I-M Bau GmbH
Selbe AdresseGarten- und Landschaftsbau
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefan Krömer seit 4.9.2013 | Geschäftsführer |
Franz Olbert seit 4.9.2013 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
sonoVTS GmbHFeldkirchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015Lagebericht für das Geschäftsjahr 2015I. Grundlagen der GesellschaftDie sonoVTS GmbH ist aus der Fusion von VTS Studiotechnik GmbH und sono Studiotechnik GmbH in 2013 entstanden. Der Hauptsitz des Unternehmens ist in Feldkirchen bei München mit Niederlassungen in Hohenkammer und Köln sowie den Tochtergesellschaften VTS Kabeltechnik GmbH in Hohenkammer, sonoVTS Austria GmbH mit Sitz in Hallwang bei Salzburg (Österreich) und sonoVTS Corporation mit Sitz in Chicago Illinois (USA). Das Unternehmen sonoVTS GmbH ist ein produktneutrales Systemhaus und Rental Provider im Broadcast-Markt mit eigener Entwicklung sowie Produktfertigung. Unsere Kernkompetenz sind die Geschäftsfelder Broadcast IT, Audio-/Videostudios, Übertragungsfahrzeuge und Systeme der Medientechnik. Im Bereich der Vermietung/Rental von Produktions- und Übertragungstechnik sieht sich sonoVTS als eines der international führenden Unternehmen. Mit diesem Produkt- und Leistungsspektrum können wir unseren Kunden als Systempartner in Projekten aller Größen und Anforderungen zur Verfügung stehen. Zu unseren Kunden zählen zunehmend weltweit öffentlich-rechtliche und private Rundfunkanstalten sowie Unternehmen der Medien- und Dienstleistungsbranche. Die meisten dieser Kunden wurden bereits von den beiden Vorgängerunternehmen seit vielen Jahren wiederholt beliefert und betreut (Fahrzeugbau, Vermietung, Consulting). Wir sehen darin eine Bestätigung unserer hohen Qualitätsstandards. II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Trotz der anhaltenden internationalen Konflikte (Irak, Syrien) und der daraus resultierenden Flüchtlingskrise setzt die deutsche Wirtschaft ihre stabile Entwicklung fort. Das statistische Bundesamt hat für 2015 im Vorjahresvergleich ein Wachstum des Bruttoinlandsproduktes von 1,4 % festgestellt. Auch auf der Basis des ifo-Geschäftsklimaindexes lässt sich ein positives Jahr 2015 ableiten. Insgesamt stieg der Geschäftsklimaindex im vergangenen Jahr um 3,1 Punkte auf 108,7 Punkte. Positive Impulse kamen im Vorjahresvergleich aus dem Inland. So erhöhte der Staat seine Konsumausgaben deutlich um 2,7 %. Für das laufende Jahr 2016 werden u.a. in der wirtschaftlichen Entwicklung Chinas Risiken gesehen. Dies drückt sich z. B. auch dadurch aus, dass der ifo-Geschäftsklimaindex für Januar 2016 im Vergleich zum Dezember um 1,3 Punkte gefallen ist. Weiterhin positiv auf das Einkommen und die Kaufkraft in Deutschland wirken sich geringe Inflation und konstant gute Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt aus. Die jährliche Inflationsrate stieg im Vergleich zum Vorjahr leicht von 0,2 % auf 0,3 % an. Die Arbeitslosenquote (Basis zivile Erwerbspersonen) verringerte sich wie bereits in 2014 um 0,3 % auf 6,1 %. Diese Entwicklung wirkt sich stabilisierend auf das allgemeine Konsumverhalten aus. Der Broadcast Bereich ist national, wie international nicht unmittelbar von konjunkturellen Entwicklungen abhängig. Grundsätzlich sind die Inhalte abhängig vom Verhalten und den Bedürfnissen des Rezipientenmarktes. Alle Bereiche wie laufende und periodische Sportveranstaltungen (Asian Games, Bundesliga, Commonwealth Games, European Games, Fußballeuropameisterschaft, Fußballweltmeisterschaft, Olympische Spiele, Premier League), der Unterhaltungsbereich (Gameshows, Talkshows, etc.) sowie die Berichterstattung (Magazine, Nachrichten, Wettervorhersage, etc.) werden prinzipiell in ihrer Gesamtheit unabhängig von konjunkturellen Einflüssen nachgefragt. Die Bewegtbildnutzung der Deutschen steigt über alle Plattformen hinweg. Die Fernsehangebote erreichen täglich über 51 Millionen Seher (ab 3 Jahre) und damit etwa 69 % der Bevölkerung in Deutschland. Der weiteste Seherkreis im Fernsehen liegt bei etwa 92 % der Bevölkerung. Im Durchschnitt schauen die Deutschen täglich 223 Minuten fern. Das lineare Fernsehen war auch im Jahr 2015 über alle Altersgruppen hinweg populär. Vor allem Events mit "Live-Charakter" sind dabei beliebt. 1
