WinTech Fenster GmbH & Co. KG

56743 Mendig, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Koblenz HRA 13128
Eingetragen
4.11.2002

Finanzübersicht

Historie

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Management

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Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

WinTech Fenster GmbH & Co. KG

Mendig

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

WinTech Fenster GmbH & Co. KG, Mendig

Grundlagen des Unternehmens

Die WinTech Fenster GmbH & Co. KG wurde 2002 gegründet und hat sich in dem Zeitraum von über 20 Jahren zu einem etablierten Fensterbauunternehmen entwickelt, welches von ihren Kunden wegen der Produktqualität, der Zuverlässigkeit und der hohen Servicequalität geschätzt wird. Das Unternehmen bietet 64 Mitarbeitern einen sicheren Arbeitsplatz. Das Produktsortiment umfasst die Herstellung von Kunststofffenstern und Kunststoffhaustüren nach den individuellen Vorgaben der Kunden. Abgerundet wird das Produktangebot durch Handelsware im Bereich Beschattungen und Aluminiumelemente.

Das Unternehmen hat einen kaufenden Kundenstamm von über 330 Fachhändlern, die sich im Umkreis von ca. 150 km um den Standort befinden. Die produzierten Elemente werden fast ausschließlich in Deutschland vertrieben.

Die WinTech Fenster GmbH & Co. KG verarbeitet nur hochwertige Komponenten von namhaften Herstellern. Zu Ihren Zulieferern pflegt das Unternehmen eine langjährige Partnerschaft und legt Wert auf eine zuverlässige Belieferung entsprechend den getroffenen Vereinbarungen. Wichtig dabei sind vernetzte IT-Strukturen, die einen reibungslosen und effizienten Ablauf ermöglichen.

Darstellung des Geschäftsverlaufs und der Lage

Entwicklung der Gesamtwirtschaft und Branche

Die deutsche Wirtschaft und insbesondere die Baubranche befanden sich im Jahr 2023 in einer herausfordernden Situation. Laut vorläufigen Berechnungen des statistischen Bundesamtes sank die deutsche Wirtschaftsleistung real um 0,3 %. Dies wirkte sich auch auf die Baukonjunktur aus (Dr. Ruth Brand, Statistisches Bundesamt).

Das preisbereinigte Bauvolumen verringerte sich 2023 um etwa 1 % im Vergleich zum Vorjahr. Für das laufende Jahr wird ein weiterer Rückgang von 1,5 % prognostiziert. Die extrem hohe Dynamik bei den Baupreisen hat sich abgeschwächt, da Materialengpässe weitgehend aufgelöst wurden. Die Preise für neue Wohngebäude stiegen 2023 um 8,5 %, werden aber 2024 voraussichtlich wieder zurückgehen. Die gestiegenen Zinsen beeinflussten die Baunachfrage, insbesondere im Wohnungsbau.

Die Investitionen im Wirtschaftsbau gingen zurück, während die Bestandsmaßnahmen im Wohnungsbau stabilisierend wirkten. Dennoch sank das reale Bauvolumen bereits zum zweiten Mal in Folge, bedingt durch die gestiegenen Baupreise und höhere Zinsen.

Für 2024 wird eine Stagnation im Wirtschaftsbau erwartet, gefolgt von einem leichten Plus im Jahr 2025. Die Baubranche muss sich weiterhin den Herausforderungen stellen, um die Baukonjunktur zu stabilisieren.

Unsere Branche

Der Fenstermarkt in Deutschland ging in 2023 um 8,9 % zurück und der Branchenverband Fenster und Fassade rechnet auch für 2024 mit einem Rückgang von 6,4 %. Der Absatz in Fenstereinheiten (FE = 1,3 x 1,3 m) geht somit von 15,52 Mio. FE im Jahr 2022 über 14,13 Mio. FE in 2023 auf 13,23 Mio. FE im Jahr 2024 zurück. Die Prognose berücksichtigt, aufbauend auf dem bisherigen Erhebungsmodell, die derzeitigen Auswirkungen der Inflation, der Zinsentwicklung sowie insgesamt die politischen Rahmenbedingungen im Ordnungs- und Förderrecht insbesondere nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes zum Bundeshaushalt.

