BRAUN KG
79mVeredlung von Holzwaren
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Elmar Reisinger seit 13.1.2009 | Geschäftsführer |
Markus Donell seit 10.11.2005 | Prokura |
Heinz Thiel seit 10.11.2005 | Prokura |
Hans Peter Beck seit 10.11.2005 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Signalbau Huber GmbH | 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Weiss-Electronic GmbHTrierJahresabschluss zum 31. Dezember 2006Bilanz zum 31.12.2006Weiss-Electronic GmbH, TrierAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1.4.2006 bis 31.12.2006Weiss-Electronic GmbH, Trier
Anhang für das Geschäftsjahr 01.04.2006 bis 31.12.2006Weiss-Electronic GmbHI. Allgemeine AngabenDie Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen GmbH gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Im Jahr 2006 hat die Gesellschaft ihr Geschäftsjahr vom 1.4.-31.3. auf das Kalenderjahr umgestellt. Entsprechend lag für den Zeitraum vom 1.4.-31.12.2006 ein Rumpfgeschäftsjahr vor. Deshalb sind die Vorjahreswerte nur eingeschränkt mit dem Jahresabschluss zum 31.12.2006 vergleichbar. II. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Bewertung der Vermögens- und Schuldposten ist unter Beachtung der Vorschriften des HGB für Kapitalgesellschaften und der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung erfolgt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und die Darstellungsmethoden wurden unverändert gegenüber dem Vorjahr angewendet. Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bilanziert. In der Regel wird linear abgeschrieben. Bei der Ermittlung der Anschaffungskosten werden Anschaffungsnebenkosten sowie Skonti und nachträglich gewährte Rabatte berücksichtigt. Die geringwertigen Anlagegüter werden gemäß § 6 Abs. 2 EStG voll abgeschrieben. Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Der Abwertungsbedarf aufgrund langer Lagerdauer und Überbevorratung ist in die Bewertung eingeflossen. In der Position "Projekte im Bau" sind Herstellungskosten für Projekte aus langfristiger Fertigung enthalten. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen für Projekte im Bau sind offen von den Vorräten abgesetzt. Die Realisierung der Umsätze aus langfristigen Projektaufträgen erfolgte nach Abnahme durch den Auftraggeber. Eine Realisierung wird auch dann vorgenommen, wenn eine Inbetriebnahme stattgefunden hat, die Abnahmebereitschaft des Auftraggebers besteht und aus dem Projektabschluss keine wesentlichen Risiken zu erkennen sind. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf die Netto-Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Rückstellungen sind nach vernünftiger kaufmännischer Bewertung für alle erkennbaren Risiken und Sachverhalte gebildet worden. Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Grundlagen für die Umrechnung in Euro Soweit Geschäftsvorfälle in fremder Währung angefallen sind, wurden diese mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls in Euro umgerechnet. Für die am Bilanzstichtag bestehenden Forderungen und Verbindlichkeiten wurde das Niederstwertprinzip beachtet. II. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Entwicklung des Anlagevermögens wie folgt:
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
Forderungen gegen nahe stehende Unternehmen Die Forderungen gegen nahe stehende Unternehmen betreffen Forderungen gegen Unternehmen der Swarco-Gruppe. Die Swarco Europe GmbH, Wattens (Österreich) ist aufgrund ihrer 30,07%-igen Stimmrechtsbeteiligung an der M.Tech Technologie- und Beteiligungs AG, ein nahe stehendes Unternehmen. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren in voller Höhe aus Lieferungen und Leistungen. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegenüber der Gesellschafterin Signalbau Huber GmbH, München, in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 71) enthalten. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen vor allem Rückstellungen für nachlaufende Kosten, ausstehende Rechnungen, Abschluss- und Prüfungskosten, nicht genommenen Urlaub von Mitarbeitern, Berufsgenossenschaft, anteilige Gratifikationen, variable Vergütungsanteile und Gewährleistungen. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben bis auf Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 259 (Restlaufzeit zwischen 1 und 5 Jahren) alle eine Laufzeit von weniger als einem Jahr. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin Signalbau Huber GmbH, München in Höhe von TEUR 11 (Vorjahr: TEUR 4) enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Zinsverbindlichkeiten aus der Verzinsung von Gesellschafterdarlehen sowie Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuervoranmeldungen im Rahmen der USt-Organschaft. Daneben resultieren die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aus seinerzeitig gewährten Gesellschafterdarlehen der M.Tech Technologie- und Beteiligungs AG in Höhe von TEUR 511 (Vorjahr: TEUR 711). Für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen Grundpfandrechte in Höhe von TEUR 1.099. Die passive Rechnungsabgrenzung betrifft eine Einnahme aus Lizenzvergabe über einen Zeitraum von insgesamt 12 Jahren bis zum Jahr 2010. III. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Die Umsatzerlöse wurden überwiegend erzielt im Verkauf von elektronischen Komponenten aus eigener Produktion sowie aus der Lieferung und Installation von Verkehrsleitsystemen, sogenannten Projekterlösen. Weiterhin wurden Umsatzerlöse aus Wartungs- und Instandhaltungsverträgen erzielt. Umsätze mit verbundenen Unternehmen sind in Höhe von TEUR 646 enthalten. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten eine Reduzierung der allgemeinen Gewährleistungsrückstellung (TEUR 17) sowie Kostenerstattungen im Rahmen von Versicherungsvorgängen und sonstigen Kostenerstattungen (TEUR 23). Finanzergebnis Die Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen umfassen TEUR 36 (Vorjahr: TEUR 67). Es handelt sich um die Verzinsung von Darlehen. IV. Sonstige AngabenDurchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer:
Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter (ohne Auszubildende) im Sinne des § 267 Abs. 5 HGB beträgt 86. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestanden folgende Arbeitsgemeinschaften:
Die Arbeitsgemeinschaften verfügen nicht über Eigenkapital. Das Jahresergebnis ist jeweils ausgeglichen. Der Sitz der genannten Gesellschaften ist Trier. Die finanziellen Verpflichtungen aus Bürgschaften (Avale) zugunsten von Arbeitsgemeinschaften betragen TEUR 727 (Vorjahr: TEUR 832). Die gesamtschuldnerische Haftung für verbundene Unternehmen im Konzernverbund für gemeinsame Avalrahmen beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 1.774. Weitere Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB bestehen nicht. Anteilsbesitz Weiss-Electronic GmbH ist alleiniger Gesellschafter der Weiss-Traffic-Solutions GmbH mit Sitz in Otelfingen/Schweiz. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt CHF 20.000. Im Geschäftsjahr vom 1.1.2006 bis 31.12.2006 wurde ein Fehlbetrag von 1.286,90 CHF ausgewiesen. Zum Bilanzstichtag beträgt das Eigenkapital 16 TCHF. Konzernabschluss/Gesellschafter Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der M.Tech, Technologie- und Beteiligungs AG, 72669 Unterensingen, einbezogen. Der Konzernabschluss ist am Geschäftssitz der Gesellschaft in Unterensingen, Kelterstrasse 67, erhältlich. Alleiniger Gesellschafter ist die Signalbau Huber GmbH mit Sitz in München. Signalbau Huber GmbH ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der M-Tech Technologie und Beteiligungs AG. Geschäftsführung Die Gesellschaft wurde im Geschäftsjahr vertreten durch den Geschäftsführer: Herr Christoph Bernhard, Dipl.-Kaufmann, Wendungen Als alleiniger Geschäftsführer vertritt Herr Christoph Bernhard die Gesellschaft einzeln. Auf die Angabe der Geschäftsführungsbezüge wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Trier, im Januar 2007 Christoph Bernhard Lagebericht zum Jahresabschluss per 31.12.2006 für das Rumpfgeschäftsjahr 01.04.2006 bis 31.12.2006Weiss-Electronic GmbH1. Geschäfts- und RahmenbedingungenWeiss-Electronic GmbH ist mit der Alleingesellschafterin Signalbau Huber GmbH in den Konzernverbund der M-Tech Technologie und Beteiligungs AG eingebunden. Innerhalb des Konzernverbundes ist Weiss-Electronic GmbH das Kompetenzzentrum für außerörtliche Verkehrstechnik und Tunnelmanagement. Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft umfasst drei Geschäftsbereiche. Innerhalb des so genannten "Komponentengeschäftes" werden elektronische Regel- und Steuergeräte entwickelt, hergestellt und vertrieben. Diese setzen sich zusammen aus Komponenten zur Detektion wie zur Steuerung von Verkehr, umfassen aber auch Handel und Systemkomplettierung im Bereich der Videotechnik. Weiterhin gehören diesem Grundgeschäft sonstige Handelsprodukte und entsprechende Dienstleistungen an. Vom Umsatzvolumen her größter Geschäftsbereich ist das "Projektgeschäft", welches aus Planung, Konzipierung, Entwicklung und Errichtung kompletter Autobahn- oder Tunnelbeeinflussungsanlagen und verwandter verkehrstechnischer Anlagen besteht. Soweit das Unternehmen diese Projekte als Generalunternehmer ausführt, beschränkt sich der Wirkungskreis in aller Regel auf den deutschsprachigen Raum. Neben den hohen Fremdleistungsvolumina in Zusammenarbeit mit bewährten Partnern und Subunternehmern gehört der gesamte elektro- und softwaretechnische Part zum Leistungsumfang unseres Unternehmens Das Systemgeschäft als Untermenge des Projektgeschäftes, bei dem das Unternehmen keine direkte Vertragsbeziehung zum Endkunden aufbaut, gewinnt in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung, da hier sowohl internationale Märkte als auch Geschäftsbeziehungen zu nationalen Generalunternehmern aus dem Bausektor oder Betriebstechnikanbietern im Tunnelsektor stärker in den Fokus rücken. Dem Projekt- und Systemgeschäft unterliegen die wesentlichen wirtschaftlichen Einflussfaktoren unseres Unternehmens. Das Projekt-/Systemgeschäft ist nach wie vor ein von national sehr wenigen, international überschaubaren Anbietern, fallweisen Überkapazitäten und somit von sehr hartem Preiswettbewerb gekennzeichneter Nischenmarkt. Aufträge unterliegen vornehmlich den Bedingungen von öffentlichen Ausschreibungen und dem Preisprimat in der Auftragsvergabe. Ein stetig wachsender und immer bedeutungsvoller werdender Bereich ist der Bereich "Wartung/Service/Technischer Dienst". Als Folgegeschäft von Projekt- und Systemrealisierungen werden langfristige Wartungs- und Instandhaltungsaufträge an unser Unternehmen vergeben. Hier haben wir unabhängig von der Entwicklung des Neugeschäfts planbare Erlöse aus Wartungspauschalen; auch die gesamte Abwicklung des sog. After-Sales-Geschäftes erfolgt in diesem Bereich. Die produkttechnische Kernkompetenz des Unternehmens ist das über Jahre gewachsene und erfahrene Team von Ingenieuren und Technikern der technischen Fachbereiche unseres Unternehmens. Von der Grundlagenentwicklung bis hin zur operativen Projektrealisierung mit allen individuellen Parametern, sind die Herausforderungen auf höchstem Niveau bei einem rasanten technischen Fortschritt zu meistern. Neben der primären projektbezogenen Produktentwicklung und daraus abgeleiteter Weiterentwicklung von Produkten im Hard- und Softwarebereich wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr verschiedene Produktentwicklungsvorhaben implementiert, vorangetrieben und abgeschlossen. Hier besonders erwähnen wollen wir die Entwicklung einer neuen Schleifendetektorgeneration und die völlige Neukonzeption von Steuerungseinheiten, der so genannten Streckenstation. Der sukzessive Umstieg auf .IP-basierte Kommunikation unter Einbeziehung von Anwendungen auf Basis einer Linux-Distribution hat darüber hinaus die Schaffung von Cross-Over-Produkten durch Kombination verschiedener Kompetenzbereiche des Unternehmens überhaupt erst ermöglicht. Im Bereich der Verkehrsrechner-Unterzentrale wurde die Entwicklung der browserbasierenden Rechnersysteme zur vielfältigen Nutzung und Steuerung von Verkehrsdaten in verschiedenen Projekten weiter forciert und mit neuen Features versehen. Gleiches gilt für die Entwicklung des sog. "Dirigenten", " des Redundanzmanagers" sowie eines Datenpunktservers für den Einsatz in "Tunnelprojekten". Weitere produkttechnische Neuentwicklungen rund um die Bereiche "Streckenstation", "Sensorik" und Videotechnik stehen kurz vor der Fertigstellung bzw. befinden sich im Testbetrieb. 