Lakota's Den Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sven Ingo Döbert seit 15.7.2014 | Geschäftsführer |
Jürgen Paul Winter seit 6.11.2002 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
PM Fulfillment GmbHObertshausenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtGliederung I. Grundlagen des Unternehmens II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf 3. Lage des Unternehmens III. Prognosebericht IV. Nachtragsbericht V. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht 2. Chancenbericht 3. Gesamtaussage I. Grundlagen des UnternehmensDie Geschäftstätigkeit der Gesellschaft besteht im Angebot von Supply Chain- und Logistik-Dienstleistungen im B2B Bereich. Diese umfassen auch in geringem Umfang Lagerhaltung im Auftrag von Kunden, IT-Dienstleistungen wie Webshops und Business Plattformen zur optimalen Steuerung der Abläufe. Die Produkte werden im Kundenauftrag (on behalf) gekauft und weltweit bis hin zum Endkunden geliefert und auch an diese berechnet. PM Fulfillment ist nicht in Sourcing-Entscheidungen eingebunden. Diese werden weiterhin vom Kunden getroffen. Auch das Warenrisiko liegt zu 100% bei den Kunden. PM Fulfillment kauft ohne vorliegende Bestellung der Kunden keine Waren ein. Größter Einzelkunde ist weiterhin ein Global Player aus dem Bereich Beauty. Im Geschäftsjahr 2023 wurden Gespräche mit einem weiteren Unternehmen der Luxusgüterbranche gestartet, die sich sehr positiv gestalten. Konkrete Ergebnisse werden für das 3. Quartal 2024 erwartet. Das bereits in 2019 mit einem weiteren Kunden gestartete Pilotprojekt läuft weiterhin, allerdings auf niedrigem Niveau. Die PM Fulfillment GmbH ist Bestandteil der DW-Unternehmensgruppe. Diese besteht aus insgesamt 9 Unternehmungen mit weiteren Büros in Frankreich, China und in Hong Kong. Innerhalb der Unternehmensgruppe ergänzen und unterstützen sich die Unternehmen in Form eines aufeinander abgestimmten Dienstleistungsangebots. II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene RahmenbedingungenDas gesamtwirtschaftliche Umfeld war im Jahr 2023 stark durch den Ukraine Konflikt und sich daraus resultierende weltpolitische Verwerfungen und Veränderungen geprägt und beeinflusst. Auch die Nachfrage im Luxus-Segment war davon betroffen, entwickelte sich aber trotzdem noch positiv auf niedrigem Niveau, wovon auch PM Fulfillment profitierte. Für das Jahr 2024 wird in der vom Unternehmen beliefertem Luxusgüterbranche, trotz des weiterhin negativen Umfeldes durch den Ukraine Krieg, mit einer stabilen Entwicklung des gesamtwirtschaftlichen Umfeldes gerechnet. Der Kurs des Euro gegenüber dem USD notierte zum Ende des Geschäftsjahres 2023 bei um die 1,10 USD/EUR. 2. GeschäftsverlaufDer Geschäftsverlauf 2023 war sehr positiv. Die Umsätze im Kerngeschäft stiegen im Verlauf des Geschäftsjahres stark an. Insgesamt wurden die Planzahlen der Geschäftsführung beim Umsatz übertroffen. Dieser erhöhte sich im Vergleich zu 2022 um TEUR 7.459 von TEUR 28.933 auf insgesamt TEUR 36.392. Der Umsatz wurde zu 100 % im Marktsegment Beauty erzielt. Das Umsatzwachstum resultiert aus der positiven Entwicklung im Geschäftsbereich Beauty des größten Kunden. Die in 2023 weiterhin leicht positive Entwicklung des weltweiten Konsums im Luxusgüterbereich und das aggressive Marketing des größten Kunden resultierte in erhöhten Marketingbudgets, was wiederum zu signifikant erhöhten Bestellvolumina bei Marketing und POS Materialien führte. Hiervon wurden 14,94% in Euro, 85,06% in USD fakturiert. Die Umsätze gliedern sich nach Lieferregionen bzw. Lieferländern wie folgt:
