EVENORD eG

Stammdaten

Register
Amtsgericht Nürnberg GnR 56
Vorher
EVENORD Einkaufs- und Verwertungsgenossenschaft der nordbayerischen Fleischer eG
Eingetragen
23.7.1924
Branche
BeteiligungsgesellschaftenKreditinstitute des GenossenschaftssektorsEinzelhandel mit Fleisch und Fleischwaren
Gegenstand
1. Zweck der Genossenschaft ist die wirtschaftliche Förderung und Betreuung der Mitglieder. 2. Gegenstand des Unternehmens ist der Ein- und Verkauf aller zum Betrieb des Fleischergewerbes benötigten Waren und Artikel, Ein- und Vorrichtungen sowie die Verwertung der im Fleischerbetrieb anfallenden Produkte irgendwelcher Art. 3. Die Genossenschaft kann Zweigniederlassungen errichten und sich an Unternehmen gem. § 1 Abs. 2 GenG beteiligen. 4. Die Ausdehnung des Geschäftsbetriebes auf Nichtmitglieder ist zugelassen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Olaf Zaulig
seit 1.7.2025
Vorstandsmitglied
Florian Weininger
seit 2.8.2024
Vorstandsmitglied
Ralf Kollosch
seit 1.8.2023
Prokura
Peter Meyer
seit 1.10.2021
Prokura
Thomas Kühnlein
seit 7.7.2021
Vorstandsmitglied
Christian Tschulik
seit 22.2.2021
Vorstandsmitglied
Wolfgang Rupprecht
seit 26.1.2021
Vorstandsmitglied

Gesellschafter
Beta

Keine Daten verfügbar

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

EVENORD eG

Nürnberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. GESCHÄFTSVERLAUF

Allgemeine Entwicklung

Die deutsche Wirtschaft stagnierte im Jahr 2023. Mit einem realen BIP-Rückgang von 0,3 % gegenüber dem Vorjahr wurden Wachstumserwartungen nicht erfüllt.

Diverse Faktoren trugen zu dieser Entwicklung bei. Hohe Energiepreise, steigende Abgaben auf Energie, Materialengpässe und eine schwächere Auslandsnachfrage belasteten die Wirtschaft.

Der Krieg in der Ukraine und geopolitische Unsicherheiten verschärften die Lage zusätzlich. Hinzu kamen die sinkende Kaufkraft auf Grund der hohen Inflation sowie eine erhöhte Sparneigung auf Grund innenpolitischer Entscheidungen. Die Verbraucherpreise in Deutschland stiegen im Jahr 2023 deutlich an, mit einem Anstieg von 5,9 % im Jahresdurchschnitt gegenüber dem Vorjahr. Treiber der Preisentwicklung waren vor allem die Bereiche Energie mit einem Anstieg von 5,3 % und Lebensmittel mit einer Teuerungsrate von 12,4 %. Die Inflationsrate erreichte im März 2023 mit 7,3% ihren Höhepunkt und ging im Laufe des Jahres leicht zurück.

Entwicklung der Branche

Im Jahr 2023 verzeichnete die Fleischproduktion in Deutschland erneut einen deutlichen Rückgang. Gemäß den Zahlen des Statistischen Bundesamts (Destatis) ist die Fleischproduktion im Vergleich zum Vorjahr mit 4,0 % weiter rückläufig, was einem Rückgang von 280.200 Tonnen entspricht. Am deutlichsten sank die Schlachtmenge bei Schweinen (-6,8 % bzw. -306.500 Tonnen), wohingegen die Schlachtmenge bei Rindfleisch leicht um 0,6 % oder 5.900 Tonnen stieg. Bei Geflügel nahm die Schlachtmenge um 1,4 % bzw. 22.000 Tonnen zu.

Damit setzt sich im Jahr 2023 der bereits seit Jahren anhaltende Trend des Rückgangs fort. Zusätzlich sah sich die Branche mit steigenden Preisen und neuen Herausforderungen konfrontiert.

Die deutsche Fleischbranche befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Unternehmen, die sich erfolgreich an die veränderten Verbrauchergewohnheiten und gesetzliche Rahmenbedingungen anpassen können, werden in einem zunehmend komplexeren Marktumfeld bestehen und langfristig erfolgreich sein. Dabei werden eine nachhaltige Produktion, hochwertige Artikel und Tierschutz zunehmend in den Fokus rücken

Entwicklung der EVENORD eG - Zentrale Nürnberg und bestehende Filialen

Die Genossenschaft unterhält zum 31.12.2023 ein Zentrallager in Nürnberg, einen Abholmarkt, eine Fleischabteilung sowie vier Filialen.

Das Geschäftsjahr 2023 stand unter dem Einfluss geopolitischer Unsicherheiten, einer hohen Inflationsrate und diverser bundespolitischer Entscheidungen. Im Jahr 2023 stieg der reine Warenumsatz der EVENORD eG im Vergleich zum Vorjahr um 3.319 TEUR oder 5,9 % von 56.565 TEUR auf 59.884 TEUR. Dabei haben die Warengruppen Fleisch und TK-Fleisch den Umsatz maßgeblich geprägt.

Umsatzentwicklung nach Warengruppen

(einschl. Boni, Skonti und Abholvergütung)

Umsatz Berichtsjahr 2022 Veränderung
TEUR TEUR TEUR %
Fleisch frisch 19.577 18.350 1.227 6,7%
Fleisch TK 4.292 3.664 628 17,1%
Wurst 5.953 5.710 243 4,3%
Obst/Gemüse 532 397 135 34,0%
Lebensmittel 6.666 6.385 281 4,4%
Frischeprodukte 4.737 4.371 366 8,4%
Feinkost 1.859 1.654 205 12,4%
Tiefkühlkost 1.906 1.529 377 24,7%
Hilfsstoffe 1.970 1.919 51 2,7%
Därme 4.156 4.039 117 2,9%
Verpackung 4.396 4.857 -460 -9,5%
Bedarf 2.403 2.405 -2 -0,1%
Technik 1.260 1.127 133 11,8%
Dienstleistungen 177 157 20 12,7%
Erlösschmälerungen -496 -383 -114 29,8%
Sonstige Umsatzerlöse 116 224 -108 -48,2%
Gesamt 59.504 56.405 3.099 5,5%

Mit Ausnahme der Warengruppen Verpackung und Bedarf entwickelten sich die oben genannten Warengruppen, im Vergleich zum Vorjahr, positiv. Besonders hervorzuheben ist die Warengruppe Fleisch, die das stärkste Umsatzwachstum verzeichnen kann.

