG in ihren Tätigkeitsbereichen ausreichend Chancen für weiteres Wachstum sieht.

2. Risikobericht

a. Risikomanagementsystem

Ein durchgängiges Risikobewusstsein in allen Unternehmensbereichen ist die zwingende Voraussetzung für eine frühzeitige Erkennung, Bewertung und für einen konsequenten Umgang mit Risiken. Sämtliche Führungskräfte sind als Risikoverantwortliche sensibilisiert, Risiken im Geschäftsalltag zu erkennen und geeignete Maßnahmen zur Risikovermeidung, -reduzierung oder -beherrschung einzuleiten. Zusätzlich zum bestehenden Controllingsystem sorgt ein transparentes Berichtswesen dafür, dass Abweichungen bei wesentlichen Eckdaten frühzeitig erkannt werden, um notwendige Maßnahmen einzuleiten. Darüber hinaus wird jede SHARP-Gesellschaft in regelmäßigen zeitlichen Abständen einer internen Revision unterzogen, die darüber hinaus auch auf Handlungsmissbrauch prüft. Mit einer regelmäßigen Berichterstattung an die Geschäftsführung wird sichergestellt, dass die Entscheidungsträger umfassend über Zielerreichung sowie Veränderungen in Markt- und Absatzgegebenheiten informiert werden, die die Unternehmensentwicklung maßgeblich beeinflussen können.

b. Risiken

Im Rahmen der Geschäftstätigkeit wird die Gesellschaft mit verschiedenen Risikofeldern konfrontiert.

Als mittleres Risiko wird von der Geschäftsleitung weiterhin eine Supply Chain mit unstabilen Preisen gesehen.

Die allgemeine geopolitische Situation wird als mittleres Risiko bewertet. Die SEEG betreibt ein globales Geschäft mit globalen, sensitiven Lieferketten. Konflikte wie im Nahen Osten oder mit den Huthi-Rebellen sind hier beispielhaft zu nennen.

Aus dem gegenwärtigen Ukraine-Krieg sieht die SEEG derzeit keine wesentlichen Risiken mit direkter Auswirkung auf ihre Geschäftsfelder zukommen.

Eventuellen Forderungsausfallrisiken gegen Dritte tritt die Gesellschaft durch verstärktes Forderungsmanagement entgegen, wobei der überwiegende Teil der Forderungen durch eine Warenkreditversicherung abgesichert ist. Aus diesem Grund stuft die Geschäftsführung Forderungsausfälle grundsätzlich als ein sehr geringes Risiko ein.

Das größte Risiko für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit des Bauteilebereiches ist die Abhängigkeit von der Technologie-Entwicklung der SHARP Corporation und wird von der Gesellschaft als mittel eingestuft.

Die unsichere Wechselkursparität des US-Dollar und des japanischen Yen zum Euro stellt sowohl ein hohes Risiko als auch eine hohe Chance dar, die vorwiegend im Bauteilebereich bestehen, wobei es sich hierbei vorwiegend um unrealisierte Kursdifferenzen handelt.

Ein weiteres Risiko stellt die Abhängigkeit von dem wirtschaftlichen Erfolg einiger Großkunden mit unseren Produkten dar, da für diese meist Produkte in Spezialfertigung geliefert werden.

Mittlere Risiken im Smart Work Solutions Bereich werden insbesondere durch leicht sinkendes Druckvolumen infolge Home-Office und der volatilen gesamtwirtschaftlichen Lage gesehen. Außerdem werden im härter werdenden Wettbewerb für Multifunktionsprinter-Hardware im Großkundenbereich sinkende Margen im Hardware-Bereich erwartet.

Die durch den Ergebnisabführungsvertrag der SEEG mit der SBSD und der SEG bestehenden Risiken bzw. die dadurch gegebene Abhängigkeit bleibt weiterhin bestehen.

Die Finanzierung der Gesellschaft und weiterer europäischer Sharp-Gesellschaften basiert im Wesentlichen auf zwei Kreditlinien, die der SEEG von Kreditinstituten gewährt werden. Mittels kurzfristiger konzerninterner Darlehen wird die Liquidität weitergegeben. Die Gesellschaft ist zudem von der wirtschaftlichen Lage der Muttergesellschaft abhängig. Dieses Risiko wird jedoch als gering beurteilt.

