Allgemeine öffentliche Verwaltung
Rixona GmbH
Schultetusstraße 37, 17153 Stavenhagen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Maarten Gerardus Cornelis Norbertus van Delst seit 21.3.2023 | Geschäftsführer |
Johan Jacob Pater seit 21.1.2022 | Prokura |
Winfried Ahlgrimm seit 21.1.2022 | Prokura |
Andrea Vacchi seit 21.1.2022 | Prokura |
Maikel Petrus Martinus Gerardus van Bakel seit 21.1.2022 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Aviko Holding B.V. | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Rixona GmbHStavenhagenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersPrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der Rixona GmbH, Stavenhagen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Rixona GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben; - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann; - beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt; - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft; - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, 6. Oktober 2025 EY GmbH & Co. KG Canzler, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang 2023A. Allgemeine HinweiseDer vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die Gesellschaft macht von den Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften Gebrauch. Die Rixona GmbH hat ihren Sitz in Stavenhagen und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Neubrandenburg unter der Nummer HRB 21514 eingetragen. Durch Rundungsdifferenzen können geringfügige Abweichungen in der Darstellung einzelner Beträge innerhalb des Berichtes auftreten. B. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und werden, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen über die Nutzungsdauer von 5 - 10 Jahren abgeschrieben. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis € 800 werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben. Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgt zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Soweit erforderlich, werden hierauf Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden, sofern vorhanden, mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Verbindlichkeiten werden zu Erfüllungsbeträgen bewertet. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen werden mit dem Wechselkurs vom Buchungstag in Euro umgerechnet. Kurzfristige Forderungen oder Verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Im Falle von langfristigen Forderungen oder Verbindlichkeiten in Fremdwährungen werden diese entsprechend des Realisationsprinzips zum jeweils ungünstigeren Kurs aus Anschaffungs- und Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Latente Steuern werden auf Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aktive und passive latente Steuern werden verrechnet. Von dem Wahlrecht zum Ansatz des aktiven latenten Steuerüberhangs aufgrund von temporären Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz und sich dadurch ergebender Steuerentlastungen nach § 274 Abs. 1 HGB wird kein Gebrauch gemacht. C. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögenDie Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel dargestellt. VorräteDer Bestand an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen beinhaltet im Wesentlichen Ersatzteil- und Betriebsstoffläger. Forderungen und sonstige VermögensgegenständeDie Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen. Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche VerpflichtungenAufgrund einer Betriebsvereinbarung wurden 2023 die bestehenden Pensionspläne geschlossen, auf eine beitragsorientierte Altersversorgung umgestellt und zusammen mit den bestehenden Verpflichtungen auf eine externe Pensionskasse übertragen. Der in der Vorjahresbilanz ausgewiesene Betrag bezog sich nur auf Pensionsansprüche ab dem 1. Januar 2021. Für frühere pensionsrechtliche Ansprüche hatte der ehemalige Gesellschafter einen Schuldbeitritt erklärt, weshalb die entsprechenden Pensionsverpflichtungen sowie die jeweiligen Erstattungsansprüche saldiert ausgewiesen werden. Sonstige RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen beinhalten insbesondere solche für noch nicht berechnete Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 756 (Vorjahr: T€ 776) sowie sonstige Verpflichtungen aus betrieblich oder tariflich vereinbarten Leistungen an die Mitarbeiter in Höhe von T€ 855 (Vorjahr: T€ 1.203). VerbindlichkeitenDie Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren in Höhe von T€ 66 (Vorjahr: T€ 3) aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von T€ 1.334 (Vorjahr: T€ 1.475) aus Finanzierungen. Alle ausgewiesenen Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und sind nicht besichert. Passive latente SteuernDie latenten Steuern haben sich wie folgt entwickelt:
Die aktiven latenten Steuern resultieren aus unterschiedlichen Wertansätzen bei den Rückstellungen, die passiven latenten Steuern vornehmlich aus unterschiedlichen Wertansätzen des Anlagevermögens in Folge des Eigentümerwechsels 2021. Der verwendete effektive Steuersatz beträgt 28,43 %. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und HaftungsverhältnisseDie sonstigen finanziellen Verpflichtungen gegenüber Dritten resultieren aus
Gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverträgen in Höhe von T€ 1.300 p. a. bis 31.12.2030. Haftungsverhältnisse im Zusammenhang mit dem Schuldbeitritt des ehemaligen Gesellschafters zu den Verpflichtungen aus den bis 2020 erdienten Pensionsansprüchen bestehen in Höhe von ca. T€ 6.000 (§ 251 HGB). Die Gesellschaft schätzt das Risiko einer Inanspruchnahme aus den Verpflichtungen aufgrund der Bonität des ehemaligen Gesellschafters als gering ein. D. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen für Mieten, Instandhaltung, technische Dienste und Zeitarbeitskräfte. Die Position enthält periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 256. E. Sonstige AngabenMitarbeiterIm Geschäftsjahr 2023 hat die Gesellschaft im Durchschnitt 203 Mitarbeiter beschäftigt.