Personal- und Sozialbereich

Im letzten Jahr ist, infolge von Investitionen zur Umsatzsteigerung und der damit einhergehenden Personalanforderungen, im Bereich Vertrieb der Personalstamm gewachsen. Bei der zugrunde gelegten durchschnittlichen Arbeitnehmerzahl wurden Teilzeitkräfte auf Vollzeitkräfte umgerechnet, Auszubildende hälftig und Bezieher von Mutterschaftsgeld oder Dauerkranke nicht berücksichtigt.

Berichtsjahr 2022

Arbeitnehmer am 31.12. 160 149
durchschnittliche Arbeitnehmer 140 145
Gesamtleistung je AN 402 390

Umweltschutz

Auf das klimaschädliche Kohlendioxid wird bei der EVENORD eG beim Strombezug verzichtet.

Die EVENORD eG setzt auf Strom, der zu 100 % aus regenerativen Energiequellen hergestellt wird. Zudem ging in der 2. Jahreshälfte 2022 die neu gebaute Photovoltaik-Anlage ans Netz.

Bei neuen Investitionsvorhaben sind wir stets bemüht, energiesparende Geräte und Maschinen einzusetzen sowie umweltschonende Verfahren und Techniken anzuwenden.

Die EVENORD eG erfüllt alle gesetzlichen Vorschriften in Bezug auf Müllentsorgung und -trennung sowie Abfall- und Risikomaterialentsorgung.

Die zu erfüllenden Auflagen werden regelmäßig durch entsprechende Behörden überprüft.

Kühltechnik und Klimatisierung in der Raudtener Straße sind CO 2 -neutral.

Wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres

Das Geschäftsjahr 2023 stand unter dem Einfluss der hohen Inflationsrate sowie diverser globaler und innenpolitischer Unsicherheiten und deren Einfluss auf die Warenversorgung.

In diesem Jahr wurde auf dem Grundstück der Evenord eG das Werkstattgebäude fertiggestellt und in Miete durch die Partnerfirma Höhn bezogen. Dies ermöglicht zudem Synergieeffekte, auch im Bereich PTE und Technik, zu heben.

Ein stabiler Liquiditätsrahmen und eine solide bilanzielle Eigenkapitalquote (31.12.2023: 49,6 %) sorgen trotz des Jahresfehlbetrages 2023 (558 TEUR) für eine wirtschaftlich vernünftige Grundlage der EVENORD eG.

Die Entscheidungen des Vorstands zielen weiterhin verstärkt darauf ab, ein betriebswirtschaftlich gesundes Ertrag-Aufwand-Verhältnis auf der Basis des 2019 in Betrieb genommenen, neuen Zentrallagers zu errichten.

Beurteilung der Entwicklung durch den Vorstand

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung sowie die Entwicklung der Fleischmärkte wirkte sich, wie bereits beschrieben, auf die Umsatzentwicklung der Evenord eG aus.

Trotz des insgesamt positiven Umsatztrends, konnte, entgegen den Erwartungen wiederum nur ein negatives Jahresergebnis erwirtschaftet werden. So ist das noch negative Ergebnis zwar nicht als befriedigend zu bewerten. Es zeigt sich jedoch, im Jahr 2024, aufgrund der eingeleiteten Maßnahmen, ein bereits positiver Effekt auf die Ertragslage der Evenord eG. Insgesamt führt dies zu einer, im Vergleich zum Wettbewerb, besseren Entwicklung der Genossenschaft, in einem aggressiven Marktumfeld.

Vermögens- und Finanzlage

Investitionen und Eigenkapitalquote

Berichtsjahr 2022
Sachanlagen in TEUR 20.445 21.119
Investitionen gesamtes Anlagevermögen in TEUR 667 1.394

Die 2023 getätigten Investitionen entfielen fast vollständig auf Sachanlagen.

Dem Buchwert des Anlagevermögens zum 31.12.2023 in Höhe von 25.305 TEUR steht ein bilanzielles Eigenkapital von 18.342 TEUR und ein wirtschaftliches Eigenkapital in Höhe von 18.237 TEUR gegenüber.

Sachanlagenintensität1) 55,2 55,6
Eigenkapitalquote2) 3 49,6 51,6
dyn. Verschuldungsgrad 384,1 22,2

1) Sachanlagen: Bilanzsumme x 100

2) EK: Bilanzsumme x 100 3) (Rückstellungen + Verbindlichkeiten - liquide Mittel) / Jahres-Cashflow

Insbesondere auf Grund des Jahresfehlbetrags 2023 (-558 TEUR) und der Rückzahlung von Geschäftsguthaben, verringerte sich das bilanzielle Eigenkapital insgesamt um 1.240 TEUR oder 6,3 % von 19.582 TEUR auf 18.342 TEUR. Zum 31.12.2023 ergibt sich eine bilanzielle Eigenkapitalquote von 49,6 % (Vorjahr: 51,6 %).

Die Bilanzsumme ist um 973 TEUR oder 2,6 % von 37.978 TEUR auf 37.005 TEUR gesunken.

Die Vermögenslage kann als solide und geordnet bezeichnet werden.

Der dynamische Verschuldungsgrad beträgt im Berichtsjahr 384,1.

Finanzierungsmaßnahmen

Berichtsjahr 2022
Sachanlagendeckung durch bilanzielles Eigenkapital in % 72,5 92,7
Anlagendeckung durch wirtschaftliches Eigenkapital sowie lang- und mittelfristiges Fremdkapital in % 110,7 112,5

Das bilanzielle Eigenkapital ist stärker gesunken als das Sachanlagevermögen. Infolgedessen hat sich die Sachanlagendeckung durch Eigenkapital verringert. Wesentliche Teile der Finanzierungsmittel betreffen Bankdarlehen für die Gebäude in Nürnberg (das Grundstück in der Raudtener Straße in Nürnberg ist mittels Erbbaurechts gepachtet). Daneben sind Kontokorrentkredite zur Finanzierung des laufenden Geschäfts gewährt.