Insgesamt ist festzuhalten, dass sich Risiken und Chancen aus der Sicht der Geschäftsführung gleichwertig gegenüberstehen.

3 . Prognosebericht

Für die Zukunft erwartet die SEEG ein Marktumfeld, das aufgrund steigender Komplexität und erhöhtem Wettbewerb immer schwieriger wird.

Der erwartete Gesamtumsatz der SEEG für das Geschäftsjahr 2024/2025 liegt zwischen EUR 190 Mio. und EUR 200 Mio.

Für 2024/2025 wird für den Kernbereich Mikroelektronische Bauteile ("Micro Electronics") ein Umsatz von EUR 145 Mio. bis EUR 155 Mio. erwartet. Hauptgründe für den leichten Anstieg sind insbesondere in einem fest eingeplanten neuen Projekt zu sehen und den verstärkten Aktivitäten bei Kunden, neue Technologien und verbesserte Produkte zum Markt zu bringen.

Im Geschäftsbereich Bürokommunikation werden für das kommende Geschäftsjahr aufgrund der volatilen gesamtwirtschaftlichen Lage in der Produktgruppe Multifunktionsgeräte leicht rückläufige Umsätze erwartet. Der Vertrieb zusätzlicher Produktgruppen sowie die Produkterweiterung bei den Multifunktionsprintern lassen auf der anderen Seite in diesen Bereichen zusätzliche Umsätze erwarten.

Für den Mikroelektronischen Bauteilebereich wird ein positives Vorsteuerergebnis in Höhe von bis zu ca. EUR 0,1 Mio. erwartet.

Für den Geschäftsbereich Smart Work Solutions wird für das kommende Geschäftsjahr ein positives Ergebnis vor Steuern zwischen EUR 0,4 Mio. und EUR 0,8 Mio. prognostiziert.

Ferner wird das Ergebnis der SEEG durch die bestehenden Ergebnisabführungsverträge und mögliche Beteiligungserträge beeinflusst. Die zuvor genannten Bereiche sind nicht direkt von Ergebnisabführungen betroffen.

Es wird insgesamt somit ein gegenüber dem Vorjahr konstant positives Ergebnis von ca. EUR 0,5 Mio. bis zu EUR 0,9 Mio. vor Steuern und vor Berücksichtigung von Ergebnisabführungen und Beteiligungserträgen erwartet. Bei dieser Betrachtung sind ebenfalls nicht vorhersehbare Währungskurseffekte herausgerechnet.

 

Hamburg, den 26. Juli 2024

Die Geschäftsführung

Seitaro Nomura

Yoichi Tomota

David Woodward

Bilanz zum 31. März 2024

A k t i v a

31.03.2024 31.03.2023
EUR EUR
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Entgeltlich erworbene Software 84.520,90 40.166,50
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke und Bauten 81.480,95 57.844,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 43.116,30 14.621,91
3. Andere Anlagen, Betriebs- und 363.425,36 416.376,67
Geschäftsausstattung    
  488.022,61 488.842,58
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 87.416.750,97 87.416.750,97
2. Beteiligungen 7.096.739,05 7.096.739,05
  94.513.490,02 94.513.490,02
  95.086.033,53 95.042.499,10
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
1. Waren 31.798.028,59 33.303.481,63
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und    
Leistungen 34.418.908,28 28.851.215,09
2. Forderungen gegen verbundene    
Unternehmen 82.051.983,27 84.991.904,24
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.797.635,75 1.803.592,25
  118.268.527,30 115.646.711,58
III. Kassenbestand und Guthaben    
bei Kreditinstituten 15.259.693,45 18.658.165,59
  .326.249,34 167.608.358,80
C. Rechnungsabgrenzungsposten 4.546.416,82 4.094.059,94
D. Aktive latente Steuern 547.704,00 530.478,60
  265.506.403,69 267.275.396,44