1 Verband Privater Rundfunk und Telemedien e. V.
(VPRT)
An der oben dargelegten Marktsituation orientieren sich national wie international die Kunden der sonoVTS - Öffentlich-rechtliche und staatliche Rundfunkanstalten, private Anbieter und private TV Dienstleister. Diese richten ihren technischen Bedarf daran aus. In einigen Märkten, insbesondere im deutschen Markt, bewirkt die Finanzierung über Rundfunkgebühren (staatliche Finanzierung) eine konjunkturell unabhängige Nachfrage nach technischer Ausstattung und technologischem Fortschritt. Unser Markt ist ein Nischenmarkt. Das Marktvolumen wird zum einen bestimmt durch die laufende Erneuerung und Anpassung an technische Standards sowie durch Technologiesprünge (z.B. Umstellung auf HD-, HDR-, UHD-, IP-Produktion und Übertragung) und periodisch wiederkehrende internationale Großveranstaltungen. 2. Geschäftsverlauf Die erwarteten Projekte im Bereich System-Design & Integration konnten umgesetzt werden. Abweichungen mit Auswirkung auf die Gesamtleistung ergaben sich aus Verschiebungen der Beginn- und Fertigstellungstermine. Das bei der Fußballweltmeisterschaft 2014 in Brasilien eingesetzte neue Produktions- und Übertragungskonzept konnte in der Kürze der Zeit nicht wie erwartet auch bei analogen Großveranstaltungen eingebracht werden. Im Berichtsjahr wurden Vorarbeiten zu F+E - Projekten begonnen, die u.a. 2016 in ein ZIM-gefördertes Projekt mündeten (Gemeinschaftsprojekt mit einem anderen Unternehmen und einer Hochschule). Das Unternehmen konnte seine internen Strukturen und Business-Prozesse aus der laufenden Erfahrung heraus weiterentwickeln. Die Einführung der neuen ERP-Software liegt weitgehend im Zeitplan, jedoch musste dafür sowohl intern als auch extern deutlich mehr Aufwand in Kauf genommen werden. Der übernommene internationale Produktvertrieb mit eigenem Partner-Netzwerk erbrachte erste Erfolge bei der Internationalisierung des Unternehmens. Dafür war jedoch zunächst ein großer Aufwand zu verzeichnen. Im Geschäftsjahr 2015 wurde die prognostizierte Gesamtleistung erreicht. 3. Lage a) Ertragslage Die Gesamtleistung ohne sonstige betriebliche Erträge ist im Berichtsjahr um 3 % auf TEUR 24.951 (Vj. TEUR 25.811) gefallen. Darin enthalten ist eine Abnahme des Bestandes an Projekten in Arbeit um TEUR 4.379. Der Bestand an in Arbeit befindlichen Projekten zum Bilanzstichtag betrug danach noch TEUR 7.179. Die Aufwendungen für Komponenten und bezogene Leistungen in Höhe von TEUR 14.580 lagen mit 60 % (Vj. 60 %) auf Vorjahresniveau und damit weiter im unteren Bereich des branchenüblichen Korridors. Da das Geschäftsfeld Rental, bei dem unser Gerätepool zum Einsatz kommt, einen geringeren Anteil an der Gesamtleistung hatte, wiesen die Projekte im Bereich System-Design & Integration einen geringeren Komponenteneinsatz auf. Die Personalkosten sind um 7 % auf TEUR 5.753 (Vj. TEUR 5.381) angestiegen. Der Anstieg ist im Wesentlichen durch das übernommene Personal in der neuen Niederlassung Frankfurt, Neueinstellungen in den Bereichen Vertrieb, Planung und Projektmanagement begründet. Die Abschreibungen sind um 2 % auf TEUR 1.417 (Vj. TEUR 1.383) angewachsen. Der Anstieg liegt im normalen Schwankungsbereich (Saldo aus Abverkauf gebrauchter Komponenten und Ersatzbeschaffung). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um 16 % auf TEUR 2.640 (Vj. TEUR 3.149) gefallen. Ursache dafür ist der Wegfall von Kosten für das WM-Projekt in Brasilien und für die Winterolympiade. In 2015 sind letztmalig nennenswerte Kosten von TEUR 418 im Zusammenhang mit der Fusion angefallen. Die Zinsaufwendungen sind leicht um 1 % auf TEUR 657 (Vj. TEUR 666) gefallen. Dieses Niveau entspricht aktuell der Nutzung von Aval- und Betriebsmittellinien im Zusammenhang mit den Projektabwicklungen. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ist um 69 % auf TEUR 290 (Vj. TEUR 172) angestiegen. Der Jahresüberschuss ist im Vorjahresvergleich wenig aussagefähig, weil Steuerrückerstattungen aus Vorjahren in 2014 zu Verzerrungen führten. b) Finanzlage Das ausgewiesene Eigenkapital hat sich um TEUR 83 auf TEUR 3.014 (Vj. TEUR 2.931) erhöht. Daneben steht dem Unternehmen die stille Beteiligung mit Rangrücktritt der BayBG i.H.v. TEUR 700 zur Verfügung. Weiter verfügt das Unternehmen über ein Darlehen mit Rangrücktritt i.H.v. TEUR 1.170. Damit weisen wir bezogen auf unser wirtschaftliches Eigenkapital (TEUR 4.884, Vj. TEUR 4.801) eine Quote von 35 % aus (Vj. 30 %). Der Anstieg beruht im Wesentlichen auf der Verringerung der Bilanzsumme um TEUR 2.100. Die Schwankungen der Bilanzsumme wegen der unterschiedlichen Bestände an unfertigen Projekten und damit im Zusammenhang stehenden Positionen bedingt, dass die Quote des wirtschaftlichen Eigenkapitals nur eingeschränkt aussagefähig ist. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich um 32 % auf TEUR 5.434 (Vj. TEUR 7.959) verringert. Diese Entwicklung ist mit der Schlussrechnung von Projekten zu sehen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind um 30 % auf TEUR 1.245 (Vj. TEUR 959) gestiegen. Unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen wird ein Betrag i.H.v. TEUR 768 ausgewiesen. Dieses Darlehen der Tochtergesellschaft sonoVTS Austria GmbH steht der sonoVTS revolvierend zur Verfügung. Das wirtschaftliche Eigenkapital mit TEUR 4.884 und mittelfristige Finanzierungen i. H. v. TEUR 819 überdecken in Summe (TEUR 5.703) das Anlagevermögen i. H. v. TEUR 5.335. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfristen zu begleichen. Dafür nutzen wir Finanzierungslinien i.H.v. TEUR 19.250 in Form von Bürgschaften und Kontokorrentmitteln, die wir wechselnd in Anspruch nehmen. Sie werden ergänzt durch Kundenanzahlungen im Rahmen unserer Projektabwicklungen. c) Vermögenslage Das Sachanlagevermögen hat sich bis auf kleinere Ersatzinvestitionen substanziell nicht verändert. Der Positionswert ist um 17 % auf TEUR 5.050 (Vj. TEUR 6.073) durch planmäßige Abschreibung gefallen. Die Vorratspositionen sind in Höhe und Verteilung durch die jeweilige Struktur und den Fertigstellungsgrad der in Arbeit befindlichen Projekte beeinflusst. Anzahlungen auf Projektaufträge setzt das Unternehmen offen von den Vorräten ab, wenn den Anzahlungen Leistungen gegenüberstehen. Anzahlungen, denen noch keine Leistungen gegenüberstehen, werden passivisch ausgewiesen. Der Bestand an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen hat sich um 39 % auf TEUR 1.290 (Vj. TEUR 2.110) verringert. Auch diese Position ist volatil, ihre Höhe ist ebenfalls abhängig von der jeweiligen Struktur und dem Fertigstellungsgrad der in Arbeit befindlichen Projekte. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Die Wareneinsatzquote (Wareneinsatz, Fremdleistung) liegt mit 60 % auf Vorjahresniveau. Das finanzierungsunabhängige Ergebnis EBIT liegt mit TEUR 935 um TEUR 101 über dem Vorjahreswert von TEUR 834, bei gleichzeitigem Anstieg der Abschreibung um TEUR 34 auf TEUR 1.417 (Vj. TEUR 1.383). Der Cash-flow im engeren Sinn, Jahresüberschuss, Abschreibung und langfristige Rückstellungen, beträgt TEUR 1.678 (Vj. TEUR 1.682) Die Eigenkapitalquote auf der Basis wirtschaftliches Eigenkapital - Eigenkapital, stille Beteiligung und Gesellschafterdarlehen jeweils