Im Außentürenmarkt gibt es 2023 ebenso einen Rückgang von 8,9 %, der sich 2024 auf ein Minus von 5,1 % verringert. Sowohl im Fenster- als auch im Außentürenmarkt sind allerdings im Jahr 2023 deutliche Verschiebungen der Marktanteile vom Neubau Wohnungsbau zur Sanierung insgesamt gegeben. So gehen in beiden Marktsegmenten die Prognosen für 2024 davon aus, dass der Neubau im Wohnbereich kumuliert für 2023 und 2024 in Summe um mehr als 35 % einbricht.

Wurden in vorherigen Studien für 2023 zunächst noch etwas leichtere Rückgänge für 2024 erwartet, so trübt sich die Markterwartung für 2024 doch deutlich ein. Entgegen der bisherigen Erwartung ist schon 2023 die Sanierung insgesamt um 4,7 % deutlicher zurückgegangen als erwartet. Und 2024 wird die Sanierung nochmals, wenn auch nur leicht um weitere 1,9 % zurückgehen. Die hohe Verunsicherung 2023 in Zuge des Gebäudeenergiegesetztes aber auch die Erwartung verbesserter Förderanreize, die dann aus haushaltspolitischen Gründen noch im Dezember 2023 zurückgenommen werden mussten, lassen mögliche Investoren auch in 2024 derzeit Ihre Entscheidungen zurückstellen. Die Folge ist, dass die Sanierungsrate insgesamt in Deutschland auf 0,7 % zurückgegangen ist.

Marktanteile der Fenstermaterialien

Der Markt für Fenstermaterialien in Deutschland war auch 2023 von einer Vielfalt an Optionen geprägt, wobei die drei Hauptmaterialien Kunststoff, Holz und Aluminium weiterhin dominierten.

Kunststofffenster blieben mit einem Marktanteil von etwa 53,5 % die am häufigsten gewählte Option. Holzfenster verzeichneten einen Marktanteil von rund 22 %. Aluminiumfenster hatten einen Marktanteil von etwa 15 %. Hybridfenster, die Kombinationen aus den genannten Materialien darstellen (z.B. Holz-Aluminium oder Kunststoff-Aluminium), machten die verbleibenden Stückzahlen aus. Diese Fenster bieten die Vorteile der jeweiligen Materialien, sind aber in der Regel teurer (Heinze / VFF).

Geschäftsverlauf des Unternehmens

Vermögenslage: Das Anlagevermögen der Gesellschaft beläuft sich auf TEUR 642. Das Anlagevermögen hat sich um 10 % gegenüber dem Vorjahr reduziert. Der Anteil des Anlagevermögens beträgt im Berichtsjahr 17,2 % der Bilanzsumme. Die Vorräte belaufen sich auf TEUR 1.223. Sie reduzierten sich um 50 % gegenüber dem Vorjahr und liegen im Jahr 2023 bei 33 % der Bilanzsumme. Die Reduzierung der Vorräte ist auf die veränderte Beschaffungsmarktsituation zurückzuführen. Die Materialverfügbarkeit ist durch die Vorlieferanten wieder sichergestellt. Dazu werden leicht sinkende Einkaufskonditionen erwartet.

Finanzlage: Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betrugen zum Jahresende TEUR 883 (Vorjahr: TEUR 1.187). Der Bestand an liquiden Mitteln betrug am Bilanzstichtag TEUR 866 (Vorjahr: TEUR 1.446). Die Eigenkapitalquote von 63,5 % ist im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr um 32,7 Prozentpunkte angestiegen. Der Anlagendeckungsgrad 1 beträgt 368,4 %. Die Verbindlichkeiten gegenüber Banken betrugen zum Bilanzstichtag TEUR 410 und lagen damit TEUR 184 unter dem Wert des Vorjahres. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betrugen TEUR 162. Der ordentliche Cash-flow (Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen) betrug TEUR 962.