P a s s i v a

31.03.2024 31.3.2023
EUR EUR
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 51.385.000,00 51.385.000,00
II. Kapitalrücklage 64.055.546,36 64.055.546,36
III. Gewinnvortrag 23.740.235,41 15.792.296,97
IV. Jahresüberschuss 374.567,67 7.947.938,44
  139.555.349,44 139.180.781,77
B. Rückstellungen    
1. Steuerrückstellungen 2.317.392,71 2.285.554,83
2. Sonstige Rückstellungen 8.398.720,53 9.456.570,23
  10.716.113,24 11.742.125,06
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 94.072.642,21 94.049.840,18
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.603.566,52 3.270.465,29
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 16.007.941,26 16.901.003,04
4. Sonstige Verbindlichkeiten 1.087.241,69 803.056,71
  113.771.391,68 115.024.365,22
D. Rechnungsabgrenzungsposten 320.000,00 500.000,00
E. Passive latente Steuern 1.143.549,33 828.124,39
  265.506.403,69 267.275.396,44

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. April 2023 bis 31. März 2024

2023/2024 2022/2023
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 197.660.403,01 216.430.584,59
2. Sonstige betriebliche Erträge 997.506,68 12.916.379,35
- davon aus Währungsumrechnung TEUR 808,    
Vj TEUR 10.541    
  198.657.909,69 229.346.963,94
3. Materialaufwand    
Aufwendungen für bezogene Waren -169.547.333,51 -190.432.953,21
4. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter -11.888.420,72 -10.829.928,45
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Alters-    
versorgung und für Unterstützung -2.277.144,30 -2.065.732,73
- davon für Altersversorgung TEUR 89, Vj TEUR 70    
  -14.165.565,02 -12.895.661,18
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegen-    
stände des Anlagevermögens und Sachanlagen -326.922,03 -340.013,57
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -13.780.677,66 -23.986.725,91
- davon aus Währungsumrechnung TEUR 434,    
Vj 9.976    
7. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 1.062.784,38 1.268.021,93
8. Erträge aus Beteiligungen 512.908,73 6.919.210,34
- davon aus verbundenen Unternehmen TEUR 513,    
Vj TEUR 6.919    
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 6.296.262,78 2.224.183,98
- davon aus verbundenen Unternehmen TEUR 6.058,    
Vj TEUR 1.958    
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -7.208.456,41 -1.998.538,89
11. Aufwendungen aus Verlustübernahme -319.366,69 -1.110.125,36
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -677.903,66 -904.991,41
13. Ergebnis nach Steuern 503.640,60 8.089.370,66
14. Sonstige Steuern -129.072,93 -141.432,22
15. Jahresüberschuss 374.567,67 7.947.938,44

Anhang für das Geschäftsjahr 2023/2024

A. Allgemeine Angaben und Erläuterungen

Die SHARP Electronics (Europe) G.m.b.H. (im Folgenden "Gesellschaft") hat ihren Sitz in Hamburg und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Hamburg (HRB 12184). Die Gesellschaft ist im Sinne des § 267 Abs. 3 und Abs. 4 HGB eine große Kapitalgesellschaft.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft erfasst das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis 31. März 2024.

Die Gesellschaft folgt den Vorschriften des HGB und des GmbH-Gesetzes.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung (Going Concern) i. S. d. § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB aufgestellt.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten abzüglich aufgelaufener Abschreibungen bilanziert. Die Abschreibungen werden linear vorgenommen. Für Software ist eine Nutzungsdauer von einem bis sieben Jahren zugrunde gelegt.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten abzüglich aufgelaufener Abschreibungen bilanziert. Das Sachanlagevermögen wird linear abgeschrieben. Für Grundstücke und Bauten ist eine Nutzungsdauer von sechs bis elf Jahren zugrunde gelegt. Bei technischen Anlagen und Maschinen beträgt die Nutzungsdauer zwei bis zwölf Jahre und bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung zwei bis 15 Jahre.