mit Rangrücktritt i.H.v. TEUR 4.884 - beträgt 35 % (Vj. 30 %). Die Veränderung beruht im Wesentlichen auf der Verringerung der Bilanzsumme um TEUR 2.100. III. NachtragsberichtWeitere Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach Schluss des Geschäftsjahres bis zur Erstellung des Lageberichts eingetreten sind, haben sich nicht ereignet. IV. Prognose-, Chancen- und Risikobericht1. Prognosebericht Für das Geschäftsjahr 2016 sehen wir im Bereich System-Design & Integration national sowie international, weiterhin Nachfrageimpulse durch Investitionen in den technologischen Fortschritt bei den Kunden. Im Consultinggeschäft sowie im Bereich Professional Broadcast-Displays erwarten wir weitere Impulse durch neue Entwicklungen, wie die UHD und HDR Technologie und die IP-Technologie. Im Bereich Equipment Rental & Operation sehen wir weitere Auftragspotenziale im internationalen Markt, insbesondere in Verbindung mit Sport- und anderen Großereignissen. Für das laufende Geschäftsjahr 2016 prognostizieren wir eine Gesamtleistung von über TEUR 20.000. Größere Schwankungen im Bereich der Gesamtleistung werden stets durch zeitliche Verschiebungen bei den Projekten in Arbeit (Beginn-, Endzeitpunkt und der Projektlaufzeit und den damit verbundenen Buchungen beim Material- und Fremdleistungsbezug) verursacht. Für das Folgejahr erwarten wir wieder eine Steigerung der Gesamtleistung. Im Berichtsjahr sind letztmalig nennenswerte, fusionsbedingte Kosten angefallen. Für die komplette Re-strukturierung der IT wird im Geschäftsjahr 2016 nunmehr der Ersatz der Hardware (Server- und Speicherinfrastruktur) durch Dienstleister durchgeführt. Für das laufende Jahr 2016 planen wir dennoch eine Zunahme des Jahresüberschusses. 2. Risikobericht Unser Projektgeschäft ist langfristig angelegt. Es besteht ein Preisrisiko, falls die Preisbindefrist eines Lieferanten kürzer ist als der Zeitraum bis zur Bestellung im Projektverlauf. Dieses Risiko ist im Markt bekannt und trifft alle Wettbewerber. In geringem Umfang existiert ein Währungsrisiko, das in der Regel eingepreist werden kann. Jedoch kann dies wegen der internationalen politischen Veränderungen schwieriger werden. Die breit gefächerte, nationale und internationale Kundenstruktur sichert einerseits die Unabhängigkeit von einzelnen Kunden, Ländern und Regionen, andererseits können sich dadurch auch Ansatzmöglichkeiten für konjunkturelle und politische Einflussfaktoren erweitern. Je nach Projektstrukturen und Projektgröße können einzelne Kunden in einem Geschäftsjahr auch mehr als 15 % Umsatzanteil erreichen. Aufgrund der Finanzierungsstruktur und der Langfristigkeit der Projektfertigung ist das Unternehmen grundsätzlich Zinsänderungsrisiken ausgesetzt. Jedoch sind wir durch ein aktives Finanzmanagement grundsätzlich in der Lage, notwendige Anpassungen frühzeitig vornehmen zu können. 3. Chancenbericht Die sonoVTS hat sich mit den Geschäftsfeldern Systemdesign & Systemintegration, Equipment Rental & Operation, Professional Broadcast Displays sowie Service & Consulting am Markt breit aufgestellt. Damit ist das Unternehmen in der Lage, nahezu alle Bedarfe der Zielkunden, national wie international, aus einer Hand abzudecken. Das Unternehmen arbeitet aktiv daran, sein gesamtes Produkt- und Leistungsportfolio international breiter zu adressieren. Dafür werden inzwischen sechs internationale Messen bestückt. Parallel dazu wird das übernommene, internationale Händlernetzwerk in die Messeveranstaltungen eingebunden und sukzessive auf das gesamte Produkt- und Leistungsspektrum ausgerichtet. Dieser Ansatz zeigt inzwischen erste Erfolge.