Ertragslage: Der Materialeinkauf lag 2023 bei TEUR 7.853 ist gegenüber dem Vorjahr erheblich gesunken, welches aber der Umsatzentwicklung geschuldet ist. Der Personalaufwand reduzierte sich um TEUR 1.081. Ursache sind Sonderzahlungen im Vorjahr. Die übrigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf TEUR 1.175 und sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 95 gestiegen. Das Jahresergebnis belief sich auf TEUR 833 (Vorjahr: TEUR 1.516). Der betriebliche Erfolg ist somit TEUR 683 geringer als im Vorjahr. Es wurde eine Eigenkapitalrendite in Höhe von 35 % erwirtschaftet.

Personal und Sozialbereich: Im Jahr 2023 waren durchschnittlich 65 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einschließlich Geschäftsleitung beschäftigt. Die Anzahl der durchschnittlich Beschäftigten war somit konstant zum Vorjahr. Die Geschäftsleitung setzt auf die Kompetenz der Mitarbeiter und legt Wert darauf, dass die Arbeitsplätze und die Kompetenz der Mitarbeiter auch in einem schwierigeren Marktumfeld erhalten bleiben.

Die schwierige Marktlage - Einbruch bei den Baugenehmigungen und damit verbunden der Rückgang der Nachfrage im Einfamilienhaus und die ungeklärte Förderlandschaft im Renovierungssektor - spiegelt sich auch in der Reduzierung des Umsatzes des Unternehmens wider. Trotzdem sehen wir uns mit der Unternehmensstrategie - hochwertige Produkte mit einer absoluten Termintreue und ein gutes Service- und Dienstleistungsangebot für die Kunden bereitzuhalten - weiterhin auf dem richtigen Weg. Weiterhin ist es gelungen die Prozesse im Unternehmen weiter zu optimieren. Aktuell werden Investitionen in neue Maschine geplant, die die Produktqualität in Bezug auf die Optik und Maßgenauigkeit verbessern. Somit wird dem Vertrieb zukünftig ein weiteres Werkzeug an die Hand gegeben, um eine Differenzierung von den Mitwettbewerbern vorzunehmen.

Die Finanzierung des Unternehmens ist durch eine solide Eigenkapitalquote und durch ein langfristiges Bankdarlehen gesichert.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Leistungsindikator Ist-Wert 2023
(TEUR)
Ist-Wert 2022
(TEUR)
Vorjahresprognose für 2023
(TEUR)
Rohergebnis 6.482 8.400 moderat reduziert
Jahresüberschuss 833 1.516 moderat reduziert

Als finanzielle Leitungsindikatoren werden im wesentlichen Rohergebnis und Jahresüberschuss verwendet. Unsere Vorjahresprognose einer moderaten Reduzierung des Jahresüberschusses ist nicht eingetreten, sondern es ist eine Reduzierung von 45 % zu verzeichnen. Grund hierfür ist eine unerwartet hohe Kaufzurückhaltung sowie Erhöhungen der Einkaufspreise.

Rohergebnis- und Auftragsentwicklung der Gesellschaft: Das Rohergebnis des Geschäftsjahres 2023 reduzierte sich um 23 % gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 6.482, welches der Umsatzentwicklung und einer Erhöhung der Wareneinsatzquote geschuldet ist.

Während die Gesellschaft im Vorjahr von der positiven Marktentwicklung profitierte, so hat die negative Marktentwicklung in 2023 (Rückgang Neubau, Verhaltene Investitionen im Altbau) erheblichen Einfluss auf die Ertragslage der Gesellschaft. Das Jahresergebnis ist in Folge des gesunkenen Rohergebnisses auf EUR 833 gesunken.

Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren wie Umwelt- und Arbeitnehmerbelange, Aussagen zu Forschung und Entwicklung

Umweltschutz

Der überwiegende Teil des benötigten Stroms wird im Werk mit einer PV-Anlage hergestellt, so dass in Bezug auf Elektrizität eine hohe Klimaneutralität hergestellt wurde. Weiterhin werden Produktionsabfälle konsequent recycelt. Das Unternehmen ist Premiumpartner in der Recyclinginitiative der Fensterindustrie REWINDO.

In der Zukunft wird sich das Unternehmen in dem Bereich "Altfensterrecycling" engagieren, d.h. das Einsammeln von Altfenster übernehmen und diese Materialien dann den entsprechenden Recyclingpartnern bereitstellen.

Das Thema "Nachhaltigkeit" wird immer mehr in den Focus der Verbraucher rücken. Aus diesem Grunde wird auch dieses Thema in der Zukunft aktiv in die Unternehmensstrategie miteinbezogen.

Arbeitnehmerbelange

Im Geschäftsjahr 2023 wurden durchschnittlich 64 Mitarbeiter beschäftigt. Die Mitarbeiter erhalten im Unternehmen eine hohe Wertschätzung und an dem Image eines arbeitnehmerfreundlichen Unternehmens wird permanent gearbeitet, so wurden unter anderem den Mitarbeiter die Möglichkeit geboten ein Jobrad zu erwerben, welches auch sehr rege in Anspruch genommen wurde. Das Thema Arbeitssicherheit hat in unserem Unternehmen einen hohen Stellenwert. Die Suche nach qualifiziertem Personal stellt für WinTech auch in Zukunft eine große Herausforderung dar.

Forschung und Entwicklung

Die bestehenden Produkte werden ständig weiterentwickelt. Im Unternehmen werden alle Prozesse konsequent und permanent hinterfragt und digitalisiert.

Prognose, Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung

Chancen und Risiken

Die aktuelle Baukonjunktur hat sich erheblich eingetrübt. Neben den erheblich gestiegenen Materialkosten erschwert das aktuell hohe Zinsniveau das Neubaugeschäft. Der Renovierungsmarkt kann leider bisher nicht die Lücke im Neubaubereich schließen. Als Ursache muss die schwankende politische Förderlandschaft zumindest mit als Ursache gesehen werden. Verlässliche Rahmenbedingungen könnten in diesem Marktsegment neue Impulse setzen.

In den letzten Geschäftsjahren hat sich die Gesellschaft stetig um Differenzierung gegenüber Mitbewerbern bemüht. Im gehobenen Segment hat sich WinTech durch die hohe Produktqualität, zuverlässige Belieferung und bedürfnisorientierte Dienstleistungen und einen professionellen Vertrieb Wettbewerbsvorteile verschafft, die es ermöglichen, dass wirtschaftlich notwendige Preise erzielt werden können. Steigende Aufwendungen für Personal sind weiterhin zu erwarten und müssen durch Preiserhöhungen oder innerbetriebliche Optimierung kompensiert werden.

Weiterhin ist davon auszugehen, dass der Materialeinkauf auf einem hohen Preisniveau liegen wird und es kaum Spielraum für Preissenkungen geben wird. Trotzdem werden wir an den bisher gepflegten partnerschaftlichen Beziehungen zu unseren Lieferanten festhalten. Der Fokus der WinTech Fenster GmbH & Co. KG liegt weiterhin darauf, langfristige Kundenbeziehungen durch Qualität und Service im Inland aufzubauen und zu festigen. Ein wesentlicher Fokus liegt auf der weiteren Optimierung der Strukturen und der damit einhergehenden Effizienzsteigerung.

Die aktuelle Entwicklung hat gezeigt, dass das Unternehmen in der Lage ist auch in einem schwierigeren Marktumfeld ausreichende Erträge zu erzielen.

