DEKRA Expert Migration GmbH

Handwerkstraße 15, 70565 Stuttgart, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 720110
Vorher
BZH Bildungszentrum für Hochtechnologie GmbHDEKRA Qualification GmbH
Eingetragen
30.11.1995
Branche
Erbringung von allen anderen Unterrichtsdienstleistungen a. n. g.Vermittlung von ArbeitskräftenVermittlungstätigkeiten für Erziehung und Unterricht
Gegenstand
Gegenstand von Amts wegen berichtigt in: 1. Die Erbringung von Personaldienstleistungen, insbesondere die gewerbsmäßige Überlassung von Arbeitnehmern gemäß den Bestimmungen des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG); die vermittlungsorientierte Arbeitnehmerüberlassung wird als Mittel der beruflichen Integration und Eingliederung von arbeitsuchenden, arbeitslosen, auch erschwert vermittelbaren arbeitslosen, behinderten, schwerbehinderten und besonders betroffenen schwerbehinderten Menschen ausgeübt; 2. Die Personalvermittlung; 3. Die Beratung in allen Fragen des Personalmanagements; 4. Die Durchführung von Dienst- und Werkleistungen jeder Art; 5. Die mit dem Personalmanagement in Zusammenhang stehenden Tätigkeiten, einschließlich Schulung, Qualifizierung und Weiterbildung von Arbeitskräften; 6. Das In- und Outplacement sowie 7. Der Betrieb von Beschäftigungsgesellschaften und Arbeitsmarktagenturen.

Historie

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Management

NameRolle
Yvonne Bolach
seit 23.2.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
100.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

DEKRA Qualification GmbH

Stuttgart

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2008

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2008

DEKRA Qualification GmbH, Stuttgart

1. Geschäft und Rahmenbedingungen

Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der DEKRA Qualification GmbH liegt im Bereich der Qualifizierung und des Projektmanagements. Das Geschäft ist fokussiert auf zwei Zielgruppen, auf die öffentlichen Auftraggeber und auf Firmenkunden der unterschiedlichsten Branchen.

Es geht dabei um die Betreuung von Großkunden und Spezialthemen, die deutschlandweit umgesetzt werden. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Trainerbeobachtung für andere Bildungsanbieter. Außerdem werden an einigen Standorten Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen mit öffentlichen Auftraggebern angeboten und abgewickelt.

Die DEKRA Qualification GmbH betreibt ihr operatives Geschäft zurzeit an acht Standorten.

Im Jahr 2008 konnte die DEKRA Qualification GmbH den überaus positiven Trend aus dem Jahr 2007 fortsetzen. Obwohl die Zahl der Arbeitslosen im Dezember 2008 mit Mio. 3,1 im Vergleich zum Vorjahr um Mio. 0,3 zurückgegangen ist, stieg die Zahl der Teilnehmer an beruflichen Weiterbildungsmaßnahmen um 13,8 % an. Das Marktvolumen für arbeitsmarktpolitische Maßnahmen im Jahr 2008 befand sich auf dem Niveau des Vorjahres.

Allerdings ist der Markt für Weiterbildungsdienstleistungen für Unternehmen weiterhin extrem wettbewerbsintensiv, da er sich durch sehr niedrige Markteintrittsbarrieren auszeichnet. Darüber hinaus kommt es zu zunehmendem Wettbewerbsdruck durch Hochschulen.

In den nächsten Jahren wird die Entwicklung neuer Lernmethoden und Produkte innerhalb der Gesellschaft ein wichtiger Meilenstein für die Weiterentwicklung der Gesellschaft sein, dies gilt insbesondere im Bereich Firmenkunden. Unerlässlich wird es sein, das Profil der DEKRA Qualification zu schärfen.

2. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Die Ertragslage der DEKRA Qualification hat sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbessert. Die Umsatzerlöse sanken um 22 % auf TEUR 12.280 (Vorjahr: TEUR 15.757). Dieser Rückgang ist auf die Schließung von Standorten zurück zu führen. Der Aufwand konnte jedoch überproportional zum Umsatz zurück gefahren werden. Durch den vermehrten Einsatz von auf IT-gestützten Seminaren ist eine deutliche Effizienzsteigerung möglich. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit konnte im Jahr 2008 um mehr als 100 % auf TEUR 3.148 (Vorjahr: TEUR 1.273) gesteigert werden.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind um 14,6 % auf TEUR 4.217 (Vorjahr TEUR 3.681) gestiegen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind im Verhältnis zu den Umsatzerlösen überproportional um 34,1 % auf TEUR 1.159 (Vorjahr: TEUR 1.759) gesunken. Das Forderungsmanagement ist nach wie vor stabil.

Der Anstieg der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen ist im Wesentlichen auf den Anstieg der Cash-Pool Einlage bei der DEKRA AG zurück zu führen. Der Rückgang der Rückstellungen ist im Wesentlichen geprägt durch den Wegfall eines zurückgestellten Risikos. Der Anstieg der Verbindlichkeiten um 51 % auf TEUR 3.843 (Vorjahr: TEUR 2.544) resultiert im Wesentlichen aus der höheren Ergebnisabführung an die DEKRA Personal GmbH.

Die Liquidität der Gesellschaft ist durch die Einbindung in den Cash-Pool der DEKRA AG gesichert und hat sich aufgrund des positiven operativen Cash Flow weiterhin verbessert.

Im Berichtsjahr hat sich das Geschäft der DEKRA Qualification GmbH insgesamt gut entwickelt.

3. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2008 sind nicht zu berichten.

4. Risikobericht

Die DEKRA Qualification GmbH nutzt zur frühzeitigen Identifikation und Bewertung von Risiken sowie der Unterstützung von Gegenmaßnahmen ein auf IT- bzw. internen Reporten basierendes Controllingsystem mit festgelegten Indikatoren.

Dieses laufende interne Reporting erlaubt eine zeitnahe Einflussnahme auf unerwünschte Entwicklungen. Vor diesem Hintergrund wird sichergestellt, dass existenzgefährdende Risiken zeitnah erkannt werden und die Wirksamkeit von eingeleiteten Gegenmaßnahmen beurteilt werden kann.

Ein latentes Risiko ergibt sich aus der teilweise hohen Abhängigkeit von öffentlichen Budgets. Die bereits beschlossene Senkung der Beiträge zur Arbeitslosenversicherung reduziert die Spielräume der Bundesagentur für Arbeit bei der Vergabe von öffentlichen Geldern. Dies gilt verstärkt bei einem Anstieg der Arbeitslosigkeit und der daraus folgenden Reduzierung des Budgets für Qualifizierungsmaßnahmen.

Geschäftsrisiken allgemeiner Natur im Bereich öffentlich geförderte Weiterbildungen treten wir durch die kontinuierliche Platzierung neuer, zielgruppenspezifischer / marktkonformer Produkte im öffentlich geförderten Bereich sowie die Intensivierung unserer Vertriebsaktivitäten im Firmenkundenbereich entgegen.

Im Firmenkundenbereich birgt die aktuelle Wirtschaftskrise allerdings Risiken bezüglich der Bereitschaft von Unternehmen bereits geplante Qualifizierungsprojekte umzusetzen. Viele Unternehmen agieren derzeit abwartend.

Nach unserer Einschätzung für die vorhersehbare Zukunft gibt es keine bestandsgefährdende Risiken für die DEKRA Qualification GmbH.

5. Prognosebericht

Die Auftragslage mit den öffentlichen Auftraggebern ist schwer kalkulierbar, da sowohl wahlpolitische wie auch beschäftigungspolitische Entwicklungen in Deutschland erfahrungsgemäß schwer vorherzusagen sind.

Das Produktportfolio der DEKRA Qualification wird erweitert um individuelle multimediale Lerninhalte (Web-based training [WBTs]). Hier hat der Seminarteilnehmer im Vergleich zum Computer-based Training die Möglichkeit über das Internet mit anderen Seminarteilnehmern und Dozenten zu kommunizieren. Die DEKRA Qualification wird hierbei für andere Unternehmen und ggf. auch andere Bildungsträger tätig. Die Auftraggeber werden bei Bedarf im Portalgeschäft und dem Betrieb von Lernplattformen unterstützt. Dieses Angebot ist insbesondere für überregionale Großprojekte im Zeitalter von web 2.0 unerlässlich.

