HYDAC Service GmbHLiquidiert

Industriestraße, 66280 Sulzbach/Saar, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Saarbrücken HRB 14814
Vorher
Societas Vierundvierzigste Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH
Eingetragen
7.1.2005
Branche
Herstellung von hydraulischen und pneumatischen Komponenten und SystemenErbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer ArtErbringung von sonstigen Informationsdienstleistungen
Gegenstand
Dienst- und Service-Leistungen im kommerziellen und technischen Bereich, Informationswesen, Schulungen, Seminare, Marketing, Design, Messebau, Logistik, Montage, Inbetriebnahme und Instandhaltung von Maschinen, Anlagen und Geräten aller Art, insbesondere der Fluid- und Verfahrenstechnik, Service an fluidtechnischen Maschinen und Anlagen sowie Engineering und Beratung im Bereich der Fluidtechnik, des Maschinenbaus und der Megatronik.

Historie

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Management

NameRolle
Harald Cremer
seit 17.7.2009
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Konzern- und Jahresabschlüsse

HYDAC Service GmbH

Sulzbach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015

Lagebericht

I. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Unternehmensstruktur

Die HYDAC Service GmbH mit Sitz in Sulzbach/Saar wurde im Jahr 2004 als Familienunternehmen gegründet.

Als Teil des HYDAC-Firmenverbundes richtet sich die Gesellschaft an den Anforderungen des Weltmarktes aus. Die Anforderungen des Marktes und deren schnelle Umsetzung sind die Basis unserer unternehmerischen Tätigkeit und wirken in das Tätigkeitsfeld jedes Mitarbeiters hinein.

Geschäftstätigkeit

Die HYDAC Service GmbH ist im Wesentlichen mit ihrem Bereich Fieldservice zuständig für die Betreuung der Kunden aller zum HYDAC-Firmenverbund gehörenden Gesellschaften in Zusammenhang mit Montage, Inbetriebnahme, Instandhaltung und Optimierung von Maschinen, Anlagen und Geräten aller Art. Des Weiteren übernimmt die HYDAC Service GmbH zentral die Reklamationsabwicklung für die übrigen HYDAC Gesellschaften (zentraler Kundendienst). Die Gesellschaft führt daneben Schulungen und Seminare durch, beschäftigt sich mit Werbung und Marketing.

Die HYDAC Service GmbH bietet ein mit System aufgebautes, lückenloses Dienstleistungsprogramm an, das entscheidend dazu beiträgt, mit sachrichtiger Wartung und Inspektion die Laufzeiten von Hydraulikanlagen, Schmiersystemen und elektrohydraulischen Steuerungen und Regelungen zu verlängern.

Das mit Servicepartnern angebotene Komplettpaket an Dienstleistungen kann der Kunde nach eingehender Beratung individuell selbst zusammenstellen. Egal ob zur Unterstützung der beim Kunden vorhandenen selbst durchgeführten Instandhaltung oder zur Fremdvergabe von kompletten Instandhaltungsaufgaben, wir finden immer die individuelle Lösung für unsere Kunden.

Die HYDAC Service GmbH konkurriert im Bereich der Montagen sowohl mit den führenden Hydraulikanbietern als auch mit kleinen lokalen Montageunternehmen vor Ort. Hinsichtlich der Reklamationen und auch Reparaturen ist keine nennenswerte Konkurrenz gegeben.

Die HYDAC Service GmbH ist ein tarifgebundenes Unternehmen im Verband der Metall- und Elektroindustrie des Saarlandes e.V.

2. Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft betreibt keine Forschung und Entwicklung.

II. WIRTSCHAFTSBERICHT

1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die weltwirtschaftliche Dynamik blieb 2015 schwach. Wie schon in den Vorjahren wurden die Erwartungen an die konjunkturelle Entwicklung nicht erfüllt. Für 2015 rechnet der Internationale Währungsfond (IWF) mit einem globalen Wachstum von 3,1 Prozent. In den Schwellen- und Entwicklungsländern hat sich das Wachstum auf 4,0 Prozent abgeschwächt. In den Industrieländern erhöhte sich das Bruttoinlandsprodukt um durchschnittlich 1,9 Prozent.

Im Euro-Raum hat sich die Wirtschaft im Laufe des Jahres 2015 weiter erholt. Das Bruttoinlandsprodukt stieg um real 1,5 Prozent. Die Wirtschaft profitierte insbesondere von der Erhöhung der privaten Konsumausgaben. Trotz historisch niedriger Zinsen und einer leicht verbesserten Unternehmensstimmung entwickelten sich die Investitionen weiter schwach. Die Exportwirtschaft hatte leichten Rückenwind durch einen schwächeren Euro-Wechselkurs.

Mit einem stabilen Jahresauftakt startete die deutsche Konjunktur in das Jahr 2015. Das Wirtschaftswachstum verlief bis zum Ende des Jahres stetig, sodass das Bruttoinlandsprodukt insgesamt im Jahresdurchschnitt real um 1,7 Prozent wuchs. Auch in 2015 kamen die stärksten Impulse vom Konsum. Die privaten Haushalte steigerten ihre Ausgaben um 1,9 Prozent, die staatlichen Konsumausgaben waren um 2,8 Prozent höher als im Vorjahr. Im historischen Vergleich spiegelten die Ausrüstungsinvestitionen mit plus 3,6 Prozent eine wenig dynamische Entwicklung in Anbetracht der guten Konjunktur und der niedrigen Zinsen wider. Die Zahl der Erwerbstätigen ist bedingt durch Zuwanderung und einem leichten Abbau der Arbeitslosigkeit gestiegen und erreichte im Jahresdurchschnitt mit rund 43 Millionen Personen (plus 0,8 Prozent) einen erneuten Höchststand.