Geringwertige Anlagegüter werden entsprechend den steuerlichen Vorschriften mit Anschaffungskosten bis EUR 250,00 sofort abgeschrieben, für Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten zwischen EUR 250,00 und EUR 1.000,00 erfolgt eine Erfassung in einem Sammelposten. Dieser Sammelposten wird jährlich in Höhe von 20 % aufgelöst.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten beziehungsweise, bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung, zum niedrigeren beizulegenden Zeitwert bewertet.

Vorräte (Handelswaren) werden zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet. Dabei werden die Anschaffungskosten nach der gleitenden Durchschnittswertmethode ermittelt.

Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt und, soweit sie zweifelhaft oder uneinbringlich sind, unter Abzug des gegen das Ausfallrisiko versicherten Anteils einzelwertberichtigt.

Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber der SHARP Corporation, Osaka/Japan, als oberstem Mutterunternehmen des SHARP-Konzerns und gegenüber deren Tochtergesellschaften werden als Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten werden für Ausgaben/Einnahmen gebildet, denen Aufwendungen/Erträge für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag gegenüberstehen.

Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrags gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen werden gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in Euro umgerechnet.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden unsaldiert ausgewiesen, sofern keine Saldierung möglich ist.

C. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Anlageposten ergibt sich aus dem beigefügten Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang).

Angaben zu Anteilen an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen

Name und Sitz des Unternehmens Anteile in % Währung Umrechnungskurs Jahresergebnis Eigenkapital zum Bilanzstichtag
Sharp Electronics GmbH, Hamburg (31.3.2024) 100 EUR   0,00 25.000,00
Sharp Devices Europe GmbH, München (31.3.2024) 100 EUR   0,00 25.000,00
Sharp Business Systems Deutschland GmbH, Köln (31.3.2024) 100 EUR   0,00 3.606.787,74
SHARP Business Systems Czech Republic s.r.o., Prag/ Tschechische Republik (31.3.2023) 100 CZK 0,04251  1.779.341 13.872.000
SHARP Business Systems Slovakia s.r.o., Bratislava/ Slowakei (31.3.2024) 100 EUR   19.181 189.516
Sharp Electronics Benelux B.V., Houten/Niederlande (31.3.2023) 100 EUR   202.000 2.355.000
Sharp Electronics (Schweiz) AG, Rüschlikon/Schweiz (31.3.2024) 100 CHF 1,02374 218.766,43 8.039.825,05
ITpoint Systems AG, Risch-Rotkreuz/Schweiz (31.3.2024) 100 CHF 1,02374 4.281.155,73 7.914.819,62
Sharp Business Systems Danmark AS, Albertslund/Dänemark (31.3.2022) 100 DKK 0,13426  624.382 5.078.246
Sharp Business Systems Norge AS, Alnabru/Norwegen (31.3.2023) 100 NOK 0,08810  441.413 3.867.032
Sharp Business Systems Finland OY, Helsinki/Finnland (31.3.2023) 100 EUR   25.125,09 485.332,44
Sharp Business Systems Sverige AB, Bromma/Schweden (31.3.2023) 100 SEK  0,08850 4.506.815 54.267.028
Sharp Business Systems France SAS, Toulouse/Frankreich (31.3.2024) 100 EUR   589.489 24.350.173
OQmented GmbH, Itzehoe (31.12.2022) 4,12 EUR -5.399.048,44 3.190.209,61

Durch die Gesellschaft als herrschendem Unternehmen ist am 25. Februar 2013 bzw. am 1. März 2013 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit den Gesellschaften Sharp Electronics GmbH, Hamburg, Sharp Devices Europe GmbH, München, sowie Sharp Business Systems Deutschland GmbH, Köln, abgeschlossen worden. Daher werden die Jahresergebnisse mit EUR 0 ausgewiesen.