Die Digitalisierung der Prozesse steht dabei im wesentlichen Fokus. Diese Aktivitäten werden auf externe Prozesse ausgeweitet. Sowohl mit Lieferanten als auch mit Kunden wird ein digitales Netz entwickelt, die den einfachen Austausch von Daten und die gemeinsame Nutzung der Software ermöglicht. Das Projekt Stammdaten unseres Profillieferanten wurde in 2023 erfolgreich abgeschlossen, so dass wir in der Zukunft schneller auf Sortimentsänderungen reagieren können und unser Bestellprozess beschleunigt wird. Die Komplettierung unseres Händlerwebshops mit allen relevanten Produkten ist abgeschlossen und so können wir unseren Kunden unvergleichbare Möglichkeiten in deren Auftrags-Abrechnungs- und Bestellsystem bieten. Damit werden zum einen die internen Prozesse effizienter und kostengünstiger als auch die Bindung zum Kunden gestärkt. WinTech versucht weiterhin die vorhandene Wertschöpfungskette durch vor- und nachgelagerte Dienstleistungen aus den Bereichen Kundengewinnung, Logistik, Vertriebsunterstützung, Risikominimierung und Beratungskompetenz zu erweitern.

Allgemeinen Forderungsrisiken werden weiterhin durch eine laufende Debitorenüberwachung mittels intensiver Bonitätsprüfung der Kunden und dem Abschluss von Warenkreditversicherungen vorgebeugt.

Prognosebericht

Durch unsere hohe Effizienz in unseren Abläufen, unsere seit vielen Jahren gelebte Kundennähe und die hohe Flexibilität im Fertigungs- und Logistikbereich sehen wir unser Unternehmen auch für die nächsten Jahre gut aufgestellt.

Wir sind uns den zukünftigen Herausforderungen durch die veränderten Marktbedingungen im Bausektor in hohem Maße bewusst, wissen aber auch, dass wir mit unserer Strategie, der Fokussierung auf die Belange unserer Kunden, auch negativen Marktentwicklungen entgegenwirken können, so wie der Markt dieses aktuell erfordert.

Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

In unserem Prognosebericht 2022 hatten wir schon auf Umsatzrückgänge hingewiesen. Diese sind dann erwartungsgemäß eingetroffen, welches in der schwierigen Marktlage (Reduzierungen im Neubausektor und keine Impulse aus dem Sanierungsmarkt) begründet ist. Wir gehen nach dem aktuellen Stand unserer Planung davon aus, dass sich der Umsatz und Rohertrag in 2024 auf dem Niveau des Vorjahres bewegen wird und somit die Talsohle erreicht sein sollte. Der Ertrag ist, wie in unserem letzten Lagebericht prognostiziert, hat unter dieser Umsatzentwicklung entsprechend gelitten. 2024 gehen wir von einer annähernd gleichen Ertragssituation, wie in 2023 aus.

In 2024 sind die Erweiterung unserer Betriebsstätte geplant und Investitionen in unsere Maschinenausstattung. Mittelfristig sehen wir sehr gute Chancen in dem Fenstermarkt. Diese optimistische Einschätzung begründet sich durch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Bausektor - Bedarf an bezahlbaren Wohnraum und Sanierungsdruck auf Eigentümer von Bestandsimmobilien.

 

Mendig, den 05.06.2024

gez. Georg Henzgen

gez. Peter Schommer

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

WINTECH FENSTER GMBH & CO. KG, MENDIG

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 642.220,96 711.226,96
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 927,00 3,00
II. Sachanlagen 641.293,96 711.223,96
B. UMLAUFVERMÖGEN 3.074.698,87 5.257.246,92
I. Vorräte 1.222.676,96 2.441.623,20
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 986.392,67 1.369.122,11
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 865.629,24 1.446.501,61
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 6.071,28 19.812,33
3.722.991,11 5.988.286,21