Das Jahr 2015 blieb für den deutschen Maschinen- und Anlagenbau hinter den ursprünglich gehegten Erwartungen zurück. Statt des noch im Herbst 2014 von den VDMA-Volkswirten prognostizierten realen Produktionswachstums in der Größenordnung von zwei Prozent konnte die Produktion lediglich ein Nullwachstum erreichen, was der im Sommer 2015 revidierten Prognose entspricht. Der Auftragseingang übertraf 2015 sein Vorjahresniveau um real ein Prozent. Dieser Zuwachs gilt gleichermaßen für die Inlands- sowie für die Auslandsnachfrage. Beim Ausland gab es eine starke Spreizung: Während die Bestellungen aus den Nicht- Euro-Ländern ihr Vorjahresniveau um drei Prozent verfehlte, konnten die Aufträge aus den Euro-Partnerländern um 15 Prozent zulegen.

Die Branche Fluidtechnik als Teilbereich des deutschen Maschinenbaus, der auch die HYDAC Service GmbH als Teilnehmer zuzurechnen ist, ist weiterhin durch einen scharfen globalen Wettbewerb mit entsprechendem Druck auf die Verkaufspreise sowie einem zunehmenden Konzentrationsprozess geprägt. Der Fluidtechnik- und Hydraulikmarkt war in der jüngsten Vergangenheit und auch im abgelaufenen Jahr durch Stagnation gekennzeichnet, was sich jedoch nicht auf die Wartung und Instandhaltung bereits bestehender Anlagen auswirkte. Auch die HYDAC Service GmbH konnte sich diesem Trend nicht entziehen, der Umsatz sank daher deutlich gegenüber dem Vorjahr ab.

2. Geschäftsverlauf

Entsprechend unserer Vorjahresprognose sank sowohl der Umsatz als auch das operative Ergebnis deutlich gegenüber dem Vorjahr.

Der Umsatz in Höhe von TEUR 34.364 sank im Vergleich zum Vorjahr um 7,4 %. Die Marktlage für den Bereich Fieldservice war über das Jahr gesehen äußerst angespannt. Wie bereits letztes Jahr gab es zwar viele Anfragen und Gespräche zu Großprojekten, die Realisierung wurde jedoch verschoben oder ganz abgesagt.

Die Verkaufspreise blieben hierbei im Vergleich zum Vorjahr weitestgehend konstant.

Da die Gesellschaft überwiegend für andere HYDAC-Gesellschaften im Inland tätig wird, wurden im Jahr 2015 89 % (TEUR 30.604) des Umsatzes im Inland erzielt.

Der Abhängigkeit von bestimmten Zulieferern wurde durch eine Mehrlieferanten-Strategie für wesentliche Materialien und dem Abschluss längerfristiger Verträge begegnet. Ebenso erfolgt eine regelmäßige Auditierung von Zulieferern.

Die Belegschaft sank im letzten Geschäftsjahr um 4,2 % im Vergleich zum Vorjahr auf nunmehr 203 Mitarbeiter. Infolge höherer Kosten aufgrund des Tarifabschlusses im Metallbereich sind die Personalaufwendungen in 2015 jedoch leicht gestiegen.

In 2015 wurden TEUR 263 in das Sachanlagevermögen investiert. Die Investitionen betrafen im Wesentlichen Technische Anlagen und Maschinen sowie Betriebsausstattung.

Im Geschäftsjahr 2015 wurden weder Unternehmen akquiriert noch verkauft.

Besondere Schadens- und Unglücksfälle sind im Geschäftsjahr 2015 nicht eingetreten.

Die Geschäftsprozesse sowie die betrieblichen Strukturen werden ständig systematisch auf Verbesserungsmöglichkeiten analysiert. Es werden konsequent Optimierungsmaßnahmen durchgeführt um die Wettbewerbsposition weiterhin zu stärken.

3. Lage

a) Ertragslage

2015
TEUR
2014
TEUR
Veränderung 2015 : 2014
TEUR
Umsatzerlöse 34.364 37.128 -2.764
Gesamtleistung 33.814 34.827 -1.013
Materialaufwand 9.767 10.716 949
Personalaufwand 13.626 13.515 111
Sonstiger betrieblicher Aufwand 9.183 8.663 520
Betriebsergebnis (operatives Ergebnis) 1.493 2.416 -923
Jahresergebnis (vor Steuern) -1.447 341 -1.788

Der Umsatz sank - aus bereits dargelegten Gründen - im Geschäftsjahr um TEUR 2.764 auf TEUR 34.364.

Die Bestandsveränderung beträgt TEUR -577 (Vorjahr TEUR -2.341), was unter Berücksichtigung der um TEUR -13 niedrigeren Eigenleistungen zu einer Reduktion der Gesamtleistung um TEUR 1.013 auf TEUR 33.814 führte.

Die Materialaufwendungen betrugen 2015 TEUR 9.767, was eine Reduktion von TEUR 949 gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Die Materialquote fiel von 30,8 % im Vorjahr auf 28,9 %, was auf Veränderungen im Produktmix zurückzuführen ist.

Der Personalaufwand stieg aus den zuvor genannten Gründen um TEUR 111 (+0,8 %).

Der sonstige betriebliche Aufwand stieg insgesamt um TEUR 520 (6,0 %). Ursächlich hierfür sind überwiegend ein Anstieg der Werbekosten (TEUR +515), ein Anstieg der Kosten für die Warenabgabe (TEUR +220) sowie ein Anstieg der Reisekosten (TEUR +168). Gegenläufig reduzierten sich die sonstigen Personalkosten um TEUR -229, die Kosten für Reinigung und Instandhaltung um TEUR -157 sowie die Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen um TEUR -136.

Das operative Ergebnis (Jahresergebnis vor Steuern vom Einkommen und vom Ertrag, vor Beteiligungs- und Finanzergebnis und vor neutralen Erträgen und Aufwendungen) liegt bei TEUR 1.493. Der Rückgang der Gesamtleistung um TEUR -1.013 konnte nicht im gleichen Umfang durch Einsparungen auf der Kostenseite kompensiert werden, dadurch sank das operative Ergebnis um 38 %.

