Süddeutsche Brauerei-Immobilien Verwaltung GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Wilhelm Hermann seit 4.4.2001 | Vorstandsmitglied |
Thomas Frank seit 4.4.2001 | Prokura |
Ferdinand Steinacher seit 4.4.2001 | Vorstandsmitglied |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
AuerBräu AktiengesellschaftRosenheimJahresabschluss zum 31. Dezember 2007Lagebericht zum Jahresabschluss 2007Das Jahr 2007 war in der Brauereibranche geprägt durch eine weitere Verschärfung des Verdrängungswettbewerbs. Trotzdem konnten die Marktanteile im Kerngebiet im Handel weiter ausgebaut und in der Gastronomie gehalten werden. Die Lohnproduktion ist aufgrund von Sortenverschiebungen sowohl bei Bier als auch bei alkoholfreien Getränken deutlich zurückgegangen. Das hohe Qualitätsniveau der AuerBräu-Biere wurde auch in diesem Jahr wieder eindrucksvoll bestätigt. Alle zur Prüfung der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft eingesandten Biersorten wurden prämiert. 12mal wurde der Große DLG-Preis in Gold und zweimal der Silberne DLG-Preis zuerkannt. Eine derartige Auszeichnung ist deutschlandweit einmalig, insbesondere die bereits dritte Wiederholung in ähnlicher Größenordnung. Nach dieser Spitzenleistung ist die Verleihung des Preises der Besten in Gold durch die Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft im Laufe dieses Jahres die logische Konsequenz. Diesen Preis erhalten Betriebe, die mindestens 15 Jahre ununterbrochen von der DLG für die Qualität ausgezeichnet wurden. Das Immobilienergebnis liegt auf Vorjahreshöhe. Durch das weiter verbesserte Getränkeergebnis der Markengetränke waren wir in der Lage, das Planergebnis deutlich zu überschreiten. Der Schwerpunkt der Investitionen betraf in 2007 das Sudhaus mit einer kompletten Erneuerung der Steuerung und dem Einbau einer Nassschrotmühle sowie den Fuhrpark. Die AuerBräu AG ist in das Risikomanagementsystem der Paulaner Brauerei-Gruppe integriert. Es ist als ganzheitliches System zur Früherkennung, sowohl von Risiken als auch von Chancen, zu deren Bewertung sowie zur rechtzeitigen Festlegung geeigneter Maßnahmen konzipiert. Über die Schritte Identifikation, Überwachung und Risikosteuerung wird sichergestellt, dass alle erfolgsrelevanten Einflussfaktoren berücksichtigt, die Einzelrisiken auch in ihrer kumulierten Wirkung erfasst und Kontrolllücken geschlossen werden. Für das Unternehmen sind folgende Hauptrisikofelder unverändert:
Künftig bestandsgefährdende Tatsachen oder wesentliche negative Beeinflussungen der Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage ergaben sich im Berichtsjahr aus der Risikoanalyse nicht. Die AuerBräu AG ist über die Paulaner Brauerei GmbH & Co. KG in das bestehende Risikomanagementsystem auf Holding- und Konzernebene eingebunden, damit sind sämtliche Anforderungen erfüllt, die der Gesetzgeber an ein Risikoüberwachungssystem stellt. Der Überschuss in Höhe TEUR 1.808 wurde gemäß dem bestehenden Gewinnabführungsvertrag an die Paulaner Brauerei GmbH & Co. KG abgeführt. Die strategische Ausrichtung unseres Unternehmens als kompetente lokale Brauerei wird von Kunden und Mitarbeitern weiter positiv bewertet. Wir sind deshalb davon überzeugt, dass wir die optimistischen Ziele im Rahmen der Mittelfristplanung nicht nur erreichen, sondern übertreffen werden. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ereignet. Die Werbeanstrengungen zur Sicherung und zum Ausbau des heimischen Marktes im laufenden Geschäftsjahr werden fortgesetzt. Wir rechnen im Geschäftsjahr 2008 trotz der weiter verschärften Wettbewerbsbedingungen wiederum mit einem guten Ergebnis.