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 2.365.414,71 1.846.697,07
I. Kapitalanteile der Kommanditisten 2.365.414,71 1.846.697,07
B. RÜCKSTELLUNGEN 430.037,50 640.300,00
C. VERBINDLICHKEITEN 927.538,90 3.501.289,14
3.722.991,11 5.988.286,21

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 6.481.212,57 8.400.080,26
2. Personalaufwand 4.004.790,94 5.084.727,42
a) Löhne und Gehälter 3.517.599,51 4.583.241,47
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 487.191,43 501.485,95
- davon für Altersversorgung: EUR 6.851,62 (Vorjahr: EUR 6.531,48)
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 129.511,75 150.525,51
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.175.262,21 1.080.585,86
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 10.347,01 1.777,78
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 15.740,48 22.314,23
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 325.757,00 540.455,00
8. Ergebnis nach Steuern 840.497,20 1.523.250,02
9. Sonstige Steuern 7.736,27 7.527,26
10. Jahresüberschuss 832.760,93 1.515.722,76

Anhang zum Jahresabschluss 31.12.2023

WinTech Fenster GmbH & Co. KG, Mendig

Allgemeine Angaben und Erläuterungen

Sitz der Gesellschaft ist Mendig, Amtsgericht Koblenz HRA 13128.

Anwendung der handelsrechtlichen Vorschriften

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 der Wintech Fenster GmbH & Co. KG, Mendig wurde gem. § 264a HGB nach den für Personengesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Personengesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB.

Soweit für Pflichtangaben Wahlrechte bestehen, diese in der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang darzustellen, sind diese aus Gründen der Übersichtlichkeit im Anhang dargestellt.

Die Ausweisstetigkeit wurde gewahrt.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Bilanzierungswahlrechte werden nicht in Anspruch genommen.

Die Bewertungsmethoden werden unverändert gegenüber dem Vorjahr angewandt.

Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der branchenüblichen Nutzungsdauer und in steuerlich zulässiger Höhe. Die Abschreibung erfolgte ausschließlich linear. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben und als Vollabgang erfasst.

Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden über folgende Nutzungsdauern abgeschrieben:

- EDV-Software 3 - 5 Jahre
- Lizenzen 3 Jahre
- Geschäftsbauten 5 - 14 Jahre
- Außenanlage 10 - 19 Jahre
- Maschinen 3 - 15 Jahre
- PKW 6 Jahre
- LKW 7 - 9 Jahre
- Sonstige Transportmittel 3 - 11 Jahre
- Betriebsausstattung 3 - 14 Jahre
- Geschäftsausstattung 3 - 14 Jahre
- Büroeinrichtung 3 - 13 Jahre
- Werkzeuge 5 - 8 Jahre

Die Fertigen Erzeugnisse werden retrograd berechnet.

Die Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens sind zum Nennwert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit zweifelhaft sind, wurden Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Zur Berücksichtigung des allgemeinen Ausfallrisikos wurde eine Pauschalwertberichtigung gebildet.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen, die bis zum Abschlussstichtag entstanden und bis zum Tag der Bilanzaufstellung erkennbar waren.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

Erläuterungen zur Bilanz

(1) Anlagevermögen

Zur Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 einschließlich der kumulierten Anschaffungs- und Herstellungskosten und der kumulierten Abschreibungen ergeben wird auf den "Anlagenspiegel" (Anlage 3, Seite 5) verwiesen.

(2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den sonstigen Vermögensgegenstände sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr in Höhe von EUR 16.370,58 (Vorjahr: EUR 29.026,07) enthalten.

Einzelwertberichtigungen für die erkennbaren Risiken wurden vorgenommen. Zusätzliche wurde eine Pauschalwertberichtigung für das allgemeine Ausfallrisiko gebildet.

(3) Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Personalverpflichtungen (EUR 120.000,00; i.V. EUR 185.500,00) und Gewährleistungs- und Risikorückstellungen (EUR 31.800,00; i.V. EUR 31.500,00) enthalten.