Das Ergebnis vor Steuern beträgt TEUR -1.447 (Vorjahr: TEUR 341). Das Ergebnis vor Steuern wurde, ausgehend vom operativen Ergebnis, belastet durch die Verlustübernahme der HYDAC Drive Center GmbH in Höhe von TEUR 2.820 (Vorjahr: TEUR 1.997), mit der ein Ergebnisabführungsvertrag besteht, sowie durch das neutrale Ergebnis in Höhe von TEUR -12 (Vorjahr TEUR -18) und das Finanzergebnis in Höhe von TEUR -120 (Vorjahr: TEUR -68).

b) Finanzlage

Unsere Gesellschaft weist eine sichere Finanzlage auf. Die Ziele des Finanzmanagements unserer Gesellschaft sind die nachhaltige Sicherstellung der Liquidität sowie die Bereitstellung von ausreichenden Finanzmitteln zur Erreichung der Unternehmensziele.

Das Anlagevermögen der Gesellschaft ist vollständig und das Umlaufvermögen zu 15,7 % durch Eigenkapital finanziert. Die Differenz zwischen kurzfristigem Vermögen und kurzfristigen Schulden (Working Capital) weist einen positiven Saldo von TEUR 2.007 auf.

Der Cashflow aus dem operativen Bereich beträgt TEUR +478. Er resultiert aus dem Periodenverlust in Höhe von TEUR -1.399. Des Weiteren aus der Abnahme der Vorräte, Lieferforderungen sowie sonstigen Aktiva (TEUR +1.602) sowie aus der Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstigen Passiva (TEUR -89). Aus der Investitionstätigkeit errechnet sich ein Mittelabfluss in Höhe von TEUR -1.395, überwiegend resultierend aus Investitionen ins Sachanlagevermögen in Höhe von TEUR -263 sowie aus Veränderungen des Forderungs- und Verbindlichkeitenbestandes aus den Finanzverrechnungskonten der HYDAC-Gesellschaften im Inland in Höhe von TEUR -1.154. Nach Berücksichtigung des Mittelzuflusses aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von TEUR +1.338 (Einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten und gezahlte Zinsen), ergibt sich eine zahlungswirksame Veränderung des gesamten Finanzmittelbestandes um TEUR +421 auf TEUR +857.

Die Liquidität 2. Grades (Liquide Mittel und kurzfristige Forderungen im Verhältnis zu den kurzfristigen Verbindlichkeiten) beträgt 99 % und ist ausreichend. Sie sank gegenüber dem Vorjahr (118 %). Hierbei ist zu berücksichtigen, dass 39 % der kurzfristen Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen bestehen.

Bei der HYDAC Service GmbH wurden in 2015 keine Derivate verwendet.

Die Flüssigen Mittel (Finanzmittelbestand) betragen zum 31. Dezember 2015 TEUR 857 und setzen sich wie im Vorjahr fast ausschließlich aus Guthaben bei Kreditinstituten zusammen. Durch die liquiden Mittel sowie den nicht ausgenutzten Kreditrahmen verfügt das Unternehmen über genügend finanziellen Spielraum und ist jederzeit in der Lage die fälligen Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 2015 TEUR 850 und stiegen gegenüber dem Vorjahr um TEUR 252. Die Restlaufzeit liegt unter einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen 2015 TEUR 2.839 und stiegen gegenüber dem Vorjahr um TEUR 842. Die Restlaufzeit liegt unter einem Jahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten stiegen in 2015 um TEUR 671 auf TEUR 3.404. Die Restlaufzeit liegt ebenfalls unter einem Jahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten bestehen im Wesentlichen (TEUR 2.766) aus Verbindlichkeiten gegenüber anderen inländischen HYDAC Gesellschaften.

Das Unternehmen ist frei von Bankverbindlichkeiten. Durch den bestehenden Kreditrahmen stehen dauerhaft ausreichend liquide Mittel zur Verfügung.

Das Unternehmen ist durch den ausreichenden Bestand an Liquiden Mitteln und die nicht ausgenutzten Kreditrahmenlinien solide finanziert.

c) Vermögenslage

2015 2014 Veränderung 2015 : 2014
Vermögen TEUR % TEUR % TEUR %
Anlagevermögen 1.115 9,9 1.103 9,8 12 1,1
Vorräte 2.985 26,6 3.248 28,9 -263 -8,1
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.164 37,1 5.178 46,1 -1.014 -19,6
Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen 0 0,0 1 0,0 -1 -100,0
Flüssige Mittel 857 7,6 436 3,9 421 96,6
Übrige Aktiva 2.091 18,8 1.261 11,3 830 65,8
  11.212 100,0 11.227 100,0 -15 -0,1

Im Vergleich zum Vorjahr haben sich im Wesentlichen die Vorräte als auch die Lieferforderungen reduziert, dies wurde durch den Anstieg der übrigen Aktiva sowie der Flüssigen Mittel kompensiert, sodass sich die Bilanzsumme leicht reduzierte.

Die Vermögensstruktur zeigt - wie im Vorjahr - ein Verhältnis von Anlagevermögen zu Umlaufvermögen von 10 % zu 90 %.

2015 2014 Veränderung 2015 : 2014
TEUR % TEUR % TEUR %
KaDital            
Eigenkapital 2.697 24,1 4.096 36,5 -1.399 -34,2
Langfristiges Fremdkapital 492 4,4 427 3,8 65 15,2
Kurzfristiges Fremdkapital 8.023 71,5 6.704 59,7 1.319 19,7
  11.212 100,0 11.227 100,0 -15 -0,1

Das Eigenkapital beträgt zum 31. Dezember 2015 TEUR 2.697 (31. Dezember 2014: TEUR 4.096). Die Veränderung ist auf das Jahresergebnis 2015 in Höhe von TEUR -1.399 zurückzuführen.

Die Eigenkapitalquote hat sich im Vergleich zum Vorjahr auf 24,1 % reduziert. Die Eigenkapitalausstattung ist als ausreichend zu beurteilen.

Das langfristige Fremdkapital besteht aus der Rückstellung für Pensionsverpflichtungen.