Vorräte

Die Vorräte betragen zum Stichtag TEUR 31.798 (i. Vj. TEUR 33.303), davon aus dem mikroelektronischen Bauteilegeschäft TEUR 31.275 (i. Vj. TEUR 32.722). Vorrangiger Grund für den Rückgang ist das unternehmensinterne Ziel, den Warenbestand geringer zu halten.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Bilanzstichtag TEUR 34.419 (i. Vj. TEUR 28.851) und haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen von TEUR 82.052 (i. Vj. TEUR 84.992) enthalten hauptsächlich Forderungen aus Finanzierung gegen SHARP International Finance, London/England, (TEUR 60.727; i. Vj. TEUR 60.368), gegen Sharp Business Systems France, Toulouse/Frankreich, (TEUR 9.536; i. Vj. TEUR 8.524), gegen Sharp Electronics GmbH, Hamburg, (TEUR 6.413; i. Vj. TEUR 10.542) sowie gegen Sharp Business Systems Deutschland GmbH, Köln, (TEUR 1.647; i. Vj. TEUR 1.803). Darüber hinaus enthält dieser Posten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie aus dem sonstigen Verrechnungs- und Finanzverkehr.

Des Weiteren betreffen sie mit TEUR 3.769 (i. Vj. TEUR 3.518) Forderungen gegen die Gesellschafterin SHARP Corporation, Osaka/Japan, und resultieren im Wesentlichen aus Lieferungen und Leistungen.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben sämtlich eine Laufzeit von weniger als einem Jahr.

Die sonstigen Vermögensgegenstände belaufen sich auf TEUR 1.798 (i. Vj. TEUR 1.804) und haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Darin enthalten sind im Wesentlichen Forderungen aus Mietkautionen in Höhe von TEUR 895 (i. Vj. TEUR 896) sowie Forderungen aus überhöhten Körperschaftsteuer-Vorauszahlungen in Höhe von TEUR 521 (i. Vj. TEUR 379).

Flüssige Mittel

Von den Bankguthaben sind TEUR 100 (i. Vj. TEUR 100) zur Sicherheit an das kontoführende Kreditinstitut verpfändet.

Latente Steuern

Latente Steuern werden auf die Unterschiede zwischen Handels- und Steuerbilanzpositionen gebildet, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Darüber hinaus werden aktive latente Steuern auf Verlust- und Zinsvorträge gebildet, soweit eine Verrechnung mit passiven latenten Steuern vorgenommen werden kann.

Der Berechnung der latenten Steuern in Deutschland liegt ein effektiver Steuersatz von 31,8 % (i. Vj. 31,8 %) zugrunde (15,8 % für die Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag und 16,0 % für die Gewerbesteuer), der sich voraussichtlich im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen ergeben wird. Latente Steuern in den ausländischen Betriebsstätten werden mit den dort geltenden statutarischen Steuersätzen bewertet (19 % für Polen und 23 % für Österreich). Die Wirkung von Steuersatzänderungen auf latente Steuern wird mit Inkrafttreten der gesetzlichen Änderung berücksichtigt.

Steuerlatenzen aus temporären Differenzen ergaben sich für Deutschland im Wesentlichen aus Währungskursdifferenzen nach § 256a HGB. Für Polen und Österreich ergeben sich die temporären Differenzen im Wesentlichen aus der unterschiedlichen Bewertung von Rückstellungen sowie in Polen zusätzlich aus unterschiedlichen Nutzungsdauern beim Anlagevermögen.

Die latenten Steuern haben sich wie folgt entwickelt:

Entwicklung latenter Steuern in TEUR 2023 / 2024 2022 / 2023
Deutschland    
Passive latente Steuern (-) aus temporären Differenzen -2.346 -2.184
Aktive latente Steuern (+) aus temporären Differenzen und Verlustvorträgen 1.223 1.372
Passivüberhang (-)/ Aktivüberhang (+) aus temporären Differenzen und Verlustvorträgen -1.123 -812
Ausländische Betriebsstätten (Österreich und Polen)    
Passive latente Steuern (-) aus temporären Differenzen -21 -16
Aktive latente Steuern (+) aus temporären Differenzen und Verlustvorträgen 548 530
Passivüberhang (-)/ Aktivüberhang (+) aus temporären Differenzen und Verlustvorträgen 527 514

Die Auswirkung in der Gewinn- und Verlustrechnung beträgt für Deutschland TEUR -311 (i. Vj. TEUR -752) und für ausländische Betriebsstätten TEUR 13 (i. Vj. TEUR 60). In der Summe ergibt sich ein latenter Steueraufwand von TEUR 324 (i. Vj. iHv. TEUR 692).