Vor dem Hintergrund von verstärkten Vertriebsanstrengungen und einer anhaltenden Kostendisziplin erwartet die DEKRA Qualification GmbH auch in den kommenden Jahren eine positive Entwicklung des Ergebnisses.

 

Stuttgart, im Januar 2009

DEKRA Qualification GmbH

Jörg Mannsperger, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2008

DEKRA Qualification GmbH, Stuttgart

Aktiva

  EUR 31.12.2007
EUR
A. Anlagevermögen    
Sachanlagen    
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 137.962,00 393.826,00
B. Umlaufvermögen    
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.158.670,76 1.758.657,19
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.031.444,53 1.893.692,14
3. Sonstige Vermögensgegenstände 26.780,74 28.503,82
  4.216.896,03 3.680.853,15
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 301.332,76 253.216,97
  4.518.228,79 3.934.070,12
C. Rechnungsabgrenzungsposten 2.618,00 0,00
  4.658.808,79 4.327.896,12

Passiva

   
  EUR 31.12.2007
EUR
A. Eigenkapital    
Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
  100.000,00 100.000,00
B. Rückstellungen    
Sonstige Rückstellungen 715.666,00 1.683.500,00
  715.666,00 1.683.500,00
C. Verbindlichkeiten    
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 33.067,22 196.689,35
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 426.748,66 726.652,99
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.232.225,69 1.367.729,20
4. Sonstige Verbindlichkeiten 151.101,22 253.324,58
davon aus Steuern EUR 19.316,35 (Vj. EUR 25.508,88)    
  3.843.142,79 2.544.396,12
  4.658.808,79 4.327.896,12

Gewinn- und Verlustrechnung für 2008

DEKRA Qualification GmbH, Stuttgart

  EUR 2007
EUR
1. Umsatzerlöse 12.279.702,23 15.756.840,92
2. Sonstige betriebliche Erträge 769.279,64 149.269,65
  13.048.981,87 15.906.110,57
3. Materialaufwand    
a) Aufwendungen für bezogene Waren -452.449,87 -856.877,58
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -5.010,472,82 -6.950.443,33
4. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter -1.705.245,92 -2.131.976,83
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -323.827,80 -371.777,20
davon für Altersversorgung EUR 22.122,50 (Vj. EUR 21.962,50)    
5. Abschreibungen auf Sachanlagen -239.804,34 -469.241,67
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.228.279,30 -3.851.227,17
  -9.960.080,05 -14.631.543,78
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 73.125,25 18.981,43
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 72.588,22 (Vj. EUR 18.981,43 )    
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -13.771,25 -20.376,83
davon an verbundene Unternehmen EUR 13.380,09 (Vj. EUR 20.376,83)    
  59.354,00 -1.395,40
9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 3.148.255,82 1.273.171,39
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -631.391,83 -472.675,76
davon Organsteuerumlage EUR 632.864,16 (Vj. EUR 474.000,00)    
11. Sonstige Steuern -534,18 -304,22
12. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne -2.516.329,81 -800.191,41
13. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für 2008

DEKRA Qualification GmbH, Stuttgart

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Der Anhang wird im Wesentlichen in TEUR aufgestellt.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze abgeschrieben. Soweit steuerlich zulässig, wird für bewegliche Anlagegüter die degressive Abschreibungsmethode angewandt. Zur linearen Methode wird in dem Jahr, für welches die lineare Methode erstmals zu höheren Jahresabschreibungsbeträgen führt, übergegangen. Die übrigen Anlagegüter werden linear abgeschrieben.

Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 150,00 (bis zum 31. Dezember 2007 EUR 410,00), sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 150,00 bis EUR 1.000,00, die nach dem 31. Dezember 2007 angeschafft worden sind, wurde der jährlich steuerlich zu bildende Sammelposten aus Vereinfachungsgründen in die Handelsbilanz übernommen. Von den jährlichen Sammelposten, deren Höhe insgesamt von untergeordneter Bedeutung ist, werden entsprechend den steuerlichen Vorschriften pauschalierend jeweils 20 Prozent p.a. im Jahr, für dessen Zugänge er gebildet wurde, und den vier darauf folgenden Jahren abgeschrieben.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringung mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen. Uneinbringliche Forderungen werden ausgebucht.

Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag drohenden Verluste und ungewisse Verbindlichkeiten abzudecken.

Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Entwicklung des Anlagevermögens 2008

  Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2008
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2008
EUR
Sachanlagen        
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 810.123,09 25.655,34 108.903,02 726.875,41
  Kumulierte Abschreibungen
01.01.2008
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2008
EUR
Sachanlagen        
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 416.297,09 239.804,34 67.188,02 588.913,41
  Buchwerte
31.12.2008
EUR
31.12.2007
EUR
Sachanlagen    
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 137.962,00 393.826,00

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegenüber der DEKRA AG, Stuttgart, in Höhe von 3.031 (Vj. TEUR 1.729) enthalten.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Prämien, Urlaubsansprüche, Berufsgenossenschaft, ausstehende Rechnungen, und eine Rückstellung für das Risiko von Rückforderungen des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Arbeit aus Fördermaßnahmen.

Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 3.232 (Vj. TEUR 1.368) enthalten Verbindlichkeiten gegen die Gesellschafterin DEKRA Personal GmbH, Stuttgart, in Höhe von TEUR 3.147 (Vj. TEUR 1.274).

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 124 (Vj. TEUR 16) enthalten. Weiterhin wurden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 96 (Vj. TEUR 0) umgegliedert, soweit sich insgesamt eine Verbindlichkeit gegenüber verbundenen Unternehmen ergab.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung sonstiger Rückstellungen der Gesellschaft in Höhe von TEUR 545 (Vj. TEUR 128), ferner periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 61 (Vj. TEUR 1). Die periodenfremden Erträge resultieren im Wesentlichen aus Erstattungen in Höhe von TEUR 61 (Vj. TEUR 0), sowie aus der Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von TEUR 33 (Vj. TEUR 0).

Der Aufwand für Steuern vom Einkommen und Ertrag in Höhe von TEUR 631 (Vj. TEUR 473) beinhaltet in Höhe von TEUR 633 (Vj. TEUR 474) die Steuerumlage an die DEKRA Personal GmbH, Stuttgart, aufgrund des Organschaftsverhältnisses.

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen i. S. d. § 285 Nr. 3 HGB belaufen sich zum 31. Dezember 2008 auf TEUR 733 p. a. (Vj. TEUR 868), davon gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 296 (Vj. TEUR 261). Dabei handelt es sich um mehrjährige Miet- und Leasingverpflichtungen aus Fahrzeugen, die eine Restlaufzeit von bis zu fünf Jahren haben. Die durchschnittliche Laufzeit der Miet- und Leasingverpflichtungen für Geräte beträgt vier Jahre.

Anzahl der Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt wurden 47 (Vj. 55) Mitarbeiter beschäftigt.

Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr 2008:

 

Jörg Mannsperger (ab 23. Januar 2008)

 

Richard Ammer (bis 31. März 2008)

Auf die Angabe der für die Geschäftsführertätigkeit gewährten Gesamtbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Konzernabschluss

100% des Stammkapitals der Gesellschaft werden von der DEKRA Personal GmbH, Stuttgart, gehalten, deren Anteile wiederum zu 100 % von der DEKRA AG, Stuttgart, gehalten werden. Die Gesellschaft ist damit verbundenes Unternehmen zur DEKRA AG, Stuttgart, und ihren unmittelbaren und mittelbaren Tochtergesellschaften. Die DEKRA AG erstellt den Konzernabschluss für den kleinsten und den größten Kreis von Unternehmen.

Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht.

 

Stuttgart, 26. Februar 2009

Jörg Mannsperger, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk

"Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der DEKRA Qualification GmbH, Stuttgart, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und den Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Stuttgart, 26. Februar 2009

Ernst & Young AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Blesch, Wirtschaftsprüfer

Dworak, Wirtschaftsprüfer

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