Die ausgewiesenen Buchwerte zum Bilanzstichtag entsprechen den ermittelten notwendigen Erfüllungsbeträgen der Rückstellungen.

(4) Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gliedern sich nach Fristigkeiten wie folgt:

Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023
EUR
bis zu einem Jahr
EUR
mehr als ein Jahr
EUR
mehr als fünf Jahren
EUR
Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten 409.953,82 167.085,19 242.868,63 0,00
(Vorjahr) (594.251,85) (413.667,79) (180.584,06) (0,00)
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 28.858,36 28.858,36 0,00 0,00 0,00
(Vorjahr) (89.533,09) (89.533,09) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 162.565,23 162.565,23 0,00 0,00
(Vorjahr) (93.002,81) (93.002,81) (0,00) (0,00)
Sonstige Verbindlichkeiten 326.161,49 326.161,49 0,00 0,00
(Vorjahr) (2.724.501,39) (2.724.501,39) (0,00) (0,00)
Stand am 31.12.2023 927.538,90 684.670,27 242.868,63 0,00
(Vorjahr) (3.501.289,14) (3.320.705,08) (180.584,06) (0,00)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von EUR 409.953,82 durch Sicherungsübereignung und Sicherungsabtretung von Aktiva der Gesellschaft gesichert.

Sonstige Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen TEUR 230. Sie betreffen im Wesentlichen Miet- und Leasingverträge.

2. Geschäftsführung

- Willscheidt Verwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH, Mendig, Geschäftsführer sind Peter Schommer, Andernach und Georg Henzgen, Binningen.

Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von den Einschränkungen des § 181 BGB befreit.

3. Mitarbeiter

Während des Geschäftsjahrs 2023 wurden durchschnittlich 64 Arbeitnehmer beschäftigt.

4. Persönlich haftende Gesellschafterin

Persönlich haftende Gesellschafterin ist die Willscheidt Verwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH, Mendig. Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 25.000,00.

 

Mendig, den 14.05.2024

gez. Georg Henzgen

gez. Peter Schommer

Bruttowerte
1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 90.668,89 1.232,00 0,00 91.900,89
II. Sachanlagen
Grundstücke und Bauten 1.302.703,64 0,00 0,00 1.302.703,64
Technische Anlagen und Maschinen 1.065.207,13 0,00 940,00 1.064.267,13
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.106.693,45 53.499,75 40.708,90 1.119.484,30
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 5.775,00 0,00 5.775,00
3.474.604,22 59.274,75 41.648,90 3.492.230,07
3.565.273,11 60.506,75 41.648,90 3.584.130,96
Abschreibungen
1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 90.665,89 308,00 0,00 90.973,89
II. Sachanlagen
Grundstücke und Bauten 1.097.732,68 221,00 0,00 1.097.953,68
Technische Anlagen und Maschinen 884.652,13 29.638,00 940,00 913.350,13
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 780.995,45 99.344,75 40.707,90 839.632,30
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
2.763.380,26 129.203,75 41.647,90 2.850.936,11
2.854.046,15 129.511,75 41.647,90 2.941.910,00
Buchwerte
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 927,00 3,00
II. Sachanlagen
Grundstücke und Bauten 204.749,96 204.970,96
Technische Anlagen und Maschinen 150.917,00 180.555,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 279.852,00 325.698,00
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 5.775,00 0,00
641.293,96 711.223,96
642.220,96 711.226,96

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die WinTech Fenster GmbH & Co. KG, Mendig

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der WinTech Fenster GmbH & Co. KG, Mendig, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der WinTech Fenster GmbH & Co. KG, Mendig, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Koblenz, 24. Juli 2024

DORNBACH GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Röhrig, Wirtschaftsprüfer

Stoeber, Wirtschaftsprüfer

Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte in der Gesellschafterversammlung vom 21. Oktober 2024.

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