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt TEUR 51.385 und ist voll eingezahlt.

Steuerrückstellungen

Die Steuerrückstellungen in Höhe von TEUR 2.317 (i. Vj. TEUR 2.286) bestehen im Wesentlichen aus Rückstellungen für Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag in Höhe von TEUR 1.223 (i. Vj. TEUR 1.329) und aus Rückstellungen für Gewerbesteuer in Höhe von TEUR 1.094 (i. Vj. TEUR 956).

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 8.399 (i. Vj. TEUR 9.457) wurden im Wesentlichen für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 4.470 (i. Vj. TEUR 4.726), für personalbezogene Verpflichtungen (Urlaub, Altersteilzeitverpflichtung, Sonderzahlungen, Abfindungen) in Höhe von TEUR 2.441 (i. Vj. TEUR 2.213) und für Kundenboni in Höhe von TEUR 1.113 (i. Vj. TEUR 2.178) gebildet.

Verbindlichkeiten

Art der Verbindlichkeit Restlaufzeit bis zu 1 Jahr Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre Restlaufzeit mehr als 5 Jahre Gesamtsumme
TEUR TEUR TEUR TEUR
1. Verbindlichkeit gegenüber Kreditinstituten 94.073 0 0 94.073
(i. Vj. 94.050) (i. Vj. 0) (i. Vj. 0) (i. Vj. 94.050)
2. Verbindlichkeit aus Lieferungen und Leistungen 2.603 0 0 2.603
(i. Vj. 3.270) (i. Vj. 0) (i. Vj. 0) (i. Vj. 3.270)
3. Verbindlichkeit gegenüber verbundenen Unternehmen 16.008 0 0 16.008
(i. Vj. 16.901) (i. Vj. 0) (i. Vj. 0) (i. Vj. 16.901)
4. Sonstige Verbindlichkeiten 1.087 0 0 1.087
(i. Vj. 803) (i. Vj. 0) (i. Vj. 0) (i. Vj. 803)
davon aus Steuern 148 0 0 148
(i. Vj . 161) (i. Vj . 0) (i. Vj . 0) (i. Vj . 161 )
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 201 0 0 201
(i. Vj . 183) (i. Vj . 0) (i. Vj . 0) (i. Vj . 183 )
Summe 113.771 0 0 113.771

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen mit TEUR 14.067 (i. Vj. TEUR 13.526) gegenüber der alleinigen Gesellschafterin SHARP Corporation, Osaka/Japan, und resultieren im Wesentlichen aus Lieferungen und Leistungen.

Die verbleibenden TEUR 1.941 (i. Vj. TEUR 3.286) bestehen gegenüber anderen Sharp-Gesellschaften im Wesentlichen aus Lieferungen und Leistungen.

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:

2023 / 2024 2022 / 2023
TEUR TEUR
Mikroelektronische Bauteile ("Micro Electronics") 140.752 164.093
Smart Work (vormals Business Solutions) - und Visual Solutions 50.089 45.880
Erträge aus Kostenweiterbelastungen 6.460 6.115
Sonstige 359 343
Summe 197.660 216.431

Nach geographisch bestimmten Märkten gliedern die Umsatzerlöse sich wie folgt:

2023 / 2024 2022 / 2023
TEUR TEUR
Portugal 75.162 80.100
Europa 63.696 62.850
Tschechische Republik 22.290 16.991
Deutschland 19.519 31.296
Vereinigte Staaten von Amerika 9.835 9.860
Ungarn 3.712 9.098
China 2.423 2.118
Asien 928 1.276
Taiwan 95 160
Lateinamerika 0 2.059
Nahe und Mittlere Osten 0 624
Summe 197.660 216.431

Sonstige betriebliche Erträge

2023 / 2024 2022 / 2023
TEUR TEUR
Erträge aus Währungsumrechnung 808 10.541
Periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 110 2.221
Erträge aus Versicherungsentschädigungen 24 44
Übrige Erträge 56 110
Summe 998 12.916