Die Kapazitätsauslastung war auf hohem Niveau. Im Jahresdurchschnitt betrug die Mitarbeiterzahl 15 Personen. Die Personalkosten erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 1.159 auf TEUR 1.396. Dieser Betrag beinhaltet auch Bonuszahlungen an leitende Mitarbeiter für besondere Leistungen. Im Jahr 2023 wurden in der Unternehmensgruppe erneut signifikant in die IT-Struktur und speziell auch die IT-Sicherheit investiert. Die Sicherstellung geordneter Prozessabläufe mit dem Ziel der Optimierung der Synergien hat hohe Priorität. Die IT-Kosten und die darauf entfallende Abschreibung werden in Form einer Umlage von der Konzerngesellschaft DW Service GmbH auf die im Kundengeschäft aktiven Gesellschaften umgelegt. 3. Lage des Unternehmensa) VermögenslageDie Sachanlagen erhöhten sich im Jahr 2023 von TEUR 0 um TEUR 2 auf TEUR 2, die immateriellen Wirtschaftsgüter verringerten sich von TEUR 25 im Jahr 2022 um TEUR 7 auf TEUR 18 in 2023. Seit Beginn des Geschäftsjahres 2023 wird Factoring nicht mehr zur Finanzierung des Working Capital eingesetzt. Die Forderungen aus Lieferung und Leistung erhöhten sich im Jahr 2023 im Vergleich zu 2022 um TEUR 469 von TEUR 15.015 auf TEUR 15.484. Die Bestände an Waren erhöhten sich aufgrund der höheren Auftragsbestände von TEUR 4.035 um TEUR 360 auf TEUR 4.395. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen erhöhten sich um TEUR 708 auf TEUR 1.239. Die Forderungen an Unternehmen mit Beteiligungsverhältnissen betrugen TEUR 73. Die sonstigen Vermögensgegenstände verringerten sich von TEUR 496 in 2022 leicht um TEUR 55 auf TEUR 441 im Jahr 2023. Die flüssigen Mittel erhöhten sich im gleichen Zeitraum leicht von TEUR 124 um TEUR 6 auf TEUR 130. Die Bilanzsumme der Gesellschaft erhöhte sich um TEUR 1.566 von TEUR 20.227 im Jahr 2022 auf TEUR 21.793 im Jahr 2023. Auf der Passivseite erhöhten sich die Rückstellungen insbesondere aufgrund hoher Steuerrückstellungen von TEUR 2.070 im Jahr 2022 um TEUR 484 auf TEUR 2.554 für das Jahr 2023. Die Verbindlichkeiten erhöhten sich aufgrund einer im Dezember 2023 getätigten Gewinnausschüttung in Summe von TEUR 11.799 um TEUR 5.395 auf TEUR 17.193. Das Eigenkapital reduzierte sich aufgrund dieser Ausschüttung sich von TEUR 6.358 um TEUR 4.312 auf TEUR 2.046. Die Eigenkapitalquote reduzierte sich somit von 31,43% auf 9,39%. b) FinanzlageDie Liquidität des Unternehmens ist sowohl im kurzfristigen als auch im langfristigen Bereich gut. So stehen im kurzfristigen Bereich den Vorräten, Forderungen und flüssigen Mitteln in einer Gesamthöhe von TEUR 21.771 kurzfristige Verbindlichkeiten von TEUR 17.193 entgegen. Dies ergibt eine Liquiditätsüberdeckung von TEUR 4.578. Im mittel- und langfristigen Bereich wird das vorhandene Anlagevermögen in Höhe von TEUR 20 durch das vorhandene Eigenkapital in Höhe von TEUR 2.046 finanziert. c) ErtragslageDer Gesamtumsatz erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr aus den bereits im Vorfeld erwähnten Entwicklungen in besonderem Maße um TEUR 7.459 auf TEUR 36.392. Über die Einbindung der Gesellschaft in die Konzernstruktur profitiert diese auch von der sukzessiven Automatisierung und Verbesserung der IT- und Betriebsabläufe. Es wurden innerhalb des Konzerns wie in den Vorjahren auch im Jahr 2023 hohe Investitionen im Bereich IT und hier speziell in die IT-Sicherheit getätigt. Die Kosten der konzerninternen Verrechnung reduzierten sich bei gleichbleibendem Leistungsumfang um TEUR 66 auf TEUR 906 im Jahr 2023. Im Ergebnis konnte das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 2.687 abgeschlossen werden. Im Vergleich zu 2022 ist zu berücksichtigen, dass in 2022 das Ergebnis durch die außerordentlichen betrieblichen Erträge aus der Auflösung der Einzelwertberichtigung der Forderungen geprägt war. Die wirtschaftliche Lage des Unternehmens stellt sich für 2023 sehr gut und solide dar. III. PrognoseberichtDas Luxus- und Premiumsegment erwirtschaftet weltweit fortlaufend steigende Umsätze, allerdings nicht mehr mit den hohen Wachstumsraten und Erwartungen wie in den Jahren nach der Corona Krise. Es wird