Die Liquidität stellt sich durch Standard-Kennzahlen wie folgt dar (in TEUR):

Berichtsjahr 2022
Jahres-Cashflow 43 732

Die liquiden Mittel zum 31.12.2023 erhöhten sich um 18 TEUR oder 0,8 % auf 2.148 TEUR. Die kurzfristigen Bankverbindlichkeiten erhöhten sich um 210 TEUR bzw. 6,2 % von 3.411 TEUR auf 3.621 TEUR. Insbesondere die Abnahme der Rückstellungen prägte den gesunkenen Jahrescashflow 2023.

Ertragslage

Die Umsatzerlöse der Evenord eG erhöhten sich um 3.099 TEUR oder 5,5 % von 56.405 TEUR auf 59.504 TEUR. Der Materialaufwand ist um 6,2 % (2.747 TEUR) von 44.127 TEUR auf 46.874 TEUR gestiegen. Das Rohergebnis unter Einbeziehung sonstiger ordentlicher Erträge (ohne neutrale Erträge), fällt um 514 TEUR oder 4,1 % höher aus als das Rohergebnis von 2022.

Der Personalaufwand erhöhte sich um 640 TEUR oder 8,8 % von 7.313 TEUR auf 7.953 TEUR. Die Abschreibungen lagen mit 1.243 TEUR gegenüber 1.070 TEUR auf etwas höherem Niveau. Die sonstigen, ordentlichen Aufwendungen stiegen um 109 TEUR auf 5.073 TEUR. Steigerungen ergaben sich vor allem bei Energie, Buchführungs- und Werbekosten.

Das Finanzergebnis beinhaltet einen Beteiligungsertrag der Evenord-Bank eG-KG in Höhe von 1.001 TEUR (Vorjahr 269 TEUR). Das neutrale Ergebnis 2023 wird hauptsächlich geprägt durch die Ausbuchung verjährter Verbindlichkeiten und Forderungen. Für das Geschäftsjahr 2023 wird ein Jahresfehlbetrag in Höhe von 558 TEUR (Vorjahr Jahresfehlbetrag 583 TEUR) ausgewiesen.

Berichtsjahr 2022 Veränderung
TEUR TEUR TEUR %
Rohergebnis1) 12.997 12.483 514 4,1
Personalaufwand 7.953 7.313 640 8,8
Sachaufwand, AfA, betr. Steuern 6.379 6.109 270 4,4
Betriebsergebnis -1.335 -939 -396 42,2
Finanzergebnis 599 -36 635 -
Neutrales Ergebnis1) 203 361 -158 -43,8
Ertragsteuern 26 -31 57 -
Jahresergebnis lt. GuV -558 -583 25 -4,3

1) Das neutrale Ergebnis wurde ausgegliedert.

In vorstehender Übersicht (Ertragslage) können Rundungsdifferenzen auftreten.

Die Entwicklung der maßgeblichen Kennzahlen zur Ertragslage in den vergangenen zwei Jahren wird in nachstehender Tabelle in Prozent dargestellt.

Berichtsjahr 2022
Umsatzrentabilität1 -2,2 -1,7
Eigenkapitalrentabilität2 -2,9 -3,2
Cashflow-Rate3 0,1 1,3
Personalkostenintensität4 63,0 59,6

1) Umsatzrentabilität = Betriebsergebnis : Umsatz x 100

2) Eigenkapitalrentabilität = (Betriebsergebnis + Finanzergebnis + neutr. Ergebnis) : wirtsch. EK x 100 3) Cashflow-Rate = Jahrescashflow : Gesamtleistung x 100 4) Personalkostenintensität = Personalaufwand : Rohertrag (Umsatz - Materialeinsatz) x 100

II. Risikobericht

Im Jahr 2023 wurden hinreichend Maßnahmen und Regelungen getroffen, die zu einer rechtzeitigen bzw. frühzeitigen Erkennung von unternehmensgefährdenden und sonstigen wesentlichen Risiken führen würden.

Mehrmals im Jahr tagt der Aufsichtsrat, der das Risikomanagementsystem evaluiert und sich mit den wesentlichen Risiken auseinandersetzt sowie die getroffenen Maßnahmen überwacht.

Zum aktuellen Zeitpunkt sind keine bestandsgefährdenden Risiken bekannt. Es wurden ausreichende Regelungen und Maßnahmen getroffen, die eine frühzeitige Erkennung von Gefährdungen ermöglichen.

Im Folgenden werden die wesentlichen Risiken beschrieben, durch die bei Eintreffen die Geschäftsentwicklung, die Finanzlage sowie das wirtschaftliche Eigenkapital stark negativ tangiert werden können. Ebenfalls werden für den jeweiligen Risikobereich die Instrumente und Maßnahmen dargelegt, mit denen der Vorstand diesen Risiken begegnet und die Chancen angesprochen, die mit der Entwicklung der einzelnen Bereiche verbunden sind

Operative Risiken

Die Genossenschaft beliefert vornehmlich Metzgereibetriebe im nordbayerischen Wirtschaftsraum sowie in Thüringen, Südsachsen, Nieder- und Oberbayern sowie bayrisch Schwaben. Hauptzielgruppe sind die traditionellen Metzgereien, wobei das größte Kundenpotenzial weiterhin im Großraum Nürnberg-Fürth-Erlangen besteht. Daneben versucht die EVENORD ihren Kundenkreis auf die Bereiche Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegungen und Hotellerie auszuweiten. Dabei steht sie im unmittelbaren Wettbewerb zu Großhandelsunternehmen und Discountern, die wesentlichen Einfluss auf die Absatz- und Preisgestaltung nehmen und damit die wirtschaftlichen Faktoren der Branche negativ beeinflussen können.

Der Vorstand ist bestrebt, das Sortiment und die Preisgestaltung für die Mitglieder und Kunden ständig durch günstige Einkaufskonditionen zu verbessern. Um die Marktrisiken einschätzen zu können, bedient sich der Vorstand Markt- und Kundenanalysen. Zur Steuerung und Überwachung seiner Unternehmenspolitik im operativen Bereich bedient sich der Vorstand jährlicher Planungsrechnungen, für die die zugänglichen Marktinformationen geprüft und verarbeitet werden. Die Budgets und die Unternehmenspolitik werden vom Aufsichtsrat geprüft und genehmigt.