Das kurzfristige Fremdkapital enthält keine Bankverbindlichkeiten.

Notwendige Finanzierungen erfolgen in der Regel über nahestehende Unternehmen aus dem HYDAC Firmenverbund. So beinhaltet das kurzfristige Fremdkapital Verbindlichkeiten gegenüber anderen FIYDAC Unternehmen in Höhe von TEUR 2.766. Dies entspricht einem Anteil am kurzfristigen Fremdkapital von 35 %.

4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Der Umsatz und die Materialintensität (Materialaufwand in Relation zur Gesamtleistung) stellen bedeutsame finanzielle Leistungsindikatoren für unser Unternehmen dar.

Der Umsatz ist auftragsbedingt im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunken.

Die Materialintensität ist von rund 31 % im Vorjahr auf rund 29 % in 2015 gesunken.

Als nichtfinanzielle Leistungsindikatoren werden insbesondere die Kunden- sowie Mitarbeiterzufriedenheit herangezogen.

Der Kunde steht im Mittelpunkt unseres Handelns. Wir pflegen einen intensiven und partnerschaftlichen Informations- und Erfahrungsaustausch zur permanenten Erfüllung von Kundenforderungen nach dem "Null Fehler-Prinzip", hohem Serviceleistungsgrad, Just-in-time-Belieferung und qualitätsgerechten Produkten.

Ziel ist es außerdem, unsere hoch qualifizierten Mitarbeiter durch tarifliche Entlohnung, ein gutes Arbeitsklima sowie durch das Eingehen auf individuelle Belange langfristig an uns zu binden. Unser Erfolg zeigt sich deutlich an der geringen Fluktuation sowie der langen Betriebszugehörigkeit.

5. Gesamtaussage

Das Geschäftsjahr 2015 verlief, wie von uns prognostiziert, der Umsatz reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr deutlich. Ebenfalls sank das operative Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr deutlich, es bleibt aber mit TEUR 1.493 deutlich positiv, was als zufriedenstellend zu betrachten ist. Unsere Gesellschaft verfügt unverändert über eine ausreichende Eigenkapitalausstattung und damit über eine solide Vermögenslage. Aufgrund des Bestandes an liquiden Mitteln und den uns zur Verfügung stehenden, aber nicht ausgenutzten Kreditrahmenlinien, weist unsere Gesellschaft eine sichere Finanzlage auf. Daher bestehen zu keiner Zeit Liquiditätsengpässe, so dass keine Beeinträchtigung der Innovations- und Investitionsfähigkeit gegeben ist.

III. NACHTRAGSBERICHT

Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem Abschlussstichtag nicht eingetreten.

IV. PROGNOSEBERICHT

Für 2016 erwartet der Internationale Währungsfonds (IWF) ein moderates weltwirtschaftliches Wachstum um real 3,4 Prozent. Für die Schwellen- und Entwicklungsländer in Summe wird - trotz der weiteren Wachstumsverlangsamung in China - ein leicht beschleunigtes Wachstum vorhergesagt. Die Hoffnungen ruhen hier auf Indien, ASEAN und Afrika. Russland und Brasilien dürften auch 2016 nicht aus der Rezession herauskommen. Allerdings wird für Russland eine deutlich kleinere Minusrate als im Vorjahr prognostiziert. Für Brasiliens Wirtschaft wird nur eine minimale Besserung erwartet. In den Industrieländern dürfte sich das moderate Wachstum leicht beschleunigt fortsetzten. Möglich werden soll dies durch eine leichte Belebung in Japan, der Eurozone und Kanada. Sowohl die USA als auch das Vereinigte Königreich sollen ihr solides Wachstumstempo von 2015 beibehalten können.

Für 2016 rechnet der Sachverständigenrat für Deutschland mit einer Zuwachsrate des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts in Höhe von 1,6 Prozent. Vom Außenbeitrag werden hierbei keine nennenswerten Impulse erwartet. Weiterhin wird mit einem starken privaten Konsum gerechnet, der zum Anstieg des Bruttoinlandsprodukts beiträgt. Die Beschäftigung dürfte in 2016 voraussichtlich um 300 000 Personen ansteigen. Die Erwartung an die Entwicklung der Bruttoanlageinvestitionen fällt mit 2,7 Prozent eher enttäuschend aus.

Die VDMA-Volkswirte rechnen für 2016 damit, dass das Produktionsniveau des Vorjahres trotz vieler negativer Einflüsse seitens der weltweiten Nachfrage gehalten werden kann. Der Verfall vieler Rohstoffpreise kurbelt zwar die Konjunktur in den Verbraucherländern an. Doch die Preise sind inzwischen so stark gefallen, dass viele der Förderländer inzwischen mit massiven Problemen kämpfen und die Investitionsgüternachfrage aus diesen Ländern daher stark geschrumpft ist. Die starke Abwertung des Euro hat in der Eurozone zunächst zwar ebenfalls wie ein Konjunkturpaket gewirkt. Allmählich haben sich aber die Warenströme an die veränderten Wechselkursverhältnisse angepasst und eine der Kehrseiten der Medaille wird sichtbar: So ächzt das Verarbeitende Gewerbe in den USA unter dem hohen Dollarkurs. Das gilt nicht nur für deren Exporte sondern auch für den Absatz auf dem amerikanischen Markt. Das trübt die Investitionsfreude der US-amerikanischen Industrie. Von den weiterhin niedrigen Zinsen erhofft sich der VDMA keine expansiven Effekte für die Investitionen mehr. Viele geopolitischen Unruhen und Krisenherde sowie das Fehlen eines klaren Wachstumstrends sorgen für eine vorsichtige Haltung vieler potenzieller Investoren weltweit. Einer ganzen Reihe bedeutender Entwicklungs- und Schwellenländer, die in den vergangenen Jahren für ein hohes Exportwachstum im deutschen Maschinen- und Anlagenbau gesorgt haben, ist die Puste ausgegangen. Hier ist sogar mit weiteren Minusraten zu rechnen. Von den BRIC-Staaten traut der VDMA beispielweise nur noch Indien zunehmende Maschinenimporte aus Deutschland zu.