mit einer global positiven Entwicklung auf stabilem Niveau gerechnet. Der Krieg in der Ukraine und die daraus resultierende Isolierung Russlands hatte bis heute, bis auf wenige Ausnahmen, keine großen negativen Auswirkungen auf das wirtschaftliche Gesamtumfeld. Allerdings hat sich der Luxusmarkt in China abgekühlt und die hohen Wachstumsraten der Vergangenheit haben sich relativiert. Hier wird mit einem stabilen Geschäft auf dem heutigen Niveau gerechnet. Auf Basis aktueller Zahlen, den weiteren Erwartungen und vorliegenden Umsatzprognosen des wichtigsten Kunden stellt sich die Geschäftsentwicklung für das Jahr 2024 als sehr positiv dar, was zu einer Planung mit einem Umsatzwachstum im niedrigen zweistelligen Prozentbereich geführt hat. Für 2024 wird deshalb, auch aufgrund der auf diesem Niveau einsetzenden Kostendegression, mit einem Gewinn über Vorjahresniveau gerechnet. Wie geplant wurde im Jahr 2023 das Supply Chain Modell beim größten Kunden auf weitere Geschäftsbereiche ausgerollt. Auch für das Jahr 2024 setzt sich diese positive Entwicklung fort. Die prognostizierten Savings wurden erwirtschaftet, der Vertrag zur Zusammenarbeit verlängert. Es erfolgt eine weitere Integrierung der PM Fulfillment in die konzerninternen Prozesse des Kunden. Für 2024 wird deshalb mit einem insgesamt sehr guten Geschäftsjahr gerechnet. Auch die mittelfristigen Perspektiven stellen sich unter Berücksichtigung der erwähnten Risiken als grundsätzlich sehr positiv dar. IV. NachtragsberichtEs sind keine wesentlichen Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten. V. Chancen- und Risikobericht1. RisikoberichtDas Risikomanagement erfolgt im Kern über die bewährten Instrumente der Buchführung. Die Nutzung des Warenwirtschaftssystems wird zur Informationsgewinnung und zeitnaher Auswertung der Daten genutzt. Betriebswirtschaftliche Auswertungen werden monatlich immer zeitnah erstellt und ausgewertet. Hierzu stehen folgende Instrumentarien zur Verfügung: • Aussagekräftige Finanz- und Warenbuchhaltung mit allen notwendigen Möglichkeiten von Auswertungen inklusive Kostenstellenrechnung. • Komplexes und ausgefeiltes ERP-System. • Absicherung von Handelsgeschäften in Form von rechtskräftigen Kontrakten. • Erstellung von kurz- und mittelfristigen Umsatz-, Ertrags- und Liquiditätsplanungen. • Tägliche Buchung aller Geschäftsvorfälle, auch durch automatische Übernahmen über Schnittstellen aus dem ERP-System. • Prozesssicherheit durch Nutzung eines elektronischen Dokumentenmanagementsystems für alle Freigabeprozesse (Ausgangsbestellung, Eingangsrechnungen, Gutschriften, Zahlungen etc.). 2. Marktrisiko & MarktpreisrisikoIm Verlauf des Jahres 2023 wurden Einkauf und Verkauf (ca. 85%) überwiegend auf USD umgestellt. Diese Entwicklung hat sich in 2024 fortgesetzt und der Anteil der Umsätze auf Einkaufsseite und Verkaufsseite wird sich gegen 95% entwickeln. Da Einkauf und Verkauf in hohem Umfang währungsgleich getätigt werden ist das Währungsrisiko sehr gering und beschränkt sich auf die Marge. Es werden zurzeit auch keine Devisentermingeschäfte getätigt. Es besteht kein Beschaffungsrisiko, da die Waren im Kundenauftrag von Lieferanten des Kunden zu zwischen dem Kunden und den Lieferanten vereinbarten Preisen beschafft werden. Qualitätsvereinbarungen werden direkt zwischen dem Kunden und den Lieferanten getroffen. Produkte werden nur gegen Kundenbestellung oder gegen eine Abnahmegarantie gekauft, so dass Absatz- und Lagerrisiken vermindert werden. Es bestehen langfristige Kundenbeziehungen mit stabilem Geschäft und langfristigen Lieferantenverträgen und Liefervereinbarungen. 