Vorratsrisiken

Das breit angelegte Sortiment umfasst hauptsächlich Lebensmittel, Fleischereibedarfsartikel, Maschinen und Einrichtungen. Dabei unterliegen die Lebensmittel besonderen Haltbarkeitsrisiken, die die Lagerhaltung beschränken und zu Verlusten führen können. Durch das Warenwirtschaftssystem, organisatorische Vorkehrungen und laufende innerbetriebliche Kontrollen werden diese Risiken minimiert. Sonderangebote für leicht verderbliche Artikel sowie Rücknahmevereinbarungen mit Lieferanten ergänzen das Qualitätssicherungssystem. Abgesichert wurden die Vorratsrisiken, im Rahmen der Inventur, durch Artikel- und Sortimentsabhängige, branchenübliche Abwertungen. Zur weiteren Absicherung der Vorratsrisiken, besteht zudem eine versteuerte Wertberichtigung.

Forderungsrisiken

Soweit erforderlich werden entsprechende Wertberichtigungen gebildet. Es besteht eine Forderungsausfallversicherung ab 2.500 Euro je Debitor.

Zur weiteren Absicherung der Forderungsrisiken, besteht zudem eine versteuerte Wertberichtigung.

Zinsrisiken

Eventuelle Zinsrisiken können durch die mittel- und langfristig abgeschlossenen Immobilienkredite nicht ausgeschlossen werden. Weitere Risiken bestehen durch die Finanzierung des laufenden Geschäftsbetriebs über KK-Linien. Jedoch ist der Vorstand bestrebt, bei Prolongationen die Zinsrisiken durch entsprechende Vereinbarungen zu minimieren.

Investitionsrisiken

Durch die Zusammenführung der geplanten und genehmigten Investitionen in einen Investitionsplan ist stets ein Überblick über bereits durchgeführte, noch offene Investitionen und das Investitionsvolumen gewahrt. Der Aufsichtsrat berät über den aufgestellten Investitionsplan.

Vom Unternehmen abgeschlossene Betriebsversicherungen minimieren zusätzliche Risiken.

Das Investitionsrisiko der 2019 abgeschlossenen Neubauten in der Raudtener Straße in Nürnberg (Zentrallager, Abholmarkt sowie neue Fleischabteilung) ist durch das Eigenkapital der EVENORD eG und einen Investitionskredit einer Partnerbank in einem vertretbaren Rahmen.

Liquiditätsrisiken

Aus der Vorfinanzierung von Kundenaufträgen besonders im Bereich der Investitionsgüter und Warenfinanzierungen sowie der Einräumung von Zahlungszielen können sich Liquiditätsrisiken ergeben. Weitere Risiken ergeben sich aus möglichen Kündigungen von Geschäftsguthaben und aus einer negativen Ertragslage über einen längeren Zeitraum. Aus diesem Grund wird regelmäßig ein Liquiditätsstatus ermittelt.

Das Risikomanagement als Teil der Geschäftspolitik

Die genannten Maßnahmen zur Risikominimierung sind Bestandteil der Gesamtgeschäftspolitik des Vorstands, die er unter Beachtung von Gesetz und Satzung und in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat und seinen Ausschüssen durchführt. Der Aufsichtsrat der Genossenschaft überwacht den Vorstand entsprechend der Satzung und der Geschäftsordnung. Darüber hinaus wird der Aufsichtsrat vom Vorstand und bei Bedarf unmittelbar über wesentliche Risiken schriftlich und mündlich informiert.

Der Vorstand ist der Auffassung, dass mit den beschriebenen Maßnahmen die Voraussetzungen für eine frühzeitige Erkennung von Risiken gegeben sind und somit die Unternehmensrisiken minimiert und die Unternehmenschancen wahrgenommen werden können.

VORAUSSICHTLICHE ENTWICKLUNG DER GENOSSENSCHAFT

Die Evenord eG zeichnet sich weiterhin als kompetenter Partner im Fleischerhandwerk, Lebensmittelgroßhandel und Gastronomie insbesondere durch einen sehr zuverlässigen Lieferservice, ein großes Produktsortiment sowie eine faire Preisgestaltung immer vor dem Hintergrund der Steigerung der Kundenzufriedenheit aus.

Durch den anhaltenden Ukraine-Krieg ist die Evenord, ebenso wie alle anderen Wettbewerber, einer weiterhin angespannten Situation am Beschaffungsmarkt ausgesetzt. Darüber hinaus verharrt der gesamte Energiesektor, wie Strom, Gas und Kraftstoffe, auf einem konstant hohen Preisniveau, was zu entsprechend hohen Belastungen führt. Die Verknappung von Rohstoffen, Ernte- und Produktionsausfällen, führen nun in der Warenversorgung der Evenord eG weg von einem klassischen Einkauf. Zielführend und wettbewerbssichernd ist heute vielmehr eine Warensicherung und eine rechtzeitige Bevorratung. Hier ist das Ziel, die Lieferfähigkeit gegenüber unseren Kunden weiter und besser als andere Marktteilnehmer gewährleisten zu können, denn gerade diese Lieferfähigkeit hat sich, bereits 2022, als Stärke der Evenord bei unseren Kunden verankert.

Entgegen dem Trend verzeichnet die Evenord eG weiterhin einen Umsatzzuwachs, dies spiegelt die Lieferfähigkeit und die starke Marktposition, die durch vorausschauende Disposition erreicht werden konnte, wider.

Zur Ertragssicherung sind bereits, in allen relevanten Bereichen, Maßnahmen eingeleitet. Dazu gehören z.B. rasche Weitergabe von Einkaufspreisänderungen, konsequente Mahnläufe, sinnvolle Bevorratung im Kernsortiment oder auch die intensive Bearbeitung der Rohertragsspanne. Zur Unterstützung wird die Ausreichung weiterer Genossenschaftsanteile an aktive Kunden beworben.

Unter Berücksichtigung aller hier genannten Punkte, sowie weiterer bekannter Einflussfaktoren und Beachtung der Liquiditätsentwicklung, sehen die Vorstände für die Evenord eG eine positive Fortführung gegeben.

Trotz der widrigen Rahmenbedingungen zeigen unsere Bemühungen, wie die Verstärkung im Bereich des Vertriebs oder die Inbetriebnahme der Photovoltaikanlage sowie Verbesserungen der internen Prozesse in den Bereichen Lager, Fuhrpark und der Filialen, Erfolge, was sich in der fortgesetzten, positiven Umsatzentwicklung manifestiert.