Die Sektion Ölhydraulik im deutschen Maschinenbau, zu der auch die Dienstleistungen der HYDAC Service GmbH zuzurechnen sind, weist einen preisbereinigten Umsatzrückgang von etwa -5 % Ende Juni 2016 aus. Der Umsatz der HYDAC Service GmbH liegt im 1. Halbjahr des Geschäftsjahres 2016 nur leicht unterhalb des Vorjahres. Aufgrund der aktuellen Auftragslage und den bisherigen Umsatzzahlen gehen wir von einem Umsatz in der Größenordnung des Vorjahres aus. Unter Berücksichtigung des unter den aktuellen Marktbedingungen wiederum als hoch zu bewertenden Tarifabschlusses im Metallbereich erwarten wir ein operatives Ergebnis auf Vorjahresniveau.

Die gesetzliche Definition der Umsatzerlöse ändert sich aufgrund des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes ab dem Geschäftsjahr 2016. Die prognostizierte Umsatzentwicklung bezieht sich auf die bisherige gesetzliche Abgrenzung der Umsatzerlöse. Eventuelle Veränderungen der Umsatzerlöse aufgrund der Erstanwendung des HGB in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes sind in der vorliegenden Prognose nicht berücksichtigt.

V. CHANCEN- UND RISIKOBERICHT

Angaben zu einzelnen Risiken und Chancen

Risiken und Risikomanagement

In den vergangen Jahren hat sich unser Risikomanagement auch im Hinblick auf die Finanz- und Wirtschaftskrise bewährt und als effektiv erwiesen.

Im Rahmen der ausgeübten Geschäftsfelder ist das Erzielen von Erträgen in der Regel ohne Risiko nicht möglich. Das bewusste Eingehen von Risiken ist daher immer Bestandteil der Geschäftstätigkeit der HYDAC Service GmbH.

Die HYDAC Service GmbH verfolgt eine konservative Unternehmensstrategie. Unternehmerische Risiken sollen nur dann bewusst eingegangen werden, wenn die Chancen die Risiken deutlich überwiegen und dabei die Risiken beherrschbar bleiben. Aus diesem Grund ist es maßgeblich für unseren Erfolg, die einzugehenden Risiken umfassend zu erkennen, zu steuern und zu überwachen.

Das Ziel der Risikostrategie der HYDAC Service GmbH besteht darin, im Rahmen einer grundsätzlich risikoaversen Unternehmensstrategie die mit der Erzielung von Erträgen verbundenen Risiken früh zu erkennen und bestehende Risiken zu beherrschen.

Dies soll insbesondere durch folgende Maßnahmen gewährleistet werden:

Einbau von Kontrollen in die Ablauforganisation

Kontrollen zur Begrenzung möglicher Risiken auf ein vertretbares Maß

Fortlaufende Überwachung der finanziellen Lage des Unternehmens

zeitnahe Versorgung der Entscheidungsträger mit Informationen, die es ermöglichen, Chancen und Risiken gegeneinander abzuwägen.

Einzelrisiken

Folgende Risiken wurden bislang für die HYDAC Service GmbH identifiziert:

Marktrisiken

Branchenrisiken

Qualitätsrisiken

Produktions- und Beschaffungsrisiken

Ausfallrisiken

Währungsrisiken

Liquiditätsrisiken

sonstige betriebliche Risiken.

Marktrisiken

Der Fluidtechnikmarkt ist weiterhin durch einen scharfen globalen Wettbewerb mit entsprechendem Druck auf die Verkaufspreise sowie einem zunehmenden Konzentrationsprozess gekennzeichnet. Zur Verbesserung der Wettbewerbssituation und zur Erschließung neuer Märkte hat das Unternehmen seine Vertriebskapazität in der Fluidtechnik im letzten Geschäftsjahr weiter erhöht. Optimierungsmaßnahmen wurden und werden weiterhin konsequent durchgeführt.

Branchenrisiken

Die HYDAC Service GmbH konkurriert im Bereich der Montagen mit den führenden Hydraulikanbietern als auch mit kleinen lokalen Montageunternehmen vor Ort.

Hinsichtlich der Reklamationen und auch Reparaturen ist keine nennenswerte Konkurrenz gegeben.

Um dem weltweiten Wettbewerb zu begegnen und den international tätigen Kunden eine lokale Präsenz und Kompetenz zu bieten, hat das Unternehmen auch im Geschäftsjahr 2015 seine Auslandsrepräsentanz weiter ausgebaut.

Qualitätsrisiken

Der Kunde steht im Mittelpunkt unseres Handelns. Wir pflegen einen intensiven und partnerschaftlichen Informations- und Erfahrungsaustausch zur permanenten Erfüllung von Kundenforderungen nach dem "Null Fehler-Prinzip", hohem Serviceleistungsgrad, Just-in-time-Belieferung und qualitätsgerechten Produkten.

Produktions- und Beschaffungsrisiken

Im Bereich der Produktion wurde die Möglichkeit eines Ausfalls unserer Anlagen durch nachhaltige Investitionstätigkeit, durch regelmäßige Instandhaltung und andere Vorsorgemaßnahmen wie etwa im Brandschutz minimiert.

Die Versicherungen sowohl im Haftpflicht- als auch Sachversicherungsbereich wurden dem höheren Geschäftsvolumen angepasst. Eventuelle Produkthaftungsfälle sind durch entsprechende Versicherungen - unter Berücksichtigung der üblichen Selbstbehalte - in ausreichendem Maße abgedeckt.

Dem Risiko in der Beschaffung wird durch eine Mehrlieferanten-Strategie für wesentliche Materialien und dem Abschluss längerfristiger Verträge begegnet. Selbstverständlich werden regelmäßig eine Auditierung von Zulieferern sowie eine aussagekräftige Lieferantenbewertung durchgeführt. Das aktive A-Lieferantenmanagement (Expediting) wurde weiter ausgebaut.