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich im Wesentlichen aus den folgenden Positionen zusammen:

2023 / 2024 2022 / 2023
TEUR TEUR
Verpackungs-/Versandaufwendungen 2.883 3.557
Zeitarbeitskräfte 1.497 1.038
Kraftfahrzeugkosten 1.245 1.088
Mieten 949 787
Rechts- u. Beratungskosten 932 647
Werbeaufwendungen 690 570
GEMA Gebühren 489 513
Aufwendungen aus Währungsumrechnung 434 9.976
Reisekosten 426 276
Servicekosten und Garantieaufwendungen 393 342
Versicherungen 358 404
Wertberichtigung von Forderungen 5 1.833
Übrige Aufwendungen 3.480 2.956
Summe 13.781 23.987

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Der Posten Steuern vom Einkommen und vom Ertrag umfasst laufende Steuern in Höhe von TEUR 354 (i. Vj. TEUR 213). Dieser entfällt in Gänze auf das laufende Jahr. Ein latenter Steueraufwand ist in Höhe von TEUR 324 (i. Vj. latenter Steuerertrag TEUR 692) enthalten.

Steuerwirkungen, die sich aus der künftigen Anwendung der Regelungen zur globalen Mindestbesteuerung (Pillar II) ergeben können, werden bei der Ermittlung des Ansatzes von aktiven und passiven latenten Steuern nicht berücksichtigt. Derzeit gehen wir von einer Anwendung dieser Regelungen im gesamten Sharp-Konzern ab dem Geschäftsjahr 2024/25 aus. Die Regelungen wurden in Deutschland mit dem Mindeststeuergesetz in lokales Recht umgesetzt. Das Unternehmen erwartet aus der Anwendung der nationalen Ergänzungssteuer (Domestic Minimum Top-Up Tax) keine Erhöhung der laufenden Steuern in Deutschland.

E. Sonstige Angaben

Honorare des Abschlussprüfers

Für die erbrachten Dienstleistungen der PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hamburg, ist folgendes Honorar als Aufwand erfasst worden:

2023 / 2024
TEUR
Abschlussprüfungsleistungen 109

Angabe gem. § 285 Nr. 3 HGB

Zur Finanzierung von Kopiersystemen, die von der SEEG an Kunden vermietet werden, werden Sale-and-Lease-back Verträge mit Finanzinstituten abgeschlossen. Zum Bilanzstichtag resultieren aus diesen Verträgen finanzielle Verpflichtungen in Form von Leasingzahlungen, sog. Refinanzierungskosten:

  2024 / 2025 2025/ 2026 2026/ 2027 2027/ 2028 2028/ 2029 Summe
  TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Leasingzahlungen 3.169 2.178 951 400 128 6.826

Durch den Abschluss von weitestgehend laufzeitkongruenten Vermietungsverträgen mit Kunden wird das Finanzierungsrisiko reduziert. Dem steht eine mittelfristige Verpflichtung aus Leasingzahlungen gegenüber.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestehen die folgenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverpflichtungen für die nächsten fünf Geschäftsjahre. Die zukünftigen Leasingzahlungen aus Sale-and-Lease-back Verträgen werden separat in dem vorherigen Abschnitt dargestellt.

2024 / 2025 2025/ 2026 2026/ 2027 2027/ 2028 2028/ 2029 Summe
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Büroräume, Parkplätze 763 291 116 58 0 1.228
Kraftfahrzeuge 328 263 180 38 0 809
Technische Anlagen, Maschinen 238 113 68 23 0 442

Mitarbeiterzahl

Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer gliedert sich wie folgt auf:

2023 / 2024 2022 / 2023
Verwaltung 46 48
Vertrieb 77 62
Service 71 63
Total 194 173

In der Gesamtsumme enthalten sind 15 leitende Angestellte, 173 Angestellte sowie 6 gewerbliche Arbeitnehmer (Vorjahr: 15, 152, 6).