3. AdressenausfallrisikoZurzeit wird kein Factoring betrieben. Ein striktes Forderungsmanagement führte dazu, dass die Forderungen zu 98% pünktlich innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele beglichen werden. Ab September 2024 hat der größte Kunde ein Supply Chain Financing Programm mit einer renommierten Bank aufgelegt. Das Unternehmen hat die Zusage des Kunden an diesem Programm teilnehmen zu können. Somit wird das Ausfallrisiko mit diesem SCF Programm gegen null gehen. Es gab hier im Vergleich zur ursprünglichen Zusage Verzögerungen aufgrund von SAP Umstellungen. 4. LiquiditätsrisikoDas Risiko, benötigte Finanzmittel zur Begleichung der finanziellen Verpflichtungen nicht oder nicht rechtzeitig verfügbar zu haben, besteht nicht. Das Unternehmen verfügt über ein angemessenes Eigenkapital und indirekt über die Muttergesellschaft über Kreditlinien in ausreichender Höhe, die bei Bedarf in Form von Euribor-Krediten abgerufen werden. Dies garantiert, dass die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft zu jeder Zeit ausreichend gesichert ist. Sobald das SCF Programm des größten Einzelkunden aktiv ist steht dies als weitere Liquiditätsreserve bei Bedarf zur Verfügung. 5. Operative RisikenOperative Risiken bestehen für das Unternehmen in nur sehr geringem Umfang, da das Fulfillment nur on behalf der Kunden durchgeführt wird. Das heißt, dass Warenrisiken nur im Bereich der logistischen Abwicklung bestehen. Diese sind durch entsprechende Warentransportversicherungen und auch Lagerversicherungen zu 100 % abgedeckt. Alle IT-Systeme sind auf aktuellem Stand der Technik und mit dem notwendigen Sicherungssystem (Spiegelung, Externer Speicherplatz, Virenprogramme) versehen. Interne Prozesse und Abläufe werden durch ein elektronisches Dokumentenmanagementsystem unterstützt und vorgegeben. Dies stabilisiert die Prozesse und sorgt für Prozesssicherheit. Personalrisiken sind über strikte Prozesse minimiert und durch eine Vertrauensschadenversicherung abgedeckt. 6. ChancenberichtDas von PM Fulfillment entwickelte Supply-Chain-Modell hebt bei potenziellen und bestehenden Kunden nachweislich und bestätigt enorme Einsparpotenziale im Bereich der Personalkosten und bei den Kosten der Supply Chain inklusive Logistikkosten. Dies hat sich in der nun seit einigen Jahren bestehenden erfolgreichen Zusammenarbeit mit dem größten Kunden bestätigt, weshalb die Zusammenarbeit in 2023 auch weiter ausgebaut wurde. In 2024 werden nach Aussage des größten Kunden weitere Geschäftsbereiche mit aufgesetzt. Beim bestehenden Key Account haben sich aufgrund der sehr positiven Beurteilung des PM Fulfillment Geschäftsmodells neue Möglichkeiten ergeben, welche auch in 2024 zu weiterem Wachstum führen werden. Neue Kunden konnten leider bis dato aufgrund eines sehr strategischen Ansatzes des Geschäftsmodells, welches stark in die Prozesse des Kunden eingreift, noch nicht akquiriert werden. Im Jahr 2023 haben sich positive Ansätze mit einem weiteren Konzern aus der Luxusbranche ergeben. Es wurden schon diverse sehr positive Gespräche geführt und auch bereits intensive Berechnungen zu einem möglichen Saving für den Kunden erstellt, aus welchem sich positive Signale für eine Zusammenarbeit ergaben. Mit einer Entscheidung wird in der zweiten Jahreshälfte 2024 gerechnet. 7. GesamtaussageDie Unternehmensgruppe hat sich im Zielmarkt als strategischer Player mit einem umfassenden Leistungsangebot sehr gut etabliert und dadurch für die Zukunft neue Wachstumsmöglichkeiten geschaffen. Die Risiken für die Gruppe sind durch ein striktes und auf allen Ebenen und in allen Bereichen der Organisationen und der Wertschöpfungskette implementiertes Risikomanagement gering und unter sehr guter Kontrolle. Die für 2023 geplanten Ziele beim Wachstum und Ergebnis wurden übertroffen. Für 2024 wird im Kerngeschäft mit einem erneuten Wachstum beim Umsatz und Ergebnis gerechnet. Auch für das Jahr 2025 kann aufgrund der im Vorfeld geschilderten positiven Entwicklungen von einem stabilen Wachstum von Umsatz und Ertrag ausgegangen werden.
