Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 57796
Eingetragen
23.5.2006
Branche
Herstellung von SportgerätenErbringung von Dienstleistungen des Sports a. n. g.Betrieb von Sportanlagen
Gegenstand
die Produktion von Basissignalen für die Bewegtbild-Berichterstattung bei Sportveranstaltungen aller Art, insbesondere den nationalen Profifußballligen Bundesliga und 2. Bundesliga. Darüber hinaus bietet die Gesellschaft zahlreiche Dienstleistungen an, die mit der Signalproduktion in Zusammenhang stehen, z.B. internationale Distribution des produzierten Basissignals, unilaterale Leistungen zu Gunsten der Verwerter, Archivverwertung, Multimedia-Dienste sowie Beauftragung redaktioneller Dienstleistungen.

Historie

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Management

NameRolle
Tim Achberger
seit 6.12.2022
Prokura
Seamus Neary
seit 6.12.2022
Prokura
Geschäftsführer
Markus Bartsch
seit 12.5.2011
Prokura
Stephan Castell
seit 6.9.2007
Prokura
Josef Franz Nehl
seit 23.5.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
1.000.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
35.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

SPORTCAST GmbH

Köln

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2007 bis zum 30.06.2008

Lagebericht

A. Wirtschaftsbericht

a. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Die grundsätzlich weiterhin positive wirtschaftliche Gesamtstimmung in Deutschland stimuliert ebenfalls den Medienmarkt, insbesondere den Markt für Sportrechte. Die Ausgaben für Übertragungsrechte sind im Jahre 2007 zwar real aufgrund fehlender großer Sportereignisse gesunken, jedoch haben die Olympischen Sommerspiele und die EURO 2008 zu deutlich steigenden Lizenzeinnahmen geführt. Die langfristigen Auswirkungen der aktuellen Finanzkrise können derzeit noch nicht beurteilt werden.

Der Trend wirkt sich auch positiv auf den nationalen Fußballmarkt aus, wie die jüngsten Vertragsabschlüsse des Deutschen Fußball Bundes (DFB) zeigen.

In diesen relevanten Märkten hat sich die SPORTCAST GmbH als Komplettanbieter für Sport TV Produktionen etabliert und bietet Lösungen und Leistungen entlang der medialen Wertschöpfungskette über alle Plattformen an.

b. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses 2007/08

Die SPORTCAST GmbH zeigte auch im vergangenen Wirtschaftsjahr einen erfolgreichen Geschäftsverlauf und konnte abermals ein sehr positives wirtschaftliches Ergebnis erzielen.

Das Ergebnis vor Steuern (EBT) beträgt im Geschäftsjahr 2007/2008 1.629 TEUR.

Obwohl der Umsatz mit 33.940 TEUR leicht hinter der Planung zurückblieb, konnte das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) gegenüber der Planung um knapp 56 % auf 1.824 TEUR gesteigert werden.

Die Betriebsaufwendungen inklusive des Materialaufwandes liegen unter Plan. Der Materialaufwand konnte durch Synergieeffekte im Bereich der bezogenen Leistungen reduziert werden und somit den Umsatzrückgang kompensieren. Die Abschreibungen entwickelten sich plangemäß, während ein positiver Zinseffekt durch die Nutzung eines Tagesgeldkontos erzielt werden konnte.

Insgesamt hat sich SPORTCAST GmbH in ihrem dritten Geschäftsjahr stabil am Markt positioniert und gleichfalls die Grundlage für weitere zukünftig zu entwickelnde Geschäftsbereiche geschaffen.

c. Lage des Unternehmens

1. Vermögenslage

Die Vermögenslage hat sich analog im dritten Geschäftsjahr aufgrund des guten Geschäftserfolgs positiv entwickelt und die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr um 3.208 TEUR (+65,5 %) angestiegen. Ursache für den Anstieg des Anlagevermögens einerseits und der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen andererseits ist u. a. der Aufbau der neuen Betriebseinheit "Media Library", einem Gemeinschaftsprojekt von Die Liga - Fußballverband, der Muttergesellschaft der DFL, und dem DFB.

Darüber hinaus besteht das Vermögen der Gesellschaft im Wesentlichen aus Forderungen und liquiden Mitteln. Die Finanzierung erfolgt im Wesentlichen über Rückstellungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Das Eigenkapital hat sich durch den Jahresüberschuss um 1.106 TEUR auf 3.599 TEUR erhöht. Als Folge der Erhöhung der Bilanzsumme ist die Eigenkapitalquote leicht auf 44,3 % gesunken.

2. Finanzlage

Die Finanzlage ist sehr stabil. Das Finanz- und Forderungsmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Die Liquidität ist infolge einer zeitnahen Fakturierung und eines straffen Forderungsmanagements sehr gut.