Geschäftsführung

Der Geschäftsführung der Gesellschaft gehörten im Geschäftsjahr 2023 / 2024 folgende Personen an:

David Woodward, Geschäftsführer Sharp Devices Europe GmbH, Hamburg
Seitaro Nomura, Geschäftsführer Sharp Electronics (EUROPE) Ltd., London/ Großbritannien
Yu Jen Tung, Geschäftsführer Sharp Electronics (EUROPE) Ltd., London/Großbritannien (ausgeschieden am 1. Mai 2023)
Yoichi Tomota, Geschäftsführer Sharp Electronics (EUROPE) Ltd., London/Großbritannien (seit dem 1. Mai 2023)

Alle Geschäftsführer sind gemeinsam mit einem weiteren Geschäftsführer oder einem Prokuristen vertretungsberechtigt. Bezüglich der Gesamtbezüge der Geschäftsführer wird § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

Konzernabschluss

Das Mutterunternehmen der Gesellschaft, SHARP Corporation, hat seinen Sitz in Osaka/Japan. Die SHARP Corporation erstellt einen Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von verbundenen Unternehmen, in den die Gesellschaft einbezogen wird. Dieser Abschluss wird in Osaka veröffentlicht und ist auf der Internetseite der SHARP Corporation öffentlich zugänglich. Die SHARP Corporation wiederum wird at equity in den Konzernabschluss von Hon Hai Precision Industry Co. Ltd., Taipeh/Taiwan, einbezogen.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 375 vollständig auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Hamburg, den 26. Juli 2024

Die Geschäftsführung

Seitaro Nomura

Yoichi Tomota

David Woodward

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023/2024

Anschaffungskosten
01.04.2023 Zugänge Abgänge 31.03.2024
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Entgeltlich erworbene Software 1.818.455,25 73.352,08 - 1.891.807,33
  1.818.455,25 73.352,08 - 1.891.807,33
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke und Bauten 737.749,82 35.137,25 - 772.887,07
2. Technische Anlagen und Maschinen 114.104,52 37.860,81 - 151.965,33
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.446.880,01 241.338,61 54.726,28 2.633.492,34
  3.298.734,35 314.336,67 54.726,28 3.558.344,74
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 87.416.750,97 - - 87.416.750,97
2. Beteiligungen 7.096.739,05 - - 7.096.739,05
  94.513.490,02 - - 94.513.490,02
  99.630.679,62 387.688,75 54.726,28 99.963.642,09
Abschreibungen
01.04.2023 Zugänge Abgänge 31.03.2024
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Entgeltlich erworbene Software 1.778.288,75 28.997,68 - 1.807.286,43
  1.778.288,75 28.997,68 - 1.807.286,43
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke und Bauten 679.905,82 28.167,00 16.666,70 691.406,12
2. Technische Anlagen und Maschinen 99.482,61 20.713,51 11.347,09 108.849,03
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.030.503,35 249.043,84 9.480,20 2.270.066,99
  2.809.891,77 297.924,35 37.493,99 3.070.322,13
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen - - - -
2. Beteiligungen - - - -
  - - - -
  4.588.180,53 326.922,03 37.493,99 4.877.608,57
Restbuchwerte
31.03.2024 31.3.2023
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Entgeltlich erworbene Software 84.520,90 40.166,50
  84.520,90 40.166,50
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke und Bauten 81.480,95 57.844,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 43.116,30 14.621,91
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 363.425,36 416.376,67
  488.022,61 488.842,58
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 87.416.750,97 87.416.750,97
2. Beteiligungen 7.096.739,05 7.096.739,05
  94.513.490,02 94.513.490,02
  95.086.033,53 95.042.499,10

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die SHARP Electronics (Europe) G.m.b.H., Hamburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der SHARP Electronics (Europe) G.m.b.H., Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SHARP Electronics (Europe) G.m.b.H. für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 31. Juli 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Alexander Fernis, Wirtschaftsprüfer

ppa. Charlotte Meky, Wirtschaftsprüferin


Der Jahresabschluss zum 31.3.2024 wurde am 13.9.2024 festgestellt.

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