Rosenheim im Februar 2008 Der Vorstand BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007
Kapitalflussrechnung 2007
Transaktionen zwischen der AuerBräu AG und verbundenen Unternehmen der Paulaner Gruppe werden wie unter fremden Dritten abgewickelt, Forderungen bzw. Verbindlichkeiten jeweils zum Monatsende ausgeglichen. Die daraus resultierenden Veränderungen der Forderungen und Verbindlichkeiten innerhalb der Paulaner Gruppe werden im operativen Bereich ausgewiesen. Anhang für das Geschäftsjahr 2007Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der AuerBräu AG zum 31. Dezember 2007 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Aktiengesetzes aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt unverändert zum Vorjahr nach dem Umsatzkostenverfahren. Größenabhängige Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften wurden in Anspruch genommen. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Der Abschluss ist unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252 bis 256 HGB aufgestellt. Die besonderen Ansatz- und Bewertungsbestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 269 bis 274, 279 bis 283 HGB) wurden beachtet. Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze des Vorjahres wurden beibehalten. Erläuterungen zur BilanzAKTIVA Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2007 ist im Anlagengitter (Anlage 1 zum Anhang) der Gesellschaft dargestellt. Immaterielle Vermögensgegenstände Die immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte enthalten im Wesentlichen Bierlieferungsrechte zur Markterschließung und -sicherung, die, entsprechend der Vertragsdauer, längstens auf die Dauer von zehn Jahren abgeschrieben werden, sowie Software, die auf der Grundlage einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von vier Jahren abgeschrieben wird. Sachanlagen Die Gegenstände des Sachanlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. zu Herstellungskosten, vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen, bewertet. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken werden linear nach § 7 Abs. 4 bzw. gestaffelt linear nach § 7 Abs. 5 EStG abgeschrieben. Die Position technische Anlagen und Maschinen besteht überwiegend aus Produktions- und Abfüllvorrichtungen. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen degressiv gemäß § 7 Abs. 2 EStG. Der Übergang zur linearen Abschreibungsmethode erfolgt, sobald diese zu höheren Abschreibungsbeträgen führt. Die Position andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung besteht im Wesentlichen aus Vertriebseinrichtungen. Die planmäßige Abschreibung erfolgt mit Jahressätzen zwischen 10 % und 33 1/3 %. Die Abschreibung der Zugänge erfolgt, soweit zulässig, nach der degressiven Methode. Bei Zugängen wird die Abschreibung monatlich (12/12) verrechnet. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben und im fünften Jahr nach Zugang im Anlagengitter als Abgang gezeigt. Im Berichtsjahr entfielen darauf TEUR 98 (Vorjahr: TEUR 107). Finanzanlagen Unter den sonstige Ausleihungen werden vornehmlich Darlehen an Kunden zur Absatzsicherung bilanziert, die teilweise durch Grundpfandrechte und zum Teil durch Sicherungsübereignung besichert sind. Sie werden zum Nennwert bilanziert. Bei erkennbaren Ausfallrisiken werden Einzelwertberichtigungen vorgenommen; für das allgemeine Kreditrisiko besteht wie im Vorjahr eine ausreichende Pauschalwertberichtigung in Höhe von 11,85 %. Sofern die Ausleihungen niedriger als marktüblich zu verzinsen sind, wird wegen zinsersetzender sonstiger Vorteile auf eine Abzinsung verzichtet. Übersteigt der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens den Wert, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wurde dem durch außerplanmäßige Abschreibungen gemäß § 253 Abs. 2 Satz 3 HGB Rechnung getragen. Entfällt der Grund für die Einzelwertberichtigung, so erfolgt eine Zuschreibung. Im Berichtsjahr betrugen der Saldo aus Einzelwertberichtigungen und Zuschreibungen TEUR 23 (Vorjahr: TEUR 72). Umlaufvermögen Vorräte Der Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe liegen die Einstands- bzw. niedrigeren Tagespreise