Eine Kreditlinie wurde nicht in Anspruch genommen.

3. Ertragslage

Die Ertragslage ist durch eine Fokussierung auf qualitativ hochwertige Dienstleistungen gekennzeichnet. Aufgrund unserer bereits heute guten Marktpositionierung verbinden wir hochwertige Dienstleistungen mit einer marktgerechten Preispolitik.

Der Rückgang der Umsatzerlöse um 3.483 TEUR ist u. a. darauf zurückzuführen, dass die TV Plattform "Arena", eine Tochtergesellschaft von Unity Media, als Live Verwerter für die Saison 2007/2008 nicht mehr am Markt aufgetreten ist, und dementsprechend Umsätze und Kosten entfallen sind.

Die Beschäftigungslage ist als dynamisch zu bezeichnen, da neue Geschäftsbereiche, insbesondere das Geschäftsfeld der Media Library im Aufbau sind und sowohl weitere personelle Kapazitäten als auch Investitionen in Betriebs- und Geschäftsausstattungen notwendig werden. Dementsprechend sind die Personalaufwendungen und die Abschreibungen insgesamt um 928 TEUR auf 3.033 TEUR gegenüber dem Vorjahr angestiegen.


B. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens

a. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens

Die Entwicklung des Unternehmens, das als 100 %-iges Tochterunternehmen der DFL auf einer breiten Basis steht und als technisches Kompetenzzentrum der Liga gilt, hat damit die Möglichkeit weitere Geschäftsbereiche zu entwickeln und profitabel zu gestalten. Die bisherige Entwicklung wie bspw. bei der Gründung der HD SAT Communication GmbH zeigt, dass keine wirtschaftlichen Risiken eingegangen, aber Potentiale erkannt wurden.

b. Risikobericht

1. Allgemeiner Risikobericht

Das Unternehmen ist langfristig positioniert und hat bereits neue Aufgabenbereiche entwickelt und neue Kunden gewonnen.

Auf der Basis der bisherigen strategischen Ausrichtung ist auch in den Folgejahren mit einem positiven Ergebnis zu rechnen.

Die in 2007 neugegründete Tochtergesellschaft HD SAT Communication GmbH mit Sitz in Berlin betreibt sechs eigene Satellitenfahrzeuge (SNG) und wurde erfolgreich am Markt positioniert.

2. Spezieller Risikobericht

Die Liquiditätslage des Unternehmens ist sehr zufriedenstellend. Die Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt und u.a. durch ein effizientes Mahnwesen gibt es nur geringe Forderungsausfälle.

SPORTCAST hat ein aussagefähiges Controlling- und Manage-mentinformationssystem implementiert, um eine Sicherung des Unternehmenserfolges gegen wirtschaftliche Risiken zu gewährleisten.

3. Prognosebericht

Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung weiterhin positiv. Insbesondere die weiterführende Zusammenarbeit mit dem Deutschen Fußball Bund (DFB) in den Projekten Media Library sowie der TV - Produktion des DFB - Pokals und von Jugend - Länderspielen verdeutlicht die positiven Wachstumsperspektiven von SPORTCAST.

Über die Eckpunkte der Verlängerung des Produktionsvertrages mit der Deutschen Fußball Liga GmbH, der Mitte nächsten Jahres ausläuft, haben positive Gespräche bereits stattgefunden.

Wir erwarten weiterhin deutlich positive Ergebnisse bei einer stabilen Ertragslage.


C. Bericht über Forschung und Entwicklung

Im laufenden Geschäftsjahr wurde in den Aufbau des weltweit größten digitalen Bewegtbildarchivs, der Media Library, investiert. In Zusammenarbeit mit Partnerunternehmen baut SPORTCAST ein einzigartiges Knowhow auf, das für viele Verbände und Organisationen gewinnbringend einsetzbar sein wird.

In dem Zusammenhang sind weitere innovative Instrumente wie beispielsweise im Bereich Datenbanken, Qualitäts- und Datenmanagement entstanden, welche in den folgenden Jahren den Sportproduktionsmarkt prägen werden.