Feldkirchen bei München, den 27. Juli 2016 sonoVTS GmbH Bilanz zum 31. Dezember 2015Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2015
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2015A. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDer vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß den §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß § 267 Abs. 2 und 4 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. B. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen (lineare Abschreibungsmethode) bewertet. Die Abschreibung erfolgt unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten ohne Umsatzsteuer bis zu EUR 410,00 betragen, wurden im Zugangsjahr in voller Höhe des Anschaffungswertes als Aufwand erfasst. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. bei dauernder Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Vorräte werden mit ihren Einstandspreisen zuzüglich Fracht bzw. zu den niedrigeren Marktpreisen angesetzt. Die Bewertung der unfertigen Leistungen und fertigen Erzeugnisse erfolgt grundsätzlich zu den Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Die Herstellkosten umfassen sämtliche Einzelkosten sowie angemessene Teile der Gemeinkosten. Die erhaltenen Anzahlungen wurden wie im Vorjahr bis zum aktivierten Bestand offen von den Vorräten abgesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert angesetzt. Erkennbare Risiken wurden durch Einzelwertberichtigung berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch einen pauschalen Abschlag Rechnung getragen. Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nennwert angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten ist zum rechnerisch ermittelten Wert der Vorauszahlungen bilanziert. Zum 31. Dezember 2015 bestand zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von immateriellen Vermögensgegenständen, Sachanlagen und Verbindlichkeiten und ihren steuerlichen Wertansätzen insgesamt ein Überhang der aktiven latenten Differenzen. Bei der Ermittlung der latenten Steuern wurde ein Körperschaftsteuersatz von 15 % zzgl. Solidaritätszuschlag von 5,5 % und eine durchschnittliche Gewerbesteuer von 11,4 % berücksichtigt. Vom Aktivierungswahlrecht gem. § 274 Abs. 1 HGB wurde kein Gebrauch gemacht. Die unter dem Eigenkapital ausgewiesenen Genussrechte mit einer Restlaufzeit 5 Jahren entsprechen den Anforderungen des IDW HFA 1/1994 (Längerfristigkeit, Nachrangigkeit, Verlustteilnahme in voller Höhe sowie Erfolgsabhängigkeit). Die im Sonderposten Kapital stiller Gesellschafter ausgewiesene stille Beteiligung erfüllt die Anforderungen des IDW HFA 1/1994 mit der Ausnahme der Verlustbeteiligung. Die im Insolvenzfall nachrangige stille Beteiligung hat zum Stichtag eine Restlaufzeit von 3,5 Jahren. Die Teilnahme am Verlust ist ausgeschlossen, jedoch darf durch die Zahlung der erfolgsabhängigen Vergütung kein Jahresfehlbetrag resultieren. Rückstellungen wurden in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag erkennbaren ungewissen Verbindlichkeiten und Risiken abzudecken. Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgte gem. § 256a HGB bei Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten mit dem Devisenkassamittelkurs vom Abschlussstichtag. Bei Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr wurden die Vorschriften der §§ 253 Abs. 1 Satz 1 und § 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB nicht angewendet. C. Erläuterungen zur Bilanz1) Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung der in der Bilanz zusammengefassten Anlageposten mit ihren historischen Anschaffungskosten und den kumulierten Abschreibungen ist im Anlagenspiegel dargestellt. 2) Finanzanlagen Die Zusammensetzung des Anteilsbesitzes ist der folgenden Übersicht zu entnehmen:
3) Vorräte In den unfertigen Leistungen sind Leistungen aus Anlagen in Bau gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 0 (Vj. TEUR 557) enthalten. 4) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sämtlich eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 0 (Vj. TEUR 602) ausgewiesen. 5) Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Beträge für Personal und Gewährleistungen. 6) Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt auf:
7) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Betrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beläuft sich am Bilanzstichtag auf TEUR 1.724 (Vj. TEUR 2.138). Es handelt sich hierbei um Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverträgen. D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung1) Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind aperiodische Erträge in Höhe von TEUR 148 (Vj. TEUR 70) im Wesentlichen für die Auflösung von Rückstellungen und Wertberichtigungen enthalten. 2) Personalaufwand Enthalten sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 33 (Vj. TEUR 29). 3) Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind aperiodische Aufwendungen in Höhe von TEUR 12 (Vj. TEUR 56) im Wesentlichen aus Wertberichtigungen enthalten. E. Sonstige Angaben1) Organe Geschäftsführer der Gesellschaft sind:
Auf die Angabe der Bezüge wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 2) Haftungsverhältnisse Zum 31.12.2015 bestehen Verpflichtungen aus Anzahlungs- und Gewährleistungsbürgschaften in Höhe von TEUR 7.589 (Vj. TEUR 7.146). 3) Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer Die Zahl der durchschnittlich Beschäftigten während des Geschäftsjahres 2015 betrug 106 Mitarbeiter (Vj. 114), davon 103 Angestellte (davon 10 in Teilzeit) und 3 Auszubildende. 4) Bilanzgewinn Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 141 enthalten.
Feldkirchen bei München, 27. Juli 2016 Die Geschäftsführung Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2015
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der sonoVTS GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2015 bis zum 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung vom Jahresabschluss nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
München, den 28. Juli 2016 BBSZ
GmbH
Frank Zeidler, Wirtschaftsprüfer |
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