bzw. die Herstellungskosten zugrunde. Für die Bewertung kam wie im Vorjahr das Durchschnittsverfahren zur Anwendung. In die Kosten der Herstellung werden als Materialkosten insbesondere die Aufwendungen für die verarbeiteten Rohstoffe und als Fertigungskosten im Wesentlichen die vom Fertigungsgrad abhängigen Personalkosten einbezogen. Das Niederstwertprinzip wurde bei der Bewertung beachtet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert abzüglich notwendiger Wertberichtigungen angesetzt. Forderungen älter als 180 Tage werden zu 50 %, Forderungen, die älter als 360 Tage sind, werden zu 70 % wertberichtigt. Dubiose Forderungen werden zu 100 % wertberichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch Pauschalwertberichtigungen ausreichend berücksichtigt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen waren Einzelwertberichtigungen von TEUR 363 (Vorjahr: TEUR 493) erforderlich. Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. PASSIVA Eigenkapital Es ist eingeteilt in 23.524 auf den Inhaber lautende nennwertlose Stückaktien. Sonderposten mit Rücklageanteil Der Sonderposten mit Rücklageanteil beinhaltet in Höhe von TEUR 5.098 (Vorjahr: TEUR 5.320) auf steuerrechtlichen Bestimmungen beruhende Abschreibungen als Wertberichtigungen. Diese werden jährlich in Höhe der Differenz zwischen handels- und steuerrechtlichen Abschreibungen der Objekte, auf die steuerrechtliche Sonderabschreibungen vorgenommen worden sind, aufgelöst. In Höhe von TEUR 46 (Vorjahr: TEUR 0) betrifft der Sonderposten mit Rücklageanteil die Rücklage nach § 6b EStG. Rückstellungen Allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen wurde nach vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung ausreichend Rechnung getragen. Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen erfolgte auf der Grundlage versicherungsmathematischer Gutachten unter Zugrundelegung des steuerrechtlichen Rechnungszinssatzes von 6 %. Als Rechnungsgrundlage dienten ferner die Richttafeln 2005 G für Pensionsversicherung von Dr. Klaus Heubeck. Von dem Wahlrecht, die Bewertungsunterschiede gegenüber den Richttafeln 1998 im Vergleich zu den Richttafeln 2005 auf mehrere Jahre zu verteilen, wurde kein Gebrauch gemacht. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen personalbezogene Rückstellungen sowie Rückstellungen für Rückvergütungen, unterlassene Instandhaltung und ausstehende Rechnungen. Rückstellungen für das Personal bestehen hauptsächlich aus Vorsorgen für Urlaubsrückstände, für Tantiemen und für Einzelvereinbarungen nach dem Gesetz zur Förderung eines gleitenden Übergangs in den Ruhestand (Altersteilzeitgesetz). Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich wie folgt:
Von den Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von TEUR 5.727 (Vorjahr: TEUR 5.911) durch Grundpfandrechte besichert. Sonstige Verbindlichkeiten
Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag 31.12.2007 bestanden Haftungsverhältnisse aus Bürgschaften in Höhe von TEUR 14 (Vorjahr: TEUR 18). Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungSonstige Zinsen und ähnliche Erträge davon aus verbundenen Unternehmen TEUR 94 (Vorjahr: TEUR 99) Zinsen und ähnliche Aufwendungen davon an verbundene Unternehmen TEUR 22 (Vorjahr: TEUR 105) Zuführung/Auflösung zum Sonderposten mit Rücklageanteil Die Auflösung des Sonderpostens mit Rücklageanteil betrug im Geschäftsjahr TEUR 222 (Vorjahr: TEUR 238), die Zuführung TEUR 46 (Vorjahr: TEUR 0). Periodenfremde Erträge Im Geschäftsjahr entstanden periodenfremde Erträge von insgesamt TEUR 321 (Vorjahr: TEUR 33). Es sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen i.H.v. TEUR 290 (Vorjahr: TEUR 23) und Erträge aus ausgebuchten Forderungen von TEUR 31 (Vorjahr: TEUR 10). Ausgleichszahlung an Minderheitsaktionäre Die außenstehenden Aktionäre erhalten gemäß § 304 AktG eine Ausgleichszahlung in Höhe von 7 % auf den Anteil am Grundkapital. Aufwendungen aus Gewinnabführung Das Ergebnis des Berichtsjahres in Höhe von TEUR 1.808 wird im Rahmen des Ergebnisabführungsvertrages an die Paulaner Brauerei GmbH & Co. KG, München, abgeführt. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Das Bestellobligo aus Rohstoffkontrakten besteht aus Malz- und Hopfenkontrakten. Die ausgewiesenen Miet- und Leasingverpflichtungen enthalten sämtliche nach dem Bilanzstichtag bis zum jeweiligen Vertragsende von der AuerBräu AG zu leistenden vertraglichen Raten. Den Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverträgen bei Gaststätten stehen entsprechende vertragliche Ansprüche auf Miet- und Pachteinnahmen gegenüber. Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer (Jahresdurchschnitt gemäß § 267 Abs. 5 HGB) setzte sich wie folgt zusammen:
Personalaufwand
Materialaufwand
Gesamtbezüge des Vorstandes und des Aufsichtsrates Gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterbleibt die Angabe der im Geschäftsjahr dem Vorstand gewährten Gesamtbezüge. Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrates betrugen im Berichtsjahr TEUR 15. Ehemalige Vorstandsmitglieder und Hinterbliebene von Vorstandsmitgliedern erhielten Bezüge in Höhe von TEUR 34 (Vorjahr: TEUR 35). Für Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Mitgliedern des Vorstandes und deren Hinterbliebenen sind insgesamt TEUR 285 (Vorjahr: TEUR 300) zurückgestellt. Organe der GesellschaftAufsichtsrat
Vorstand
Beteiligungen an der Gesellschaft Die Paulaner Brauerei GmbH & Co. KG, München, hält 99,72 % der Kapitalanteile. Die AuerBräu AG, Rosenheim, wird in deren Konzernabschluss sowie den der Brau Holding International AG, München, einbezogen. Den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen erstellt die Schörghuber Stiftung & Co. Holding KG, München.
Rosenheim, den 4. Februar 2008 Der Vorstand ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2007
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Kapitalflussrechnung sowie Anhang unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der AuerBräu Aktiengesellschaft, Rosenheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der AuerBräu Aktiengesellschaft, Rosenheim, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
München, den 4. März 2008 Deloitte
& Touche GmbH
Dr. Plendl, Wirtschaftsprüfer Prosig, Wirtschaftsprüfer Bericht des AufsichtsratsGemäß § 171 Abs. 2 AktG erstattet der Aufsichtsrat folgenden Bericht an die Hauptversammlung: Der Aufsichtsrat hat während des Geschäftsjahres 2007 die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen, den Vorstand überwacht und beratend begleitet. Er hat sich regelmäßig durch mündlichen und schriftlichen Bericht des Vorstands über die Geschäftsentwicklung und die Lage der Gesellschaft umfassend unterrichten lassen. Alle wichtigen Maßnahmen wurden gemeinsam im engen Einvernehmen mit dem Vorstand beraten, erforderliche Genehmigungen wurden in allen Fällen erteilt. Während des Berichtszeitraums wurden insgesamt drei Sitzungen, und zwar am 28.03.07, am 23.05.07 und am 25.09.07, durchgeführt. Ausschüsse sind während dieser Zeit nicht gebildet worden. Der Jahresabschluss und der Jahresbericht wurden durch den von der Hauptversammlung am 23.05.2007 gewählten Abschlussprüfer, Deloitte & Touche GmbH, München, geprüft. Beanstandungen haben sich nicht ergeben. Der Bestätigungsvermerk wurde uneingeschränkt erteilt. In der Aufsichtsratssitzung am 13. März 2008 wurden der Jahresabschluss, der Lagebericht sowie der Prüfungsbericht in Gegenwart des Abschlussprüfers eingehend erörtert. Der Aufsichtsrat ist zu dem Ergebnis gekommen, dass gegen den vom Vorstand vorgelegten Jahresabschluss sowie den Lagebericht keine Einwendungen zu erheben sind und hat sich damit dem Ergebnis des Abschlussprüfers angeschlossen. Er billigt ausdrücklich den Lagebericht des Vorstands und den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2007, der damit festgestellt ist. Entsprechend dem mit der Paulaner Brauerei GmbH & Co. KG bestehenden Unternehmensvertrag erhalten die außenstehenden Aktionäre gemäß § 304 AktG eine Ausgleichszahlung (Garantiedividende) in Höhe von 3,58 pro Stückaktie. Allen Mitarbeitern der Gesellschaft spricht der Aufsichtsrat Dank und Anerkennung aus.
Rosenheim, 13. März 2008 Der Aufsichtsrat Andreas Steinfatt, Vorsitzender |
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