BILANZ ZUM 30. JUNI 2008

AKTIVA

  30.6.2008
EUR
30.6.2007
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 3.502.117,69 1.329.286,72
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 437.079,27 153.910,72
II. Sachanlagen 2.163.313,42 273.651,00
III. Finanzanlagen 901.725,00 901.725,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 4.574.141,11 3.559.925,69
I. Vorräte 12.745,00 313.319,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.029.537,12 2.922.960,44
- davon gegenüber verbundenen Unternehmen: EUR 1.059.529,65 (Vorjahr: EUR 15.311,00)    
- davon gegen Gesellschafter: EUR 1.183,34 (Vorjahr: EUR 15.311,00)    
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.531.858,99 323.646,25
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 32.229,56 11.176,49
Sonstige Rechnungsabgrenzungsposten 32.229,56 11.176,49
  8.108.488,36 4.900.388,90

Passiva

   
30.6.2008
EUR
30.6.2007
EUR
A. EIGENKAPITAL 3.598.698,86 2.492.724,99
I. Gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Gewinn-/Verlustvortrag 1.492.724,99 -119.745,38
III. Jahresüberschuss 1.105.973,87 1.612.470,37
B. RÜCKSTELLUNGEN 1.958.917,00 1.486.630,50
C. VERBINDLICHKEITEN 2.550.872,50 921.033,41
- davon gegenüber verbundenen Unternehmen EUR 43.833,08 (Vorjahr: EUR 313.319,00)    
- davon aus Steuern: EUR 108.711,87 (Vorjahr: EUR 45.471,60)    
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 74.183,98 (Vorjahr: EUR 42.957,39)    
  8.108.488,36 4.900.388,90

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2007/08

  2007/08
EUR
2006/07
EUR
1. Rohergebnis 6.041.424,52 6.129.873,25
2. Personalaufwand -2.820.991,68 -2.029.836,57
a) Löhne und Gehälter -2.275.702,08 -1.641.948,03
b) Soziale Abgaben -545.289,60 -387.888,54
- davon für Altersvorsorge: EUR 44.137,04 (Vorjahr: EUR 36.751,10)    
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -212.369,78 -74.528,84
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.395.641,12 -1.362.025,88
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 16.596,33 3.308,45
6. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.629.018,27 2.666.790,41
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -518.427,65 -1.053.844,11
8. Sonstige Steuern -4.616,75 -475,93
9. Jahresüberschuss 1.105.973,87 1.612.470,37

Anhang

A. Gliederung des Jahresabschlusses

Die Gliederung der Bilanz erfolgte in Anwendung der Vorschriften des § 266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde entsprechend § 275 Abs. 2 HGB in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.


B. Angaben zu den angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden (gemäß § 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB)

Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Im Einzelnen waren dies folgende Grundsätze und Methoden:

Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten aktiviert und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Der Firmenwert wird aufgrund der Regelungen des § 7 Abs. 1 EStG über eine Laufzeit von 15 Jahre abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, so weit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend steuerlicher Vorschriften linear vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind zu den Anschaffungskosten angesetzt.

Die Vorräte wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt.

Forderungen wurden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, wurden angemessene Wertabschläge vorgenommen.

Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nominalwert bewertet.

Rechnungsabgrenzungsposten wurden auf der Aktivseite der Bilanz gebildet für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Die Steuerrückstellungen wurden für die noch nicht veranlagten Steuern des Geschäftsjahres und des Vorjahres gebildet.

Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag drohenden Verluste und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken.

Verbindlichkeiten wurden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Alle Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.


C. Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Aufgliederung der Anlageposten und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2007/08 ist im beigefügten Anlagespiegel dargestellt.

Finanzanlagen

Die Gesellschaft ist an der HD SAT Communication GmbH, Berlin, mit 75% am Stammkapital von insgesamt EUR 1,2 Mio. beteiligt. Das Eigenkapital der Tochtergesellschaft beträgt nach dem Jahresabschluss zum 30. Juni 2008 TEUR 1.399, das Jahresergebnis des Geschäftsjahres 2007/08 beträgt TEUR 207.

Forderungen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen in Höhe von EUR 1.183,34 gegenüber der Muttergesellschaft DFL Deutsche Fußball Liga GmbH, Frankfurt/Main, und resultieren aus dem Liefer- und Leistungsverkehr.

Die restlichen Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen gegenüber dem Die Liga - Fußballverband e.V., Frankfurt/Main, aus dem Aufbau der Media Library und der Umsatzsteuer. Die Umsatzsteuerforderung wird unter dem Posten Forderungen gegen verbundene Unternehmen ausgewiesen, da Die Liga - Fußballverband e.V., Frankfurt/Main, Organträger im Rahmen einer umsatzsteuerlichen Organschaft ist. Im Vorjahr war die Umsatzsteuerforderung in Höhe von TEUR 160 unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen.

In den sonstigen Vermögensgegenständen ist eine Darlehensforderung enthalten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von EUR 3.751,53.

Alle übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.


D. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft hat in geschäftsüblichem Umfang Miet- bzw. Leasingverträge für die betrieblich genutzten Räume und verschiedene Mobilien abgeschlossen. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen darüber hinaus, über die an dieser Stelle zu berichten wäre, bestehen nicht.