Ein ausreichender Liquiditätsrahmen für das Geschäftsjahr 2024 ist gegeben. Die Ertragslage wird, nach aktueller Entwicklung, trotz der eingeleiteten Maßnahmen auch aufgrund der anhaltenden Auswirkungen des Krieges in der Ukraine, noch ein negatives operatives Ergebnis ausweisen. Wir gehen, analog der Planung zu Beginn dieses Jahres, von einem leicht negativen Gesamtergebnis aus.

Gerade unsere stetige Verbesserung in den Bereichen der Lieferzuverlässigkeit, der Warenverfügbarkeit und der Präsenz, direkt beim Kunden vor Ort, haben Vertrauen bei unserer Kernzielgruppe, der Metzgereien, geschaffen und damit den Grundstein für eine nachhaltig positive Entwicklung gelegt.

Die Entscheidungen des Vorstands orientieren sich daran, in den nächsten Jahren ein betriebswirtschaftlich gesundes Ertrag-Aufwand-Verhältnis auf der Basis des 2019 in Betrieb genommenen, neuen Zentrallagers zu erreichen.

 

Nürnberg, den 28.06.2024

EVENORD eG

Der Vorstand

Thomas Kühnlein

Wolfgang Rupprecht

Christian Tschulik

Handelsrecht

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 25.305.224,39 26.023.174,14
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 64.711,00 108.345,25
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 64.710,00 98.571,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
3. geleistete Anzahlungen 0,00 9.773,25
II. Sachanlagen 20.445.044,95 21.119.360,45
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 16.029.877,75 15.301.034,75
2. technische Anlagen und Maschinen 2.630.337,59 2.864.421,59
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.784.829,61 1.881.648,61
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 1.072.255,50
III. Finanzanlagen 4.795.468,44 4.795.468,44
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 4.660.000,00 4.660.000,00
2. Beteiligungen 25.838,44 25.838,44
3. sonstige Ausleihungen 109.630,00 109.630,00
B. Umlaufvermögen 11.517.296,90 11.831.873,68
I. Vorräte 5.071.289,85 5.756.680,01
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 5.143,62 5.143,62
2. fertige Erzeugnisse und Waren 5.066.146,23 5.751.536,39
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.298.257,23 3.945.180,67
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.266.778,99 3.114.346,62
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr -150.000,00
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.031.478,24 830.834,05
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 13.441,08
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.147.749,82 2.130.013,00
C. Rechnungsabgrenzungsposten 182.649,61 123.023,48
Aktiva 37.005.170,90 37.978.071,30

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 18.342.494,69 19.581.984,99
I. Geschäftsguthaben 6.666.661,52 7.099.770,76
der verbleibenden Mitglieder 6.489.506,52 6.684.268,72
der ausscheidenden Mitglieder 177.155,00 415.502,04
II. Kapitalrücklage 5.539,68 5.539,68
III. Ergebnisrücklagen 12.220.000,00 12.220.000,00
1. gesetzliche Rücklage 5.135.000,00 5.135.000,00
2. andere Ergebnisrücklagen 7.085.000,00 7.085.000,00
IV. Gewinnvortrag 8.413,10 839.654,95
V. Jahresfehlbetrag 558.119,61 582.980,40
B. Rückstellungen 875.894,08 1.517.900,40
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 362.118,00 364.653,00
2. sonstige Rückstellungen 513.776,08 1.153.247,40
C. Verbindlichkeiten 17.786.782,13 16.878.185,91
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 13.395.481,37 13.789.987,43
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.621.327,36 2.932.273,07
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 9.774.154,01 10.857.714,36
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.322.284,99 2.793.116,11
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.322.284,99 2.793.116,11
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.069.015,77 295.082,37
davon aus Steuern 78.868,09 71.030,62
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 4.234,16 10.174,59
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.069.015,77 295.082,37
Passiva 37.005.170,90 37.978.071,30

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 59.503.680,35 56.404.931,49
2. sonstige betriebliche Erträge 913.286,98 957.152,19
3. Materialaufwand 46.874.124,59 44.127.090,52
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 46.806.643,23 44.050.086,57
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 67.481,36 77.003,95
4. Personalaufwand 7.952.623,30 7.313.305,71
a) Löhne und Gehälter 6.473.689,79 5.935.520,96
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.478.933,51 1.377.784,75
davon für Altersversorgung 30.559,23 35.738,23
5. Abschreibungen 1.243.456,07 1.069.632,36
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.243.456,07 1.069.632,36
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 5.415.805,61 5.354.960,16
7. Erträge aus Beteiligungen 1.006.493,29 277.174,62
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 23.649,32 9.471,82
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 430.758,78 322.803,69
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 5.186,04 10.830,70
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 25.509,22 -31.168,40
11. Ergebnis nach Steuern -495.167,63 -507.893,92
12. sonstige Steuern 62.951,98 75.086,48
13. Jahresfehlbetrag 558.119,61 582.980,40

3. Anhang

A. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss 2023

der EVENORD eG

Sitz: Nürnberg
Registergericht: Nürnberg
Genossenschaftsregister: Nr. 56 wurde nach den geltenden Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

In der Gliederung der Bilanz ergeben sich keine Veränderungen. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung des Geschäftsjahres und des Vorjahres erfolgte gemäß § 275 Abs. 2 HGB.

Die in Vorjahren nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gemäß § 253 Abs. 4 HGB in der bis zum 28.05.2009 geltenden Fassung gebildeten Wertberichtigungen wurden in Höhe von insgesamt 450 TEUR nach Art. 67 Abs. 4 EGHGB fortgeführt.

B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Ein erworbener Geschäfts- und Firmenwert wurde aufgrund seiner voraussichtlichen Bestandsdauer über fünf Jahre linear abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungspreis über 250 EUR bis 800 EUR wurden bis 2018 und ab 2020 im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben.

Im Geschäftsjahr 2019 wurden geringwertige Anlagegüter mit einem Anschaffungspreis über 250 EUR bis 1.000 EUR als Sammelposten über fünf Jahre abgeschrieben.

Geringstwertige Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungspreis bis 250 EUR wurden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe aufwandswirksam berücksichtigt.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und bewertet. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende, niedrigere beizulegende Wert angesetzt.