Ausfallrisiken

Im Bereich des Umlaufvermögens wird dem Risiko des Ausfalls von Forderungen durch ein effizientes Debitorenmanagement begegnet. Durch die Bildung von Wertberichtigungen in dieser Bilanzposition ist zudem ausreichend Risikovorsorge getroffen worden.

Währungsrisiken

Aufgrund des Auslandsanteils unserer Geschäfte sind Risiken aus Währungsschwankungen vorhanden. Diese Risiken werden, wenn möglich, durch Abrechnung in EURO vermieden.

Liquiditätsrisiken

Eine ausreichende Liquiditätsversorgung wird durch eine implementierte Liquiditätsplanung sichergestellt. Außerdem stehen dem Unternehmen ausreichend Kreditlinien zur Erfüllung seiner Zahlungsverpflichtungen und einer weiteren Geschäftsausweitung zur Verfügung.

Darüber hinaus hat die HYDAC Service GmbH weitere Maßnahmen ergriffen, um den zukünftigen Finanzbedarf noch genauer abschätzen zu können sowie Liquidität im Unternehmen freizusetzen. Dabei steht im Vordergrund, das Working Capital zu reduzieren.

Sonstige betriebliche Risiken

Die Versicherungen wurden dem höheren Geschäftsvolumen angepasst.

Sonstige betriebliche Risiken, außer den jedes Unternehmen betreffenden Unternehmensrisiken, sind nicht zu erkennen.

Die internen Kontroll- und Steuerungssysteme wurden unter Berücksichtigung der aktuellen und zukünftigen Gegebenheiten weiter verbessert. Zudem wurde durch die Bildung von Rückstellungen für Gewährleistung und Drohverluste zukünftigen Risiken ausreichend Rechnung getragen.

Chancen und Chancenmanagement

Unternehmerisches Handeln besteht auch darin, Chancen zu erschließen und zu nutzen und so die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu sichern und auszubauen.

Die laufende Beobachtung und Analyse der relevanten Produkt-, Technologie-, Markt- und Wettbewerbsentwicklungen im Umfeld des HYDAC Firmenverbunds sind zentrale Bestandteile des Chancenmanagements. Diese Aufgaben erledigen sowohl die Zentralbereiche als auch die operativen Tochtergesellschaften. Deren Durchführung stellt die Basis für das zeitnahe Erkennen potenzieller Chancen und das Ableiten geeigneter Strategien dar.

Unter den im Folgenden dargestellten Chancen verstehen wir mögliche künftige Entwicklungen oder Ereignisse, die zu einer positiven Abweichung von unserer Prognose führen können.

Umfeld- und Branchenchancen

Sollte sich die wirtschaftliche Lage in einzelnen Branchen deutlich positiver als erwartet entwickeln, sehen wir zusätzliche Geschäftschancen.

Beschaffungsmarktchancen

Dem Risiko von Schwankungen des Beschaffungspreises steht die Chance gegenüber, dass sich die genannten Einflussfaktoren in eine für die HYDAC Service GmbH vorteilhafte Richtung entwickeln.

Finanzwirtschaftliche Chancen

Den unter finanzwirtschaftlichen Risiken genannten Währungs- und Zinsrisiken steht die Chance gegenüber, dass sich die entsprechenden Einflussfaktoren in eine für die HYDAC Service GmbH vorteilhafte Richtung entwickeln.

Gesamtaussage

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld und steigenden Rohstoffpreisen. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität und der Branchenvielfalt unserer Kunden sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

VI. RISIKOBERICHTERSTATTUNG ÜBER DIE VERWENDUNG VON FINANZINSTRUMENTEN

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Dabei wird durch die fortlaufende Risikoidentifikation, -bewertung und -bewältigung insbesondere hinsichtlich der Forderungen und Verbindlichkeiten das Ziel verfolgt, Risiken bei den Finanzinstrumenten zu minimieren.

Die Gesellschaft fakturiert den größten Teil ihrer Umsätze in Euro, so dass bei diesen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen keine Währungsrisiken bestehen. Dasselbe gilt für die Materialbeschaffung in Euro, d.h. für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Für Lieferungen an Kunden sowie von Lieferanten außerhalb Europas in fremder Währung bestehen Währungsrisiken.

 

Sulzbach, den 19. September 2016

HYDAC Service GmbH

Wolfgang Haering

Harald Cremer

Bilanz zum 31. Dezember 2015

AKTIVA

EUR Stand am 31.12.2015
EUR
Stand am 31.12.2014
TEUR
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 20.860,00   38
II. Sachanlagen 955.759,88   927
III. Finanzanlagen 138.201,00 1.114.820,88 138 1.103
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte 2.984.846,00   3.248
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.251.443,54   6.440
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 856.868,84   436
    10.093.158,38 10.124
C. Rechnungsabgrenzungsposten   3.590,00 -
    11.211.569,26 11.227

PASSIVA

  EUR Stand am 31.12.2015
EUR
Stand am 31.12.2014
TEUR
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00   100
II. Gewinnvortrag 3.996.249,21   3.803
III. Jahresfehlbetrag (-)Jahresüberschuss -1.399.068,35   193
    2.697.180,86 4.096
B. Rückstellungen   1.421.452,00 1.401
C. Verbindlichkeiten   7.092.936,40 5.730
    11.211.569,26 11.227