E. Sonstige Angaben

Zahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter

  2008 2007
Durchschnittliche Beschäftigtenzahl    
Angestellte 30 22
Gesamt 30 22

Mitglieder des Geschäftsführungsorgans und des Beirats gemäß § 285 Nr. 10 HGB

Geschäftsführer der Gesellschaft ist:

Herr Josef Franz Nehl, Rösrath

Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Beiratsmitglieder:

Herr Dr. Reinhard Rauball (Vorsitzender seit 19. Dezember 2007)

Herr Dr. Theo Zwanziger (Vorsitzender bis 19. Dezember 2007)

Herr Christian Seifert

Herr Wolfgang Niersbach (seit 14. März 2008)

Die Bezüge des Beirats beliefen sich im Geschäftsjahr 2007/08 auf EUR 30.000,00.

Konzernabschluss

Die Gesellschaft wird als verbundenes Unternehmen in den Konzernabschluss der DFL Deutsche Fußball Liga GmbH, Frankfurt/Main, einbezogen.

Unterlassen von Angaben

Folgende Angaben wurden zulässigerweise unterlassen:

Die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer gemäß § 285 Nr. 9 HGB ist unterblieben.

Köln, den 29. September 2008

  ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
  1. Jul. 2007
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
30. Jun. 2008
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN          
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 89.634,66 186.702,15 48.732,72 0,00 325.069,53
Geschäfts- oder Firmenwert 30.000,00 0,00 0,00 0,00 30.000,00
Geleistete Anzahlungen 48.732,72 149.718,00 -48.732,72 0,00 149.718,00
  168.367,38 336.420,15 0,00 0,00 504.787,53
II. Sachanlagen          
Technische Anlagen und Maschinen 231.431,79 219.706,79 0,00 0,00 451.138,58
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 94.966,83 366.073,81 0,00 4.170,29 465.210,93
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 1.463.000,00 0,00 0,00 1.463.000,00
  326.398,62 2.048.780,60 0,00 4.170,29 2.379.349,51
III. Finanzanlagen          
Anteile an verbundenen Unternehmen 901.725,00 0,00 0,00 0,00 901.725,00
  1.396.491,00 2.385.200,75 0,00 4.170,29 3.785.862,04
  AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
  1. Jul. 2007
EUR
Zuführungen
EUR
Auflösungen
EUR
30. Jun. 2008
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 12.288,66 51.251,56 0,00 63.540,22
Geschäfts- oder Firmenwert 2.168,00 2.000,04 0,00 4.168,04
Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
  14.456,66 53.251,60 0,00 67.708,26
II. Sachanlagen        
Technische Anlagen und Maschinen 45.828,79 77.457,29 0,00 123.286,08
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.918,83 81.660,89 4.170,29 92.750,01
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
  52.747,62 159.118,18 4.170,29 216.036,09
III. Finanzanlagen        
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
  67.204,28 212.369,78 4.170,29 283.744,35
  NETTOBUCHWERTE
  30. Jun. 2008
EUR
30. Jun. 2007
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 261.529,31 77.346,00
Geschäfts- oder Firmenwert 25.831,96 27.832,00
Geleistete Anzahlungen 149.718,00 48.732,72
  437.079,27 153.910,72
II. Sachanlagen    
Technische Anlagen und Maschinen 327.852,50 185.603,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 372.460,92 88.048,00
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.463.000,00 0,00
  2.163.313,42 273.651,00
III. Finanzanlagen    
Anteile an verbundenen Unternehmen 901.725,00 901.725,00
  3.502.117,69 1.329.286,72

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERS

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der SPORTCAST GmbH, Köln, für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2007 bis zum 30. Juni 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der SPORTCAST GmbH, Köln. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Bonn, den 30. September 2008

FGS Flick Gocke Schaumburg GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Husemann, Wirtschaftsprüfer

Schmidt, Wirtschaftsprüfer

GESELLSCHAFTERBESCHLUSS ÜBER DIE GEWINNVERWENDUNG ZUM GESCHÄFTSJAHR VOM 1. JULI 2007 BIS ZUM 30. JUNI 2008

In der Gesellschafterversammlung vom 28. November 2008 wurde der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2007/2008 in Höhe von EUR 1.105.973,87 auf neue Rechnung vorgetragen.

FESTSTELLUNG DES JAHRESABSCHLUSSES

SPORTCAST GMBH, KÖLN

Der Jahresabschluss zum 30. Juni 2008 der Sportcast GmbH, Köln, wurde in der Gesellschafterversammlung vom 28. November 2008 unverändert festgestellt.

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