GeschäftsführungGeschäftsführer während des Geschäftsjahres war Herr Christoffel Nicolaas Deen, Kaufmann, Baarn, Niederlande (bis 21. März 2023). Seit 21. März 2023 ist Maarten van Delst zum Geschäftsführer bestellt. Die Geschäftsführer erhielten während des Geschäftsjahres keine Bezüge von der Gesellschaft. Angaben zum MutterunternehmenDer Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Koninklijke Coöperatie Cosun U.A., Breda, Niederlande, einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Muttergesellschaft erhältlich. AbschlussprüferhonorarDas Honorar für Abschlussprüfungsleistungen beträgt T€ 54. GewinnverwendungsvorschlagDer Gewinn des laufenden Geschäftsjahres wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Stavenhagen, den 6. Oktober 2025 Rixona GmbH Maarten van Delst, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens 2023
Lagebericht 2023A. Grundlagen der GesellschaftDie Gesellschaft gehört zur Aviko-Gruppe, die wiederum Bestandteil des Konzerns der Koninklijke Coöperatie Cosun U.A., Breda, Niederlande, ist. Diese gehört zu den größten Herstellern von Tiefkühlkartoffelprodukten. Rixona B.V., Oostrum, Niederlande, als Teil der Aviko-Gruppe und Hersteller von getrockneten Kartoffelprodukten ist verantwortlich für die Ergebnisse der Rixona GmbH. Am Standort in Stavenhagen werden vor allem Kartoffelprodukte für die Gastronomie und den Einzelhandel produziert. Als reiner Lohnveredler für Rixona B.V. sind die Umsätze abgeleitet aus den Produktionskosten (Cost-Plus-Verrechnung). Die in der Produktion verarbeiteten Rohstoffe (Kartoffeln, Roh- und Verpackungsmaterial) werden beigestellt und sind damit nicht in den Produktionskosten enthalten. B. Darstellung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, des Geschäftsverlaufes und der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der GesellschaftWirtschaftliche RahmenbedingungenDas Produktionsvolumen der Gesellschaft wird nur durch die Rixona B.V. bestimmt. Hauptabnehmer der Produkte der Rixona GmbH sind die Gastronomie und der Handel. Die Marktbedingungen für die Gastronomie und den Einzelhandel in Europa sind relativ stabil, diejenigen im B2B-Bereich außerhalb Europas dagegen volatil. Geschäftsverlauf und Lage der GesellschaftAufgrund der Verlagerung der Produktion auf andere Gruppengesellschaften der Rixona B.V. sank das Produktionsvolumen 2023 um 15 %, während die Kosten der Produktion gleichgeblieben sind. Da diese Kosten an die Rixona B.V. weiterbelastet werden, blieb der Umsatz unverändert. ErtragslageDie Umsatzerlöse wurden wie im Vorjahr mit der Rixona B.V. erzielt und lagen mit T€ 30.921 auf dem Niveau des Vorjahres (T€ 30.820). Der Materialaufwand erhöhte sich mit T€ 8.228 (Vorjahr: T€ 7.796) in absoluten Zahlen und im Verhältnis zum Umsatz überproportional. Ursächlich hierfür waren deutlich gestiegene Kosten für Energie und Chemikalien. Dagegen sank die Personalaufwandsquote gegenüber dem Vorjahr von 37,5 % auf 36,7 % aufgrund der Schließung der bestehenden Pensionspläne und Umstellung auf beitragsorientierte Altersversorgung. Aufgrund von Investitionen in der zweiten Jahreshälfte 2022 stiegen die Abschreibungen auf das Anlagevermögen von T€ 1.531 auf T€ 1.639. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten nachträgliche Kaufpreisanpassungen aus dem Erwerb der Gesellschaft in Höhe von T€ 256. Da es sich dabei nicht um operative Kosten handelt, wurden diese nicht an die Rixona B.V. weiterbelastet. Die Gesellschaft erzielte im Berichtsjahr einen Jahresüberschuss in Höhe von T€ 776 (Vorjahr: T€ 877). Vermögens- und FinanzlageIm Vergleich zum Vorjahr reduzierte sich die Bilanzsumme von T€ 13.632 auf T€ 12.516. Dies ist insbesondere auf die Reduzierung der Rückstellungen für Pensionen aufgrund der Schließung der bestehenden Pensionspläne und Umstellung auf beitragsorientierte Altersversorgung zusammen mit der Auslagerung auf eine externe Pensionskasse zurückzuführen. Die Steuerrückstellungen reduzierten sich ebenfalls deutlich. Infolgedessen erhöhte sich die Eigenkapitalquote (Verhältnis Eigenkapital zur Bilanzsumme) von 44,6 % auf 54,8 %. Da fast ausschließlich Umsatzerlöse mit Rixona B.V. erzielt werden, ist der Cashflow aus der operativen Tätigkeit und damit die Liquiditätsausstattung der Gesellschaft maßgeblich durch das Zahlungsverhalten der Rixona B.V. bestimmt. Die Gesellschaft konnte jederzeit ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen. Gesamtaussage zur Vermögens-, Finanz- und ErtragslageWir beurteilen die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft aufgrund ihrer operativen und finanziellen Einbindung in die Cosun-Gruppe als stabil. C. InvestitionenIm Geschäftsjahr 2023 wurden Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von T€ 1.204 getätigt (2022 T€ 1.982). Sie beinhalten im Wesentlichen reguläre Ersatzinvestitionen sowie technische Anlagen bzw. Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die Finanzierung dieser Investitionen erfolgte ausschließlich konzernintern durch die Nutzung von kurzfristig verfügbaren Finanzmitteln. D. Chancen und Risiken der künftigen EntwicklungAufgrund der Marktnachfrage im B2B-Bereich und der Möglichkeiten zur Entwicklung des eigenen Portfolios der Rixona B.V. im Gastronomie- und Einzelhandelsmarkt, bestehen auch für die Rixona GmbH in Deutschland weiterhin gute Entwicklungschancen. Aufgrund der Einbindung in den Royal Cosun Konzern ist die zukünftige Entwicklung der Rixona GmbH jedoch ebenfalls abhängig von den im Konzernverbund getroffenen strategischen Entscheidungen, von der wirtschaftlichen Entwicklung der Rixona B.V. und insbesondere von den auf Konzernebene getroffenen Entscheidungen bezüglich der Vergabe von Produktionsaufträgen an die einzelnen Standorte des Konzerns. Das Risiko steigender Einkaufspreise der verarbeiteten Rohstoffe sowie der Produktionsfaktoren wird jedoch aufgrund der Cost-Plus-Verrechnung nicht von der Gesellschaft selbst, sondern vom Konzern getragen. Auch das kommerzielle Risiko ist auf die Muttergesellschaft ausgelagert. Zudem haben Produktionsschwankungen sowie Betriebsunterbrechungen nur indirekt Auswirkungen auf das Ergebnis der Gesellschaft. Zum Berichtszeitpunkt erwarten wir auch weiterhin keine Risiken, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unserer Gesellschaft haben könnten. Bestandsgefährdende Risiken sehen wir nicht. E. AusblickDie Gesellschaft geht davon aus, dass die Kapazität der Produktionsanlage weiter voll genutzt werden kann. Mit dem Fokus auf Kosteneffizienz wird das Unternehmen seinen starken Wettbewerbsvorteil beibehalten können. Im Geschäftsjahr 2024 lagen die operativen Aufwendungen bei rund T€ 28.500 und das EBIT (Rohergebnis abzüglich Personalaufwand, Abschreibungen und sonstige betriebliche Aufwendungen) mit rund T€ 1.400 leicht unter dem des Geschäftsjahres 2023, während Umsatz und Produktionsmenge auf vergleichbarem Niveau blieben. In der aktualisierten Unternehmensplanung für das Geschäftsjahr 2025 erwartet die Gesellschaft operative Aufwendungen in Höhe von T€ 28.500. Daraus abgeleitet wird mit Umsatzerlösen in Höhe von rund EUR 30.000 Mio. und einem EBIT von rund T€ 1.500 gerechnet. Es wird erwartet, dass Umsatz und Produktionsmengen unverändert bleiben.
Stavenhagen, den 6. Oktober 2025 Rixona GmbH Maarten van Delst, Geschäftsführer FeststellungDer Jahresabschluss für das Geschäftsjahr wurde am 17.10.2025 festgestellt. |
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