Für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurde ein Festwert gem. § 240 Abs. 3 HGB gebildet. Die letzte körperliche Bestandsaufnahme beim Festwert erfolgte zum 31.12.2019. Handelswaren wurden zum Bilanzstichtag nach der gleitend gewogenen Durchschnittsmethode bewertet. Sofern der beizulegende Wert am Bilanzstichtag niedriger war, wurde dieser angesetzt. Eine vor 2009 nach § 253 Abs. 4 HGB a. F. gebildete versteuerte Pauschalwertberichtigung wurde in Höhe von 300 TEUR gem. Art. 67 Abs. 4 EGHGB beibehalten.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Eine vor 2009 nach § 253 Abs. 4 HGB a. F. gebildete versteuerte Pauschalwertberichtigung wurde in Höhe von 150 TEUR gem. Art. 67 Abs. 4 EGHGB beibehalten. Forderungen gegen verbundene Unternehmen wurden durch entsprechende Vermerke im Anhang kenntlich gemacht.

Liquide Mittel sind zum Nennwert ausgewiesen.

Aktive Rechnungsabgrenzungen wurden zeitanteilig vorgenommen.

Das Eigenkapital, im Wesentlichen in Form der einbezahlten Geschäftsguthaben, der Rücklagen und des Bilanzverlustes wurde in Höhe des Nennwertes angesetzt.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Dabei erfolgte die Anwendung des Teilwertverfahrens. Die versicherungsmathematische Bewertung erfolgte unter Verwendung der "Heubeck ́schen Richttafeln 2018G". Der Rechnungszinsfuß, der sich aus einer pauschal angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt, beträgt 1,83 % (Vorjahr 1,78 %), die jährliche Steigerung der Anwartschaften sowie die jährliche Anpassung der laufenden Betriebsrenten wurden jeweils mit 2,5 % (Vorjahr 2,5 %) berücksichtigt. Die Abzinsung erfolgte mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz, der sich aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren ergibt. Der Bewertungsunterschied im Vergleich zur Ermittlung mit einem Rechnungszinssatz auf Basis der vergangenen sieben Geschäftsjahre beträgt 3 TEUR.

Die Bildung von Steuerrückstellungen war nicht erforderlich.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Liquide Mittel sind zum Nennwert ausgewiesen.

Aktive Rechnungsabgrenzungen wurden zeitanteilig vorgenommen.

Das Eigenkapital, im Wesentlichen in Form der einbezahlten Geschäftsguthaben, der Rücklagen und des Bilanzverlustes wurde in Höhe des Nennwertes angesetzt.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Dabei erfolgte die Anwendung des Teilwertverfahrens. Die versicherungsmathematische Bewertung erfolgte unter Verwendung der "Heubeck ́schen Richttafeln 2018G". Der Rechnungszinsfuß, der sich aus einer pauschal angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt, beträgt 1,83 % (Vorjahr 1,78 %), die jährliche Steigerung der Anwartschaften sowie die jährliche Anpassung der laufenden Betriebsrenten wurden jeweils mit 2,5 % (Vorjahr 2,5 %) berücksichtigt. Die Abzinsung erfolgte mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz, der sich aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren ergibt. Der Bewertungsunterschied im Vergleich zur Ermittlung mit einem Rechnungszinssatz auf Basis der vergangenen sieben Geschäftsjahre beträgt 3 TEUR.

Die Bildung von Steuerrückstellungen war nicht erforderlich.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Liquide Mittel sind zum Nennwert ausgewiesen.

Aktive Rechnungsabgrenzungen wurden zeitanteilig vorgenommen.

Das Eigenkapital, im Wesentlichen in Form der einbezahlten Geschäftsguthaben, der Rücklagen und des Bilanzverlustes wurde in Höhe des Nennwertes angesetzt.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Dabei erfolgte die Anwendung des Teilwertverfahrens. Die versicherungsmathematische Bewertung erfolgte unter Verwendung der "Heubeck ́schen Richttafeln 2018G". Der Rechnungszinsfuß, der sich aus einer pauschal angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt, beträgt 1,83 % (Vorjahr 1,78 %), die jährliche Steigerung der Anwartschaften sowie die jährliche Anpassung der laufenden Betriebsrenten wurden jeweils mit 2,5 % (Vorjahr 2,5 %) berücksichtigt. Die Abzinsung erfolgte mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz, der sich aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren ergibt. Der Bewertungsunterschied im Vergleich zur Ermittlung mit einem Rechnungszinssatz auf Basis der vergangenen sieben Geschäftsjahre beträgt 3 TEUR.

Die Bildung von Steuerrückstellungen war nicht erforderlich.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

C. Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Abgänge- Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibungen Zuschreibungen- 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 394.867,02 330.157,02
2. Geschäfts- oder Firmenwert 80.000,00 79.999,00
3. geleistete Anzahlungen 9.773,25 -9.773,25 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 484.640,27 -9.773,25 410.156,02
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 19.070.029,54 239.305,99 1.072.255,50 4.351.713,28
2. technische Anlagen und Maschinen 4.056.149,89 62.047,50 1.368.600,46
-119.259,34
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.539.227,36 366.115,08 1.980.862,29
-139.650,54
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.072.255,50 -1.072.255,50 0,00
Summe Sachanlagen 27.737.662,29 667.468,57 0,00 7.701.176,03
-258.909,88
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 4.660.000,00 0,00
2. Beteiligungen 25.838,44 0,00
3. sonstige Ausleihungen 109.630,00 0,00
Summe Finanzanlagen 4.795.468,44 0,00
Summe Anlagevermögen 33.017.771,00 667.468,57 0,00 8.111.332,05
-268.683,13
Abschreibungen vom 01.01.2023 bis 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 33.861,00 64.710,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00
3. geleistete Anzahlungen 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 33.861,00 64.711,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 582.718,49 16.029.877,75
2. technische Anlagen und Maschinen 237.085,50 2.630.337,59
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 389.791,08 1.784.829,61
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00
Summe Sachanlagen 1.209.595,07 20.445.044,95
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 4.660.000,00
2. Beteiligungen 25.838,44
3. sonstige Ausleihungen 109.630,00
Summe Finanzanlagen 4.795.468,44
Summe Anlagevermögen 1.243.456,07 25.305.224,39

D. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

I. Bilanz

Die Genossenschaft besitzt folgende Kapitalanteile in Höhe von mindestens 20 % an anderen Unternehmen:

Unternehmen Anteile am Unternehmenskapital
in %
Eigenkapital des Unternehmens Ergebnis des letzten Geschäftsjahres
Jahr TEUR Jahr TEUR
EVENORD-Bank eG-KG 99,47 2023 10.311 2023 1.001
mittelbare Beteiligungen:
EVENORD-Beteiligungsgesellschaft mbH 100,00 2023 230 2023 -8
Evenord Kälte- und Klimatechnik GmbH i. L. 100,00 2023 25 2023 -4
EV Service GmbH 100,00 2023 480 2023 49

Sämtliche vorbezeichnete Gesellschaften haben ihren Sitz in Nürnberg. Die EVENORD eG ist unbeschränkt haftender Gesellschafter der EVENORD-Bank eG-KG.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 984,66 EUR (i. Vj. 0,00 EUR).

Sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von 13.441,08 EUR (i. Vj.: 0,00 EUR) haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 500.689,99 EUR (i. Vj.: 238.228,91 EUR) enthalten.

Die liquiden Mitteln beinhalten Guthaben bei verbundenen Unternehmen in Höhe von 2.058.034,79 EUR (i. Vj.: 2.059.077,35 EUR).

Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 bestehen rückständig fällige Pflichteinzahlungen in Höhe von 250,52 EUR (i. Vj.: 309,71 EUR).

Die Ergebnisrücklagen haben sich wie folgt entwickelt:

Andere Gesetzliche Rücklage Ergebnisrücklagen Kapitalrücklage
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
Anfangsbestand 5.135.000,00 5.135.000,00 7.085.000,00 7.085.000,00 5.539,68 5.539,68
Einstellung aus dem Vorjahr 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Zuführung Geschäftsjahr 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Endbestand 5.135.000,00 5.135.000,00 7.085.000,00 7.085.000,00 5.539,68 5.539,68

Für mittelbare Pensionsverpflichtungen gegenüber zwei Unterstützungskassen ergibt sich insgesamt ein Fehlbetrag in Höhe von 238 TEUR (i. Vj.: 256 TEUR). Hierfür wurde gemäß Art. 28 Abs. 1 S. 2 EGHGB keine Rückstellung gebildet.

In den sonstigen Rückstellungen sind insbesondere enthalten:

EUR
Urlaubsverpflichtungen 178.900,00
Ausstehende Rechnungen 60.000,00
Berufsgenossenschaft 75.000,00
Prüfung gemäß § 53 GenG sowie deren Vorbereitung 80.000,00

Von den Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu 1 Jahr bzw. über 5 Jahre:

Verbindlichkeiten bis zu 1 Jahr 31.12.2023
EUR
bis zu 1 Jahr 31.12.2022
EUR
mehr als einem Jahr 31.12.2023
EUR
mehr als einem Jahr 31.12.2022
EUR
davon über 5 Jahre 31.12.2023
EUR
davon über 5 Jahre 31.12.2022
EUR
ggü. Kreditinstituten 4.239.405,33 4.015.833,42 9.156.076,04 9.774.154,01 6.542.965,91 7.217.991,52
aus Lieferungen und Leistungen 3.322.284,99 2.793.116,11 0,00 0,00 0,00 0,00
sonstige Verbindlichkeiten 1.069.015,77 295.082,37 0,00 0,00 0,00 0,00

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen 155.505,99 EUR (i. Vj.: 44.850,88 EUR) gegenüber verbundenen Unternehmen.

In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind zum 31.12.2023 Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 866.708,86 EUR (i. Vj.: 998.951,00 EUR) enthalten.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind zum 31.12.2023 Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 699.703,78 EUR (i. Vj.: 157,39 EUR) enthalten.

Sicherheiten bei Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden in Höhe von insgesamt 12.735 TEUR gewährt. Die Sicherheiten bestehen in Form von Grundpfandrechten und Forderungsabtretungen. Darüber hinaus bestehen für die Verbindlichkeiten branchenübliche bzw. kraft Gesetzes entstehende Sicherheiten.

Am Bilanzstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB:

Verbindlichkeiten aus Bürgschaften: 345.347,16 EUR (i. Vj.: 375.241,44 EUR), darunter gegenüber verbundenen Unternehmen: 345.347,16 EUR (i. Vj.: 375.241,44 EUR). Die Genossenschaft hat Bürgschaften zugunsten der EVENORD-Bank eG-KG für den Kreditausfall von Maschinenfinanzierungen übernommen. Es bestehen geeignete Verfahren, um einen drohenden Kreditausfall der Maschinenfinanzierungen rechtzeitig festzustellen. Eine Auswertung dieser Verfahren ergibt, dass keine Inanspruchnahme vorbezeichneter Bürgschaften droht.

II. Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:

Umsatz Berichtsjahr 2022 Veränderung
TEUR TEUR TEUR %
Fleisch frisch 19.577 18.350 1.227 6,7%
Fleisch TK 4.292 3.664 628 17,1%
Wurst 5.953 5.710 243 4,3%
Obst / Gemüse 532 397 135 34,0%
Lebensmittel 6.666 6.385 281 4,4%
Frischeprodukte 4.737 4.371 366 8,4%
Feinkost 1.859 1.654 205 12,4%
Tiefkühlkost 1.906 1.529 377 24,7%
Hilfsstoffe 1.970 1.919 51 2,7%
Därme 4.156 4.039 117 2,9%
Verpackung 4.396 4.857 -460 -9,5%
Bedarf 2.403 2.405 -2 -0,1%
Technik 1.260 1.127 133 11,8%
Dienstleistungen 177 157 20 12,7%
Erlösschmälerungen -496 -383 -114 29,8%
Sonst. Umsatzerlöse 116 224 -108 -48,2%
59.504 56.405 3.099 5,5%

In den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind folgende wesentliche periodenfremde Erträge und Aufwendungen enthalten:

Periodenfremde Erträge

2023
EUR
Gewinn aus Anlagenabgängen 70.535,70
Auflösung von sonstigen Rückstellungen 28.370,48
Ausbuchung Verbindlichkeiten Vorjahre 265.247,69
Erträge aus der Herabsetzung Pauschalwertberichtigung auf Forderungen 13.000,00
Erträge aus abgeschriebenen Forderungen 27.929,01
Summe periodenfremde Erträge 405.082,88

Periodenfremde Aufwendungen

2023
EUR
Aufwand Forderungsbewertung 63.576,00
Periodenfremder Aufwand 155.987,67
Verluste aus dem Abgang von Anlagevermögen 123.227,00
Summe periodenfremde Aufwendungen 342.790,67