2. Geschäftsverlauf 01.04. bis 31.12.2006Mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 26.04.2006 wurde das bislang abweichende Geschäftsjahr 01.04. bis 31.03., auf das Kalenderjahr umgestellt. Ein Vergleich zu den Ergebnissen des Vorjahres ist daher nur eingeschränkt möglich. Im Geschäftsbereich "Komponenten" konnten wir eine sehr positive Geschäftsentwicklung feststellen. Die gesteckten Ziele konnten vollumfänglich erreicht werden und die Umsatzerlöse zum vergleichbaren Vorjahreszeitraum um 21% gesteigert werden. Der Bereich Wartung/Technischer Dienst konnte weitere Wartungs- und Instandhaltungsverträge abschließen und somit korrespondierend zu Projektfertigstellungen das Umsatzvolumen um insgesamt 11 % im Vergleich zur Vorjahresperiode (9 Monate) erhöhen. Bis zum Ende des Halbjahres waren wir über die Auftragsentwicklung im Projekt-/Systembereich sehr besorgt. Aus dem Auftragsbestand heraus konnten bis dato planmäßig die laufenden Projektaufträge erfolgreich abgeschlossen werden, die Akquisition von Neuaufträgen hat sich jedoch bis in den Herbst hin verzögert. Durch den Auftragseingang von Projekten mit größeren Volumina, hat sich die Gesamtentwicklung zum Geschäftsjahresende wesentlich verbessert. Im Rumpfgeschäftsjahr wurden folgende Großprojekte fertig gestellt und vom Auftraggeber abgenommen:
Maßgeblichen Anteil am Ergebnis des Rumpfgeschäftsjahres hatte jedoch eine Vielzahl von Kleinprojektaufträgen mit kurzen Realisierungszeiten, die bis zum Ende des Geschäftsjahres hin noch abgeschlossen werden konnten. Mit den Auftragseingängen BAB A111 Instandsetzung/Erneuerung Tunnel Flughafen Tegel, Berlin als auch Erweiterung Dauerzählstellen Hessen haben wir die Basis für das Geschäftsjahr 2007 im Projekt- und Systembereich geschaffen. Nach Auffassung der Geschäftsleitung ist die Geschäftsentwicklung insgesamt noch günstig verlaufen, so dass ein positives Jahresergebnis für das Rumpfgeschäftsjahr ausgewiesen werden konnte. Das Ergebnis bleibt jedoch hinter den Erwartungen zurück. 3. Ertrags-, Finanz- und VermögenslageWie aus der Ergebnisrechnung ersichtlich und der im Gesamtkostenverfahren dargestellten Gewinn- und Verlustrechnung beträgt der Jahresüberschuss im Rumpfgeschäftsjahr 23 T€. Die Ergebnisse des Vorjahres konnten bei absoluter Betrachtung und anteiliger Umrechnung nicht erreicht werden. Die im Verhältnis wesentlich abweichenden Umsatzerlöse wurden teilweise kompensiert durch ein erheblich verbessertes Rohergebnis. Ursache hierfür ist der im Vergleich zum Vorjahr höhere Anteil eigener Wertschöpfung und der geringere Anteil von Fremdleistungsumsätzen im Projektbereich. Das Jahresergebnis ist geprägt durch zeitliche Verschiebungen im Projektauftragseingang, insbesondere durch Vergabeprüfverfahren und Aufhebungen von Ausschreibungsverfahren wegen Formfehlern. Somit konnten Ertragsanteile bei nahezu gleich bleibenden Fixkosten im Rumpfgeschäftsjahr nicht realisiert werden. Zur Finanzierung der Gesellschaft wurden Darlehen der M-Tech AG prolongiert. Im Laufe des Geschäftsjahres konnte ein Teilbetrag von 200 T€ zurückgeführt werden, so dass zum Bilanzstichtag das Darlehen mit 511 T€ valutiert. Für die operative Finanzierung der Geschäftstätigkeit steht der Gesellschaft eine Kontokorrentdarlehensvereinbarung mit der Gesellschafterin Signalbau Huber GmbH, i.H.v. 200 T€ zur Verfügung. Weiterhin kann die Gesellschaft auf die Kontokorrentkreditlinie einer Hausbank zurückgreifen. Zum Bilanzstichtag war jedoch eine Inanspruchnahme von Kontokorrentkrediten nicht erforderlich. Der Auftragsbestand zum Beginn des neuen Geschäftsjahres 2007 beträgt unter Einbeziehung der bestehenden Wartungs- und Instandhaltungsverträge 5,7 Mio €. Dies entspricht in etwa dem Volumen zu Beginn des Rumpfgeschäftsjahres. Unter Betrachtung der noch zu erbringenden Leistungsanteile (Abzug "Aufträge in Arbeit") ist der Auftragsbestand rd. 10 % höher. Eine Auslastung für das gesamte Geschäftsjahr 2007 ist somit noch nicht gegeben. Außerordentliche oder wesentliche Investitionen sind nicht erfolgt. Das Investitionsvolumen betrifft überwiegend Ersatzbeschaffungen bei Betriebs- und Geschäftsausstattung. Das Vermögen der Gesellschaft ist im Wesentlichen in den Vorräten mit angearbeiteten Projekten und in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gebunden. Gegenüber dem Vorjahr hat sich der Jahresüberschuss zwar deutlich verschlechtert, aber der Fortbestand des Unternehmens ist nicht gefährdet. 4. NachtragsberichtVorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und wesentlichen Einfluss auf den Ausweis der Ergebnis- und Vermögenslage haben, bestanden, bzw. bestehen nicht. 5. RisikoberichtNeben dem allgemeinen unternehmerischen Risiko in allen Geschäftsbereichen unterliegt das Projekt-/Systemgeschäft einigen Besonderheiten. Ausschreibungsverfahren, ob öffentlich oder privatwirtschaftlich, bedeuten hohen Aufwand für Ausarbeitung und kalkulatorische Konzeptionierung. Neben den submissions- abhängigen Zuschlags- oder Auftragsvergabekriterien ist eine Abschätzung von Auftragseingang und Kapazitätsauslastungsprognose äußerst schwierig. Weiterhin stellen technische Anforderungen sowie Unikat-Entwicklungen eine besondere Herausforderung dar, die zur späteren erfolgreichen Abwicklung im Vorfeld im Detail geklärt sein müssen, ohne dass während dieser Phase eine Auftragssicherheit bestünde. Von daher ist das Vorhalten qualifizierter Ressourcen auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten unabdingbar. Zu Beginn des neuen Geschäftsjahres gibt es Anzeichen einer verbesserten konjunkturellen Marktsituation. Auch seitens der öffentlichen Auftraggeber ist aufgrund von avisierten Ausschreibungsverfahren ein im Vergleich zu den Vorjahren verbessertes Investitionsverhalten zu vermuten. Die Gesellschaft wird weiterhin sukzessive den primären Tätigkeitsbereich im deutschsprachigen Raum ausbauen. Darüber hinaus werden wir das internationale Geschäft mit Produkten und Know-How in Verbindung mit kompetenten Partnern weiter forcieren. Die Gesellschaft geht davon aus, die finanziellen Verpflichtungen aus eigener Geschäftstätigkeit vollumfänglich zu erfüllen. Nur im Ausnahmefall wird die Gesellschaft auf die Unterstützung der Gesellschafterin angewiesen sein. Im Rahmen der Prozessabläufe und der implementierten Controllingpraxis verfügt die Gesellschaft über ein funktionierendes Risikomanagement. Insbesondere im Projektbereich kontrolliert die Geschäftsleitung fortlaufend den Projektstatus als auch etwaige Drohverlustrisiken. 6. PrognoseberichtFür die nächsten Geschäftsjahre erwartet die Gesellschaft eine weitere positive Entwicklung. Im Rahmen der allgemein festzustellenden konjunkturellen Erholung im Inland ist von einer Zunahme der Investitionsbereitschaft auszugehen. Wir erwarten im deutschsprachigen Kernmarkt, vor allem im Projektbereich, eine deutliche Steigerung der Nachfrage. Weiterhin hat sich die Gesellschaft durch die erfolgreiche Umsetzung von Referenzprojekten, zusammen mit innovativen neuen Produkten und Lösungen eine gefestigte Marktstellung erarbeitet und wurde dadurch zum gefragten Partner und Auftragnehmer. Im laufenden Geschäftsjahr erwartet die Gesellschaft eine wesentliche Verbesserung der Auftragseingangssituation im Zusammenhang mit Projekten in langfristiger Fertigung, die eine garantierte Grundauslastung für die nächsten Jahre darstellen und Planungssicherheit bieten. Im Bereich der eigenen Produkte und Komponenten erwarten wir in Zusammenarbeit mit Partnern, Handelsvertretern und Distributoren vor allem auf internationalen Märkten die Geschäftsentwicklung entscheidend vorantreiben zu können. Die vorbereitenden Maßnahmen der letzten Jahre sollten hier greifbare Ergebnisse zeigen. Nach wie vor ist als wesentliches Risiko der sehr ausgeprägte Preiswettbewerb im Nischenmarkt der Verkehrstechnik zu sehen. Unabhängig von technischer und organisatorischer Leistungsfähigkeit, ist das Risiko von Auftragsvergaben an Mitbewerber jederzeit präsent, selbst bei offensichtlichem Dumpingpreisverhalten. Insgesamt sehen wir die Entwicklung der Gesellschaft optimistisch und sind sicher, die gestellten Zielsetzungen der nächsten Jahre zu erreichen.
Trier, im Januar 2007 Die Geschäftsführung Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Weiss-Electronic GmbH, Trier, für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1.4. bis 31.12.2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung und Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Stuttgart, 14.2.2007 Prof.
Dr. Binder, Dr. Dr. Hillebrecht & Partner GmbH
Schupeck, Wirtschaftsprüfer Dr. Grüne, Wirtschaftsprüfer |
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