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015

2015 2014
EUR EUR EUR TEUR EUR
1. Rohergebnis     24.550.334,03   24.805
2. Personalaufwand          
a) Löhne und Gehälter -11.476.016,85     -11.384  
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -2.150.116,90     -2.131  
- davon für Altersversorgung EUR 5.974,39 (2014 EUR 17.394,44)   -13.626.133,75     -13.515
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   -247.514,53     -222
- davon außerplanmäßig EUR 0,00 (2014 EUR 0,00)          
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen   -9.183.323,20     -8.663
- davon aus der Währungsumrechnung EUR 9.955,19 (2014 EUR 12.785,35)          
      -23.056.971,48    
      1.493.362,55   2.405
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   22.412,27   30  
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 0,00 (2014 EUR 0,00)          
- davon aus der Abzinsung von Rückstellungen EUR 4.000,00 (2014 EUR 7.000,00)          
6. Aufwendungen aus Verlustübernahme   -2.820.050,36   -1.997  
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   -142.764,72   -98  
- davon an verbundene Unternehmen EUR 12.301,00 (2014 EUR 18.370,00)          
- davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen EUR 72.978,00          
(2014 EUR 23.269,00)     -2.940.402,81   -2.065
8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit     -1.447.040,26   340
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   58.890,25   -140  
10. Sonstige Steuern   -10.918,34   -7  
      47.971,91   -147
11. Jahresüberschuss     -1.399.068,35   193

Anhang

I. ERLÄUTERUNGEN UND ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Der Jahresabschluss der HYDAC Service GmbH, Sulzbach, für das Geschäftsjahr 2015 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches über den Jahresabschluss von mittelgroßen Kapitalgesellschaften sowie den relevanten Bestimmungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden.

1. Methodenerläuterungen

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Immaterielle Vermögensgegenstände

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen sind nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer bemessen.

Sachanlagen

Die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und, wenn ihre Nutzung zeitlich begrenzt ist, abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt.

Die Anschaffungskosten umfassen auch die einzeln zurechenbaren Anschaffungsnebenkosten und nachträgliche Anschaffungskosten; Anschaffungskostenminderungen wurden abgesetzt.

Die planmäßigen Abschreibungen auf Sachanlagen ermitteln sich grundsätzlich durch gleichmäßige Verteilung der Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten über die voraussichtliche Nutzungsdauer der einzelnen Gegenstände (lineare Abschreibung).

Bei Vermögensgegenständen, die vor dem 1. Januar 2009 angeschafft oder hergestellt wurden, haben wir stattdessen von der Möglichkeit degressiver Abschreibung in steuerlich zulässigem Umfang Gebrauch gemacht, wenn dies zu einem höheren Abschreibungsbetrag führte als die lineare Abschreibung.

Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis zu EUR 410,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Finanzanlagen

Die Anteile an verbundenen Unternehmen werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Bewertung erfolgt unter Berücksichtigung außerplanmäßiger Abschreibungen mit dem niedrigeren beizulegenden Wert.

Die Wertpapiere des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bewertet.

Vorräte

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren zu den Anschaffungskosten angesetzt.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten angesetzt. Die Herstellungskosten beinhalten die direkt zurechenbaren Material- und Fertigungskosten sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten.

Auf Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie auf unfertige und fertige Erzeugnisse sind - soweit notwendig - Abschreibungen gemäß § 253 Absatz 4 Satz 2 HGB auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen worden.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden zu ihrem Nennwert abzüglich angemessener Einzelwertberichtigungen angesetzt. Zur Deckung des allgemeinen Kreditrisikos wurde eine Pauschalwertberichtigung von 3,0 % des um die einzelwertberichtigten Forderungen und um die enthaltene Umsatzsteuer gekürzten Forderungsbestandes vorgenommen.

Übrige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Der Ansatz der übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgte grundsätzlich zum Nennwert mit Ausnahme von Einzelwertberichtigungen bei den sonstigen Vermögensgegenständen.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert angesetzt.

Rückstellungen

Die Rückstellungen für Pensionen sind nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Verfahren) unter Berücksichtigung zukünftiger Gehaltssteigerungen in Höhe von 2,5 %, Rentensteigerungen in Höhe von 1,8 % und einer individuell berechneten Fluktuationswahrscheinlichkeit errechnet.

Die Rückstellungen für Pensionen basieren auf den Richttafeln 2005 G von Professor Dr. Klaus Heubeck sowie auf einem Rechnungszins von 3,88 %.

Der Rechnungszins ermittelt sich aus dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der sich bei einer angenommenen Laufzeit von 15 Jahren ergibt. Erfolgswirkungen aus der Änderung des Diskontierungszinssatzes werden im Finanzergebnis erfasst.

Die Pauschalrückstellung für Gewährleistung beträgt 1,5 % vom jeweiligen gewährleistungspflichtigen Jahresumsatz.

Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich zur Erfüllung von Schulden aus Altersteilzeit dienen, sind gemäß § 246 Absatz 2 HGB mit diesen Schulden verrechnet; entsprechend ist mit den dazugehörigen Aufwendungen und Erträgen zu verfahren.

Bei Bildung der sonstigen Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen; sie sind in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Sonstige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinsten Betrag angesetzt.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Der Wertansatz der Eventualverbindlichkeiten entspricht dem bestehenden Haftungsvolumen.

Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Absatz 2 HGB) gegliedert.

2. Währungsumrechnung

Auf Fremdwährungen lautende Forderungen und Verbindlichkeiten sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Tag der Erstverbuchung in Euro umgerechnet.

Die Umrechnung für Forderungen und Verbindlichkeiten, die am Abschlussstichtag auf fremde Währung lauten, wird wie folgt vorgenommen:

Ist der Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag für Forderungen niedriger bzw. für Verbindlichkeiten höher als der entsprechende Kurs am Tag der Erstverbuchung, so werden die Vermögensgegenstände bzw. Verbindlichkeiten mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger werden - ungeachtet des Kurses am Tag ihrer Erstverbuchung - mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

Eine Umrechnung unterbleibt, sofern die Beträge von untergeordneter Bedeutung sind.

a) Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Stand am 01.01.2015
EUR
Zugang (Z) Zugang durch Umbuchung (ZU)
EUR
Abgang Abgang durch Umbuchung (AU)
EUR
Stand am 31.12.2015
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 137.297,21 1.524,82 (Z) 1,00 (A) 138.821,03
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 84.200,15 0,00 0,00 84.200,15
2. Technische Anlagen und Maschinen 316.669,59 17.810,68 (Z) 13.134,31 (A) 405.677,98
    84.332,02 (ZU)    
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.459.091,25 176.971,01 (Z) 40.156,57 (A) 1.595.905,69
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 84.332,02 68.804,73 (Z) 84.332,02 (AU) 68.804,73
  1.944.293,01 263.586,42 (Z) 53.290,88 (A) 2.154.588,55
    84.332,02 (ZU) 84.332,02 (AU)  
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 500.000,00 0,00 0,00 500.000,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 138.200,00 0,00 0,00 138.200,00
  638.200,00 0,00 0,00 638.200,00
  2.719.790,22 265.111,24 (Z) 53.291,88 (A) 2.931.609,58
    84.332,02 (ZU) 84.332,02 (AU)  
Abschreibungen
Stand am 01.01.2015
EUR
Zugang
EUR
Abgang
EUR
Stand am 31.12.2015
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 99.044,21 18.917,82 1,00 117.961,03
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 137.900,59 45.099,70 13.134,31 169.865,98
         
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 879.276,25 183.497,01 33.810,57 1.028.962,69
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
  1.017.176,84 228.596,71 46.944,88 1.198.828,67
         
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 499.999,00 0,00 0,00 499.999,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00
  499.999,00 0,00 0,00 499.999,00
  1.616.220,05 247.514,53 46.945,88 1.816.788,70
         
Buchwerte
Stand am 31.12.2015
EUR
Stand am 31.12.2014
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 20.860,00 38.253,00
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 84.200,15 84.200,15
2. Technische Anlagen und Maschinen 235.812,00 178.769,00
     
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 566.943,00 579.815,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 68.804,73 84.332,02
  955.759,88 927.116,17
     
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1,00 1,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 138.200,00 138.200,00
  138.201,00 138.201,00
  1.114.820,88 1.103.570,17
     

b) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In der Position Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr in Höhe von TEUR 63 (Vorjahr TEUR 90) enthalten.

c) Mitzugehörigkeitsvermerk

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten ausschließlich sonstige Verbindlichkeiten.

d) Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 100.000,00; es blieb im Jahr 2015 unverändert.

e) Verbindlichkeiten

Die Position enthält, wie im Vorjahr, keine Verbindlichkeiten mit Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr.

f) Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 2.839 (Vorjahr TEUR 1.997) enthalten keine Verbindlichkeiten mit Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr.

g) Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag bestanden folgende Eventualverbindlichkeiten:

- Verbindlichkeiten aus Bürgschaften TEUR 4.868
(31.12.2014 TEUR 4.522)
- Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen TEUR 18.879
(31.12.2014 TEUR 18.812)

Der jeweilige Bestand der Hauptverbindlichkeit des Schuldners am Abschlussstichtag ist grundsätzlich maßgebend für die Angabe der Haftungsverhältnisse. Daher werden nicht genutzte Kreditzusagen - insbesondere nicht genutzte Kontokorrentrahmen - nicht angegeben. Ausnahme bilden die Verbindlichkeiten aus Höchstbetragsbürgschaften, die Kontokorrentverbindlichkeiten und ähnliche Verbindlichkeiten absichern. In diesen Fällen wird der Höchstbetrag der Bürgschaftssumme angegeben.

Unter Berücksichtigung der zum Aufstellungszeitpunkt bestehenden Erkenntnisse über die finanzielle Lage der Hauptschuldner, gehen wir derzeit davon aus, dass die den Haftungsverhältnissen zu Grunde liegenden Verpflichtungen von den jeweiligen Hauptschuldnern erfüllt werden können. Wir schätzen daher eine Inanspruchnahme aus den aufgeführten Haftungsverhältnissen als nicht wahrscheinlich ein.

Insbesondere die fortlaufende Überwachung der finanziellen Lage der begünstigten Unternehmen und der zeitnahe Informationsaustausch zwischen den in die Haftungsgemeinschaft einbezogenen Unternehmen geben uns die Möglichkeit einer verlässlichen Risikoeinschätzung.

2. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erträge und Aufwendungen, die einem anderen Geschäftsjahr zuzuordnen sind

2015
TEUR
Sonstige betriebliche Erträge:  
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 5
Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen 60
Erträge aus Vorjahren 12
Sonstige betriebliche Aufwendungen:  
Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen 23
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2

III. SONSTIGE ANGABEN

1. Anteile an verbundenen Unternehmen

Name Sitz Anteil am Kapital Eigenkapital
TEUR
Jahresergebnis
TEUR
HYDAC Drive Center GmbH Langenau 100,0 -756 0

Mit der HYDAC Drive Center GmbH besteht ein Ergebnisabführungsvertrag, durch den die HYDAC Drive Center GmbH verpflichtet ist, ihren gesamten Gewinn an die Gesellschaft abzuführen. Die Gesellschaft ist verpflichtet, jeden während der Vertragsdauer sonst entstehenden Jahresfehlbetrag auszugleichen.

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der finanziellen Verpflichtungen beträgt TEUR 2.369. Er resultiert aus bestehenden Leasing- und Mietverträgen.

3. Beziehungen zu Unternehmensorganen

Geschäftsführung und deren Bezüge

Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2015 waren

Herr Dipl.-Kfm. Wolfgang Haering und

Herr Dipl.-Ing. Harald Cremer.

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer wird auf Grund § 286 Absatz 4 HGB verzichtet.

4. Weitere Angaben Zahl der Mitarbeiter

Die Zahl der Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt stellt sich wie folgt dar:

Angestellte 106
Arbeiter 102
Aushilfen 0
  208
Auszubildende 0

 

Sulzbach, 19. September 2016

HYDAC Service GmbH

Wolfgang Haering

Harald Cremer

Der Jahresabschluss wurde am 28. Oktober 2016 von der Gesellschafterversammlung festgestellt.

" Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der HYDAC Service GmbH, Sulzbach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2015 bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens- , Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Saarbrücken, den 21. September 2016

W В Wirtschaftsprüfung
Unternehmensberatung GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Karl-Heinz Barth, Wirtschaftsprüfer

ppa. Michael Bernarding, Wirtschaftsprüfer "

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