In den nachfolgenden Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind Erträge und Aufwendungen aus / an verbundene(n) Unternehmen enthalten:

2023
EUR
2022
EUR
Erträge aus Beteiligungen und Geschäftsguthaben 1.000.689,99 269.213,09
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 18.543,36 107,25
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3.519,30 76.000,94

In der Gewinn- und Verlustrechnung sind folgende Zinserträge bzw. Zinsaufwendungen gem. § 277 Abs. 5 HGB enthalten:

2023
EUR
2022
EUR
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 5.186,04 10.830,70

E. Sonstige Angaben

Insgesamt hat die Genossenschaft einen aktiven latenten Steuerüberhang. Das Wahlrecht gemäß § 274 Abs. 1 HGB wird dahingehend ausgeübt, dass auf die Aktivierung dieses aktiven latenten Steuerüberhangs verzichtet wird. Aktive latente Steuern bestehen bei den immateriellen Vermögensgegenständen, bei den Finanzanlagen, beim Vorratsvermögen, bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, bei den Pensionsrückstellungen sowie bei den sonstigen Rückstellungen. Bei den Grundstücken, grundstücksgleichen Rechten und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken bestehen passive latente Steuern. Die Bewertung erfolgte mit einem Körperschaftsteuersatz von 15,0 %, Solidaritätszuschlag von 5,5 % und einem Gewerbesteuersatz von 15,1 % (voraussichtlich gültige unternehmensindividuelle Steuersätze).

Es bestehen folgende, nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte finanzielle Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind:

Finanzielle Verpflichtungen 2024
EUR
Finanzielle Verpflichtungen 2025-2028
EUR
Finanzielle Verpflichtungen ab 2029
EUR
Finanzielle Verpflichtungen gesamt
EUR
Leasingverpflichtungen 581.325,47 1.156.536,47 346.450,25 2.084.312,34
Erbbauzins 152.011,68 608.046,72 5.928.455,52 6.516.502,24
davon Verpflichtungen ggü. verbundenen Unternehmen 152.011,68 608.046,72 5.928.455,52 6.516.502,24

Daneben bestehen unbefristete Mietverpflichtungen mit einem Jahresbetrag in Höhe von 145 TEUR (davon 0,00 TEUR gegenüber verbundenen Unternehmen).

Die Zahl der im Geschäftsjahr durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug:

Vollzeitbeschäftigte Teilzeitbeschäftigte
Kaufmännische Mitarbeiter 56 9,25
Gewerbliche Mitarbeiter 83 3,5
139 12,75

Außerdem wurden durchschnittlich 2 Auszubildende beschäftigt.

Mitgliederbewegung

Zahl der Mitglieder Anzahl der Haftsummen
Geschäftsanteile EUR
Anfangsbestand 936 122.598 0,00
Zugang 5 359 0,00
Abgang 27 6.169 0,00
Endbestand 914 116.788 0,00
EUR
Die Geschäftsguthaben der verbleibenden Mitglieder haben sich im Geschäftsjahr verändert *) um - 194.762,20
Die Haftsummen haben sich im Geschäftsjahr verändert *) um 0,00
Höhe des Geschäftsanteils 55,00
Höhe der Haftsumme 0,00

*) Verminderung mit negativen Vorzeichen

Name und Anschrift des zuständigen Prüfungsverbandes

Genossenschaftsverband Bayern e.V.

Türkenstraße 22 - 24

80333 München

Mitglieder des Vorstands (Vor- und Zuname)

Wolfgang Rupprecht

Christian Tschulik

Martin Holch (bis 31.12.2023)

Thomas Kühnlein

Mitglieder des Aufsichtsrats (Vor- und Zuname)

Claus Steiner (Vorsitzender)

Stefan Wolf (stv. Vorsitzender)

Klaus Decker

Jürgen Elfrich

Roland Braun

Marcus Fischer

Stephan Emmert

Christian Hammerbacher

Am Bilanzstichtag betrugen die Forderungen an

Mitglieder des Vorstands 383,63 EUR
Mitglieder des Aufsichtsrats 31.828,87 EUR

Ergebnisverwendungsvorschlag

Der Vorstand schlägt vor, den Jahresfehlbetrag - unter Einbeziehung eines Gewinnvortrages - verbleibenden Bilanzgewinn wie folgt zu verwenden:

31.12.2023
EUR
Jahresfehlbetrag -558.119,61
Gewinnvortrag 839.654,95
Bilanzgewinn 256.674,55
Ausschüttung Dividende 3,5 % -248.261,45
Zuführung gesetzliche Rücklage 0,00
Zuführung andere Ergebnisrücklagen 0,00
Vortrag auf neue Rechnung 8.413,10

 

Nürnberg, 28.06.2024

EVENORD eG
Sitz Nürnberg

Der Vorstand

Tschulik

Rupprecht

Kühnlein

Bericht des Aufsichtsrats

Der Vorstand hat den Aufsichtsrat regelmäßig über die Lage und die Entwicklung der Genossenschaft unterrichtet.

Im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften haben die Kontrollausschüsse ihre Tätigkeit wahrgenommen. Der Aufsichtsrat hat sich von der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung überzeugt und die vorgelegten Berichte bestätigt.

Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses - unter Einbeziehung eines Gewinnvortrages - geprüft, für in Ordnung befunden und befürwortet den Vorschlag des Vorstandes. Der Vorschlag entspricht den Vorschriften der Satzung.

 

Nürnberg, den 28.06.2024

Claus Steiner, Vorsitzender des Aufsichtsrats

sonstige Berichtsbestandteile

 

Nürnberg, den 28.06.2024

gez.

Vorstand

Christian Tschulik

Martin Holch

Thomas Kühnlein

Wolfgang Rupprecht

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 28.06.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die EVENORD eG, Nürnberg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der EVENORD eG, Nürnberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Genossenschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Genossenschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Genossenschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 53 Abs. 2 GenG i.V.m. § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich.

Die sonstigen Informationen betreffen den Geschäftsbericht sowie den Bericht des Aufsichtsrats und die darin getroffenen Aussagen.

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

• wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zum Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

• anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Genossenschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Genossenschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Genossenschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Genossenschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 53 Abs. 2 GenG i.V.m. § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahrsabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolosen Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Genossenschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Untemehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Genossenschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Genossenschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Genossenschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 28.06.2024

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