Obertshausen, den 04.07.2024 gez. Jürgen Winter, Geschäftsführer gez. Sven Döbert, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDie Firma PM Fulfillment GmbH ist im Handelsregister beim Amtsgericht Offenbach unter der Nummer HRB 11694 eingetragen. Der Sitz der Gesellschaft ist in 63179 Obertshausen (§ 264 Abs. 1a Satz 1 HGB). Der Ansatz und die Bewertung der Aktiva und Passiva erfolgten nach den für alle Kaufleute geltenden Grundsätze der §§ 238 bis 256a HGB sowie den ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften gemäß §§ 264 bis 315a HGB. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Berichtsfirma ist zum Abschlusszeitpunkt im Sinne dieser Vorschriften als mittelgroße Kapitalgesellschaft einzustufen. Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den Bestimmungen der §§ 266 und 275 HGB. Die Bilanz ist in Kontoform, die Gewinn- und Verlustrechnung in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. In der Bilanz ist für jeden Posten der entsprechende Wert des vorhergehenden Geschäftsjahres angegeben. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite verrechnet. Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden und die Rechnungsabgrenzungsposten sind in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend gegliedert. Dem Anlagevermögen sind nur Gegenstände zugeordnet, die dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen geeignet und bestimmt sind. Der Jahresabschluss vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage (§ 264 Abs. 2 Satz 1 HGB). Die auf den Jahresabschluss angewendeten Darstellungsgrundsätze sind beibehalten worden (§ 265 Abs. 1 Satz 1 HGB). Zusätzliche Angaben wegen der Nichtvergleichbarkeit einzelner Posten sowie Beträge des Jahresabschlusses mit denen des Vorjahres sind nicht notwendig (§ 265 Abs. 1 Satz 2 und Abs. 2 Satz 2 HGB). II. Angaben zu Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDer Jahresabschluss der PM Fulfillment GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Für die Erstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden gegenüber dem Vorjahr unveränderten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Bei der Bewertung wird von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Dem stehen weder tatsächliche noch rechtliche Gründe entgegen. Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände und Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anders bestimmt ist. Die Vermögensgegenstände und Schulden sind einzeln bewertet worden. Es ist vorsichtig bewertet worden. Namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne wurden nur berücksichtigt, soweit diese am Abschlussstichtag realisiert waren (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB). Aufwendungen und Erträge wurden unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss erfasst (§ 252 Abs. 1 Nr. 5 HGB). Die Bilanzierungsverbote und -wahlrechte nach § 248 HGB wurden beachtet. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken zum Nennbetrag oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Angaben zu BilanzpostenAuf Fremdwährung lautende Forderungen und Verbindlichkeiten wurden mit dem Devisenkassamittelkurs zum 31.12.2023 bewertet (§ 284 Abs. 2 Nr. 2 HGB). Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens wird nachfolgend dargestellt (§ 284 Abs. 3 HGB). Anlagenspiegel nach Bilanzposten vom 01.01.2023 bis 31.12.2023Werte nach: Handelsrecht Werte in: EUR
Die Restlaufzeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände betragen ausschließlich bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen sämtlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Gesellschaft hatte gegen die Gesellschafterin zum 31.12.2023 Forderungen in Höhe von 306.646,15 Euro (Vorjahr: 209.712,33 Euro). Sie sind in den Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten (§ 42 Abs. 3 GmbHG). Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, entfallen in voller Höhe auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Unter den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, werden seit dem Berichtsjahr Forderungen gegen Unternehmen ausgewiesen, an denen unsere Muttergesellschaft eine unmittelbare oder mittelbare Beteiligung hält. Das gezeichnete Kapital (Stammkapital) der Gesellschaft ist noch nicht in Euro umgestellt und beträgt 50.000,00 DM (25.564,59 Euro). Die Bilanz wurde nach Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum 31.12.2023 einen handelsrechtlichen Jahresüberschuss in Höhe von 2.687.412,64 Euro aus. Unter Berücksichtigung des Gewinnvortrages zum 31.12.2022 in Höhe von 6.332.555,59 Euro und der Vorabausschüttung in Höhe von 7.000.000,00 Euro beträgt der Bilanzgewinn zum 31.12.2023 2.019.968,23 Euro (§ 268 Abs. 1 HGB). Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Abschluss- und Prüfungskosten in Höhe von 52 TEUR, sowie Rückstellungen für den umsatzabhängigen Dienstleistungsvertrag in Höhe von 42 TEUR. Die Gesellschaft schuldete der Gesellschafterin 6.364.859,70 Euro (Vorjahr: 4.364.817,30 Euro). Davon entfallen 137.784,34 Euro (Vorjahr: 444.727,08 Euro) auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Sie sind in den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, entfallen in voller Höhe auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Unter den Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, werden seit dem Berichtsjahr Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen ausgewiesen, an denen unsere Muttergesellschaft eine unmittelbare oder mittelbare Beteiligung hält. Zu den Verbindlichkeiten werden gemäß § 268 Abs. 5 Satz 1 und § 285 Nr. 1 HGB folgende Angaben gemacht (Vorjahr in Klammern):
IV. Angaben zu Gewinn- und VerlustrechnungspostenIn den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von 763.671,48 Euro (Vorjahr: 824.394,17 Euro) und Aufwendungen aus Währungsumrechnungen in Höhe von 1.057.038,22 Euro (Vorjahr: 1.025.697,20 Euro) in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten. V. Sonstige AngabenIm Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Geschäftsführung der Gesellschaft durch Jürgen Paul Winter (Tätigkeitsbereich: kaufmännische Leitung) und Sven Ingo Döbert (Tätigkeitsbereich: Leitung Vertrieb und Supply Chain) (§ 285 Nr. 10 HGB). Sie sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird in Anspruch genommen. Nach § 285 Nr. 3a HGB bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen und belaufen sich auf 2.014.662,77 Euro (Vorjahr: 2.289.135,17 Euro), davon gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 1.968.000,00 Euro (Vorjahr: 2.220.000,00 Euro). Im Jahr 2023 waren durchschnittlich 15 Arbeitnehmer (Vorjahr: 15) beschäftigt (§ 285 Nr. 7 HGB). Angaben nach § 285 Nr. 21 i. V. m. § 288 Abs. 2 HGB sind nicht erforderlich, da keine Geschäfte zu marktunüblichen Bedingungen mit nahestehenden Unternehmen und Personen zustande gekommen sind. Es besteht eine gesamtschuldnerische Haftung aus einem Rahmenkreditvertrag der DW Beteiligungsgesellschaft mbH (Konzernklausel) mit der LBBW über bis zu 4.000.000,00 Euro, eine gesamtschuldnerische Mithaftung bei einem Ratentilgungsdarlehen der DW Beteiligungsgesellschaft mbH bei der Commerzbank AG in Höhe von 1.000.000,00 Euro und eine gesamtschuldnerische Haftung im Rahmen eines Kreditrahmenvertrages mit der Commerzbank AG über bis zu 5.500.000,00 Euro (§ 268 Abs. 7 HGB). Mit einer Inanspruchnahme aus den o. g. Sicherheiten wird zum gegenwärtigen Zeitpunkt auf Grund der insgesamt positiven wirtschaftlichen Lage der Unternehmensgruppe nicht gerechnet (§ 285 Nr. 27 HGB). Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten (§ 285 Nr. 33 HGB). VI. Ergebnisverwendung und RücklagenbildungGemäß Ergebnisverwendungsvorschlag der Geschäftsführer wird der Bilanzgewinn zum 31.12.2023 in Höhe von 2.019.968,23 Euro auf neue Rechnung vorgetragen.
Obertshausen, den 04.07.2024 gez. Jürgen Winter, Geschäftsführer gez. Sven Döbert, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSNach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung erteilen wir dem Jahresabschluss zum 31.12.2023 der PM Fulfillment GmbH, Obertshausen, den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die PM Fulfillment GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der PM Fulfillment GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PM Fulfillment GmbH für das Geschäftsjahr 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen,für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 04.07.2024 W+ST
FRANKFURT GMBH
Frank Waldmann, Wirtschaftsprüfer Dr. Karsten Hövermann, Wirtschaftsprüfer Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 4.7.2024. |
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